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Malawi

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Lage
noframe
Flagge
Flagge von Malawi
Kurzdaten
Hauptstadt Lilongwe
Staatsform Präsidiale Republik
Währung Malawi Kwacha (MK)
Fläche 118.484 km²
Bevölkerung 11,9 Mio
Sprachen Englisch (offiziell), Chichewa (offiziell), Lomwe, Yao, Ngoni, Tumbuka
Religionen Protestanten 55%, Katholiken 20%, Muslime 20%, traditionelle Religionen 3%
Telefonvorwahl +265
Internet TLD .mw
Zeitzone MEZ + 1h

Malawi liegt im zentralen Ostafrika am West- und Südufer des Malawisees. Mosambik umschließt das Land im Osten und Süden, während es im Westen an Sambia grenzt. Die Nordgrenze schließlich bildet Tansania. Das Land beherbergt insgesamt fünf Nationalparks und gilt trotz seiner Armut als relativ sicheres Reiseland.

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Malawi

Malawi ist in drei Verwaltungsregionen unterteilt. Diese wiederum haben insgesamt 28 Distrikte. Die Regionen sind die Northern Region, die Central Region und die Southern Region.

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Für den touristischen Aufenthalt in Malawi ist für die meisten EU-Staatsbürger sowie Länder des Commonwealth kein Visum erforderlich. Es genügt ein gültiger Reisepass/Kinderreisepass (mindestens 6 Monate). Bislang gab es bei der Einreise wird für Deutsche eine kostenfreie Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage. Ein Single Entry Visum, ausgestellt an der malawischen Grenze kostet 75 US$. Die malawische Botschaft in Berlin verlangt dafür 100 US$ bzw 90 €. (Stand März 2017) Bei einem längeren Aufenthalt von bis zu 90 Tagen muss nach der Einreise ein entsprechender Antrag bei der Einwanderungsbehörde (Malawi Immigration) gestellt werden. Die Verlängerung ist kostenpflichtig (Verlängerung um 30 Tage: MK 5000, Verlängerung um 60 Tage MK 10000). Es empfiehlt sich, dies bei den Immigration Offices in Lilongwe oder Blantyre zu machen. Bei der Ausreise ist eine Ausreisesteuer von 30 USD (bar)zu entrichten.

Für Österreicher und Schweizer empfiehlt es sich, im voraus ein Visum bei der malawischen Botschaft in Berlin zu beantragen oder in einem der Nachbarländer Malawis. Die malawischen Grenzposten können eine Einreise für Schweizer und Österreicher verweigern oder stellen manchmal ein Transitvisum aus, welches innerhalb 72 Stunden in ein normales Touristenvisum umgewandelt werden muss. (In Blantyre und Lilongwe)

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die direkte Anreise per Flugzeug ist aus Deutschland nicht möglich. Die Flüge führen beispielsweise über Nairobi mit Kenian Airways, über Johannesburg mit South African Airways oder mit Ethiopian Airlines von Addis Abeba nach Lilongwe Kamuzu International Airport oder Blantyre Chileka International Airport.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Im Süden des Landes vekehrt die Central East African Railways, deren Schienennetz von der Küste Mosambiks über die Hauptstadt Malawis Lilongwe nach Chipata in Sambia reicht.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auto/Motorrad[Bearbeiten]

In Malawi herrscht Linksverkehr. Die Masse der Verbindungsstrassen ist ungeteert. Die Hauptverbindungsroute ist die Nord-Süd-Verbindung deren nicht geteerte Anteile in gutem Zustand sind. Die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug ist in aller Regel unproblematisch. Für Motorräder gilt zumeist ein Fahrverbot in den Nationalparks, um eine Gefährdung durch die Tiere auszuschließen.

Bei Überlandfahrten ist zu beachten, dass rechts und links der Straße meist Fußgänger, zum Teil mit ihren Tieren, unterwegs sind. Da es keinen Gehweg gibt, laufen diese einfach ebenfalls auf der Straße. Es kann auch vorkommen, dass Leute auf der Straße sitzen und feiern. Eine Möglichkeit, in Malawi voranzukommen ist, auf der Mitte der Straße zu fahren, um niemanden zu überfahren. Natürlich muss man bei Gegenverkehr dann schnell links rüber ziehen.

Die Grenzübergänge sind in der Regel zwischen 18:00 und 07:00 Uhr geschlossen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt eine Schiffsverbindung mit der MS Ilala von Mamba Bay (Tansania) nach Nkhata Bay, die ca. einmal wöchentlich bedient wird und eine Verbindung zwischen den malawischen Inseln im Malawisee und Mosambik.

Mobilität[Bearbeiten]

Für die Fortbewegung im Lande kommen vor allem Sammeltaxis, Busse oder Taxis in Frage.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprachen sind Englisch und Chichewa. Daneben werden viele andere einheimische Sprachen gesprochen. Der normale Tourist kommt fast ausschließlich mit Personen in Kontakt, die ein Mindestmaß Englisch sprechen.

Deutsch Chichewa
Guten Tag Moni
Auf Wiedersehen Tsalani Bwino
Wie geht's? Muli bwanji?
Wie heißen sie? Dzina lanu ndani?
Ich heiße … Dzina langa ndi….
Ich komme aus…. Ndikuchokera ku….
Wie alt bist Du? (zu Kindern) Uli ndi zaka zingati?
Entschuldigen sie bitte Zikomo
Wieviel (Preis)? Mumagulitsa bwanji?
Wieviel kostet das? Bwanji ichi?
Danke sehr Zikomo

Kaufen[Bearbeiten]

Landeswährung ist der Malawi-Kwacha(MK). Ein Malawi Kwacha gliedert sich in 100 Tambala. Es gibt Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Kwacha sowie Münzen zu 1Mk, 50, 20, 10, 5, 2, und 1 Tambala, wobei die Tambalamünzen wegen ihren geringen Wertes langsam verschwinden. Die Ausfuhr von Malawi-Kwacha ist bis auf einen Trivialbetrag von 3000 MK verboten. Überschüssige Beträge müssen bei der Ausreise in andere Währungen umgetauscht werden. Die Einfuhr von Devisen ist nicht beschränkt. In den größeren Städten Mzuzu, Lilongwe, Blantyre gibt es Geldautomaten (24h), an denen man mit internationalen Karten Geld abheben kann. (Meistens Visa, aber auch Mastercard und sogar Maestro.) Das Abheben ist auf einen Betrag von ca. 100 Euro in Kwacha innerhalb von 24 H begrenzt. Die Banken haben in der Regel wochentags von 08:00 bis 13:00 geöffnet. In Banken und Wechselstuben ist das Wechseln von Bargeld, Auszahlungen mit gängigen Kreditkarten möglich. Euro werden neben USD, Pfund Sterling und südafrikanischen Rand beim Bargeldwechsel problemlos akzeptiert. Es ist zu beachten, dass für die Ausreisesteuer auf jeden Fall 30 USD pro Person in bar zu entrichten sind. Der Kwacha ist das gängige Zahlungsmittel in Geschäften, auf Märkten, in Minibussen und Bussen, in Restaurants und Backpacker-Hotels. Mit Kreditkarten und ausländischen Währungen (überwiegend USD) kann man in Hotels, manchen Tankstellen und touristisch erschlossenen Gebieten bezahlen.

Küche[Bearbeiten]

Wenn sich jemand um die Definition einer eintönigen Küche bemüht, würde sich Malawi als Studienobjekt anbieten. Es gibt üblicherweise Folgendes zu essen: Huhn und Rindfleisch. Dazu wahlweise Nsima (ein fester Maisbrei ähnlich dem ostafrikanischen Ugali), Reis oder Pommes. Dieses Menü wird vom Marktstand bis zum mittelteuren Restaurant serviert. Der einzige Unterschied ist der Preis. Eine Schüssel Reis mit einem Stück Huhn bekommt man in den Bretterbuden am Markt für 100 Kwacha, im Restaurant eines Motels mag sie um die 230 kosten. Auf der Speisekarte stehen manchmal noch Bohnen, was aber nicht heißen muss, dass es die auch wirklich gibt.

Auf dem Markt gibt es sehr günstig (und auch gut) "Chips" (= Pommes, oftmals aber eher warme Kartoffeln) mit Tomaten und Kohlsalat für 30 bis 50 Kwacha (je nach Portion). Außerdem werden dort gekochte (und zum Teil anschließend fritierte) Eier (20 Kwacha), fritierte Hühnchenteile (40 Kwacha), fritierte Hühnchenreste wie Füße u.ä. (20 Kwacha), fritierte Würstchen (40 Kwacha), geröstete Maiskolben (15 Kwacha), gekochte Süßkartoffeln (5-20 Kwacha) sowie Fettgebackenes und Brötchen in verschiedenen Formen angeboten (5 bis 25 Kwacha).

Sicherheit[Bearbeiten]

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Erde und doch hat das Land, verglichen z.B. mit Südafrika, eine recht geringe Kriminalitätsrate. Hierbei ist ein eindeutiges Stadt-Land-Gefälle zu beobachten. Es ist generell nicht ratsam, in den größeren Städten wie Lilongwe oder Blantyre nach Einbruch der Dunkelheit allein zu Fuß unterwegs zu sein, da häufiger von Überfällen auf Touristen berichtet wird. Hier ist es ratsam, sich ein Taxi zu bestellen. In Touristengebieten wie z.B. Nkhata Bay gilt dies ebenfalls. Man sollte eine gewisse Vorsicht walten lassen, mit wem man hier "um die Häuser" zieht, da es durchaus Kriminelle gibt, die aus den Städten in die Touristengebiete kommen, um auf Beutezug zu gehen. In den ländlichen Gebieten ist es generell sehr viel sicherer als in den Stadtzentren. Trotzdem sollte man selbstverständlich auch hier nicht mit einer teuren Kamera um den Hals oder auffälligem Schmuck herumlaufen, um nicht zu einer Straftat zu provozieren.

Gesundheit[Bearbeiten]

Wie auch bei anderen Ländern des südlichen Afrika ist es sehr ratsam sich gegen Hepatitis impfen zu lassen, gerade auch im Hinblick auf längere Aufenthalte in Malawi. Eine gewisse Vorsicht im Umgang mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist ebenfalls angebracht. Die Qualität des Leitungswassers ist bei weitem nicht immer gleich. Im Zweifelsfall sollte es deshalb nicht getrunken werden.

Malawi ist ein Land mit einer hohen Ansteckungsgefahr durch Malaria. Malariaprophylaxe bzw. Standby-Medikamente sollten unbedingt mit einem Hausarzt besprochen werden. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme kann es sein sich vor Sonnenuntergang lange Hemden und Hosen anzuziehen.

Bei einem Aufenthalt am Malawisee sollte beachtet werden, dass dieser nicht als bilharziosefrei betrachtet werden kann. Gerade stehendes Wasser mit Schilf sollte gemieden werden, da die Parasiten hier besonders häufig sind. Im Zweifelsfall kann man sich nach der Rückkehr in die Heimat untersuchen lassen.

HIV/ AIDS ist ein zentrales Problem in Malawi, da das Land eine sehr hohe Infektionsrate hat. Von ungeschützten Sexualkontakten sollte deshalb unbedingt abgesehen werden, gerade im Bereich der Prostitution.

Respekt[Bearbeiten]

In Malawi ist, wie in anderen Ländern auch, ein gewisses Maß an Respekt gegenüber den lokalen Gepflogenheiten geboten. Malawier sind allgemein ausgesprochen höflich und überaus freundlich gegenüber Fremden (daher Malawis Werbeagentur-Beiname “The Warm Heart of Africa”). So ist es nicht ungewöhnlich, wenn man auf der Straße angesprochen und in eine Konversation verwickelt wird. Es kommt allerding häufiger vor, dass man nach Geld gefragt wird; in diesem Fall genügt es meist, freundlich aber bestimmt "Nein" zu sagen.

Wichtig in Malawi ist eine angemessene Kleidung. Dies gilt in erster Linie für die Dörfer; städtische Gebiete sind bereits stärker gegenüber der modernen westlichen Kultur geöffnet. Touristen oder Backpacker gehören hier zum alltäglichen Stadtbild. Etwas anders verhält es sich in den ländlichen Regionen, die seltener von Reisenden besucht werden. Trotz des warmen bis heißen Klimas und der vorherrschenden Armut sieht man viele Malawier, die sich auffällig förmlich kleiden. Anzüge und Krawatten werden nicht selten auch von Kleinbauern in den Dörfern getragen. Es ist durchaus möglich, dass man auf einer Reise in Malawi die Möglichkeit erhält, ein solches Dorf zu besuchen. Insbesondere weibliche Reisende sollten beachten, dass hier kurze Hosen oder kurze Röcke nicht angebracht sind; auch die Schultern sollten nach Möglichkeit bedeckt sein. Dies ist ganz einfach eine Frage der Höflichkeit. Weibliche Reisende gehen gerade bei längeren Aufenthalten in Dörfern einen sicheren Weg, wenn sie das traditionelle Kleidungsstück der Frauen, den “Chitenji” (eine Art Wickelrock) übernehmen. Diese können sehr günstig auf den Märkten erworben werden. Falls ein längerer Aufenthalt in einem Dorf geplant ist (z.B. als Zivildienstleistender oder Projektmitarbeiter), sollte man sich außerdem zu einem Besuch beim Dorfhäuptling (village headman) anmelden. Dieser hat häufig noch eine wichtige Stellung in der dörflichen Gemeinschaft und sollte über „Langzeitbesucher“ informiert sein.

Viele Malawier wollen nicht gern fotografiert werden. Tut man es dennoch ungefragt, können sie gelegentlich wütend werden.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Malawi verfügt über zwei Mobilfunknetze. In großen Städten und vielen regionalen Zentren ist der Empfang gut bis sehr gut. Allerdings gibt es immer noch große Funklöcher im ländlichen Raum (auch in Nationalparks). Mittlerweile haben einige (nicht alle!) deutsche Mobilfunkanbieter malawische Roamingpartner. Internetcafés mit guten Verbindungen gibt es in Lilongwe, Blantyre und Mzuzu. In manchen höherklassigen Hotels und Lodges besteht für Gäste die Möglichkeit das Internet zu nutzen.

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.