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Gabun

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Gabun (international: „Gabon“) liegt in an der Atlantikküste Zentralafrikas. Angrenzende Länder sind Äquatorialguinea, Kamerun und die Republik Kongo. Insbesondere durch Albert Schweitzer und sein Hospital in Lambaréné ist das Land der älteren Generation heute noch bekannt.

Regionen[Bearbeiten]

Lage der 13 Nationalparks in Gabun, sämtlich 2002 ausgewiesen. Sie umfassen rund ein Zehntel des Landes. Seit 2014 ist auch in einem Viertel der Küstengewässer kommerzielle Fischerei verboten.

Es gibt zwei größere Städte, der Rest des Landes ist Provinz.

Zuständig für die Schutzgebiete und Besuchsgenehmigungen ist Parcs du Gabon. Übermäßig effektiv ist diese Organisation nicht. Alleine im Minkébé-Nationalpark wurden 2004-14 elftausend Elefanten gewildert. 2016 wurde geschätzt, daß 70% des Bestands getötet worden war.
Um Schmiergeldforderungen der Kontrolleure auf dem Weg in Parks vorzubeugen ist es sinnvoll mehrere Kopien der Genehmigung (auch für den Fahrer!) und des Passes bereitzuhalten.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Lambaréné[Bearbeiten]

Die Missionskirche Hl. Franz-Xaver in Lambaréné. Die Mission Sœurs Bleues betreibt ein Gästehaus.

1 Lambaréné (0° 42′ 3″ S 10° 14′ 14″ O), eine Stadt mit knapp 40000 Einwohnern im Zentrum des Landes an der N1 wurde durch das 1924 eröffnete Lepra-Krankenhaus des späteren Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer, der hier rund vierzig Jahre wirkte, weltweit bekannt. Das Krankenhaus (Neubau 1981) am linken Ufer des Ogoué, dessen Schwerpunkte sich Tropenkrankheiten aller Art verlagert hat, besteht noch heute. Dazu gehört ein kleines Museum sowie das einfache Gästehaus Hôtellerie de l'Hôpital Albert Schweitzer.

Ausflüge und Einbaumtouren zum 1 Azingo-See (0° 32′ 13″ S 10° 0′ 54″ O) mit seinen Flußpferden oder Zilé-See zwecks Vogelbeobachtung können über Hotels in Lambaréné gebucht werden.

Anreise

Flußfähren gibt es jeden Morgen ab Port-Gentil.
Busse der SOGATRA ab Libreville (PK8) benötigen rund vier Stunden (4000 CFA). Buschtaxis kosten auf der Strecke das Doppelte des Busses, sind aber auch nicht schneller. Fahrkarten der SOGATRA gibt es im Büro ggü. vom Rathaus bei der Total-Tankstelle.
Das gare La Paillote ist etwas außerhalb, Richtung Landeplatz. Am Wochenende gibt es einen speziellen “Weekend Shopping Bus,” der klimatisiert ist für 5500 CFA, Libreville PK8 ab 7.30, zurück ab Lambarene 14.30-

Lopé-Nationalpark[Bearbeiten]

Teils aus Regenwald, teils aus Savanne besteht der 4910 km² große 2 Lopé-Nationalpark (0° 30′ 0″ S 11° 30′ 0″ O). Seit 2007 Weltnaturerbe findet man hier u.a. Waldelephanten (Loxodonta cyclotis) und Flachlandgorillas.

Das luxuriöse Lopé Hotel organisiert Touren im Park. Eine sehr viel günstigere Alternative ist das Motel E. Mbeki.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lagekarte von Gabun
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Mouila
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Oyem
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Tchibanga
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Koulamoutou
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Makokou
Karte von Gabun
Einweihung eines neuen Kriegerdenkmals in Cocobeach 11. Nov. 2008. Gedacht wird den 7 französischen Gefallenen der Schlacht von Ukoko (so hieß der Ort als er wie große Teile Nordgabuns Teil der Provinz Neukamerun war) am 21. Sept. 1914. Unter Verletzung völkerrechtlicher Abmachungen rückten die Franzosen zu Beginn des Weltkriegs gegen die deutsche Kolonie vor. Deren kleine Garnison zog sich nach dem Gefecht gegen eine Übermacht ins neutrale Spanisch-Guinea zurück.

Nach der Unabhängigkeit 1960 galt Gabun, auch wegen seines Ölreichtums, bis in die 1990er als afrikanisches Musterland. Zunehmende Korruption hat die Schere zwischen Arm und Reich dann weiter aufgehen lassen. Erst seit 2010/2 verbessert sich die Situation wieder. Das durchschnittliche Monatsnetto lag 2017 bei 600000 CFA (dies gilt nicht für die ca. 20% Arbeitslosen und 56% in der Landwirtschaft Tätigen).

Anreise[Bearbeiten]

Es gibt immer wieder Berichte, daß trotz vorhandenem Visum bei der Einreise über Land Schwierigkeiten auftreten. Abgesehen von Bürgern einiger angrenzender Staaten benötigt jedermann einen Einreisesichtvermerk, erhältlich:

  • Konsularabteilung der Botschaft Gabuns, Hohensteiner Str. 16, D-14197 Berlin. Tel.: +49 30 8973 34-40, Fax: +49 30 8973 34. 2 Paßbilder und Formulare, Hotelbuchung oder für Geschäftsreisende Einladungsschreiben. Auch zuständig für Österreich. Preis: Bar im Brief, keine Schecks: € 80, Expreß € 120, zzgl. frankiertem Rückumschlag.
  • Section consulaire de l'Ambassade, Avenue Raphaël 26bis, F-75016 Paris. Tel.: +331 42 99 68 68. Auch zuständig für die Schweiz.
Visa-on-arrival

Alle EU-Staatsangehörigen, aber keine Schweizer oder Liechtensteiner, können ein Visa-on-arrival am Flughafen bekommen. Pässe müssen hier noch 3 Monate gültig sein.

eVisum

Seit 2015 gibt es die Möglichkeit ein eVisum (“Electronic Travel Autorisation”) zu beantragen. Seit November 2017 darf man damit auch über die Landgrenzen einreisen. Die Bearbeitungsdauer ist 72 Stunden; 1-3 Monate, einfache Einreise kostet 45000 CFA oder € 70. 6 Monate, mehrfache Einreise 120000 CFA oder € 185. Dazu kommt noch jeweils € 15 Bearbeitungsgebühr. Pässe müssen hier noch 6 Monate gültig sein.

Visa die zu kürzeren Aufenthalten als 3 Monaten berechtigen können beim DGDI in Libreville verlängert werden.

Zoll

Jagdwaffen und Munition bedürfen der Erlaubnis. Pornographisches ist verboten.

Freimengen ab 17 Jahre:

  • 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 200 Zigarillos, 250 g Tabak (aus Kamerun stammende Produktion wenn aus Kamerun kommend unbegrenzt). Frauen dürfen nur Zigaretten einführen.
  • 2 Liter Alkoholika oder 3 Liter Wein und ein Liter Schnaps
  • 50 g Parfüm
  • 2 Kameras
  • Geschenke bis 5000 CFA[1]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt im Allgemeinen über den internationalen Flughafen Aéroport international Léon Mba in der Hauptstadt Libreville. Von hier gibt es eine Reihe von Verbindungen innerhalb Afrikas, aber auch nach Europa, vor allem mit Air France/KLM über Paris (CDG). Royal Air Maroc hat Umsteigeverbindungen über Casablanca, Ethiopian braucht länger über Addis Abeba. Einzelheiten im Artikel zu Libreville.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Passagiere kamerunischer Busse/Taxen müssen zu Fuß über die Grenze.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es herrscht Rechtsverkehr. Selbstfahrer benötigen, neben den Fahrzeug- und Führerschein für ihr Auto ein Carnet de Passages. Die Einreise ist auch ohne möglich, dann ist an der Grenze gebührenpflichtig ein 30 Tage gültiges Passavant zu erwerben (2017: 10000 CFA). Benzin kostet 580 CFA, Diesel 510 CFA/l (März 2017). In Libreville gibt es Parkverbotszonen, in denen auch abgeschleppt wird.

Rund um Libreville sind die Hauptstraßen, wenn auch nicht nach europäischem Standard, asphaltiert. Das Straßennetz ist dünn und in schlechtem Zustand, viele Dörfer sind praktisch nicht erreichbar. Allradantrieb ist während der Regenzeiten (Oktober bis Dezember und Mitte Februar bis Mai) unerläßlich.

Größere Kreuzungen sind durch Ampeln geregelt. Ohne diese abzuschalten werden diese gerne, gerade im Bereich des Präsidentenpalastes, durch schwer bewaffnete Exekutivorgane geregelt.

Als Nicht-Einheimischer wird man zumindest ein Mal am Tag angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug mitzuführende Gegenstände und Ausweise sind:

Verkehrsstrafen haben keinen fixen Tarif. Gerne steigt der Beamte im Wagen zu, fährt mit einem in eine ruhige Seitengasse und man kommt mit ca. € 15 davon (ohne Quittung). Hat die Exekutive kein Fahrzeug zur Verfügung so steigt diese auch in ein Taxi, und man wird von diesem angehalten.

Aus Kamerun
  • In 2 Anbam (Ambam) (2° 22′ 48″ N 11° 16′ 4″ O) von der N2 abzweigen nach Abang-Minko. Der 1 Polizeiposten (2° 17′ 41″ N 11° 26′ 49″ O) (7.00-18.00) ist etwa drei Kilometer vor der Grenze, hundert Meter weiter ist der Zoll. An der Brücke kontrolliert die Gendarmerie vor Ausreise die Papiere. Kamerunische Busse/Taxen mit Passagieren dürfen die Grenze nicht überschreiten. Die Taxis in Amban fahren nicht von der Busstation zur Grenze sondern von einem Standplatz 2 km davon entfernt.
Weiter zum Grenzdorf Éboro. Der dortige 1 Grenzer (2° 16′ 50″ N 11° 27′ 12″ O) kontrolliert Fahrzeugpapiere und verweist für ein visa on arrival an die 3 Wache (2° 4′ 46″ N 11° 29′ 33″ O) in der Hauptstraße von Bitam. Hier wird manchmal eine Kopie des Visums verlangt. Autobesitzer müssen im 2 Zollamt (2° 4′ 57″ N 11° 29′ 23″ O) eine Versicherung vorzeigen, die Aria-Agentur im Gebäude des Conseil Departmental du Ntem hat verhandelbare Preise.
An Unterkünften hier gibt es das Horizon Hotel-Restaurant und das luxuriöse Bénédicta (mit Pool). Die Busse von Bitam Express fahren nach Libreville.
  • Ebenfalls benutzbar ist der 2 Grenzübergang nahe Kye-Ossi (2° 10′ 28″ N 11° 21′ 28″ O) wird die vorgeschriebene Hotelbuchung geprüft. Aus Anban (Polizeistation) kommend sind es 38 km auf der gut ausgebauten kamerunischen N2, die von Douala kommt. Passagiere kamerunischer Busse/Taxen müssen zu Fuß über die Grenze.

In 4 Ebebiyín (2° 9′ 18″ N 11° 20′ 6″ O) geht es nach Äquatorial-Guinea.

Aus Kongo-Brazzaville
Ein gabunischer 4 Grenzposten (1° 40′ 32″ S 14° 25′ 34″ O) ist direkt an der Grenze. „Einreisegebühr“ (Schmiergeld) wird von Selbstfahrern gefordert, die Summe nicht quittiert und dann beim eigentlichen Gendarmerie- und 3 Zollposten in Lekoni (1° 41′ 2″ S 14° 23′ 19″ O) nochmals fällig. Straßen sind auf gabunischer Seite asphaltiert.
  • Aus 9 Kibangou (3° 28′ 38″ S 12° 18′ 28″ O) kommend auf der kongolesischen N3 sind es 160 km bis zum Grenzfluß. Die Ausreiseformalitäten erledigt man in Doussala. Der Straßenzustand der knapp 40 km auf der N1 zwischen der Grenze und dem gabunischen 10 Ndende (2° 24′ 14″ S 11° 21′ 9″ O) (hier gabunische Zoll- und Polizeiposten) wird im Frühjahr 2018 einhellig als miserabel beschrieben. Sie ist während der Regenzeit kaum passierbar.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf dem Ogooué, 310 km sind wirklich schiffbar, verkehren zwischen Port-Gentil nach Lambarene und Ndjole Fähren, die je nach Richtung 10-24 Stunden unterwegs sind. Mit kleinen Schiffen gelangt man ggf. in den Kongo.
Ab Libreville-Porte Môle kommt man per Fähre in gut elf Stunden nach Port-Gentil.

Zwischen 11 Cogo (1° 5′ 0″ N 9° 41′ 38″ O) (Äquatorialguinea) und 12 Cocobeach verkehren Einbäume. Es handelt sich hierbei um eine legitime Grenzübergangsmöglickeit (vorausgesetzt es gelingt in den Besitz eine Visums für Äqu.-Guinea zu kommen).

Die Fähre von/nach São Tomé wurde 2015 eingestellt, aber Schiffe verkehren weiterhin unregelmäßig, sie nehmen auch Passagiere mit. Zeiten und Bedingungen sind vor Ort zu erfragen.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb von Libreville und Port-Gentil ist das Taxi das Mittel zum Zweck.

Über Land geht es im Bus oder Buschtaxi (taxi brousse).

Straßenraub
Der 2000-CFA-Schein ist die übliche Stückgröße, um uniformierte Erpresser zufriedenzustellen.

An Kontrollposten wird routinemäßig cadeux bzw. Gebühr für irgendwelche erdachten Unregelmäßigkeiten eingefordert. Manchmal kann Verweigerung oder das Verlangen nach einer Quittung den Preis drücken.

Nationalstraßen[Bearbeiten]

Weniger als 15% der Landstraßen sind geteert.

  • N1: Libreville – Kougouleu – Bifoun – Lambaréné – Mouila (ab hier Piste) – Ndendé – (Grenze Kongo-Brazzaville)
  • N2: Bifoun – Alembe – Viate – Mitzic – Bibasse – Oyem – Bitam (nach Kamerun, s.o.)
  • N3: Alembe – Kazamabika – Lastoursville – Moanda – Franceville
  • N4: Viate – Ekonlong – Makokou – Mékambo (hier schon Grenzabfertigung zum Übergang bei Ekata)
  • N5: Kougouleu – Bibasse
  • N6: Mayumba – Tchibanga – Ndendé – Lebamba - Koulamoutou – Lastoursville
  • N7: Makokou – Bakwaka – Okondja – Lékori - Akiéni – Ngouoni – Franceville

Verkehrsknoten im Süden ist die Stadt 13 Ndende (2° 24′ 19″ S 11° 21′ 26″ O). Hier endet die von der nördlichen Landesgrenze in 14 Bitam (2° 4′ 41″ N 11° 29′ 47″ O) beginnende N5/N1. Zur Küste geht es auf der N6 nach 15 Mayumba (3° 23′ 12″ S 10° 40′ 29″ O) (183 km). Zur Grenze nach Kongo-Brazzaville siehe oben.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die einzige Bahnstrecke, die Transgabonais, vebindet Libreville-Owendo über 639 km mit Franceville. An der Strecke sind weitere 21 Bahnhöfe. Züge des Typs Train Omnibus l’Equateur halten überall, der Expreß Trans-Ogooué nur in Ndjolé, Lopé, Booué, Ivindo, Lastourville, Moanda und Franceville. Abfahrten sind einmal täglich (nicht Sa.), es fährt abwechselnd der Expreß, dann der Omnibus. Dessen Waggons wurden 2011 gebraucht in Korea gekauft. Der Expreß, mit Restaurant, ist etwa ein Drittel teuerer. Man benutzt hierfür seit 2017 Großraumwagen Made in Germany.

Ein Vorteil der Bahnbenutzung ist, daß man vor schmiergeldfordernden Polizisten an Kontrollposten sicher ist.

Sprache[Bearbeiten]

Der französischen Sprache mächtig zu sein ist obligat! Weder mit Deutsch noch mit Englisch ist ein Weiterkommen garantiert.

Kaufen[Bearbeiten]

Aufgrund der politisch gewollten Überbewertung des westafrikanischen Franc (CFA) sthen Qualität oder Leistung selten im richtigen Verhältnis zur gebotenen Qualität.

Ein Schachtel Zigaretten kostet 1000-1200 CFA (2018).

Küche[Bearbeiten]

Frischfleischverkauf am Straßenrand (2006).
Moambe eine dicke, aus den gestampften Früchten der Ölpalme hergestellte Sauce. Sie wird mit den verschiedensten Fleischsorten (hier Hühnchen) serviert.

Fast zwei Drittel der Lebensmittel werden importiert, deren Preise sind entsprechend hoch. Alkohol wird nicht besteuert und ist daher billiger als sonstwo in Afrika. Das Vorkommen der Tsetsefliege behindert eine einheimische Viehwirtschaft.

Gabun hat, als ehemalige französische Kolonie, hervorragendes, stets frisches Gebäck! An den Straßenrändern gibt es unzählige Verkaufsstände, die frische, gekochte, gegrillte oder gebratene Speisen anbieten.

Besonders hervorzuheben sei an dieser Stelle das köstliche Coupé Coupé. Ein im Steinofen bei niedriger Temperatur gegartes Rindfleisch, dünn aufgeschnitten, in einem frischen Baguette. Die Würzung besteht, wie bei fast allen Straßenverkäufern, aus gewöhnungsbedürftiger Mayonnaise und Maggi Suppenwürze. Optional dazu: gehackte Chilis.

Weiters gibt es unzählige, in Hinterhöfen ansässige Küchen, von denen man nur von Einheimischen erfährt. Das dortige Essen besteht häufig aus:

  • gekochtem Fisch
  • gebratenem Fisch
  • Soßenfleisch (sieht aus wie Guylas, schmeckt wie Spaghettisauce)
  • Manjok
  • Süßkartoffeln

Abendrestaurants bieten von Pizza bis zu Exotischem wie Gazelle. Ein ordentliches Mahl für zwei schlägt 2018 mit 40000 CFA zu Buche.

Bier und Limonaden braut die Castel-Tochter, Sobraga. Die verbreitetste lokale Marke ist Régab. Bierflaschen enthalten 650 ml.

Unterkunft[Bearbeiten]

Wer nach Gabun reist, muss auf gewohnte Standards verzichten! Probleme mit der Infrastruktur sind an der Tagesordnung. Strom und Wasserversorgung sind nicht immer garantiert.

In Libreville gibt es wenige Unterkünfte internationaler Hotelketten. Pensionen gibt es viele, man sollte sich auf Empfehlungen und Erfahrungen von Anderen verlassen.

Feiertage[Bearbeiten]

In Gabun werden folgende staatlichen Feiertage begangen: 1. Jan., Neujahr; 17. Apr., Frauentag; 1. Mai, Tag der Arbeit; 16.-17. Aug., Nationalfeiertag. An religiösen Feiertagen begeht man 30. Mai 2019 Christi Himmelfahrt, Pfingsten inklusive dem folgenden Montag (10. Juni 2019); 15. Aug., Mariä Himmelfahrt; 1. Nov., Allerheiligen sowie Weihnachten. Basierend auf dem muslimischen Mondkalender begeht man das Ende des Ramadan (05. Juni 2019); das mehrtägige Opferfest beginnt am 11. August 2019, dem 10. Dhū al-Ḥiddscha.

Sicherheit[Bearbeiten]

In den beiden großen Städten kommt es zu (gewaltsamen) Eigentumsdelikten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht alleine zu Fuß unterwegs sein. Polizei-Kontrollen an Landstraßen sind häufig.

Das Photographieren von militärischen Anlagen oder wichtiger Infrastruktur ist verboten. Besonders Korangläubige lassen sich ungern photographieren.

Gesundheit[Bearbeiten]

Malariaprophylaxe ist ganzjährig überall nötig. Bilharziose tritt in Süßwasserseen auf.

Ausgesprochen stark juckend, aber erst nach einigen Tagen, sind die Stiche der fourous genannten kleinen Insekten.

Klima[Bearbeiten]

Klimazonen: Im Norden monsunbeeinflußt, der Rest Savannenklima.

Die Luftfeuchtigkeit an der Küste ist ganzjährig um 85%. Regenzeiten März-April und Oktober bis Dezember. Die Tagestemperaturen veriieren wenig. Tagsüber 28-31 °C, nachts 23-24 °C. Beste Reisezeit ist Juni bis August.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postzustellung findet nicht statt.

Mobilfunk und Internet[Bearbeiten]

Die halbstaatliche Gabon Telecom ist Festnetzanbieter und hat mit seinem Mobilfunknetz (mit Airtel) zugleich einen Marktanteil von sechzig Prozent sowie sehr gute Abdeckung auch auf dem Land. Abgerechnet wird sekundengenau und in Abhängigkeit des Empfängernetzes. Es gibt 2018 Prepaid 4G-Datenpakete die nach Volumen abgerechnet werden (1 Mb = 100 CFA). Internationale SMS 75 CFA. Ausländer müssen beim Kauf einer SIM-Karte eine Paß- und Visumskopie abgeben.

Alle Telephonnummern haben acht Stellen, es gibt keien Ortsvorwahlen Festnetznummern beginnen mit 01. (Bei Anrufen aus dem Ausland darf man die führende Null nicht weglassen.)

Axione hat bis 2017 das Breitbandnetz so weit ausgebaut, daß 70% der Bevölkerung Zugang zum Internet haben. Eine Zensur oder Überwachung des Netzzugangs fand 2012 (noch) nicht statt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arbeiten des katholischen Missionars André Raponda Walker (1871-1968)
  • Griebner, Reinhard; Der lachende Löwe: eine Albert-Schweitzer-Biografie; Heidelberg 2014 (Morio); ISBN 9783945424025
  • Land, Cees op't; Leicht, Bernd; Boer, Peter de; Davis, Geoffrey V.; Gabon: tribal art; [Walldorf] 2005 (Völkerkundemuseum Heidelberg); ISBN 9783000170485
  • Rich, Jeremy; Workman Is Worthy of His Meat: Food and Colonialism in the Gabon Estuary; 2007 (University of Nebraska Press); ISBN 0803210914 Volltext
  • Swiderski, Stanislaw; Girou-Swiderski, Marie-Laure; Poésie populaire et les chants religieux du Gabon; Ottawa 1981; ISBN 2760300447

Weblinks[Bearbeiten]

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  1. [1] zggr. 2018-08-16. Gemäß IATA 400 Zigaretten oder Zigarillos oder 125 Zigarren oder 5 kg Tabak. Max. 500g Schmuck.