Internet-web-browser.svg
Artikelentwurf

Togo

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche

Togo liegt in Westafrika. Angrenzende Länder sind Benin im Osten, Ghana im Westen und Burkina Faso im Norden.

Lage
noframe
Flagge
Flagge von Togo
Kurzdaten
Hauptstadt Lomé
Staatsform Präsidiale Republik
Währung CFA-Franc (FCFA)
Fläche 56.785 km²
Bevölkerung 6,6 Mio
Sprachen Französisch (offiziell und Handelssprache), Ewe und Mina (fast identisch)
Religionen Naturreligionen 51 %, Christen 29 %, Muslime 20 %
Stromnetz 127-220 V/ 50 Hz (Europäischer Stecker)
Telefonvorwahl +228
Internet TLD .tg
Zeitzone UTC

Regionen[Bearbeiten]

Karte von Togo

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • - Cascade d'Akloa bei Badou, die höchsten Wasserfälle des Landes

Die Anreise erfolgt per Minibus von Atakpamé oder Kpalimé (Dauer: ca. 4 Stunden). Günstigste Übernachtungsmöglichkeit: Auberge Cascades Plus. Es gibt auch ein überteuertes Hotel mit Klimaanlage. Von Badou per Motorrad nach Tomegbé, dort bei den Dorfbewohnern ein Ticket (!) kaufen und einen Führer mitnehmen. Nach einer ca. einstündigen Wanderung durch tropische Wälder und kleine Reis- und Kaffeeplantagen erreicht man den Wasserfall. Jede_r wird diesen Ort lieben!

  • - Lac Togo
  • - Tamberma-Dörfer, UNESCO Weltkulturerbe
  • - Mont Agou, höchster Berg Togos in einer sehr schönen Landschaft gelegen
  • - die Umgebung von Kpalimé mit dem Mont Kloto und zahlreichen, sehr schönen Wasserfällen
  • - Grottes de Nano, Felsendörfer bei Dapaong
  • - "Nationalpark" Sarakawa, eine große Anlage mit verschieden regionalen Tieren (Zebras, Büffel, Antilopen, Schildkröten, etc.)
  • - Missaoe (früher: Missahöhe) ehemaliges deutsches Sanatorium, Gebäude noch vorhanden, deutscher Friedhof noch vorhanden, Gegend etwas kühler (angenehmer)wie an der Küste durch den großen Waldbestand (fast wie der Schwarzwald im Sommer)
  • - "Nationalpark" Fazao-Malfakassa, weitläufiges Gebiet mit vielen regionalen Tieren (beste Reisezeit: Januar-März).

Safaritouren werden in der Trockenzeit von November bis April angeboten. Das Hotel „Parc Fazao“, das zur Existenzsicherung der großen Dorfgemeinschaft von Fazao beitragen sollte, wurde nach einer Totalrenovierung im November 2000 wiedereröffnet. Allerdings ist das Hotel Parc Fazao seit Anfang 2001 wieder geschlossen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt, vermutlich liegt es an der fehlenden Infrastruktur.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Gnassingbé Eyadéma International Airport (IATA Code: LFW, ICAO Code: DXXX), benannt nach dem ehemaligen Präsidenten des Landes, fertigt jedes Jahr etwa 250.000 Passagiere ab. Der Flughafen ist ein Drehkreuz für ASKY Airlines und Richtung Europa gibt es Direktflüge mit Brussels Airlines nach Brüssel und Air France nach Paris.Umsteigeverbindungen sind mit Royal Air Maroc über Casablanca und mit Ethopian Airlines über Addis Abeba möglich. Oft sind Flüge nach Accra, der Hauptstadt des Nachbarlandes Ghana weitaus billiger.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Eisenbahnverkehr ist in Togo seit Jahren eingestellt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen gibt es von Lomé in fast alle Städte des Landes sowie in die Großen Städte der Nachbarländer, wie beispielsweise Accra (Ghana), Cotonou (Benin), Ouagadougou (Burkina Faso), Lagos (Nigeria) oder Abidjan (Elfenbeinküste)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Eine der wichtigsten Straße Westafrikas von Abidjan nach Lagos durchquert Togo entlang der Küste zwischen Ghana und Benin. Weiter in den Norden kommt man über die große Straße nach Burkina Faso, die das Land einmal von Nord nach Süd durchquert.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Die Motorrad-Taxis (Semijan o.ä.) sind die häufigsten Verkehrsmittel in Lomé, es gibt aber auch Sammeltaxis (taxi collectif) und normale Taxis. Minibusse fahren meist in die anderen Regionen Togos.

Sprache[Bearbeiten]

Französisch ist Amtssprache und durchaus geläufig. Weiter wichtige Sprachen sind Ewe, Kabye und Mina. Englisch wird zwar in der Schule gelernt, kann man aber nur bei großen Touristenangeboten als selbstverständlich ansehen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Lebensmittel:

Die (Lebensmittel-)Märkte in den verschiedenen Stadtteilen dienen zur Versorgung der Bevölkerung. Supermärkte werden nur von reichen Togoern, Europäern und weiteren Ausländern besucht. Der Grand Marché ist der wichtigste Markt Lomés.

  • Grand Marché, gleichzeitig auch das Viertel Assigamé, bietet von Lebensmitteln, über Textilien und Hygieneartikeln bis hin zu technischen Geräten und vielem mehr, einfach alles, was das Herz begehrt. Auf garkeinen Fall verpassen! Französisch- und Verhandungls/Preiskenntnisse sind förderlich (Einheimische/Bekannte fragen!). Generell wird Ausländern der verdoppelte bis hin zum siebenfachen Preis genannt. Vorsicht!
  • Marox-Supermarkt Neben dem Marox-Grill im Stadtzentrum. Führt einen Großteil der ALDI-Süd-Hausmarken sowie Fleisch, auf Bestellung auch Weißwürste und andere teutonische Spezialitäten.
  • Champion Gegenüber des Marox-Grills (heute: Bena-Grill) befindet sich ein großer Champion-Supermarkt mit vielen europäischen Produkten.
  • Ramco Weiterer großer Supermarkt hinter dem Hotel Palm Beach.

Sonstiges:

  • Village Artisanal, hier wird Kunsthandwerk hergestellt und verkauft, u.a. Stoffe (Batik, Basin, ca. 3500 f cfa für 2 Meter) und handgearbeitete Schuhe (ca. 5000 f cfa)
  • Marché des Féticheurs, der örtliche Fetischmarkt. Ein Großteil der hier erwerbbaren Produkte fällt unter das Artenschutzgesetz, darum gleich Finger weg. Gegen einen kleinen Obulus kann man eine fünf- bis zehnminütige Führung erhalten (auf Französisch). Die Feticheure werden einen überreden wollen, Ihnen in Ihre Kammern hinter den Ständen zu folgen, hier unbedingt aufpassen! In den Kammern ist es dunkel, der Feticheur wird auf einmal Englisch können, und einige private Sachen fragen, um eine besondere "Medizin" herzustellen. In der Hitze und Dunkelheit entsteht eine besondere Atmosphäre, welcher man sich schwer entziehen kann. Will man dann ohne etwas zu kaufen gehen, werden die Feticheure ungehalten. Dieser Markt ist für Touristen nicht zu empfehlen. Lieber in Benin oder auf einem Dorf zu Fetischeuren informieren, am besten über lokale Kontakte.

Küche[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • La Belle Epoque Französisch geführtes Restaurant im Hotel Bellevue auf der Rückseite der deutschen Botschaft. Das Tagesmenü kostet ab 6500 FCFA, Hamburger gibt es ab 1500 FCFA.
  • Marox Grill 24, Rue du Lac, B.P. 1268, Tel. 222 41 38 Nicht weit weg vom Strand in der Stadtmitte gelegen. Mittlerweile einem Chinesen gehörend in "Bena Grill" umgetauft, aber trotzdem nur als "Marox" bekannt. Die Rosenheimer Gebrüder März hatten einst eine Schweinefarm in Togo, und richteten parallel dazu dieses Restaurant sowie den daneben gelegenen Supermarkt ein. Wiener Schnitzel für 3300 FCFA, Pommes Frites für 900 FCFA, eine Maß einheimisches Bier für 2200 FCFA. Geöffnet täglich von 7:30 bis 22 Uhr.
  • Alt München Tel. 227 63 21, An der Hauptstraße zwischen Ghana und Benin, nahe dem Kreisverkehr von welchem die Haupteinfahrt in den Hafen abzweigt. Original Münchner Küche zu original Münchner Preisen.
  • Chez Alice Ca. 20 Autominuten vom Stadtzentrum an der Straße nach Benin entlang, auf der rechten Seite. Bei der Schweizerin Alice gibt es Fondue, Tischgrill und hin und wieder einen Folkloreabend.
  • Greenfield Französisch geführtes Restaurant in Tokoin-CHU, gegenüber der Total-Tankstelle. Entspannte Atmosphäre, hauptsächlich Pizza und Salate im Angebot (Magarita: 2000 f cfa), Getränkepreise sehr hoch (kleines Bier ca. 1000 f cfa).

Nachtleben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

In Lomé befindet sich an fast jeder Straßenecke eine kleine Bar oder Cafeteria. Abends läuft hier meist laute Musik (z.B. Afro-Zouk) und es wird gemeinsam getrunken und gelacht. Diskotheken im westlichen Sinne existieren auch, zeichnen sich dafür aber durch enorme Preise und die reine Präsenz der togoischen Oberschicht aus (z.B. Le Privilège, neben Hotel Palm Beach).

  • Freetime Bar auf der Einbahnstraße von Tokoin zum Boulevard Circulaire, Reggae-Bar mit französischem Inhaber, freitags Tanzen mit dem "five stars soundsystem". Gemischtes Publikum, freundliche Atmosphäre. Eintritt 1000 f cfa (mit großem Getränk). [Stand April 2012]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 2 Fevrier Sofitel Hotel, Place De L'independance St.
  • Ibis Lome centre
  • Mercure Lome
  • Hotel Balkan
  • Hotel Memorial
  • Seemannsheim

Bei der Suche nach einer Unterkunft sollte eventuell ein aktueller Reiseführer zu Rate gezogen werden, z.B. der "LonelyPlanet Westafrica".

Lernen[Bearbeiten]

Falls großes Interesse an der togoischen Kultur und Tradition besteht, empfiehlt es sich natürlich größtmöglichen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu haben. Dies vermeidet nicht nur unangenehme Situationen durch Unkenntnis der Höflichkeitsformen, sondern ermöglicht auch einen tieferen Einblick als jede geplante Pauschalreise. Eine gute Vorbereitung auf einen Aufenthalt in Togo ist die Kontaktaufnahme zu Togoern in Deutschland oder zu togoischen Vereinen in Deutschland.

Kulturinstitute:

  • Goethe Institut in Assigamé, bietet nicht nur Deutschkurse an, sondern auch viele kulturelle Aktivitäten (z.B. Deutsch-Französisches-Tandem am Freitag Nachmittag, Theateraufführungen, Live-Musik) und kleine Snacks (Toast Fromage ca. 500 f cfa).
  • Institut Francais bietet ebenso viele kulturelle Aktivitäten an, besonderns Theater- und Musikvorstellungen.
  • Centre Culturel Denyigban, kein europäisches Kulturzentrum, dafür mehr togoische Kultur und Traditionen.

Universitäten:

  • Université de Lomé wurde 1970 gegründet und bietet ca. 40.000 Student_innen Studienplätze. Es kann eine große Auswahl an Studienfächern gewählt werden und es bestehen mehrere Kooperationen zu deutschen und anderen ausländischen Universitäten (z.B. Bayreuth, Tübingen). Die Immatrikulation für ausländische Studierende in Togo ist relativ einfach, zumindest solange es sich um ein oder zwei Auslandssemester im Rahmen eines deutschen Studienganges handelt. Bei Interesse an einem Studium an der Universität empfiehlt es sich für deutsche Staatsbürger, Kontakt mit der DAAD-Lektorin der Universität aufzunehmen und die Einschreibeformalitäten zu klären.
  • 'Université de Kara liegt im nördlichen Togo.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Togo sollten vor einem Aufenthalt zur Kenntnis genommen werden, außerdem empfiehlt es sich, sich im Internet in die Liste "Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland" des Auswärtigen Amtes einzutragen. Besonders strenge Gesetzte gibt es in Togo bezüglich Drogen und Homosexualität. Der Zustand der Gefängnisse ist katastrophal.

Das Land ist insgesamt sicher solange sie sich an gewisse Verhaltensregeln halten, ohne Gewähr u.a.:

- Während der Nacht möglichst nicht alleine durch die Städte bewegen oder eine Reise unternehmen.

- Vorsicht bei Motorradtaxis! Da es keine offiziellen Kontrollen gibt, möglichst auf den Zustand des Motorrads achten und bei einem unangenehmen Gefühl das Taxi wechseln. Da es auch keine Kennzeichnung von offiziellen Motorradtaxis gibt (wie z.B. in Benin), kann natürlich jeder Taxifahrer auch eine kriminelle Absicht haben. Deshalb sind Auto-Taxis eher zu empfehlen, entweder als Gemeinschaftstaxi (max. 500 fcfa für eine Strecke) oder als gemietetes Taxi (ca. 2500 fcfa pro Stunde).

- Tagsüber ist besonders auf den Märkten und in Taxis auf Taschendiebe zu achten, Wertgegenstände (Kameras, Smartphones o.ä.) sollten nicht offen getragen werden. Ertappte Einbrecher werden meist durch Lynchjustiz bestraft bzw. auch getötet, noch bevor die Polizei eintrifft oder eingreift.

- Polizei- oder Militärkontrollen: Falls ein eigenes Fahrzeug genutzt wird, in jedem Fall mit allen nötigen Papieren bzw. deren beglaubigten Kopien (z.B. Versicherungsnachweis, togo. TÜV, intern. Führerschein) fahren. Bei Kontrollen erspart man sich somit unnötige Diskussionen und Bestechungsgelder. Falls der Reisepass mit Visum nicht mitgenommen wird, sollte eine beglaubigte Kopie aller Unterlagen in einer örtlichen Behörde erstellt werden.

- In Begleitung Einheimischer können viele Konfliktsituationen vermieden werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Für entsprechende Impfungen zur Reisevorbereitung sollte ein (Hafen-)Arzt kontaktiert werden. Dieser kann ebenfalls bezüglich Malariaprophylaxe weiterhelfen. Eine Reiseapotheke sollte mitgenommen werden.

Vor Ort gibt es große Unterschiede innerhalb des Landes: In den ländlichen Regionen kann eine medizinische Versorgung nicht in allen Gebieten gewährleistet werden, teilweise ist die nächste Krankenstation über 20 Kilometer entfernt. In den größten Städten gibt es neben den kleinen (privaten) Arztpraxen und Krankenstationen auch größere Krankenhäuser. Bei ersten Krankheitssymptomen empfiehlt es sich eine kleine Krankenstation in der Nähe aufzusuchen und dort ggf. Untersuchungen machen zu lassen (z.B. Malariatest per Blutuntersuchung für max. 600 fcfa). Einheimische vorher um eine Empfehlung bitten! Falls es sich um eine verbreitete Krankheit handelt, können Medikamente meist günstig bei einer Apotheke erstanden werden (Kosten für Malariabehandlung: ca. 6000 fcfa). Bei schwereren gesundheitlichen Problemen sollte über eine Behandlung im Ausland nachgedacht werden, die öffentlichen Krankenhäuser sind unterfinanziert und können deshalb im Vergleich zu Deutschland nur äußerst geringe medizinische und hygienische Standards erfüllen. Deshalb vor Ort (z.B. in Lomé mit mehreren Krankenhäusenr) über die Krankenhäuser gründlich informieren und ggf. eine private Klinik aufsuchen. Diese sind meist für lokale Verhältnisse sehr teuer, bieten dafür aber bessere Leistungen. Vorsicht bei Angaben zu ihrer Versicherung, Leistungen können bei Wissen über die Versicherung deutlich teurer werden (Preise: ab 250 Euro pro Nacht!). Eine Zusatzversicherung für den Krankenschutz im Ausland ist daher zu empfehlen, meist sind diese auch nicht teuer.

Klima[Bearbeiten]

Respekt[Bearbeiten]

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

In Togo gibt es im Moment (Stand 2012) nur zwei Anbieter für Mobiltelefonie: TOGOCELL und MOOV. Dafür besitzt die Mehrheit der Togoer mittlerweile ein eigenes Handy und die entsprechenden Aufladekarten sind an jeder Straßenecke zu kaufen.

In ruralen Regionen kann es zu großen Funklöchern kommen.

Internetsticks für Laptops können käuflich erworben werden (ca. 10.000-25.000 fcfa) und funktionieren häufig nur mit GPRS-Geschwindigkeit (max. 20 kbit/s). Hier kann es auch zu Ausfällen kommen.

Internetcafés gibt es in größeren Städten.

Literatur[Bearbeiten]

Botschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.