Erioll world 2.svg
Brauchbarer Artikel

Tunesien

Aus Wikivoyage
Welt > Afrika > Nordafrika > Maghreb > Tunesien
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Tunesien (arabisch: ‏تونس‎, Tūnis, offiziell République tunisienne (Al Joumhouria Attounisia), ist das nördlichste Land Afrikas. Es grenzt an Libyen im Süd-Osten, Algerien im Westen und ans Mittelmeer im Norden und Osten. Von Deutschland aus ist es in ca. 2,5 Flugstunden zu erreichen; Italien (Lampedusa, die größte der Pelagischen Inseln) ist nur 130 km entfernt.

Regionen[Bearbeiten]

Karten Tunesiens
Karte von Tunesien.

Tunesien ist in 24 Gouvernorate gegliedert:

  • Nordtunesien mit
Jendouba, Beja, Bizerte, Zaghouan und Nabeul
  • Westtunesien mit
El Kef, Siliana, Kasserine und Gafsa und Sidi Bouzid
  • Osttunesien mit
Sousse, Monastir, Mahdia, und Sfax und Kairouan
  • sowie Südtunesien mit
Tozeur, Kebili, Gabès, Medenine und Tataouine

Städte[Bearbeiten]

Wichtige Reiseziele sind Tunis, Nabeul, Hammamet, Kairouan, Sousse, Monastir, Tabarka.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Die Salzwüste Chott El Djerid

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Insel Djerba.

Vor allem im Norden sind sehenswerte Ruinen der Römer und Byzantiner zu sehen, z.B. Carthage (Karthago), Bulla Regia, Dougga. In El Jem steht das größte und am besten erhaltene römische Amphitheater.

Sehenswert sind auch die Altstädte (Medinas) vieler Städte, wie Tunis, Sousse und Sfax, nebst der traditionellen Bauweise mit ihren oft engen und verschlungenen Gassen enthalten sie auch den Souk (Markt, Basar), in welchem noch auf orientalische Art gefeilscht werden kann bzw. soll. In Tozeur ist die Architektur der alten Häuser sehenswert, die sandfarbenen Ziegelsteine wurden so versetzt in die Mauern eingefügt, dass dabei interessante Muster entstanden. Eine "Perle" ist auch Sidi Bou Saïd in der Nähe von Tunis. Das ehemalige Künstlerdorf liegt östlich von Tunis auf einem Hügel mit bester Sicht auf das Meer und besticht durch die traditionelle Bauweise weißer Häuser mit blauen Türen, Fensterläden und Fenstergittern. Ein Traum-Ausblick! Wenn man einen Tee trinken möchte, ist das Café des Nattes ein nettes uriges tunesisches Café. Dort kann man auch eine Shisha bestellen, die nach orientalischer Art kredenzt wird.

Im Süden sind die Oasen Nefta und Douz sehr reizvoll. Der Zauber der Wüste mit dem Geschmack frischer Datteln ist immer einen Ausflug wert.

Im Süden ist der in einigen Karl-May-Romanen erwähnte Chott El Djerid. Über 200 Kilometer erstreckt sich diese Salzwüste von der algerischen Grenze bis fast ans Mittelmeer. Vor Jahrmillionen war das heutige Saharagebiet von Urmeeren bedeckt. Als sich die Gebirge auffalteten, floss das meiste Wasser zum Mittelmeer hin ab, nur in Senken ohne Abfluss zum Meer blieb Wasser zurück, auf diese Weise entstanden die Chotts. Luftspiegelungen, eine trügerisch schimmernde Wasseroberfläche in allen Farben, es ist Faszination pur und das ohne jede Eintrittsgebühr.

Es gibt in Tunesien diverse Sehenswürdigkeiten. Insbesondere sind - verstreut über das ganze Land - Originaldrehorte von Szenen aus den Star-Wars-Filmen zu finden. Und auch von Life of Brian.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Tunesien gehörte in neuerer Zeit zum osmanischen Reich. Die Dynastie des dortigen Statthalters (Bey) konnte im ausgehenden 18. Jahrhundert immer mehr de facto-Unabhängigkeit erringen. Die Husainiden amtierten 1705-1957, letztendlich war das Gebiet als Protektorat 1881-1956 unter französischer Kontrolle, dem Bey verblieben minimale Rechte. Am 9. November 1942 marschierten deutsche und italienische Truppen in Tunesien ein. Am 13. Mai 1943 endetet der Tunesienfeldzug mit einem Sieg der Alliierten. Frankreich, das im Algerienkrieg gebunden war gestand 1956 die Unabhängigkeit zu. Die Monarchie wurde im Juli 1957 abgeschafft. Seit 1959 regierte Habib Bourghiba (1903-2000) bis 1987. Ministerpräsident Zine el-Abidine Ben Ali setzte Bourghiba, wohl zu Recht, wegen Senilität ab. Seine Regierung war jedoch deutlich weniger effizient.

Mit der Selbstverbrennung eines Demonstranten im Dezember 2010 begann der von amerikanischen Interessen finanzierte „arabische Frühling,” der zum Rücktritt des Präsidenten führte. Zunächst gelangten islamistische Kräfte ans Ruder, die das Land ins Chaos stürzten. Seit man 2015 einen politischen Konsens erreicht hat herrscht wieder Frieden im Lande.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

Zur Einreise ist ein noch sechs Monate gültiger Reisepaß erforderlich. Als Pauschaltourist ist eine Einreise sogar mit Personalausweis möglich, wenn man auf dem Luftweg einreist und Unterlagen zur Pauschalreise (Hotelvoucher) mitführt.[1]

Alle Europäer (außer Zyprioten), Türken und Russen dürfen drei Monate visumsfrei einreisen. Staatsbürger der ehemals sowjetischen Republiken nur dann ohne Visum, wenn sie eine Pauschalreise gebucht haben.

Überzieht man die gestattete Aufenthaltsdauer, ist eine Strafgebühr von 20 TDN/Woche fällig. Dise muß mittels Stempelmarken erlegt werden.
Der Verlust des Passes muß angezeigt werden. Man erhält hierüber eine „attestation de perte,“ die für die Ausstellung von Ersatzpapieren und für die Grenzkontrolle nötig ist.

Wer sich länger im Lande aufhält oder hier arbeitet erhält eine Carte de Sejour, die als Personalausweis dient. Zu den einzureichenden Unterlagen gehören u.a. der Miet- und beglaubigte Arbeitsvertrag.

Zollbestimmungen[Bearbeiten]

Fremdwährung kann in unbeschränkter Höhe eingeführt werden, ist aber ab 10000 TDN meldepflichtig. Gegen Vorlage von Belegen können maximal 3000 TDN in Valuta zurückgetauscht werden. Deren Ausfuhr ist auf 5000 Dinar im Gegenwert der Fremdwährung begrenzt, wenn man eine Genehmigung der Zentralbank einholt 30000 TDN. Die Ausfuhr der Landeswährung ist prinzipiell nicht gestattet.

Freimengen
  • 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 400 Gramm Tabak (diese Mengen gelten auch für die Ausfuhr!)
  • 1 Liter Schnaps (über 25%) oder 2 Liter andrer Alkohol
  • 1 Liter kölnisch Wasser oder 250 ml Parfüm

Haustiere[Bearbeiten]

Mikrochips zur Identifizierung sind (noch) nicht Vorschrift, aber empfohlen. Der Impfpaß europäischen Musters wird verlangt („EU-Heimtierausweis“). Hunde müssen mindestens 30 Tage vor Ankunft gegen Tollwut geimpft worden sein.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Internationale Flughäfen gibt es in

  • Tunis (Tunis-Carthage)
  • Enfidha, Envidhaville liegt zwischen Hammamet und Sousse.
  • Monastir (Monastir-Skanès bzw. Habib Bourguiba)
  • Djerba an der Ostküste und
  • Tabarka im Norden.

Weitere internationale Flughäfen sind Sfax-Thyna und Tozeur-Nefta. Flugzeit München - Monastir: ca. 2:20 Stunden.

Tunisair ist die nationale Fluggesellschaft. Sie fliegt auch von mehreren europäischen Flughäfen, z.B. Frankfurt am Main, Düsseldorf, London oder Madrid.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Zwischen Algier und Tunis sollte ab Mai 2017 ein klimatisierten Nachtzug über Annaba, zum Preis von 5000 algD bzw. 109 TDN fahren und inkl. Grenzformalitäten sechs Stunden unterwegs sein. Technische Schwierigkeiten mit den Fahrzeugen führten zu einer Verschiebung der Inbetriebnahme, die Aug. 2018 immer noch nicht erfolgt ist.

Grenzüberschreitender Verkehr findet mit Umsteigen in Annaba statt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Internationale Buslinien gibt es nur wenn es die tagespolitische Lage zuläßt. D.h. Mitte 2019 nach Libyen nicht, normalerweise fährt ein Bus täglich Tripolis ↔ Gabès sowie Sfax ↔ Tripolis.
Algerien: Algier und Annaba ↔ Tunis (Gare Routière Sud), theoretisch täglich, wegen der unsicheren Lage in Algerien fallen diese Busse aber gelegentlich aus. Preis 2018: 3000 algD.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Benzin kostet 2019 knapp unter 2 TDN/l.

Folgende Grenzübergänge stehen für die Einreise zur Verfügung:

  • Zu Libyen: 1 Ras Ajdir رأس جدير (33° 8′ 53″ N 11° 33′ 31″ O). Anfang 2019 geschlossen.
  • Zu Algerien: Nur der nahe Tabarca (‏طبرقة‎) liegende Übergang 2 PCT Oum-Tboul (36° 54′ 52″ N 8° 39′ 1″ O) ist 2019 für Drittstaater ohne spezielle Erlaubnisse, algerisches Visum vorausgesetzt, passierbar. Die erste algerische Stadt ist Souarekh.
  • Zu Algerien: Der die Städte Souq Ahras (‏سوق أهراس‎, DZ) und El Kef (‏الكاف‎, TN) verbindende 3 Übergang Heddada / Sakiet Sidi Youssef (36° 13′ 42″ N 8° 21′ 3″ O) wurde 2017 modernisiert wodurch sich die Abfertigung beschleunigt. Die Abfertigung findet beidseitig jeweils etwa 250 Meter vor der eigentlichen Grenze statt.

Teile des südlichen Grenzgebietes zu Algerien sowie ein ca. 20 km breiter Streifen entlang der gesamten Grenze zu Libyen sind militärisches Sperrgebiet.

Für Einreisen mit dem eigenen Auto auf dem Seeweg siehe folgenden Abschnitt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fähren[Bearbeiten]

Es gibt regelmäßige Auto- und Personenfähren aus Frankreich und Italien.
Autoimport: Die vorübergehende Einfuhr des eigenen Fahrzeugs ist bis zu drei Monaten problemlos. Das Fahrzeug wird im Paß eingetragen. Für touristische Aufenthalte genügt der EU-Führerschein. Ein Carnet de Passages ist nicht nötig, die „grüne Karte“ ist bei Ankunft vorzulegen. Bei Diebstahl oder Totalschaden ist mit erheblichem bürokratischen Aufwand und hohen Gebühren zu rechnen. Für dauerhafte Importe ist zu beachten, daß Fahrzeuge die älter als drei Jahre sind restriktiveren Bedingungen unterliegen.

Da erfahrungsgemäß viele im Ausland lebende Tunesier während des Sommers ihre Heimat besuchen wollen, empfiehlt es sich, sich frühzeitig um einen Platz zu kümmern. Die meisten kommen im Hafen La Goulette von Tunis an.

Tarife und Häufigkeit der Fähren schwanken saisonal sehr stark. Etliche der weniger bedeutenden Strecken z.B. Trappani - Kélibia oder nach Sousse scheinen eingestellt zu sein. Auch Malta und die pelagischen Insel kann man 2019 allenfalls im Gummiboot erreichen.

Frankreich

Marseille und Tunis verbinden die Kooperationspartner Corsica Lines und die tunesische Compagnie tunisienne de navigation (CTN), wobei der Service letzterer durchwachsene Beurteilungen erhält.

Italien

Die italienische GNV verbindet Tunis mit:

Grimaldi Lines fährt in 22 Stunden von/nach Salerno sowie direkt nach Cittavecchia in 18-20 Std. und nach Palermo in etwa 12 Std.

Sportsegler[Bearbeiten]

Die tunesischen Yachthäfen sind die besten Nordafrikas. In den Gewässern vor dem Land ist wegen der zahlreichen Wirtschaftsflüchtlinge, die über die pelagischen Inseln illegal in die EU einreisen wollen mit verstärkter Marinepräsenz zu rechnen. Aus diesem Grund wird auch nicht gerne gesehen, wenn man außerhalb der Häfen an der Küste ankert.

Yachthäfen gibt es in Sidi Bou Saïd (Tunis), Hammamet, Port Kantaoui und Monastir sowie Bizerte. Der Hafen von Ghannouch darf von Sportbooten nicht angelaufen werden. Größere Reparaturen lassen sich in zusätzlich in Kélibia und Sfax durchführen.

Einheitliche Formalitäten sind: die Voranmeldung im Hafen auf VHF 16, die Bezahlung der Gebühr in der Hafenmeisterei Marine Marchande. Üblicherweise warten Grenz- und Zollbeamte beim Einlaufen bereits. Der Zoll erwartet eine Liste wertvoller, zollpflichtiger Gegenstände (besonders Alkohol und Waffen) und prüft die Versicherungsunterlagen. Ausgestellt wird vom Zoll ein sechs Monate gültiges “libre pratique” und eine normalerweise drei Monate gültige Segelerlaubnis. Der Papierkrieg ist gebührenfrei, gelegentlich wird jedoch cadeau (Bakschisch) verlangt. Die Erlaubnis wird beim Ausklarieren wieder eingesammelt, die Küstenwache erfragt Angaben zum nächsten Ziel.

Treibstoff in Kanistern darf nicht an Bord sein. Die zollfreie Einfuhr von nachgesandten Ersatzteilen ist möglich, wenn auf den Frachtpapieren “yacht in transit” und die Adresse des Hafens angegeben ist. Inwieweit dies jedoch vom zuständigen Zöllner bakschischfrei umgesetzt wird, ist von dessen Tagesform abhängig.

Mobilität[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Tunesien hat eines der besseren Bahnnetze Afrikas und der arabischen Länder. Das rund 2700 km lange Bahnnetz weist zwei Spurweiten auf. Im Norden (Tunis - Ghardimaou/Bizerte) die Normalspur (1435 mm), die übrigen Strecken von Tunis nach Südwesten und Süden Meterspur (1000 mm).

Für Touristen bietet die SNCFT einen Railpaß mit dem Namen Carte-Bleue an. Diesen Pass gibt es für 7, 15 oder 21 Tage für jede der drei Klassen. Die geringen Zuschläge für Klimaanlagen müssen immer zusätzlich bezahlt werden.

Der Bahnverkehr wird von der tunesischen Nationalbahn betrieben (SNCFT, Fahrpläne).

Im Fernverkehr verkehren Züge von Tunis nach:

  • Jedeïda ↔ Mateur ↔ Tinja ↔ Bizerte (98 km; nur 2. Klasse)
  • Jedeïda ↔ Béjà ↔ Jendouba ↔ Ghardimaou
  • Pont du Fahs ↔ Gaafour ↔ Les Salines ↔ Dahmani ↔ Kalaa Kasbah
  • Grombalia ↔ Bir Bou Regba ↔ Hammamet ↔ Nabeul
  • Grombalia ↔ Bir Bou Regba ↔ Enfidha ↔ Sousse ↔ Monastir ↔ Mahdia
  • Grombalia ↔ Bir Bou Regba ↔ Enfidha ↔ Sousse ↔ El Jem ↔ Sfax ↔ Mahrès ↔ Gabès (gut 6 Std.)
  • Grombalia ↔ Bir Bou Regba ↔ Enfidha ↔ Sousse ↔ El Jem ↔ Sfax ↔ Mahrès ↔ Gafsa ↔ Metlaoui ↔ Tozeur

Jede dieser Städte kann man zwischen ein- und bis zehnmal im Tag erreichen. In alle Züge führen 1. und 2. Klasse, in den allermeisten Fällen mit klimatisierten Wagen, viele Züge führen auch Wagen der Grand-confort-Klasse, welche noch bequemere Sitze als in der 1. Klasse anbieten. Die 1. Klasse kostet etwa 50% mehr als die 2., GC ist noch einmal zehn Prozent teurer als 1. Für alle klimatisierten Züge ist ein geringer Zuschlag zu bezahlen. Die Fahrpreise sind recht günstig.

In den Langstreckenzügen findet auch immer ein Verkauf von warmen und kalten Getränken und Snacks statt. Es verkehren zwar über Nacht Züge zwischen Tunis und Tozeur sowie zwischen Tunis und Gabès, doch sie führen nur Sitzwagen. Zusätzlich verkehrt einmal täglich ein Lokalzug von Metlaoui über Tabeditt nach Redeyef, dieser nur mit 2. Klasse.

S-Bahnen verkehren um Tunis.

Die SNCFT betreibt wahrscheinlich die schnellsten Züge auf Meterspurstrecken, im Abschnitt Grombalia - Sousse verkehren die Züge abschnittsweise mit mehr als 120 km/h. Die schnellsten Züge sind die beiden Expresszüge Tunis - Sfax (nur 1. Klasse und GC), welche die 280 km in genau drei Stunden zurücklegen. Das Wagenmaterial befindet sich in recht gutem Zustand.

Der Touristenzug Le Lézard Rouge („rote Eidechse“) besteht aus den Salonwagen des früheren Bey (Fürst) von Tunis, der Zug verkehrt von Mai bis September von Montag bis Samstag von Metlaoui 43 km in die imposante Schlucht Gorge de Selja. Es werden Erfrischungen an Bord gereicht, mehrsprachige Touristenführer und Fotohalte werden auch geboten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

In Tunesien auf eigene Faust ohne eigenes Auto unterwegs zu sein, ist überhaupt kein Problem. Der öffentliche Nahverkehr basiert überwiegend auf so genannten Louages, das sind typisch afrikanische Sammeltaxis, ein Kombi oder Mini-Bus mit neun Sitzen. In Tunesien sind sie jedoch perfekt organisiert und nehmen auch wirklich nur so viele Fahrgäste mit, wie es Sitzplätze gibt.

In jeder größeren Stadt gibt es einen richtigen Louage-Bahnhof, oft sogar mit beschilderten „Bahnsteigen.“ Stets sind die Fahrer hilfsbereit und zeigen einem die Louage in die gewünschte Richtung. Selten muß man lange warten, bis eine voll ist und abfährt. Die Tarife sind festgelegt, aber es schadet nicht, vorher beim Fahrer nach dem Preis zu fragen, um nachträglichen Nepp zu vermeiden. Früher aussteigen ist kein Problem, aber man zahlt dann den Preis für die gesamte Strecke.

In kleineren Orten stellt man sich an die Straße und wartet, dass eine Louage vorbeifährt, die noch einen Platz frei hat und einen mitnimmt - das ist allerdings dann oft Glückssache. Wer später einsteigt, zahlt nur noch für die gefahrene Teilstrecke. Viele Louage-Fahrer in wenig besiedelten Gebieten sind auch bereit, Verabredungen zu treffen, z.B. einen beim Rückweg an einer bestimmten Stelle wieder einzusammeln.

Zwischen größeren Städten, z.B. Douz ↔ Gafsa ↔ Sfax ↔ Sousse gibt es auch Expressbusse, die ohne Zwischenstopp durchfahren. Sie sind etwas teurer, aber dafür kommt man in kurzer Zeit quer durchs Land. Die Strecke Sousse - Tunis dauert damit etwa 2 h, die Strecke Douz ↔ Sousse ca. 5 h. Die Expressbusse fahren ebenfalls an den Louage-Stationen ab. Wichtigster Betreiber ist die halbstaatliche SNTRI.

Mietwagen

Auch mit dem Mietwagen ist es kein Problem, eher anfangs ein Abenteuer. Die Promillegrenze beträgt 0,3 (Fahranfänger 0,0). Die Benutzung der Autobahn ist mautpflichtig und wird in bar entrichtet. Man kann einen Wagen mieten, muß sich aber an die Fahrweise der Tunesier gewöhnen, was relativ schnell geht, solange man nicht die deutsche Straßenverkehrsordnung mit in den Urlaub nimmt und auch mal Fünfe gerade sein lässt, ist die Fahrt mit dem Auto eine schöne Erfahrung. Wird das Fahrzeug abgeschleppt, muß man es beim örtlichen „Fourrière“ wieder auslösen.

Auch die Beifahrer haben immer viel zu sehen, wenn sie die anderen Fahrer, wie beladene Lastwagen und andere Verkehrsteilnehmer beobachten. Was man dringend beachten sollte, ist das STOP-Schild, dort stehen meistens Polizisten um die Ecke, die man vorher nicht sehen kann und die halten auch gerne Urlauber an. Mein Tipp ist aber… einfach mit dem Verkehr mitfahren, damit fährt man am besten.

Sprache[Bearbeiten]

Die Amtssprache ist Arabisch (tunesischer Dialekt, der sich von anderen arabischen Dialekten unterscheidet). Vielfach wird auch französisch gesprochen. Nahezu jeder, der Französisch spricht, wird keine Mühe haben, in Tunesien herumzukommen. In den Touristenzentren Monastir und Djerba sprechen viele Einheimische auch Deutsch. In der Wüste jedoch wird die Ureinwohner-Sprache der Tuareg gesprochen. Diese Sprache ist eine Mischung aus den Sprachen Französisch, Schilch (marokkanische Sprache) und alttunesisch.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sonnenbaden, Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Paragliding, Golf, Tennis, Reiten, Wandern, Kamelreiten, Wüstensafari.

Einkaufen[Bearbeiten]

Der 2017 neu eingeführte 20-Dinar-Schein.

Öffnungszeiten folgen französischer Tradition, d.h. Sonntag ist Ruhetag, es wird kaum eine längere Siesta gemacht, Behörden und Museen schließen um 16.30/17.00, spätestens 18.00 Uhr, normale Geschäfte um 18.00, spätestens um 20.00 Uhr.

Der Wechselkurs des tunesischen Dinars zum Euro (Stand Juni 2019): 3,42 TDN = € 1. (Wertverlust in den letzten 2 Jahren etwa 30 %; Inflationsrate fast 7%. Nicht frei konvertierbar, Ein- und Ausfuhr offiziell verboten.)
Der tunesische Dinar besteht aus 1000 Millièmes. Im Volksmund werden die Millièmes nach der Vorgängerwährung „Franc“ genannt.

Geldwechsel erfolgt während der üblichen Öffnungszeiten in Banken Montag bis Donnerstag, 8.00-11.00 und 14.00-16.00 Uhr, Freitag etwas kürzer. Nicht alle Geldautomaten akzeptieren alle in Europa gängigen Karten, die Höchstbeträge sind oft gering (300-600 TDN). V-Pay funktioniert 2019 (noch) nicht.
Manche Hotels haben einen eigenen Bankschalter, der direkte Tausch an der Rezeption ist nicht zulässig.

Um die örtlichen Preise in Relation zu setzen: Das monatliche Durchschnittseinkommen 2017/8 lag etwas unter € 400.

Bei Lebensmitteln wird meist nicht gehandelt. Die Preise für Souvenirs sind oft völlig aus der Luft gegriffen, feilschen und hart bleiben ist angesagt. Zuerst deutlich unter dem Preis bleiben, den man für angemessen hält, da man sonst ruckzuck hochgehandelt ist und eigentlich nicht mehr zurück kann. Faustregel (lt. Reiseleiter): 20 Prozent des zunächst genannten Preises. Zum Teil gibt es staatliche Läden mit Festpreisen (Artisanat genannt), die eine Orientierung über den ungefähren Preis erlauben. In den Artisanats bekommt man nur geprüfte Ware, welche auch garantiert in Tunesien produziert wurde und keine Kinder unter 16 Jahren an der Produktion beteiligt sind. Bei Teppichen stimmt z.B. die vorgeschriebene Knotenzahl usw. In den Souks kommt es immer öfter vor, dass Importware (Tunesien lässt heute auch in billigeren Ländern wie Senegal, Jemen usw. produzieren) angeboten wird, manchmal mit falschen Siegeln, oder meist ohne Herkunftsangabe.

Mittlerweile gibt es aber auch Geschäfte mit „Prix Fixe“ (festen Preisen). Dort hat man mehr Ruhe, um einfach mal zu schauen, als auf den Basaren. Die Preise sind okay. In manchen Festpreisläden kann man auch handeln, wenn auch nicht viel.

Auf den Basaren werden die Touristen oft mit Dumping-Preisen oder Sprüchen geködert, um nur das Geschäft zu betreten. Hiervor wird gewarnt. Die verlangten Preise sind total überzogen.

Küche[Bearbeiten]

Tunesisches Essen
Tintenfischbeine auf Couscous.

Die landesüblichen Speisen unterscheiden sich wenig von den anderen Maghreb-staaten. Couscous mit Beilagen ist das Nationalgericht. Harissa sorgt für angenehme Schärfe in vielem. Französischer Einfluß zeigt sich in der Beliebtheit von Weißbrot. Gerne gegessene Zwischenmahlzeiten sind Brik, Teigtaschen aus einer Art dünnem Pfannkuchenteig mit den unterschiedlichsten Füllungen.

In den Restaurants und Cafés wird oft eine Flasche Wasser dazubestellt. Wem jedoch das Essen zu scharf ist, der sollte nicht zum Wasser greifen, sondern zum Brot, das zu jedem Essen gereicht wird, greifen. Alkoholische Getränke sind in den Hotels erhältlich, in gewöhnlichen Restaurants eher nicht.

In Tunesien wird außerhalb der Hotels oder Touristenrestaurants immer gut gewürztes Essen serviert. Auch Essen mit Kindern ist damit schwierig. Wenn man jedoch scharf mag, sollte man auch in die einheimischen Restaurants gehen. Dort gibt es mittlerweile auch Speisekarten, die man auf französisch, mit Glück auch auf Englisch oder Deutsch oder mit Bildern lesen kann.

Alkohol ist in Touristenhotels problemlos erhältlich, andernorts aufgrund muslimischer Vorbehalte nicht immer und für örtliche Verhältnisse teuer. Die wenigen Geschäfte für Alkohol sind an Freitagen und im Ramadan geschlossen. Nach einer Steuersenkung 2016 kostete eine Flasche einheimischen Weins, angebaut wir vor allem Rosé und Rotwein am Cap Bon, etwa 13 TDN; Pastis ab 17 TDN. Boukha ist aus Feigen gebrannter Schnaps.

Nachtleben[Bearbeiten]

Populär sind abendliche Besuche in Shisha-Cafés. Serviert wird dort Minztee, Kaffee und frisch gepresste Fruchtsäfte.

Tunesien bietet Nachtschwärmern ein reichhaltiges Angebot an Cafés, Restaurants, Clubs und Diskotheken. Ein besonders großes Angebot finden Discogänger in Touristenzentren wie Hammamet, Monastir, Djerba, Sousse oder Tunis. Einige Diskotheken gehören zu Hotels, die ebenso Bars und Kneipen betreiben. Daher empfiehlt es sich, vorher etwas trinken zu gehen und erst gegen Mitternacht eine Disko zu besuchen.

Ein neues regionales Gesetz verbietet in der Region Nabeul/Hammamet seit August 2006 den Ausschank von Alkohol in Diskotheken nach 2.00 Uhr. Betroffen von dieser Regelung sind auch die Diskotheken, die in abgeschlossenen Hotels oder Clubresorts liegen. Seltsamerweise darf in den Hotelbars auch nach 2.00 Uhr weiterhin Alkohol ausgeschenkt werden.

Es gilt auch ein strengeres Jugendschutzgesetz als z.B. in Deutschland. In Tunesien ist es Jugendlichen unter 18 Jahren grundsätzlich nicht erlaubt, Diskotheken zu besuchen, auch hier sind hoteleigene Diskotheken mit betroffen. Es werden regelmäßig Kontrollen von Zivilbeamten der Protection Civile in den Anlagen durchgeführt und dem Betreiber drohen strenge Geldstrafen bis hin zur temporären Schließung der Diskothek bei Nichteinhaltung der Auflagen!Manche Hotels mit hauptsächlich deutscher Kundschaft nutzen hier eine Gesetzeslücke, die den Erwerb von Tabak und leichten Alkoholika (Bier, Wein) für Jugendliche ab 16 Jahren mit einer schriftlichen Einverständniserklärung der Eltern erlaubt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels finden sich überall, von einfachsten Unterkünften ohne privates Sanitär über 1-Sterne-Standard bis hin zur Luxusherberge. Ein „echtes“ 5-Sterne-Hotel gibt es im ganzen Land nicht, auch wenn die offizielle Klassifikation das angibt. In den Touristenzentren sind aber viele gute Hotels zum fairen Preis, am günstigsten zu buchen über die bekannten Portale im Internet. Halbpension ist meist nur wenig teurer als Übernachtung mit Frühstück und lohnt in der Regel. Außerhalb der Urlaubsregionen gibt es keine Unterkünfte im europäischen Standard, nur einfache lokale Hotels und Pensionen. Erst seit wenigen Jahren gibt es Unterkünfte im traditionellen Stil, meist „Dar“ genannt, wo ein oder mehrere Häuser, häufig in der Medina, zu einem Hotel umgebaut wurden. In der Sahara finden sich „campements,“ in denen man die Nacht im Zelt verbringen kann.
Es kommt vor, daß in Hotels unverheiratete Paare nicht im Doppelzimmer wohnen dürfen. Manchmal wird behauptet das sei „Gesetz.“ Bei Touristen wird diese Regel nur in Ausnahmefällen angewandt.

Es gibt fünf Jugendherbergen der Hostelling International: in Tunis, Djerba, Sfax, Rimel eundNabeul mit Preise umgerechnet zwischen 5 Euro (Djerba, Sfax, Nabeul) und 12 Euro (Tunis, Rimel).

Deutsche Pauschalreiseanbieter bieten gerade in den Wintermonaten teilweise sehr günstige Langzeitaufenthalte (5 oder 7-Wochen) in den Hotelanlagen von Djerba usw. an. Es kann jedoch sein, daß man dann vergleichsweise abgelegen „kaserniert“ ist.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Neujahr
14. Januar Tag der Revolution
20. März Tag der Unabhängigkeit
9. April Tag der Märtyrer
1. Mai Tag der Arbeit
25. Juli Tag der Republik
13. August Tag der Frau
01. September 2019 / 20. August 2020 Ras el Am oder Ras as-Sana islamisches Neujahrsfest
05. Mai 2019 - 04. Juni 2019 Fastenmonat Ramadan richtet sich nach dem Mondkalender
05. Juni 2019 Aïd Fitr auch Id al-Fitr Ende des Ramadan
11. August 2019 Aïd Kbir auch Id al-Adha Opferfest
10. November 2019 Mouled auch Mulid an-Nabi Geburtstag des Propheten

Sicherheit[Bearbeiten]

Notrufe

Feuerwehr: ☎ 198
Notarzt: ☎ 190
Touristenpolizei: ☎ 197
Notruf des nationalen Tourismusbüros: ☎ +216 71 105 405

Die Sicherheit in Tunesien ist im allgemeinen gut. Die Kriminalitätsrate ist gering, hat aber zugenommen, aber man muß als Tourist auf keinen Fall Angst haben. Die Regierung ist sich der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus bewußt, zur Hochsaison wird die Polizeipräsenz in den Hauptreisezielen verstärkt. Man sollte trotzdem normale Sicherheitsvorkehrungen einhalten, nicht mit Schmuck behängt herumlaufen, keinen Geldbeutel in der Gesäßtasche tragen, keine großen Geldbeträge usw. mitführen. In der Kriminalitätsstatistik überwiegt Taschendiebstahl mit rund 85%. Als Frau sollte man jedoch dunkle Gassen und so weiter nur in männlicher Begleitung durchgehen.

Homosexuelle Handlungen sind verboten und mit 3 Jahren strafbewehrt. Prostitution, die seit 2011 noch mehr beschränkt wurde, ist in konzessionierten Bordellen („maisons closes”) unter stark kontrollierten Bedingungen zulässig. Kondome sind Vorschrift, die Damen werden zwei Mal wöchentlich ärztlich untersucht. Wer entsprechende Dienstleistungen ohne Genehmigung anbietet, aber auch wer sie in Anspruch nimmt, kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren bestraft werden.

Die Nutzung von Drohnen ist untersagt. Militärisches sollte man gar nicht, Uniformierte nur mit Zustimmung photographieren.

In den südlichen Landesteilen (Wüste) ist die Mobilfunkabdeckung gering. Autofahrten ins abgelegene Gebiet sollten bei der Gendarmerie angemeldet werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Das Trinkwasser ist laut Aussage der Reiseleiter überall trinkbar, ist jedoch stark gechlort. Bitte kein Leitungswasser in den Küstenregionen trinken, dieses Wasser trinken selbst die Tunesier nicht.

Nebst internationalen Dosen- und Flaschengetränken gibt es das hervorragende tunesische Mineralwasser Safia.

Achtung bei Besuchen in und um Gafsa, hier ist das Leitungswasser Mineralwasser aus örtlichen Quellen, es ist von Topqualität, aber enthält sehr viele Mineralien und diese in hohen Dosen, weshalb es bei Personen, welche nicht daran gewöhnt sind, zu Magen- und Darmproblemen führen kann. Die örtlichen Apotheken führen entsprechende Mittel dagegen (z.B. Parégorique). Aber Achtung, diese Medikamente enthalten ganz kleine Spuren von Opium und dürfen deshalb nicht nach Europa eingeführt werden!

Die Gesundheitsversorgung in Tunesien ist relativ gut. Das deutsch-tunesische Sozialversicherungsabkommen deckt Arztkosten ab, allerdings ist dafür immer noch ein vorher bei der deutschen Krankenkasse anzufordernder Auslandskrankenschein nötig (nicht die EHIC). Er sichert in Tunesien nur die Kosten von staatlichen Krankenhäusern ab.

Für Schweizer und Österreicher ist es ratsam, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, wenn auch die Arztkosten recht moderat sind und selbiges für die Medikamentenpreise gilt.

Klima und Reisezeit[Bearbeiten]

Temperaturen in Tunis.

Ende Oktober in Tunis 24 °C Luft und Wasser. Anfang April auf Djerba bzw. Zarzis ca. 22 °C. Der Tunesier trägt noch Wintermantel und Mütze! Es kann gelegentlich recht windig werden. Kommt der Wind aus Süden oder Westen wirbelt er meist viel Sand auf.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Tunesien gibt es seit 2009 keine Sommerzeit mehr.

Regeln und Respekt[Bearbeiten]

Man sollte Respekt vor den Leuten haben und bedenken, dass Moslems anders über Bekleidungsregeln, Alkohol und Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit denken als Mitteleuropäer. Sie sind sehr freundlich und großzügig. Man kommt als Fremder und geht als Freund. Vor dem Fotografieren bitte erst fragen, es gibt - abseits der Touristenströme - streng religiöse Moslems, die nicht fotografiert werden wollen. Moscheen dürfen von Nichtmoslems normalerweise nicht betreten werden, bei bedeutenderen gibt es Ausnahmeregeln außerhalb der Gebetszeiten. Gesittete Kleidung ist dann nötig.

Im Hotelbereich beeinflusst aber das massive finanzielle Ungleichgewicht die Begegnung, man ist immer unendlich reich gegenüber den Menschen, die dort arbeiten und möglicherweise auch an einem verdienen wollen.

Besonders in der Medina der Städte findet man noch öffentliche Bäder, die Hammams („türkisches Bad“), die in der traditionellen arabischen Gesellschaft auch eine wichtige soziale Funktion hatten. Vor deren Besuch sollte man sich mit den dortigen Gebräuchen vertraut machen. Selbstverständlich ist die Benutzung nach Männlein und Weiblein getrennt.

Vieles, das im Artikel Sitten und Gebräuche in Marokko erwähnt wird, gilt auch für Tunesien.

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Landesvorwahl: +216. Tunesische Telefonnummern sind landesweit achtstellig.

Literatur[Bearbeiten]

  • Anderson, Lisa; Demystifying the Arab Spring: Parsing the Differences Between Tunisia, Egypt, and Libya; Foreign Affirs, Vol. 90 (2001), No. 3, S. 2-7 [Offiziös-amerikanische Darstellung des „arabischen Frühlings.“]
  • Fendri, Mounir; Kulturmensch in „barbarischer“ Fremde: deutsche Reisende im Tunesien des 19. Jahrhunderts; München 1996 (Iudicium-Verl.); ISBN 389129266X
  • Schetar-Köthe, Daniela; Köthe, Friedrich; Tunesien; München 2008 (ADAC)
  • Schliebitz, Anja; Klinckmüller, Jochen; Tunesien: mit großer Reisekarte ; mit Special-Guide Entdeckertouren; Ostfildern 102011 (Baedecker)
  • Special Issue: Perspectives on the Arab Uprisings; Arab Studies Quarterly, Vol. 35 (2013), Nr. 3

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
Erioll world 2.svg