Erioll world 2.svg
Brauchbarer Artikel

Abidjan

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Abidjan
anderer Wert für Einwohner auf Wikidata: 4980000 Einwohner in Wikidata aktualisieren Eintrag aus der Quickbar entfernen und Wikidata benutzen
anderer Wert für Höhe auf Wikidata: 18 m Höhe in Wikidata aktualisieren Eintrag aus der Quickbar entfernen und Wikidata benutzen
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Abidjan ist die ausufernde, wichtigste Stadt der Elfenbeinküste in Westafrika.

Hintergrund[Bearbeiten]

Stadtbezirke, touristisch von Bedeutung ist vor allem das „Herz“ der Stadt Treichville und die Halbinsel Plateau als politisches Zentrum mit Wolkenkratzern.
Lage Abidjans an der küstennahen Ébrié-Lagune, die zur Ozeanseite etliche schöne Sandstrände hat.

Nach Bau eines neuen Hafens durch die französiche Kolonialmacht 1931 wurde der Ort schnell wichtiger. Ab 1933 hatte hier die Kolonialverwaltung der Elfenbeinküste ihren Sitz. Diese Hauptstadtfunktion behielt Abidjan offiziell bis 2002, als der Bau einer neuen Kapitale in Yamoussoukro beschlossen wurde. Der Regierungssitz verblieb zunächst hier. Sie ist weiterhin die wirtschaftlich wichtigste Stadt des Landes. Wie in den meisten afrikanischen Kapitalen hat die Infrastruktur mit dem massiven Bevölkerungswachstum nicht Schritt gehalten. Immerhin gibt es so etwas wie mittelfristige Stadtplanung unter dem Gouverneur. Dabei hilft nicht, daß die zehn „Gemeinden” seit 2002 unabhängiger voneinander agieren. Inklusive Umland lebten in Abidjan 1969 360.000, 1988 1,93 Mio. 2005 3,58 Mio. und 2014 4,4 Mio. Menschen.

Die besseren Wohnlagen sind in Cocody, im Nordosten. Abobo im Norden ist das Armenviertel voller Zuwanderer vom Lande.

Straßen haben, außer den Boulevards, keine Namen sondern Nummern, wie C 17. Hausnummern verwendet man nicht.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Félix-Houphouët-Boigny International Airport (IATA: ABJ) (16 km aus der Innenstadt. Erreichbar per Taxi oder Buslinie 6, tgl. 5.30-21.30). Der einzige aus Europa angeflogene, 2003 neu gebaute aber sterile, Flugplatz des Landes ist Drehkreuz für Inlandsflüge. Im Flughafengebäude befinden sich ein Postamt, eine Bank sowie einige Restaurants und Cafés. 30 Min. WLAN im Terminal sind gratis. Es gibt so gut wie keine Sitzgelegenheiten, das Wachpersonal wird als unhöflich beschrieben.

Die Metro-Anbindung soll Ende 2019 ihren Betrieb aufnehmen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

2 Bahnhof (Gare ferroviaire Treichville), Blvd. de Marseille. Es fahren zwei Züge wöchentlich nach Ouagadougou in Burkina Faso (Obervolta) über 1260 km. Konzessionär ist die Firma Sitarail.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von/nach Abidjan kann man per Bus in die Hauptstädte der Nachbarländer gelangen. Typische Preise mit GH Express im Aug. 2018 waren: nach Accra (Ghana) 18.000 CFA, Lomé (Togo) 27.000 CFA, Cotonou (Benin) 30.000 CFA; UTB ist nicht ganz zehn Prozent teurer.

Eine Preis- und Linienübersicht bietet das Portal Mtick.

Die Fernbusbahnhöfe der meisten Unternehmen liegen im Stadtviertel d'Ajamé. U.a.:

  • 3 Gare GTI Man d'Adjamé (Fernbusbahnhof). Preis: 2018 z.B. nach Abengourou 2500 CFA ohne, 3500 mit Klimaanlage.
  • 4 Gare de la Guinee, C 17 / C 21.
  • 5 Gare UTB d'Ajamé, Avenue 13.
  • Im Bereich zwischen Blvd. de Gaulle, Avenue 13 und C34 sind die Standplätze von:
    • SBTA
    • CITR
    • Sama
    • STIF
    • JM
    • CSAF
    • Grand Gare routiere
    • Nouvelle gare des mini-cars (Gbaka) inter-urbain

Wer frühmorgens mit dem Bus abfährt, dürfte im 1 Hotel de la Gare (Rue 80 / Avenue 13, Adjame Lot 432; ☎ +225 20 37 18 56) ab 15.000 CFA (2018) günstig aufgehoben sein.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die A3 ist die einzige autobahnähnliche Straße im Lande, auf ihr gelangt man in knapp drei Stunden von Yamoussoukro nach Abidjan (236 km). Auch andere Hauptstraßen sind geteert und für afrikanische Verhältnisse in ordentlichem Zustand. Auf dem Land gibt es die bekannten Pisten, die während der Regenzeit schwer zu passieren sein können.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Siehe im Landesartikel.

Mobilität[Bearbeiten]

U-Bahn

Ende 2017 wurde der Bau einer U-Bahn, vollständig finanziert mit französischer Entwicklungshilfe, begonnen. Die 37 km lange Linie 1 soll 2019 den Betrieb aufnehmen und mit 20 Halten Anyama über Treichville mit Aérocité (Port-Bouët) verbinden. Hierbei wird die bestehende Meterspurstrecke der Fernbahn ausgebaut. Der südliche Ast soll später Richtung Osten bis Grand Bassam weitergeführt werden.

Ein Querverbindung zwischen Bingerville über Codoby nach Youpoungan ist geplant.

Busse

Vergleichsweise moderne (klimatisierte) Busse betreibt Sotra, der große Teil des öffentlichen Nachverkehrs wird jedoch wie überall in Westafrika mit Kleinbussen abgewickelt.

Die Preise bei Sotra sind serviceabhängig, 2018 kosten Einzelfahrten im Monbus und Monbato 200 CFA, Express 500 CFA sowie Wibus 300-500 CFA. Aufladbare Magnet- bzw. Dauerkarten (mit Photo) wurden ebenfalls eingeführt.

6 Gare Sud (Südspitze von Plateau). Ein für afrikanische Verhältnisse aufgeräumter zentraler Busbahnhof.

7 Gare Nord. Die Fernbusbahnhöfe verschiedener Unternehmen sind im Umkreis von wenigen hundert Metern.

Taxi

Taxen sind in einem ins karmin spielenden Rot lackiert. Die Grundgebühr liegt 2017 bei 500 CFA, jeder weitere Kilometer kostet 400-500 CFA. Es gibt sogar Taxameter (die aber nicht unbedingt funktionieren). Kurzstreckentaxis Wôrô-wôrô in anderen Farben dürfen nur im jeweilgen Ortsbereich verkehren. Auch diese haben zentrale Standplätze. Hier ist üblich, daß andere Passagiere mitgenommen werden.

Japanische Kleinwagen mit gelbem Dach sind Fahrzeuge des staatlichen FDTR, alias ivoire taxi. Die schwarzen Taxen von Africab können telephonisch bestellt werden (☎ 9955).

Fähren

Vom 8 Ableger hinter dem Busbahnhof Gare Sud gibt es, zwischen ca. 5.00 und 22.00 Uhr, regelmäßige Boote zum 9 Quai de Treichville, 10 Gare Lagunaire Sotra de Blockhauss sowie 11 Gare Lagunaire d'Abobo-Doumé.

Alle Fähranleger haben Busanschluß.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die 1 Marienkathedrale (Sanctuaire Marial d'Abidjan).
Futuristisch ist der Bau der 2 St.-Pauls-Kathedrale, entworfen vom Italiner Aldo Spirito [sic]. Ursprünglich die zweitgrößte Kirche Afrikas, diente sie Tausenden als Zuflucht im Bürgerkreieg 2010.

Die beiden verbreitesten Glaubensrichtungen sind Katholizismus und Islam, wobei hier im Lande ein Süd-Nord-Gefälle besteht. Das bedeutet auch, daß man Moscheen eher in den ärmeren Vierteln findet, da hier die meisten rezenten Zuwanderer aus dem Norden leben. Die neue 3 Zentralmoschee (Mosquée du Plateau), an der Av. Crosson Duplessis, baulich nicht übermäßig interessant, darf von Ungläubigen besucht werden.

4 Nationalmuseum, 32 Boulevard Carde. Tel.: +225 20 22 20 56. Ein wesentlicher Teil der Bestände ging im Bürgerkrieg verloren. Geöffnet: Di.-So. 9.00-16.00.

2 Forêt du Banco (Parc national du Banco). Geschützter Urwald relativ nahe der Stadt im Nordosten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

5 Zoo, Route du Zoo. Tel.: +225 (0)7 40 16 30. Geöffnet: tgl. 8.00-18.00.

6 Doraville, L 23 (Bus Gare Woro Woro, 200m die Straße nach Norden). Tel.: +225 41 16 89 98. Freizeitpark für Kinder 4-13. Mit Hüpfburg, Autoscooter, Spielplatz und verschiedenen Aktivitäten. Geöffnet: tgl. 8.00-18.00.

1 Piscine Municipal d'Adjame (Freibad), E 83 (derrière L'église Saint Luc). Geöffnet: 7.30-18.00.

Einkaufen[Bearbeiten]

Aufgrund der politisch gewollten starken Überbewertung des CFA-Franc, sind Preise generell für die gebotenen Qualität zu hoch.

Eine Flasche einheimisches Bier kostet im Laden 350-500 CFA (2018), eine Schachtel Zigaretten 700-800 CFA.

Centre artisanal agencé en village, Boulevard du Canal (in der Nähe der Kartbahn). Tel.: + 225 07 21 95 76. Das übliche „Kunsthandwerkerdorf für Touristen“ mit den sich wenig von anderen unterscheidenden Angeboten. Geöffnet: 8.00-19.00.

Seinem Namen gerecht wird der 1 Grand marché, Kumasi auf dem ab 5.30 Uhr afrikanischer Betrieb reinsten Wassers herrscht. Auch in anderen Stadtteilen gibt es „große Märkte.“

Küche[Bearbeiten]

Ein einfaches Mittagessen ist 2018 für 2000 CFA zu haben. Zu zweit abends ohne Getränke sollte man in einem besseren Restaurant für drei Gänge mit 20000 CFA rechnen.

Ein Überbleibsel französischer Kolonialzeit sind einige asiatische (sprich vietnamesische) Restaurants. In der Rue des Jardins sind mehrere u.a. 1 Nuit de Saigon (12.00-14.00, 19.00-21.30; Ecke J74) und das einfachere 2 Nem Saïgon (8.00-21.00; Ecke J56), Baie d'Along (9.00-22.00) oder das gehobenere Viet Pho (11.00-23.00).

Nachtleben[Bearbeiten]

Ein Bierchen in einer von Einheimischen besuchten Bar (maquis) kostet unter 1000 CFA (1 Liter); in Nachtklubs nimmt man 2500 CFA (oder mehr) für eine kleine Flasche.

Die Gegend entlang der 1 Rue Princesse ist seit 2013 durch vermehrte Gewaltverbrechen unsicherer geworden. Etliche Kneipen wurden geschlossen.
Am lebhaftesten ist heute der 1 Bezirk Marcory Zone 4. Als bevorzugter Treffunkt auch von Expats, etwa teurer.

Prostitution ist in der Elfenbeinküste legal, entsprechende „Hilfsdienste“ (Zuhälterei, Bordelle) nicht. Besonders auffällig sind „Bordteinschwalben,“ sogenannte «Serpents», in der 2 Rue Pierre et Marie Curie. Wegen der hohen HIV-Infektionsrate (2016 unter „Professionellen“ 11%, Tendenz fallend) scheint es sinnvoll von entsprechenden Aktivitäten abzusehen.

2 Le Club St. Germain. Tel.: +225 40 00 66 08. Feierte 2018 zwanzigjähriges Bestehen. Ein Zwischending afrikanischer und europäischer Discokultur, wir sehr lebhaft. Geöffnet: tgl. ab 18.00; Restaurant ganztägig.

Spielbank

2 Casino Barrière l'Éléphant d’Or (im Hôtel Sofitel, einem schwer zu übersehende Betonkasten, hinterm Kongreßpalast). Ableger eines der größte französischen Glücksspielunternehmen. Eingeborene haben keinen Zutritt. Eröffnet 2017. Geöffnet: 10.00-3.00. Preis: Freier Eintritt, Ausweiskontrolle.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels in der Preisklasse € 30-50, findet man fast nur im Ortsteil Youpugon. In Cocody solte man € 60-120 veranschlagen.

3 Free World Hotel International, Bingeville. Tel.: +225 44 68 88 10. Preis: 30000 CFA.

Gehoben[Bearbeiten]

4 Hôtel des Jardins, Rue des Jardins. Tel.: +225 22 41 24 51.

Luxus[Bearbeiten]

Preise für ein Standardzimmer, normalerweise über 100.000 CFA (2018):

  • Hôtel Ivoire (Sofitel Accor), Boulevard Hassan II 08.
  • Golf Hotel, beim innerstädtischen Golfplatz.
  • Pullmann (Accor), Rue Abdoulaye Fadiga 1.
  • Raddison Blu, am Flughafen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gewaltkriminalität ist hoch, variiert aber nach Stadtteil. Überfälle und Erpressungen sind möglich. Seit Anfang 2017 haben Schmiergelforderungen von Militärs stark zugenommen.[1]

Gesundheit[Bearbeiten]

Regenzeiten sind die intesive März bis Juli (Mai und Juni mit je 20 Regentagen) und weniger heftig September bis Dezember. Trockene Monate sind Januar, Februar und August. Letzterer ist auch temperaturmäßig etwas moderater, wobei die tägliche Tageshöchsttemperatur ganzjährig ø zwischen 27,5 und 31,5 °C schwankt. Auch nachts wird es nur seltenst unter 22 °C kühl. Unter achtzig Prozent fällt die Luftfeuchte nicht.

In Abidjan ist die medizinische Versorgung im Vergleich mit anderen Ländern Westafrikas recht gut. Es finden sich auch Fachärzte (in privater Praxis).

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Das zentral beim südlichen Busbahnhof am Place De La Republique gelegene Fremdenverkehrsamt 1 Cõte d'Ivoire Tourisme (Mo.-Fr. 7.30-16.00 Uhr) ist im selben Gebäude wie das Buchungsbüro der Flugesellschaft Aire Cõte d'Ivoire.

Post[Bearbeiten]

2 Postamt, 04, Avenue de la Côte d'Ivoire, Plateau (zwischen St.-Pauls-Kathedrale und Nationalmuseum). Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-16.30.

3 Postamt, Bingerville (an der Hauptstraße).

4 DHL, Blvd. Valéry Giscard d'Estaing (direkt am Stadtautobahnkreuz; einstöckiger Flachbau, weiße Fassade). Tel.: +225 21 21 99 99. Geöffnet: 8.00-18.00.

Konsulate[Bearbeiten]

5 Ambassade de la République Fédérale d'Allemagne, 39, Boulevard Hassan II (Boulevard de la Corniche). Tel.: +225 22 44 20 30, Fax: +225 22 44 20 41. Notfallnummer +225 07 08 23 43. Hier dürfte auch die sinnvollste Anlaufstelle für Österreicher in Schwierigkeiten sein. Deren nächstgelegene Vertretung ist Dakar. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.00-12.00, 14.00-16.00.

6 Ambassade de Suisse, Rue du Bélier (en face de la Résidence de France Cocody Ambassades). Tel.: +225 22 44 79 89, Fax: +225 22 44 11 66. Konsulatsbereich erstreckt sich auch auf Burkina Faso, Guina, Liberia und Sierra Leone. Die dortigen Honorarkonsuln haben nur eingeschränkte Befugnisse. Geöffnet: Mo., Mi., Do. 8.30-11.30; telephon. Auskunft 13.00-16.00.

Nachbarländer

7 Ghana, J 95. Tel.: +225 77 82 79 76.

8 Consulat Général du Burkina Faso, Avenue Terrasson de Fougères. EU-Bürger können auch an den Landgrenzen ein Visa-on-arrival erhalten, es ist aber mit 94000 CFA (2018) für eine Einreise doppelt so teuer wie in Berlin. Wer über Land reist, kann eventuell auch einen Antrag beim Generalkonsulat in Bouaké stellen.

Liberia, Rue Mgr. Kouassi. Tel.: +225 20 00 01 88. Beachte: die alte Dienststelle Rue Lagarosse/Ave. Delafosse wurde geschlossen. Geöffnet: Mo.-Do. 9.00-16.00, Fr. bis 14.00.

Guinea, 2 Plateaux Valons Rue des Jardins (derriere Super Marché Hayat). Tel.: +225 224 425 20. In derselben Straße ist auch die Botschaft von Benin, für das nur noch eVisa ausgestellt werden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Grand Bassam[Bearbeiten]

Fliegender Händler am Strand von Grand Bassam.
Traditionelle Kleidung der Akan im Museum von Grand Bassam (2014).

Grand Bassam, etwa 43 km von der Hauptstadt entfernt, ist ein beliebter Naherholungsort mit 84000 Einwohnern (2014). Die Altstadt wurde wegen der Kolonialarchitektur 2012 teilweise UNESCO-Welterbe.

Zentral in der Neustadt ist der Kreisverkehr am Place de la Paix. Um diesen ist das Krankenhaus, die Busstation, Geschäfte und keine hundert Meter in Richtng zur N100 linker Hand Postamt und daneben Polizei. In entgegengesetzter Richtung kommt man zum Leuchtturm (Phare), Baujahr 1914/5.

Anfahrt

Von Abidjan per Bus oder Auto auf der N100. Vom 12 Minibus-Standplatz Abidjan-Treichville kann man den Ort leicht erreichen.

Sehenswürdigkeiten

Abgesehen vom Sandstrand gibt es ein Centre de Céramique, Musée de costume und einige mehr oder weniger verfallende kolonialzeitliche Bauten in Ancien Bassam, einem Ortsteil auf einem Haff vor der Lagune. Dies ist die alte Kolonialstadt im französischen Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts, seit 1893-6 hatte die Verwaltung hier ihren Hauptsitz. Die örtliche 1897 erbaute Landungsbrücke war die erste der Kolonie. Bis zum Ausbau Abidjans ab 1931 war hier der einzige Tiefseehafen. Nach der Unabhängigkeit verfiel der bedeutungslos gewordenen Ort endgültig, bis man in den 1970ern das touristische Potential entwickelte.

Parc National des Îles Ehotilés[Bearbeiten]

Noch einmal gut 25 Straßenkilometer weiter östlich liegt die Lagune des 7 Îles Ehotilés. Auch hier gibt es an der Küste haff-ähnliche Landstreifen mit Sandstränden, an denen es Hotels stehen. Diese konzentrieren sich im Ortsbereich 2 Assinie-Mafia, einer Kleinstadt mit gut 16000 Einwohnern.

Eine Möglichkeit der Anfahrt ist es vom 13 Bonoua-Minibus-Standplatz in Abidjan-Treichville zunächst in Richtung Bonoua zu fahren um in diesen Ort Anschluß Richtung Meer zu erhalten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Courrèges, Georges; Grand-Bassam & les comptoirs de la côte: Assinie, Jacqueville, Grand Lahou, Fresco, Sassandra, San Pedro; Clermont-Ferrand 1987 (L'Instant Durable)
  • Gabriella Baumann-von Arx, eine Schweizerin hat mehrere Bücher über ihre Zeit als Helferin (als Lotti, la blanche) in Sterbeklinik in einem Armenviertel von Abidjan verfaßt.

Weblinks[Bearbeiten]

Brauchbarer ArtikelDies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
Erioll world 2.svg
  1. [1] (zggr. 2018.08-08)