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Kiffa

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Kiffa
Mauretanien hat keine übergeordnete Region.
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Kiffa ist eine Stadt in im Süden Mauretaniens am Westrand des Erg Aoukar etwa 600 Kilometer von der Küste entfernt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kiffa liegt am Rand der Wüste, im Sahel. Die spärliche Vegetation verwandelte nach Regen in saftige Weiden und führte zur Ansiedlung von Berberhirten, die hier nomadisch lebten und leben. Die Männer folgten dann mit ihren Schaf- und Ziegenherden der Vegetation nach Süden bis weit nach Mali. Mittlerweile sind große Teile sesshaft geworden. Im 20. Jahrhundert, insbesondere seit dem 2. Weltkrieg ist die Stadt gewuchert. Wirtschaftlich passiert hier nicht viel, da durch die angespannte Sicherheitslage kaum Investitionen stattfinden.

Kiffa Perlen[Bearbeiten]

Glasperlen "Kiffabeads"

Diese Form der Glaskunst wurde erstmals 1949 von dem französischen Ethnologen R. Mauny beschrieben. Kiffa war bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Zentrum dieser traditionellen Handwerkskunst. Einige Autoren gehen davon aus, dass diese Art der Glasperle seit dem 9. Jahrhundert in Mauretanien verbreitet war.

Die mit enormen künstlerischen Fähigkeiten und Einfallsreichtum geschaffenen bunten Glasperlen wurden ausschließlich von Frauen nach geheimen Familienrezepten hergestellt und als Armbänder getragen. Dabei wurden sie mit den einfachsten verfügbaren Materialien und Werkzeugen hergestellt: pulverisierte europäische Glasperlen oder Bruchstücke davon, Flaschenglas, Keramikscherben, Blechdosen, Zweige, Stahlnadeln Gummi Arabicum und offenes Feuer.

Das fein zu Pulver zerkleinerte Glas wurde mit einem in Wasser verdünnten Bindemittel wie Speichel oder Gummi Arabicum gemischt. Die Dekorationen wurden aus einer gefärbten Glasaufschlämmung hergestellt (d.h. aus zerkleinertem Glas, gemischt mit einem Bindemittel) und mit einem spitzen Werkzeug, üblicherweise einer Stahlnadel, aufgebracht. Die Perlen wurden dann in kleinen Behältern (oftmals Sardinenbüchsen) auf offenem Feuer erhitzt, um das Glaspulver leicht zu schmelzen und damit die Perle dauerhaft zu verbinden. Das Ganze geschah ohne Form. Diese Herstellungsart ist einzigartig und wurde so wohl nur in Kiffa gesehen.

Kiffa-Perlen wurden in verschiedenen geometrischen Formen hergestellt. So gab es monochrome blaue, rote und polychrome kegel-,rauten-, zigarren- und kugelförmige Perlen. Die Verzierungen konnten sowohl gezackte, augenartige oder punktförmige Muster sein. Die Farbsequenzen, die bei traditionellen Perlen mit Dekorationen beobachtet werden, sind immer die gleichen, d.h. Rot-Gelb-Schwarz-Gelb-rot und/oder weiß-blau-weiß. Oft ist auch die Vorderseite verziert, und es wird vermutet, dass verschiedene Familien ihren eigenen Stil hatten. Alle diese Perlen hatten für ihre Träger amulettartige Eigenschaften. Die Farben, Formen und die vielen verschiedenen komplizierten dekorativen Muster hatten spezifische Bedeutungen, die heute meist vergessen sind.

Der Begriff Kiffa-Perle (Kiffa-Bead) wurde in den 1980er Jahren von US-amerikanischen Perlen-Sammlern geprägt.

Heute gibt es wieder einige Hersteller deren Qualität jedoch längst nicht die der Alten erreicht.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Zwar gibt es auch in Kiffa einen Flugplatz, jedoch wird auch dieser wie nahezu alle anderen in Mauretanien nicht aus Europa angeflogen. So bleibt hier auch nur der Flug nach Nouakchott und dann auf der Strasse weiter nach Kiffa.

  • 1 Kiffa Airport (مطار كيفة, IATA: KFA). Kiffa Airport in der Enzyklopädie WikipediaKiffa Airport (Q6405877) in der Datenbank Wikidata.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Nouakchott fahren regelmässig Busse nach Kiffa und weiter nach Néma.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Kiffa wird von der Nationalstrasse RN3 durchzogen, die von Nouakchott nach Nema führt.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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