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Bamako

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Bamako
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Bamako ist die Hauptstadt von Mali, einem Land in der Sahelzone. Die Stadt liegt am Fluss Niger.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die „Pont Des Martrys“ Bamakos älteste Brücke über den Niger; li. im Hintergrund der „BCEAO Tower.”

Bamako wurde im 17. Jahrhundert gegründet, die Innenstadt stammt aus der Kolonialzeit, die erst mit dem Abschluss der Eroberung nach 1911 richtig begann. Im Vorort Koulouba liegt das Regierungsviertel. Administrativ ist die Stadt in Communes geteilt, die von 1 bis 6 durchnummeriert sind. Die Altstadt besteht aus den Quartiers Niarela, Bozola, Bagadadji.

Die Trinkwasser- und Stromversorgung ist aufgrund der Bevölkerungsexplosion problematisch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • 1 Sénou International Airport (BKO) (15 km außerhalb). Amerika finanzierte 2007-12 nicht nur ein neues Terminal, sondern auch Air Base 101, für die Luftwaffe. Bamako wird vor allem von Fluggesellschaften der Nachbarländer angeflogen. Flüge von/nach Europa bieten Royal Air Maroc (meist Umsteigen in Casablanca), Tunis Air, Turkish Airways, Air France (über Paris-Charles de Gaulle) oder Aigle Azur (ab Paris-Orly). Nach der Ausreisekontrolle gibt es keinerlei Verpflegungsmöglichkeiten (auch kein Wasser!). Trickbetrüger sind zahlreich. 2017 kostet ein Taxi in die Stadt zu verhandelnde 7-8000 CFA.

Air Mali hat Ende 2012 den Flugbetrieb eingestellt. Douniah Airlines, gegründet 2014, die hier ihr Hauptquartier hat fliegt mit ihrer einzigen Turbopropmaschine sieben Hauptstädte in Nachbarländern an.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die einzige Bahnstrecke ist die Dakar-Niger-Bahn in Meterspur, von deren Strecke 641 km in Mali verlaufen. 2013 gab es noch drei Personenzüge pro Woche auf den 420 km zwischen Bamako (ab Mo., Mi, Fr. 7.15) und Kayes (ab Di., Do, So. 7.15) über Kati und Diamou. Die Wiederaufnahme des Verkehrs in den Senegal scheint 2016/7 geplant, ist aber erst in Jahren zu erwarten.[1] Zentral liegt der 2 Bahnhof Die Schlange für die Fahrkarten kann lang sein, mehrere Stunden Wartezeit kommen vor.
(Nach mehrmonatiger Unterbrechung fahren die Züge seit Anfang 2018 zwei Mal pro Woche. Abfahrt am jeweiligen Endbahnhof ist 7.15 Uhr, planmäßige Ankunft 22.00. Ab Bamako Mi. und So.; ab Kayes Di. und Do.)

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von/nach Dakar verkehren zwei Mal pro Woche Busse der Firma SOMATRA (☎ +223 20 20 15 79).

Gepäck kostet bei Fernbussen fast immer extra.

  • 3 Gare Routière Sogoninko. Busse nach Ségou, ca. 4 h, Mopti ca. 14 h
  • Teilw. auch ab 4 Sotrama to Sogoniko Gare Routière, Beim Pl. de la liberte.
  • Gare Routière De Djikoroni Para (Am Niger imOrtstel Djikoroni.). Busse nach Westen, auch ins Ausland, z.B. Guinea.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • COMANAV, Quartier du Fleuve, Boulevard du 22-Octobre-1946. Tel.: +223 20 22 38 02. Flussfähren verkehren ab Koulikoro auf dem Niger nur während der Regenzeit, wenn der Wasserstand ausreicht,ein Mal wöchentlich. Normalerweise ist dies von im Juli/August bis Mopti, weiter flussabwärts mindestens bis November. Preis: Koulikoro-Ségou: 27500 CFA, Koulikoro-Mopti: 70000 CFA, Koulikoro-Timbuktu: 118000 CFA, Koulikoro-Gao 160000 CFA.

Mobilität[Bearbeiten]

Avenue du Fleuve, die zur alten Brücke führt sowie der Boulevard du Peuple sind die Hauptverkehrsstraßen. Der Belag ist, wie in der ganzen Stadt, voller Schlaglöcher.

Der Verkehr ist tagsüber chaotisch, erreicht aber noch nicht ähnliche Zustände wie in Hanoi. Es kann sinnvoll sein bei der Wahl einer Unterkunft auf kurze Wegstrecken für den Zweck des Aufenthalts zu berücksichtigen. Die Brücke Pont-des-Martyrs ist während der Rushhour nur in jeweils einer Richtung befahrbar. Die Eröffnung einer dritten Nigerbrücke hat etwas Erleichterung gebracht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Stadttor (2008)
Park des Nationalmuseums.
Der Place de la CAN (2008)
  • 1 Musée national du Mali Die Masken- und Fetischabteilung ist beeindruckend.
  • Etwas nördlich, direkt an der Av. de la liberte (RN 1) liegt nach etwa 200  der 13 Hektar große 2 Botanische Garten
  • An dessen Nordsite grenzt der 3 Zoo Eintritt = 100 CFA. Beides mäßig gepflegte Anlagen.
  • Musee de Bamako (Nahe dem Place de la République), Place de la Liberté. Geöffnet: Di.-So. 9.00-18.00. Preis: Afrikaner 500 CFA, nicht-afrikanische Ausländer 1500 CFA.
  • 4 Große Moschee. Nebenan gibt es ein Geschäft für Kunsthandwerk sowie eine Apotheke für traditionelle Medizin
  • 5 Centre National des Arts Ri. Südwesten
  • Die 6 Cathédrale du Sacré Cœur Rue de la Cathédrale ist ein Andenken an den Katholizismus der Kolonialherren.

Im Regierungsviertel Koulouba gibt es einige schön gestaltete Plätze und Parks, so den 7 Place des gouverneurs oder den 8 Place des explorateurs

Freiheitskämpfern gedenkt man mit Denkmälern am 9 „Place des martyrs de Thiaroye“ Ortsteil Bagadadji.

Dazu dem Kongolesen 10 Patrice Émérite Lumumba der im Auftrag amerikanischer Finanzinteressen 1961 in Katanga erschlagen wurde. Auch dem Ghanaer 11 Kwamé N'Krumah hat man 2000 eine Statue gewidmet.

  • 12 „Stadttor“
  • 13 Place de la CAN, Ortsteil Hamdallaye.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Golfspielen kann an den neun Löchern beim Hôtel de L’Amitie. Eine Runde mit Schlägermiete und Caddy kommt unter der Woche auf 31000 CFA (Aug. 2017).

Seinen Abschlag üben kann man 6.30-18.00 Uhr beim Palais de la Culture. 50 Bälle für 1000 CFA.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Hauptmarkt, an der Av. de la République. Buntes Treiben der Eingeborenen am größten Markt der Stadt. Von Ausländern verlangt man gerne der dreifachen Preis. Vor Taschendieben wird gewarnt.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Bla bla Bar, Rue 235 (Rte. Bla Bla), Hippodrome. Gehobener Treff für Ex-Pats mit ordentlicher Speisekarte. Im Umkreis weitere Ausgehmöglichkeiten.

In und um ACI 2000, Stadtteil Bamako hat sich seit den 1990ern eine Art Chinatown mit gut 30 einschlägigen Bars und Restaurants entwickelt. Dabei gilt besonders die rue Princesse, auch wegen der dort ausgeübten Prostitution als nicht ganz ungefährlich.

Unterkunft[Bearbeiten]

Aufgrund der vermehrten Anwesenheit seit 2013 von Mitarbeitern der UNO und internationalen Hilfsorganisationen, mit entsprechenden Spesenkonten, ist zu befürchten, dass sich das Preis/Leistungsverhältnis stark verschlechtert.

Günstig[Bearbeiten]

  • Das Buffet de la Gare am Bahnhof hat auch günstige Zimmer. Das Centre D’Acceuil des Soeurs blanc, gegenüber der Kathedrale bietet die wohl günstgisten Zimmer am Ort (Schlafsaal ca. 5 €; Maximal 4 Nächte, geöffnet 8.00-12.00, 16.00-21.00).
  • 1 Sleeping Camel, Rue 25, Porte 80, Badalabougou Est (Von der Innenstadt über die Pont dur Martyrs, danach 1. links (am fußballspielenden Nilpferd; Rue 14), vorbei an der deutschen, dann links ab an der ägyptischen Botschaft, ein Stück die Rue 25 hinunter, linker Hand.). Tel.: + 223 78175365. Betreiber ist ein langjähriger Afrikareisender, der das Haus auf die entsprechenden Bedürfnisse eingerichtet hat. Geöffnet: 24 h, Restaurant 7.30-20.30. Preis: Schlafsaal 4000 CFA.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 2 Badala Hotel, Rue 13. Tel.: +223 20 23 23 15. Preis: ab 80 € p.P.
  • 3 Radisson Blu, ACI 2000, Hamdallaye. Tel.: +223 44 29 00 00. Als Luxushotel im Viertel der Botschaften ein beliebter Treffpunkt von Bürokraten, Diplomaten und Geschäftsleuten, somit auch ein legitimes Ziel für die im Lande aktiven Freiheitskämpfer, die das Haus im Nov. 2015 dann auch stürmten. Dabei gab es unter den 170 Geiseln und Sicherhetskräften 29 Tote. Preis: ab 84500 CFA.


Sicherheit[Bearbeiten]

Passkontrollen sind, vor allem nachts und an den Brücken häufig. Nichtmitführen hat fast immer eine Geldzahlung (mit oder, was häufiger ist, ohne Quittung).

Die afrikanischen Wohnviertel sind Medina Coura, Bagadadji, Bozola, Bamako Koura und die unkontrolliert wachsenden Randbezirke.

Gesundheit[Bearbeiten]

1 Centre Medico-Social (CMS), Ave de L'yse. Tel.: +223 20 22 50 72. Man spricht französisch, englisch und etwas deutsch. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-12.30, 15.00-18.00, Sa. vorm. Preis: 20000 CFA, Notfälle/Hausbesuch 30000 CFA.

2 N'Pewo. Tel.: +223 20 29 30 62. Wird gemeinhin als gut ausgestattet beschrieben. Geöffnet: 24 h Notdienst.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die 3 Hauptpost liegt zentral an Karamoko Diabi.

Konsularische Vertretungen[Bearbeiten]

  • Botschaft der BRD, Badalabougou-Est, Avenue de l’OUA, rue 14, porte 330. Tel.: +223 20 70 07 70 (auch Notfallnr. für SMS). Die zuständige Auslandsvertretung für Österreicher ist in Dakar (☎ (+221) 33 849 40 00). Geöffnet: Konsulat: Mo.-Fr. 8.30-11.30 (Terminabsprache erwünscht).
  • Schweizer Konsularagentur, Résidence Tifany, Balmoral Rue 28, porte 537. Tel.: +223 20 21 73 62.

Nachbarländer[Bearbeiten]

Einreiseerlaubnisse für Europäer sind in Afrika oft schneller und preisgünstiger zu erhalten.

  • Burkina Faso, Quartier Hamdalaye, ACI 2000, Rue 204, Porte 394. Tel.: +223 20 29 31 71. Ausstellung 1-2 Tage. Geöffnet: Mo.-Fr. 7.30-12.30. Preis: 1 Monat: 24000 CFA.
  • 4 Elfenbeinküste (Nahe der Kreuzung Av. de la Nation / Av. Mamadou Konate). Tel.: +223 20 21 22 89..
  • 5 Konsulat von Niger, Av. Mamadou Konate.
  • 6 Nigeria, ACI2000 office buildings.

Literatur[Bearbeiten]

Chappatte, A.; Night life in southern urban Mali: being a Muslim maquisard in ;Bougouni Journal of the Royal Anthropological Institute, Vol. 20 (2014), Issue 3, Version of Record online: 28 JUL 2014

Weblinks[Bearbeiten]

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