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Kayes

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Kayes
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Kayes (sprich: „Kai“) ist eine Stadt im Westen Malis und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Region Kayes.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Kayes Airport (KYS). Wird seit 2014 nicht mehr kommerziell angeflogen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

2 Bahnhof. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Dakar - Bamako, die jedoch 2018 nur zwei Mal wöchentlich (ab Di., Do, So. 7.15) nach Bamako vom hiesigen Endpunkt in Betrieb ist.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse zahlreicher Gesellschaften verkehren von Bamako. Es gibt direkte Busse ins senegalesische Tambacounda.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die RN1 ist geteert. Sie führt über Lakamané (193 km) und Segue (427 km) in die Hauptstadt Bamako (617 Straßenkilometer). Nimmt man in Lakamané den Abzweig direkt nach Süden verlängert sich die gefahrene Strecke, hier auf deutlich schlechterer Straße, auf 637 km.

Aus dem Senegal kommt man auf der RN1 über den Grenzübergang Kidira/Diboli.
Möchte man bei 1 Kéniéba (12° 50′ 16″ N 11° 14′ 6″ W) über die senegalische Grenze nach 1 Moussala (12° 55′ 54″ N 11° 22′ 49″ W) so ist der Weg dorthin nicht (mehr) asphaltiert.

Die Straße nach Diema (276 km) wurde 2005/6 geteert aber nicht gewartet.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Innenstadt ist klein genug, um zu Fuß zu gehen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Brücke über den Senegal, der zugleich Waschplatz für Kleidung und Autos ist.

Die katholische Kirche ist 2013 abgebrannt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Das Geschäftsviertel ist am Senegal-Fluß bei der Brücke und der Rue Magdeburg.

Unterkunft[Bearbeiten]

Direkt beim Bahnhof sind:

Gehoben[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Tieba. Tel.: +223 21 52 60 52. Geöffnet: 24 h Rezeption. Preis: 17.500-25.000 CFA, mit A/C 22.500-25.000 CFA, m.F.

Gesundheit[Bearbeiten]

Hospital Fousseyni Daou, direkt beim Bahnhof.

In der Region regnet es nur von Juni bis Oktober, die restlichen sieben Monate sind vollkommen trocken. Von März bis Juni erreichen die Tageshöchsttemperaturen fast immer 40 °C. Auch Oktober und November werden deutlich über 35 °C heiß.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

2 Postamt, Rue Magdeburg.

Ausflüge[Bearbeiten]

„Wald“ in der Nähe von Kayes nach der Regenzeit.

Médine[Bearbeiten]

2 Médine (13 km entfernt in der Gemeinde Hawa Dembaya). Das Fort de Médine, erbaut 1855, heute Ruine, war der erste französische Posten in der frühen Hauptstadt des Reichs der Fulbe (frz. Peulhs). Um 1865 lebten 12000 Menschen hier, es war die größte Stadt in Französisch-Sudan. Heute hat das Dorf keine zweitausend Bewohner. Ansonsten zu sehen sind noch kolonialzeitliche Bauten und ein französischer Friedhof.

Chutes de Gouina[Bearbeiten]

Gouina-Wasserfall.

Der Senegalfluß fließt zwischen Bafoulabé und Diamou durch die Talari-Schnelle. Der 1 Gouina-Wasserfall stürzt auf einer Breite von bis zu 500 Meter sechzehn Meter hinab. Beeindruckend sind die Wasserfälle nur zur Regenzeit oder kurz danach. Im Jahreslauf schwankt die Wassermenge zwischen 12-13 m³/sec und max. 2430 m³/sec. Die EU und China fördern den Bau eines Wasserkraftwerks an dieser Stelle.

Weblinks[Bearbeiten]

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