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Hanoi

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Das Wahrzeichen von Hanoi
Das Wahrzeichen von Hanoi
Hanoi · Hà Nội
Provinz provinzfrei
Einwohner
7.587.800 (2015)
Höhe
16 m
Tourist-Info +84-(0)4-9263366
www.hanoi.gov.vn
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Lage
Lagekarte von Vietnam
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Hanoi

Hanoi (Hà Nội) ist die Hauptstadt von Vietnam und die dienstälteste Südostasiens. Die quirlige, fast schon chaotisch anmutende Metropole bietet eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten und ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um in die Kultur des südostasiatischen Landes abzutauchen. Damit bildet sie einen Gegenpol zum ihrem südlichen Gegenstück, dem wirtschaftlich aufstrebenden Ho Chi Minh City.

Hintergrund[Bearbeiten]

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Hà Tây - Bis 2008 war Hà Tây eine eigenständige Provinz. Mittlerweile gehört sie zum Hauptstadtdistrikt. Hier befinden sich eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die bekannte Parfüm-Pagode.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Nội Bài International Airport (IATA CodeHAN) (Sân bay quốc tế Nội Bài) liegt 35 Kilometer nördlich vom Stadtzentrum entfernt. Der Flughafen ist Stützpunkt von der nationalen Fluggesellschaft Vietnam Airlines die inländische Reiseziele anfliegt. In Europa stehen Frankfurt, Paris und London auf ihrem Flugplan. Die Fahrzeit in die Stadt beträgt ca. 45 Minuten. Das Taxi kostet einen fixen Preis von $20,00 und der Minibus ca. VND 32000. Eine Fahrspur über den Taxistand hinweg verkehrt die Expressbuslinie 86, die bis zum Hauptbahnhof nur acht Mal hält. Ein englischsprachiger Schaffner mit GPS-Handy sorgt dafür, daß Ausländer an der richtigen Stelle abgesetzt werden, ein hervorragender Service für 30000 (Okt. 2016). Die Linienbusse, wenn man zum Terminal hinausgeht ist die Busstation links, #7 und #17 befahren ebenfalls Richtung Innenstadt, allerdings in ca. 2 Stunden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise mit der Bahn führt durch die Wohnviertel

Tickets sind in den Reisebüros der Stadt oftmals wesentlich teurer als am Bahnhof. Hier hilft es nur, sich selbst zum Bahnhof zu begeben und dort die Tickets zu erstehen. Bedient wird man am Bahnhof an den Schaltern nach dem System "Nummer ziehen und aufrufen lassen". Buchen sollte man so zeitig wie möglich.

China

  • 21.052568105.8810381 Gia Lâm Station (nordöstlich des Stadtzentrums auf der anderen Seite des Roten Flusses). - Die Züge nach Nanning starten an diesem Bahnhof etwas außerhalb des Stadtzentrums. Die Tickets können allerdings auch am Hanoier Hauptbahnhof gekauft werden. In der 4er-Kabine kostet ein Ticket VND 568.000.

Inland

  • 21.024194105.8411052 Hauptbahnhof (Ga Hàng Cỏ), No. 120, Lê Duẩn. Tel.: +84 (0)4-8253949. - Hier kommen alle inländischen Zugverbindungen an. Tickets für alle Ziele bekommt man in den beiden Schalterhallen im Bahnhof. Tägliche südliche Verbindungen gibt es nach Huế und Nha Trang. Der Reunification Express startet fünf mal am Tag fährt durch bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt - Fahrzeit 30-35 Stunden. Die Tickets kosten zwischen VND 1.008.000 und 1.547.000. Züge Richtung Nordwesten bedienen unter anderem die Stadt Lào Cai (9 Stunden, $20) von der aus man Sa Pa erreichen kann. Sie erreicht man über die Rückseite des Bahnhofsgeländes (Trần Quý Cáp). Die Züge aus Hải Phòng haben nur Sitzplätze (VND 38.000).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • Die Open-Tour-Busse fahren von Huế mit Stopps in Đông Hà, Vinh und Ninh Bình nach Hanoi.
  • Von Nanning in China fahren mehrere Busse täglich nach Hanoi. Die Fahrt dauert ca. 7 Stunden (je nach Andrang an der Grenze) und kostet 148 Yuan, inkl. Mittagessen und Wasser.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Hauptstraßen aus den Provinzen sind recht ordentlich. Wer ganz individuell anreisen möchten kann dies mit einem gemieteten Auto mit Fahrer erreichen. Die Fahrzeiten liegen beispielsweise von Hải Phòng bei ca. 2 Stunden, von Ha Long bei ca. 2,5-3 Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Taxi[Bearbeiten]

Cyclo in Hanoi

In Hanoi sind viele Taxis unterwegs. Alle besitzen ein Taxameter. Im Fahrgastraum findet man die entsprechenden Preisinformationen. Kleinere Noten sind hilfreich, falls die Fahrer (angeblich) nicht herausgeben können. Innerhalb der Stadt liegen die Preise ca. bei 20.000 VND, in die Vororte bei 40.000 VND. Kleinwagen (7.000/km) sind etwas preiswerter als die Vans (10.000/km). Die Taxigesellschaften Mai Linh und Vinasun gelten als recht zuverlässig.

Xe ôm (Motorradtaxi)[Bearbeiten]

Ein verbreitetes Verkehrsmittel sind unverkennbar Mopeds. Viele fungieren auch als Taxi und warten an den Straßenkreuzungen. Wichtig ist hierbei, das Ziel unmissverständlich zu definieren, unterwegs auftretende Angebote zu extra Touren abzulehnen und den Preis vor dem Aufstieg auszuhandeln. Innerhalb des Stadtzentrums sollte man mit VDN 10.000 auskommen, zum West-See mit etwa 15.000.

Cyclo (Fahrradrikscha)[Bearbeiten]

Das Cyclo ist einer der Klassiker der Stadt, sie sind hier etwas breiter, als in Saigon. In den engen Straßen der Altstadt findet man sie aus Platzgründen nur noch selten, hier gibt es auch ein Verbot. Für Einheimische haben sie ihre Bedeutung verloren und sie dienen eigentlich nur noch Touristen. Die Fahrer müssen sich mittlerweile auch registrieren. Eine Fahrt mit dem Cyclo ist sicher eine Empfehlung für jeden Besucher und ein nettes Erlebnis. Wer eine Rundtour mit dem Cyclo unternehmen will, kann einfach in seinem Hotel nachfragen - oder auf der Straße nach einem Cyclo Ausschau halten. Im letzteren Fall steht dann lediglich noch eine harte Verhandlungsrunde aus. Man sollte hier auf 2-3 Dollar pro Stunde hinsteuern.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Seen[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es eine Unzahl von Seen. Eine ganze Reihe der Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich an oder in der Nähe von einem der Seen. So bietet es sich an, die Erkundungstouren durch die Stadt an ihnen auszurichten.

Morning-Sunlight-Brücke (Cầu Thê Húc) am Hoàn-Kiếm-See
  • Hồ Hoàn Kiếm (21.028971, 105.85243521° 1′ 44″ N 105° 51′ 9″ O) - Der „See des zurückgegebenen Schwertes“ ist befindet sich direkt im Zentrum der Stadt und trennt das Old Quarter vom kolonialen Teil der Stadt. Der Name beruht auf einer Legende. Sie stammt aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. Nach ihr lebt dort der arme Fischer Lê Lợi. Ihm erschien eine riesige goldene Schildkröte und übergab ihm ein Zauberschwert, welches ihn unbesiegbar machte. Mit seiner Hilfe schlug er die Besatzertruppen der Ming-Dynastie und wurde schließlich 1428 König. Nach der Rückkehr zum See forderte die Schildkröte das Schwert zurück. Dieses stieg plötzlich zum Himmel und verwandelte sich in einen Drachen, der in den See stürzte. Daraufhin ließ der König auf einem kleinen Eiland den dreistöckigen Schildkrötenturm (Thap Rùa) errichten. In dem See leben sogar Schildkröten die Hoan Kiem Turtle (zu Ehren des Fischers Rafetus leloii). Sie werden den Jangtse-Riesenweichschildkröten (Rafetus swinhoei) zugerechnet. Ein großes Exemplar, 2,10 m lang und 250 kg schwer, barg man 1968 tatsächlich aus dem See. Das Alter schätzte man auf 400 Jahre. Es ist mittlerweile in einem Glaskasten im Jadeberg–Tempel auf einer Insel im See ausgestellt. Der See war im 18. Jahrhundert noch um einiges größer und besaß einen direkten Zugang zum Roten Fluß, als dessen Rückstausee er ursprünglich entstand. Um 19. und 20. Jahrhundert wurder er teilweise zugeschüttet. Heute ist er ca. 700 m lang.
  • Hồ Tây (21.05046, 105.82726521° 3′ 2″ N 105° 49′ 38″ O) - Der West-See ist der größte See der Stadt. Er ist ein beliebtes Naherholungsziel der Hauptstädter. An seinem Ufer befinden sich eine ganze Reihe von Gärten, Tempeln, Pagoden, Hotels und Restaurants. Der See formte sich ursprünglich aus einem gebogen Arm des Roten Flusses. Seine Uferlänge beträgt 17 Kilometer. Um seine Entstehung ranken sich auch einige Legenden und Geschichten. Eine davon handelt vom Kampf zwischen Lạc Long Quân (der Legende nach der Urahn der Vietnamesen) und einem Fuchsgeist (狐狸精, Pinyin: hǔlijīng). Daher trug er früher auch den Namen Đầm Xác Cáo, was in etwas „Sumpf des Fuchses“ bedeutet. Die Trấn-Quốc-Pagode und der Quán-Thánh-Tempel sind sicherlich die zwei wichtigsten Sehenswürdigkeiten am See. Dazu laden Ruder- und Tretboote zu einer gemütlichen Rundfahrt ein. Wer gut zu Fuß ist kann von der Altstadt aus durchaus auch zum See laufen. Alternativen sind das Cyclo und das Taxi. Auf dem Weg dorthin bietet sich ein Halt am Literaturtempel an, einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
  • Hồ Trúc Bạch (21.045556, 105.83805621° 2′ 44″ N 105° 50′ 17″ O) - Der kleine östliche Nachbar des West-Sees entstand, als sein Ostende im 17. Jahrhundert durch einen Deich abgetrennt wurde, um Fischzucht zu ermöglichen. Mittlerweile führt zwischen beiden Seen die Thanh-Niên-Straße hindurch. Während des Vietnamkrieges wurde der US-Pilot John McCain (US-Präsidentschaftskandidat 2008) über dem See abgeschossen und landete mit dem Fallschirm in dem See und wurde von der wütenden, prügelnden Menge aus dem See gezerrt. Heute steht dort ein Denkmal, welches der Pilot 1985 erstmals besuchte. An der Südweststrecke des Sees kann man sich Tretboote ausleihen. Allerdings ist es nicht der einladendste See der Stadt. Wer einen Spaziergang rund um den See unternimmt, wird schnell bemerken, dass es eines der am schlimmsten verschmutzten Gewässer Hanois ist.
  • Hồ Thiền Quang (21.018351, 105.8457421° 1′ 6″ N 105° 50′ 45″ O) - Der kleine See liegt an der Straße Nguyễn Du genau gegenüber des Literaturtempels. Bekannt ist er auch unter dem Namen Halais Lake, ein Erbe der französischen Kolonialzeit, als die Straße noch Rue Halais hieß. Der See hat eine kleine begehbare Insel.

Pagoden, Tempel und Kirchen[Bearbeiten]

Hanoi - Pagoden und Tempel
Ein-Säulen-Pagode (Chùa Một Cột)
  • 21.028696105.8356871 Literaturtempel, Qu. Preis: Eintritt: VDN 120.000.   Văn Miếu, (文廟) ist eine der wichtigsten und am meisten besuchten Anlagen der Stadt, aber kein Tempel im klassischen Sinn. Literaturtempel gibt es im ganzen Land, dieser ist aber sicherlich der bekannteste von ihnen. Die Anlage beherbergte die erste nationale Universität des Landes. mehr...
  • 21.035831105.8335952 Ein-Säulen-Pagode, Chùa Một Cột (zwischen dem Hochi Minh Museum und Mausoleum). Preis: Eintritt frei. - Chùa Một Cột, form. Diên Hựu tự, 延祐寺 oder Liên Hoa Đài. (蓮花臺) - Die interessante Pagode stammt ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert. Sie wurde vom kinderlosen Kaiser Lý Thái Tông beauftragt, der von 1028 bis 1054 regierte. Ihm erschien im Traum Bodhisattva Avalokiteshvara, die Göttin der Barmherzigkeit, und überreichte ihm einen Sohn auf einer Lotusblume sitzend. 1029 gab er daraufhin den Auftrag diese Pagode zu errichten. Dieser Ort war damals der Tây Cấm Garden in Thạch Bảo. Der spätere Regent Lý Nhân Tông ließ ihn 1105 renovieren. Sie wurde aber 1954 im Französischen Krieg zerstört. Nur ein Jahr später wurde sie wieder aufgebaut. Eine Replika wurde in Thủ Đức in Saigon Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre errichtet. Neben der Pagode steht ein kleiner Tempel. Das gesamte Gelände ist recht klein und schnell gefüllt, wenn einige Reisegruppen zur Hauptbesuchszeit auftauchen.
  • 21.030649105.8523923 Jadeberg-Tempel, Phố Đinh Tiên Hoàng (auf der Insel des Hoàn-Kiếm-Sees). Preis: Eintritt: VND 10.000. - (Đền Ngọc Sơn) - Der Tempel ist auf einem Jade-Inselchen des Hoàn-Kiếm-Sees erbaut. Gewidmet ist er konfuzianischen und daoistischen Philosophen sowie eines Nationalhelden - dem General Trần Hưng Đạo (1228-1300). Der genaue Zeitpunkt des Baus ist nicht bekannt, gesichert ist aber eine Erweiterung aus dem Jahre 1865, die ihm das heutige Aussehen gab. Betreten wird die Anlage über die rote „Brücke des aufgehenden Sonnenlichtes“ (Cầu Thê Húc). In ihm befindet sich auch die 1968 im Hoàn-Kiếm-See gefundene geschätzte 400 Jahre alte Schildkröte. Der Tempel besteht aus einigen Gebäuden mit spezifischer Bedeutung:
    • Thap But (Pen Tower)
    • Dai Nghien (Ink-slab)
    • Đình Trấn Ba (Moon Contemplation Pavilion)
  • 21.047873105.8368744 Trấn-Quốc-Pagode, Thanh Niên (an der Straße zwischen West-See und dem Trúc-Bạch-See). Preis: Eintritt: frei. - Chùa Trấn Quốc, (文廟) - Sie wurde im 6. Jahrhundert von Lý Nam Đế erbaut und ist die älteste Pagode Vietnams. Ihr heutiger Name heißt übersetzt so viel wie Stabilisierung der Nation. Die Gebäude in ihrer Form entstammen den letzten größeren Baumaßnahmen aus dem Jahre 1815. Ihre schöne Lage am See macht sie zu einem sehenswerten Ort zur Zeit des Sonnenuntergangs. In ihrem Garten findet sich ein Boddhi-Baum er entstand aus einem Ableger des originalen Baumes, unter dem einst Buddha seine Erleuchtung fand.
  • 21.042998105.8360895 Quán-Thánh-Tempel, Quán-Thánh (an der Straße zwischen West-See und dem Trúc-Bạch-See). Preis: Eintritt: VND 2.000. - Đền Quán Thánh - früher: Trấn-Vũ-Tempel, Trấn Vũ Quán, (真武觀) - Der daoistische Tempel stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist dem Gott Xuan Wu (玄武), dem Dunklen Krieger geweiht. Er ist eine der mächtigsten Gottheiten des Daoismus. Angeblich wurde der Tempel vom König Lý Thái Tổ errichtet, der von 1010 bis 1028 regierte. Er ist einer von vier heiligen Tempeln, die die Hauptstadt in 4 Richtungen vor übel gesinnten Geistern beschützen sollte. Ein weiterer Tempel dieses Namens liegt im Hauptstadtdistrikt Gia Lâm. Im Inneren des Tempels befindet sich eine 9 Tonnen schwere Bronze-Statue der Gottheit. Sie ist damit die zweitgrößte Statue ihrer Art in Vietnam. In seiner Geschichte hat der Tempel viele Veränderungen erfahren. Die letzte größere Bautätigkeit stammt aus dem Jahre 1893. Der Innenhof der Anlage wird von einem großen Banyan-Baum beschattet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Hanoi Oper
  • 21.024209105.8575631 Hanoi Oper, 1 Tràng Tiền. Tel.: +84 (0)4-9330113, E-Mail: .  (Nhà hát lớn Hà Nội) - Die Oper am Platz der August-Revolution wurde in den Jahren 1901 bis 1911 während der Zeit der französischen Verwaltung errichtet. Die Architektur ist vom Stil der europäischen Renaissance beeinflusst. In der Anfangsphase war das Haus für westliche Künstler und reiche Vietnamesen reserviert, seit den 1940er Jahren allerdings steht das Haus für viele vietnamesische Künstler offen und wird auch für Meetings und Konferenzen genutzt. Im Jahre 1995 wurde das nun mehr 100-jährige Gebäude restauriert.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • Das Denkmal zu 21.030979105.8537496 Gedenken der Toten des bewaffneten Aufstandes gegen die Franzosen, Hàng Dầu (gegenüber der Brücke zum Jadeberg-Tempel).  (Tượng đài Cảm Tử) erinnert an die Beteiligten, die bei diesem Aufstand ihr Leben ließen. Er begann in der Nacht vom 19. zum 20. Dezember des Jahres 1946 in Hanoi. Das Denkmal wurde im Jahre 1984 eingeweiht.
  • Östlich des Hoàn-Kiếm-Sees in Höhe dessen Mitte steht auf einem großen Platz eine große Bronzestatue - das 21.027482105.8544877 Denkmal des Lý Thái Tổ, Đinh Tiên Hoàng.  (Tượng đài Lý Thái Tổ). Er war der Begründer der Lý-Dynastie und erwählte eine Zitadelle namens Đại La im Jahre 1010 zur Residenzstadt. Dies macht Hanoi zur ältesten noch bestehenden Hauptstadt Südostasiens. Er regierte von 1009 bis 1028.

Museen[Bearbeiten]

Museen
Ho Chi Minh Mausoleum
  • 21.036752105.8347438 Ho-Chi-Minh-Mausoleum, Hùng Vương. Geöffnet: tägl. vormittags geöffnet. Preis: Eintritt: frei. - „Onkel Ho“ (Bác Hồ), wie er noch heute immer gern genannt wird ist zweifelsohne die bekannteste Persönlichkeit der vietnamesischen Geschichte. Hier liegt er nun einbalsamiert in seinem Mausoleum - eigentlich entgegen seinen Wünschen, wollte er doch nach seinem Tode verbrannt werden und die Asche in allen Landesteilen verstreuen lassen. Der Bau des Mausoleums begann am 02. September 1973 und wurde am 29. August 1975 offiziell eingeweiht. Inspirationen für den Bau holte man sich in Moskau. Das Äußere des 21,6 Meter hohen und 41,2 Meter breiten Gebäudes besteht aus grauem Granit und ist umgeben von einem Garten mit Pflanzen aus allen Landesteilen. Der Körper liegt in einem gekühlten Glaskasten. Bei Besuchern wird streng auf die Kleider- und Verhaltensordnung geachtet. Die Beine und Schultern müssen bedeckt sein. Hände in den Taschen und verschränkte Arme sind ebenso tabu. Im Mausoleum herrscht absolute Ruhe. Videoaufnahmen und Fotografieren sind im Inneren des Gebäudes verboten.
  • 21.035555105.8326729 Ho-Chi-Minh-Museum, 19 Ngọc Hà (südwestlich des Ho-Chi-Minh-Mausoleums, neben der Ein-Säulen-Pagode). Tel.: +84 (0)4-8463572, E-Mail: . Geöffnet: 8:00-11:30, 14:00-16:00. Preis: VND 25.000. - Das Museumsgebäude stammt aus dem Jahre 1990 und soll an einen weißen Lotus erinnern. Es zeigt eine ganze Reihe Dokumente aus dem Leben und der Zeit von Ho Chi Minh. Die recht informative Ausstellung erstreckt sich auf die zweite und dritte Etage. Guides in den Sprachen Französisch, Englisch, Chinesisch und Russisch stehen zur Verfügung. Wer des Englischen und Französischen mächtig ist kann sich aber auch an die Beschreibungen an den Ausstellungsstücken halten.
  • 21.038349105.83394910 Ho Chi Minhs Haus (hinter dem Mausoleum im Gelände des Präsidentenpalastes). Tel.: +84 (0)4-08044529. Geöffnet: Sommer: 7:30-11:00, 14:00-16:00; Winter: 8:00-11:00, 13:30-16:00. Preis: Eintritt: VND 15.000. - Dies ist die letzte Wirkungsstätte Ho Chi Minhs von 1954 bis zu seinem Tod 1969. Man kann zwei von seinen Häusern, so wie er sie verlassen hat, sowie eine Garage mit zwei seiner Autos besichtigen.
  • 21.023093105.85195211 Museum der Frauen, No. 36, Lý Thường Kiệt (zwei Querstraßen südlich des Hoàn-Kiếm-Sees). Tel.: +84 (0)4-38259936, Fax: +84 (0)4-8259129, E-Mail: . Geöffnet: Di-So: 8:00-16:30. Preis: VND 30.000 (Studenten: 15.000).  (Bảo Tàng Phụ nữ Việt Nam) - Das Museum berichtet über das Leben vietnamesischer Heldinnen sowie die Traditionen rund um die Rolle der Frau in vietnamesischen Familien. Hinzu kommen regelmäßig wechselnde Ausstellungen von zeitgenösischen Themen bis hin zu traditionellen Inhalten. Die Dokumentation ist in Vietnamesisch, Französisch und Englisch.
  • 21.030729105.83703912 Fine Arts Museum, No.66, Nguyễn Thái Học. Tel.: +84 (0)4-37332131. Geöffnet: Di-So: 09:15-17:00. Preis: Eintritt: VND 20.000.  (Bảo Tàng Mỹ Thuậ) - Das Museum für bildende Kunst zeigt eine große Vielfalt wie zum Beispiel buddhistische Werke und natürlich auch Kunst des 20. Jahrhunderts.
  • 21.032153105.84001613 Armee-Museum, 28 Điện Biên Phủ. Tel.: +84 (0)4-37334682. Geöffnet: Di-Do, Sa, So: 8:00-11:30, 13:00-16:30. Preis: Eintritt: VND 30.000, Fotoerlaubnis: VND 20.000.  (Bảo Tàng Quân Đội) - Das Museum zeigt auf einem größeren Gelände mit 4 Gebäuden und Freiflächen Stücke aus Vietnams Militärgeschichte - inklusive Panzer und Jagdflugzeug.
  • 20.999491105.8292442 Air Force Museum, 171-179, Trường Chinh. Tel.: +84 (0)4-35630630.  (Bảo Tàng Không Quân) - Das Museum bietet im Außenbereich eine Sammlung and Flugzeugen und Hubschraubern.
  • 21.02455105.85974914 National Museum of Vietnamese History, 1 Phạm Ngũ Lão. Tel.: +84 (0)4-38242433. Geöffnet: 8:00-11:30, 13:30-16:30. Preis: VND 15.000/8.000/2.000(Erw./Student/Kind unter 15 Jahre), Kamera: VND 15.000, Video: VND 30.000.  (Bảo tàng Lịch sử Việt Nam) - Das Museum zeigt Exponate aus der Geschichte des Landes von vor 1000 Jahren bis zum Jahr 1945.
Hanoi - Literaturtempel
Erster Innenhof - Blick zurück zum Haupttor

Literaturtempel[Bearbeiten]

Der bekannteste Literaturtempel des Landes wurde im Jahre 1070 von König Thánh Tông, dem dritten Herrscher der Lý-Dynastie erbaut. Er ist ein konfuzianischer, Gebäudekomplex, auf dem 6 Jahre später die Kaiserliche Akademie (Quốc Tử Giám) und damit Hanois älteste Universität gegründet wurde. Bis 1915 wurden hier Talente, Aristokraten und Prinzen ausgebildet. Bis zu seinem heutigen Zustand wurde er im Laufe der Zeit einigen baulichen Veränderungen unterworfen. Ursprünglich inspiriert wurde er vom Tempel des Konfuzius in dessen Heimatstadt Qufu. Spätere Umbauten fanden während der Trần-Dynastie zwischen 1220 und 1400 statt. Wichtige Restaurationen waren 1920, 1954 und 2000 notwendig. Die Doctor’s Steles of Le im dritten Innenhof wurden am 9. März 2010 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Erster Innenhof[Bearbeiten]

Der Literaturtempel erstreckt sich auf einer Fläche von 54.000m² und ist von einer Mauer umgeben. Die Hauptachse der Anlage erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung. Vor dem Haupttor im Süden stehen fünf Pfeiler sowie zwei Tafeln, die ankommende Reiter zum absatteln auffordern. Hinter dem Haupttor führen drei Wege ins Innere der Anlage. Der mittlere war dem Monarchen vorbehalten, der linke der Verwaltung, der rechte dem Militär. Der erste Innenhof reicht bis zum großen mittleren Tor (Đại trung). Diese besitzt zwei kleinere Nebentore das Tor des Erworbenen Talents Đạt Tài und das Tor der Gewonnenen Tugend (Thành Đức).

Zweiter Innenhof[Bearbeiten]

Auch das zweite Areal entspricht eher einem ruhigen Garten mit Bäumen und Rasenflächen und diente der Entspannung der Studenten. An seinem Ende, als Tor zum dritten Innenhof steht eines der bekanntesten Gebäude des Literaturtempels, der Pavillon des Sternbilds der Literatur (Khuê Văn Các). Das Bauwerk mit seinen vier weißen steinernen Säulen stammt aus dem Jahre 1805. Von der Decke hängt eine Bronze-Glocke, welche zu bestimmten, glück verheißenden Gelegenheiten geläutet wird. Auch dieser Pavillon besitzt zwei Nebentore zum nächsten Hof - Suc Văn und Bi Văn, welche beide ebenfalls der Literatur gewidmet sind.

Dritter Innenhof[Bearbeiten]

Zentrum des dritten Innenhofes ist ein quadratischer Teich - die Quelle des himmlischen Lichts Thiên quang tỉnh. An der Seite des Innenhofes befindet sich der Schatz des Literaturtempels - die Doktor-Stelen. Sie sind seit 2010 UNESCO-Weltdokumentenerbe - 82 von ihnen existieren noch, 34 gingen über die Jahre verloren. Die Steinplatten stehen auf steinernen Schildkröten und enthalten Namen und Herkunft und Prüfungsergebnis der Doktoranden der Universität - insgesamt 1.307 Namen. 81 Prüfungen wurden während der Lê- und der Mạc-Dynastien in den Jahren 1442 bis 1779 abgehalten.

Vierter Innenhof[Bearbeiten]

Hanoi - Literaturtempel
Bronzearbeit im Vierten Innenhof

Im vierten Innenhof, welches man durch das Tor des großen Erfolges (Đại Thành Môn) betritt befinden sich rechts und links jeweils eine Halle. Die Hallen beherbergen Altäre und Statuen zu Ehren der 72 besten Schüler von Konfuzius und Chu Văn An (1292–1370). Er war konfuzianischer Gelehrter während der Trần Dynastie. Am nördlichen Rand des Hofes liegt das große Haus der Zeremonien (Đại Bái Đường) und die Halle des großen Erfolges (Đại Thành Điện). In der Mitte findet sich eine Statur von Konfuzius, begleitet von seinen viern engsten Schülern Yan Hui (Nhan Uyên), Zengzi (Tăng Sâm), Zisi (Tử Tư), und Mencius (Mạnh Tử). Es finden sich eine ganze Reihe von Schnitzarbeiten, Bonsais sowie auf Schildkröten stehende Bronzekraniche. In einem kleinen Museum finden sich Schreibgeräte Papier und einige Utensilien früherer Schüler.

Fünfter Innenhof[Bearbeiten]

Die Nationale Universität Quốc Tử Giám schließlich, befindet sich im hintersten, dem fünften Innenhof des Geländes. Seit 1076 waren hier die Unterrichtsräume der Akademie untergebracht. Auch die Schlafräume waren hier zu finden - Tempelwächter links und Beamte rechts. 1236 erfolgte eine Erweiterung der Gebäude. Auch in der Folgezeit gab es An- und Umbauten sowie Umbenennungen (Quốc Tử viện, (Quốc Học Viện). Nach der Verlegung der Hauptstadt nach Huế im Jahre 1802 wurde auch dort eine Akademie errichtet. 1946 wurde das Gelände zerstört und 2000 wieder rekonstruiert.

Im hinteren Gebäude befinden sich zwei Etagen mit Statuen von wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte des Hauses. Unten findet man eine Dartsellung des Rektors Chu Văn An, oben stehen drei Monarchen, die sich besonders um die Akademie verdiemnt gemacht haben:

  • Lý Thánh Tông (1023-1072), der den Tempel im Jahre 1070 erbauen ließ
  • Lý Nhân Tông (1066-1127), der die imperiale Akademie gründete.
  • Lê Thánh Tông (1442-1497), der die Errichtung der Steinstelen der Doktoranden veranlasste.

Rechts und links des hinteren Gebäudes steht jeweils ein Pavillon. Im östlichen befindet sich eine große Trommel. Sie misst 2,01x2,65 Meter und wiegt 700 Kilogramm. Die Glocke im westlichen Pavillon ist 2,1m hoch mit einem Durchmesser von 0,99m. R, Komma

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wasserpuppentheater

Kultur[Bearbeiten]

Theater:

  • 21.031678105.8534593 Wasserpuppentheater, No. 57b, Đinh Tiên Hoàng. Tel.: +84 (0)4-8249494, Fax: +84 (0)4-8245117. Preis: VND 60.000, 100.000, Kameragebühr: VND 15.000. - Die Geschichte des Wasserpuppentheaters (Múa rối nước) geht bis in das 11. Jahrhundert in der Region des Deltas des roten Flusses zurück. Heutzutage werden „Die Puppen die im Wasser tanzen“ in einem ca. 4 Quadratmeter großem und hüfthoch mit Wasser gefülltem Bassin präsentiert. Die Puppen selbst sind aus Holz, lackiert und werden von bis zu 8 Puppenspielern geführt. Die Geschichte der Figuren wird zusätzlich von Livemusikern begleitet. Diese in Nordvietnam beheimatete Kunstform ist weltweit einmalig und einen Besuch wert.

Kino - Ausländische Filme laufen im Originalton mit vietnamesischen Untertiteln.

Sport[Bearbeiten]

Klettern: Klettern ist in Hanoi in der Halle sowie auch in den umliegenden Provinzen als Ausflug möglich.

  • 21.055547105.8404836 VietClimb, So 40, Ngo 76 An Duong. Tel.: +84 (0)1-253129235 (vn), (0)91-4548903 (en. fr). Geöffnet: Di-So: 14:00-22:00. Preis: VND 140.000/180.000 Neben-/Hauptzeit. - Kletterwand mit einer Fläche von 200m² sowie einem Café mit Terrasse. Mehrtagespässe und Mitgliedschaften werden ebenfalls angeboten. Trainingsstunden sind ebenso möglich. Dazu gehört auch ein Klettershop mit vielen Infos zum Klettern außerhalb der Stadt.

Wellness und Spa[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Altes Quartier:

  • 21.032952105.8519811 Quán Bia Minh, #7A Đinh Liệt. Tel.: +84 (0)39-345323. Preis: tägl.: 07:00-23:30. - Das günstige Restaurant in der ersten Etage eines Gebäudes mit Blick auf die Kreuzung bietet sehr gute einheimische Kost und eine sehr große Auswahl. Das Personal ist bemerkenswert flink und aufmerksam unterwegs - keine Alltäglichkeit in Vietnam. Wer bezahlen will muss in den Innenraum an den Tresen gehen.
  • 21.032216105.8537172 Bamboo Restaurant, No. 32, Hàng Bè Street. Tel.: +84 (0)4-3926378, (0)4-39261383, Fax: +84 (0)4-3926377, E-Mail: . - Kleines ordentliches Restaurant mit guter Vietnam-Küche im alten Quartier.

Mittel[Bearbeiten]

  • Al Fresco’s, 23L Hai Bà Trưng. Tel.: +84 (0)4-38267782. Geöffnet: tägl. 09:30-23:00. Preis: Hauptgericht: VND 150.000-180.000. Akzeptierte Kreditkarten: MC, Visa. - Wem es zur Abwechslung nach westlicher Kost verlangt, ist in diesem Tex-Mex-Restaurant sicherlich richtig. Serviert werden Burger, Steaks und Pizza. Etabliert haben das Restaurants australische Expats. Mittlerweile gibt es in Hanoi 8 Filialen. Die hier angegebene Adresse liegt im Hoàn Kiếm District. Alle anderen Adressen listet die Homepage des Restaurants.

Gehoben[Bearbeiten]

  • 21.060679105.8327453 Vine, 1A Xuân Diệu (nahe an der Nordwestseite des West-Sees). Tel.: +84 (0)4-37198000, Fax: +84 (0)4-37198001, E-Mail: . Geöffnet: tägl. 09:00 bis zur letzten Bestellung. Preis: Hauptgericht: $11-$85. Akzeptierte Kreditkarten: MC,Visa, AE. - Das Restaurant serviert sehr gute internationale Küche und bietet in seinem Keller eine umfangreiche Wein-Auswahl. Dazu gesellen sich stilvolles Ambiente und freundliche Bedienung. Für die Anreise aus dem Old Quarter ist ein Taxi vonnöten (ca. VND 60.000).

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 21.029562105.8424031 Da Gino, 11B, Điện Biên Phủ. Tel.: +84 (0)4-7470081. - Italienische Wein-Bar mit regelmäßigen Ausstellungen von Künstlern und Fotografen.
  • 21.024224105.8534862 The Spottet Cow, 23 Hai Bà Trưng. Tel.: +48 (0)4-38241028. Geöffnet: tägl. ab 11:30. - Der ideale Ort für eine Herrenrunde mit Bier trinken und Sport gucken (Premier League und Rugby)
  • 21.03144105.8508843 Funky Monkey, 15 Hàng Hành. Tel.: +84 (0)4-39286113. - Musik, Sport und portemonnaie-freundliche Happy Hours. Die Bar ist gleichwohl beliebt bei Ausländern, Backpackern und der vietnamesischen Jugend.
  • 21.031645105.8511794 Greenhoguom/Green Lake/Ho Guom Xanh, 32 Lê Thái Tổ (Ám Nordende des Hồ-Hoàn-Kiếm-See). Tel.: +84 (0)4-8288806. - Die relaxte und gut besuchte Bar bietet einen Blick auf den See sowie vietnamesische Sänger/innen die ab 21:00 auftreten. Am Wochenende ist eine Cover charge von VND 80.000 fällig.
  • 21.015819105.8560885 Apocalypse Now, 25C Hòa Mã. Tel.: +84 (0)4-9712783. - Einer der bekanntesten Nachtclubs der Stadt
  • 21.024124105.8450326 Minh’s Jazz Club, 3rd Floor, Hot life cafe, 65 Quán Sứ. Tel.: +84 (0)4-39420400, E-Mail: . - Langjährige Institution unter den Musikbars der Stadt.
  • 21.030724105.8503537 GC Bar, 5 Ngõ Bảo Khánh (in einer kleinen Nebenstraße nordwestlich des Hoàn-Kiếm-See). Tel.: +84 (0)4-8250499. - Gayfreundliche Bar mit Pool-Tisch und Musik. Samstag abends ist die Bar schon mal sehr voll und die Musik recht laut. Unter der Woche ist es allerdings ruhiger. gay-friendly
  • 21.030008105.8172338 Aqua Club, Số 333 Kim Mã. Tel.: +84 (0)4-39154227. - Kleiner Club mit Dancefloor. Wochenende auch mit DJ. Etwas ruhiger als die GC Bar. gay-friendly

Unterkunft[Bearbeiten]

Besonders im zentral gelegenen Old Quarter gibt es eine ganze Reihe von Unterkünften. Dieses Quartier ist natürlich Hanois geschäftigstes. Wer hier nächtigt, muss natürlich mit einer entsprechenden Geräuschkulisse von morgens 6:00 bis in die Abendstunden rechnen. Besonders das Hupen der Autos ist dementsprechend permanent präsent und Unterkünfte der günstigen bis mittleren Preisklasse dürften nicht mit Schallschutzfenstern ausgerüstet sein.

Günstig[Bearbeiten]

  • Redsun Hotel, 283/17 Pham Ngu Lao St, Dist 1. Preis: ab $7,00.
  • 21.035853105.8519921 Hanoi Emperor Hotel, No. 16, Hàng Buồm. Tel.: +84 (0)4-39351647, Fax: +84 (0)4-39351687, E-Mail: . Preis: ab US$ 18. - Eines der preiswertesten Hotels im Old Quarter mit 14 Zimmern. Wifi

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • 21.05432105.8371351 Hidden Hanoi, 137 Nghi Tàm Road (aka Duong An Duong Vuong). Mobil: +84 (0)91-2254045, E-Mail: . - Die Kochschule bietet verschiedene Kurse an. Ein guter Einstieg ist ein Programm, welches aus einem Einkaufsbummel zum lokalen Markt und einem 3-stündigen Kochkurs besteht. Die Kurse kosten ca. $50 pro Person.
  • 21.018866105.8103992 EZcooking Class, 49 Huỳnh Thúc Kháng, Láng Hạ, Đống Đa. Tel.: +84 (0)4-39935788. Geöffnet: Büro: Mo-Sa 09:30-18:00.
  • Vietnam Culinary School. E-Mail: .

Gesundheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Hanoi Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 19.3 19.9 22.8 27.0 31.5 32.6 32.9 31.9 30.9 28.6 25.2 21.8 Ø 27
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C 13.7 15.0 18.1 21.4 24.3 25.8 26.1 25.7 24.7 21.9 18.5 15.3 Ø 20.9
Niederschläge in mm 18.6 26.2 43.8 90.1 188.5 239.9 288.2 318.0 265.4 130.7 43.4 23.4 Σ 1676.2
Regentage im Monat 8.4 11.3 15.0 13.3 14.2 14.7 15.7 16.7 13.7 9.0 6.5 6.0 Σ 144.5
worldweather.wmo.int World Weather Information

Das subtropische Klima unterscheidet sich vom Süden des Landes. Während des europäischen Winters, der eigentlich beliebten Reisezeit für Südostasien ist es auch in Hanoi vergleichsweise kühl. Oktober bis Dezember bietet sich als Reisezeit an. Zu der Zeit ist es noch angenehm warm mit wenig Regen. In den Monaten Januar bis März gibt es öfter kühle Winde und langsam steigende Feuchtigkeit und nebelige Tage. Ab April steigen rasch die Temperaturen und Monsunstürme kündigen sich an. Gipfel dieser Sommerzeit ist der Monat August. Sie zieht sich hin bis zum Oktober. Begleitet wird die Monsunzeit auch von hohen Wasserständen und Überflutungen im Delta des Roten Flusses. Wer nicht gerade im Hochsommer die Hauptstadt Vietnams besucht, sollte daher auch etwas Langärmeliges mit im Gepäck haben. Es empfiehlt sich auch die Mitnahme einer Windjacke - besonders für Ausflüge in die Küstenregion und die Halong-Bucht.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Tourist-Information:

  • Tourist-Information, No.7 Đinh Tiên Hoàng (an der Hauptstraße östlich des Hoàn-Kiếm-Sees). Tel.: +84 (0)4-9263366. Geöffnet: Opening hours: 8am-9.00pm.

Post:

  • 21.029602105.853994 Hauptpost, No.69, Đinh Tiên Hoàng. Tel.: +84 (0)4-38246161.

Internet:

  • Internet ist in überall in der Stadt verfügbar. Die Kosten in den Internet-Cafés starten bei ca. VND 3.000 pro Stunde. In Hotels ist vielerorts ein kostenloses WiFi verfügbar.

Telefonieren:

  • International: Viele Internetcafés, besonders im Old Quarter haben ihre Computer mit Hardware und Software für Skype ausgerüstet.
  • National: Wer noch ältere Festnetz-Telefonnummern aus Hanoi hat sollte wissen, dass in Hanoi in der Vergangenheit erweitert wurden und eine 3 vorangestellt bekamen.

Botschaften und Konsulate[Bearbeiten]

Europäische Vertretungen[Bearbeiten]

Vietnams Nachbarländer[Bearbeiten]

Lustige Tretboote am Trúc-Bạch-See

weitere Länder[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Statue von Hai Ba Trung im Suoi Tien-Buddha-Erlebnispark.

Noch im Großraum Hanoi, etwa 40 Minuten vom Zentrum ist der 10.865722106.80230615 Suoi Tien Erlebnispark, 120 AH1, Tân Phú (Bus 601 der zwischen den Busstationen Bien Hoa und Südwest verkehrt, sonst u.a. die Busse von/zur Universität: 8, 10, 19, 50, 96, 602). Ein „buddhistischer“ Erlebnispark, der wegen seiner grotesken Mischung aus religiöser Thematik mit disneymäßigem Kitsch sehenswert ist.[1] Ansonsten besonders für Reisende mit Kinder geeignet. Geöffnet: 8.00-17.30, Ferienzeiten 7.00-23.00. Preis: US$ 5, einzelne Attraktionen und Spiele extra, Kinder die Hälfte.

Von Hanoi aus kann man eine ganze Reihe von Ausflügen unternehmen. Wer von zuhause aus nichts gebucht hat, kann sich vor Ort umsehen. Eine von einem Veranstalter durchgeführte Tour ist durchaus zu empfehlen, erspart sie doch eine Menge organisatorische Arbeit. Gerade die Altstadt ist mit Reisebüros übersät, auch die Hotelrezeption hilft hier weiter. Alle Standarddestinationen rund um die Hauptstadt sind im Programm. Wer Kommunikation mit Einheimischen, Suche nach der richtigen Buslinie, Verhandeln mit Fahrern und etwas Abenteuer nicht scheut, kann natürlich auch die Ausflüge auf eigene Faust unternehmen.

  • Halong-Bucht - Das Weltnaturerbe ist sicherlich das bekannteste Wahrzeichen Vietnams. Sie liegt ca. 3 Autostunden östlich der Stadt. Ein Minimum ist eine Ausflug von zwei Tagen. Dabei starten man nach der Anreise gegen 11:00 Uhr mit dem Boot in die Bucht und übernachtet auch auf diesem. Am Nachmittag/frühen Abend des nächsten Tages ist man zurück in Hanoi. Man kann diese Ausflüge komplett in einem der örtlichen Reisebüros oder im Vorfeld von der Heimat aus (ca. ab € 150) buchen. Natürlich ist auch eine individuelle Organisation möglich. Busse verkehren zwischen Hanoi und dem Ort Hạ Long.
  • Perfume Pagoda Diese bekannte alte buddhistische Pilgerstätte befindet sich ca. 60 Kilometer südwestlich von Hanoi. Auf dem Berg gibt es eine Höhle mit Altaren und Statuen sowie einige umliegende Tempel. Die Ganztagesausflüge (inklusive Fahrt, Mittagessen und Eintritt) kann man überall in der Stadt buchen (ab $15).
  • In der Provinz Ninh Bình ca. 80-100 Kilometer südlich von Hanoi befindet sich eine faszinierende Region, die auch als „Trockene Halong-Bucht“ bekannt ist. Zwischen Karstbergen befinden sich Reisfelder und Flussläüfe, die per Boot erkundet werden können. Zum Welterbe gehört, als Teil des Deltas des roten Flusses, der 20.2557105.915616 Landschaftskomplex Tràng An (Von Hanoi gut 100 km im Auto über die CT01 ca. 2 Stunden; die gebührenfreie QL21 deutlich länger.). In dem Bereich finden sich Spuren 30000 Jahre alten menschlichen Siedlungen, die alte Hauptstadt Hoa Lư. Besonders gern besucht werden die „drei Grotten“ (Tam Cốc), das sind die flußdurchströmten Höhlen Hang Cả, Hang Hai und Hang Ba. Bootstouren gibt es ab dem Dorf Văn Lâm. Gut zwei Kilometer von den Grotten entfernt ist die Pagode Tam cốc bích động. Auch in deren Nähe gibt eine per Boot zu besichtigende, schöne Grotte, die Bích Động („smaragdene“ oder „Jade-Höhle“). Der Bái Đính-Tempel (Chùa Bái Đính) in Gia Sinh (20°16'31,4" N, 105°51'55,8" O; Bezirk Gia Viễn) ist auf rund 700 Hektar die zur Zeit größte Pagodenanlage in Vietnam. Das jährliche Tempelfest ist am 18. März. Beim zwei Kilometer entfernten Dorf Đam Khê gibt es einen Vogelpark. Ein weiteres Ziel in der Provinz ist der Cúc-Phương-Nationalpark.
  • Das Dorf Bát Tràng befindet sich elf Kilometer südöstlich von Hanoi und ist weithin bekannt für seine Töpferarbeiten. Die Buslinie 47 (Richtung: Long Biên - Bát Tràng) führt dorthin (ca. VND 3.000) und endet direkt gegenüber dem Töpfermarkt. In den Werkstätten kann man auch die Töpfer bei der Arbeit beobachten. Beim Einkauf muss man handeln und sollte auf eine Bezahlung in Đong bestehen.



Brauchbarer Artikel Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
  1. <Ausführlich beschrieben in Kap. 1: McDaniel, Justin; Architects of Buddhist leisure: socially disengaged Buddhism in Asia's museums, monuments, and amusement parks; Honolulu 2017; ISBN~9780824865986