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Mombasa

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Downtown Mombasa.jpg
Mombasa
Provinz unbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q269218 (edit)
Einwohner 800.000
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Lage
Lagekarte von Kenia
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Mombasa

Mombasa ist eine Hafenstadt an der Ostküste Kenias.

Stadtteile[Bearbeiten]

Mombasa erstreckt sich vom Mtwapa Creek im Norden bis zum Südlichen Arm des Tudor Creek im Süden, den Mombasa Hills im Westen und bis zu den Stränden des Indischen Ozeans im Osten. Wegen seiner großen flächenmäßigen Ausbreitung hat Mombasa viele Stadtteile. Zuallererst Mombasa Stadt, welche auf einer Insel in der großen Bucht von Mombasa liegt, mit der weltberühmten Altstadt, welche von der Suaheli-Kultur geprägt ist. Die Viertel hier sind u.a. Tudor, Makupa, Kilindini (Hafengebiet), Kaloleni, Makadara und Ganjoni. Im Norden und Nordwesten liegen unter anderen die Viertel Bombolulu, Mkomani, Nyali - welches als das Villenviertel Mombasas genannt werden kann, Mtamboni, Bamburi, Shanzu, Utange, Mishomoroni, Mtopanga und Kienbeni, welche alle den Bezirk Kisauni bilden. Im Westen sind die Viertel Port Reiz, Chaani (wo auch der Flughafen ist), Changamwe, Mikindani und Miritini. Diese Viertel sind als der ärmere Teil Mombasas zu bezeichnen.

Die Strandhotels liegen an Nord und Südküste verteilt, wobei die Hotels der Nordküste nur 5 - 15 km von der Stadt entfernt sind und leicht über die Nyali Bridge zu erreichen sind, welche den Nördlichen Arm des Tudor Creek überspannt und die Innenstadt mit den nördlichen Viertel verbindet. Die Hotels der Südküste sind ca. 30 - 60 km von der Stadt entfernt und nur mittels Fähre zu erreichen, welche den Südarm des Tudor Creek überqueren um die Stadt mit der Südküste zu verbinden. Die Strände im Norden heißen Nyali-Beach, Bamburi-Beach und Shanzu-Beach. Im Süden sind Shelly-Beach, Tiwi-Beach, Diani-Beach und Galu-Beach, welche aber dann schon weit außerhalb liegen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mombasa ist Kenias zweitgrößte Stadt und liegt am Indischen Ozean. Im Mittelalter war Mombasa eine arabische Niederlassung, welche um 1500 portugiesisch und später dann englisch wurde. Die Altstadt rund um Fort Jesus wie auch die ganze Küste ist bis heute stark arabisch geprägt. Die Swahili Kultur der Küstenstämme ist vorherrschend und zieht sich durch alle sozialen Dinge wie Essen, Musik, Benehmen usw.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Mombasa ( Moi Int. Airport) ist der zweitgrößte des Landes. Derzeit fliegt Condor direkt nach Mombasa und zwar viermal pro Woche ex Frankfurt. Indirekte Flüge gehen meist über Istanbul (Turkish Airlines), da Mombasa von dort aus direkt angeflogen wird.

Seit Herbst 2015 kann man vor der Einreise nach Kenia ein E-Visa bei der kenianischen Regierung beantragen. Dabei muss man sich bei der Web-Seite (e-gov) registrieren, verschiedene Daten bekannt geben und die Visumgebühr von 50,- Euro per Kreditkarte vorab überweisen. Es wird dann das E-Visa innerhalb 2 - 3 Tagen erstellt und als PDF Download zur Verfügung gestellt. Ab 3 Monate vor Anreise kann man ansuchen. Man sollte auch nicht zu lange warten, da afrikanische Behörden "anders" arbeiten. Mit diesem E-Visum erspart man sich dann die Schlange vor dem Immigration-Schalter und kann direkt zu einem eigenen E-Visum Schalter vorgehen und die Wartezeit sehr verkürzen. Es werden dann trotzdem noch bei allen Fingerabdrücke und Photo gemacht.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Seit Juni 2017 ist die neue, 530 km lange Strecke nach Nairobi fertiggestellt. Die Fahrtzeit wurde deutlich auf fahrplanmäßig gut 5 Std. verringert. Es kommen modernste Schnellbahn-Garnituren zum Einsatz. Die Fahrkarten der billigsten 3. Klasse sind mit 700 kSh, deutlich günstiger als Busse (2017: 1200 kSh). In der 1.  werden 3000 kSh fällig. Nur leider ist die Station sehr weit außerhalb, in Miritini, noch oberhalb des Flughafens, dadurch braucht man erst mal einen Transport, um zur Station zu gelangen......

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit den kenianischen Überlandbussen kommt man von überall nach überall, also auch nach Mombasa. Es ist aber nicht empfehlenswert, da die meisten Busse nur noch Schrottwert haben, die Überlandstraßen manchmal in verbrecherischem Zustand sind und die Unfallstatistik mit den Bussen jede Horrorvorstellung in den Schatten stellt. Das die Busfahrer selbst sich in einem ewigen Rennen untereinander befinden, wer die jeweilige Strecke am schnellsten bewältigt hat und diverse Drogen, wie Khat oder Hanf, gerne konsumiert werden um nächtelang durchrasen zu können, trägt auch nicht zu einem sichereren Verkehrsklima bei.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das kenianische Straßennetz ist relativ großflächig ausgebaut, aber mehrheitlich in katastrophalem Zustand. Die Hauptverkehrsadern sind geteert und werden auch halbwegs gewartet, wobei aber erst dann repariert wird, wenn von der Straße praktisch nichts mehr vorhanden ist. Zur Veranschaulichung, es beginnt mit einem kleinen Schlagloch, die überschweren LKW und Überlandbusse mit ihren großen Reifen reiten mit Vollgas durch und vergrößern das Schlagloch bis zur Größe eines Vulkankraters. Regenfälle setzen den Krater unter Wasser und unterspülen die umgebende Teerdecke. Diese bricht beim nächsten LKW ein, der LKW crasht ganz fürchterlich und brennt aus. Dadurch wird noch mehr Teerbelag vernichtet. Dann müssen alle außen rum fahren, quer durch den Busch sich selbst einen Weg suchen, was bei Regen und ohne Allradantrieb einer Expedition ins Ungewisse gleicht. Kaum zurück auf der Straße kommt das nächste Schlagloch..... In den Städten und Ballungsräumen sind die Straßen in halbwegs guten Zustand, welches aber immer mit dem politischen Willen des jeweilig zuständigen Magistrats zusammenhängt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Mombasa

Auch ohne eigenes Transportmittel kommt man in Mombasa leicht von A nach B. Nur Zeit sollte man haben, da die Strassen tagsüber permanent verstopft sind. Vor allem zu den Stoßzeiten morgens ab 09.00 und dann abends ab 17.00 geht oft streckenweise nichts mehr. Die Matatus, 16 Sitzer Minibusse (Nissans) sind das Haupttransportmittel der Kenianer, es ist billig, es gibt gefühlsmäßig Millionen davon und sie halten überall, auch mitten auf der Strasse, oft 3 nebeneinander um die Fahrgäste streitend, egal ob dadurch der fließende Verkehr behindert wird oder nicht. Sie sind der Hauptgrund für die permanent verstopften Strassen und sie beugen sich keinerlei Regeln. Was für den Fahrgast gut ist, Hand raus und schon bleibt einer stehen, und alle anderen Verkehrsteilnehmer in den Wahnsinn treibt. Ist die Strasse zu (mit den Kollegen) so wird über die Seitenstreifen, Gehwege oder was - wie auch immer überholt, bis sich dann weiter vorne auf einer 2 spurigen Strasse 6 oder mehr Matatus nebeneinander befinden, verkeilt und um cm gekämpft wird. Nachgeben tut keiner aber irgendwie geht es dann doch wieder vorwärts. In der Innenstadt sollte man ein Tuk-Tuk benutzen, das sind motorisierte indische Rikschas mit Platz für 3 Gäste. Die zwängen sich durch jede noch so kleine Lücke, sind luftig-was bei der oft enormen Hitze sehr von Vorteil ist- ist bringen den Gast am schnellsten zum gewünschten Ziel. Ebenfalls nur Hand raus, schon ist eines zur Stelle. Etwas außerhalb, in den Wohn- und Touristengegenden gibt es dann noch die Biki-Biki`s, das sind junge Burschen mit ihren Mopeds und Kleinmotorrädern, die an allen Kreuzungen, vor Gaststätten, Bars, Restaurants und Hotels oft im Dutzend auf Kundschaft warten. Und dann natürlich Taxi`s. Welche wahrscheinlich nachts die vernünftigste und sicherste Lösung sind, sich fortzubewegen.

Selbstfahren - siehe Artikel Sicherheit.

Preis für ein Taxi vom Flughafen in die Stadt ca. 1700 - 2000KSH.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Hauptsehenswürdigkeiten beziehen sich auf die alte und weltbekannte Suahelikultur mit ihren Arabischen und Europäischen Wurzeln, wie zB. das jahrhunderte alte Fort Jesus, der Alte Markt die Altstadt selbst etc. Auch landschaftlich hat Mombasa und Kenias Küstenregion viel zu bieten. Es gibt weitläufige Strände mit weißem Sand die zu den besten und schönsten der Welt zählen. Auch eine Rundfahrt mit einem Tuk-Tuk von der Innenstadt über den Fähranleger und dem Mama Ngina Drive zurück zur Stadt ist reizvoll. Hafen, Fähre, Park, Golfplatz, Präsidentenvilla, der Gerichtsbezirk, Town Hall usw können dabei gesehen werden.

  • 1 Fort Jesus ist das beliebteste Reiseziel in Mombasa. Erbaut zwischen 1593 und 1596 von den Portugiesen, um den Hafen gegen die Osmanen zu schützen, war diese Festung für mehr als drei Jahrhunderte im militärischen Gebrauch. Es erhielt seinen Namen von der portugiesischen Flotte, die unter der Flagge des Ordens von Christus ("Ordem de Nosso Senhor Jesus Christus") segelt. Die Festung ist seit 2011 ein UNESCO-Weltkulturerbe. Fort Jesus gibt einen Überblick über die Zeit, als Mombasa ein Durchgangshafen für den Sklavenhandel war. Es gibt Folterräume, Zellen und viele andere Artefakte aus dem 16. Jahrhundert. Während der britischen Zeit fungierte das Fort als Gefängnis und heute wird ein Teil der Zellen als Museum genutzt. Viele Exponate kommen aus der portugiesischen Fregatte Santo António de Tanna, die im Jahre 1697 sank, darunter afrikanische und indische Keramik, chinesisches Porzellan, verschiedene Objekte der Schiffsbesatzung und zwei Bronze Kanonen. Ein weiterer Teil der Sammlung ist archäologischen Funden der kenianischen Küste gewidmet. Darüber hinaus gibt es arabische militärische Ausrüstung, Musikinstrumente und eine Reihe von Kanonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im kleinen Park neben dem Eingang befindet sich eine 105mm Kanone, die zur Kaiserlichen Deutschen Marine gehörte. Direkt neben dem Fort befindet sich das Butterfly House [1]. Hier kann man Schmetterlinge und ihre Entwicklung vom Larvenstadium zum ausgewachsenen Schmetterling sehen. Integriert ist ein kleines Geschäft mit einem Sortiment von landestypischen Produkten.
  • 2 Altstadt nördlich des Fort Jesus gelegen, zeigt dieser Bezirk, wie Mombasa ursprüngliche ausgesehen hat. Es ist ein typisches Beispiel der Swahili-Architektur, mit einem viel ruhigerem Ambiente, als der Rest der Stadt. Ein Großteil davon sind Souvenirläden, Schmuckgeschäfte, Restaurants, Bekleidungsgeschäfte, Elektronikläden, usw. Wenn Sie Angst haben, sich in den kleinen Straßen zu verirren, oder nichts verpassen wollen, gibt es Führer an der Promenade am Fort Jesus, die Ihnen die Altstadt für etwa KES1000 zeigen. Ein gute Zeit die Altstadt zu erkunden ist am Sonntag, wenn ein Großteil der Stadt geschlossen ist.
  • 3 The Tusks. Die riesigen Stoßzähne, die die Moi Avenue in der Innenstadt überspannen. wurden 1956 gebaut, um Prinzessin Margaret von England zu begrüßen, die Mombasa Stadt besuchte. Heute sind sie eine der charakteristischsten Sehenswürdigkeiten von Mombasa. Sie befinden sich in der inneren Stadt und sind natürlich nicht aus Elfenbein, sondern aus Metall. Interessant ist, dass die Stoßzähne ein M (das für Mombasa steht) bilden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Safari.
  • Tauchen und Schnorcheln.
  • Hochseefischen.
  • Golfen.
  • GoKart fahren.
  • Kino.

Einkaufen[Bearbeiten]

Mombasa hat einige Einkaufszentren und auch Straßsenzüge mit allem zu kaufen was man sich vorstellen kann. Einkaufszentren westlicher Prägung gibt es in Nyali, Nakumatt Cineplex (24h)gleich gegenüber vom Kino im Stadtteil Mkomani nördlich der Nyali Bridge, Die Nakumatt City Mall (09.00 - 22.00) an der Hauptstraße in den Norden Richtung Kilifi/Malindi im Stadtteil Nyali und gleich gegenüber davon die Naivas Mall. Im Süden der Stadt gleich am Fähranleger zur Südküste ist das Nakumatt Megastore.

Typisch kenianische Sachen und Lebensmittel kauft man entweder am City Market und wer kein Freund von aberwitzigem Gedränge und üblen Gerüchen ist, der flaniert und verliert sich ( im wahrsten Sinn des Wortes) in den Gassen hinter dem Market. Auch Gewürze findet man hier Säckeweise, Currymischungen von mild bis Massala (Superscharf) und alle anderen nur erdenklichen Gewürzen.

Schnitzereien, Masken und andere Mitbringsel kauft man am besten und auch am günstigsten in den Gassen, die vom Fort Jesus abgehen, in der Altstadt. Dort gibt es einen Shop neben dem anderen, auch traditionelle Möbel und Türen der Swahili Kultur werden dort noch handgefertigt. Aber Vorsicht, nicht alles das alt oder antik aussieht ist es auch.

Generell gilt, wer nicht handelt ist selber schuld und wird auch hinterrücks ausgelacht. Man sollte sich vor dem Verhandeln einen Preis zurechtlegen, den man auf keinen Fall überschreiten will und sich dann beim Handeln auf keinen Fall davon abbringen lassen. Wenn man sich bei rund 2/3 des ursprünglich geforderten trifft, ist`s meistens gut für alle.

Natürlich bekommt man auch am Strand so gut wie alles angeboten was man sich nur denken kann, von Obst über Safaris und Schnitzereien/Malereien bis Massagen und natürlich auch Sex. Der Hausverstand sollte einem aber sagen, das hier das meiste mit einem Mzungu (Weisse Europäer)aufschlag verkauft wird, der oft das Doppelte beträgt als man in der Stadt mit Verhandlungsgeschick bezahlen würde. Überhaupt sollte der gute alte Hausverstand ein ständiger Begleiter durch die Straßen und Gassen Mombasas sein. Und kaufen sie keine Dinge aus Elfenbein oder anderen geschützten Materialien wie auch Korallen oder Muscheln. Das bringt mit Sicherheit viel Kopfweh und Erklärungsnotstand bei der Ausreise am Flughafen.

Küche[Bearbeiten]

Zahlreiche Restaurants mit Spezialitäten von der ganzen Welt lassen Gourmets auf ihre Kosten kommen. Egal ob lokale Suaheli Küche, Kenianische Grill Spezialitäten, Delikatessen aus Deutschland, Italien, Indien, China, Thailand, Japan oder Feine Meeresfrüchte, alles ist erhältlich hier. Die Palette reicht von Imbissbuden bis zu den feinsten und teuersten Top Restaurants. Für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es reichlich Auswahl.

Das Tamarind im Viertel Mkomani nördlich der Brücke, ein vorzügliches Restaurant hauptsächlich für Fisch und Meeresgetier. Ebenfalls das La Marina in Mtwapa, ca 15 km nördlich am Nördlichen Ufer des Mtwapa Creek und das Moorings, ein Flussboot mit Anleger als Restaurant umgebaut, ebenfalls am Mtwapa Creek. Direkt am Bamburi-Beach gibt es ein paar gute Pubs und Restaurants, wie zB. das Yuls, ein sehr gutes Restaurant und Beach-Bar unter Schweizer Führung, das Il Covo, eine italienische Trattoria oder das Roberto`s, ebenfalls italienisch, und Roberto`s betreibt auch im Kino Mombasa ein sehr gutes Restaurant. In der Nakumatt City Mall gibt es ein paar Gaststätten wie Indische, Swahili und chinesische Küche. Im Süden der Stadt, am Mama Ngina Drive beim Florida Club gibt es einen Food Court mit einem anständigen Chinesen. Chinesisch gibt es auch in der Stadt beim Royal Court Hotel und hinter dem Agha Khan Plaza das Sai Rose.

Frisches Obst gibt es an jeder Ecke von den Straßenhändlern zu kaufen, man kann dies bedenkenlos tun. Ebenfalls an jeder Ecke gibt es frittierte Teigtaschen (Samosas) mit Fleischfüllung, für empfindliche Gemüter aber nicht zu empfehlen, da die Herkunft des Fleisches nicht gesichert ist und immer wieder Esel, Hunde, Katzen und vor allem Gammelfleisch darin aufgefunden wird. Es wird zwar "zu Tode" frittiert, man sollte aber dabei nicht zuviel nachdenken.

Sehr lecker dagegen sind frittierte Cassava, die wie Chips geschnipselt und frisch frittiert werden,mit oder ohne Chillipulver, oder geröstete Maiskolben, noch warm vom Grill. Zu bekommen an den Strassenständen im Park neben dem Likoni-Fähranleger ( Mama Ngina Drive).

Das Traditionelle Essen der Kenianer aber ist Choma, gegrilltes Fleisch, meist von Huhn ( Kuku), Rind oder Ziege( Mbuzi). Dies wird im Freundeskreis kiloweise mit Ugali, dem Grundnahrungsmittel der Kenianer (Maisbrei) und viel Alkohol genossen. Man isst stundenlang und wahrlich bis man platzt. Sollte man versuchen, wenn man Fleischliebhaber ist, sonst eher nicht.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nacht- und Unterhaltungsleben in Mombasa ist weitgefächert und bietet für jeden Geschmack etwas. Zahlreiche Bars, Pubs und Discos in vielen Preiskategorien bieten für jeden Geschmack und Geldbeutel das Richtige. Von lokaler Bar bis exklusiver Lounge Bar ist alles vorhanden. In der Innenstadt gibt es zahlreiche Coffe Shops, kleinere Pubs und Bars sowie einige kleine bis mittelgroße Discos.

Mombasa ist das bekannteste Ziel von Sextourismus in Afrika. An allen Stränden, bei den Einkaufzentren und vorallem in dem Vorort Mtwapa, welcher durchaus als der Vergnügungsbezirk Mombasa`s genannt werden kann, bieten sowohl Frauen, als auch Männer ihre Dienste an. Mtwapa ist das Zentrum der Unterhaltung dieser Art mit einer Vielzahl von Bars und Clubs. Trotzdem gilt es als sicherer als Mombasa selbst, da in Mtwapa viele Europäer leben.

Unterkunft[Bearbeiten]

Unterkünfte gibt es in Mombasa für jeden Geschmack und Geldbeutel. Von preisgünstigen Lodges bis zu teuren und exklusiven Strandhotels. Die besten Adressen ( 5 Sterne) sind sicher das Whitesands, wo auch Staatsgäste und Präsidenten logieren, oder das Serena, beides an der Nordküste. Gute Hotels für europäische Ansprüche sind u.a. das Flamingo Beach, Travellers, Bamburi Beach, Bahari Beach und die Severin Sea Lodge, die vor allem von den Airline Crews genutzt wird, alle an der Nordküste. Das 1 Bahari Beach Hotel steht unter deutscher Leitung und ist so auch für Gäste mit geringen Englischkenntnissen zu empfehlen. Weitere Gästehäuser unter deutscher Leitung gibt es in Mtwapa.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Als Ausländer in Kenia bekommt man keine Arbeitserlaubnis! Nur wenn man selbst ein Business gründet und dafür Arbeitsplätze für Kenianer schafft.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Innenstadt von Mombasa sollte nachts generell gemieden werden. Touristen sollten keine Wertsachen sichtbar mit sich tragen.

Die Straßen sind meist beleuchtet und die Transportunternehmen sicher. Taschendiebe etc. gibt es aber auch in Mombasa.

Man muss sich genau wie anderswo mit gesundem Menschenverstand bewegen, also nicht Mitten in der Nacht alleine in abgelegenen, unbeleuchteten Bezirken umherspazieren oder Tagsüber Goldbehangen mit teuren Videokameras durch die wie auch in anderen Städten vorhandenen Stadtteile von weniger verdienenden Menschen promenieren.

Polizei patrouilliert regelmäßig in allen Stadtteilen und jeder Stadtteil hat eine eigene Polizeistation. Für Touristen gibt es eigens eine Tourist Police Unit.

Zum Thema Verkehrspolizei: ein schwieriges Thema, wenn man als Selbstfahrer in und durch Mombasa unterwegs ist. An den zahlreichen von der Polizei errichteten Road Posts (vorallem an der Nyali-Bridge) wird man als Weißer rigoros und ohne Scham oder Scheu auf Teufel komm raus abgezockt. Es werden mit breitem Lächeln die durchsichtigsten Begründungen aufgetischt um zu einem Big-Soda (Bribe/Bestechung) zu kommen. ZB: Int. Führerschein (ein Muss) vorhanden, aber der Reisepass mit Einreisevisum nicht dabei...Passagiere auf der Rückbank nicht angegurtet obwohl gar keine Gurte vorhanden,...am Auto stimmt immer was nicht...usw. Wer anhält, zahlt. Es ist mittlerweile eine solche Plage, das nur wenige anhalten, Einheimische gar nicht. Wenn irgendwie möglich, fahren alle einfach weiter und quittieren die Anhalte-Handzeichen der Polizei mit freundlichen zurückwinken. Da in Kenia die Autos schon mit Nummerntafel verkauft werden, und ein Melderegister nicht existiert, kann man dadurch nicht gefunden werden. Aber Vorsicht, auf Überlandstraßen sind diese Posts meist beidseitig und von vielen und schwerbewaffneten Polizei- und Armeekräften bemannt. Dort kommt es aber in der Regel zu keinen Bribes, da zu viele Augen mitschauen...also lieber anhalten, falls verlangt.

Gesundheit[Bearbeiten]

Mombasa hat 3 große und gut ausgerüstete Krankenhäuser. Aga Khan Hospital, Pandhia Memorial Hospital sowie Mombasa Hospital. Der Standard ist aber mit europäischen Häusern nicht vergleichbar. Zahlreiche kleinere Krankenhäuser sowie Kliniken und Arztpraxen sind über ganz Mombasa und der Nordküste verteilt.

Generell gilt, das privat geführte Praxen und Häuser (u.a. Aga Khan)weitaus besser funktionieren als staatliche. Bei den privaten ist meist geschultes Personal Vorort, was bei den Staatlichen leider oft genug nicht der Fall ist. Ende 2016 - März 2017 kam es in der staatlichen Vorsorge zu einem Doktor-Streik, der sich über 5 (!) Monate zog und das Personal einfach nicht zur Arbeit ging!! In den Krankenhäusern starben die Patienten mangels Behandlung in den Gängen, es war einfach niemand da.....

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehört aber in jedes Reisegepäck! Vor allem ein gutes Mückenspray! Erkenntlich an einem Anteil von mindestens 25 -30 % DEET pro Inhaltsmenge. (Achtung: DEET kann bei empfindlichen Hauttypen zu Reaktionen führen). Abends dunkle luftige lange Hosen und Shirts und kein Deo wären moskitotechnisch eine Alternative, aber natürlich ist abends in den Restaurants und Clubs nur schwer ohne chemische Keule auszukommen. Vorhandene Moskitonetze bei den Schlafstellen benutzen! Malariaprophylaxen sind zu empfehlen.

Teile der Bevölkerung sind HIV-positiv. Niemals ohne....!!! Trinkwasser besser nur aus der Flasche!

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die offiziellen Sprachen in Kenia sind Englisch und Suaheli. In den Touristen Hotels und Zentren findet man allerdings auch viele Deutsch und Italienisch sprechende Leute.

Es gibt ein paar Postfilialen in und rund um die Stadt. Die Hauptpost befindet sich in der Innenstadt und ,für Touristen interessant, die Filiale an der Nordküste, "Bamburi Posta" ist gleich neben dem Travellers Hotel. Man sollte sich aber keine europäischen Dienste erwarten, außer Briefmarken kaufen und Postfächer mieten ist nix drin.

Jeder, und das heißt wirklich jeder, hat mindestens ein Handy, außer man besitzt eines mit Dual SIM. Da es mehrere Netze gibt, die aber nicht flächendeckend ausgebaut sind (Außer die Nummer 1 am Markt: Safaricom), hat man eben mehrere SIM karten, alle als Prepaid. Man bekommt sie an allen Ecken, können in europäische, freigeschaltete Handys eingelegt werden, man muss sich noch registrieren, am besten gleich beim Verkäufer- sonst wird die Karte nach 1 Stunde gesperrt, und schon kann man lostelefonieren. Im allgemeinen ist es auch viel billiger mit den kenianischen Karten nach Europa zu telefonieren, als sein eigenes Roaming zu beanspruchen.

Internetcafés gibt es viele, sogenannte Cyber`s, in fast allen Hotels gibt es WLan, ebenfalls in den guten Restaurants.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

www.mombasa.go.ke/ – Offizielle Webseite von Mombasa

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