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Grenada

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Grenada (engl. ausgesprochen Greneida) ist eine karibische Insel mit traumhaften Stränden, einem türkisblauen Meer, jeder Menge unberührter Natur und einsamen Buchten. Im Inneren der Insel erheben sich bis zu 900 Meter hohe, erloschene Vulkankegel, die vom Regenwald und Gewürzplantagen bedeckt sind. Es gibt viel zu entdecken: Kraterseen, zahlreiche Wasserfälle, alte Fort´s und warme Quellen und nicht zu vergessen die Hauptstadt Saint George's, eine der schönsten Hafenstädte der Antillen.

Lage
Karte der Karibik mit hervorgehobener Lage von Grenada
Flagge
Flagge von Grenada
Kurzdaten
HauptstadtSaint George's
StaatsformParlamentarische Monarchie im Commonwealth
Währung1 Ostkaribischer Dollar (EC-$)
= 100 Cents
Fläche344 km²
Bevölkerung108.000
SprachenEnglisch (offiziell), Patois
ReligionenKatholiken 53 %, Anglikaner 14 %, Protestanten 33 %
Stecksystem220 V; Adapter erforderlich
Telefonvorwahl+1-473
Internet TLD.gd
ZeitzoneMEZ-5h

Regionen[Bearbeiten]

  • Verwaltungsbezirk Saint George mit der Hauptstadt St. George´s
  • Verwaltungsbezirk Saint John, der Sitz der Verwaltung ist in Gouyave
  • Verwaltungsbezirk Saint Mark, der Sitz der Verwaltung ist in Victoria
  • Verwaltungsbezirk Saint Patrick, der Sitz der Verwaltung ist in Sauteurs
  • Verwaltungsbezirk Saint Andrew, der Sitz der Verwaltung ist in Grenville
  • Verwaltungsbezirk Saint David, der Sitz der Verwaltung ist in St. David´s
  • Carriacou - Schwesterinsel
  • Petit Martinique - Schwesterinsel

Städte[Bearbeiten]

Karte von Grenada

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Grenada ist eine sehr grüne und vielseitige Karibikinsel, natürlich gibt es auf Grenada die typischen karibischen Traumstrände wie z.B. den Morne Rouge, den Levera Beach im Norden oder den an der Atlantikseite gelegenen La Sagesse und viele weitere sowohl weiß als auch schwarzsandige Strände auf Grenada. Diese Insel hat jedoch so viel mehr zu bieten. Es gibt gleich drei Vulkankraterseen, die ziemlich einmalig in der Karibik sind. Man kann im Regenwald versteckte Wasserfälle erkunden, alte Plantagen besichtigen wie z.B. das Dougladston Estate oder die River-Antoine-Rumfabrik. Es gibt alte historische Forts wie z.B. das Fort George oder das Fort Frederick. Aber natürlich auch botanische Gärten wie den Bay Garden in St. Paul´s. Aber auf keinen Fall darf man es vergessen, die Hauptstadt St. George´s, eine der schönsten Hafenstädte der Karibik mit seinem bunten Markt zu besuchen. Und was wäre eine Karibikinsel ohne Karneval, auch den gibt es in Grenada und er findet jedes Jahr am ersten Wochenende in August statt.

Die Hauptstadt Saint George's
  • Mt. St. Catherine ist mit 840 Metern (2756 Fuß) der höchste Berg von Grenada.
  • Mt. Carmel Waterfall ist der höchste Wasserfall in Grenada.
  • Honeymoon Waterfall ist ein sehr versteckter Wasserfall in der Nähe der Seven Sister Wasserfälle.
  • Die Clark´s Court Distellery befindet sich im Gebiet von St. George und hat eine große Auswahl an verschiedenen Rums.
  • Black Bay Beach, einsamer Strand an der Westküste der Insel.

Hintergrund[Bearbeiten]

Grenada liegt im Südosten der Karibik und ist die südlichste der Inseln über dem Wind. Der Staat Grenada besteht aus drei bewohnten Inseln, Grenada, Carriacou, Petit Martinique und aus einer größeren Anzahl von kleineren, heute unbewohnten Inselchen. Grenada ist die größte der 3 Inseln, mit einer Breite von 18 km und einer Länge von 34 km. und einer Gesamtfläche von ca. 344 km². Die Insel ist sehr gebirgig und seine höchste Erhebung ist der Mount Saint Catherine, mit 840 Meter. Carriacou ist etwas flacher als Grenada, mit einer Gesamtfläche von 33 km² und liegt, wie auch seine kleine Schwester Petit Martinique nördlich von Grenada. Die Insel Grenada ist auf gegliedert in 6 Gebiete mit den Namen St. George (nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt St. George´s welche im Gebiet St. George liegt), St. John, St. Mark, St. Patrick, St. Andrew und St. David.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich war die Insel von Indianern bewohnt, Siboneys und Arawaks kamen im ersten nachchristlichen Jahrhundert von Südamerika über TRINIDAD hierher. Archäologische Funde ergaben, daß die Carib-Indianer ihnen etwa 600 Jahre später folgten. Sie nannten die Insel Camerhogne. Auf den Landkarten von Amerigo Vespuci ist sie unter dem Namen Mayo verzeichnet.

Christopher Columbus entdeckte Grenada im September des Jahres 1498, jedoch hat er sie niemals selbst betreten. Columbus gab der Insel jedoch einen Namen und zwar nannte er sie Concepcion (Empfängnis). Kurz darauf wurde sie jedoch bereits wieder umbenannt, da die spanischen Matrosen die üppig grünen Hügel mit denen Ihrer andalusischen Heimat verglichen, und die Insel demzufolge Granada nannten, in Anlehnung an das spanische Granada. Zu diesem Zeitpunkt lebten auf Grenada schon zwei hellhäutigen Indianerstämmen. Zum einen waren es die kriegerischen Carib Indianer und den friedlichen Arawaks. Diese Stämme waren ursprünglich vom südamerikanischen Festland auf die Insel gelangt und sie gaben der Insel den Namen Camerhogne.

Die Franzosen gaben der Insel dann später den Namen La Grenade (das Juwel), dieser Name wurde jedoch kurz darauf von den Briten auf den Namen Grenada abgeändert. Bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts war es den Europäer aufgrund des großen Widerstandes der Carib Indianer nicht möglich die Insel zu besiedeln.

Im Jahre 1609 hatte eine Gruppe Europäer erfolglos versucht, die Insel zu besiedeln, beim zweiten Versuch gelang es einer Gruppe Franzosen im Jahre 1638 auf der Insel die erste kleine Siedlung zu errichten und 1650 gelang es einer französischen Expedition den ersten freundlichen Kontakt mit den Ureinwohnern aufzunehmen. Die Franzosen haben dem Häuptling der Carib Indianer die Insel für einige Glasperlen, ein Fass Whisky und ein schönes Gewand abgekauft und die Feindseligkeiten zwischen den Caribs und den Franzosen waren beendet. Da die Franzosen jedoch versuchten die Insel immer weiter zu besiedeln und ihre Gesetze auch den Carib Indianern aufzuerlegen kam es schon nach kurzer Zeit zu erbitterten Kämpfen, denn die Caribs waren fest entschlossen, die französische Gesetzgebung nicht zu akzeptieren. Die Übermacht der Franzosen war jedoch mittlerweile so groß das die Indianer keine Chance hatten und somit entschlossen sich die letzten überlebenden Carib Krieger sich im Norden der Insel von einer Klippe in den Tod zu stürzen. Eine 30 m hohe, steile Felswand wird dort Caribs Leap oder Morne des Sauteurs (Hügel der Springer) genannt.

Im März 1762 eroberte die britische Flotte unter der Führung von Admiral Rodney die Inseln GUADELOUPE, MARTINIQUE und SAINT LUCIA, anschließend auch Grenada, ohne daß ein Kanonenschuß abgefeuert wurde. Als Folge dieses Seesieges wurde auch die Inselgruppe der GRENADINEN aufgeteilt: Carriacou, Petit Martinique und die südlicheren Inseln fielen an Grenada, die nördlichen Insel wurden von SAINT VINCENT regiert. 1763 wurde die Insel britische Kronkolonie. Anfang 1779 musste die britische Flotte einen Konvoi von Handelsschiffen nach Europa begleiten. Die Franzosen nutzten diese Gelegenheit und eroberten mit 35 Schiffen und 10.000 Mann Besatzung unter der Führung von D´Estaing SAINT VINCENT zurück. Anschließend wollte man auch BARBADOS angreifen, die Winde wehten aber ungünstig und man landete in Grenada. Hier befanden sich zu der Zeit nur 540 Armeeangehörige auf der ganzen Insel. Nach zweitägigem Kampf gab der britische Gouverneur Lord Mc Cartney den Widerstand auf und Grenada fiel wieder in französische Hand. Die Franzosen erkannten sofort, das ihnen die Einnahme der Insel nur geglückt war, weil es östlich von St. George´s keine Kanonenstellungen gab. In kürzester Zeit übernahmen sie die 34 Ha große Plantage auf dem Hügel Morne Latoniere, wo sie sofort mit dem Bau einer ganzen Serie von Befestigungen begannen: Fort Matthew, Fort Frederick, Fort Lucas und Fort Adolphus. Die ganze Anlage ist heute unter dem Namen Richmond Hill bekannt.

Im Versailler Vertrag von 1783 fiel Grenada dann endgültig in englischen Besitz. Daraufhin verließen viele Franzosen die Insel um sich in Trinidad niederzulassen. Im April 1787 besuchte König George III. die Insel Grenada.

Im Jahre 1795 wurde die britische Kolonialherrschaft dann ernsthaft herausgefordert, und zwar von Julian Fedon, ein Sohn eines französischen Plantagenbesitzers und seiner afrikanischen Geliebten. Unter Fedon's Führung rebellierten die Sklaven in einer gewalttätigen Revolution und brachten die gesamte Insel, bis auf die Hauptstadt St. George´s unter ihre Herrschaft. Letztendlich wurde Rebellion von den Engländern niedergeschlagen, und erst im Jahre 1834 wurde die Sklaverei auf Grenada abgeschafft. Die Stelle, hoch oben in den Bergen von Grenada, an der sich Fedon's Lager befand, ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer.

Nach Abschaffung der Sklaverei wurden 1839 insgesamt 164 Vertragsarbeiter aus Malta angeworben. Nach einer großen Trockenheit begann man 1843 auf der Insel mit dem Anbau von Muskatnüssen (Nutmeg), erst 1881 wurden sie auch exportiert. In den Jahren 1846 bis 1847 kamen Portugiesen von der Insel Madeira, 1849 Afrikaner und ab 1857 Ostasiaten als Arbeiter dazu.

1877 wurde Grenada offiziell britische Kronkolonie und schloss sich 1967 dem Britischen Commonwealth an. Seit 1974 erlangte die Insel ihre Unabhängigkeit. Trotz der langen Herrschaft der Briten ist der französische Einfluss heute noch an den Namen vieler Orte, ihrer Bauten und dem strengen Glauben erkennbar.

1867 und 1888 richteten Erdbeben große Schäden an. 1881 wurde die Insel in die Postunion aufgenommen, weitere zehn Jahre später gibt es die ersten Telegrafenleitungen. 1885 wurde der Regierungssitz der Windward Islands von SAINT LUCIA nach Grenada verlegt. Am Anfang des folgenden Jahrhunderts gab es wegen fehlender Arbeitsplätze eine große Auswanderungswelle. 1.534 Grenadiner ließen sich für den Bau des Panamakanals anwerben, andere gingen nach ARUBA und CURACAO um in den Ölraffinerien zu arbeiten. 1942 landeten die ersten Flugzeuge auf der Insel, ein Jahr später wurde der Flughafen an der Ostküste eröffnet. 1948 eröffnete das „Santa Maria“ als erstes Hotel an der Bucht von St. George´s. Während der amerikanischen Invasion wurde es von den Amerikanern zerschossen und wurde seitdem nicht wieder aufgebaut.

Im Jahre 1949 kehrte ein ausgewanderter Arbeiter von ARUBA auf seine Geburtsinsel zurück und betätigte sich politisch, es war Sir Eric Matthew Gairy (* 18. Februar 1922; † 23. August 1997). Er kämpfte für bessere Arbeitsbedingungen der Landarbeiter und allgemein für bessere Bezahlung. Im Jahre seiner Rückkehr gründete er eine Gewerkschaft, die Grenada Mental & Manual Workers Union (GMMWU). 28 Jahre lang beherrschte er die politische Szene des Landes, er war auch der erste Premier Minister nach der Unabhängigkeit, die das Land am 7. Februar 1974 erhielt.

Nach der amerikanischen Invasion, Sir Eric Gairy war nach Grenada zurückgekehrt, dem Abzug der meisten Truppen und Einsetzung einer Übergangsregierung wurden 1984 Neuwahlen durchgeführt. Drei Parteien standen zur Wahl; die NNP, die GULP und die MBPM. Die NNP und Herbert Blaize (* 26 Februar 1918 in Carriacou; † 19. Dezember 1989) erhielten 14 Sitze, Sir Eric Gairy´s GULP nur einen Sitz. Die New National Party (NNP) entstand 1984 als Abspaltung aus der Grenada National Party (GNP).

Im Februar 1986 kam der amerikanische Präsident Ronald Reagan zu einem 4 1/2 stündigen Blitzbesuch auf die Insel. Etwa 15.000 Einwohner begrüßten ihn im Queen´s Park. Im Oktober des gleichen Jahres stattet auch die englische Königin einen Besuch ab.

Am 18. Dezember 1989 verstarb Blaize an einem Krebsleiden. Der General Gouverneur ernannte den Parteifreund von Blaize Ben Jones (* 5. August 1924; † 10. Februar 2005) zu seinem Nachfolger. Nach der Verfassung der Insel müssen in einem solchen Fall Neuwahlen durchgeführt werden. Dabei wurde die NDC mit acht Sitzen stärkste Partei und Nicholas Brathwaite wurde zum neuen Premierminister gewählt. Er war schon nach dem Ende der amerikanischen Invasion 1983 zum Führer einer Übergangsregierung berufen worden. Der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung nach der amerikanischen Invasion und den folgenden großvolumigen Versprechungen der Amerikaner blieb aber aus, eher das Gegenteil trat ein. Im Verlauf dieser Amtszeit wurde er wiederholt zum Rücktritt aufgefordert, da die Insel in eine schwere wirtschaftliche Krise rutschte. Aus gesundheitlichen Gründen legte er daher im September 1994 den Vorsitz der NDC nieder.

So war 1995 ein neuer Regierungswechsel vorhersehbar, bei der die NNP die absolute Mehrheit errang und Keith Claudius Mitchell (* 12. November 1946) neuer Regierungschef wurde. Doch auch 1997 stiegen die Touristenzahlen nur um 0,4 %, Kreuzfahrtschiffbesuche fielen sogar um 1,2 %. Gleichzeitig hat die Europäische Union ihre Preis- und Abnahmegarantie für Bananen aus den ehemaligen Kolonien in der Karibik zurückgenommen. Auf der Insel sind zwar neue große Hotelanlagen geplant, davon eine in der Hauptstadt St. George´s mit einer Marina für 500 Schiffe, die Regierung sah sich aber gleichzeitig gezwungen andere Wege zu gehen.

1997 war Premier Mitchell als Gast der Regierung in Havanna und im Februar 1998 war Fidel Castro zu einem Gegenbesuch in Grenada. Die politischen Bande zwischen den beiden Ländern werden wieder vertieft. Mit finanzieller Hilfe der Volksrepublik China wurden in den letzten Jahren viele Bauvorhaben durchgeführt, die Hinweistafeln verkünden die Zusammenarbeit. Als 1998 einer der Minister aus der Mitchell Regierung zurücktrat kam es zum politischen Patt. Mitchell nutzte seine Chance, ließ sehr kurzfristig vorgezogene Neuwahlen ausrufen, was der Opposition kaum Zeit für einen Wahlkampf gab, und gewann diese mit überwältigender Mehrheit. In den folgenden Jahren gab es auf der ganzen Insel einen enormen Bauboom. Nach der Fertigstellung des großen Nationalstadiums am nördlichen Stadtrand von St. George´s wurde auch das Krankenhaus vollständig neu gebaut, direkt an der Einfahrt in den Hafen der Hauptstadt.

Tillman Joseph Thomas ist Parteichef der NDC und seit dem 9. Juli 2008 Ministerpräsident, nach dem Sieg der NDC bei den Parlamentswahlen. Unter Maurice Bishop war er zwei Jahre inhaftiert

In den letzten 20 Jahren hat sich Grenada zu einem selbständigen, friedlichen und demokratischen Staat entwickelt. Grenada hat sich trotz allem seinen ursprünglichen idyllischen und karibischen Lebensstil erhalten.

Amerikanische Invasion[Bearbeiten]

Im März 1979, Eric Gairy war zum Staatsbesuch in den USA, wurde die gewählte Regierung von Sir Eric Gairy wegen zunehmender Korruption und Arbeitslosigkeit in einem unblutigen Putsch vom Führer des „New Jewel Movement“ Maurice Bishop gestürzt. Er rief ein revolutionäre Volksregierung, „Peoples´s Revolutionery Government“ aus.

Maurice Bishop wurde am 29. Mai 1944 in ARUBA geboren, sowohl sein Vater als auch seine Mutter waren gebürtige Grenadiner. Von 1963 bis 1970 studierte er in England Rechtswissenschaften. Nach seiner Rückkehr betätigte er sich politisch. 1973 gründete er die Partei Movement For Assemblies of the People (MAP). 1976 wurde er zum Oppositionsführer gewählt.

Unter seiner Regierung und seinem Regierungsmotto: „Work harder, produce more, build Grenada“ wurde das Schulgeld abgeschafft, das Gesundheitswesen verbessert, die medizinische Versorgung kostenlos und mit Kuba wurden diplomatische Beziehungen aufgenommen. Unter kubanischer Leitung wurde der Flughafen Point Salines gebaut. 1983 kam es innerhalb der Volksregierung zu Meinungsverschiedenheiten und internen Machtkämpfen. Maurice Bishop wurde aus der Partei ausgeschlossen und am 12. Oktober im Fort Rupert unter Hausarrest gestellt, weil er die Macht nicht mit dem Hardliner Bernard Coard in seiner Partei teilen wollte. Eine Militärregierung wurde eingesetzt. Am 19. Oktober wurde Bishop von 15.000 seiner Anhänger befreit. Die Armee eröffnete daraufhin das Feuer und etwa 150 Aufständische, darunter Bishop, einige seiner Minister, fünf seiner engsten Freunde und zwei Gewerkschaftsführer wurden erschossen. Eine „revolutionäre Militärregierung“ das Revolutionary Military Council (RMC) übernahm die Macht. Über das ganze Land wurde für sechs Tage der Ausnahmezustand und für 96 Stunden eine Ausgangssperre verhängt.

Der amerikanischen Regierung war ein kubafreundliches Grenada schon lange ein Dorn im Auge. Man veranlaßte verschiedene Inselregierungen, gegen die Vorgänge in Grenada zu protestieren. Schließlich rief die Gouverneurin von Dominica die USA um Hilfe an. Innerhalb von kurzer Zeit wurde eine 6.000 Mann starke amerikanische Invasionstruppe zusammengestellt. Zwischen dem 23. und 25. Oktober 1983 landeten 2.000 Marines in der Grand Anse Bucht. Flugzeuge bombardierten gleichzeitig St. George´s und den Flughafen. Während des Bombenangriffs auf St. George´s wurde auch das psychiatrische Krankenhaus getroffen, man hielt es irrtümlich für ein Militärgebäude, dabei wurden 30 Patienten getötet.

Die Amerikaner riefen den Notstand über die Insel aus und erklärten am 31. Oktober den Generalgouverneur Sir Paul Scoon zum politischen Führer des Landes. Auf Druck der britischen Regierung, die nach offiziellen Angaben nicht über die Invasion informiert war, und des Commonwealth musste er den Notstand aber am 16. November aufheben und eine Übergangsregierung berufen, deren Führer Nicholas Brathwaite wurde.

In einer Sondersitzung der Vereinten Nationen im November 1983 verurteilten 108 Mitgliederländer die amerikanische Invasion, 27 enthielten sich der Stimme und nur neun Staaten stimmten der amerikanischen Einmischung zu.

Zwischen dem 12. und 14. Dezember 1983 wurden die meisten der amerikanischen Truppen und ihre Ausrüstung von Grenada abgezogen. Es blieben nur 300 Mann aus Fort Bragg zurück, 200 davon als Militärpolizei und 100 als „psychologisches“ Operationsteam, das mit dem CIA zusammenarbeitete. Sie wurden von einer 1.000 Mann starken karibischen Friedenstruppe verstärkt. Diese Soldaten kamen aus JAMAIKA (350 Mann) und von ANTIGUA, BARBADOS, DOMINICA, SAINT LUCIA und SAINT VINCENT.

Die letzten amerikanischen Soldaten und diese Friedenstruppe verließen das Land erst Ende 1985.

Es dauerte bis zum Februar 1984, dann erhob die Regierung von Grenada gegen 19 Personen eine Anklage wegen des Mordes an Maurice Bishop und anderen, und erst im April 1986 begann die Gerichtsverhandlung. Am 4. Dezember des selben Jahres wurde das Urteil gesprochen. 14 Angeklagte wurden zum Tode durch erhängen verurteilt, die anderen erhielten lange Haftstrafen zwischen 30 und 45 Jahren Gefängnis. Die Täter sitzen im Richmond Hill Gefängnis oberhalb von St. George´s.

Internationale Organisationen haben das Verfahren heftig kritisiert. Ankläger und Verteidiger haben den Prozeß unnötig verzögert, die Aussagen der Angeklagten wurden teilweise durch Folter beeinflußt, Akten verschwanden oder wurden illegal kopiert, die Angeklagten durften sich nicht selbst verteidigen, teilweise wurde ihnen die Prozessteilnahme ganz verweigert.

Der Wirbelsturm Ivan[Bearbeiten]

Zwischen Mitte August und Anfang September 2004 entwickelten sich kurz nacheinander drei schwere Wirbelstürme im Atlantik. „Charley” zog als erster verhältnismäßig weit im Norden entlang und führte nur auf der Halbinsel Florida zu größeren Evakuierungen und Schäden. Wenig später streifte der Sturm „Frances” die BAHAMAS und KUBA. Fast zur gleichen Zeit entstand im Südatlantik ein neues Sturmtief, dem man den Namen. „Ivan” gab. Dicht an der südamerikanischen Küste zog es nach Norden und entwickelte sich zum Wirbelsturm. Zwischen TOBAGO und Grenada drehte der Sturm mit einem Durchmesser von 300 Km in die Karibische See hinein. Seine Ausläufer richteten auf TOBAGO verhältnismäßig kleine Schäden an. Grenada erreichte er am Abend des 7. Septembers. Nur langsam zog er mit Windgeschwindigkeiten zwischen 190 und 220 Km/h über die Insel hinweg, in Böen wurden sogar 258 Km/h erreicht. Etwa 90 % aller Gebäude auf der Insel wurden zerstört oder beschädigt, 80 % der Bevölkerung waren obdachlos. Die Strom- und Wasserversorgung brach zusammen oder wurde aus Sicherheitsgründen schon vor dem Sturm abgeschaltet. Da auch die Sendemasten der Radiostationen zerstört wurden gab es kein Radio- und Fernsehempfang. Der internationale Flughafen wurde für Zivilflüge geschlossen. Der Tower des Flughafens wurde schwer beschädigt. Im Hafen der Hauptstadt St. Geroge´s sank ein Containerschiff, rund 50 Segelboote wurden auf die Hauptstraße geschleudert. Die Regierung verhängte eine nächtliche Ausgangssperre. Trotzdem kam es überall zu Plünderungen. Die Polizei errichtete Straßensperren und setzte Tränengas ein. Selbst das Richmond Hill Gefängnis oberhalb von St. George´s wurde zerstört, so daß alle Gefangenen flüchten konnten, unter ihnen auch die Verurteilten des Militäraufstandes von 1979. Aus Sicherheitsgrüneden evakuierten die USA über 1.000 Amerikaner von der Insel. Truppen der benachbarten Inseln ANTIGUA, BARBADOS, SAINT KITTS, SAINT LUCIA und TRINIDAD wurden zum Schutz der Bevölkerung auf die Insel geflogen. Das britischen Patrouillenboot HMS Richmond und das Versorgungsschiff Wave Ruler mit zusammen 300 Mann Besatzung leisteten Aufbauhilfe. Drei Tage nach dem Sturm regente es immer noch heftig. Bis dahin zählte man 34 Tote und über 500 Verletzte.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Steel Pan: Musik gespielt auf Schrott

Grenada hat ca. 95.000 Einwohner. Sie besteht zu 82 % aus Nachfahren afrikanischer Sklaven, 13 % sind Mulatten, 3 % Inder und Libanesen und 2 % Europäer.

Religion: 53 % römisch-katholisch, 14 % anglikanisch, 9 % Adventisten, 3 % Methodisten, 3 % Kirche Jesu Christi der letzten Tage.

Etwa 2.000 Grenadiner wandern jedes Jahr aus, hauptsächlich nach USA und Kanada. Aufgrund der großen Zahl von Auswanderern leben heute etwa drei Mal mehr Insulaner im Ausland, als auf der Heimatinsel.

Landesbeschreibung[Bearbeiten]

Grenada ist vulkanischen Ursprungs, gehört geologisch zum inneren Bogen der kleinen Antillen. Zeugen einstiger vulkanischer Tätigkeit sind die Kraterseen Lake Antoine und Grand Etang sowie der 841 m hohe alte Vulkankegel Mount St. Catherine, außerdem gibt es eine geringe Anzahl von Schwefelquellen. Auch der Hafen von St. Georges ist der Überrest eines ehemaligen Kraters, dessen eine Wand ins Meer gebrochen ist. Im Norden der Insel findet man einige Kreidefelsen. Von der Nordostküste über die Ostküste bis zur Südküste sind kleine Inseln vorgelagert. An der Südküste findet man tief in das Land einschneidende Buchten.

Grenada ist 33 Km lang und 16 Km breit. Das zentrale Hochland ist von fast undurchdringlichem immergrünem Regenwald bedeckt. Die Nordostküste ist etwas flacher. Nach Süden und Südosten verlaufen viele parallele Flußtäler, deren Mündungen heute durch die Absenkung der Kontinentalplatte unter dem Meeresspiegel liegen und tief eingeschnittene Buchten bilden.

Grenada wird die Gewürzinsel genannt, sie deckt 40 % des Weltbedarfs für Muskatnüsse. Auf dem fruchtbaren Vulkanboden werden außerdem Ingwer, Kakao, Lorbeer, Nelken und Zimt angebaut.

Die Hotels befinden sich alle in der Umgebung des neuen Flughafenes von Point Salines, zwischen der Grand Anse Bay und L´Anse aux Epines.

Die der Südküste vorgelagerten Inseln Hog Island, Calvigny Island und Adam Island befinden sich in Privatbesitz.

Pflanzen- und Tierwelt[Bearbeiten]

Blue Mahoe, Hibiscus elatus, Farne und rasiermesserscharfe Gräser, Scleria, sind auf der Insel weitverbreitet. Von den küstennahen Wäldern blieb aber nur wenig erhalten. Besonders am Levera Pond findet man noch Weiße Zedern, Tabebuia pallida, Seetrauben, Cocoloba uvifera, Mapoubäume, Pisonia fragans und Manchineelbäume, Hippomane mincinella. Dort gibt es auch noch alle Arten von Mangroven. Auf der Insel Carriacou ist die Gummibaumart Gumbo Limbo, Bursera simaruba, weit verbreitet.

Zu den Amphibien auf der Insel zählt die Große Kröte, Bufo marinus, ein einfacher Pfeiffrosch, Eleutherodactylus und ein Hochland Pfeiffrosch, Eleutherodactylus johnstonei sowie der Waldfrosch, Leptodactylus wagneri. Es gibt mehrere Eidechsenarten. Die Eidechse Typhlops tasymicris ist endemisch, die Baumeidechse Anolis richardi kommt nur auf Grenada und Trinidad vor, die Bodeneidechse Ameiva ameiva findet man nur auf Grenada und den Grenadinen. Daneben gibt es noch die Hauseidechse Thecadactylus rapicauda und die Mauereidechse Anolis aeneus. Vier ungiftige Schlangenarten sind bekannt, die weißköpfige Wurmschlange Leptotyphlops margaritoe, die Baum Boa Corallus enydris cookii, die Baumschlange Mastigodryas bruesi und eine Boa Constrictor, Clelia clelia.

Mona-Affe

Die Monameerkatzen kamen vermutlich zusammen mit einer Lieferung Sklaven auf die Insel, diese ursprünglich nur in Westafrika heimischen Affen leben nun auch in kleinen Gruppen in den Regenwäldern auf Grenada.

Zu den 150 Vogelarten auf der Insel gehört auch die bedrohte Grenada Taube, Leptotila wellsi, der Nationalvogel des Landes. Wie viele Exemplare es von diesem unter Schutz gestellten Vogel noch gibt ist nicht bekannt. Am Levera Pond kann man den Rosa Ibis, Eudocimus ruber, beobachten. Zur Gattung der Säuge- und Beuteltiere zählen zwei Opossumarten und eine Gürteltierart. Das Gürteltier, Dasypus novemcintus hoplites, wird stark gejagt und droht auszusterben. Während der Sklavenzeit kam der Mona Affe, Cercophithecus mona, von Afrika in die Karibik. Seit dem Wirbelsturm Janet ist ihre Anzahl auf der Insel stark dezimiert. Elf verschiedene Arten von Fledermäusen sind auf Grenada bekannt. Zu den ausgestorbenen Tieren zählen das Agouti, der Grenada Papagei und die Mondschlange.

Wasserschildkröten kommen zur Eiablage nach Grenada und auf die Grenadinen. Für Wasserschildkröten, Hummer und Muscheln herrscht von Mai bis September ein Fangverbot! Von 1857 bis 1927 gab es auf der Insel Glover Island eine Walfangstation. Heute kann man nur noch zur Walbeobachtung aufs Meer hinausfahren.

Plantagenwirtschaft[Bearbeiten]

Indigo und Tabak waren die Anbauprodukte der ersten französischen Siedler. Ab 1702 wurde auf der Insel dann Zuckerrohr angebaut, 20 Jahre später kamen die ersten Kakaopflanzen auf die Insel. Nach Abschaffung der Sklaverei im Jahre 1838 waren viele ehemalige Sklaven nicht mehr bereit auf den Plantagen zu arbeiten. Der Anbau von Zuckerrohr wurde dadurch unrentabel, viele Plantagen wurden aufgegeben, andere gingen dazu über Kakao und Muskatnüsse zu ernten. Schon 1856 lag der Export von Kakao bei 1 Million Pounds (450 Tonnen), 1881 wurde mehr Kakao exportiert als Zucker.

Heute macht Kakao etwa 40 % des landwirtschaftlichen Exportes von Grenada aus. Auf der Insel gibt es auch eine kleine Fabrik in der Kakaopulver hergestellt wird. Die Qualität ist gut, die Produktion reicht aber nicht für die Nachfrage.

Die Wirbelstürme von 1979 und 1980 zerstörten 40 % der Bananenplantagen, 27 % der Muskatbäume und 19 % der Kakaoernte. Gleichzeitig fiel der Weltmarktpreis für diese Produkte um 22 %.

Der größte Rumproduzent der Insel ist die 1937 entstandene Firma Clarke´s Court im Ort Woodlands. Sie ist Teil der Grenada Sugar Factory Limited und befindet sich mehrheitlich im Regierungsbesitz. Grenada Sugar Factory, Woodlands, St. George´s, Tel. 444-5336, Fax 444-2452. Die Jahresproduktion liegt etwa bei 400.000 Litern 95 %-igen Rums. Rund 500 Farmer aus der Umgebung beliefern die Zuckermühle während der Erntezeit mit Rohstoff. In dieser Fabrik werden sechs verschiedene Rumsorten abgefüllt. Pure White Rum und Spicy Rum haben jeweils 69 % Alkohol, Kalypso White Rum hat 67,5 % Alkohol. Superior Light Rum und Clark´s Court Special Dark Rum haben nur 43 % Alkohol. Dem letzteren wird nach sechsmonatiger Lagerung durch die Zugabe von Karamel zu einer dunkelbraunen Färbung verholfen. Old Grog hat 43 % Alkohol und wurde zehn Jahre gelagert.

Die Firma Superior Foods Limited stellt seit 1989 unter dem Markennamen Tradition einen Gewürzrum her. Eine Mixtur verschiedener nationaler Gewürze wird dort mit Rum aufgefüllt. Ist die Flasche etwa halb leer kann man sie mit normalem Rum wieder auffüllen und kommt so weiter in den Genuß der Gewürze. Damit diese alle in der Flasche verbleiben befindet sich im Flaschenhals ein kleines Sieb.

Auf der Insel CARRIACOU kann man einen Rum mit Namen Jack Iron kaufen. Dieser Rum wird auf der Insel TRINIDAD bei Trinidad Distillers Limited von Leuten „gebraut“, die von Carriacou kommen. Auf dem Etikett steht zwar „99 % !!“, das Alkoholvolumen dieses Rums liegt aber nur zwischen 79 und 80,5 %.

Muskatnuß-Industrie[Bearbeiten]

Gelbe Frucht der Muskatnuss

Bis zum Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Muskatnuß in Europa bekannt. Händler hielten ihre Herkunft aber geheim und den Preis dadurch hoch. Erst im Jahre 1512 entdeckten portugiesische Eroberer Muskatbäume auf den Banda Inseln in der Gruppe der Molukken. Zunächst sicherte dies den Portugiesen das Handelsmonopol, zusätzlich tauchten sie alle Setzlinge, die das Land verließen in Limonensaft, was das Keimen verhinderte. Aber schon ein Jahrhundert später eroberten die Holländer diese Inselgruppe. 1770 gelang es dem unscheinbaren, französischen Seefahrer Peter Poivre 400 Setzlinge und 10.000 Samen außer Landes zu schmuggeln. Auf der Insel MAURITIUS und in der südamerikanischen Strafkolonie FRANZÖSISCH-GUIANA versuchte man die Anpflanzung, aber fast alle Setzlinge gingen ein.

Als Folge der Französischen Revolution gelangte England von 1796 bis 1802 in den Besitz der Molukken Inseln. Die britische Ostasien Gesellschaft brachte in dieser Zeit große Mengen Muskatsetzlinge in ihre Kolonien von Penang, wo Muskatnüsse bis 1812 zum Hauptanbauprodukt wurden. Auch in Madras, BRASILIEN und auf verschiedenen anderen Karibikinseln machte man Pflanzversuche. Aber erst 1843 gab es erste Anpflanzungen auf der Belvidere Estate. Etwa zur gleichen Zeit brachte der Kapitän der Royal Navy, John Bell, Setzlinge auf seine eigene Plantage in Grenada.

1851 wurden die fernöstlichen Plantagen von einem Nachtwurm befallen, so daß die Bäume am nächsten Morgen ihr Laub verloren und langsam eingingen. Allein in Singapur wurden dadurch 55.000 Muskatbäume zerstört. Als diese Nachricht in Grenada eintraf beschloß man, die eigenen Anpflanzungen zu vergrößern, aber erst im Jahre 1881 gab es die ersten Exporte. Bis zum Ende der beiden Weltkriege änderte sich kaum etwas für die Muskatbauern auf Grenada.

Gewürzinsel Grenada: Marmelade aus Muskatfrüchten, Gelee aus Pfeffer.

Im März 1947 taten sich Farmer und Regierung zusammen und gründeten die Grenada Cooperative Nutmeg Association (GCNA). Diese Organisation ist für die Verarbeitung und den gesamten Export von Muskatnüssen verantwortlich und führt ihn zentral durch. Die Nüsse können mit Schale verschifft werden, dann sind sie länger haltbar, oder sie werden noch auf der Insel gemahlen und kommen als Gewürz in den Handel. Im September 1955 zerstörte der Wirbelsturm Janet rund 75 % der Muskatanpflanzungen. Von 1974 bis zum Ende der Revolutionsregierung gingen weltweit viele Exportmärkte verloren. 1985 musste man sogar auf die finanziellen Reserven der Organisation zurückgreifen, um die Farmer bezahlen zu können. Aber erst 1987 kam es zu neuen Verträgen mit INDONESIEN, dem einzigen Konkurrenten beim Anbau dieses Gewürzes. Bis dahin hatte INDONESIEN das Monopol mit 70 % am Weltmarkt. Mit dem neuen Abkommen konnte Grenada wieder ein positives Exportergebnis erzielen. Schon zwei Jahre später wurde den Farmern ein Überschuß von 16 Millionen EC Dollar ausgezahlt. Da Indonesien in der Folgezeit die Verträge mit Grenada nicht einhielt sank der Gewinn bis 1990 auf 5 Millionen EC Dollar. Zur weiteren Absicherung der Industrie wurde 1993 eine Fabrikationsanlage in Betrieb genommen, in der Muskatöl gewonnen wird. Die jüngsten wirtschaftlichen und politischen Spannungen in Fernost haben Grenada zum weltweit größten Lieferanten für Muskatnüsse gemacht. Zwischen Juni 1997 und Dezember 1998 exportierte Grenada 3.800 Tonnen Muskatnüsse, die Weltjahresproduktion liegt bei etwa 7.000 Tonnen. 48 % davon werden alleine von den Niederlanden importiert, 20 % gehen nach Deutschland. Muskat ist ganz nebenbei auch eine Droge. Die Einnahme vom mehr als 15 Gramm Muskatpulver führt zu Halluzinationen, Delirium und kann sogar tödlich sein.

Die Frucht der Muskatbäume ist gelb hat etwa die Größe einer Aprikose oder eines Pfirsichs. Es ist eine Beerenfrucht, die bei der Reife gerne aufplatzt und dabei einen hellbraunen, später auch dunkelbraunen faserigen Samenmantel freigibt. Diese Macis oder Mace wird bei uns als Muskatblüte gehandelt und als recht mildes Gewürz geschätzt. Der saftige Fruchtkörper kann zu Marmelade verarbeitet werden, diese wird aber wohl nicht den Weg in jede Gourmet-Küche finden. Erst ganz im Inneren folgt die eigentliche Nuss mit einer harten, ca. 1 mm starken Schale. Als Muskatuss wird bei uns nur deren Kern bezeichnet.

Politischer Status[Bearbeiten]

Unabhängig, seit dem 7. Februar 1974, Mitglied im British Commonwealth. Der General Gouverneur ist der Vertreter der britischen Königin, seit 2008 ist dies Sir Carlyle A. Glean. Es gibt ein Oberhaus, den Senat, mit 13 Mitgliedern und ein Unterhaus, das Abgeordnetenhaus, mit einem Sprecher und 15 Mitgliedern. Jedes gewählte Mitglied vertritt einen Wahlkreis, alle fünf Jahre finden Wahlen statt.

Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass erforderlich sowie ein Rück- oder Weiterflugticket. Es besteht kein Visumzwang für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mindestens noch 6 Monate gültigem Reisepass oder Kinderausweis der Bundesrepublik Deutschland bei einem Aufenthalt bis zu max. 90 Tage. Auch die Kinderausweise bei Kindern unter 10 Jahren müssen mit einem Lichtbild versehen sein, außerdem muss im Kinderausweis als Nationalität "Deutsch" vermerkt sein.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Point Saline ist der internationale Flughafen von Grenada, welches sich im Süden der Insel befindet. Seit 2009 trägt er offiziell den Namen Maurice Bishop International Airport, IATA CodeGND, ICAO CodeTGPY. Seit dem Winter 2014/2015 fliegt Condor nach Grenada, sodass es wieder Direktflüge Deutschland - Grenada gibt. Zwei bis viermal pro Woche (je nach Saison) fliegen British Airways und Virgin Atlantic aus London nach Grenada, ebenfalls gibts es rund sechs bis acht Verbindungen pro Woche aus den USA (Miami und New York). Seit dem Markteintritt von JetBlue ist wesentlich günstiger geworden, zwischen New York und Grenada zu fliegen. Weiterhin ist Grenada über die Karibik-Hubs Barbados (Grantley Adams International Airport) und Trinidad (Piarco International Airport) mit Liat und Caribbean Airlines zu erreichen.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt sehr viele Kreuzfahrtschiffe die in Grenada am neuen Kreuzfahrtanleger anlegen. Wer mit einem Kreuzfahrer anreist benötigt in der Praxis bei der Einreise weniger den Pass (den man trotzdem dabei haben sollte), sondern die Bordkarte, die den Beamten vorzuzeigen ist. Ferner gibt es zahlreiche Yachthafen in Grenada und auch in Carriacou.

Mobilität[Bearbeiten]

Taxi: Es gibt Hotel- und Flughafentaxis, die festgelegte Preise haben:

Flughafen - Grand Anse $30.00 EC
Grand Anse - St. George's mit bis zu 4. Pers $30.00 EC (10 US)

Nach 18 Uhr kommen $10.00 EC pro Fahrt dazu. Ansonsten stürzen sich Taxifahrer direkt bei der Anreise mit angebotenen Rundfahrten auf die Touristen. Den Preis sollte man unbedingt vorher fest abmachen. 20 US$ pro Stunde (Trinkgeld bereits inkl.) sind der übliche Kurs. Wer so was mag, kann das ruhig mitmachen, die Taxifahrer erzählen gern von ihrer Insel. Wenn sie nicht gerade einen Bekannten im Vorbeifahren anhupen.

Leihwagen: Es gibt reichlich Autovermietungen auf der Insel. Die Mietkosten sind saisonabhängig, liegen jedoch durchschnittlich bei US$50 am Tag, plus US$12.00 für die örtliche Fahrerlaubnis.

Minibusse: Die Busse fahren regelmäßig von Grand Anse nach St. George's. Die Fahrt dauert ungefähr 10 Minuten und kostet nur 2.50 EC$ pro Person. In St. George's, der Hauptstadt, gibt es einen zentralen Busbahnhof, von wo aus Busse in alle Teile der Insel starten. Die Reiseziele sind am Terminal aufgeführt und alle Busse tragen Aufkleber, die ihr Fahrtziel anzeigen.

Fähre: Die Osprey ist ein moderner Hochgeschwindigkeitskatamaran, sie startet von der Carenage in St. George's und verbindet von hier Grenada mit den beiden Schwesterinseln Carriacou und Petit Martinique. Die Fahrt dauert normalerweise ca. 90 Minuten (oft jedoch 120 Minuten) und kostet (nach Carriacou) inklusive Rückfahrt ca. $ 160.00 EC, $80.00 EC einfache Fahrt. Kinder (bis 12 Jahre und darunter) $80 EC mit Rückfahrt, $40 EC die einfache Fahrt. Die Fähre startet von Grenada aus täglich um 9 Uhr, von Carriacou aus um 15:30.

Allgemein: Es gibt offiziell Linksverkehr. Allerdings gibt es offiziell auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Und an die hält sich auch keiner. Man fährt mit viel Mut zum Risiko, sehr hohen Geschwindigkeiten, auch wenn man nichts sieht und hupt jedem seiner sehr vielen Bekannten zu, an denen man vorbeifährt. Walkman-Tragen empfiehlt sich nicht, man muss die Autos hören können, die sich hinter einer Kurve oder einer Anhöhe nähern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Grand Etang Kratersee
  • Grand Etang Nationalpark. Der Grand Etang Nationalpark ist ein Wald- und Wasserschutzgebiet. Dieser Nationalpark wurde schon 1897 gegründet. Er umfasst 15 qkm Waldfläche und 14,4 ha Wasserflächen. Bäume dürfen nicht gefällt werden, Schäden durch den Wirbelsturm Janet wurden durch Blue Mahoe wieder aufgeforstet. Das Besucher Informationszentrum auf der linken Straßenseite ist täglich von 8.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 US Dollar. Hier befinden sich Parkplatz, Minizoo, Andenkengeschäft und Restaurant, von hier kann man den Kratersee übersehen, an dessen Nordufer der 703 m hohe Mount Sinai liegt. Es ist der Ausgangspunkt von verschiedenen Wanderwegen, für die es hier genaue Wanderkarten und Führer gibt. Wanderer sollten unbedingt beachten, dass hier im Jahresdurchschnitt 3.750 mm Regen fällt. Festes Schuhwerk schützt auch gegen das rasiermesserscharfe Gras mit dem bezeichnenden Namen „Razor Gras“. Am Abfluß des Grand Etang Sees wurde ein kleiner Damm gebaut, das Wasser stieg dadurch um 1,5 Meter. Diese Wasserreserve dient der Trinkwasserversorgung der Insel.
Farbenprächtige Vorführung im Spice-Basket
  • Spice-Basket. Spice-Basket ist ein Kulturzentrum, es liegt im Landesinneren an der Straße von St. George's zum Grand Etang Nationalpark kurz vor der Abzweigung zum Annandale-Wasserfall. Größtes Gebäude ist ein Theater, das mit Tanz- und Musikvorführungen die Kultur der Inselbevölkerung näherbringen soll. Dazu gehört ein Museum, ein Restaurant und Shops mit Kunsthandwerk und natürlich auch ein Shop mit Gewürzen in ihrer ganzen karibischen Vielfalt. Etwas sehr touristisch, aber auch recht informativ. Typ ist Gruppenbezeichnung

Wanderungen im Nationalpark[Bearbeiten]

  • Morne La Baye Trail (ca. 30 Minuten), ein einfacher Wanderweg führt auf dem Naturlehrpfad durch tropische Vegetation.
  • Grand Etang Shoreline Trail (ca. 90 Minuten), der ausgeschilderte Weg mit leichtem Schwierigkeitsgrad führt in Wassernähe am Kratersee entlang, er ist zeitweise feucht und glitschig.
  • Seven Sisters Falls Trail (ca. 2 Stunden). Auf der rechten Straßenseite führt dieser Weg 2 Km weit durch Bananenplantagen in nördlicher Richtung zu den 7 Wasserfällen. Für das Betreten des Privatbesitzes zahlt jede Person eine Gebühr von 10 EC Dollar, der Führer kostet 60 oder 100 EC $.
  • Mount QuaQua Trail (ca. 3 Stunden), mittlerer Schwierigkeitsgrad. Dieser Weg führt entlang der Abbruchkante am Kraterrand. Auf diesem Weg gibt es nur zwei Abzweigungen nach links. Der zweite Weg führt zu den Concord Wasserfällen.
  • Concord Falls Trail (ca. 5 Stunden), schwierig. Kurz vor dem Mount QuaQua biegt der Weg zur Westküste hin ab. An den Wasserfällen vorbei kann man bis zum Ort Concord weiterwandern und hier mit dem Bus nach St. George's zurückfahren. Führungen kosten für diese Tour 100 EC $.
  • Fédon´s Camp Trail (ca. 8 Stunden), sehr schwierig, obwohl der Weg ausgeschildert ist sollte er nicht ohne Führer durchgeführt werden. Julien Fédon, ein rebellischer Plantagenbesitzer, flüchtete 1795 mit seinen Anhängern hierher, nachdem man den britischen Gouverneur und 47 weitere Personen ermordet hatte. Der Weg führt bis in 730 m Höhe, etwa in das Zentrum dieses Waldstückes.

Sprache[Bearbeiten]

Die Amtssprache ist Englisch. Daneben sind Kreolsprachen im Gebrauch, u. a. das im französischen wurzelnde Patois. Wie auf allen Karibikinseln gibt es einen starken Dialekt und auf Grenada ist er besonders ausgeprägt. Man muss sich schon sehr konzentrieren, um mit dem eigenen Schulenglisch durchzukommen.

Kaufen[Bearbeiten]

Die Währung auf Grenada ist der Ostkaribische Dollar (East Caribbean Dollar). 1 US = 2,68 EC $. Man kann auf Grenada aber auch mit dem US-Dollar bezahlen. Es kann dann nur sein, daß man das Wechselgeld in EC $ zurückbekommt. Die Banken wechseln auch Euro. Kreditkarten werden akzeptiert. Die Banken haben Samstag und Sonntag geschlossen. Es ist empfehlenswert, für die ersten Tage einige US-Dollars mitzunehmen. Wie auf allen Karibikinseln muss man sehr darauf achten, ob bei Preisangaben US$ oder EC$ gemeint sind und notfalls fragen.

Als Mitbringsel eignen sich bei der Gewürzinsel Grenada besonders Muskatnüsse, bei denen Grenada etwa 80 % des Weltmarktes deckt, Zimt und Schokolade, wenn man sie bei den Temperaturen kühl halten kann. Ebenso der überall in der Karibik erhältliche Rum und der Rumpunsch (Flüssigkeitsregeln für Handgepäck beachten).

Wer mit einem Kreuzfahrtschiff anlegt: Bei den Geschäften im Hafen gibt es keine Preisabsprachen, man bekommt die gleichen Waren zu unterschiedlichen Preisen. Vor dem Hafen-Terminal ist ein größerer Supermarkt. Gewürze gibt es hier für etwa ein Drittel des Preises im Hafen.

Das Preisniveau liegt in etwa bei mitteleuropäischen Verhältnissen, das durchschnittliche Einkommen liegt bei dem eines deutschen Hartz-IV-Empfängers. Angesichts des Preisniveaus sind Trinkgelder von einigen Cent für lange Dienstleistungen genauso lächerlich wie sie es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wären.

Küche[Bearbeiten]

  • Die Küche von Grenada ist gut gewürzt. Als Vorsuppe findet man auf vielen Speisekarten Callaloo Soup, eine spinatähnliche Gemüsesuppe.
  • CooCoo ist ein mit Kokosmilch zubereiteter Maisauflauf, eine Art Polenta.
  • Callaloo sind grosse Blätter, die auf langen Stielen entlang fliessenden Wasser wachsen. Stiele und Blätter werden zusammen gekocht, können genau gleich wie Spinat verwendet werden und schmecken auch sehr ähnlich.
  • Oil Down ist ein traditionelles Gericht, daß man nicht erklären kann. Grundbestandteile sind Hähnchenflügel, Klippfisch, Kochbananen, Brotfrucht und viele, viele Gewürze. Alles zusammen wird in einem großen Topf gar gekocht.
  • Roti stammt aus Indien; eine Mehlteigtasche mit verschiedenen Füllungen. Bei Chicken-Roti kann es vorkommen, daß die Hühnchenknochen nicht aus dem Fleisch entfernt wurden.
  • Seemuscheln heißen hier Lambi, und als Nachspeise sollte man nicht auf Avocadoeis verzichten.
  • In Grand Anse ist eine Brauerei, das hier gebraute Bier ist (gefühlt) nicht so stark wie in Deutschland (hat aber dennoch 5,1 %), es wird auch auf viele andere Inseln exportiert: Carib Lager Beer.
  • Aquarium Restaurant & Bar befindet sich in Point Salines und ist direkt am Strand.
  • Coconut Restaurant & Bar ist direkt am Grand Anse Strand.
  • Beach House Restaurant & Bar befindet sich in Point Salines.
  • The Red Crab an der Hauptstraße nach Lance Aux Epines.
  • Marquis Complex am Grand Anse mit Nick´s Donut World, Carib Sushi und Le Boulangerie
  • Umbrellas Beach Bar, 2010 eröffnet und bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt (internationale, preiswerte Küche)
  • De La Grenade ist der Hersteller der berühmten Muskatnussmarmelade und weiterer leckerer Produkte.
  • Grenada Chocolate Facotory produziert eine 100 % organische Schokolade.

Nachtleben[Bearbeiten]

Zum Beispiel

  • Banana's. Disco und Bar in True Blue, international, amerikanisch.
  • Dogdy Dock. Disco, Bar und Restaurant in True Blue, international, amerikanisch.
  • Karma. Disco an der Carenage, St. George's, oft mit "Free Drinks" Partys, einheimisch.
  • Fantazia2001. Disco in der Morne Rouge Bay, einheimisch.
  • Cloud9. Bar mit Pool in True Blue, amerikanisch.
  • Woody's Bar. Bar in der Nähe des Maurice Bishop International Airport, einheimisch / Latino.

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Gesetzliche Feiertage:

Termin Name Bedeutung
1. Januar New Year's Day Neujahr
7. Februar Unabhängigkeitstag
30. März 2018 Good Friday Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond
2. April 2018 Easter Monday Ostermontag
1. Mai Labour Day Tag der Arbeit
21. Mai 2018 Pfingstmontag
15. Juni Fronleichnam
7. August Tag der Sklavenbefreiung
14. August Karneval
25. Oktober Erntedankfest
25. Dezember Christmas Day 1. Weihnachtstag
26. Dezember Boxing Day 2. Weihnachtstag

Sicherheit[Bearbeiten]

Grenada gilt als einer der sichersten Inseln der Karibik. Da eine Jeder-kennt-jeden-Mentalität herrscht, würden gewerbsmäßige Verbrechen schnell auffallen. Allerdings ist niemand am Betteln und Aufschwatzen von Waren an Touristen gehindert.

Gesundheit[Bearbeiten]

Es gibt ein allgemeines Krankenhaus in St. Georges direkt unterhalb des Forts, ein kleineres Krankenhaus in Mirabeau an der Ostküste und eines auf Carriacou, sowie eine Privatklinik in St. Paul's. In allen vier Krankenhäusern gibt es Ärzte verschiedener Fachrichtungen. In jeder grösseren Ortschaft gibt es zudem Medical Stations, die von Krankenschwestern und zeitweise auch Ärzten besetzt sind, und bei kleineren Problemen helfen können. Leitungswasser kann problemlos getrunken werden, hat jedoch nicht die selbe Qualität wie in Deutschland. Im Norden der Insel ist die Wasserqualität besser, es wird nur schwach gechlort. Das gesamte Trinkwasser der Insel kommt aus dem Grand-Etang-Kratersee auf knapp 800m ü M. und wird via verschiedene Reservoirs in die verschiedenen Teile der Insel geleitet. Aus diesem Grunde soll man auch im Grand-Etang nicht baden.

Klima[Bearbeiten]

Es herrscht wechselfeuchtes Tropenklima. Die Niederschläge in der Regenzeit von Juni bis Dezember sind sehr kräftig, dauern aber in der Regel nie länger als eine Stunde an. Die Trockenzeit ist von Januar - Mai. Die niedrigsten Temperaturen treten zwischen November und Februar auf, die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 24 °C und 30 °C.

Respekt[Bearbeiten]

Wie überall auf der Welt gilt auch hier: Wer freundlich ist, wird auch freundlich behandelt und aus einem Lächeln kann ein stundenlanges Gespräch werden. Die Einwohner der Insel gelten als sehr freundliche Menschen, trotzdem sollte man die Privatssphäre der Menschen respektieren und z.B. niemals eine Person ungefragt fotografieren (und sei das Motiv noch so schön!).

Post und Telekommunikation[Bearbeiten]

Im E-Plus-Netz und dazugehörenden Anbietern wie simyo oder blau.de ist man nicht erreichbar.

Elektrizität[Bearbeiten]

220 Volt wie auch in Deutschland. Es ist jedoch ein Adapter erforderlich. der jedoch von den meisten Hotels kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Literatur[Bearbeiten]

  • Grenada (Karibik) - deutsch, Hayit Marketing, Köln 1. Auflage 1995, ISBN 3-89607-001-0
  • This is Carriacou, Frances Kay, Carenage Press, 1987
  • Forts & Coastal Batteries of Grenada, Michael Jessamy, Roland´s Image Productions, 1998, ISBN 976-8157-54-2
  • Grenada - Isle of Spice, Macmillan Education Ltd, London, Second Edition, 1992, ISBN 0-333-56934-2
  • Grenada - Revolution in Reverse, James Ferguson, Latin America BUreau, 1992, ISBN 0-906156-48-3

Landkarten[Bearbeiten]

  • Grenada - Island of Spice, 1:50.000, Ordnance Survey, Southamton, England, Series E703 (D.O.S. 442), Edition 4 -O.S.D. 1985

Bildbände[Bearbeiten]

  • Grenada - Spice Island of the Caribbean, Hansib Publishing Limited, 1994, ISBN 1-870518-29-2

Weblinks[Bearbeiten]

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