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Karibik

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Die karibischen oder westindischen Inseln waren einem Klischee nach lange Zeit das bevorzugte Reiseziel für Flitterwöchner und Pensionäre. Mittlerweile haben sie sich auch für den Pauschal-, Öko- und Rucksacktourismus geöffnet und damit für das unabhängige Reisen. Mit einem das gesamte Jahr andauernden guten Wetter (Ausnahme ist die Hurrikansaison im Spätsommer und Frühherbst), akzeptablen Flugpreisen aus Europa und Nordamerika sowie hunderten zu entdeckenden Inseln bietet die Karibik für jeden etwas.

Karte der Karibik

Regionen[Bearbeiten]

Das karibische Gebiet wird eingeteilt in die "Großen Antillen" (Greater Antilles) und die "Kleinen Antillen" (Lesser Antilles). Groß, weil die Inseln groß sind (Kuba, Jamaika, Hispaniola) und klein, weil die anderen (Barbados, Martinique, Saint Lucia) eben klein sind, was die Oberfläche betrifft.

Bei den Kleinen Antillen unterscheidet man noch die Leeward Islands und die Windward Islands.

Große Antillen:

Kapitol von Havanna, der Hauptstadt Kubas

Die Kleinen Antillen sind fast ausschließlich vulkanischer Natur. Sie können noch einmal in die Inseln unter dem Winde und die Inseln über dem Winde unterteilt werden. Letztere werden auf Englisch weiter in Windward und Leeward Islands gegliedert. Von Nord nach Süd:

Leeward Islands
Windward Islands
Inseln unter dem Winde

Die Kaimaninseln gehören zwar von ihrer Größe her zu den Kleinen Antillen, liegen aber westlich der Großen Antillen Kuba und Jamaika. San Andrés y Providencia liegen östlich der Küste von Nicaragua, gehören politisch aber zu Kolumbien.

Streng geographisch liegen die Bahamas, Bermuda sowie die Turks- und Caicosinseln nicht in der Karibik, sondern im Atlantik. Von vielen Reisenden werden sie aber trotzdem zur Karibik (oder zum etwas weiter gefassten, alten Begriff „Westindien“) gezählt.

An das karibische Meer grenzen auf dem mittel- und südamerikanischen Festland auch der mexikanische Bundesstaat Quintana Roo, die Ost- bzw. Nordküsten von Belize, Guatemala, Honduras, Costa Rica, Panama, Kolumbien und Venezuela.

Orte[Bearbeiten]

Die größten Städte in der Karibik sind mit jeweils rund 2 Millionen Einwohnern:

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Die höchsten Berge findet man in der Dominikanischen Republik (zwei Dreitausender: 3175 m und 3039 m, sowie ca. ein halbes Dutzend Gipfel zischen 2500 und 3000 m), Haiti (2715 m), Kuba (2375 m) und Jamaika (2341 m), während die höchste Insel der Kleinen Antillen, Guadeloupe, nur bis knapp 1500 m ansteigt.

Man kann praktisch alle Karibikdestinationen (mit Ausnahme des Landes Haiti) für Strandurlaub empfehlen.

Kultur und Geschichte erlebt man am besten auf Kuba.

Musik unterschiedlichster Genres erlebt man auf fast allen Karibikinseln:

Hintergrund[Bearbeiten]

Zeittafel[Bearbeiten]

200 v. Chr. bis 0
Barrancoid-Indianer ziehen vom Fluss Orinico kommend über Venezuela und Trinidad bis nach Barbados.
600 bis 800
Arawak-Indianer aus Südamerika besiedeln die karibischen Inseln.
um 1200
Kampfstarke Carib-Indianer vertreiben die Arawaks.
Oktober 1492
Christoph Kolumbus erreicht auf seiner ersten Reise nach Indien die Bahamas.
1494
Im Vertrag von Tordesillas teilen Portugal und Spanien ihre wirtschaftlichen Interessen in der Welt auf. Spanien verzichtet auf Brasilien, darf dafür aber den westlichen Seeweg nach Indien erschließen.
1499
Der Spanier Alonso de Ojeda entdeckt die ABC-Inseln. Da man kein Gold findet, nennt man die Inseln nutzlos (islas inutiles) aber auch Insel der Riesen (islas de los gigantes), weil die Indianer größer waren als die Spanier.
1513
Der Spanier Ponce de Leon erkundet die Gewässer der Bahamas.
1536
Der portugiesische Seefahrer Pedro a Campo landet auf der Insel Barbados.
1562
Errichtung der Anglikanischen Kirche als Staatskirche auf den englischen Besitzungen in der Karibik.
1588
Die englische Flotte besiegt die spanische Armada.
1621
Die heringsfischenden Niederländer verlieren durch die Glaubenskriege in Europa ihre Salzquellen in Spanien und Portugal. In der Karibik finden sie neue.
1624
Gründung von Neu-Amsterdam, dem heutigen New York und der Kronkolonie Virginia. Thomas Warner nimmt die Insel Saint Christopher (Saint Kitts) für England in Besitz. Im Mai dieses Jahres erobern Holländer die Stadt Bahia in Brasilien. So bekommen sie unter anderem Zugang zum Zuckerrohr und den Verarbeitungsmethoden.
1625
Französische Siedler versuchen erfolglos eine Kolonie auf der Bahamainsel Abaco zu gründen. Der britische Geschäftsmann John Powell landet auf Barbados und nimmt die Insel für den englischen König in Besitz.
1627
Der Graf von Carlisle erhält vom König Brief und Siegel für die Karibischen Inseln zwischen dem 10 und 20 º nördlicher Breite. Die Insel Dominica geht in den Besitz der “Compagnie des Isles d`Amerique” über.
1629
England erhebt öffentlich Anspruch auf die menschenleeren Bahama-Inseln.
29. Juli 1634
Johann van Walbeeck erobert mit 6 Schiffen und 225 Mann Besatzung Curaçao. Aus strategischen Gründen werden im folgenden Jahr Aruba und Bonaire besetzt.
1636
Die Engländer erobern die Insel Antigua.
1640
Dissidenten der anglikanischen Staatskirche flüchten von der Insel Bermuda zur Bahamainsel Eleuthera und gründen dort eine freie Gemeinde.
1651–1659
Krieg zwischen den Niederlanden und England.
1655
Die englische Invasionsflotte scheitert vor Santo Domingo, stattdessen wird die Insel Jamaika erobert und alle Spanier aus dem Land getrieben.
1659
Die Franzosen besetzen die Insel Grenada.
1670
König Charles II übereignet den sechs Lords von South Carolina die Bahamas als Lehen.
1671
Dänen erobern die Jungferninsel Saint Thomas. Der Engländer Henry Morgan plündert Panama. George Fox gründet die religiöse Sekte der Quaker.
1674
Der ehemalige Pirat Henry Morgan wird zum Vizegouverneur von Jamaika ernannt.
1678
Siedler von den Bermudas beginnen auf den Turks- und Caicosinseln mit dem Handel von Meersalz.
1697
Friedensvertrag von Ryswijk zwischen Frankreich, England, Niederlanden und Spanien.
1707
Vereinigung von Schottland und England zu Grossbritannien.
1713
Der Asiento-Vertrag sichert England das Monopol für den Transport von afrikanischen Sklaven in die nordamerikanischen Kolonien.
1717 / 1718
Die Bahamas werden englische Kronkolonie. König George I. von England erlässt eine Generalamnestie für alle Piraten, einige von ihnen treten in die britische Flotte ein.
1719
Die Insel Saint Vincent wird von den Franzosen erobert.
1733
Die Dänen kaufen den Franzosen die Jungferninsel Saint Croix ab.
1739–1748
Englisch-spanischer-französischer Kolonialkrieg, er endet am 7. Oktober 1748 mit dem Friedensvertrag von Aix-la-Chapelle.
1756–1763
Siebenjähriger Krieg mit Frankreich, 1759 wird die Insel Dominica erobert, 1762 kann Havanna eingenommen werden, 1763 fällt Saint Vincent an England. Der Krieg endet mit dem Friedensvertrag von Paris, am 10. Februar 1763.
1775–1783
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg
1776–1778
Die US-amerikanische Marine besetzt Nassau, die Hauptstadt der Bahamas.
1778
England besetzt die Insel Saint Lucia.
1779
Die Turks- und Caicosinseln werden dem Parlament der Bahamas unterstellt.
April 1782
In der Seeschlacht „Battle of the Saintes“ wird die französische Flotte am 12. April 1782 schwer geschlagen. England erringt die Vormacht in der Karibischen See. Der französische Angriff auf Jamaika wird verhindert.
1783
Am 3. September 1783 wird der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet. Er war Teil der Vereinbarungen, die den Amerikanischen Freiheitskrieg beenden. Die Bahamas werden England zugesprochen. Admiral Nelson übernimmt das Kommando der britischen Flotte in English Harbour auf Antigua. Die Franzosen besetzen die Turks-Inseln.
1785
Die Franzosen überlassen den Schweden die Insel Saint Barthélemy gegen Handelsrechte in Göteborg.
1789
Französische Revolution.
1793
Frankreich erklärt England und den Niederlanden den Krieg, daraufhin besetzen englische Truppen die Inseln Guadeloupe, Martinique und Saint Lucia.
1791–1803
Sklavenaufstände auf Haiti führen 1801 zur Unabhängigkeit. Napoleonische Truppen können die rebellische Kolonie nicht zurückerobern.
1797
Die Engländer erobern die Insel Trinidad von den Spaniern.
1802
Im Frieden von Amiens wird Trinidad offiziell England zugesprochen.
1805
Seeschlacht bei Trafalgar.
1807
England verbietet den Sklavenhandel.
1807–1812
Napoleonische Kriege, mit ihrem Ende fällt Saint Lucia an England.
1818
Frankreich verbietet den Sklavenhandel.
1834
England schafft in seinen Kolonien die Sklaverei ab.
1848
Die Turks- und Caicosinseln beantragen die Loslösung von den Bahamas und werden als eigenständige Kolonie vom Gouverneur von Jamaika mitverwaltet. Frankreich und Dänemark schaffen die Sklaverei ab.
1861–1865
Amerikanischer Bürgerkrieg.
1877
Die Insel Saint Barthélemy geht von Schweden wieder in den Besitz von Frankreich über.
1914
Der Panama-Kanal wird eröffnet.
1917
Zum besseren Schutz des Panama-Kanals kaufen die USA den Dänen die Jungferninseln ab.
1919–1933
In Amerika wird der Genuss von Alkohol verboten (Prohibition).
1929
Weltwirtschaftskrise.
1958–1962
Zusammenschluss zur Westindischen Föderation.
1. Januar 1959
Sieg der Revolution in Kuba.
6. August 1962
Jamaika erhält seine Unabhängigkeit. Die Turks- und Caicosinseln werden britische Kronkolonie.
31. August 1962
Trinidad erhält seine Unabhängigkeit.
30. November 1966
Barbados erhält seine Unabhängigkeit.
1973
Die Handelsunion Caribbean Common Market, CARICOM, wird gegründet.
10. Juli 1973
Die Bahamas erhalten ihre Unabhängigkeit.
1973–74
Weltweite Ölkrise.
7. Februar 1974
Grenada wird unabhängig.
3. November 1978
Dominica wird unabhängig.
1979
Saint Lucia (22. Februar), Saint Vincent und die Grenadinen (27. Oktober) werden unabhängig.
1. November 1981
Antigua und Barbuda werden unabhängig.
1983
Amerikanische Invasion auf der Insel Grenada. Saint Kitts und Nevis werden am 19. September unabhängig.
1. Januar 1986
Aruba erhält den „status aparte“, die Teilunabhängigkeit.

Die Ureinwohner[Bearbeiten]

Kaum etwas ist über die frühen Bewohner der Karibischen Inseln bekannt. Zum einen haben sie keine geschriebenen Dokumente hinterlassen, zum anderen gibt es von ihnen keine Monumentalbauten wie bei den Mayas oder Inkas. Auch die mündlichen Überlieferungen bleiben auf ein Minimum beschränkt, weil die spanischen Eroberer die Indianer in wenigen Jahrzehnten ausgerottet hatten.

Auf den Karibischen Inseln lebten vermutlich schon um 4.000 v. Chr. Menschen. Fälschlicherweise nannte man sie in der Vergangenheit Ciboney Indianer. Dieser Indianerstamm kommt aber ursprünglich aus dem heutigen Florida und bewohnte nur die großen Antillen-Inseln im Norden der Region. In anderen Quellen werden sie auch als Steinzeitmenschen bezeichnet. Dieses ist nicht ganz so verkehrt. Sie waren ein einfaches Volk von Sammlern und Fischern, denen der Feldbau unbekannt war. Mit ihren Kanus haben sie im Laufe der Zeit vermutlich alle größeren Inseln besucht. Archäologische Ausgrabungen in Guanahacabibes auf Kuba und in Mordan in der Dominikanischen Republik datieren Funde von ihnen in die Zeit um 2.000 v. Chr. Auch auf Puerto Rico und in Haiti wurden umfangreiche Spuren von ihnen entdeckt. Die ältesten Funde dieser ersten bekannten Karibikbewohner wurden in Ortoire auf Trinidad entdeckt. Aus diesem Grunde nennen die Archäologen sie Ortoiroide.

Von Südamerika aus wurden die kleineren Inseln besiedelt. Aus dem Orinocobecken in Venezuela waren es zunächst Barrancoid- und Guayabitoid-Indianer die von Wind- und Meeresströmung begünstigt über Trinidad die Inselkette nach Norden durchsegelten. Auf verschiedenen Inseln wurde ihre reich verzierten Töpferwaren gefunden. Ihnen folgten verschiedene andere Gruppen von Indianern, die alle der gleichen Sprachgruppe angehörten – die Arawak Indianer. Diese Sprachgruppe kam überwiegend aus dem Flussbecken des Amazonas, aus dem Mündungsdelta des Orinoco und von der Küste im Bereich des heutigen Guiana. Die Gruppe der Igneri war hauptsächlich auf Trinidad und Tobago vertreten, breitete sich bis 400 nach Christi aber bis nördlich von Dominica aus. Die Lacayo oder Lucayans waren auf fast allen Bahamainseln zuhause und die Spuren der Gruppe der Taino Indianer findet man auf Jamaika. Sie besaßen schmale Kanus mit flachem Boden, mit denen sie schnell segeln konnten und so alle karibischen Inseln erreichten. Sie brachten Cassava, Mais, Ananas, Baumwolle und Tabak aus Südamerika mit, die sie auf brandgerodeten Feldern anbauten. Ihre Hütten bestanden aus bearbeiteten Baumstämmen mit einem geflochtenen Dach. Sie kannten die Hängematte und das Ballspiel. Nur über die Lebensgewohnheiten der Taino Indianer, ihre Bräuche, ihren Glauben und die politische Hirarchie gibt es umfangreichere Informationen.

Vermutlich im 13. Jahrhundert zogen kriegerische Kariben Indianer aus dem Küstengebiet von Guayana und Surinam mit schnellen Einbäumen nach Norden. Sie überfielen die Arawak Indianer, versklavten die männliche Bevölkerung und lebten mit den Frauen der Besiegten zusammen. In verschiedenen Berichten wird auch behauptet, dass sie Kannibalen waren. Als Kolumbus die Karibik erreichte hatten die Karibenen sich bis zu den Virgin Islands ausgebreitet. Wissenschaftler schätzen, dass zwischen Kuba und Trinidad 10 Millionen Indianer lebten. Immer wieder überfielen sie die ersten Siedlungen der Kolonisten und auf einzelnen Inseln konnten sie sich noch rund 250 Jahre lang gegen die europäischen Eindringlinge verteidigen. Um 1640 lebte der französische Pater Raymond Breton auf der Insel Dominica mit Kariben Indianern zusammen. Aus seinen Aufzeichnungen wissen wir, wie die Karibens sich selbst nannten: die Frauen sagten „Calliponam“, die Männer „Callinango“ zu ihren Artgenossen. Da die französische Sprache in jener Zeit noch kein „K“ kannte muss man heute, unter Berücksichtigung der Aussprache, von den Kalinago sprechen. Die Kariben Indianer bevölkerten die Windward Islands etwa von 1400 bis 1700, auf den Inseln Dominica und Saint Vincent etwa noch eine Generation länger. Auf Saint Vincent vermischten sie sich mit entlaufenen oder verschleppten „Negersklaven“. Zusammen bekämpften sie die Engländer bis 1796. Dann wurden 5.000 von ihnen auf die Insel Ruatan vor der Küste von Honduras deportiert. Von dort zogen sie weiter in ein Gebiet, welches heute das südliche Belize ist. Noch heute sind sie dort als Volksgruppe der „schwarzen Kariben Indianer“ vertreten. In der Karibik selbst gibt es heute nur noch auf der Insel Dominica gibt es heute ein kleines Reservat, in dem eine Minderheit von ihnen lebt.

Spanische Entdecker[Bearbeiten]

Im 15. Jahrhundert bestanden auf dem Landwege bereits wichtige Handelsbeziehungen nach Asien und China. Damals herrschte noch der Glaube vor, die Erde sei eine Scheibe. Westlich der Azoren vermutete man das „Feuermeer“, die Welt hinter den Azoren war unbekannt. Aus Nordeuropa gab es aber Berichte, dass Seeleute auf dem Weg nach Westen Land erreicht hatten. Diese Berichte waren auch Kolumbus bekannt.

Christoph Kolumbus wurde 1451 als Sohn eines Weinhändlers in der italienischen Hafenstadt Genua geboren. Er studierte Mathematik und Naturwissenschaften, heiratete die Tochter des Gouverneurs von Madeira und beschäftigte sich mit Navigation. Sechs Jahre lang machte er Eingaben an den spanischen Königshof, um auf dem westlichen Seeweg nach Indien zu gelangen. Am 6. September 1492 segelt er schließlich mit den drei kleinen Schiffen Santa Maria, Pinta und Nina, die kaum größer waren als heute eine Segelyacht, über Gomera nach Westen. Nach fünf Wochen erreicht man Land vermutlich die Bahamainsel San Salvador. Am 21. November desertierte der Kapitän der Pinta mit Schiff und Besatzung, um auf eigene Faust nach Gold zu suchen. Am 24. Dezember lief die Santa Maria vor Hispaniola auf ein Riff und zerbrach in zwei Teile. Mit dem letzten Schiff machte Kolubus sich auf die Rückreise. Ein Teil der Besatzung musste zurückbleiben. Für sie baute man die befestigte Siedlung „La Navidad“.

Am 25. September 1493 verließ Kolumbus mit einer Flotte von 17 Schiffen und 1.500 Mann Besatzung, mit Pferden, Kühen, Schweinen und Saatgut Spanien zu einer zweiten Entdeckungsreise. Am 3. November erreicht er die Inseln Dominica, Guadeloupe und Trinidad. Drei Wochen später kam die Flotte nach La Navidad. Die Siedlung war in der Zwischenzeit von Indianern überfallen und zerstört worden, man fand keine Überlebenden.

Im März 1498 startete er mit acht Schiffen zur dritten Reise. Diesmal segelte er nach Trinidad und erreichte das südamerikanische Festland.

Auf der vierten Reise entdeckte er 1502 Martinique. Über Hispaniola segelte er weiter zum mittelamerikanischen Festland nach Honduras und Panama. Hier wurde er in Indianerkämpfe verwickelt. Er musste Unwetter und lange Flauten überstehen. Aber er fand diesmal auch Gold. Mit vollkommen überladenen Schiffen strandete er im Mai auf der Insel Jamaika. Es dauerte fast eineinhalb Jahre bis ein Schiff aus Hispaniola kam, um ihn zurück nach Spanien zu bringen, wo er im November 1504 eintraf. Schwer an Gicht erkrankt verstarb er dort am 20. Mai 1506.

Ein königlicher Erlass vom 7. November 1508 und vom 3. Juli 1512 erlaubt es den Siedlern auf den Inseln Barbados, Dominica, Grenada, Martinique, Saint Lucia, Saint Vincent und Tobago Kariben-Indianer als Sklaven zu nehmen.

Englische Eroberungen und Besiedlung[Bearbeiten]

Nachdem Spanien 1494 unter Vermittlung von Papst Alexander VI. im Vertrag von Tordesillas seine Vorherrschaft auf dem westlichen Seeweg nach Indien erhielt war der Zugang zu den Schätzen der Karibik und in Mittelamerika gesichert und brachte der Region für einige Jahre Frieden und Stabilität. Der Vertrag konnte die anderen europäischen Großmächte England, Frankreich und die Niederlande aber nicht daran hindern, Spanien das Monopol an der Neuen Welt kampflos zu überlassen. 1516 wurde Karl V. (1500–1558) König von Spanien. Sein Großvater Maximilian I. († 1519) vererbte ihm Österreich, vom Vater, Philipp I., erhielt er Burgund und die Niederlande. 1520 wurde er in Aachen zum deutschen Kaiser gekrönt. Zehn Jahre später wurde er zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation gewählt. Spanien wurde damit zu einem Weltreich, in dem die Sonne nicht unterging.

Heinrich VIII., König von England, wurde 1533 von Katharina von Aragonien, der Tochter König Ferdinands von Spanien, geschieden. Dies war in damaliger Zeit ein Skandal, der das katholische Europa gegen England aufbrachte. In diesem Zusammenhang kam es in England zur Gründung einer von Rom unabhängigen Staatskirche, deren Oberhaupt der König war, die Anglikanische Kirche. In England führte dies zu einem Vierteljahrhundert voller religiöser und politischer Unruhen. Eduard VI. öffnete sich der Reformation auf dem Festland. Aber nach seinem Tod im Jahre 1553 stellte seine Halbschwester Maria, die streng katholische Tochter der geschiedenen Katharina von Aragonien den Katholizismus wieder her. Nach ihrer Heirat mit dem spanischen Thronerben Philipp kam es bis 1558 in ganz England zu einer blutigen Rekatholisierung.

Unter der Herrschaft von Königin Elisabeth I (1558–1603), die überzeugte Protestantin war, wurde die Anglikanische Kirche wieder zur Staatskirche erhoben. Unter ihrer Herrschaft entwickelt sich England zur Großmacht. Die Königin erlaubte ihren Seeleuten, spanische Schiffe zu kapern. Als Folge brach Spanien zwischen 1568 und 1574 alle wirtschaftlichen Beziehungen zu England ab.

1562 durchbrach der Kaufmann und Kaperkommandant John Hawkins (1532–1595) das portugisische Monopol der Sklaventransporte, indem er diese selber von der westafrikanischen Küste in die Karibik brachte. In den Jahren 1564–65 und 1567–69 machte er weitere Reisen dorthin. 1571 wurde er Mitglied des englischen Parlaments und Schatzmeister der Marine. Sein jüngerer Vetter Francis Drake (1539–1596) war zu jener Zeit der berühmteste Seeräuber. Zunächst hatte er nur Schiffe vor der spanischen Küste aufgebracht. 1570 unternahm er die erste Erkundungsfahrt nach „Neu-Spanien“. 1572 segelte er mit den beiden Schiffen „Pasha“ und „Swan“ durch die Karibik bis an die Küste von Panama. Dort raubten er die Stadt Nombre de Dios aus, überfiel mehrere Lastkarawanen, kaperte spanische Schiffe und kehrte ein Jahr später nach England zurück. 1577 schlug die Königin ihn zum Ritter. 1585 segelte er in die Karibik, ein Jahr später plünderte er die kolumbianische Stadt Cartagena, 1587 überfiel er die spanische Flotte in Cádiz. Im Jahre 1595 befehligte er zusammen mit John Hawkins eine Expedition zu den spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika. Die Flotte bestand aus 27 Schiffen mit 1.500 Seeleuten und 1.000 Soldaten. John Hawkins erkrankte auf der Hinfahrt und starb vor San Juan, zwei Monate später erkrankte Drake vor der Küste von Panama an der Ruhr und verstarb ebenfalls.

1655 landete eine königliche Flotte unter dem Kommando von Penn und Venables mit 60 Schiffen und 4.000 Mann Besatzung auf Barbados. Von hier aus versuchten sie die Insel Hispaniola zu besetzen, aber der Angriff auf Santo Domingo schlug verlustreich fehl. Um beim König nicht in Ungnade zu fallen änderte man den Kurs und nahm erfolgreich die Insel Jamaika für England in Besitz.

Im Jahre 1697 schlossen England, Frankreich, die Niederlande und Spanien Frieden. Dies wurde im Vertrag von Rijswijk besiegelt. Darin wurde Saint Domingue (Dominikanische Republik und Haiti) von den Spaniern formel als französiche Besitzung anerkannt, während die französischen Kolonien auf Guadeloupe, Martinique und Saint Kitts ebenso wie die englischen und niederländischen Kolonien unerwähnt blieben, was diese Nationen als Anerkennung ihrer Ansprüche auslegten. Als Gegenleistung verpflichteten sich die anderen drei Staaten, den Spaniern gegen die Piraten und Freibeuter im Golf von Mexiko und in der Karibik behilflich zu sein.

Unterschiedliche Ansichten über Land- und Marinestützpunkte führten zwischen 1756 und 1763 zu Kämpfen zwischen englischen und französischen Truppen weit über das Mutterland hinaus. Auf beiden Seiten versuchte man, die Kolonien der anderen Seite als Pfand für Verhandlungen um Landbesitz in Europa und Amerika zu erobern. Im Friedensvertrag von Paris fielen die Inseln Dominica, Grenada, die Grenadinen, Saint Vincent und Tobago an England.

Französische Eroberer[Bearbeiten]

Der normannische Edelmann und Seefahrer Pierre Belain d´Esnambuc (1585–1637) wurde von Richelieu, dem Berater von König Louis XIII, gefördert. Im Auftrage des Königs gründete er die Compagnie des Iles d`Amérique. Diese Gesellschaft hatte den Auftrag, Freiwillige zu den neuen amerikanischen Besitzungen zu bringen, die ihre Reisekosten in Form von dreijährigen Arbeitsverträgen abarbeiten mussten. Der König ernannte d´Esnambuc auch zum Gouverneur der Insel Sainte Christophe (Saint Kitts). Mit drei Schiffen und 530 Mann verließ d´Esnambuc Le Havre. Als er 1624 dort eintraf hatte er noch 250 Mann in seiner Begleitung. Die Kolonisten erhielten jeder 20 Ha Land, auf dem sie Indigo, Ingwer und Tabak für die Compagnie anbauten.

1634 veranlasste d´Esnambuc den Kardinal Richelieu dazu, die Inseln Guadeloupe, Dominica und Martinique durch Guillaume d´Orange zu erkunden. Ende des gleichen Jahres erteilte er seinen beiden Landsleuten Charles Liénard de l'Olive und Jean Duplessis d'Ossonville den Befehl, die Insel Martinique für Frankreich in Besitz zu nehmen. Von Karib-Indianern wurden die Männer aber schon nach einem Tag vertrieben. Deshalb segelten sie mit ihren 550 Freiwilligen nach Guadeloupe weiter, wo sie am 28. Juni 1635 an der Südküste bei Basse-Terre landeten. 1635 versuchte d´Esnambuc selbst einen Landungsversuch auf Martinique. An der Landestelle wurde ein Kreuz errichtet und einige Kilometer nördlich, bei dem heutigen Ort Saint-Pierre ein Fort erbaut, das sich selbst für die Indianer als uneinnehmbar erwies.

D´Esnambuc starb 1637 an der Syphillis, Monsigneur Longvilliers de Poincy wurde sein Nachfolger in der Compagnie. Als sie bankrott machte, brachte sich d´Esnambucs Neffe Jacques Duparquet im Jahre 1650 zum Preis von 60.000 Livres in den Besitz von Martinique. Er erwies sich als ein geschickter Politiker, verständigte sich mit den Indianern auf deren friedlichen Abzug, gleichzeitig holte er holländische Juden ins Land, die von den katholischen Portugiesen aus ihrer Kolonie in B vertrieben worden waren. Diese brachten ihr Wissen über den Anbau von Zuckerrohr und die Weiterverarbeitung mit auf die Insel. Du Parquet starb am 3. Januar 1658 bei einem Duell.

Von Guadeloupe aus wurden 1642 die beiden katholischen Missionare Raymond Breton und Charles Raymond nach D geschickt. Diese zwischen Guadeloupe und Martinique liegende Insel wurde von England beansprucht. Es gab aber mehrere französiche Familien auf der Insel und die britische Verwaltung hatte größte Mühe, ihre eigenen Untertanen vor den Übergriffen der Indianer zu schützen. Ein guter Grund für Frankreich, sich auf der Insel festzusetzen. Breton ist der Verfasser des “Dictionnaire Caribe - Francais”, eines Wörterbuches der Indianersprache ins Französische.

1664 kaufte der Minister Jean Baptiste Colbert (1619–1683) den Herren Houel und Duparquet die Kolonien wieder ab. Er gründete im Auftrag der Krone die Compagnie des Indes Occidentales. Nur zehn Jahre später ging die Gesellschaft bankrott und der Kolonialbesitz wurde königliche Domäne.

1694 kommt der Dominikanermönch Jean Baptiste Labat (1653–1738) nach Martinique. Im gelingt es durch verschiedene Versuche die Herstellung des Zuckers wesentlich zu verbessern.

Im Jahre 1697 schlossen England, Frankreich, die Niederlande und Spanien Frieden. Dies wurde im Vertrag von Rijswijk besiegelt. Darin wurde Saint Domingue (Dominikanische Republik und Haiti) von den Spaniern formell als französische Besitzung anerkannt, während die französischen Kolonien auf Guadeloupe, Martinique und St. Kitts ebenso wie die englischen und niederländischen Kolonien unerwähnt blieben, was diese Nationen als Anerkennung ihrer Ansprüche auslegten. Als Gegenleistung verpflichteten sich die anderen drei Staaten, den Spaniern gegen die Piraten und Freibeuter im Golf von Mexiko und in der Karibik behilflich zu sein.

1722 veröffentlicht er in Paris einen umfassenden Bericht über das Leben und die Gebräuche der Sklaven in den karibischen Kolonien. Für viele Jahre ist sein Buch ein Standardwerk über die kleinen Antillen.

In den folgenden 150 Jahren wurden die Inseln stark befestigt. Trotzdem kam es immer wieder zu Kämpfen und feindlichen Besetzungen hauptsächlich durch die Engländer. 1713 wurde zwischen England und Frankreich im Frieden von Utrecht die Rückgabe der eroberten Kolonien ausgehandelt. 1748 folgten die Vereinbarungen von Aachen.

Unterschiedliche Ansichten über Land- und Marinestützpunkte führten zwischen 1756 und 1763 zu Kämpfen zwischen englischen und französischen Truppen weit über das Mutterland hinaus. Auf beiden Seiten versuchte man, die Kolonien der anderen Seite als Pfand für Verhandlungen um Landbesitz in Europa und Amerika zu erobern. Im Frieden von Paris am 10. Februar 1763 musste Frankreich seine Kolonien Kanada, Ohio / Mississippi, Dominica, Saint Vincent, die Grenadineninseln und Tobago aufgeben, dafür werden Guadeloupe und Martinique wieder französisch. 1783 gab es erneut Verhandlungen in Versailles, 1802 in Amiens. Aber erst der zweite Friedensvertrag von Paris im Jahre 1814 führte zu verbindlichen Verträgen.

Die Niederländer kommen[Bearbeiten]

Ab 1542 fuhren die ersten holländischen Handelsschiffe in die karibischen Gewässer. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts kreuzten Engländer, Franzosen und Niederländer dann regelmäßig zwischen den kleinen Karibikinseln. Ungehindert konnten sie sich auf den ABC-Inseln mit Frischfleisch und Trinkwasser versorgen. In Europa scharte der „Vater des Vaterlandes“ Willem van Oranje in der Zwischenzeit niederländische Freiheitskämpfer um sich. Er gab den sogenannten Geusen Kaperbriefe gegen spanische Schiffe. 1568 rief er zum Aufstand gegen den spanischen König Philipp II. auf, dies war der Beginn des 80-jährigen Krieges, in dessen Verlauf die Niederlande von ihren wichtigen Salzlieferungen abgeschnitten wurden, neue Quellen waren also gefragt. Die großen niederländischen Handelshäuser hatten sich schon 1602 in der „Verenigde Oost Indische Compagnie“ (VOC) zusammengeschlossen. Diese Ostindische Gesellschaft erhielt Souveränitäts- und Monopolrechte für den gesamten Handel mit den Ländern im Osten. Sie hatte eine eigene Armee und Flotte, durfte Kriege erklären und Frieden schließen. 1621 wurde für den Handel nach Westafrika und Amerika eine ähnliche Gesellschaft gegründet, die „West Indische Compagnie“ (WIC). Im Jahre 1630 wurde zunächst Pernambuco im Nordosten von Brasilien erobert und Neu-Holland genannt. Dort besaßen die Portugiesen große Zuckerplantagen. Im gleichen Jahr besetzte man die Karibikinsel Sint Maarten mit ihren großen Salzseen. Der große Bedarf an billigen Arbeitskräften in den aufstrebenden Kolonien brachte die WIC 1637 dazu, das portugiesische und spanische Monopol des Sklavenhandels zu durchbrechen. In den westafrikanischen Staaten Guinea, Angola und Sao Tomé wurden Sklavendepots erobert.

Das Klima und die Bodenbeschaffenheit der ABC-Inseln machte jeden Versuch einer landwirtschaftlichen Nutzung mit Gerste, Hafer und Tabak zunichte. Der Gouverneur Peter Stuyvesant empfahl daher im Jahre 1644 die Inseln aufzugeben. In Amsterdam hatte man aber schon andere Pläne. Spanische Juden waren in die toleranten Niederlande geflüchtet. Ihnen bot man an, auf Curacao eine neue Gemeinde zu gründen und teilte ihnen Land zu, das sie bebauen sollten. Durch ihre Kontakte zu anderen jüdischen Gemeinden in Amerika und Europa entwickelte sich Curacao zu einem wichtigen Handelszentrum.

1725 zählte man auf der Insel Curacao bereits 100 Plantagen, nutzbares Land wurde knapp. Gleichzeitig dämmerten die Inseln Aruba und Bonaire immer noch als Salz-, Fleisch- und Holzlieferanten für Curacao vor sich hin. Nur wenige Soldaten und Indianer lebten auf diesen beiden Inseln. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bot man daher zunächst für die Bewohner von Curacao, später auch für jeden anderen Wagemutigen, Land auf Aruba und Bonaire zum Kauf an.

Am 1. Juli 1863 wurde in dieser Kolonie die Sklaverei abgeschafft. Für viele Plantagen war dies das Ende, andere lebten in der Folgezeit nur noch von der Substanz, für Investitionen fehlte das Geld. Ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung kam von außerhalb. 1914 wurde im Maracaibo-See im nahen Venezuela Erdöl gefunden. Der See war für Öltanker unpassierbar, internationale Investoren wollten in dem politisch unsicheren Land aber nicht investieren. Auf Curacao gab es schon große Hafenanlagen. Diese wurden weiter ausgebaut, am Nordufer des Schottegat entstand eine Ölraffinerie. Das venezuelanische Öl wurde hierher gepumpt und in große Öltanker umgeladen. 1925 entstand auch in Aruba eine Ölraffinerie.

US-amerikanische Einflussnahme[Bearbeiten]

Für die US-Touristen ist die Karibik das amerikanische Mittelmeer, politisch gesehen ist es der amerikanische Hinterhof. Spätestens seit dem Niedergang des britischen Kolonialreiches haben die Amerikaner das entstehende Vakuum durch ihr Eingreifen aufgefüllt. Schon 1823 vertrat der amerikanische Präsident Monroe vor dem Senat seine Ideen, die als Monroe-Doktrin in die Geschichtsbücher eingingen. Ganz vereinfacht verkündete er: die Amerikaner haben sich nicht in die europäischen Angelegenheiten eingemischt, also sollen die Europäer sich nicht in grundsätzliche Angelegenheiten der Amerikaner einmischen. Alle weiteren kolonialen Interessen der Europäer in der Karibik wären z. B. so ein Eingriff in amerikanische Interessen. Unter Präsident Roosevelt (1858–1919) begannen die Amerikaner mit ihrer Einflußnahme auf den karibischen Raum. Haiti war von 1915 bis 1934 besetzt, die Dominikanische Republik von 1916 bis 1924, 1965 erfolgte eine erneute Intervention. 1961 scheiterte auf Kuba die Invasion in der Schweinebucht. In den 1970-ern wurde ein kubafreundliches Jamaika an den wirtschaftlichen Abgrund gedrängt, und die Regierung Manley musste aufgeben. Grenada war 1983 das vorläufig letzte sichtbare Beispiel der amerikanischen Einflussnahme.

Auf der anderen Seite hat es in den verschiedenen Inselrepubliken Umsturzversuche gegeben, und die amerikanische Regierung wurde um Hilfe gebeten. 1979 starteten einige Rastas einen Putschversuch auf der Insel Saint Vincent, hier mussten Polizeieinheiten aus Barbados helfend eingreifen. 1981 gab es mehrere Versuche, die Regierung von Dominica zu stürzen, zweimal war die eigene Armee daran beteiligt, sie wurde nach dem Eingreifen von Hilfstruppen aus Martinique aufgelöst. Im Oktober 1982 beschlossen die Führer von Antigua, Barbados, Dominica, Saint Lucia und Saint Vincent den Aufbau einer 1.000 Mann starken Polizei- und Armee-Einheit mit amerikanischer Hilfe als regionales Sicherheitssystem (RRS). Amerika schickte Armeeausbilder in die Region und trainierte in Sechswochenkursen Polizeikadetten. Auf jeder der Inseln wurde eine 40 bis 80 Mann starke Sondereinheit „Special Service Unit - SSU“ aufgestellt und ausgerüstet. Dafür gaben die Amerikaner in der östlichen Karibik zwischen 1,2 und 8,5 Millionen US-Dollar in den Jahren 1982 bis 1985 aus.

Der nationale SSU wird durch deutlich sichtbare amerikanische Aktivitäten verstärkt. Jährlich finden gemeinsame Manöver von verschiedenen Truppeneinheiten statt, wie z. B. im Jahre 1985 „Exotic Palm“. 1986 nahmen tausende Amerikaner an der Operation „Ocean Venture“ teil. Bei diesem Manöver wurde die imaginäre Invasion von Grenada geprobt. Aus den Inselstaaten Antigua, Dominica, Grenada, Jamaika, Saint Kitts und Saint Lucia wurden 1.000 Soldaten und Polizisten für diese Übung bereitgestellt.

Karibischer Zusammenschluss[Bearbeiten]

Während Inseln wie Jamaika und die Bahamas allein ihrer Größe wegen als politische Einheit Bestand hatten, kam es im östlichen Karibikbogen immer wieder zu neuen Versuchen, mehrere Inseln in einen Bund zu drängen.

Auf Initiative von Barbados, Guyana und Antigua wurde 1968 die karibische Freihandelszone Caribbean Free Trade Association (CARIFTA) gegründet. Bis 1971 schlossen sich bis auf die Bahamas alle ehemaligen britischen Kolonien in der Karibik dort zusammen, die Bahamas folgten erst 1983. Schon in den Jahren 1973–74 entstand ähnlich der Europäischen Union die Caribbean Community (CARICOM) mit dem angegliederten Caribbean Common Market (CCM). Der CARICOM sah sich nicht nur als Handelsorganisation, sondern suchte auch in Fragen der Außenpolitik, des Fremdenverkehrs und in Entwicklungsprogrammen eine einheitliche Sprache der angeschlossenen Länder. Folgerichtig wurde der CARICOM 1970 durch die Caribbean Development Bank (CDB) ergänzt. Im Jahre 1975 trafen sich dann neben den englischsprachigen ehemaligen Kolonien auch Kuba, die Dominikanische Republik, Haiti und die Niederländischen Antillen und gründeten in Havanna das Caribbean Development and Cooperation Committee (CDCC). Diese Organisation soll verstärkt auf dem Gebiet von Landwirtschaft und Technologie für Zusammenarbeit sorgen.

Im Jahre 1981 schlossen sich die ostkaribischen Inseln Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, Montserrat, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen zur Organization of Eastern Caribbean States (OECS) zusammen.

Der 11. September 2001 und seine Folgen[Bearbeiten]

Schon wenige Stunden nach dem Attentat auf die Hochhaustürme von New York stellten die nationalen Tourismusorganisationen der Karibischen Inseln Beileidsbekundungen auf ihre Webseiten. Es hat ihnen wenig genützt. Die Auswirkungen auf die Region sind tiefgreifend, ihre Folgen bis heute nicht absehbar.

Zunächst gab es bis zu 50 % Stornierungen von Hotelzimmern. Hotels wurden geschlossen, Neueröffnungen zurückgestellt, Arbeitsplätze gingen verloren. Fluggesellschaften gerieten ins Trudeln, die eine oder andere Gesellschaft verschwand vom Himmel. Andere Fluglinien schränkten ihr Streckennetz ein.

Auch der deutschsprachige Reisemarkt wurde durcheinandergewirbelt. Unternehmen, die längst nicht mehr selbstständig waren, aber noch Reisekataloge unter altem Namen auf dem Markt hatten, wurden eingestellt. Verschiedene Reiseziele wurden aus dem Programm genommen. Mit Ende der Wintersaison 2001/2002 stellten die deutschen Charterflug-Unternehmen ihre Flüge in die gesamte südliche Karibik ein. Flüge dorthin werden nur noch mit British Airways mit Zwischenlandung in London durchgeführt und sind dadurch entsprechend teurer. Das Reiseprogramm nach Kuba und in die Dominikanische Republik wurde ausgeweitet, das von Jamaika und anderen Inseln zum Teil erheblich eingeschränkt oder ganz ausgesetzt.

Inzwischen hat sich der Reisemarkt wieder beruhigt. Nein, nicht nur das, er hat sich explosionsartig ausgeweitet. Nordamerika hat die Karibischen Inseln zur “sicheren Zone” erklärt. Internationale Hotelkonzerne investieren in Hotels, Fondsgesellschaften stampfen Villenanlagen und Wohnviertel für “Winterimmigranten” aus dem Boden, Zweitwohnungen für Pensionäre und Leute, die es sich leisten können, dem kalten nordamerikanischen und nordeuropäischen Winter zu entfliehen. Auf vielen Inseln ist ein wahnsinniger Bauboom ausgebrochen.

Der Bankencrash von 2008 hat dem zunächst ein nicht vorhersehbares Ende bereitet. Im Jahre 2009 haben die ersten neuen, großen Hotels Konkurs angemeldet und geschlossen. Industrieunternehmen haben die Produktion heruntergefahren, Personal entlassen, ganz geschlossen oder warten einfach nur ab, wie es weitergeht.

Sprache[Bearbeiten]

Auf den meisten Inseln wird Spanisch oder Englisch gesprochen. Auf Haiti wird haitianisch (eine Kreolsprache) und auch Französisch gesprochen. Auf den Inseln Guadeloupe und Martinique wird Französisch gesprochen und auf den Niederländischen Antillen wird Niederländisch gesprochen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass keine der kleinen Antillen spanischsprachig ist, während doch der übergroße Teil von Mittel- und Südamerika spanischsprachig ist: die Kleinen Antillen sind englisch-, französisch- oder niederländischsprachig, was die Folge der Kolonisation ist.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

  • Direktflüge von Deutschland:
    • Condor ab Frankfurt am Main nach Antigua, Bahamas, Barbados, Dominikanische Republik, Grenada, Jamaika, Kuba, Saint Lucia, Tobago. http://condor.de
    • Condor fliegt seit Sommer 2012 zweimal wöchentlich nach Jamaika.
  • Direktflüge von anderen europäischen Flughäfen
    • KLM ab Amsterdam nach Bonaire, Curaçao, Dominikanische Republik, Sint Maarten, Kuba. http://klm.com
    • Martinair ab Amsterdam nach Aruba, Curaçao, Dominikanische Republik, Kuba. http://martinair.com
    • TUIfly ab Amsterdam nach Aruba, Bonaire, Curaçao, Jamaika, Kuba. http://www.tuifly.nl/
    • British Airways ab London Gatwick nach Antigua, Barbados, Bermuda, Grenada, St. Lucia, St. Kitts, Tobago, Trinidad;
    • British Airways ab London Heathrow nach Bahamas, Cayman Islands, Turks & Caicos. http://britishairways.com
    • Virgin Atlantic ab London Gatwick nach Antigua, Barbados, Jamaika, Kuba, Puerto Rico, Saint Lucia, Tobago;
    • Virgin Atlantic ab London Heathrow nach Jamaika, Kuba, Puerto Rico. http://virgin-atlantic.com
    • Iberia ab Madrid nach Kuba, Dominikanische Republik, Puerto Rico. http://iberia.com
    • Air France ab Paris nach Dominikanische Republik, Guadeloupe, Kuba, Martinique, Saint Martin,Französisch Guyana. http://airfrance.de
    • Corsairfly ab Paris Orly nach Dominikanische Republik, Guadeloupe, Kuba, Martinique, St. Martin. http://corsairfly.com
    • Edelweiss Air ab Zürich nach Dominikanische Republik, Kuba. http://edelweissair.ch
    • Caribbean Airlines ab London Gatwick nach Barbados (mit Anschluss nach Antigua, Sint Maarten, Trinidad, Guyana, Suriname, Venezuela). http://caribbean-airlines.com
  • Innerkaribische Flüge
    • Caribbean Airlines (ex BWIA), http://caribbean-airlines.com
    • LIAT, Ziele: Anguilla, Antigua, Barbados, Canouan, Curaçao, Dominica, Grenada, Guyana, Guadeloupe, Martinique, Nevis, San Juan (Puerto Rico), Santo Domingo, St. Kitts, St. Lucia, St. Maarten, St. Croix, St. Thomas, St. Vincent, Tortola, Tobago, Trinidad. http://liatairline.com
    • Insel Air, Ziele: Aruba, Bonaire, Curacao, Haiti, Miami, Puerto Rico, St. Maarten, Sto. Domingo, Suriname. http://fly-inselair.com
    • Winair, Ziele: Anguilla, Antigua, Barbuda, Saba, St. Maarten, St. Barth, St. Eustatius, Nevis, Monstserrat. http://fly-winair.com
    • Air Caraibes (französische Antillen), verbindet Guadeloupe mit: St. Barths, St. Maarten, Martinique, Kuba, Les Saintes, Marie-Galante, Dom Rep, St. Lucia. http://aircaraibes.com
    • Air Antilles Express, französische Antillen. http://airantilles.com
    • Bahamasair. http://bahamasair.com
    • Sisserou Airways, Ziele: British Virgin Island, Dominica, Puerto Rico, St. Maarten, St Croix, St. Thomas, St. Lucia. http://sisserouairways.com
    • St. Barth Commuter, Ziele: von St. Barths zu allen anderen Karibikinseln außer Montserrat. http://stbarthcommuter.com
    • Dutch Antillean Express (DAE) Niederländische Antillen, http://flydae.com
    • Divi Divi (ABC-Inseln), Ziele: Aruba, Bonaire, Curaçao, Punto Fijo, Valencia (Venezuela). http://flydivi.com
    • Tiara Air, Ziele: Aruba, Bonaire, Curaçao, Las Piedras (Venezuela), Riohacha (Kolumbien). http://tiara-air.com
    • Take Airlines, Ziele: Barbados, Haiti, Dominikanische Republik, Dominica, Guadeloupe, Guyana, Matinique, St. Martin, St. Lucia. http://takeairlines.com
    • Aserca, Ziele: ABC-Inseln, Dominikanische Republik, südamerikanisches Festland. http://asercaairlines.com
    • Cubana de Aviación, Ziele: Kuba, Dominikanische Republik, mittel- und südamerikanisches Festland. http://cubana.cu
    • Air Turks & Caicos, Ziele: Turks & Caicos, Haiti, Dominikanische Republik, Jamaika, Bahamas. http://flyairtc.com

Schiff[Bearbeiten]

  • Kreuzfahrtschiffe in die/der Karibik:
    • Princess Cruises Emerald Princess Fort Lauderdale, Florida - Fort Lauderdale, Florida, St. Thomas, Dominica, Aruba
    • Princess Cruises Coral Princess Fort Lauderdale, Florida - Los Angeles, Kalifornien, Aruba, Panama, Costa Rica
    • Princess Cruises Emerald Princess Fort Lauderdale, Florida - Fort Lauderdale, Florida, Grenada, St. Lucia, Barbados
    • Costa Atlantica Miami, Florida - Miami, Florida, Jamaika, Grand Cayman, Mexiko
    • Norwegian Dawn Miami, Florida - Miami, Florida, Tortola, Dominica, Barbados
    • Princess Cruises Island Princess Fort Lauderdale, Florida - Fort Lauderdale, Florida, Aruba, Panama, Costa Rica
    • Carnival Fantasy Charleston, South Carolina - Charleston, South Carolina, South Carolina, Bahamas
    • Silversea Silver Explorer Caldera, Costa Rica - Cristobal (Colón), Costa Rica, Panama
    • Celebrity Cruises Millennium Miami, Florida - Miami, Florida, Florida, Mexiko
    • Celebrity Cruises Silhouette Cape Liberty, New Jersey - Cape Liberty, New Jersey, St. Thomas, St. Lucia, St. Maarten
    • Carnival Sensation Port Canaveral, Florida - Port Canaveral, Florida
    • Carnival Destiny Miami, Florida - Miami, Florida
    • Carnival Elation New Orleans, Louisiana - New Orleans, Louisiana
    • Carnival: Paradise Tampa, Florida - Tampa, Florida
    • TUI Cruises: Mein Schiff 2 La Romana, Dominikanische Republik - Palma de Mallorca, Barbados, Transatlantik, Spanien

Routen gemäß http://www.1000kreuzfahrten.de/reiseziele/karibik oder https://www.dreamlines.de/kreuzfahrten/karibik

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wassersportler wie Windsurfer oder Kitesurfer finden besonders in Cabarete (Dominikanische Republik) und auf der Isla Margarita sowie auf Aruba (beide Inseln liegen vor Venezuela) tolle Bedingungen.

Zum Tauchen eigenen sich besonders Belize auf dem mittelamerikanischen Festland (zweitgrößtes Barrier Reff der Welt nach Australien!) und Bonaire (vor Venezuela). Für Wracktauchen ist besonders Grenada bekannt, mit Haien tauchen kann man z.B. auf den Bahamas. Generell findet man fast überall in der Karibik interessante Tauchspots.

Für weitere Adventure-Sportarten wie River-Rafting, Canyoning oder Mountain-Biking eignen sich besonders die Berge in der Dominikanischen Republik bei Jarabacoa sowie die Vulkaninseln Guadeloupe und Martinique.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Als Währung wird auf vielen Karibik-Inseln der US-$ akzeptiert, in einigen Gebieten ist er offizielles Zahlungsmittel.

Der Ostkaribische Dollar EC$ gilt auf folgenden Gebieten als offizielle Währung:

Der EC$ ist fest an den US-$ gekoppelt. Der Kurs ist offiziell 1 US-$ = 2,67 EC$. Man kann daher auch fast überall mit dem US-$ bezahlen, erhält aber manchmal nur 2,50 EC$ dafür. Der Euro wird auf Grund von Wechselkursschwankungen nicht überall akzeptiert.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist für sämtliche Inseln, mit Ausnahme der nördlichen Bahamainseln, im Küstenbereich ein tropisches, die Temperatur ist das ganze Jahr durch ziemlich gleichmäßig, etwa 26,3 °C mit einem Unterschied zwischen der Mitteltemperatur des kältesten und heißesten Monats von 4 °C. (In den Bergen der größeren Inseln, besonders in der recht gebirgigen Dominikanischen Republik, wird es deutlich kälter. Teilweise werden dort im Winter Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erreicht.)

Da sich der Passatgürtel je nach dem Stande der Sonne verschiebt, so haben nur diejenigen Inseln, welche zwischen 15° und 22° 15' nördlicher Breite liegen, das ganze Jahr durch östliche bis nordöstliche Winde, während südlich von Martinique während eines Teils des Jahres Windstillen oder aus Süden bis Westen kommende Winde herrschen und nördlich von Kuba Südwestwinde oder zurückkehrende Passate wehen.

Die feuchte Jahreszeit, der westindische Frühling, beginnt im Mai (oder April); Laub und Gras erhalten ein frischeres Grün, und um die Mitte des Monats fällt der erste periodische Regen. Nach 14-tägigem Regen tritt trockenes und beständiges Wetter ein, und der tropische Sommer erscheint in aller Herrlichkeit. Um die Mitte des Augusts hören die erquickenden Seewinde auf zu wehen, die Hitze steigt bis zu einer unerträglichen Höhe. Die zweite, längere Regenzeit beginnt Ende August und wird am stärksten im Oktober. Die mittlere Regenmasse beträgt 1630 mm; doch bewirkt diese Wassermasse, welche in Europa alle Ernten vernichten würde, hier, wo die Winde so schnell austrocknen, nur, dass Quellen und Bäche nicht versiegen, Menschen, Tiere und Pflanzen in der trocknen Jahreszeit nicht verschmachten. Gleichwohl macht die enorme Feuchtigkeit der Luft während dieser Zeit den Aufenthalt auf den Inseln für Europäer ungesund. Gegen Ende November beginnt heiteres und angenehmes Wetter; der Wind kommt aus Norden und Nordosten und bringt den schönsten Winter, der vom Dezember bis Mai dauert. Die schlimmsten Begleiter der Regenzeit sind die Orkane (Hurrikans), die oft große Verheerungen anrichten, aber zugleich das Gleichgewicht in der Luft herstellen und dieselbe reinigen.

Nassau (Bahamas), 25°N
Santo Domingo, Dom. Rep., 18,5°N
Bridgetown, Barbados, 13°N
Willemstad, Curaçao, 12°N

Die Regenzeit ist im nördlichen Teil der Karibik ausgeprägt und dauert von Mai bis Oktober. Anders ist auf den Inseln unter dem Wind vor der Küste des südamerikanischen Festlandes. Das Klimadiagramm von Willemstad, Curaçao zeigt zwar eine ausgeprägte Regenzeit, nun aber von Oktober bis Januar, jedoch mit deutlich geringeren Niederschlagsmengen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Holger Henke: Modern Political Culture in the Caribbean. (lead) co-editor with Fred Reno (Director, CAGI, Université des Antilles et de la Guyane), The University of the West Indies Press, Kingston 2003.
  • Holger Henke: Between Self-Determination and Dependency: Jamaica’s Foreign Relations, 1972-1989. The University of the West Indies Press, Kingston 2000.
  • Matthew Mulcahy: Hurricanes and society in the British Greater Caribbean, 1624 - 1783. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2006, 257 S., ISBN 0-8018-8223-0
  • Vis à vis (Hg.): Karibik. London - München : Dorling Kindersley, ISBN 9783831013289, S. 552. 26,95 €

Weblinks[Bearbeiten]

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