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Venezuela

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Venezuela
Lagekarte
Flagge
Kurzdaten
HauptstadtCaracas
RegierungsformPräsidentielles Regierungssystem,
Bundesstaat
WährungVenezolanischer Bolívar (VEF)
Fläche912.050 km²
Einwohnerzahl31.250.306(2024)
AmtsspracheSpanisch, Venezolanische Gebärdensprache
ReligionNominell Römisch-Katholisch96%,
rotestanten 2%, andere 2%
Strom/Stecker120 V, 60Hz;
A/B
Telefonvorwahl+58
Domain.ve
ZeitzoneMEZ-5:00 h (ab 1.5.2016)

Venezuela ist ein Land im nördlichen Südamerika.

Venezuela ist vor allem für seine beeindruckende Naturvielfalt bekannt – von den karibischen Traumstränden und tropischen Inseln über die Anden bis hin zum spektakulären Angel Falls, dem höchsten Wasserfall der Welt, sowie dem artenreichen Orinoco-Delta und den einzigartigen Landschaften des Hochlands von Guayana.

Regionen

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Reiseregionen
Hauptstadtregion

Städte

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Karte
Karte von Venezuela
  • 1 Caracas . Die Hauptstadt Venezuelas liegt in einem grünen Tal nahe der Karibikküste und bietet Museen, historische Plätze, Parks und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Besonders interessant sind die Aussicht vom Ávila-Gebirge und die lebendige Kunst- und Kulturszene.
  • 2 Mérida . Die Andenstadt ist bekannt für die Teleférico de Mérida, eine der höchsten Seilbahnen der Welt, sowie für Berge, Wanderwege und traditionelle Dörfer in der Umgebung.
  • 3 Ciudad Bolívar . Die historische Stadt am Orinoco beeindruckt mit kolonialer Architektur, kopfsteingepflasterten Straßen und schönen Plätzen. Sie gilt als wichtiger Ausgangspunkt für Reisen zum Nationalpark Canaima und zu den Tafelbergen.
  • 4 Ciudad Guayana . Die moderne Stadt am Zusammenfluss von Orinoco und Caroní ist vor allem für ihre Flusslandschaften und Parks bekannt. In der Umgebung befinden sich beeindruckende Wasserfälle und Naturgebiete, darunter der Parque La Llovizna.
  • 5 Maracaibo . Die zweitgrößte Stadt Venezuelas liegt am Maracaibo-See und ist ein wichtiges kulturelles Zentrum des Westens. Besucher können regionale Küche, Musik und Feste erleben sowie die moderne Rafael-Urdaneta-Brücke besichtigen.
  • 6 Barquisimeto . Barquisimeto ist für seine Musik, Kultur und moderne Architektur bekannt und wird häufig als eine der wichtigsten Kulturstädte Venezuelas bezeichnet. Sehenswert sind unter anderem die imposante Kathedrale und der Obelisk von Barquisimeto.
  • 7 Coro . Die historische Stadt gehört zum UNESCO-Welterbe und ist für ihre gut erhaltene koloniale Architektur bekannt. Besonders reizvoll ist die Kombination aus historischen Gebäuden und der nahe gelegenen Medanos de Coro, einer beeindruckenden Dünenlandschaft.
  • 8 Puerto La Cruz . Die Küstenstadt ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den karibischen Stränden und Inseln. Besonders attraktiv sind Bootstouren und die nahe gelegene Mochima-Nationalpark mit Buchten und Inseln.
  • 9 Porlamar . Die größte Stadt der Insel Margarita ist ein wichtiges Zentrum für Strandurlaub, Shopping und Nachtleben. Die Insel bietet zudem schöne Strände, Wassersportmöglichkeiten und landschaftlich reizvolle Orte.
  • 10 Puerto Ayacucho . Die Stadt am Orinoco ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge in die Amazonasregion und zu indigenen Gemeinschaften sowie beeindruckenden Stromschnellen und Wasserfällen.

Weitere Ziele

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Nationalparks

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  • 1 Nationalpark Canaima (Parque Nacional Canaima) . Venezuelas spektakulärster Nationalpark und UNESCO-Welterbe. Berühmt für die gewaltigen Tafelberge (Tepuis), insbesondere den Auyán-Tepui, sowie den Salto Ángel, den mit einer Fallhöhe von etwa 979 Metern höchsten ununterbrochenen Wasserfall der Erde. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Wasserfälle, Flüsse und Lagunen sowie ausgedehnte Savannenlandschaften. Die Landschaft gehört zu den ältesten geologischen Formationen der Erde und besitzt eine außergewöhnliche endemische Flora und Fauna.
  • 2 Nationalpark Henri Pittier (Parque nacional Henri Pittier) . Ältester Nationalpark Venezuelas (gegründet 1937) und außerordentlich wichtig für den Schutz tropischer Bergwälder. Zwischen Karibikküste und Gebirge gelegen, ist er besonders für seine enorme Vogelvielfalt bekannt.
  • 3 Morrocoy Nationalpark (Parque Nacional Morrocoy) . Einer der bedeutendsten Küsten-Nationalparks Venezuelas. Er umfasst Korallenriffe, Mangroven, Inseln und türkisfarbene Buchten. Besonders wichtig als Lebensraum für Meeresschildkröten und zahlreiche Meeres- und Küstenvögel.
  • 4 Sierra Nevada . Hochgebirgspark in den venezolanischen Anden mit einigen der höchsten Gipfel des Landes. Besonders bedeutend sind die Gletscher- und Hochgebirgslandschaften; der Pico Bolívar ist mit rund 5.000m der höchste Berg Venezuelas.
  • 5 El Ávila (Waraira Repano) (Parque Nacional El Ávila) . Das markante Gebirge unmittelbar nördlich von Caracas. Der Park ist für die Hauptstadt von großer ökologischer und landschaftlicher Bedeutung und bildet einen wichtigen Schutzgürtel aus Bergwäldern zwischen Stadt und Karibikküste.
  • 6 Nationalpark Yacambú (Parque nacional Yacambú) . Gebirgspark in den venezolanischen Anden bzw. im Lara-Gebiet. Seine Bergwälder sind wichtige Wassereinzugsgebiete und Lebensräume für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.
  • 7 Nationalpark Guatopo (parque nacional Guatopo) . Großflächiger tropischer Waldpark. Bedeutend für den Schutz von Regenwald, Flüssen und Wassereinzugsgebieten sowie für die Biodiversität Zentralvenezuelas.
  • 8 Mochima (Parque Nacional Mochima) . Küsten- und Meeresnationalpark mit einer Kombination aus zerklüfteter Küste, Inseln, Stränden und Meeresökosystemen. Wichtig für marine Arten und zugleich ein bedeutendes Tourismusgebiet.
  • 9 Nationalpark Yurubí (Parque nacional Yurubí) . Waldreiches Schutzgebiet in den venezolanischen Anden. Es schützt tropische Bergwälder und wichtige Quellen und Flussläufe und besitzt eine hohe biologische Vielfalt.
  • 10 Nationalpark Capanaparo-Cinaruco (Parque nacional Santos Luzardo) . Er gehört zur Landschaft der Llanos, den weiten tropischen Savannen des Landes. Der Park ist vor allem durch seine flachen Graslandschaften, Flüsse, Lagunen und saisonalen Feuchtgebiete geprägt. Während der Regenzeit werden große Teile der Savanne überschwemmt, wodurch wichtige Lebensräume für zahlreiche Tierarten entstehen. Zu den typischen Tieren gehören Capybaras, Kaimane, Anakondas, Schildkröten und viele verschiedene Vogelarten. Besonders interessant ist die große Vielfalt an Wasservögeln und anderen Tieren, die an die wechselnden Trocken- und Regenzeiten angepasst sind.
  • 11 Nationalpark Aguaro-Guariquito (Parque nacional Aguaro-Guariquito) . Der Park besteht aus ausgedehnten tropischen Graslandschaften, die von weiten Savannen, Feuchtgebieten, Flüssen und Lagunen geprägt sind. Während der Regenzeit werden große Teile des Gebiets überschwemmt, was wichtige Lebensräume für Wasservögel und andere Tiere schafft. Im Park können unter anderem Kaimane, Capybaras, Anakondas, Schildkröten und zahlreiche Vogelarten beobachtet werden.
  • 12 Nationalpark Parima Tapirapeco (Parque Nacional Parima-Tapirapecó) . Er gehört zu den abgelegensten Gebieten des Landes. Der Park ist durch seine dichten tropischen Regenwälder, Flüsse und Berglandschaften geprägt. Charakteristisch ist die Sierra Parima, ein bewaldetes Berggebiet mit zahlreichen Wasserläufen. In der Region leben außerdem Yanomami-Gemeinschaften, wodurch der Park auch kulturell interessant ist. Besucher können eine weitgehend unberührte Landschaft mit einer großen Artenvielfalt an Pflanzen, Vögeln, Affen und anderen tropischen Tieren erleben.
  • 13 Nationalpark Serranía La Neblina (Parque nacional Serranía La Neblina) . Im Mittelpunkt steht die Serranía de la Neblina, ein gewaltiges Bergmassiv mit dem Pico da Neblina in der Nähe der Grenze. Die Landschaft besteht aus steilen Bergen, tiefen Tälern, Flüssen und dichtem Regenwald. Besonders bemerkenswert sind die ungewöhnlichen Pflanzenarten, die aufgrund der isolierten Lage des Gebirges entstanden sind.
  • 14 Nationalpark Duida-Marahuaca (Parque Nacional Duida-Marahuaca) . Er wird von den Tafelbergen Cerro Duida und Cerro Marahuaca geprägt. Diese sogenannten Tepuis ragen aus dem umliegenden Regenwald heraus und besitzen steile Felswände sowie einzigartige Landschaften auf ihren Gipfeln. Dort findet man zahlreiche Pflanzenarten, die teilweise nur in dieser Region vorkommen. Außerdem gibt es Wasserfälle, Flüsse und ausgedehnte tropische Wälder.
  • 15 Yapacana-Nationalpark (Parque Nacional Yapacana) . Das bekannteste Landschaftselement des Parks ist der markante Tafelberg Cerro Yapacana. Der Park umfasst tropische Regenwälder, Savannen, Flüsse und Feuchtgebiete und beherbergt eine große biologische Vielfalt an Vogelarten, Affen, Reptilien und anderen tropischen Tieren.
  • 16 Jaua-Sarisariñama-Nationalpark (Parque Nacional Jaua-Sarisariñama) . Neben den Tafelbergen findet man dichten Regenwald, Flüsse, Wasserfälle und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit ist der Park nur schwer zugänglich und gehört zu den wenig erforschten Landschaften Venezuelas.
  • 17 Nationalpark Médanos (Parque nacional Los Médanos de Coro) . Die weitläufigen goldenen Sanddünen bieten mitten im tropischen Venezuela eine ungewöhnliche wüstenähnliche Landschaft.

Natur

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  • 18 Salto Ángel . Der mit rund 979 Metern höchste ununterbrochene Wasserfall der Welt stürzt spektakulär von der Felskante des Auyan-Tepui in die Tiefe. Merkmal: öffentliche Toilette.
  • 19 Roraima-Tepui (Monte Roraima) . Der mystische Tafelberg an der Grenze zu Brasilien und Guyana beeindruckt mit bizarren Felsformationen, Nebel und einer einzigartigen Landschaft.
  • 20 Cueva del Guácharo . Die riesige Tropfsteinhöhle ist für ihre ungewöhnlichen Felsformationen und die dort lebenden Fettschwalm-Vögel bekannt.
  • 21 Laguna de Mucubají . Der idyllische Bergsee in den venezolanischen Anden liegt auf großer Höhe und ist von eindrucksvollen Berglandschaften umgeben.
  • 22 Colonia Tovar . Die von deutschen Einwanderern geprägte Bergsiedlung ist für ihre alpine Architektur, kühle Berglandschaft und landwirtschaftlichen Produkte bekannt.
  • 23 Quebrada de Jaspe . Ein außergewöhnlicher Flusslauf mit einer natürlichen, rötlich-gelben Jaspis-Felsfläche, über die das Wasser wie über eine steinerne Rutsche fließt.
  • 24 Pico Bolívar . Mit fast 5.000 Metern ist der höchste Berg Venezuelas ein spektakuläres Ziel für erfahrene Bergsteiger und Wanderer.
  • 25 Gran Sabana (La Gran Sabana) . Auf dem Hochplateau (1.000 m) hat man das Gefühl, im nächsten Augenblick einer Herde Dinosaurier zu begegnen. Die Landschaft ist neben ihrer relativ kargen, aber eigentümlichen Vegetation von den sogenannten „Tepuis“ geprägt, mehreren Tafelbergen, deren Flora und Fauna jeweils einzigartig ist und die bis heute noch nicht alle von Menschen erschlossen wurden. Schon die Fahrt von Meereshöhe auf das Plateau, welche ca. drei Stunden dauert, führt den Reisenden durch verschiedene Klimazonen, die durch ihre jeweilige Vegetation faszinieren.
  • 26 Rio Caura (Río Caura) . Der weitgehend unberührte Río Caura bietet ursprünglichen Regenwald, beeindruckende Wasserfälle und Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung.
  • 27 Los Llanos (Hato el Frio) (Hato El Frío) . Die weiten Savannen der Llanos sind ein hervorragendes Gebiet zur Beobachtung von Kaimanen, Anakondas, Wasserschweinen, Capybaras und zahlreichen Vogelarten.

Inseln

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  • 28 Isla de Margarita . Die Insel ist die wichtigste und touristisch am stärksten erschlossene Insel Venezuelas und ist vor allem für ihre langen Sandstrände, Buchten und warmen Temperaturen bekannt. Neben dem Strandtourismus gibt es auch historische Sehenswürdigkeiten. Im Inselinneren findet man trockene Landschaften, Berge und kleinere Wälder.
  • 29 Archipiélago Los Roques . Ein außergewöhnliches karibisches Insel- und Korallenriffgebiet. Die Inselgruppe ist besonders für ihr klares Wasser und ihre weißen Sandstrände bekannt. Die flachen Lagunen und Korallenriffe bieten gute Bedingungen zum Schnorcheln, Tauchen, Windsurfen und Kitesurfen. Ein großer Teil des Archipels besteht aus unbewohnten Inseln und Sandbänken. Dadurch besitzt Los Roques einen sehr ursprünglichen Charakter. Ökologisch besonders bedeutend für Korallen, Meeresschildkröten und Seevögel.
  • 30 Isla de Coche (Isla de San Pedro de Coche) . Die Insel ist bekannt für ihre hellen Sandstrände und das klare Karibikwasser. Die Landschaft ist relativ trocken und von niedriger Vegetation geprägt. Coche wird häufig als Ausflugsziel von Margarita aus besucht und bietet vor allem Erholung, Strandurlaub und Wassersport.
  • 31 Isla de Cubagua . Neben ihrer Geschichte besitzt Cubagua einsame Strände und eine karge, wüstenähnliche Landschaft.
  • 32 Isla de La Tortuga (Isla La Tortuga) . Sie besitzt lange, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und flache Lagunen. Die Insel ist größtenteils naturbelassen und hat nur eine geringe Infrastruktur.

Archäologische Stätten

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  • 1 Taima-Taima, Carretera Morón - Coro, Falcón . Sie gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Venezuelas und liefert durch Steinwerkzeuge sowie Tierknochen wichtige Hinweise auf die Anwesenheit früher Menschen in Südamerika vor mehreren tausend Jahren.
  • 2 Piedra Pintada (Parque Arqueológico Piedra Pintada) . Eine wichtige Stätte im Nationalpark San Esteban mit Petroglyphen, die von indigenen Bevölkerungsgruppen vor der europäischen Kolonialisierung geschaffen wurden.
  • 3 Taimataima (Parque arqueológico y paleontológico de Taimataima) . Eine bedeutende prähistorische Fundstätte, die Hinweise auf sehr frühe menschliche Besiedlung Venezuelas liefert.
  • 4 La Cumaca . Diese archäologische Stätte umfasst zahlreiche in Felsen eingravierte Motive und gibt Einblicke in die religiösen und kulturellen Vorstellungen der indigenen Bevölkerung.

Sonstiges

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  • 5 Puente de Angostura . Die beeindruckende Hängebrücke über den Orinoco bietet ein markantes Beispiel venezolanischer Ingenieurskunst und einen weiten Blick über den Fluss.

Hintergrund

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Wirtschaftskrise

Aufgrund von Korruption, Missmanagement der Wirtschaft, Verfolgung von Geschäftsleuten und Gewerkschaften sowie Verletzung der Menschenrechtelangjährigem von Hugo Chavez und danach Nicolás Maduro, und internationale Sanktionen, Aufgrund die obengenannten Problemen, und staatlichen Ausgaben in Zusammenhang mit einem niedrigen Ölpreis, herrschte seit 2015 Hyperinflation, verlässliche Preisangaben sind auch wegen des existierenden Schwarzmarktes für US$ daher nicht möglich.
Im allgemeinen war man während der gegenwärtigen Hochinflationsphase zum Umtausch auf den Schwarzmarkt angewiesen sein. Solche Geschäfte sollte man keinesfalls auf offener Straße und am besten nie allein durchführen.
Im Herbst 2021 strich man wieder einmal sechs Nullen am „Bolivar” und erreichte durch de facto-Dollarisierung die Verringerung der Inflation. Dem Gebrauch der Fremdwährung versucht man seit April 2022 entgegenzusteuern, als dass auf solche Transaktionen eine Sondersteuer von 3-20% erhoben wird, was sich bei Barzahlung in vielen Fällen umgehen lassen wird. (Stand: Mai 2022)

Weiterhin hat sich besonders in der Hauptstadt die Sicherheitslage (bewaffnete Raubüberfälle!) dermaßen verschlechtert, dass auch Einheimische es tunlichst vermeiden nach Einbruch der Dunkelheit auf die Straße zu gehen. Polizisten sind dabei weniger „Freund und Helfer“ als Teil des Problems.

Geschichte: Venezuela wurde ursprünglich von verschiedenen indigenen Völkern bewohnt, darunter die Wayúu, die Pemón und die Warao. Ende des 15. Jahrhunderts erreichten europäische Seefahrer unter der Führung von Christoph Kolumbus die Küste des heutigen Venezuela. Im Jahr 1499 erkundete der spanische Seefahrer Alonso de Ojeda die venezolanische Küste und gab dem Land vermutlich aufgrund der Pfahlbauten am Maracaibo-See den Namen „Venezuela“, was „kleines Venedig“ bedeutet. Im 16. Jahrhundert begann die spanische Kolonisierung, und Venezuela wurde Teil des spanischen Kolonialreiches. Während der Kolonialzeit entstanden wichtige Städte wie Caracas, und die Wirtschaft basierte zunächst vor allem auf Landwirtschaft, insbesondere auf dem Anbau von Kakao und später Kaffee.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand in Venezuela eine starke Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanische Herrschaft. Eine besonders bedeutende Rolle spielte der Freiheitskämpfer Simón Bolívar, der als „El Libertador“ bekannt wurde und maßgeblich zur Unabhängigkeit mehrerer südamerikanischer Staaten beitrug. Venezuela erklärte am 5. Juli 1811 seine Unabhängigkeit von Spanien, wobei die endgültige Befreiung erst nach mehreren Jahren des Krieges erreicht wurde. Nach der Unabhängigkeit war Venezuela zunächst Teil von Großkolumbien, bevor es sich 1830 als eigenständiger Staat etablierte.

Im 20. Jahrhundert veränderte die Entdeckung und Förderung großer Erdölvorkommen die venezolanische Wirtschaft grundlegend. Venezuela entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Erdölproduzenten der Welt und wurde stark von den Einnahmen aus dem Erdöl abhängig. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird die politische Entwicklung des Landes besonders durch die Regierung von Hugo Chávez und später durch Nicolás Maduro geprägt. Unter Chávez wurde ab 1999 der sogenannte „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ verfolgt, während Venezuela unter Maduro zunehmend mit wirtschaftlichen Problemen, politischer Instabilität, Inflation und einer schweren humanitären Krise konfrontiert wurde.

Landesnatur: Die Landschaft des Landes ist sehr abwechslungsreich und reicht von tropischen Küstengebieten über weite Graslandschaften bis hin zu hohen Gebirgen und dichtem Regenwald. Im Norden Venezuelas befinden sich die Gebirgszüge der Anden und der Küstenkordillere, zu denen auch der höchste Berg des Landes, der Pico Bolívar mit einer Höhe von knapp 5.000 Metern, gehört. Eine der bekanntesten Naturlandschaften ist die Gran Sabana im Südosten des Landes, die durch weite Savannen und die für Venezuela typischen Tafelberge, die sogenannten Tepuis, geprägt ist. Ein weiteres wichtiges Naturgebiet sind die Llanos, ausgedehnte tropische Gras- und Feuchtsavannen im Zentrum des Landes. Sie werden vor allem während der Regenzeit teilweise überflutet und sind Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Kaimane, Anakondas, Wasserschweine und verschiedene Vogelarten. Im Süden Venezuelas erstreckt sich ein großer Teil des Amazonas-Regenwaldes, der durch eine besonders hohe Artenvielfalt gekennzeichnet ist. Außerdem besitzt Venezuela zahlreiche Flüsse, von denen der Orinoco der wichtigste ist, da er zu den größten Flüssen Südamerikas gehört und große Teile des Landes entwässert.

Anreise

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Einreisebestimmungen

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Alle EU-Staatsbürger, Türken, Schweizer und Liechtensteiner können visumsfrei für 90 Tage zu touristischen Zwecken einreisen. Bei Einreise erhalten Besucher gratis eine Touristenkarte im Flugzeug, Verlängerungen sind nicht vorgesehen. In Venezuela müssen sich auch Ausländer jederzeit ausweisen und ihren legalen Aufenthaltsstatus nachweisen können.

„Bei Ausreise aus Venezuela werden auch von ausländischen Reisenden regelmäßig die Geburtsurkunden der mitreisenden Kinder verlangt.“

Mit dem Flugzeug

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Caracas wird von fast allen großen internationalen Flughäfen angeflogen.

Mit der Bahn

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Venezuela hatte ein Bahnnetz, das aber aufgrund des Ölvorkommens zugunsten des Straßennetzes verschwand. Die letzte Passagierbahnverbindung von Barquisimeto nach Puerto Cabello wurde vor ein paar Jahren ebenfalls eingestellt.

Mit dem Bus

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Außer in Caracas besteht der öffentliche terrestrische Verkehrstransport aus Bussen. Alle Städte und Hauptorte verfügen über lokale Bustransportsysteme. Die Fahrpreise sind sehr günstig. Die Verbindungen zwischen den Städten werden von mehreren Busgesellschaften bedient. Auch hier sind die Preise sehr günstig.

Auf der Straße

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Kolumbien

Landgrenzübergänge mit Kolumbien sind in dessen Landesartikel beschrieben.
Die Ausreisesteuer ist hier bar zu bezahlen.

Mit dem Schiff

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Von Trinidad verkehren Fähren nach Güiria.

Die Einreise per See von den ABC-Inseln ist seit März 2019 gesperrt.

Visumpflicht für die Einreise nach Venezuela besteht noch für Anreisen mit einem Segelschiff, Einreisekategorie „Embarcaciones Deportivas“.[1]

Mobilität

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Inlandsflüge sind sehr günstig und am besten vor Ort zu buchen. Das gilt vor allem in größeren Städten. Wer vor hat auf oder von einem Kleinflughafen z.B. in die Gran Sabanna zu fliegen kann es erleben, dass sich dieses durch mangelnde Sprachkenntnisse als teuer heraus stellt. Der Pilot des Fliegers weiß sehr wohl, dass sie um ihn nicht herum kommen und könnte es ausnutzen.

Ein besonderes Highlight ist der Flughafen von Merida - die Landebahn befindet sich auf einer schiefen Ebene und kann nur von Turboprops und DC-8 angeflogen werden. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Flug von Ciudad Bolivar nach Kavak (Gran Sabana). Kavak wird nur mit kleinen Cessnas jeder Altersstufe angeflogen - gut zu kombinieren mit einem Flug über den Salto Angel (höchster Wasserfall der Welt).

Busreisen sind eine kostengünstigere Alternative zum Fliegen. Busbahnhöfe gibt es in allen größeren Städten. In Klein- und Kleinststädten muss man sich durchfragen. Nicht alle Bushaltestellen werden auch zur Rückfahrt benutzt. Dort wo man aussteigt wird nicht immer auch wieder eingestiegen. Nachfragen hilft hier. Beschilderungen sind schlicht mangelhaft.

Leihwagen sind in allen klein - mittelgroßen Städten erhältlich, Preise gehen von 30 US-$ bis zu mehreren hundertern (09-07-2006). Auch Taxifahren ist günstig, Taxilinien geben einen höheren Grad an Sicherheit. Preise sollten immer im Voraus verhandelt werden.

Sprache

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Die Landessprache ist Spanisch. Um im Land auf eigene Faust herumzureisen, sollte man zumindest über ausbaufähige sprachliche Grundkenntnisse verfügen. Außerhalb von Caracas kommt man mit Englisch nicht sehr weit. Selbst in Caracas ist es nicht die Regel, dass alle Welt Englisch spricht. Sprachschulen gibt es in Merida, Caracas, Puerto la Cruz und der Insel Margarita. Selbst eine Woche Unterricht kann schon einen grossen Unterschied machen.

Faustformel (in ganz Lateinamerika):

„Wenn Du Englisch sprichst, öffnen sich alle Türen. Wenn Du Spanisch sprichst, öffnen sich auch die Herzen.“

Es empfiehlt sich daher den Sprachführer Spanisch zu lesen.

Einkaufen

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Bolívar Soberano-Scheine sind allenfalls noch als Spielgeld zu gebrauchen.

Venezuela benutzte seit August 2018 den Bolívar Soberano (Bs.S), als Landeswährung. Er ersetzte den Bolívar Fuerte (Bs.F.) und zwar zum Kurs von 1 zu 10000. Die Inflationsrate 2019 war 6567%. Im Oktober 2021 führte man einen erneuten Währungsschnitt durch. Für den Bolívar digital (Abkürzung: Bs.D) strich man sechs Nullen (Abbildungen der neuen Scheine). Dieser erwies sich im ersten halben Jahr als stabil. Der mittlere Wechselkurs für einen Euro liegt Anfang April 2025 bei knapp 80 B bzw. 73 pro US-Dollar. Es gibt einen Schwarzmarkt, der bis zu 25% mehr bringt, Geschäfte bieten einen Mittelwert davon, solcher Schleichhandel wird 2025 verstärkt unterdrückt. Für das Jahr erwartet man eine Inflationsrate von 150%.[veraltet]

Beachte, dass bei Benutzung ausländischer Kreditkarten zum miserablen offiziellen Wechselkurs abgerechnet wird, auch wenn die Dreiteilung des offiziellen Wechselkurses 2018 beendet wurde. An manchen Geldautomaten muss man die letzten zwei Stellen der Nummer eines venezolanischen Ausweises eingeben, Ausländer können dies durch Eingabe von „00“ umgehen.

Küche

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Die venezolanische Küche ist stark von Mais, Bohnen, Reis, Fleisch, Fisch, Kochbananen und verschiedenen tropischen Früchten geprägt und verbindet Einflüsse der indigenen Bevölkerung mit spanischen und afrikanischen Traditionen.

  • Arepas gehören zu den bekanntesten venezolanischen Spezialitäten. Sie werden aus Maismehl hergestellt, zu flachen Fladen geformt und gebacken oder gebraten. Anschließend werden sie beispielsweise mit Fleisch, Käse, Avocado, Bohnen oder Hühnchen gefüllt.
  • Pabellón Criollo gilt als eines der Nationalgerichte Venezuelas und besteht traditionell aus Reis, schwarzen Bohnen, zerkleinertem Rindfleisch und gebratenen Kochbananen. Die Kombination aus süßen, salzigen und herzhaften Bestandteilen ist typisch für die venezolanische Küche.
  • Hallacas sind ein besonders wichtiges Gericht zur Weihnachtszeit. Dabei wird ein Maisteig mit einer würzigen Fleischfüllung versehen, in Bananenblätter eingewickelt und anschließend gekocht. Hallacas werden häufig gemeinsam mit Familie und Freunden zubereitet und gehören zu den wichtigsten traditionellen Festtagsgerichten.
  • Cachapas sind dicke, leicht süßliche Maispfannkuchen, die aus frischem Mais hergestellt und meistens mit einem weichen venezolanischen Käse namens Queso de Mano serviert werden.
  • Tequeños sind mit Käse gefüllte Teigstangen, die frittiert werden und in Venezuela besonders häufig als Snack oder Vorspeise gegessen werden.
  • Empanadas bestehen aus einem Maisteig, der mit verschiedenen Zutaten wie Fleisch, Käse, Fisch oder Bohnen gefüllt und anschließend frittiert wird.
  • Getränke: Dazu gehören unter anderem Papelón con limón, ein Erfrischungsgetränk aus Zuckerrohrsaft und Limette, sowie verschiedene Fruchtsäfte aus tropischen Früchten wie Mango, Guave, Maracuja und Ananas.

Nachtleben

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Das Nachtleben in Venezuela konzentriert sich vor allem auf größere Städte und touristische Gebiete. In Caracas gibt es zahlreiche Bars, Clubs, Diskotheken und Restaurants, in denen vor allem am Wochenende bis spät in die Nacht gefeiert wird. Auch Städte wie Maracaibo und Valencia sowie touristische Orte auf der Isla Margarita sind für ein lebhaftes Nachtleben bekannt. Auf der Isla Margarita spielen insbesondere Strandbars, Clubs und Musikveranstaltungen eine wichtige Rolle für den Tourismus.

Feiertage

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TerminNameBedeutung
1. JanuarDía de Año NuevoNeujahrstag
6. JanuarDía de ReyesDreikönigstag
beweglichCarnavalKarneval, Montag und Dienstag vor Aschermittwoch
24. JuniAniversario de la Batalla de CaraboboJahrestag der Schlacht von Carabobo
5. JuliDía de la IndependenciaCelebra la firma del Acta del 5 de julio de 1811
12. OktoberDia de la RazaTag an dem Christopher Columbus Venezuela entdeckte

Sicherheit

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Die Sicherheit ist oft abhängig vom betretenen Gebiet. Vor allem ein typisch touristisches Verhalten kann unter Umständen dazu führen, dass jemand sich dazu verleiten lässt zu denken, er hätte es mit einer leichten Beute zu tun. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Regelfall. Wer mit Landkarte und hochwertiger Digitalkamera bewaffnet in ein erkennbares Armutsviertel hineinmarschiert, möge sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein. Auch das Tragen von Edelsteinen, goldenen Ringen oder Ketten, selbst als Fälschung, kann allzu verlockend auf z.B. Drogenabhängige wirken. Denn woher soll der Dieb vom tatsächlichen Wert des zu stehlenden Objekts wissen?

Die Sicherheit im Grenzgebiet zu Kolumbien und Brasilien kann sehr davon abhängen, inwieweit der persönliche Wert zur Schau getragen wird. Venezuela ist nicht verbrechensfrei. Die jetztige Regierung macht zumindest den Versuch, durch erhöhte Präsenz an Wochenenden sowie an Volksfeiertagen wie z.B. Karneval oder Fasching, die Sicherheit durch polizeiliche sowie militärische Präsenz zu verbessern. Wenn es auch nachhaltig ein wenig bezweifelbar ist, so hilft die polizeiliche und militärische Präsenz, Verbrechen direkt und nachgewiesenermaßen zu verhindern. Langfristig sollten gerade Touristen davon absehen, den Straßenkindern Essen und Coca-Cola zu kaufen. Man sollte allerdings nicht auf direkte Hilfe der Polizei hoffen. Zwar kann sie Diebe „malandros“ abschrecken, jedoch wenn etwas gestohlen wurde ja nicht zur Polizei gehen, die arbeitet in solchen Fällen eigentlich nicht und ist selbst auch ziemlich korrupt, vor allem bei Touristen.

Vor der Teilnahme an politischen Demonstrationen sollten die Zusammenhänge und Hintergründe studiert werden, eigentlich ganz wie Zuhause. Wer sich durch volle Einkaufsstraßen bewegt, sollte sich schnell bewegen und nicht extra langsam durch die Straßen schlendern. Auch die häufige Praxis einiger Touristen, alle Wertsachen in einem Rucksack zu bündeln, wird hierzulande gerne durchschaut. Oft zeichnen sich Touristen auch durch übertriebene Leichtgläubigkeit aus. Freundlichkeit sollte nicht mit Freundschaft verwechselt werden.

Gesundheit

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Venezuela gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Im Grenzgebiet zu Brasilien, in der Parima-Region, im Staat Amazonas, sowie in Bolivar besteht ein generelles Gelbfieber-Übertragungsrisiko. Landesweit besteht ein Tollwutrisiko und eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten, die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen).

„Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig in den Bundesstaaten Bolivar und Amazonas, Sucre und Delta Amacuro. In den übrigen Bundesstaaten liegt ein geringes bzw. in Caracas ein minimales Malariarisiko vor.“[2]

Klima und Reisezeit

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Das Klima ist tropisch-heiß und feucht, in den Bergen gemäßigter. Die heiße Region (tierra caliente) nimmt in Venezuela den weitaus größten Teil des Landes ein. Sie reicht bis zu ungefähr 700m ü. NN und hat eine Durchschnittswärme von 26 °C. Mehrere Punkte sind noch wärmer, wie La Guaira (29 °C), Puerto Cabello (28 °C) und Maracaibo (29 °C). Die gemäßigte Region (tierra templada) liegt zwischen 700 und 2000 m; die wärmsten Monate sind April und Mai (mit selten mehr als 25 °C), die kühlsten Dezember und Januar, in welchen die Temperatur am Morgen und Abend oft auf 15 °C sinkt. Die kalte Region (tierra fria) beginnt schließlich in einer Höhe von 2200m und reicht bis zur Schneegrenze, welche in Venezuela zwischen 6 ° und 8 ° n.B. in einer Höhe von 4520m liegt, jedoch in kühleren Jahren 400m tiefer sinkt. Die mittlere Temperatur beträgt hier 2 °C bis 3 °C.

Auslandsvertretungen

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Siehe auch: Caracas#Praktische Hinweise und Konsulate in Caracas

Literatur

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Neben einschlägigen Reiseführern, die im Buchhandel erhältlich sind.

  • Buttkereit, Helge; "Wir haben keine Angst mehr": Interviews, Reportagen und Analysen zum bolivarischen Venezuela; Bonn 2011 (Pahl-Rugenstein); ISBN 9783891444481
  • Gates, Leslie C.; Electing Chávez: the business of anti-neoliberal politics in Venezuela; Pittsburgh 2010; ISBN 9780822960645
  • Scheer, André; Venezuela: Reportage aus der Revolution; Berlin 2013 (Heinen); ISBN 9783891444481
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Einzelnachweise

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