Dominikanische Republik
| Dominikanische Republik | |
| Flagge | |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Santo Domingo |
|---|---|
| Regierungsform | |
| Währung Kurs (23.02.2023)[1] | dominikanischer Peso 1 EUR = 59,181 DOP 100 DOP = 1,69 EUR |
| Fläche | 48.671 km² |
| Einwohnerzahl | 10.760.028 (2022) |
| Amtssprache | Spanisch |
| Religion | 75 % Katholiken |
| Strom/Stecker | 110 V, 60 Hz; A/B |
| Telefonvorwahl | +1-809 |
| Domain | .do |
| Zeitzone | MEZ-5h; MESZ-6h |
Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik. Sie bildet den östlichen Teil der Insel Hispaniola. Als Ziel ist das Land in den 1990ern im Rahmen des Booms von “all inklusive” in seinen Strandhotels populär geworden. Die Dominikanische Republik hat einige der schönsten Strände der Welt, aber es lohnt sich für den Reisenden auch einen Abstecher ins gebirgige Hinterland oder einen Kurztrip in eine Stadt zu machen.
Regionen
[Bearbeiten]
Das Land ist politisch in zehn Regionen gegliedert. Diese sind wiederum in 31 Provinzen unterteilt.
In der Nordregion Cibao sind dies:
- Cibao Nordeste: Duarte, Hermanas Mirabal, Maria Trinidad Sanchez und Samaná
- Cibao Noroeste: Monte Cristi, Dajabón, Santiago Rodriguez und Valverde
- Cibao Norte: Espalliat, Puerto Plata und Santiago
- Cibao Sur: La Vega, Sanchez Ramirez und Monsenor Nouel
Zur Südwestregion Sur gehören:
- Valdesia: Azua, Peravia, San José de Ocoa und San Cristóbal
- El Valle: Elias Pina und San Juan
- Enriquillo: Barahona, Bahoruco, Independencia und Pedernales
In der Region Este im Osten liegen:
- Ozama: Santo Domingo und der Nationaldistrikt
- Higüamo: Hato Mayor, Monte Plata und San Pedro de Macoris
- Yuma: El Seibo, La Romana und La Altagracia
Städte
[Bearbeiten]- 1 Santo Domingo – ca. 2.000.000 Einwohner) die Hauptstadt an der Südküste
- 2 Santiago de los Caballeros – (ca. 600.000 Einwohner) im Landesinneren
- 3 San Pedro de Macorís – (ca. 250.000 Einwohner) an der Südküste
- 4 San Cristóbal – (ca. 200.000 Einwohner) in der Agglomeration von Santo Domingo
- 5 La Romana – (ca. 175.000 Einwohner) an der Südküste
- 6 La Vega – (ca. 150.000 Einwohner) im Landesinneren
- 7 Puerto Plata – (ca. 135.000 Einwohner) an der Nordküste
- 8 San Francisco de Macorís – (ca. 125.000 Einwohner) im nordöstlichen Landesinneren
- 9 Higüey – (ca. 100.000 Einwohner) im östlichen Landesinneren
Weitere Ziele
[Bearbeiten]Eine natürliche Gliederung ergibt sich durch die teilweise sehr hohen Gebirgsketten:
- ③ Cordillera Central im Zentrum der Insel mit den höchsten Erhebungen der Karibik
- ① Cordillera Septentrionalim Norden der Insel, höchste Erhebung 1249 m (zwischen Puerto Plata und Santiago)
- ④ Cordillera Oriental und Costera del Caribe im Osten, höchste Erhebung 736 m (nördlich von Higüey)
- ⑧ Sierra de Baoruco im Südosten der Insel, höchste Erhebung 2085 m (westlich von Barahona)
Touristische Ziele befinden sich im Osten:
im Norden
im Süden:
ein wenig Individualtourismus auch im Landesinneren:
Hintergrund
[Bearbeiten]Die Dominikanische Republik ist eine beliebte Destination für (Kurz-)Urlauber aus den USA und Kanada (insgesamt etwa 52 %) sowie für Touristen aus Europa (etwa 39 %).
In den 1990er Jahren erwarb sich die Dominikanische Republik in Deutschland einen zweifelhaften Ruf als Billigdestination für anspruchslose All-Inclusive-Touristen – völlig zu Unrecht. Obwohl beispielsweise im Magazin „Spiegel“ oder in der TV-Sendung „Voxtours“ versucht wurde, dieses Bild zu zerstören, ist es weiterhin in vielen Köpfen präsent.
Das Land macht etwa die östlichen zwei Drittel der Insel Hispaniola (abgeleitet von „La Española“ – „die Spanische“) aus. Das westliche Drittel, Haiti – der Name ist abgeleitet aus der Sprache der Arawak-Indianer und bedeutet „bergiges Land“ – ist neben Kuba und Bolivien eines der ärmsten Länder Amerikas und touristisch nicht erschlossen.
Die gesamte Insel ist etwas größer als die Niederlande und Belgien zusammen. Die Dominikanische Republik hat die ungefähre Größe wie das Bundesland Niedersachsen. Haiti rund neun Millionen Einwohner und die Dominikanische Republik etwa 10,5 Millionen. Die Bevölkerungsdichte in der Dominikanischen Republik ist etwas geringer, in Haiti etwas höher als in Deutschland.
Laut Human Development Report 2023 liegt die Dominikanische Republik mit einem HDI (Human Development Index) von 0,76 auf Platz 89 von 189 untersuchten Nationen (fallende Tendenz; ab 0,80 gehört ein Land zu den „sehr hochentwickelten Ländern“ zu denen auch alle deutschsprachigen Länder zählen) Haiti hat einen HDI von 0,554 und liegt damit auf Platz 166.
Der Durchschnittslohn eines Dominikaners liegt bei knapp 300 Euro monatlich, das sind 20.000 RD$ bei einer Spannbreite von 10–35.000. Besonders in großen Hotelanlagen werden sehr geringe Löhne gezahlt – trotzdem ist diese Arbeit recht beliebt, weil die Touristen schon mal recht großzügige Trinkgelder zahlen. Wenn Sie Dominikaner unterstützen möchten, kaufen Sie möglichst viel außerhalb der Hotels, denn von dem, was in den Hotels umgesetzt wird, profitieren meist nur die Investoren aus Europa oder Nordamerika. Viele der im Land (oft auch illegal) lebenden Haitianer verdienen ihr Geld mit Arbeiten, die Dominikaner nicht ausüben möchten oder können, z. B. im Baugewerbe oder bei der Zuckerrohrernte. Sie haben einen guten Ruf als gute Arbeitskräfte, verdienen aber extrem wenig Geld. In Armut leben über 40 % der Dominikaner (seit 2000 von 30 % gestiegen), davon die Hälfte in extremer Armut. In den Bergen gibt es immer noch vereinzelt Dörfer ohne Strom und ohne fließendes Wasser. Etwa 2,4 Millionen Dominikaner leben in USA, vor allem New York und New Jersey. Ihre Überweisungen stabilisieren die Wirtschaft des Landes. Sie machen 7–8 % des BSP aus, das ist ebensoviel wie der Tourismus beiträgt.
Geschichte
[Bearbeiten]Nach dem zweiten Abzug der Spanier 1865 folgte bald der Staatsbankrott, was zur dreimaligen US-amerikanischen Besetzung im 20. Jahrhundert führte: 1905–07, 1916–24 und 1965. Amerikanisches Kapital hatte 1905–40 das Recht den Haushalt vorzuschreiben. Von 1935–61 hielt man sich den prunksüchtigen General Trujillo als Diktator, der etwas weniger grausam war als die später in Haiti herrschenden Duvaliers.
Die Beziehungen zu Haiti waren schon während der ersten Unabhängigkeit in den 1840ern von Kämpfen geprägt. Die jetzige Grenzziehung stammt von 1939. Zwei Jahre vorher hatte Trujillo das „Petersilien-Massaker“ angeordnet, bei dem in den Bergregionen mindestens 18.000 zugewanderte Haitianer umgebracht wurden – bevorzugt mit der Machete zerhackt. Die Bezeichnung leitet sich daher, daß über Leben und Tod entschied, ob man “Perejil”, spanisch für „Petersilie,“ richtig aussprechen konnte. Die arbeitsintensive Bau- und Plantagenwirtschaft war und ist immer noch auf billig werkelnde (illegale) Gastarbeiter angewiesen. Allzu genau wurde nur in Krisenzeiten hingesehen, zum letzten Mal 2010 als man per Gesetz allen Nachfahren von seit 1929 eingewanderten Haitianern rückwirkend die Staatsangehörigkeit aberkannte, obwohl laut dominikanischer Verfassung jedes im Lande geborenen Kind diese automatisch erhält. Alleine 2024 wurden 276.000 Haitianer, oft unter Anwendung größerer Brutalität als in USA üblich, abgeschoben.
Auch im dominikanischen Bürgerkrieg 1961–65 mischten die Amerikaner mit. Die folgende Republik besteht bis heute, das Kernproblem der politischen Korruption, die vierzig Prozent der Bevölkerung in Armut hält (15 % Analphabtenrate), besteht weiter. Präsident Guzmán hatte 1982 wenigstens den Anstand sich eine Kugel in den Kopf zu jagen, nachdem er beim zu tiefen Griff in die Kasse erwischt worden war – dies unterscheidet ihn positiv von seinem 2025 in der Ukraine amtierenden Kollegen. Die Politik dominierte seit den 1980er die Partido de la Liberación Dominicana, die die Wahlperiode des Parlaments auf sechs Jahre verlängerte, um sich nicht allzu oft dem Stimmvieh stellen zu müssen.
In den 1990ern kam das Ferienziel in Mitteleuropa in die Schlagzeilen wegen des Absturzes des Flugs Birgenair 301 (gechartert von Öger Tours, heute ANEX) sowie dem tödlichen Autounfall des unter Drogeneinfluss stehenden österreichischen Sängers Falco.
Anreise
[Bearbeiten]Einreisebestimmungen
[Bearbeiten]Alle Europäer und Türken dürfen ohne Visum einreisen. Ebenso alle Inhaber einer Langzeit-Schengen-Aufenthaltserlaubnis, die aus Drittstaaten stammen. Der Paß muß mindestens sechs Monate über die Dauer des geplanten Aufenthalts gelten. Innert 72 Stunden vor Ankunft ist eine Einreisekarte als elektronisches Formular (kostenfrei; eine pro Familie), mit Rückflugnachweis hochzuladen. Diese Anmeldung mit übersendetem QR-Code ersetzt die vormalige Touristenkarte. Kreuzfahrpassagiere und mit ihrer Zweit-Cessna Einreisende (“non-commercial flights”) sind von dieser Erfordernis befreit.
Touristische Einreisen werden für 30 Tage gewährt. Gebührenpflichtige Verlängerungen auf bis zu 120 Tagen sind möglich.
Wer seinen erlaubten Aufenthalt nur wenige Tage überzogen hat wird bei der Ausreise am Flughafen an eine separaten Schalter geschickt, um dort eine Strafe zu bezahlen.
- Zoll
Die Einfuhr von Lebensmitteln (tierische und pflanzliche Produkte) ist verboten. Fremdwährung über US$ 10.000 oder Äquivalent ist anzumelden und darf bis zur deklarierten Höhe wieder ausgeführt werden, die Landeswährung jedoch nicht. An größeren Flughäfen wird Gepäck durchleuchtet.
Ausreisekontrollen des Gepäcks auf Rauschgift sind üblich, dabei werden auch Spürhunde eingesetzt.
- Freimengen
- 20 Schachteln Zigaretten oder 25 Zigarren oder 200 g Tabak.
- 3 Liter Alkohol.
- Geschenke bis US$ 500 im Quartal.
Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten]Hinflug ab Deutschland ca. zehn Stunden, Rückflug ca. achteinhalb bis neun Stunden.
Die meisten direkten Flüge landen am 1 Flughafen Punta Cana (Aeropuerto Internacional de Punta Cana, IATA: PUJ) . Nach 2 Puerto Plata (Aeropuerto Internacional Gregorio Luperón, IATA: POP) gibt es Charter mit Condor aus Frankfurt und Edelweiss aus Zürich.
3 Santo Domingo / Las Américas (Aeropuerto Internacional Las Américas, IATA: SDQ) erreicht man direkt aus Frankfurt, Paris-Orly und Madrid. Der zweite hauptstädtische Flugplatz La Isabela bietet Flüge in der Karibik.
Für Flüge innerhalb des Landes gibt es weitere Flugplätze, z. B. Santiago/La Vega, Monte Cristi oder Barahona.
Zwischen Flugplätzen gibt es Hubschraubertransfers.
Öffentlicher Verkehr
[Bearbeiten]Im Untergrund fortbewegen kann man sich in der Metro in Santo Domingo.
Über Land fahren private und, seltener, staatliche Busse (guaguas). Die staatlichen firmieren als OSMA, die größten privaten Firmen sind Caribe Tours und Metro. Überland verkehren für längere Strecken gute, i.d.R. klimatisierte Busse regionaler Gesellschaften zu akzeptablen Preisen. Es gibt extra Busbahnhöfe dafür, oft werden aber auch Passagiere während der Fahrt unterwegs aufgenommen. Strecken zwischen großen Städten, wie z. B. die Puerto Plata - Santiago - Santo Domingo werden mehrfach täglich, teilweise sogar im Stundentakt gefahren.
Mit dem Schiff
[Bearbeiten]Seehäfen in der Hauptstadt Santo Domingo an der Südküste und in Puerto Plata an der Nordküste. Fast ein Viertel der internationalen Besucher kommen mit Kreuzfahrtschiffen.
Die einzige internationale Fährverbindung von Ferries del Caribe (Tel. +1809 688-4400) braucht zwölf Stunden zwischen San Juan-Panamerican Pier II (Puerto Rico) und dem Santo Domingo-San Souci Terminal. Drittstaatler dürfen nur mitfahren, wenn sie eine Rückfahrkarte haben.
Segler
[Bearbeiten]Einklarieren darf man aus dem Ausland nur in den Puertos Habilitados; die Behörden arbeiten normalerweise 8–16 Uhr (7 Tage/Woche)). Üblicherweise meldet man sich auf VHF 16 oder 68 und wartet bis die Wasserpolizei (Armada) zur Inspektion kommt. Man bekommt eine für jeden Hafen Despacho genannte (offiziell gebührenfreie) Erlaubnis im Inland zu schippern. Außer der Grenzpolizei finden auch Inspektionen der speziellen Drogenpolizei statt, wobei deren Mitarbeiter oft zugleich für den Geheimdienst M-2 tätig ist. Besonders streng ist man bei aus Jamaica kommenden Booten. Je nach Tagesform wird man vom Beamten direkt „besteuert,“ oft reicht es aber ein (alkoholisches) Getränk anzubieten. Segler, die länger als 60 Tage bleiben wollen, müssen umfangreiche Zollpapiere bearbeiten lassen.
An der Nordküste sind erlaubte Jachthäfen Manzanillo, Luperon und Puerto Plata (nur Jacht-, nicht Handelshafen) Cofresi (Ocean World Marina), im Osten Santa Barbara de Samana (Zoll und Grenzpolizei direkt im Jachthafen Marina Puerto Bahia), Cap Cana und Punta Cana. Im Süden Santo Domingo (Jachthafen im Bett des Ozama, nur bei Tageslicht), Boca Chica (bessere Alternative zu Sto. Domingo; Ankern im nahen Naturschutzgebiet La Caleta ist verboten) und Casa de Campo (teure Marina in La Romana). In anderen Häfen, wie Las Salinas wird nur die Ausreise bearbeitet. Nach 18 Uhr darf nicht abgefahren werden.
Internationale Abfahrten sollte man 1–2 Tage vorher anmelden. Die Behörden sind, im Auftrag des amerikanischen Zolls, strenger wenn man dorthin möchte (Festland, Puerto Rico, Jungferninseln). Bei (zu erwartendem) hohen Seegang oder Sturm verbietet die Marine das Auslaufen dadurch, daß das Abreisedokument Despacho nicht erteilt wird.
Mobilität
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Reisende können sich in der Dominikanischen Republik völlig frei bewegen und die Insel auf vielfältige Weise mit Bussen oder gemieteten Autos und Motorrädern erkunden. Die Einheimischen ignorieren Ampeln und Verkehrszeichen (nach amerikanischem Muster) regelmäßig. Richtig lästig sind die zahlreichen “speed bumps” („Rüttelschwellen“), um Abbremsen zu erzwingen. Tiefe Schlaglöcher oder fehlende Kanaldeckel ergänzen den Fahrspaß auf Nebenstraßen zusätzlich.
Autos (PKW und SUV), Motorräder (Enduros) und Motorroller (werden hier pasola genannt) können zu vernünftigen Preisen gemietet werden. Oft sind sie technisch nicht in bestem Zustand. Mietwagenfirmern verlangen normalerweise ein Mindestalter von 25 Jahren. Beachte (vor allem kurz vor Jahreswechsel) auch, daß der silbernen Aufkleber für die Marbete für das laufende (und folgende) Jahr an der Windschutzscheibe klebt. Sonst endet das Auto in einer Polizeistation bis der Fahrer die Steuer zahlt. Zu beachten ist, daß Tankstellen um 19 Uhr Feierabend haben.
Im Lokalverkehr findet man vor allem conchos und Motorradtaxis (motoconchos.)
Öffentlicher Nahverkehr
[Bearbeiten]- In den Städten Santo Domingo und Santiago bewegt man sich relativ günstig per Sammeltaxi.
- In Santo Domingo fährt die einzige U-Bahn in der Karibk mit zwei Linien und 34 Haltestellen.
- In den meisten Gegenden der Insel verkehren auf den Hauptstraßen (sehr günstige, aber oft unbequeme und überladene) Kleinbusse, die auch guagua genannt werden und (ebenfalls günstig, aber häufig sehr überladen) Sammeltaxis, die carrito oder publico genannt werden.
- Taxis sind meist technisch in gutem Zustand, aber verhältnismäßig teuer.
- Kurze individuelle Strecken in den Städten und Orten legt man relativ günstig per Motorradtaxi zurück. Wenn bei Dunkelheit mitfahren möchte, sollte prüfen, ob das Motorrad ein funktionierendes Rücklicht hat. Oft hat es keines, dann nimmt man besser ein anderes.
- Für Guaguas, Carritos und Motoconchos gilt: darauf achten, dass man möglichst immer kleine Scheine (10 RD$, 20 RD$) dabei hat, der Fahrer (conductor) bzw. Kassierer (cobrador) erzählt einem sonst mit großer Sicherheit, daß er nicht wechseln kann, um das Wechselgeld behalten zu können.
Auto und Motorrad
[Bearbeiten]
In der Regel gut ausgebautes, aber schlecht beschildertes Straßennetz. Rechtsverkehr. Im Detail ist das Verkehrsnetz aber häufig ein schlechter Witz! Im Westen und in den Grenzregionen zu Haiti findet man häufig nur Schotterpisten, oder man fährt Dutzende von Kilometern ohne eine Ortschaft zu durchfahren. Oft sind Nationalstraßen nur unbefestigte Wege. Ausflüge in diese Regionen sollte man nur mit einem Allrad-Geländewagen machen. Bedingt durch die topographischen Gegebenheiten, hohe Gebirgszüge mit viel Regen und unzähligen Flüssen, sind viele Straßenverbindungen unterbrochen, weil die Brücken weggeschwemmt wurden.
Die Dominikanische Republik gehört zu den Ländern mit dem besten Netz an Autobahnen in der Karibik und ganz Lateinamerika. In den letzten Jahren wurden viele neue Strecken gebaut, die die Reisezeiten enorm verkürzen, siehe auch Liste der Fernstraßen in der Dominikanischen Republik. Seit 2013 gibt es eine kostenpflichige Umgehung um Santiago de los Caballeros.
- Straßenverkehr
Es ist verhältnismäßig gefährlich, als Tourist mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen - Vorsicht bitte!
- Dominikanische Autos haben zwar vom Grundsatz her eine Haftpflichtversicherung als Pflichtversicherung, wie in Deutschland, aber da die Prämien u.U. nicht gezahlt wurden, besteht auch oft kein Versicherungsschutz.
- Es gibt auch eine Art TÜV-Untersuchung, revista genannt, aber gegen ein paar Euro Schmiergeld verzichtet der Prüfer gern auf die Untersuchung. Dementsprechend sind manche Autos in schlimmer Verfassung.
- Bei kleineren Unfällen, z. B. Spiegel abgefahren, leistet der Haftpflichtversicherer oft nicht. (Die Begründung wird z. B. sein: „Das ist doch kein Unfall, das kommt doch jeden Tag vor, kaufen Sie sich doch einfach einen neuen Spiegel, Sie haben doch genug Geld.“)
- Wenn ein Reicher, z. B. eben ein Ausländer, an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt ist, erwartet man i.d.R., dass er für die medizinische Versorgung der Verletzten aufkommt, wenn es sich um arme Leute handelt, die sich die Versorgung nicht leisten können. Und zwar unabhängig davon, wer den Unfall verschuldet hat! (Es lohnt sich nicht, dagegen einen Prozess anzustrengen, denn der Richter entscheidet meist genauso wie die Polizei vor Ort. Und eigentlich ist das ja auch sehr sozial, oder?
Sprache
[Bearbeiten]Offizielle Landessprache ist Spanisch, wobei das gesprochene Spanisch nicht mit dem in Spanien verbreiteten Castellano zu vergleichen ist. Grammatikalisch ist es das lateinamerikanische Spanisch, welches immer auf die zweite Person Plural verzichtet und sie durch die Höflichkeitsform Plural ersetzt, und mündlich de facto oft die zweite Person Singular wie die dritte Person Singular ausspricht.
Beispiel: „haben“ - “tener”:
- ich habe - Castellano: (yo) tengo - Dominikanisch: (yo) tengo
- du hast - Castellano: (tú) tienes - Dominikanisch: (tú) tienes, mündlich: (tú) tiene
- er/ sie hat - Castellano: (él/ ella) tiene - Dominikanisch: (él/ ella) tiene
- wir haben - Castellano: (nosotros) tenemos - Dominikanisch: (nosotros) tenemos
- ihr habt - Castellano: (vosotros) tenéis - Dominikanisch: (ustedes) tienen
- sie haben - Castellano: (ellos) tienen - Dominikanisch: (ellos) tienen
Teilweise gibt es eigene Begriffe, die von den in Spanien gesprochenen (und in Wörterbüchern zu findenden Begriffen) stark abweichen sowie Anglizismen.
Eines der Lieblingswörter der Dominikaner ist bomba
- eine Bombe - una bomba
- eine Tankstelle - una bomba
- ein Tank - una bomba
- eine Gasflasche - una bomba de gas
- eine Luftpumpe - una bomba
- ein hübsches Mädchen - una chica bomba
- toll! klasse! - bomba!
Genauere Informationen in Wikipedia unter Dominikanisches Spanisch.
Es ist ein sehr großer Unterschied, ob man kein Spanisch, kaum Spanisch oder gut Spanisch spricht. „Wenn Sie Spanisch sprechen, öffnen sich Ihnen alle Türen und alle Herzen.“ (Das gilt genauso für Mexiko, Venezuela, Costa Rica, Kuba usw.). Deshalb sollten Sie, wenn Sie wirklich etwas erleben wollen, so viel wie möglich Spanisch sprechen, denn dann ist man „mittendrin statt nur dabei“ – und wird vielleicht auch weniger beschissen.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten]Es gibt im Landesinne en und besonders im Südwesten viele auch für Urlauber sehr reizvolle Landschaften mit hohen Bergen, reißenden Flüssen, Wasserfällen, Höhlen etc., sogar wüstenähnliche Landschaften zwischen Barahona und Jimani.
Individuelles Reisen ist auch ohne offizielle Reiseleiter möglich. Anders als in den Hotels zur Steigerung des eigenen Absatzes oft behauptet wird, ist das eigenverantwortliche Reisen auch nicht wirklich gefährlich. Es lohnt sich für den etwas erfahreneren Reisenden (am besten in einer kleineren Gruppe) sehr, dieses Land auch im Detail zu entdecken.
Nationalparks
[Bearbeiten]Strände
[Bearbeiten]Der Hauptgrund in die Dominikanische Republik zu reisen ist für die meisten sicher ein Strandurlaub. Die Dominikanische Republik kann rund 1500 km Sandstrand aufweisen, darunter wohl einige der schönsten Strände der Welt. Das Meer wird sowohl auf der Karibikseite im Süden wie auch an der Atlantikküste im Norden nie kälter als ca. 26 Grad Celsius. Schöne Strände findet man an allen Küsten des Landes - im Norden, Osten und Süden.
Touristische Destinationen
[Bearbeiten]- Pauschaltourismus: Das Ziel des Pauschaltourismus in der Dominikanischen Republik ist vor allem der Osten in der wenig besiedelten Region um Punta Cana und Bávaro. All inclusive ist für Urlauber sicherlich bequem, hat aber den Nachteil, daß wenig Touristendollars direkt ankommen.
- Weitere touristische Destinationensind daneben auch der Norden in der Nähe der Stadt Puerto Plata, Playa Dorada, Costa Dorada und Playa de Long Beach östlich von Puerto Plata, Playa de Maimón und Playa de Cofresí westlich von Puerto Plata) und auf der Halbinsel Samaná sowie der Süden östlich der Hauptstadt Santo Domingo (besonders auch für dominikanische Kurzurlauber aus der Agglomeration der Hauptstadt).
- Bestes „karibisches“ Feeling (weißer Strand, türkisfarbenes Wasser, Kokospalmen) hat man wohl auf der
- kleinen Insel 1 Cayo Levantado in der Bucht der Halbinsel Samaná und
- auf der 2 Isla Saona im Südosten, zu erreichen vom Fischerort Bayahibe aus.
Die Isla Saona ist allerdings nur für Tagesausflügler zugänglich. Längere Aufenthalte sind nicht gestattet, auch gibt es dort keine Hotels oder andere Übernachtungsangebote.
An der Nordküste gibt es den schönsten weißen Strand und das türkisfarbenste Wasser an der 12 Playa Grande östlich der Stadt Río San Juan.
- Sosúa. In der Nähe des Flughafens von Puerto Plata liegt der Ort, in dem sich während der NS-Zeit ca. 600 deutsche Juden niederließen und Bäckereien, Metzgereien etc. gründeten. "Productos de Sosúa" genießen landesweit einen guten Ruf.
- Surfen. Der kleine Ort Cabarete (40 km östlich von Puerto Plata) ist ein sehr beliebtes Ziel von Wellenreitern, Windsurfern und Kitesurfern. Hier finden auch regelmäßig WorldCup-Veranstaltungen in diesen Sportarten statt. Kilometerlange Strände laden zum Reiten oder Spazierengehen ein. In den Höhlen von Cabarete (Cuevas de Cabarete) ca. 1 bis 2 km vom Zentrum entfernt kann man schwimmen. Alles Leben findet im Ortszentrum statt: abends ist Cabarete ein Paradies zum Essen, nachts zum Tanzen - jeweils direkt am Strand.
- Wasserfälle gibt es auf der Halbinsel Samaná ("Las Cascadas del Limón"; "Salto Río Los Cocos"), im Norden in der Nähe von Puerto Plata ("Cascadas Damajagua", auch "Las 27 cascadas" genannt) - und im Landesinneren in der Nähe von Jarabacoa ("Saltos de Jimenoa", "Saltos de Baiguate", "El Convento"), bei Bayaguana der ("Salto alto") und Constanza der höchstgelegende Wasserfall der Karibik ("Salto de Aguas Blancas") Dort entspringen auch die vier größten Flüsse des Landes. Die reißenden Gewässer eigenen sich fürs River-Rafting.
- Höhlen gibt es im 3 Nationalpark Los Haitises (Parque Nacional Los Haitises) sowie in Cabarete im 4 Nationalpark El Choco (monumento Natural Lagunas Cabarete y Goleta) .
- 5 Lago Enriquillo : Im Südwesten liegt der 375 km² ( gemessen im Oktober 2011 ) großer Salzsee im Parque Nacional Isla Cabritos und wird geteilt von der Provonz Bahoruco und Independencia. Die Menge des Wasser ist nie konstant. Der See war ein mal ehemaliger Meeresarm zwischen den Gebirgsketten Sierra de Neiba und Sierra Baoruco und liegt heute bis 40 Meter unter dem Meeresspiegel und ist somit der niedrigste Punkt der Karibik und der größte See der Antillen. Bei der letzten Messeung 2012 war das Oberläche des See 29 Meter unter dem Meeresspiegel, mit einer maximalen Tiefe von 50 Metern ( -79 m ). Der Wasserspiegel schwankt aufgrund der starken Verdunstung in der Gegend. Der Salzsee selber ist schlecht erreichbar und einsehbar, aber die Landschaft und die kleinen Dörfer rund um den Lago Enriquillo sind wunderschön.
Aktivitäten
[Bearbeiten]- Walbeobachtung: Die Bucht von Samaná ist im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel, weil sich dort Wale zur Paarung einfinden, welche man per Bootsausflug sehen kann.
- Die Bucht von Cabarete ist ein ausgezeichneter Ort, um Windsurfen und (ca. 1 km weiter westlich) Kitesurfen zu lernen. Es gibt eine Vielzahl an entsprechenden Schulen mit gutem Material und die klimatischen Bedingungen sind ausgezeichnet.
- Westlich von Cabarete, auf etwa halber Strecke zum Nachbarort Richtung Sosúa, können Sie an der Playa Encuentro Wellenreiten lernen.
- In der Bucht von Sosúa kann man Tauchen lernen. Dekompressionskammern gibt es in Puerto Plata und Santo Domingo.
- Es gibt etliche Golfplätze, auf denen man spielen kann.
Einkaufen
[Bearbeiten]Landeswährung ist der Dominikanische Peso (Abkürzung: RD$ oder DOP). In touristischer Umgebung kann man auch außerhalb der Hotels problemlos mit US$, Euro, Schweizer Franken etc. bezahlen. Im Herbst 2025 gibt es etwas über 60 Pesos für einen US$.
Auf der Webseite des Zolls ist die tagesaktuelle tasa de cambio mit dem offiziellen Dollar-Wechselkurs.
Innerhalb der Hotels ist der Wechselkurs oft nicht sehr gut. In Orten innerhalb touristischer Zentren kann man sicher Geld in Banken (Mo.-Fr. 8.30–16 Uhr) oder Wechselstuben tauschen. Auch tauschen manche Restaurantbesitzer oder Supermärkte gern und i.d.R. zu guten Wechselkursen. Vergleichen lohnt fast immer. Manchmal ist das tauschen auch im Nachbarort günstiger. Beispielsweise tauschen die Wechselstuben in Cabarete immer ca. zwei Pesos ungünstiger für den Kunden als die Kollegen im nur 15 km entfernten Sosúa. Das entspricht einer Differenz von sage und schreibe 5 %.
Die besten Kurse für Euro/Dollar kriegt man bei CaribeExpress. Möchte man Pesos in Dollar tauschen, kann es sein, dass bessere Kurse bei den Wechselstuben in touristischen Zentren als in der Bank kriegt, obwohl diese andersherum deutlich teurer wechseln.
Bei den dominikanischen Banken, wie die Banco Popular, BanReservas, Banco Leon und Banco Central, kann man mit allen gängigen Kreditkarten an den Bankautomaten problemlos Geld abheben. Die Menüführung erfolgt wahlweise in Spanisch oder Englisch. Es können nur 30 % der eingetauschten Pesos wieder in Auslandswährung
Seit Anfang 2015 sollte man jedoch seine Hausbank darüber informieren, wenn man die Karte öfters in der Dominikanischen Republik benutzt, sonst wird sie aus „Sicherheitsgründen“ (“Geoblocking”) bei (mehrmaligem) Abheben gesperrt. Es kommt in der letzten Zeit öfters zu Probleme beim Abheben mit einer Maestro-Karte an Bankautomaten, weil das Maestro-System an vielen Automaten zurückgebaut wird. Die Auszahlung erfolgt in RD$ zu einem vernünftigen Wechselkurs. Die Bargeldabhebung ist auf 10.000 RD$ limitiert, aber es funktioniert bei der Banco Popular mehrmals hintereinander abzuheben. Die Gebühren pro Bargeldabhebung betragen etwa 175 RD$. An Tankstellen oder in Restaurants sollte man darauf verzichten mit Kreditkarten zu zahlen, weil die meistens kein Einlesegerät haben.
Preisniveau
[Bearbeiten]- für Dienstleistungen/ Arbeitsleistungen gering
- für aus Europa oder Fernost importierte Geräte ähnlich wie in Deutschland
- für im Land wachsende Früchte und Gemüse sehr gering
- für importierte Lebensmittel (z. B. Schokolade, Cornflakes, Wein) eher höher als in Deutschland
- für Benzin und Diesel etwas niedriger als in Deutschland.
Fakt ist, das die Dominikanische Republik kein Billigland mehr ist!
Die Preise für Kraftstoffe (Benzin/ Diesel) und Gas sind landesweit einheitlich, d. h. anders als in Deutschland gibt es keine Unterschiede zwischen Marken- und freien Tankstellen. Die Preise werden jeweils am Donnerstag für eine Woche von der Regierung festgelegt.
Preise sind häufig Verhandlungssache. Um die von Gringos geforderten Preise etwas in Relation zu setzen, sollte man Bedenken, dass 2020 ein normaler Arbeiter mit 7-8000 Pesos im Monat nach Hause geht.
Wenn man „All-inclusive“-Urlaub macht, erhält man ein farbiges Armband, das nicht ohne Zerstörung abgenommen werden kann. Damit ist man in der gesamten Hotelanlage berechtigt zu essen (Frühstück = „desayuno,“ Mittagessen = „comida,“ Abendessen = „cena"), zu trinken („beber“) und eventuell je nach Hotel eine Reihe von Sportarten auszuüben. Bedenke: verläßt man das, wird man aus 100 Meter Entfernung als (i.d.R. ahnungsloser) All-inclusive-Tourist erkannt - und entsprechend behandelt. Das geht bei der Preisgestaltung im Laden oder im öffentlichen Verkehrsmittel los - überall zahlen Sie einen deutlich erhöhten Preis. Wenn Sie das plástico irgendwie kurzzeitig bei Ausflügen außerhalb der Hotelanlage verschwinden lassen können, tun Sie das (am besten verhandeln Sie vor der Buchung mit Ihrem AI-Anbieter, dass er Ihnen erlaubt, das Ding an der Rezeption zu lassen).
In vielen Geschäften finden Sie keine Preisauszeichnungen. Das heißt, der Dominikaner kauft dort u. U. zu einem deutlich geringeren Preis als der Ausländer.
Wenn das Geschäft eine Computerkasse hat, gibt es u. U. drei Preise: zum Beispiel „precio 1 = 1750 RD$,“ „precio 2 = 1500 RD$“ und „precio 3 = 1250 RD$". Der Verkäufer kann dann (für den Kunden quasi unsichtbar) wählen zu welchem Preis er verkaufen möchte.
Vielfach wird in touristischer Umgebung relativ minderwertige Ware angeboten und dabei suggeriert, dass es eben im Land keine andere Ware als die Angebotene gebe. Es gibt mittlerweile in fast jeder größeren Stadt Geschäfte oder Supermärkte, nach höchstem europäischem Standard, wie das „La Sirena,“ „Jumbo“ oder das „Carrefour“ in Santo Domingo. Dort gibt es z. B. auch erstklassig ausgestattete Baumärkte - in Santo Domingo die „Ferretería Americana,“ in Santiago „Ochoa“ (8A), „Hache“ (H) oder „El Bellón,“ die in Sachen Technik wirklich alles führen, was das Herz des Mitteleuropäers begehrt.
Tipp für eine Shopping-Tour im Norden
[Bearbeiten]Für Touristen an der Nordküste lohnt sich eine Shopping-Tour in eine sehr schöne dominikanische Kleinstadt im Landesinneren - nach 13 Moca . Der Ort war 2015 touristisch noch unverbraucht - Sie werden kaum einen Nicht-Dominikaner sehen. Vorteil: die Preise sind sehr niedrig, die Qualität ist i.d.R. in Ordnung.
Die Anfahrt nach Moca an der Nordküste: von 14 Sabaneta de Yásica aus über 15 Jamao al Norte durch die Berge der Cordillera Septentrional. Allein die Fahrt ist ein Erlebnis und garantiert viele fantastische Aussichten.
Die Geschäfte werden in Moca mittags für ca. zwei Stunden geschlossen. Nutzen Sie die Zeit zum Spazierengehen oder zum Mittagessen: man kann in Moca günstig und gut essen und trinken.
Maße und Gewichte
[Bearbeiten]- Flüssigkeiten, z. B. Benzin (“gasolina”) oder Diesel (“gasoil”) werden in Gallonen (spanisch: “galón”) gemessen. Eine Gallone sind 3,785 Liter.
- Gewichte (beispielsweise das Körpergewicht) werden in Pfund (℔), spanisch: libra, gemessen. Eine “libra“ sind 453,6 Gramm, übernommen wurde diese Einheit während der Zeit amerikanischer Besatzung.
- Temperaturen werden wie bei uns in Grad Celsius (“grados”) gemessen.
- Große Entfernungen werden wie bei uns in “kilómetros“ (Kilometer) angegeben, kleinere oft in Fuß (spanisch: “pië”). 1 Fuß sind 30,48 Zentimeter.
- Maßangaben am Bau werden gelegentlich in “centímetros“ (Zentimetern), meist jedoch in “pulgadas“ (Inch/Zoll) angegeben. 1 Zoll sind 2,54 Zentimeter.
- Flächen werden meistens in “metros cuadrados“ (Quadratmeter) berechnet, in der Landwirtschaft oft auch in tarea. (“tarea“ bedeutet im lokalen Spanischen auch „Arbeit, Tätigkeit, Aufgabe.“) 1 “tarea“ sind 682,86 “metros cuadrados", daraus folgt 15,9 “tarea“ sind 1 “hectárea“ (Hektar).
Siehe auch zum Hintergrund der alten latino-hispanischen Maße: Mexikanische Maße und Gewichte
Zigarren
[Bearbeiten]Die Dominikanische Republik ist weltberühmt für ihre Zigarren, deren Produktion zunahm nachdem die Amerikaner aus Kuba hinausgeworfen und die dortigen Hersteller verstaatlicht worden waren. Bekannte Marken sind Arturo Fuente, La Aurora, León Jimenes, Carbonell, Cojimar, Juan Clemente, Montecristo, Romeo y Julieta und Thiriet Mercedes. Dies sind geschützte Handelsnamen internationaler Konzerne.
Alltagszigarren kann man durchaus vom Händler am Strand kaufen, man lasse sich nur keine „echte Markenware“ aufschwatzen.
Man kann in Santiago Hersteller von Zigarren besuchen, z. B. die Grupo León Jiménes Tabacalera (gegründet 1903), oder die jeweils in Tamboril bei Santiago beheimateten Fabrica Anillo de Oro, Los Maestros und die Tabacalera Jacagua.
In Santiago gibt es auch ein Tabakmuseum.
Preislich kostet Markenware rund die Hälfte von dem was in Deutschland verlangt wird, für Österreich kann man die Preiskundmachung für 136 Zigarrensorten einsehen. Verglichen mit schweizer Preisen zahlt man weniger als ein Drittel. Auf dem Rückflug darf man 50 Zigarren in die EU zollfrei einführen. Bei direkter Rückkehr ins schweizer Zollgebiet wird nicht zwischen Zigaretten und Zigarren unterschieden, hier ist die Freimenge 250 Stück!
Souvenirs
[Bearbeiten]Außer Rum, Mamajuana und Zigarren sind wohl die beliebtesten Mitbringsel Schmuck aus Bernstein und Larimar:
Larimar gibt es weltweit ausschließlich in der Nähe von Barahona im Südwesten der Dominikanischen Republik. Dieser Halbedelstein erhält seine bläuliche Farbe durch Spuren von Vanadium.
In Puerto Plata gibt es ein Bernsteinmuseum („Amber museum“).
Auch der Taíno-Schmuck (benannt nach den ausgerotteten indigenen Ureinwohnern den Taino) ist ein beliebtes Souvenir.
Weiteres beliebtes Souvenir: in allen Touristenorten wird naive haitianische Malerei verkauft.
Küche
[Bearbeiten]
An der Küste werden gern gebratener Fisch (pescado frito), Scampis (camarones) oder Krebs (cangrejo) gegessen.
Ansonsten essen Dominikaner viel Geflügel, z. B. Hähnchen (pollo), Pute (pavo) und Ente (pato), Schweine- und Rindfleisch (carne de cerdo, carne de res), Eier (huevos, man unterscheidet aus den USA importierte huevos gringos und einheimische huevos criollos), ferner Reis (arroz) bzw. gebratenen Reis (concón) mit Bohnen (habichuelas) oder einer Art Erbsen (guandules), außerdem gebratene oder gekochte Kochbananen (plátano), Yucca, Avocados (aguacate), eine Art von Esskastanien (guempanes de grano, guempanes de maza), Nudeln (pasta), speziell Spaghetti nach dominikanischer Art mit Tomaten-Käse-Soße (espagueti dominicano) und Spaghetti mit Thunfisch (espagueti con atún) sowie Eintopf mit Gemüse und Hühnerfleisch (sancocho).
Und natürlich Obst: Ananas („piña“), Mango („mango“), Papaya („lechoza“), Orange („naranja“ oder „china“), Mandarine („italiana“), Limone („limón“), Grapefruit („grapefruit“ oder „toronja“), Maracuja („chinola“), Bananen („guineo“) und Melonen („sandía“).
In den Bergen im Landesinneren erhält man aufgrund des wesentlich kühleren Klimas auch Kohl („col“), Blumenkohl („coliflor“) und sogar Erdbeeren („fresas“), Äpfel („manzanas“) und Weintrauben („uvas“).
Fleisch und Fisch werden sehr gut gekocht und durchgebraten. Steak „medium“ oder „englisch“ wird man nur auf ausdrücklichen Wunsch erhalten.
Gewürzt wird nicht sehr scharf, ähnlich wie in Mitteleuropa.
Leitungswasser sollte man keinesfalls trinken. Man kann damit aber durchaus ohne Gefahr die Zähne putzen.
Getränke
[Bearbeiten]Das in der Dominikanischen Republik hergestellte Pilsener-Bier Presidente ist fast schon synonym mit dem Begriff „Bier“ und hat wohl in Spitzenzeiten einen Marktanteil von 90% gehabt, obwohl es auch andere Sorten Bier gibt (z. B. „Quizqueya“ oder „Bohemia“).
Presidente tritt auch als Sponsor beispielsweise bei Merengue-Festivals oder beim Kitesurfing-Wordcup auf.
Seit 2005 versucht eine brasilianische Brauerei mit hohem Werbe- und Marketingaufwand sowie Kampfpreisen, mit der Marke „Brahma“ Marktanteile zu gewinnen. Hergestellt wird es vom lokalen Pepsi-Abfüller.
Dominikaner trinken Bier üblicherweise in der „Light"-Variante, wenn man ein „normales“ Bier, mit vollem Alkoholgehalt, möchte, muss man dies üblicherweise ausdrücklich erwähnen, jedoch ist es nicht in jeder Bar vorrätig.
Ansonsten werden natürlich „karibische“ Cocktails (z. B. Cuba Libre (Bacardi + Coca-Cola, erfunden von diesen Getränkeriesen, nachdem Kuba vom Yankee-Kapitalismus befreit worden war), „Piña Colada“ oder „Caipirinha“ bevorzugt. Limonen kosten wie fast alle Früchte, die nicht importiert werden müssen, „fast nichts.“
Rum kostet je nach Qualität zwischen ca. 1 Euro und 30 Euro pro Flasche. Die bekanntesten Marken:
- Brugal (gegründet: 1888, Firmensitz: Puerto Plata), der Beste heißt „Siglo de Oro,“ das Design der Flasche ist fantastisch
- Bermúdez (gegründet 1852, Firmensitz: Santo Domingo), der Beste heißt „Bermúdez Aniversario 75 Años“
- Barceló (gegründet: 1930, Firmensitz: Santo Domingo), der Beste heißt „Barceló Imperial“
Mamajuana nennt man ein Getränk, welches ursprünglich von der indigenen Urbevölkerung aus Wurzeln, Zweigen und Kräutern hergestellt wurde, im Laufe der Jahrhunderte mit Rum, Gin, Wein und Honig verfeinert wurde. Einem der Inhaltsstoffe, dem palo indio, wird eine potenzsteigendernde Wirkung nachgesagt. Man bekommt diese Kräuterliköre im Supermarkt (375-500 ml), Verkäufer in touristischen Gebieten nehmen gern das Fünffache.
Es gibt sehr guten Kaffee. Das tropisch-feuchte Klima der Berghänge eignet sich hervorragend zum Anbau von Arabica-Sorten. Die bekannteste Marke heißt Café Santo Domingo. Dominikaner trinken den Kaffee meist stark, schwarz und süß, aber in touristischer Umgebung kennt man auch Milchkaffee (café con leche).
Speisen
[Bearbeiten]Die Dominikanische Republik bietet eine Vielzahl köstlicher Speisen, die von ihrer reichen Geschichte, den Einflüssen der indigenen Taíno-Kultur, der spanischen Kolonialzeit und afrikanischen Einflüssen geprägt sind.
La Bandera Dominicana: Das Nationalgericht der Dominikanischen Republik, bestehend aus weißem Reis, roten Bohnen, gebratenem oder geschmortem Fleisch (oft Huhn, Rind oder Schwein) und Salat. Es wird oft mit einer Seite Avocado serviert.
Sancocho: Ein herzhafter Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten wie Rind, Huhn und Schwein, kombiniert mit Wurzelgemüse wie Yams, Maniok und Süßkartoffeln sowie Mais. Es ist ein traditionelles Sonntagsessen und wird oft mit Reis serviert.
Mangú: Eine Beilage aus grünen Kochbananen, die gekocht, püriert und mit Zwiebeln serviert werden. Es ist eine beliebte Beilage zu Frühstücksgerichten und wird oft mit Queso Frito (gebratenem Käse) und Salami kombiniert.
Tostones: Doppelt frittierte grüne Kochbananen, die zu einer knusprigen Konsistenz gebraten und mit Salz gewürzt werden. Sie werden als Beilage oder Snack serviert und können mit verschiedenen Dips oder Salsas genossen werden.
Moro de Guandules: Ein Reisgericht, bei dem Reis mit Pigeon peas (Guandules) und Kokosmilch gekocht wird. Es wird oft mit Fleisch oder Huhn serviert.
Habichuelas con Dulce: Ein süßer Bohnenpudding, der aus roten Bohnen, Kokosmilch, Zimt, Ingwer und anderen Gewürzen hergestellt wird. Es ist ein beliebtes Dessert, das oft während der Osterzeit genossen wird.
Yuca con Mojo: Gekochte Yuca (Maniok) serviert mit einer köstlichen Knoblauch- und Zitronensauce, die als Mojo bezeichnet wird.
Chicharrón de Cerdo: Knusprige Schweinehaut, die oft als Snack oder Beilage serviert wird.
Pastelitos: Kleine frittierte Teigtaschen, die mit verschiedenen Füllungen wie Fleisch, Käse oder Kabeljau gefüllt sein können.
Dulce de Leche: Ein karamellähnliches Milchdessert.
Nachtleben
[Bearbeiten]Dominikaner gehen in der Regel freitags und samstags abends tanzen. Besonders beliebte Tänze sind Merengue oder Bachata, seltener Salsa. Junge Leute hören zunehmend die im gesamten karibischen Raum sehr populäre Musik Reggaetón. Der dazugehörige Rhythmus heißt „Dembow,“ der dazugehörige Tanz heißt Perreo.
Live-Konzerte werden in der Dominikanischen Republik fiesta genannt. Solche Fiestas sind auch für Touristen ein interessantes Erlebnis. Eine Vielzahl von Merengue- und Bachata-Interpreten tourt ständig durchs Land. Populäre Interpreten der 2000er waren die Band Aventura (die 2004 mit dem Song „Obsesión“ einen Nr. 1-Hit auch in Deutschland hatte) sowie die Sänger Raulín Rodríguez, Zacarías Ferreira, Joe Veras, Frank Reyes und Antony Santos. Man geht nicht so sehr zum Zuhören, sondern vielmehr zum Tanzen dorthin.
Eine sehr schnelle, wilde und ursprüngliche Variante der Merengue wird merengue típico oder auch güiri güiri genannt. Populäre Interpreten sind El Prodigio, Fefita La Grande, La India Canela, María Diaz oder José El Calvo.
Oft finden solche Fiestas an Autowaschplätzen (“Car Wash”) statt. Tagsüber werden halt Autos gepflegt, nachts nutzt man den Platz zum Nightlife.
Sonntags verbringen (wohlhabendere) Familien den ganzen Tag am Meer, am Fluss oder in den Bergen. Besonders „Santiagueros,“ Einwohner der großen Stadt Santiago im Landesinneren, fahren oft an Wochenenden „mit Sack und Pack,“ sprich: Surfausrüstung, Jetski etc. nach Cabarete, nisten sich mit der Familie in einem Hotel ein und bleiben das ganze Wochenende.
Unterkunft
[Bearbeiten]Die Mehrheit der europäischen Gäste kommt mit einem Pauschalarrangement in die Dominikanische Republik. Es gibt jedoch auch vor Ort viele (kleinere) Hotels unterschiedlicher Standards sowie in den touristisch erschlossenen Gebieten viele Häuser und Apartments, die man sehr günstig tage-, wochen- oder monatsweise mieten kann. Hauptsaison sind Weihnachten/Neujahr, Juli/August sowie semana santa, die Karwoche. Außerhalb dieser Zeit findet man reichlich Schlafstätten zu günstigen Preisen. Ein Moskitonetz ist u. U. zu empfehlen.
Feiertage
[Bearbeiten]| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| Fr, 1. Jan. 2027 | año nuevo | Neujahrstag |
| Mi, 6. Jan. 2027 | día de los reyes | Dreikönigstag |
| Mi, 13. Jan. 2027 | día nacional de la alfabetización | Nationaler Tag der Alphabetisierung |
| Do, 21. Jan. 2027 | día de Nuestra Señora de la Altagracia | Katholischer Feiertag |
| Di, 26. Jan. 2027 | día del padre de la patria Juan Pablo Duarte | Tag des Gründungsvaters Juan Pablo Duarte |
| So, 31. Jan. 2027 | día nacional de la juventud | Tag der Jugend |
| So, 14. Feb. 2027 | día de la amistad / día de San Valentín | Valentinstag |
| Do, 25. Feb. 2027 | día del patricio Matías Ramón Mella | Tag des Gründungsvaters Matías Ramón Mella |
| Sa, 27. Feb. 2027 | día de la independencia nacional | Tag der nationalen Unabhängigkeit im Jahr 1844 |
| Feb/Mär | carnaval | Karneval |
| So, 8. Mär. 2026 | día internacional de la mujer | Internationaler Tag der Frau |
| Mo, 9. Mär. 2026 | día del patricio Francisco del Rosario Sánchez | Tag des Gründungsvaters Francisco del Rosario Sánchez |
| Mo, 30. Mär. 2026 | aniversario de la batalla del 30 de marzo | Gedenken an die Schlacht vom 30. März |
| Mär/Apr | la semana santa | die Karwoche |
| letzter Sonntag im Mai | ía de la madre | Muttertag |
| So, 16. Aug. 2026 | día de la restauración | Tag der Restauration 1863 |
| Do, 24. Sep. 2026 | día de Nuestra Señora de la Mercede | Katholischer Feierta |
| Fr, 6. Nov. 2026 | día de la constitución | Tag der Verfassung |
| Fr, 25. Dez. 2026 | día de navidad | Weihnachten |
Der Valentinstag (14. Februar) hat in der Dominikanischen Republik einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland. Vor allem Ehe- und Liebespaare beschenken sich, aber auch andere Menschen, die man liebt oder mag, werden beschenkt.
Der Karneval wird nicht an allen Orten gleichzeitig gefeiert. Manche Gemeinden oder Regionen haben eigene Zeremonien. Colocos sind sind bunte Musikantentruppen, deren Stil auf Zuwanderer aus der anglophonen Karibik im 19. Jhdt. zurückgeht.
Über die Grenzen der Dominikanischen Republik hinaus berühmt ist der Karneval von La Vega im Landesinneren. An der Nordküste bietet es sich an, den Karneval in Río San Juan zu erleben, wo er unter dem Namen Caraverengue mit einem Merengue-Musikfestival kombiniert wird.
Die Woche vor Ostern, semana santa („heilige Woche”) genannt, nutzen viele der (offiziell meist katholischen, in Wirklichkeit aber in Glaubenssachen indifferenten) Dominikaner zu Feiern mit Saufgelagen. Meist passieren in diesen Tagen schwere Verkehrsunfälle, manch einer ertrinkt auch im Fluss oder Meer. Touristen sollten in diesen Tagen (und auch sonntags!) im Straßenverkehr sehr vorsichtig sein und mit allem rechnen.
Ebenso werden am Muttertag (Ende Mai) nicht nur Mütter von ihren Kindern, sondern häufig Frauen ganz allgemein beschenkt.
Sicherheit
[Bearbeiten]- Notrufe
Feuerwehr: +1 (809) 682-2000
Polizei: +1(809) 682-2151 oder ☎ 911
Es gibt eine Touristenpolizei, genannt Politur. Sie ist landesweit erreichbar unter ☎ +1 809-222-2026 und hat in allen Touristenzentren Dienststellen.
Die Kriminalität und die Gewaltbereitschaft in der Dominikanische Republik ist erheblich gestiegen. Es gab keine terroristischen Akte in der Vergangenheit. Immer öfters kommt es zu Übergriffen auf Touristen oder dort länger lebende Residenten. Das Erste, was man Touristen im All-inclusive-Resort allerdings sagt, ist: „Verlassen Sie nicht das Hotelgelände, das ist gefährlich.“
Der Hauptgrund ist, dass man natürlich nicht dafür einstehen möchte, wenn doch etwas passiert. Ein weiterer Grund: Sie sollen nicht erfahren, dass es alle Leistungen, die das Hotel bietet (Geld wechseln, organisierte Reisen etc.) außerhalb der Hotelanlage viel günstiger gibt. Wenn jemand von den Touristen das weiß oder einen entsprechenden Verdacht hegt, erzählt man schnell ein paar Horrorgeschichten, um sie bloß davon abzuhalten, das Hotel zu verlassen. Folgendes bezüglich der Sicherheit sollten man wissen:
Wer unsicher ist, bewege sich außerhalb des Hotels nicht allein, sondern besser zu zweit oder am allerbesten in einer kleinen Gruppe. Es gibt (im lateinamerikanischen Maßstab betrachtet) in der Dominikanischen Republik weniger Gewalt und Kriminalität, allerdings mehr als in Mitteleuropa. Die Vorsicht, die man überall walten lassen sollte, ist aber auch hier erforderlich. In dichtem Gedränge muss man vor allem in der Hauptstadt Santo Domingo auch mit Taschendieben rechnen.
Vorsicht ist geboten bei vielen länger hier wohnenden „Landsmännern“ und nicht zu vertrauensselig zu sein. Das vormalige Nachrichtenmagazin SPIEGEL schrieb einmal in einem Artikel, dass man nirgendwo sonst eine solche Mischpoke findet wie in der Dominikanischen Republik. Unter den Residenten befinden sich eine Menge Leute, die mit Gaunereien und Betrügereien ihr Leben in der Karibik finanzieren. (Dasselbe gilt übrigens für alle Urlaubsparadiese, beispielsweise auch für Mallorca oder die Kanarischen Inseln).
Prostitution. die legal ist, gibt es überall, besonders viel in den ärmeren nördlichen Orten wie Las Terrenas, Cabarete, Sosúa, and Boca Chica. Wer Anmache vermeiden möchte halte sich fern. Es gibt nicht nur Bordelle und Massagesalons, im Car-Wash findet man bereitwillige Damen und in vielen Bars. Geht mann in der Strip-Bar oder einem Night-Club auf die Suche, wird für seine Auserwählte eine Ablöse Salida) fällig. „Damenbesuch“ im Hotelzimmer erfordert normalerweise Ausweiskontrolle an der Rezeption zur Sicherheit. Viele der dunkelhäutigeren Damen kommen aus Haiti. Untersuchungen 2018/9 haben bei 2,5 %–12,4 % HIV-Infizierte gefunden. AIDS heißt auf spanisch SIDA. Ein Viertel sind Minderjährige, was Strafen oder Erpressung durch korrupte Polizisten zur Folge haben kann. Eine seit den 2010ern beliebt gewordenen Masche ist es männliche Touristen wegen „Belästigung“ einer Frau zu belangen und dann Schmiergelder zu fischen.
Korruption in der öffentlichen Verwaltung, bei der Polizei, beim Zoll und bei Flughafenkontrollen kommt durchaus vor. Auch der Polizei kann man nicht in dem Maße vertrauen, wie Sie das aus Deutschland kennen, weder der Policía Municipal noch der AMET oder der Policía del Turismo (Politur). Wenn man polizeiliche Hilfe anfordern, bekommt man die Dienstleistung eventuell „berechnet“ und keine Quittung dafür! Häufiger hört man, dass sogar die deutsche Botschaft in Santo Domingo Visumsanträge ausreisewilliger Dominikaner (beispielsweise aufgrund der Heirat einer Dominikanerin mit einem Deutschen) nach Zahlung von 500 Euro deutlich schneller bearbeitet, aber das ist doch sicher nur ein Gerücht, oder? Wenn so etwas passieren sollte, könnte man sich bei Auswärtigen Amt in Berlin erfolgreich beschweren. Sich über Korruption bei den dominikanischen Behörden zu beschweren ist sicherlich schwieriger.
In der Dominikanischen Republik darf man, anders als in Europa, bewaffnet umherlaufen. Manch einer braucht das wohl, um sich das Image eines vollwertigen Mannes zu geben. Man lege sich nicht mit solchen Leuten an, manchmal schießt so ein Idiot tatsächlich mit der Pistole, um sich Respekt zu verschaffen. Im Jahr 2006 erschoss ein Busfahrer in der Nähe von Santo Domingo einen Passagier, der zu wenig Geld hatte (und zwar umgerechnet ca. 30 Cent zu wenig).
Sowohl das Nachbarland Haiti wie auch die Dominikanische Republik werden für Drogenschmuggel benutzt. Dabei „fällt genug vom LKW,“ um einen örtlichen Markt, auch für Touristen, am laufen zu halten. Der Weg geht dabei von Kolumbien nach Haiti, wo die Kontrollen gering sind, dann über die Berge in die Dominikanische Republik und weiter über Puerto Rico in die USA. Kontrolliert wurde das Geschäft lange von César Emilio Peralta, alias El Abusador, der 2019 verhaftet wurde. Seit 2020 gibt es die von Ganoven aus Albanien geschaffenen Route des Schmuggels über Guinea-Bissau nach Europa. Bei Drogenbeschaffungskriminalität gibt es in der Dominikanischen Republik nicht mehr oder weniger als in Deutschland auch.
- Drogenkonsum und Drogenhandel sind auch bei geringen Mengen strafbar. Für den Besitz von Cannabis bis zu 5 Gramm schreibt das Gesetz 6–24 Monate Gefängnis plus Geldstrafe zwingend vor. Bei allem was irgendwie nach „Handel“ aussieht ist man mit 10–20 Jahren dabei. Die Polizei kontrolliert aktiv in touristischen Gebieten. Die Zustände in örtlichen Gefängnissen sind das was Diplomaten „prekär“ nennen. Über sechzig Prozent der Gefangenen sind in lange dauernder U-Haft.
Gesundheit
[Bearbeiten]Ärzteliste der deutschen Botschaft (2024)
Ambulanz: 911 oder +1(809) 788-1122
Siehe auch: Tropenkrankheiten
- Malaria ist selten – wenn dann tropica. Prophylaxe ist unter Abwägung des Nutzens und der Nebenwirkungen eher nicht zu empfehlen.
- Von Aedes-Mücken (Aedes Aegypti) werden mehrere Krankheiten übertragen. Hier ist auch tagsüber Schutz sinnvoll: Dengue- und Chikungunyafieber.
- Es gab keine Lebensmittel- oder Fleischskandale. BSE, Schweinepest, Vogelgrippe oder Gammelfleisch waren hier nie ein Thema. Man kann bedenkenlos alles essen. Die Hygienestandards sind in den Hotels sehr gut.
- Die Haut sollte mit mindestens Sonnenschutzfaktor 15 vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Norddeutschland liegt etwa auf dem 52. Breitengrad, die Dominikanische Republik etwa auf dem 19. Breitengrad, d. h. die Sonne steht viel höher als bei uns.
Klima und Reisezeit
[Bearbeiten]Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September bis Oktober), allerdings kann man die Dominikanische Republik das ganze Jahr über bereisen. Während der Hurrikan-Saison (Juni–November) kann es zu schweren lokalen Unwettern und Überschwemmungen kommen, der Süden ist hier stärker betroffen. Am schönsten ist es für Europäer eigentlich von Januar bis März - exakt dann, wenn es in Europa am kältesten ist.
In den z. T. bis über 3.000 Meter hohen Bergen ist es kälter. In der höchstgelegenen Stadt der Dominikanischen Republik, Constanza, liegen Temperaturen im Winter auch unter dem Gefrierpunkt. Dort werden nicht tropische Früchte, sondern Kartoffeln, Kohl und Erdbeeren angebaut - wie in Mitteleuropa. Auf dem höchsten Berg der Karibik 6 Pico Duarte fällt ab und zu Schnee.
An der Küste ist das Klima tropisch, mit ganzjährig Temperaturen um 32 Grad Celsius tagsüber und 22 Grad Celsius nachts sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Besonders an der Nordküste regnet es nachts häufig.
Daraus resultiert eine paradiesisch-tropische Vegetation. Blumenfreunde finden überall Bougainvilleen in vielen verschiedenen Farben und zwei bis drei Meter hohe blühende Hibsikussträucher. Im Sommer blühen die auch Flammenbäume genannten Flamboyants (meist rot, manche auch gelb), im Winter (Dezember/Januar) blühen die pascuita genannten Bäume, die bei uns als Topfpflanzen unter dem Namen „Weihnachsstern“ verkauft werden (ebenfalls meist rot).
Im Winter ist es nur ca. 5 Grad kälter als im Sommer, d. h. an der Küste ca. 27 Grad tagsüber und ca. 18 Grad nachts.
Wegen der Lage variiert die Tageslänge kaum. Zwischen 18 und 19 Uhr wird es ganzjährig Nacht.
Regeln und Respekt
[Bearbeiten]Dominikaner (und genauso die im Land lebenden Haitianer) zeigen ähnliche Verhaltensweisen wie Europäer. Man kann also auch - von sprachlichen Barrieren abgesehen - genauso mit ihnen kommunizieren.
- Ähnlich wie in Südeuropa sind die Menschen herzlicher und weniger unterkühlt als beispielsweise Nordeuropäer.
- Es geht temperamentvoll zu, aber aggressives Verhalten wird abgelehnt. Schon deutsche „Entschlossenheit“ wird manchmal als Respektlosigkeit und Aggressivität gedeutet.
- Dominikaner sind außerordentlich sauber und duschen bis zu einem halben Dutzend mal täglich. Wenn Sie in einem vollbesetzten Bus sind, werden sie bemerken, dass niemand von ihnen nach Schweiß riecht. Die Einzigen, die oft unangenehm riechen, sind a) haitianische Ernte- oder Bauarbeiter. Wenn sie den Bus betreten, beginnt oft deswegen eine heftige Diskussion zwischen dem Personal, das natürlich Geld verdienen will und den Fahrgästen, die sich belästigt fühlen. Man mische sich als Tourist nicht in solche Diskussionen ein. b) Ausländer. Vor allem Europäer (und teilweise auch Nordamerikaner) werden von den Dominikanern als ungepflegt empfunden. Männer mit Schweißflecken im Hemd oder Frauen mit sichtbaren Achselhaaren im ärmelfreien Kleid sind für Dominikaner ein Greuel. Anders als im Umgang mit den Haitianern sagt man aber i.d.R. nichts, weil die Ausländer ja viel Geld ins Land bringen. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen, überdenken Sie aus Respekt bitte vorher Ihren Pflegezustand!
- Männer begrüßen Männer per Handschlag oder familiärer per Umarmung.
- Männer und Frauen begrüßen Frauen häufig mit einem Kuss oder zwei Küssen auf die Wange(n).
- Kinder können ebenso durch Umarmungen oder Küssen auf die Wange begrüßt werden. Man darf anders als z. B. in asiatischen Kulturkreisen ihren Kopf berühren.
- Was für die Begrüßung gilt, trifft auch für die Verabschiedung zu.
- Wer privat einen Besuch macht, bringt (kleinere) Geschenke mit. Das sollten praktische Sachen wie ein Kleidungsstück, ein Haushaltsgerät, eine Tischdecke oder schönes Besteck sein - Hauptsache es macht Freude. Am meisten freuen sich Dominikaner (auch viele Erwachsene) über Schokolade, die allerdings bei den tropischen Temperaturen den Weg oft nicht übersteht, ohne flüssig zu werden. Ebenfalls sehr beliebt sind Parfüms für Männer wie für Frauen.
Dominikanische Familien
[Bearbeiten]Dominikaner spielen für ihr Leben gern Domino, wenn es sein muss, den ganzen Tag. Teilweise auch um Geld, vor allem aber aus Spaß. Wer als Ausländer mit ihnen mithalten kann, genießt Respekt.
Männliche Dominikaner interessieren sich eher wenig für Fußball, aber sehr für Baseball (wird auch pelota genannt). Überall sieht man Jungen, die das Schlagen und Fangen üben. Für viele ist es ein großer Traum, einmal Profi in der amerikanischen MLB (“Major League Baseball”) zu werden. Manch einer hat das schon geschafft und ist als reicher Mann in die Dominikanische Republik zurückgekehrt. (In der englischen Wikipedia kann man sehen, wie lang die Liste der dominikanischen Baseballspieler in den USA ist.)
Viele dominikanische Frauen verbringen, wie auch Frauen in anderen lateinamerikanischen Ländern, viele Stunden vor dem Fernseher und sehen sich telenovelas an. (Telenovelas nach dem lateinamerikanischen Vorbild sind inzwischen auch in Deutschland ein Begriff.)
Die traditionellen männlichen und weiblichen Verhaltensmuster und Geschlechterrollen sind deutlich wichtiger als in Deutschland. Das betrifft das ganze Leben:
- Männer haben „ganze Kerle“ zu sein, interessieren sich für Technik (Autos, Motorräder) und sehr viele gehen sonntags zum Hahnenkampf, um Spaß zu haben und idealerweise Geld dabei zu verdienen.
- Frauen sind ihrem Selbstverständnis nach sexy, ihre Vorbilder sind die Protagonistinnen der Telenovelas (auch Shakira, Paulina Rubio, Thalía, Jennifer López haben als Schauspielerinnen in Telenovelas angefangen) - und die Barbiepuppe. Neben der Telenovela ist das größte Laster der Frauen die lotería nacional. Darum sieht man überall Lottoannahmestellen (banca genannt - nicht zu verwechseln mit banco - die Bank). Es gibt ausgefeilte Systeme, die Zusammenhänge zwischen Träumen und Zahlen herstellen und abhängig davon, was die Frauen geträumt haben, spielen sie entsprechende Zahlen in der Hoffnung, dass sie gezogen werden. Diese Art der Traumanalyse ist eines der Hauptgesprächsthemen von Dominikanerinnen.
- Jungen spielen Baseball oder tragen schon früh zum Familieneinkommen bei.
- Mädchen spielen mit Puppen oder helfen im Haushalt.
- Haustiere: Der Hund ist ein Hund und bleibt ein Hund und betritt i.d.R. nicht das Haus - und hundertprozentig schläft er nicht auf dem Sofa oder gar im Bett. Gleiches gilt für die Katze. Hunde sollen Einbrecher beißen und Katzen sollen Mäuse jagen. Und sonst nichts.
- Dominikaner sind ihrem Selbstverständnis nach aktiv heterosexuell. Homosexualität wird belächelt. Man geht Schwulen aus dem Weg, nur in der Hauptstadt gibt es eine „Szene;“ Mindestalter 18. Die Homophobie geht nicht so weit wie z. B. in Jamaika, wo selbst berühmte Reggaemusiker in ihren Songs dazu aufrufen, Schwule zu töten.
Kommunikation
[Bearbeiten]Außerhalb der Touristenhotels sprechen die meisten Dominikaner ausschließlich einen spanischen Dialekt. Auf der Halbinsel Samaná gibt es Dominikaner, die von US-amerikanischen Negersklaven abstammen und deshalb nicht Spanisch, sondern Englisch sprechen. Die im Land lebenden Haitianer sprechen meist Haitianisch (eine Kreolsprache), selten auch Französisch und meist ein bisschen Spanisch.
Mimischer Ausdruck und Gestik entsprechen weitestgehend europäischen Gepflogenheiten, so dass die Kommunikation auch trotz sprachlicher Barrieren nicht allzu schwer fällt.
Auf gemachte Zusagen darf man sich, wie in vielen Gegenden der Welt, nicht allzu sehr verlassen. Manchmal wird aus Höflichkeit etwas zugesagt, was dann nicht eingehalten werden kann. Pünktlichkeit wie in Deutschland ist in der Dominikanischen Republik nicht immer gewährleistet.
Kommunikation findet, anders als bei uns, überwiegend verbal und kaum schriftlich statt. Ein Brief, ein Poesiealbum, eine Zeitungsannonce - weitgehend unbekannt in der Dominikanischen Republik. Eine Postadresse haben nur wenige, oft haben sogar die Straßen keine Namen, und wenn sie welche haben, interessiert es oft niemanden, wie die Straße heißt.
Praktische Hinweise
[Bearbeiten]Mobilfunk
[Bearbeiten]Ein Handy (celular) ist für Dominikaner (fast) jeden Alters ein beliebtes Statussymbol. Die Netzabdeckung ist inzwischen sehr gut. Lücken in der Netzabdeckung gibt es vor allem in den Bergen.
Die Roaming-Gebühren mitteleuropäischer Anbieter sind so, daß man sich für Kontakte in die Heimat auf Internet-Telefonie oder eine lokale SIM-Karte beschränken sollte.
Auslandsvertretungen
[Bearbeiten]Siehe auch: Konsulate in Santo Domingo
Da für touristische Besuche keine Einreiseerlaubnisse nötig sind, werden sich vor allem Geschäftsreisende und Langzeit-Urlauber an die konsularischen Vertretungen in Mitteleuropa wenden müssen:
- Konsularabteilung der dominikanischen Botschaft, 10719 Berlin, Knesebeckstraße 61A. E-Mail: embalemania@mirex.gob.do. Preis: Geschäftsreisevisa US$ 150/200.
- Generalkonsulat, Stiftstraße 2, 60313 Frankfurt am Main. Konsularbezirk umfasst die Länder Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen.
- Generalkonsulat, 20354 Hamburg, Neuer Wall 39. Tel.: +49 40 47 40 84. Konsularbezirk umfasst die Länder Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.00-15.00.
- Konsularabteilung der dominikanischen Botschaft, Prinz Eugen Strasse 18, A-1040 Wien. Tel.: +43 1 505 85 55. Die Vertretung in Wien ist zuständig für Österreich, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Slowenien.
- Konsularabteilung der dominikanischen Botschaft, Weltpoststrasse 4, CH-3015 Bern. Tel.: +41 31 351 25 62. Auch zuständig für Liechtenstein.
- Generalkonsulat, Löwenstrasse 65, 8001 Zürich. Tel.: +41 43 818 93 44.
Literatur
[Bearbeiten]- Deagan, Kathleen A.; En Bas Saline: A Taíno Town before and after Columbus; Gainesville, Fl. 2023 (University of Florida Press)
- Hayes de Kalaf, Eve; Legal Identity, Race and Belonging in the Dominican Republic: From Citizen to Foreigner; New York, NY 2022 (Anthem Press); [Massenausbürgerung gebürtiger Dominikaner haitianischer Abstammung.]
- Lara, Ana-Maurine; Streetwalking: LGBTQ Lives and Protest in the Dominican Republic; 2020 (Rutgers University Press); ISBN 9781978816534
- Latta, Steven [et. al.]; Birds of the Dominican Republic and Haiti; 2006; ISBN: 0691118906
- Marr-Bieger, Lore; Dominikanische Republik; Erlangen ⁷2019 (Michael Müller Verlag)
- Peguero, Valentina; The Militarization of Culture in the Dominican Republic, from the Captains General to General Trujillo; 2004 (University of Nebraska Press)
- Tölke, Benedikta; Gracias a Misericordia – Ein religiöser Synkretismus in der Dominikanischen Republik; Berlin 2011 (Wissenschaftlicher Verlag) [über die synkretistsiche voodooähnliche Religion Santería, die sich in Kuba entwickelte]
- Weiss, Sandra; Dominikanische Republik verstehen; Ammerland/Starnberger See 2023 (Studienkreis für Tourismus und Entwicklung)
Weblinks
[Bearbeiten](Stand: Dez 2025)
- Tourismusportal der Dominikanischen Republik, engl. und sp.
- Wetterdienst (sp.) mit Unterseiten Seewetter und tropische Wirbelstürme
- domreptotal.com Nachrichtenportal (dt.)
- deultimominuto.net Nachrichtenportal, sp. und engl.
- visitdominicanrepublic.org (engl.), moderat kommerziell



