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Cibao

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Die Region Cibao liegt im Norden der Dominikanischen Republik. Sie grenzt an die Regionen Este und Sur sowie an den benachbarten Staat Haiti.

Geographische Regionen der Dominikan. Republik, blau: Cibao

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Begriff Cibao kommt aus der Sprache der Taíno und bezog sich ursprünglich auf das fruchtbare Tal zwischen den Gebirgsketten "Cordillera Central" und der "Cordillera Septentrional", heute versteht man darunter die gesamte nördliche Region des Landes.

Regionen[Bearbeiten]

Cibao gliedert sich in vier Regionen mit zusammen 11 Provinzen

Cibao Nordeste[Bearbeiten]

Duarte[Bearbeiten]

Diese Provinz liegt im östlichen Teil des Tales Vega Real. 1896 entstand dort ein Districto Pacificador, 1907 wurde er zur Provinz aufgewertet, 1925 wurde der Name in Duarte geändert, dem Gründer der Dominikanischen Republik Juan Pablo Duarte. Dort findet man tropisch feuchten Wald mit jährlichen Niederschlagsmengen bis zu 2000 mm.

Die Provinz besteht aus den Gemeinden Arenoso, Castillo, Hostos, Las Guáranas, Pimentel, San Francisco de Macorís (Sitz der Verwaltung) und Villa Rivas.

Hermanas Mirabal[Bearbeiten]

Auch als Provinz Salcedo bekannt, ist dies eine der flächenmäßig kleinsten Provinzen. Der Geschichte nach war die Dame Juana Nunez die erste Ehefrau von Captain Don Baltasar Nunez Lozada. Ihr soll der Ort gleichen Namens gehört haben. Im Jahre 1880 erhielt er den offiziellen Namen „Juana Nunez, Sektion de la Vega“. Fünf Jahre später, als die Provinz Espallat gegründet wurde, änderte man den Namen um in „Salcedo Juana Nunez“ zu Ehren des Unabhängigkeitskämpfers Francisco Antonio Salcedo. Zu der Provinz gehören noch die Gemeinden Tenares und Villa Tapia.

María Trinidad Sánchez[Bearbeiten]

Diese Provinz schließt östlich an Espalliat an und hat eine lange Küstenlinie von Rio San Juan bis zum Cayo Jackson. Dort findet man immer wieder unberührte Strände. Der Sitz der Verwaltung befindet sich in der Stadt Nagua mit rund 60.000 Einwohnern. Ein großer Teil der Stadt liegt unterhalb des Meeresspiegels, dies könnte zu Überflutungen führen. Dies geschah in der Nachbarstadt Matanza (heute Matancita) während der Regierungszeit von Rafael Leonidas Trujillo (1930-1961). 1946 führte ein Erdbeben dort zu Überschwemmungen.

Weitere Gemeinden sind Cabrera, El Factor und Río San Juan.

Samaná[Bearbeiten]

Der Name dieser großen Halbinsel ist indianischen Ursprungs, die Bedeutung aber unbekannt. Die Hlbinsel hat eine Länge von 54 Km und eine Breite von 17 Km, was eine Fläche von 989 qKm ergibt. Der Sitz der Verwaltung ist in Santa Barbara Samaná, gegründet 1756 im Auftrag des spanischen Gouverneurs Peñaranda Rubio. Bewohner von den Kanarischen Inseln und französische Abenteurer von den Islas Tortugas waren die ersten Siedler. Auf der Halbinsel wird heute für industrielle Zwecke produziert, u. a. Marmor. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind auch zahlreiche Häfen wie der 1977 eröffnete Port Cayo Levantado in Arroyo Barril. Im Jahre 2006 wurde der neue Internationale Flughafen El Catay eröffnet, der auch von Deutschland aus angeflogen wird.

Weitere Gemeinden sind Las Terrenas und Sánchez.

In der Bucht von Samana kann man in den Monaten Dezember bis März Buckelwale beobachten.

Cibao Noroeste[Bearbeiten]

Dajabón[Bearbeiten]

Die Provinz Dajabón liegt südlich von Monte Cristi und hat eine lange Grenze zu Haiti und einen der wenigen Grenzübergänge in der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Über die Entstehung des Namens gibt es mehrere Versionen, er kann der Indianersprache entstammen aber ebenso aus dem Französischen kommen. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Neben Erdnüssen wird in den Monaten März bis August Reis geerntet. Dafür gibt es eine große Anzahl von Bewässerungskanälen.

Das Verwaltungszentrum Dajabón wurde zwischen 1771 und 1776 gegründet, wurde aber nach kurzer Zeit wegen des Unabhängigkeitskrieges wieder aufgegeben. Die Neugründung erfolgte erst nach dem Wiederherstellungskrieg im Jahre 1865. Heute leben dort etwa 17.000 Menschen. Der Ort hat bedeutende Hochschulen: das “Instituto Agrario Dominicano“, die Landwirtschaftsschule „San Ignacio de Loyola“ der Jesuiten und die von Nonnen geführte Schule „El Colegio la Altagracia“.

Weitere Gemeinden sind El Pino, Loma de Cabrera, Partido und Restauración.

Monte Cristi[Bearbeiten]

Dies ist die nordwestlichste Provinz der Dominikanischen Republik an der Atlantikküste, mit einem kurzen Grenzstreifen zu Haiti. Es ist eines der rückständigsten Gebiete des Landes. Erste europäische Ansiedlungen entstanden im Jahre 1553 durch 60 spanische Bauernfamilien von den Kanarischen Inseln. Das gleichnamige Verwaltungszentrum wurde in den Jahren 1605 und 1606 auf Anordnung des spanischen Königs zerstört, weil man dort mit Piraten Handel getrieben hatte. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts begann ein Neuanfang durch europäische Einwanderer. Der Hafen erlebte zwischen 1920 und 1950 seine Blütezeit. Tropenhölzer und landwirtschaftliche Produkte wurden nach Europa verschifft. Heute hat er nur noch geringe Bedeutung als Fischereihafen. Dort leben heute etwa 20.000 Einwohner.

Weitere Gemeinden sind Castañuela, Guayubín, Las Matas de Santa Cruz, Pepillo Salcedo und Villa Vásquez.

Santiago Rodríguez[Bearbeiten]

Diese Provinz wurde erst 1844 auf dem Gelände des aufgegebenen Dorfes Sabaneta gegründet. Der Offizier der dominikanischen Armee Santiago Rodriguez war einer der Mitbegründer des Dorfes Sabaneta. Daraus wurde St. Ignatius Sabaneta. Zehn Jahre später machte man daraus einen Militärposten und 1858 konstituierte sich die Gemeinde von Santiago. Im Jahre 1879 kam es im Hafenviertel von Monte Cristi zu Ausschreitungen, man behauptete dort, Sabaneta habe immer zu Monte Cristi gehört. 1936 gab man der Provinz dann den Namen Santiago Rodriguez mit dem Ort Sabaneta in der Provinz Monte Cristi. Erst im Dezember 1948 wurde per Kongress Gesetz die eigenständige Provinz Santiago Rodriguez ausgerufen.

Die schwach besiedelte Provinz lebt fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Die Erzeugnisse, Bohnen, Bananen, Süßkartoffeln, Mais und Maniok, werden auf den Märkten der Umgebung, aber auch in der Hauptstadt Santo Domingo verkauft. Daneben gibt es eine Holzindustrie für den heimischen Markt.

Im Jahre 2006 wurde die Provinz in die Gemeinden Monción, San Ignacio de Sabaneta und Villa de los Almácigos geteilt. Touristenattraktionen sind die Höhlen von Clavijo am See Yaguajal.

Valverde[Bearbeiten]

Die Provinz Mao grenzt an die Provinzen Monte Cristi und Puerto Plata, liegt aber einige Kilometer von der Küste entfernt. Sie wurde vermutlich nach 1606 von den Bewohnern von Monte Cristi und Puerto Plata gegründet, nachdem deren ursprünglichen Wohnräume wegen des Handels mit Piraten auf Anordnung des spanischen Königs zerstört worden waren. In einem Erlass des Präsidenten Carlos F. Morales vom Januar 1904 wurde die Provinz Mao umbenannt in Valverde zum Andenken an den General José Desiderio Valverde.

Die drei größten Orte sind hier das Verwaltungszentrum Mao, Esperanza und Laguna Salada. Man findet dort die größten Reisanbauflächen der gesamten Republik, natürlich wieder mit entsprechender Wasserkanalisation. Mit dem Anbau von Mais liegt man an zweiter Stelle. Rund um Mao werden zudem Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kakao, Kokosnüsse, Mais, Bohnen, Maniok und andere Knollenfrüchte geerntet.

Cibao Norte[Bearbeiten]

Espaillat[Bearbeiten]

Dies ist eine Küstenregion am Rio Yuma zwischen Puerto Plata und Cabrera. Benannt ist die Provinz nach Ulises Francisco Espaillat (1823-1878), der im Jahre 1876 kurzzeitig President der Dominikanischen Republik war.

Das Verwaltungszentrum Moca liegt ganz im Süden. Neben Landwirtschaft mit umfangreichen Bewässerungskanälen gibt es Schweinezucht und 50 % aller Geflügelprodukte des Landes werden hier erzeugt.

Weitere Gemeinden sind Cayetano Germosen, Gaspar Hernández und Jamao al Norte.

Puerto Plata[Bearbeiten]

Puerto Plata wurde 1496 von dem Bruder Batholomew Columbus gegründet. 1605 / 1606 wurde die Hafenstadt ebenso wie Monte Cristi auf königlichen Befehl hin zerstört. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts blieb die Provinz unbewohnt. 1823 wurde sie von Truppen aus Haiti bestzt, bis 1870 kam es im Zusammenhang mit weiteren Besetzungen und dem Unabhängigkeitskampf immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Im September 1907 wurde Puerto Plata unter Einbeziehung von den Gemeinden Altamira, Blanco und Bajabonico eine Provinz der Republik. Weitere Gemeinden sind Imbert, Los Hidalgos, Luperon, Sosúa, Villa Isabel und Villa Montellano. Im Jahre 1897 eröffnete die Eisenbahnlinie Ferrocarril Central Dominicano ihr Streckennetz. Erst mit dem Bau der Autobahn sank die Bedeutung der Eisenbahn.

Santiago[Bearbeiten]

Der Ort Santiago de los Caballeros wurde im Jahre 1495 durch 30 Ritter des spanischen Ordens von Santiago gegründet. Er befand sich damals etwa 7 Km entfernt, bei dem heutigen Ort Jaragua, wo man noch einige Ruinen sehen kann. 1562 wurde der Ort von einem Erdbeben zerstört und an den Ufern des Rio Yaque del Norte wieder aufgebaut. In den Jahren 1673 und 1842 gab es weitere schwere Erdbeben. 1689 und 1804 bestezten die Franzosen den Ort.

In der Provinz leben über 1,7 Millionen Menschen. Mit einer Einwohnerzahl von Santiago de los Caballeros, die nahe an die Millionengrenze reicht ist dies die zweitgrößte Stadt des Landes. Hauptanbauprodukte im Cibao Tal sind Tabak und Zuckerrohr. In der Stadt werden sie zu sehr guten Zigarren und zu Rum verarbeitet. Es gibt eine katholische Universität - Universidad Católica Madre y Maestra. Es gibt einen Zoo und Botanischen Garten, Museen und das 67 m hohe „Monumento a los Héroes de la Restauracion de la República“ 1940 erbaut im Auftrag des Diktators Trujillo.

Weitere Gemeinden sind Jánico, Licey al Medio, Punal, Sabana Iglesia, San José de las Matas, Tamboril, Villa Bisonó und Villa Gonzáles.

Cibao Sur[Bearbeiten]

La Vega[Bearbeiten]

Die Provinz la Vega besteht aus den Gemeinden Constanza, Jarabacoa, Jima Abajo und La Vega, 130 Km nordöstlich von Santo Domingo. Die Spanier im Gefolge von Christopher Columbus trafen am Fluß Riu Camú auf Indianer, die dort Gold wuschen. Daraufhin ließ Columbus 1495 in nächster Nähe eine Befestigung errichten, das Fortaleza la Concepción. 1512 begann man mit dem Bau einer Klosterkirche, „Monasterio de San Francisco. Beides wurde von einem Erdbeben im Jahre 1562 zerstört. Auf den Grundmauern des Klosters wurde 1564 die Wallfahrtskirche „Santo Cerro“ errichtet.

Der Ort Constanza, eine Gründung der Indianer, liegt gut 1.100 m hoch in einem Tal der Zentralkordilleren. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen dort das ganze Jahr über etwa 16 Grad, was den Ort zum Kurort macht. Im Winter kann es sogar Frost geben. Erst seit 1947 gibt es eine bafahrbare Straße dorthin.

In der Provinz wird Kaffee und Kakao geerntet, aber auch Gemüse und Obst, daneben gibt es eine bedeutende Rinderzucht.

Monseñor Nouel[Bearbeiten]

Diese kleine Provinz liegt zwischen La Vega und Santo Domingo im Tal der Flüsse Rio Yuna und Rio Jima, mit dem Highway Duarte mitten darin. Benannt wurde sie nach dem Erzbischof von Santo Domingo Monseñor Dr. Adolfo Alejandro Nouel y Bobadilla, der in den Jahren 1912-13 kurzzeitig President der Dominikanischen Republik war.

Der Sitz der Verwaltung befindet sich in Bonao. Der Name dieses Ortes hat einen indianischen Ursprung. Die Region ist reich an Bodenschätzen. Dort werden u. a. Kupfer und Eisennickel abgebaut.

Weitere Gemeinden sind Maimón und Piedra Blanca.

Sanchez Ramírez[Bearbeiten]

Diese Provinz wurde im Jahre 1505 auf Befehl des Inselgouverneurs Nicolas de Ovando gegründet. 1952 wurde sie geteilt, der andere Teil ist heute die Provinz Duarte. Benannt wurde sie nach dem Brigadier Juan Sánchez Ramirez, der 1808 gegen die französischen Truppen gekämft hatte.

Sie ist sehr fruchtbar mit umfangreichen Bewässerungskanälen, die aus einer Vielzahl von Bächen und Flüssen gespeist werden, so kann man Kaffee, Kakao und Reis anbauen.

Die Verwaltung hat ihren Sitz in Cotui. Cotui wurde 1510 von Rodrigo de Trujillo im Auftrag von Nicolas de Ovando gegründet. Es ist damit eine der ältesten Ortsgründungen in der Neuen Welt. Der Name geht auf den Indianerführer Cotoy zurück. Die Indianer haben dort schon im Tagebau nach Gold und Silber geschürft. Heute wird auch Aluminium- und Eisenerz abgebaut.

Weitere Gemeinden sind Cevicos, Fantino und La Mata.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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