Wikivoyage:Abseits der Touristenpfade

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Hier findest Du alle bisherigen Ziele „Abseits der Touristenpfade“. Kommende Ziele „Abseits der Touristenpfade“ werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2018[Bearbeiten]

  • Central Viseu de Sus.jpg

    Oktober:

    Vișeu de Sus (deu. Oberwischau, veraltet: Zwischenbach, ung.: Felsővisó) ist eine rumänische Kleinstadt in der Maramureș, die vor allem durch die Wassertalbahn bekannt ist. Die 1956 zur Stadt erhobene Gemeinde liegt am Zusammenfluss des Flusses Wasser (rumänisch Vaser) in die Wischau (Vișeu), am Rand der Ostkarpaten auf einer Höhe von 427 Metern. Sie hat gut 15.000 Einwohner. Wichtigste touristische Attraktion im Ort ist die Wassertalbahn, eine Schmalspur-Dampfbahn, die man vor Ort liebevoll Mocăniță (d.h. so viel wie „kleine Berghirtin“) bezeichnet. Sie wurde zwischen 1930 und 1933 für den Holztransport gebaut, hat die Spurweite 30 Zoll (760 mm), ist 56 km lang und folgt dem Verlauf des Flusses Wasser. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Züge beträgt 10 km/h.
  • Kirche auf dem Dorfanger in Aderklaa.jpg

    September:

    Aderklaa ist ein typisches Angerdorf, wie sie im Marchfeld häufig vorkommen.

    Im Gemeindegebiet wurden Besiedlungsspuren aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit, der Hallstattzeit und der La-Tène-Zeit gefunden. Die Siedlung Aderklaa wurde im Jahr 1250 Erstmals urkundlich erwähnt. 1809 war Aderklaa ein Schauplatz der Schlacht bei Wagram.

    Trotz der Nähe zu Wien ist Aderklaa keine Siedlung mit ausgesprochener Suburbanisierungstätigkeit und hat seinen dörflichen Charakter weitgehend bewahrt.
  • Samothraki island.jpg

    August:

    Samothraki ist die nördlichste der Nordägäische Inseln. Weltweit berühmt ist die Insel durch den Fund der antiken Skulptur der Nike von Samothrake. Auf Nachhaltigkeit im Tourismus und in der Landwirtschaft wird vermehrt wert gelegt. Samothraki verfügt über besondere Naturschönheit, mit steilen Bergen, reicher Flora und Fauna, ausgedehnten Wäldern, Bächen, Wasserfällen, kleinen Seen. Es gibt zwei Hauptorte: Kamariotissa und Chora, in denen man die meisten Einrichtungen findet, die eine kleine Stadt normalerweise hat. Die meisten Touristen, die nach Samothraki kommen, wollen keinen Massentourismus. Im Vergleich zu vielen anderen griechischen Inseln geht es hier sehr ruhig und unangestrengt zu. Überraschend und erfreulich ist, dass die ältere Bevölkerung durchweg deutsch spricht.
  • 14 Pilsumer Leuchtturm-3.jpg

    Juli:

    Krummhörn ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich in Ostfriesland in Niedersachsen. Sie liegt zwar abseits, hat aber erstaunlich viel zu bieten. Krummhörn ist durch ihre historischen Kirchen und Orgeln bekannt; die Orgel in der Kirche in Rysum gehört zu den weltweit ältesten. In fast jedem der 19 Dörfer findet sich eine historische Kirche, deren älteste sogar aus dem 13. Jahrhundert stammt.

    Man findet hier aber auch den größten und den kleinsten Leuchtturm Deutschlands. Der Campener Leuchtturm ist ein Stahlfachwerkturm und mit 65 Metern der höchste in Deutschland überhaupt. Der kleinste, nur 13 Meter hohe, gelb-rot gestreifte Leuchtturm in Pilsum wurde bekannt durch den Film Otto – Der Außerfriesische des Komikers Otto Waalkes und gilt inzwischen als eines der Markenzeichen Ostfrieslands.

    Ostfriesland ist reich an Wind, und demzufolge gibt es hier auch entsprechend viele Windmühlen. Die Zwillingsmühlen in Greetsiel sind das Wahrzeichen von Greetsiel, dem touristischen Zentrum, mit Yacht- und Fischereihafen, alten Fischerhäusern, vielen kleinen Geschäfte und einer Vielzahl an Restaurants.

    Regelmäßige Veranstaltungen in den verschiedenen Ortsteilen machen die Gemeinde Krummhörn zu einem attraktiven Ziel.
  • Goseck Sonnenobservatorium 60.JPG

    Juni:

    Goseck ist eine kleine Ortschaft in der Saale-Unstrut-Region im Süden von Sachsen-Anhalt. Sie ist hauptsächlich für das Schloss mit seiner romanischen Schlosskirche und für ein hier entdecktes prähistorisches Sonnenobservatorium aus der Jungsteinzeit bekannt. In der Region gab es offenbar bereits von rund 7000 Jahren eine vergleichsweise entwickelte Kultur, darauf deutet die Kreisgrabenanlage hin.

    Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war die Geschichte Gosecks eng mit der im 9. Jahrhundert erstmals erwähnten Burg verbunden, die später in ein Benediktinerkloster und nach der Reformation schließlich in ein Rittergut umgewandelt wurde. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt Goseck durch die Erforschung des mutmaßlichen neolithischen Sonnenobservatoriums, dessen Spuren 1991 auf Luftbildern entdeckt wurden, woraufhin die Anlage 2002–04 ausgegraben und anschließend rekonstruiert wurde.

    Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage ist ca. 7000 Jahre alt, somit deutlich älter als Stonehenge. Dabei handelt es sich eines der ältesten bekannten, gut erkundeten, Sonnenobservatorien überhaupt. Bevor man diese Anlage besucht, sollte man vorher die interessant gestaltete Informationsausstellung (Eintritt 2 Euro) im ca. 1,5 km entfernten Schloss besichtigen. Der Besuch des rekonstruierten Sonnenobservatoriums selbst ist kostenlos und jederzeit möglich.
  • NouméaCentre.jpg

    Mai:

    Nouméa ist die Hauptstadt des französischen Überseegebiets Neukaledonien im Pazifik, gelegen ist sie auf einer zerklüfteten Halbinsel im äußersten Südwesten der Insel Grande Terre. Der internationale Flughafen liegt gut 45 km nördlich. Die Busse der Linie C der Firma Carsud fahren von der Ecke Rue Georges Clémenceau / Paul Doumer. Inlandsflüge, z.B. auf die Loyalty-Inseln verkehren vom ortsnahen Flugplatz Aéroport de Magenta.

    Das innerstädtische Zentrum ist der parkähnliche Place des Cocotiers. Die Cathédrale St. Joseph wurde 1888 von Sträflingen erbaut. Wer gerne alte Kanonen anschaut kann dies südlich der Stadt an der „australischen Batterie“ auf dem Hügel hinter dem Spielcasino tun. Noch älter sind die Geschütze auf der Insel Nouville, die den Hafen verlängert. Gerade an deren Nordseite hat man mehrere alte Gebäude der Strafkolonie erhalten.

    Der gut vier Kilometer vom Ortskern im Süden gelegene Stadtteil Anse Vata mit seinem gleichnamigen Strand ist das Naherholungsgebiet und weist eine hohe Konzentration an Hotels auf. Dessen Westseite bildet die windgeschützte Baie des Citrons, vor allem ein Treffunkt der Jugend, auch mit entsprechendem Nachtleben.
  • WerderHavel 04-2016 img07.jpg

    April:

    Werder (Havel) ist eine Stadt im Havelland im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg und staatlich anerkannter Erholungsort. Größte Sehenswürdigkeit der Inselstadt Werder sind ihre alten Fischerhäuser in den kleinen Gassen und die Bockwindmühle. Der ursprüngliche Stadtkern umfasst nur etwas mehr als 1 km von einem Ende zum anderen, hier ist alles fußläufig erreichbar. Das Baumblütenfest wird schon seit 1879 veranstaltet und gehört zu den größten Volksfesten in Deutschland. Es wird in der Woche um den 1. Mai herum gefeiert und zieht mehrere hunderttausend Besucher an. Im Jahr 2018 findet es vom 28. April bis 6. Mai statt.
  • KirchheimbolandenGrauerTurm.jpg

    März:

    Kirchheimbolanden ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz. Der Ort befindet sich am Osthang des Donnersbergs, am Übergang zur Oberrheinischen Tiefebene. Bereits der Ortsname Kirchheimbolanden wirkt für den Fremden etwas eigenartig. Er ist eigentlich aus zwei Wörtern zusammengesetzt: Kirchheim für den Ortsnamen, und Bolanden, weil das Gebiet im Mittelalter derer von Bolanden gehörte. Diese Unterscheidung von anderen Orten mit dem Namen Kirchheim in Deutschland wurde erst im 19. Jahrhundert notwendig. Vor Ort nutzt aber niemand diesen Zungenbrecher, man sagt einfach "Kibo". Der kleine Ort bildete im Mittelalter kurzzeitig eine eigene Herrschaft, als der Bolander Besitz an eine Seitenlinie derer von Sponheim kam. In dieser Zeit, im Jahr 1368, erhielt Kirchheimbolanden auch das Stadtrecht. Die Herrschaft fiel schließlich an das Haus Nassau, das das Städtchen im 18. Jahrhundert zur Residenz ausbaute und dazu unter anderem das Schloss errichtete. Die Zeit als Residenz endete mit der Französischen Revolution im Jahr 1792.
  • Reinhardswald Sababurg.JPG

    Februar:

    Die Sababurg ist eine Burgruine inmitten des Reinhardswaldes in Nordhessen in Deutschland, genauer im Landkreis Kassel, ehemals im Landkreis Hofgeismar. Weiter ist Sababurg auch der Name des an der Burg gelegenen Stadtteils von Hofgeismar, in welchem circa 20 Einwohner leben und der eine Exklave im Gutsbezirk Reinhardswald darstellt. Überregional bekannt ist die Sababurg vor allem als Dornröschenschloss, auf welchem sich das Märchen Dornröschen der Brüder Grimm zugetragen haben soll. Im 16. Jahrhundert war die Burg der Überlieferung nach von einer 5 km langen und 3 m hohen Dornenhecke umgeben.
  • Erlenbach St. Martinus 20110820.jpg

    Januar:

    Erlenbach ist eine vom Weinbau geprägte Gemeinde im nordwürttembergischen Heilbronner Land, gelegen im Weinsberger Tal. Bekanntheit erlangte sie durch das seit 1977 hier jährlich im August stattfindende Original Erlenbacher Weinfest. Bemerkenswert ist auch die hohe Anzahl an Gast- und Besenwirtschaften im Ort. Die Gemeinde Erlenbach besteht heute aus Erlenbach selbst und dem ursprünglich selbstständigen Ortsteil Binswangen. Landschaftlich gesehen liegt die Gemeinde im Tal des Baches Sulm und ist von den nördlichsten Ausläufern der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge umgeben. Die Württemberger Weinstraße führt durch die Gemeinde. Auch im Winter ein interessantes Ziel, gemütliche Abende bei einem guten Tropfen in einer der Wirtschaften lohnen.

2017[Bearbeiten]

  • Kavala altstadt mit festung.jpg

    Dezember:

    Kavala ist eine der schönsten Städte in Griechenland und bietet eine breite Palette von interessanten Sehenswürdigkeiten – in der Stadt selbst, aber auch in der Umgebung. Ein gutes Nachtleben mit einer großen Auswahl an Cafés und Restaurants entlang der Promenade und in der Altstadt, viele schöne, nicht überfüllte Strände, bedeutende archäologische Stätten, die Nähe zu den Ferieninseln Thasos und Samothraki und Berglandschaften von natürlicher Schönheit machen es zu einem erlebnisreichen Urlaubsziel. Der neu angelegte Yachthafen zieht Segler aus den umgebenden Ländern und aus der Ägäis an und prägt das Stadtbild an der Promenade.
  • Marktplatz, Ladenburg, 2014 (02).JPG

    November:

    Die Kleinstadt Ladenburg liegt am Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim und gehört zum Bundesland Baden-Württemberg. Erste Siedlungsspuren reichen 3000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Urspünglich eine keltische Gründung wurde Ladenburg 74 n. Chr. zum römischen Kastellstandort. Die sich daraus entwickelnde Siedlung wurde bereits 98 n. Chr. zur Stadt erhoben und in der Folge zum Hauptort der Civitas Ulpia Sueborum Nicrensium (neckarsueben). Davon zeugen noch heute zahlreiche im Stadtgebiet sichtbaren Reste der ehemals größten römischen Stadt im heutigen Baden-Württemberg. Nach dem Rückzug erbauten die Merowinger einen Königshof. Im Mittelalter und der darauffolgenden Zeit entstanden die noch heute prägenden Kirchenbauten. Aufgrund der geringen Kriegszerstörungen ist die Altstadt noch im Wesentlichen erhalten. Der Autopionier Carl Benz lebte von 1904 bis zu seinem Tod in Ladenburg.
  • Twice Brewed Inn - geograph.org.uk - 1068772.jpg

    Oktober:

    Once Brewed ist eine kleine Siedlung am Hadrianswall in Northumberland, die auch als Twice Brewed bekannt ist, und aus nicht viel mehr als einem Youth Hostel, einem Inn und einem Nationalparkzentrum besteht. Obwohl Once Brewed eine wirklich kleine und relativ einsam gelegene Siedlung weit oben auf den nördlichsten Ausläufern der Pennines ist, und tatsächlich neben Jugendherberge, Inn und Nationalparkzentrum nur noch eine Bushaltestelle und ein paar weiter entfernt liegende Farmen zugehörig hat, ist der Ort aufgrund seiner Lage nur knapp 100 m unterhalb des sich hier auf den Hügeln entlang ziehenden Hadrianswalls äußerst beliebt bei Touristen, für Übernachtung oder auch nur einen Zwischenstop. Die Bezeichnung des wesentlich älteren Twice Brewed Inn führt man auf das schwache Ale zurück, das die Bauern früherer Zeiten brauten, und das die Gäste des Inns dazu brachte, ihr Ale "twice brewed", also zweimal gebraut zu bestellen.
  • Friedrich Schiller Gymnasium in pilisvörösvár.jpg

    September:

    Pilisvörösvár (deutsch Werischwar oder Rotburg) ist eine Kleinstadt in Mittelungarn, rund 20 Kilometer nordwestlich von Budapest, am Fuße des Pilis-Gebirges. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Kreises. Historisch und kulturell ist sie bis in die Gegenwart geprägt von einem großen Anteil ungarndeutscher Einwohner. Auf dem Gebiet der Stadt gab es schon ein römisches Lager. Unter den Osmanen, die das Land bis 1686 besetzt hielten, wurde eine rote Plankenburg errichtet, davon ist der Name der Stadt abgeleitet (Vörösvár = Rotburg). Nachdem die Türken aus dem Land vertrieben wurden war das Gebiet unbewohnt (wegen der vielen militärischen Operationen). Selbstverständlich stand es im Interesse der Grundherren, die ehemaligen blühenden Dörfer neuzubesiedeln. Der damalige Grundherr hieß Csáky László, er war der Erste, der deutsche Siedler aus dem Gebiet des Schwarzwaldes in das Land rief. 1689 kamen die ersten Siedler, damit war Pilisvörösvár das erste Dorf der Gegend, in dem deutsche Siedler (Donauschwaben) sich niederließen.
  • Hafen-Altstadt - panoramio.jpg

    August:

    Eckernförde ist eine Stadt an der Ostsee am Ende der Eckernförder Bucht. Der Ort liegt teilweise in Schwansen und teilweise im Dänischen Wohld. Ein langer, herrlicher Sandstrand, der pulsierende Hafen und eine Fülle von Kunstwerken im öffentlichen Raum, alles in unmittelbarer Nähe der gemütlichen Stadt mit vielen historischen Gebäuden, machen einen Aufenthalt interessant. Eine Holzbrücke über den als Kulturdenkmal geschützten Hafen wird bei Bedarf für Schiffe geöffnet. Sie verbindet den Stadtteil Borby mit der Altstadt. Das älteste als Denkmal eingetragene Bauwerk ist die Borbyer Kirche mit einem Baubeginn vermutlich zwischen 1150 und 1180.
    Der Name Ekerenvorde wurde zuerst im Jahr 1197 erwähnt, das genaue Gründungsdatum der Siedlung Eckernförde ist unbekannt. 1302 wurde Eckernförde erstmals zweifelsfrei als Stadt erwähnt. Mit der Gründung des Seebades 1831 begann die touristische Tradition Eckernfördes. Seit 1912 ist die Stadt Garnisonsstadt und ein bedeutender Marinestützpunkt.
  • Panoramalacharite.JPG

    Juli:

    La Charité-sur-Loire ist eine französische Stadt im Département Nièvre, im Burgund. Sie liegt an einem Loireübergang. Mit der gewaltigen Klosteranlage ist La Charité ein historischer Etappenort des Jakobswegs. Die Stadt liegt am östlichen Loireufer. Die jahrhundertealte Steinbogenbrücke Grand Pont überbrückt den rechten Loirearm und verbindet die Stadt mit der Faubourg, auf der Loireinsel gelegen. Eine moderne Brücke führt dann über den schmaleren linken Loirearm. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Geschichte des Klosters verbunden. Um 700 wurde unter König Roland von Roussillon auf dem Mont Seyr ein Kloster gegründet, es wurde nach Zerstörungen im 8. Jahrhundert vorübergehend wieder aufgegeben. Im 11. Jahrhundert wurde an gleicher Stelle ein Cluniazenser-Priorat errichtet, die Kirche Notre-Dame war damals die zweitgrößte Kirche Europas. Sie gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Chokhatauri - Cinema.jpg

    Juni:

    Tschochatauri ist eine Kleinstadt in Gurien, einer Region im Westen Georgiens. Sie hat 2200 Einwohner, der zugehörige Rajon (Bezirk) etwa das zehnfache. In der Umgebung von Tschochatauri befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Klosteranlage von Somleti, die Moschee von Soti, der Palast von Goraberezhouli sowie die Mineralwasserquelle von Nabeghlavi. Die Region um die Kleinstadt wird großteils landwirtschaftlich genutzt (Wein- und Teeanbau, Milchviehhaltung). Viele Menschen haben auf Subsistenzlandwirtschaft umgesattelt. Davon zeugen auch immer wieder durch das Zentrum spazierende Milchkühe, die man in einer richtigen Stadt eher kaum erwarten würde. Die Hügel und Berge bieten sich zum Wandern und Mountainbiking an, die Flüsse für Rafting oder Kanufahren, auch Schwimmen ist möglich.
  • Recklinghausen Markt 2.JPG

    Mai:

    Die Großstadt Recklinghausen ist das Zentrum des nördlichen Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Sie ist bundesweit als Kulturstadt, vor allem wegen der Ruhrfestspiele, sowie regional aufgrund ihrer sehenswerten Altstadt bekannt. Im Vergleich zu den meisten Großstädten des Ruhrgebiets wurde Recklinghausen im Zweiten Weltkrieg nur wenig zerstört, weshalb hier weit mehr alte Baudenkmäler zu finden sind, als die meisten Auswärtigen erwarten. Die Geschichte der Stadt geht bis in die Karolingerzeit zurück, als hier eine Königspfalz stand. Zu besichtigen sind heute mittelalterliche Kirchen, Überreste der Stadtbefestigung, schmucke Bürgerhäuser um den Altstadtmarkt, das Barockschloss Engelsburg, das prächtige Rathaus, aber auch moderne Bauwerke wie das Ruhrfestspielhaus sowie mehrere Grün- und Parkanlagen. Zudem gibt es auch außerhalb der Festspielzeit ein lebendiges Kultur- und Freizeitangebot wie auch regional bedeutende Einkaufsmöglichkeiten.
  • Hafenbecken (Bad Karlshafen).jpg

    April:

    Bad Karlshafen (niederdeutsch Korlshoawen) ist eine kleine Kurstadt mit zwei Stadtteilen in Nordhessen in Deutschland, genauer im Landkreis Kassel, ehemals im Landkreis Hofgeismar Es ist die nördlichste Stadt Hessens.

    Die Kurstadt liegt an der Mündung der Diemel in die Weser und ist als beliebtes Tagesziel überregional vor allem durch ihr einheitliches barockes Stadtbild, sowie den felsigen Steilhängen der Hessischen und Hannoverschen Klippen bekannt. Seit 1977 trägt Karlshafen den Namen Bad Karlshafen und ist ein staatlich anerkanntes Heilbad. Bad Karlshafen wurde 1699 als Sieburg (Syburg) von Landgraf Karl als Exulantenstadt für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gegründet und erhielt 1710 Stadtrecht. Im Jahre 1715 wurde die Stadt Sieburg zu Ehren des Gründers in Karlshafen umbenannt; Wappen und Inschriften wie "CLZH" = Carl Landgraf zu Hessen aus der Gründerzeit sind an vielen Häusern zu finden.

    1730 entdeckte der hugenottische Apotheker Jacques Galland die ersten Solequellen. 1763 gingen drei Gradierwerke und ein Pumpwerk zur Salzgewinnung in Betrieb. Der Handel mit Salz begann und ein Kurbetrieb wurde aufgebaut; die Jahresproduktion betrug etwa 500 t, bevor die Salzgewinnung 1853 nach der Gründung des Preußisch-Hessischen Zollvereines zum Schutz der norddeutschen Solevorkommen eingestellt werden musste.

    Am 27. Mai 1977 wurde der Stadt Karlshafen der Titel Bad verliehen, welche heute ein modernes Kurzentrum, ein 1986 errichtetes Gradierwerk und die 2004 eröffnete Weserberglandtherme besitzt.
  • Nanxun - Ancient water town - 0100.jpg

    März:

    Nanxun (南浔) ist eine interessante kleine Wasserstadt in der chinesischen Provinz Zhejiang. Sie befindet sich in Reichweite der bekannten Ziele wie Shanghai, Suzhou und Hangzhou, zählt aber nicht zu den standardmäßigen Ausflugszielen, was sie zu einer interessanten und wenig besuchten Alternative zu Tongli und Zhujiajiao macht. Besonders in den Morgenstunden entwickelt der Ort seinen ganz besonderen Charme. Es lohnt sich in Nanxun durchaus, auch mal um 05:00 aufzustehen und am alten Kanal entlang zu schlendern. Am Kanal der Altstadt befinden sich noch viele interessante Gebäude, darunter die alten Wohnhäuser der ehemals reichen Geschäftsleute wie Zhang Shimin, Liu Ansheng und Zhang Jingjiang. Sie sind heute als Museum für Interessierte Reisende geöffnet.
  • Wien Wallensteinstrasse 02 2013.jpg

    Februar:

    Die Brigittenau ist der 20. Wiener Gemeindebezirk und umfasst den nördlichen Teil der Insel zwischen Donaukanal und Donauhauptstrom. Der Bezirk wurde ab Anfang des 19. Jahrhunderts besiedelt, als die Auen und Arme der damals noch nicht regulierten Donau nach und nach trockengelegt wurden. Der große Bauboom begann nach 1875, als durch die Donauregulierung große Baulandflächen entstanden, die durch ein striktes Straßenraster überlagert wurden. Der Bezirk gilt in Wien als wenig prestigeträchtiges Wohngebiet mit hohem Migrantenanteil, wobei aber das Grätzel rund um den Wallensteinplatz, das dem Stadtzentrum am nächsten liegt, inzwischen auch etwas trendig ist. Markante Bauwerke und Sehenswürdigkeiten im Bezirk sind neben der namensgebenden spätbarocken Brigittakapelle auch das Nussdorfer Wehr (Otto Wagner, Jugendstil), der Gemeindebau am Friedrich-Engels-Platz sowie weitere große Anlagen des Roten Wien und das bis 2015 höchsten Gebäude Österreichs, der Millennium-Tower.
Eine komplette Liste der ehemaligen Themen des Monats findest du hier...