Wikivoyage:Abseits der Touristenpfade

Aus Wikivoyage
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hier findest Du alle bisherigen Ziele „Abseits der Touristenpfade“. Kommende Ziele „Abseits der Touristenpfade“ werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2017[Bearbeiten]

  • Panoramalacharite.JPG

    Juli:

    La Charité-sur-Loire ist eine französische Stadt im Département Nièvre, im Burgund. Sie liegt an einem Loireübergang. Mit der gewaltigen Klosteranlage ist La Charité ein historischer Etappenort des Jakobswegs. Die Stadt liegt am östlichen Loireufer. Die jahrhundertealte Steinbogenbrücke Grand Pont überbrückt den rechten Loirearm und verbindet die Stadt mit der Faubourg, auf der Loireinsel gelegen. Eine moderne Brücke führt dann über den schmaleren linken Loirearm. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Geschichte des Klosters verbunden. Um 700 wurde unter König Roland von Roussillon auf dem Mont Seyr ein Kloster gegründet, es wurde nach Zerstörungen im 8. Jahrhundert vorübergehend wieder aufgegeben. Im 11. Jahrhundert wurde an gleicher Stelle ein Cluniazenser-Priorat errichtet, die Kirche Notre-Dame war damals die zweitgrößte Kirche Europas. Sie gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Chokhatauri - Cinema.jpg

    Juni:

    Tschochatauri ist eine Kleinstadt in Gurien, einer Region im Westen Georgiens. Sie hat 2200 Einwohner, der zugehörige Rajon (Bezirk) etwa das zehnfache. In der Umgebung von Tschochatauri befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Klosteranlage von Somleti, die Moschee von Soti, der Palast von Goraberezhouli sowie die Mineralwasserquelle von Nabeghlavi. Die Region um die Kleinstadt wird großteils landwirtschaftlich genutzt (Wein- und Teeanbau, Milchviehhaltung). Viele Menschen haben auf Subsistenzlandwirtschaft umgesattelt. Davon zeugen auch immer wieder durch das Zentrum spazierende Milchkühe, die man in einer richtigen Stadt eher kaum erwarten würde. Die Hügel und Berge bieten sich zum Wandern und Mountainbiking an, die Flüsse für Rafting oder Kanufahren, auch Schwimmen ist möglich.
  • Recklinghausen Markt 2.JPG

    Mai:

    Die Großstadt Recklinghausen ist das Zentrum des nördlichen Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Sie ist bundesweit als Kulturstadt, vor allem wegen der Ruhrfestspiele, sowie regional aufgrund ihrer sehenswerten Altstadt bekannt. Im Vergleich zu den meisten Großstädten des Ruhrgebiets wurde Recklinghausen im Zweiten Weltkrieg nur wenig zerstört, weshalb hier weit mehr alte Baudenkmäler zu finden sind, als die meisten Auswärtigen erwarten. Die Geschichte der Stadt geht bis in die Karolingerzeit zurück, als hier eine Königspfalz stand. Zu besichtigen sind heute mittelalterliche Kirchen, Überreste der Stadtbefestigung, schmucke Bürgerhäuser um den Altstadtmarkt, das Barockschloss Engelsburg, das prächtige Rathaus, aber auch moderne Bauwerke wie das Ruhrfestspielhaus sowie mehrere Grün- und Parkanlagen. Zudem gibt es auch außerhalb der Festspielzeit ein lebendiges Kultur- und Freizeitangebot wie auch regional bedeutende Einkaufsmöglichkeiten.
  • Hafenbecken (Bad Karlshafen).jpg

    April:

    Bad Karlshafen (niederdeutsch Korlshoawen) ist eine kleine Kurstadt mit zwei Stadtteilen in Nordhessen in Deutschland, genauer im Landkreis Kassel, ehemals im Landkreis Hofgeismar Es ist die nördlichste Stadt Hessens.

    Die Kurstadt liegt an der Mündung der Diemel in die Weser und ist als beliebtes Tagesziel überregional vor allem durch ihr einheitliches barockes Stadtbild, sowie den felsigen Steilhängen der Hessischen und Hannoverschen Klippen bekannt. Seit 1977 trägt Karlshafen den Namen Bad Karlshafen und ist ein staatlich anerkanntes Heilbad. Bad Karlshafen wurde 1699 als Sieburg (Syburg) von Landgraf Karl als Exulantenstadt für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gegründet und erhielt 1710 Stadtrecht. Im Jahre 1715 wurde die Stadt Sieburg zu Ehren des Gründers in Karlshafen umbenannt; Wappen und Inschriften wie "CLZH" = Carl Landgraf zu Hessen aus der Gründerzeit sind an vielen Häusern zu finden.

    1730 entdeckte der hugenottische Apotheker Jacques Galland die ersten Solequellen. 1763 gingen drei Gradierwerke und ein Pumpwerk zur Salzgewinnung in Betrieb. Der Handel mit Salz begann und ein Kurbetrieb wurde aufgebaut; die Jahresproduktion betrug etwa 500 t, bevor die Salzgewinnung 1853 nach der Gründung des Preußisch-Hessischen Zollvereines zum Schutz der norddeutschen Solevorkommen eingestellt werden musste.

    Am 27. Mai 1977 wurde der Stadt Karlshafen der Titel Bad verliehen, welche heute ein modernes Kurzentrum, ein 1986 errichtetes Gradierwerk und die 2004 eröffnete Weserberglandtherme besitzt.
  • Nanxun - Ancient water town - 0100.jpg

    März:

    Nanxun (南浔) ist eine interessante kleine Wasserstadt in der chinesischen Provinz Zhejiang. Sie befindet sich in Reichweite der bekannten Ziele wie Shanghai, Suzhou und Hangzhou, zählt aber nicht zu den standardmäßigen Ausflugszielen, was sie zu einer interessanten und wenig besuchten Alternative zu Tongli und Zhujiajiao macht. Besonders in den Morgenstunden entwickelt der Ort seinen ganz besonderen Charme. Es lohnt sich in Nanxun durchaus, auch mal um 05:00 aufzustehen und am alten Kanal entlang zu schlendern. Am Kanal der Altstadt befinden sich noch viele interessante Gebäude, darunter die alten Wohnhäuser der ehemals reichen Geschäftsleute wie Zhang Shimin, Liu Ansheng und Zhang Jingjiang. Sie sind heute als Museum für Interessierte Reisende geöffnet.
  • Wien Wallensteinstrasse 02 2013.jpg

    Februar:

    Die Brigittenau ist der 20. Wiener Gemeindebezirk und umfasst den nördlichen Teil der Insel zwischen Donaukanal und Donauhauptstrom. Der Bezirk wurde ab Anfang des 19. Jahrhunderts besiedelt, als die Auen und Arme der damals noch nicht regulierten Donau nach und nach trockengelegt wurden. Der große Bauboom begann nach 1875, als durch die Donauregulierung große Baulandflächen entstanden, die durch ein striktes Straßenraster überlagert wurden. Der Bezirk gilt in Wien als wenig prestigeträchtiges Wohngebiet mit hohem Migrantenanteil, wobei aber das Grätzel rund um den Wallensteinplatz, das dem Stadtzentrum am nächsten liegt, inzwischen auch etwas trendig ist. Markante Bauwerke und Sehenswürdigkeiten im Bezirk sind neben der namensgebenden spätbarocken Brigittakapelle auch das Nussdorfer Wehr (Otto Wagner, Jugendstil), der Gemeindebau am Friedrich-Engels-Platz sowie weitere große Anlagen des Roten Wien und das bis 2015 höchsten Gebäude Österreichs, der Millennium-Tower.

2016[Bearbeiten]

    Eine komplette Liste der ehemaligen Themen des Monats findest du hier...