Wikivoyage:Abseits der Touristenpfade

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hier findest Du alle bisherigen Ziele „Abseits der Touristenpfade“. Kommende Ziele „Abseits der Touristenpfade“ werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2019[Bearbeiten]

  • Seeburger See (2005-09-18).jpg

    Januar:

    Seeburg ist ein Erholungsort in Südniedersachsen im Untereichsfeld. Der Ort liegt am gleichnamigen See ca. 20 km östlich von Göttingen.

    Der See steht unter Naturschutz und wird das Auge des Eichsfelds genannt. Besonders im Sommer ist er ein Anziehungspunkt für Ruhe suchende Urlauber und auch für viele Tagesgäste aus der Region. Archäologische Funde deuten daraufhin, dass rund um Seeburg bereits um 100 n. Chr. erste Besiedlungen erfolgten, weitere Grabungen brachten Funde aus dem 9.-11. Jahrhundert zum Vorschein.

    Auch eine Sage rankt sich um den Seeburger See: es soll einmal ein Schloss an der Stelle des Sees gestanden haben. Natürlich hat man versucht herauszufinden ob sich etwas Wahrheit in dieser Sage versteckt.

2018[Bearbeiten]

  • SikaitLargeTempleFacade.jpg

    Dezember:

    Sikait oder Sikit ist eine archäologische Stätte nördlich des Tals Wādī el-Gimāl, die zum Smaragdbergbaugebiet Mons Smaragdus im Wādī-el-Gimāl-Ḥamāṭa-Nationalpark gehört. Die in frührömischer Zeit errichtete Siedlung mit ihren drei Felsentempeln befindet sich knapp drei Kilometer südlich der Smaragdmine. Sikait ist die bedeutendste Mine am Mons Smaragdus.
  • Burg Gleichen 2 (Luftaufnahme durch Hexacopter).png

    November:

    Die geschichtsträchtige Gemeinde Drei Gleichen, die sich inmitten des Thüringer Beckens befindet, bezieht ihren Namen auf das Ensemble dreier nah beieinander stehender mittelalterlicher Burgen: die Mühlburg, die Burg Gleichen (Wandersleber Burg) und die Wachsenburg. Die um 700 errichtete Mühlburg ist die älteste Burg. Neben den Kirchen besitzt das Dorf Mühlberg noch mehrere wasserbetriebene Mühlen. Im Frühling locken zahlreiche Märzenbecher.
  • Trenul Mocanita pe calea ferata ingusta forestiera Valea Vaserului - Viseu de Sus.JPG

    Oktober:

    Vișeu de Sus (deu. Oberwischau, ung.: Felsővisó) ist eine rumänische Kleinstadt in der Maramureș, die vor allem durch die Wassertalbahn bekannt ist. Die Stadtliegt am Zusammenfluss des Flusses Wasser (rumänisch Vaser) in die Wischau (Vișeu), am Rand der Ostkarpaten auf einer Höhe von 427 Metern. Sie hat gut 15.000 Einwohner. Wichtigste touristische Attraktion im Ort ist die Wassertalbahn, eine Schmalspur-Dampfbahn, die man vor Ort liebevoll Mocăniță (d.h. so viel wie „kleine Berghirtin“) bezeichnet. Sie wurde zwischen 1930 und 1933 für den Holztransport gebaut, hat die Spurweite 30 Zoll (760 mm), ist 56 km lang und folgt dem Verlauf des Flusses Wasser. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Züge beträgt 10 km/h.
  • Kirche auf dem Dorfanger in Aderklaa.jpg

    September:

    Aderklaa ist ein typisches Angerdorf, wie sie im Marchfeld häufig vorkommen.

    Im Gemeindegebiet wurden Besiedlungsspuren aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit, der Hallstattzeit und der La-Tène-Zeit gefunden. Die Siedlung Aderklaa wurde im Jahr 1250 Erstmals urkundlich erwähnt. 1809 war Aderklaa ein Schauplatz der Schlacht bei Wagram.

    Trotz der Nähe zu Wien ist Aderklaa keine Siedlung mit ausgesprochener Suburbanisierungstätigkeit und hat seinen dörflichen Charakter weitgehend bewahrt.
  • Samothraki island.jpg

    August:

    Samothraki ist die nördlichste der Nordägäische Inseln. Weltweit berühmt ist die Insel durch den Fund der antiken Skulptur der Nike von Samothrake. Auf Nachhaltigkeit im Tourismus und in der Landwirtschaft wird vermehrt wert gelegt. Samothraki verfügt über besondere Naturschönheit, mit steilen Bergen, reicher Flora und Fauna, ausgedehnten Wäldern, Bächen, Wasserfällen, kleinen Seen. Es gibt zwei Hauptorte: Kamariotissa und Chora, in denen man die meisten Einrichtungen findet, die eine kleine Stadt normalerweise hat. Die meisten Touristen, die nach Samothraki kommen, wollen keinen Massentourismus. Im Vergleich zu vielen anderen griechischen Inseln geht es hier sehr ruhig und unangestrengt zu. Überraschend und erfreulich ist, dass die ältere Bevölkerung durchweg deutsch spricht.
  • 14 Pilsumer Leuchtturm-3.jpg

    Juli:

    Krummhörn ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich in Ostfriesland in Niedersachsen. Sie liegt zwar abseits, hat aber erstaunlich viel zu bieten. Krummhörn ist durch ihre historischen Kirchen und Orgeln bekannt; die Orgel in der Kirche in Rysum gehört zu den weltweit ältesten. In fast jedem der 19 Dörfer findet sich eine historische Kirche, deren älteste sogar aus dem 13. Jahrhundert stammt.

    Man findet hier aber auch den größten und den kleinsten Leuchtturm Deutschlands. Der Campener Leuchtturm ist ein Stahlfachwerkturm und mit 65 Metern der höchste in Deutschland überhaupt. Der kleinste, nur 13 Meter hohe, gelb-rot gestreifte Leuchtturm in Pilsum wurde bekannt durch den Film Otto – Der Außerfriesische des Komikers Otto Waalkes und gilt inzwischen als eines der Markenzeichen Ostfrieslands.

    Ostfriesland ist reich an Wind, und demzufolge gibt es hier auch entsprechend viele Windmühlen. Die Zwillingsmühlen in Greetsiel sind das Wahrzeichen von Greetsiel, dem touristischen Zentrum, mit Yacht- und Fischereihafen, alten Fischerhäusern, vielen kleinen Geschäfte und einer Vielzahl an Restaurants.

    Regelmäßige Veranstaltungen in den verschiedenen Ortsteilen machen die Gemeinde Krummhörn zu einem attraktiven Ziel.
  • Goseck Sonnenobservatorium 60.JPG

    Juni:

    Goseck ist eine kleine Ortschaft in der Saale-Unstrut-Region im Süden von Sachsen-Anhalt. Sie ist hauptsächlich für das Schloss mit seiner romanischen Schlosskirche und für ein hier entdecktes prähistorisches Sonnenobservatorium aus der Jungsteinzeit bekannt. In der Region gab es offenbar bereits von rund 7000 Jahren eine vergleichsweise entwickelte Kultur, darauf deutet die Kreisgrabenanlage hin.

    Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war die Geschichte Gosecks eng mit der im 9. Jahrhundert erstmals erwähnten Burg verbunden, die später in ein Benediktinerkloster und nach der Reformation schließlich in ein Rittergut umgewandelt wurde. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt Goseck durch die Erforschung des mutmaßlichen neolithischen Sonnenobservatoriums, dessen Spuren 1991 auf Luftbildern entdeckt wurden, woraufhin die Anlage 2002–04 ausgegraben und anschließend rekonstruiert wurde.

    Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage ist ca. 7000 Jahre alt, somit deutlich älter als Stonehenge. Dabei handelt es sich eines der ältesten bekannten, gut erkundeten, Sonnenobservatorien überhaupt. Bevor man diese Anlage besucht, sollte man vorher die interessant gestaltete Informationsausstellung (Eintritt 2 Euro) im ca. 1,5 km entfernten Schloss besichtigen. Der Besuch des rekonstruierten Sonnenobservatoriums selbst ist kostenlos und jederzeit möglich.
  • NouméaCentre.jpg

    Mai:

    Nouméa ist die Hauptstadt des französischen Überseegebiets Neukaledonien im Pazifik, gelegen ist sie auf einer zerklüfteten Halbinsel im äußersten Südwesten der Insel Grande Terre. Der internationale Flughafen liegt gut 45 km nördlich. Die Busse der Linie C der Firma Carsud fahren von der Ecke Rue Georges Clémenceau / Paul Doumer. Inlandsflüge, z.B. auf die Loyalty-Inseln verkehren vom ortsnahen Flugplatz Aéroport de Magenta.

    Das innerstädtische Zentrum ist der parkähnliche Place des Cocotiers. Die Cathédrale St. Joseph wurde 1888 von Sträflingen erbaut. Wer gerne alte Kanonen anschaut kann dies südlich der Stadt an der „australischen Batterie“ auf dem Hügel hinter dem Spielcasino tun. Noch älter sind die Geschütze auf der Insel Nouville, die den Hafen verlängert. Gerade an deren Nordseite hat man mehrere alte Gebäude der Strafkolonie erhalten.

    Der gut vier Kilometer vom Ortskern im Süden gelegene Stadtteil Anse Vata mit seinem gleichnamigen Strand ist das Naherholungsgebiet und weist eine hohe Konzentration an Hotels auf. Dessen Westseite bildet die windgeschützte Baie des Citrons, vor allem ein Treffunkt der Jugend, auch mit entsprechendem Nachtleben.
  • WerderHavel 04-2016 img07.jpg

    April:

    Werder (Havel) ist eine Stadt im Havelland im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg und staatlich anerkannter Erholungsort. Größte Sehenswürdigkeit der Inselstadt Werder sind ihre alten Fischerhäuser in den kleinen Gassen und die Bockwindmühle. Der ursprüngliche Stadtkern umfasst nur etwas mehr als 1 km von einem Ende zum anderen, hier ist alles fußläufig erreichbar. Das Baumblütenfest wird schon seit 1879 veranstaltet und gehört zu den größten Volksfesten in Deutschland. Es wird in der Woche um den 1. Mai herum gefeiert und zieht mehrere hunderttausend Besucher an. Im Jahr 2018 findet es vom 28. April bis 6. Mai statt.
  • KirchheimbolandenGrauerTurm.jpg

    März:

    Kirchheimbolanden ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz. Der Ort befindet sich am Osthang des Donnersbergs, am Übergang zur Oberrheinischen Tiefebene. Bereits der Ortsname Kirchheimbolanden wirkt für den Fremden etwas eigenartig. Er ist eigentlich aus zwei Wörtern zusammengesetzt: Kirchheim für den Ortsnamen, und Bolanden, weil das Gebiet im Mittelalter derer von Bolanden gehörte. Diese Unterscheidung von anderen Orten mit dem Namen Kirchheim in Deutschland wurde erst im 19. Jahrhundert notwendig. Vor Ort nutzt aber niemand diesen Zungenbrecher, man sagt einfach "Kibo". Der kleine Ort bildete im Mittelalter kurzzeitig eine eigene Herrschaft, als der Bolander Besitz an eine Seitenlinie derer von Sponheim kam. In dieser Zeit, im Jahr 1368, erhielt Kirchheimbolanden auch das Stadtrecht. Die Herrschaft fiel schließlich an das Haus Nassau, das das Städtchen im 18. Jahrhundert zur Residenz ausbaute und dazu unter anderem das Schloss errichtete. Die Zeit als Residenz endete mit der Französischen Revolution im Jahr 1792.
  • Reinhardswald Sababurg.JPG

    Februar:

    Die Sababurg ist eine Burgruine inmitten des Reinhardswaldes in Nordhessen in Deutschland, genauer im Landkreis Kassel, ehemals im Landkreis Hofgeismar. Weiter ist Sababurg auch der Name des an der Burg gelegenen Stadtteils von Hofgeismar, in welchem circa 20 Einwohner leben und der eine Exklave im Gutsbezirk Reinhardswald darstellt. Überregional bekannt ist die Sababurg vor allem als Dornröschenschloss, auf welchem sich das Märchen Dornröschen der Brüder Grimm zugetragen haben soll. Im 16. Jahrhundert war die Burg der Überlieferung nach von einer 5 km langen und 3 m hohen Dornenhecke umgeben.
  • Erlenbach St. Martinus 20110820.jpg

    Januar:

    Erlenbach ist eine vom Weinbau geprägte Gemeinde im nordwürttembergischen Heilbronner Land, gelegen im Weinsberger Tal. Bekanntheit erlangte sie durch das seit 1977 hier jährlich im August stattfindende Original Erlenbacher Weinfest. Bemerkenswert ist auch die hohe Anzahl an Gast- und Besenwirtschaften im Ort. Die Gemeinde Erlenbach besteht heute aus Erlenbach selbst und dem ursprünglich selbstständigen Ortsteil Binswangen. Landschaftlich gesehen liegt die Gemeinde im Tal des Baches Sulm und ist von den nördlichsten Ausläufern der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge umgeben. Die Württemberger Weinstraße führt durch die Gemeinde. Auch im Winter ein interessantes Ziel, gemütliche Abende bei einem guten Tropfen in einer der Wirtschaften lohnen.
Eine komplette Liste der ehemaligen Themen des Monats findest du hier...