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Bali

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TanahLot 2014.JPG
Flagge
Wappen
Provinz Bali
HauptstadtDenpasar
Einwohner
4.225.384 (2014)
Fläche
5.416 km²
Webseitewww.baliprov.go.id
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
SingapurBruneiMalaysiaMalaysiaPhilippinenOsttimorAustralienPapua-NeuguineaThailandAcehSumatra UtaraRiauSumatra BaratJambiBengkuluSumatra SelatanLampungKepulauan RiauBanka-BelitungBantenJakartaJava BaratYogyakartaBaliJava TengahJava TimurNusa Tenggara BaratNusa Tenggara TimurMaluku UtaraSulawesi UtaraMalukuPapua BaratPapuaKalimantan BaratKalimantan TengahKalimantan SelatanKalimantan TimurSulawesi BaratGorontaloSulawesi TenggaraSulawesi SelatanSulawesi TengahBali in Indonesia (special marker).svg

Bali ist eine Insel und eigenständige Provinz in Indonesien. Den Touristen erwarten hier überwiegend freundliche, vom Hinduismus geprägte Menschen. Es gibt weite Reisfelder und Feuchtwälder.

Wenn nicht wie so oft, Wolken den Blick versperren, zeigen sich erhaben die Vulkane Agung und Batur über der Insel. Auf den Straßen wandeln apathisch die meist wild lebenden Hunde.

In vielen Orten dehnen sich die touristisch erschlossenen Bereiche immer weiter aus und es ist kein Ende dieser Entwicklung abzusehen. Es sind nicht nur Australier, welche diese Insel als Ausweichmöglichkeit vor den Winter nutzen, sowie Europäer, sondern auch Chinesen erfreuen sich immer mehr an dieser Insel.

Regionen[Bearbeiten]

Touristisch lässt sich Bali weiter unterteilen:

Der Batur auf Bali ist ein aktiver Vulkan

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Denpasar Website dieser Einrichtung Denpasar in der Enzyklopädie Wikipedia Denpasar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDenpasar (Q11506) in der Datenbank Wikidata - Hauptstadt im Süden der Insel
  • 2 Kuta Kuta in der Enzyklopädie Wikipedia Kuta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKuta (Q994499) in der Datenbank Wikidata - Touristische Stadt im Südwesten der Insel
  • 3 Ubud Ubud in der Enzyklopädie Wikipedia Ubud im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUbud (Q210654) in der Datenbank Wikidata - touristischer Ausgangspunkt und Stadt mit höherer Anzahl künstlerischer Highlights im Landesinneren
  • 4 Sanur Sanur in der Enzyklopädie Wikipedia Sanur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSanur (Q1789991) in der Datenbank Wikidata - Touristische Stadt im Südosten der Insel
  • 5 Munduk Munduk in der Enzyklopädie WikipediaMunduk (Q21075723) in der Datenbank Wikidata - Malerischer Ort im Zentrum der Insel
  • 6 Pemuteran Pemuteran in der Enzyklopädie Wikipedia Pemuteran im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPemuteran (Q2068508) in der Datenbank Wikidata - beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln, Tor zum West Bali Nationalpark im Norden der Insel

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Bali

Geschichte[Bearbeiten]

Bali gelangt im 10. Jahrhundert in das Licht der Geschichte. 991 wird Erlanga geboren. Er ist der Sohn eines balinesischen Königs und einer javanischen Prinzessin. Er wird an den Hof seines Großvaters Dharamawangsa geschickt, um ein Regierungsamt zu übernehmen und eine javanische Prinzessin zu heiraten. Nach der Ermordung des Königs von Java gelingt es Erlanga, aus den Machtkämpfen als neuer Herrscher hervorzugehen. Er regiert 30 Jahre lang das glanzvolle Hindureich von Java und Bali. Bali wird von seinem Bruder Anak Wungsu regiert. Im hohen Alter zieht sich Erlanga von der Regierung zurück und stirbt als hinduistischer Eremit. Anak Wungsu, seine Nachfolger und mehrere Königinnen sind in den Königsgräbern von Tapaksiring beigesetzt. Diese werden heute unter dem volkstümlichen Namen Gunung Kawi (Berg der Dichter) verehrt.

Bali wird im 13. und 14. Jahrhundert vom javanischen König Kertanagara bzw. dem Feldherrn Gadja Mada unterworfen und die einheimischen Könige von Pedjeng verlieren ihre Macht. In der Überlieferung leben sie als halbdämonische Wesen mit Schweineköpfen weiter. In der Folge gewinnen islamische Missionare auf Java immer mehr an Einfluss, Provinzgouverneure und Prinzen des Herrscherhauses treten zum Islam über. 1520 zerfällt das alte Hindureich Modjopahit unter dem Angriff der islamischen Sultane von Java. Der letzte König Bra Vidjaja V. tötet sich selbst.

Sein Sohn flieht mit dem Hofstaat und der Priesterschaft auf die dem Hinduismus treu gebliebene Insel Bali. Er lässt sich in Klungkung am Fuße des Vulkans Gunung Agung nieder und lässt sich unter dem Namen Deva Agung zum König ausrufen. Die hinduistischen Emigranten aus Java bilden auf der ganzen Insel die neue Adelsschicht und nehmen den gesamten Grund und Boden in Besitz.

Kastenwesen[Bearbeiten]

In Bali wurde nach der Eroberung durch Gadja Mada und nach der Invasion von 1520 das System der vier Kasten eingeführt.

  • Die niedrigste Kaste sind die Sudra. Ihr gehören mehr als 90 Prozent der Bevölkerung an. Es handelt sich um den von der eingewanderten Aristokratie unberührt gebliebenen Teil der ursprünglichen Bevölkerung.
  • Der balinesische Adel besteht aus den Angehörigen der drei oberen Kasten Brahmana, Satrya und Wesia. Die Brahmana-Kaste besteht aus den Priestern und ihren Angehörigen. Sie betrachten sich als die höchste Kaste und leiten ihre Herkunft von einem mythischen Priester Rauh ab. Alle Brahmana führen den Titel Ida Bagus („ehrenwert und großartig“).
  • Die Kaste der Satrya besteht aus den Angehörigen der bis in die Neuzeit regierenden Königshäuser und den Familien der fürstlichen Großgrundbesitzer („tjokorde“). Sie bestreiten den Vorrang der Brahmanas und führen Titel wie Anak Agung oder Ratu. Die adeligen Großgrundbesitzer hielten bis in die 1960er Jahre die gesamte wirtschaftliche und politische Macht in Händen.
  • Die niedrigste Kaste der Wesia besteht aus den Nachkommen der javanischen Einwandern, die in Java den niederen Adel bildeten. Sie führen den Titel Gusti und bilden heute die Mehrheit innerhalb des balinesischen Adels.

Kultur[Bearbeiten]

Die ursprünglich aus Südchina eingewanderten Balinesen (Einfluss: Berggewandheit) wurden später von Java beeinflusst (Hinduismus). Ihre Kultur fußt auf dem dörflichen Zusammenhalt, der für den Reisanbau mit Terrassen notwendig ist (Subak). Die Familie hat im ländlichen Bali weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Religion ist im täglichen Leben der Balinesen stets präsent.

Dem Krieg der Holländer zu Beginn des 20.Jahrhunderts fiel das Volkstum der Insel zum Opfer. In den 1920er Jahren kam der deutsche Maler Walter Spies nach Bali. Er gründete gemeinsam mit dem Tjokorden Anak Agung Sukawati eine Kunstschule in Ubud unter Mitwirkung von hoch begabten bäuerlichen Malern und Holzschnitzern. So kam es zu einer Renaissance der balinesischen Kunst. Maler, wie Sobrat und Ida Badus Made, und Holzschnitzer, wie Gerembuang, schufen neue künstlerische Ausdrucksformen, die auf alten balinesischen Motiven beruhten. Walter Spies starb während des 2.Weltkrieges in der Internierung.

Religion[Bearbeiten]

Die Überzahl der Balinesen sind Hindu.
Die balinesische Form des Hinduismus kennt vier Kasten: Brahma, Ksatriya, Wesya und Sudra. Rituale und Feste bestimmen das tägliche Leben maßgeblich. Im Norden, um Singaraja, leben zumeist moslemische Balinesen, vor allem Fischer. Vielen hinduistischen Balinesen erscheint das Meer weiterhin unheimlich. Die meisten in den letzten Jahrzehnten als Arbeitsmigranten oder Kleinhändler zugezogenen Indonesier sind Moslems.

Tänze[Bearbeiten]

Tanzvorführung

Die Tänze sind Ausdruck des intensiven Gemeinschaftslebens. Der Bandjar, eine Unterabteilung der Dorfgemeinschaft, unterhält das Gamelan-Orchester und die Tanzgruppen. Einzelne Tänzer und Tanzgruppen sind nur auf einen Tanz spezialisiert, aber die Tänze werden in jedem Dorf und von jeder Tanzgruppe anders interpretiert. Es sind getanzte Dramen mit religiös-rituellen Charakter oder mit Darstellungen historisch-mythischer Ereignisse. Jeder Körper-, Arm- und Handhaltung, jede Fingerbewegung, jeder Augenaufschlag und jede Änderung der Blickrichtung haben symbolische Bedeutung.

  • Ketjak ist die getanzte Legende vom Raub der schönen Sita durch den Dämonenfürsten Rawana, vom Bemühen des Gott-Königs Rama, seine geraubte Gemahlin zurück zu erlangen und von den heldenhaften Hilfeleistungen des Affenkönigs Hanuman. Die Handlung entstammt dem Epos Ramayana. Die Handlung tritt im Ketjak-Tanz hinter dem „Gamelan aus menschlichen Stimmen“ (gamelan sura) zurück: bis zu 150 halbnackte Männer hocken oder stehen mit wilden Gebärden und unheimlichen Gesang um das Feuer. Innerhalb dieses Kreises treten dann die einzelne Helden und Dämonen auf.
  • Legong ist der klassische balinesische Tanz. In der traditionellen Form „Legong des Palastes“ (legong kraton) wird er von drei sehr jungen Tänzerinnen, den beiden legongs und der höfischen Dienerin tjondong, dargestellt. Das Kostüm besteht aus goldenen und silbernen Brokattüchern, mit einem breiten, goldenen Latz (lamak),der vom Hals bis zu den Knien reicht, einem Fächer (kipast) in der rechten Hand. In die goldenen Kronen (petitis) werden die weißen Blüten der Tempelblume eingesteckt. Die leicht gewinkelten Knie symbolisieren die Lebensweise jenseits des Alltäglichen, nur Dorfleute und Tölpel dürfen mit geraden Beinen auftreten. Die beiden legongs erscheinen im Tanz als gleichartige Darstellungen einer einzigen Persönlichkeit, ihre Bewegungen spiegeln einander. Den Höhepunkt bildet die Szene pengipuk, eine Liebesszene mit dem balinesischen Kuss in Form des Nasenreibens (ngaras). Die klassische Legong-Aufführung enthält meist eine mythische Szene aus dem Sagenkreis Malat: der böse javanische König Lasem findet die im Wald verirrte Prinzessin Rangkesari. Er will sie zu seiner Frau machen, wird aber abgewiesen und beschließt daher, gegen ihren Vater zu führen, aber Lasem fällt im Kampg.
  • Barong war wahrscheinlich ursprünglich ein magisches Rituale, das auf totemistischen Vorstellungen aufbaut. Als Barong wird ein Tiger, Elefant, Hund oder Löwe verehrt, der als guter Geist und Schutzpatron des Dorfes angesehen wird und dem als Verkörperung des Bösen die Hexe Rangda gegenüber steht. Rangda wird oft als Mutter des großen Königs Erlangga identifiziert. In den Barong-Tanz wird oft die Geschichte des mythischen Helden Sadewa eingeflochten, der gegen das Böse kämpft. Die Mutter des Prinzen und ihr Minister haben beschlossen, den Jüngling der Hexe Rangda zu opfern, aber der Gott Shiva verleiht dem bereits zum Opfer gefesselten Sadewa Unsterblichkeit. So kann der Prinz die Hexe in ihren verschiedenen Formen besiegen. Nur die letzte und machtvollste Manifestation des Bösen stellt sich als unbesiegbar heraus. Der gute Barong wird von Rangda besiegt, seine Niederlage wird als Rückzug in das Tempelinnere dargestellt. Die (menschlichen) Tempeldiener stürzen sich mit ihren Dolchen (kris( auf Rangda, die sich zurückzieht. Durch ihr Eingreifen haben die Menschen das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse verletzt. Die Dolche richten sich nun gegen die Tempeldiener. Dieser Zustand der kampfartigen Besessenheit wird beendet, indem ein Priester geweihtes Wasser über die Besessenen versprengt und ein blutiges Opfer darbringt.
  • Baris ist ein uralter Kriegstanz. Es ist die wichtigste Darstellung der Männlichkeit in ganz Bali.

Dorfleben[Bearbeiten]

Das Dorfleben wird durch eine weitgehende Selbstverwaltung der Dorfgemeinschaft bestimmt. Der Dorfgemeinde (desa) steht der Dorfrat (krama desa) vor, in dem die Familien des Dorfes vertreten sind. Der Rat wählt den Dorfvorsteher (klaing desa). Das Gemeinschaftsleben wird von zwei Einrichtungen (bandjar und subak) bestimmt. Badnjar ist eine Art Genossenschaft, zu deren Aufgaben die Fürsorge bei Hochzeitszeremonien, die sehr aufwändigen Begräbniszeremonien und der Unterhalt des Bandjar-Tempels zählen. Subar ist eine Bewässerungs- und Landbaugenossenschaft. Der Reisanbau erfordert große Investitionen in das Bewässerungssystems, die eine einzelne Familie oft nicht aufbringen kann, Desa, bandjar und Subak haben eigene, auf Lebenszeit gewählte Oberhäupter (kliang). Jeweils drei Dorfgemeinden schließen sich zu einer Marktgemeinschaft zusammen. Der Markt findet täglich in einer der dazu gehörigen Siedlungen statt. Nur größere Städte, wie Gianjar oder Klungkung haben feste Marktgebäude. Die Märkte einschließlich der Finanzierung liegt in den Händen der Frauen. Auch auf einem städtischen Markt sieht man daher selten Männer.

Reisanbau[Bearbeiten]

Das grüne Reisfeld (sawah) bestimmt wesentlich das Landschaftsbild Balis. Der fruchtbare Boden ermöglicht zwei Ernten pro Jahr. Die Felder werden durch ein ausgeklügeltes System von Kanälen künstlich bewässert, so dass man zu jeder Jahreszeit Reisfelder in allen Stadien der Bearbeitung findet. Auf den Reisfeldern sieht man überall winzige Schreine, die dem Kult der Reisgöttin Dewi Sri gewidmet sind. Dewi Sri, die Gemahlin des Gottes Wishnu, ist die Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit und des menschlichen Glücks. Sie hat die uralte Fruchtbarkeitsgöttin Dewi Melanti verdrängt, die als Tochter der Dewi Sri und Beschützerin der Gärten und Märkte von den unteren Bevölkerungsschichten verehrt wird.

Haus und Hof[Bearbeiten]

Ein balinesisches Gehöft ist grundsätzlich von einer hohen, mit einer Abdeckung aus Reisstroh als Regenschutz versehenen Lehmmauer versehen. Neben dem Eingang befinden sich kleine Geisterhäuschen. Hinter dem Eingang befindet sich eine hohe Mauer, die das Eindringen böser Geister verhindern soll. Der Hof wird von Pflanzen freigehalten, ausgenommen einige Ziersträucher und Kokospalmen. In der nordöstlichen, dem heiligen Berg Gunung Agung zugewandten Ecke des Gehöfts befindet sich der Familientempel (sangar kemulan) mit den Schreinen für die vergötterten Ahnen der Familie. Daneben befindet sich im Nordteil des Gehöfts das Wohn- und Schlafhaus (uma meten). In den Gehöften von reichen Leuten gibt es im Westen ein Gästehaus (bale tiang saga). Im östlichen und mittleren Teil des Hofes stehen die Hütten für die Kinder und die Arbeitsräume der Frauen mit Webstühlen. Daran schließen im Süden die Vorratshäuser (lumbung) und in der südwestlichen Ecke, der Meerseite der Insel zugewendet, der kleine Küchenbau (paon). Die Wände bestehen aus Lehm, die Dächer aus geflochtenen Palmblättern oder aus dicken Lagen von Ried. Die fürstlichen Anwesen (puri) besitzen im Zentrum einen nach allen Seiten offenen Bau mit einem großen Rieddach (bale gede), in dem der tjokorde seine Mahlzeiten einnimmt und Empfänge gibt.

Sprache[Bearbeiten]

Auf Bali wird Balinesisch und Indonesisch gesprochen. Insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten ist Englisch verbreitet. Einige in der Tourismusbranche Tätige sprechen auch Deutsch, Niederländisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch usw. Alltagssprache auf Bali ist mittlerweile das Indonesische. Indonesisch ist eine ausgesprochen anfängerfreundliche Sprache. Zum Sprechen sind kaum Grammatikkenntnisse notwendig und die Aussprache entspricht größtenteils dem Deutschen. Mit ein paar Worten Indonesisch schafft man sich viele Freunde und öffnet Türen.

Die Balinesische Sprache kennt (mindestens) eine Hoch-, eine Mittel- und eine Untersprache mit jeweils eigenem Wortschatz und eigener Grammatik, die die Zugehörigkeit des Sprechers zu einer Kaste ausdrückt. Die Sprache hat eigene Begriffe für jede einzelne Wachstumsphase von Reis. Weitere Besonderheiten sind ein großer Namensraum für Kalenderereignisse und die Zählnamen als zweiter Namensbestandteil geben häufig Anlass zu der irrigen Annahme, es gäbe nur vier Namen. Ursprünglich wurde Balinesisch in einer eigenen Schrift (Aksara Bali), die mittlerweile auch normiert ist, notiert. Heute finden sich viele Texte in lateinischer Schrift. Aksara findet sich in einigen Gegenden als Zweitbeschriftung auf Straßenschildern oder an öffentlichen Einrichtungen. Balinesisch ist für Touristen eher schwer zu erlernen. Aufgrund der kastenspezifischen Höflichkeitsformen kann man sein gegenüber mit unbeholfenen Versuchen in Balinesisch auch leicht in Verlegenheit bringen.

Anreise[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Ngurah Rai Flughafen Ngurah Rai Flughafen in der Enzyklopädie Wikipedia Ngurah Rai Flughafen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNgurah Rai Flughafen (Q1061846) in der Datenbank Wikidata (IATA Code DPS) liegt in der Nähe der Hauptstadt Denpasar. Von Deutschland oder der Schweiz aus erreicht man Denpasar unter anderem mit Lufthansa bzw. mit Swiss Airlines, welche den Flug bis Singapur durchführt und den Weiterflug nach Denpasar unter Codesharing mit Singapore Airlines anbietet. Alternativ gibt es auch Flugverbindungen mit KLM via Amsterdam und Singapur, mit Malaysia Airlines via Kuala Lumpur oder mit THAI via Bangkok.

Deutsche, schweizer und österreichische Staatsangehörige, die über den Flughafen Ngurah Rai einreisen, benötigen seit Mitte 2015 für einen Aufenthalt, bis zu 30 Tagen, in Indonesien kein Visum mehr. Seit Anfang 2015 ist die Flughafensteuer bereits im Ticket integriert und muss nicht mehr wie früher bei der Ausreise in Bar bezahlt werden.

Fähren verbinden Bali im Westen mit Java und im Osten mit Lombok. Die Fähren verkehren rund um die Uhr. Die Überfahrt mit Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß ist jederzeit ohne Reservierung möglich und ist sehr preisgünstig.

Mobilität[Bearbeiten]

Zu Fuss längere Distanzen zu überwinden ist, außer an Strandbereichen und Einkaufsmeilen im Allgemeinen nicht leicht. Die Straßen sind relativ schmal, so dass doch irgendein Fahrzeug ungehemmt relativ nah vorbeifährt. Fußwege gibt es nur in Stadtzentren.

Fahrrad fahren ist nicht weit verbreitet. Bei der hohen Fahrzeugdichte und häufig sehr dicht vorbeifahrenden Fahrzeugen macht dies nicht unbedingt Spaß. Dennoch sind manchmal Touristen oder auf dem Land Balinesen mit dem Fahrrad zu sehen. Schulkinder sind nicht mit dem Fahrrad unterwegs, sondern mit dem Motorroller.

Taxi mit Taxameter - Bluebird-Taxis fahren generell mit Taxameter. Die Anfahrt einschließlich die ersten 2 km kosten 7.000 IDR (Stand September 2018). Jeder weitere km ca. 6.700 IDR. Die Dauer der Fahrt ist dabei völlig unwichtig. Jedoch kann man den Fahrer auch bitten zu warten, wenn man zusätzlich einen Rücktransport wünscht. Dies kann vielleicht 50.000 IDR kosten. Relativ leicht lassen sich die Taxis per App ordern. Die App ist zu finden über http://www.bluebirdgroup.com. Anmeldung mit E-Mail und aktueller Mobilphone-Nummer (wegen Rückmeldungen per SMS und WhatsApp) erforderlich. Eine örtliche SIM-Karte ist empfehlenswert, um auch außerhalb von WLan-Hotspots ein Taxi ordern zu können.

Einmal ins Taxi gestiegen, sollte man stets auf sofortiges Einschalten des Taxameters achten. Oder bereits vor dem​ Einsteigen dies klar vermitteln: "Taxameter?!"

Privat-Taxi - häufiger als die Bluebird-Taxis bieten sich private Fahrer als Taxi an. Hier liegen die Kilometer-Preise bei ca. 10.000 IDR, an Touristen-Zentren und bei kurzen Strecken manchmal auch bei 20.000 IDR. Aber auch noch höhere Preise sind möglich. In der Hochsaison wird man mehr für einen Fahrer bezahlen müssen als in der Nebensaison. Das Verhandeln der Preise ist, womöglich wegen Absprachen der Fahrer untereinander und fehlender unmittelbarer Bluebirdtaxi-Alternative aufwändig.

Wichtig ist, dass man vor der Fahrt genau festlegt, was alles enthalten ist. Beispielsweise Benzin, Benutzungsgebühren für Straßen, Eintritte usw.

Ein Fahrzeug mit Fahrer, der gleichzeitig als Fremdenführer und Parkwächter dient, ist zuweilen günstiger als die Anmietung eines Fahrzeuges als Selbstfahrer.

Am Flughafen kann es sehr schwierig bis unmöglich sein, ein Taxi mit eingeschaltetem oder überhaupt vorhandenem Taxameter zu bekommen. Die dort erhältlichen Voucher für die Fahrt zum Hotel sind in der Regel teurer (ca. das doppelte) als der übliche Taxi-Tarif.

Uber scheint auf Bali ebenfalls eine sehr attraktive Alternative zu sein.

Mietwagen - In Indonesien gilt Linksverkehr, d.h. die Autos sind Rechtslenker. Bei der Anmietung findet man selten bis gar keine Kleinwagen, auf Bali und in fast ganz Indonesien sind die sogenannten Vans (z.B. Toyota Avanza) vorherrschend. Eine Anmietung ist inzwischen auch online bei den bekannten Mietwagenunternehmen (z.B. Avis) möglich. Jedoch zahlt man dort in der Regel deutlich mehr als bei einem lokalen Vermittler, ist dafür aber besser abgesichert bei Schadensfällen.

Für Selbstfahrer ist der internationale Führerschein vorgeschrieben. Außerhalb der Touristenzentren Ubud, Nusa Dua, Kuta und Legian führt die (zumeist freundliche) Polizei manchmal Verkehrskontrollen durch. Beim Anmieten eines Fahrzeugs empfiehlt sich darum eine genaue Überprüfung auf Verkehrssicherheit sowie eine kurze Probefahrt, bei der neben Bremsen, Licht, dem Zustand des Fahrwerks und des Motors auch die Hupe geprüft werden sollten.

Motorroller - sind eine weitere und gute Alternative, um Ziele selbst zu erkunden. Die Mietpreise liegen bei geringen 70.000 IDR pro Tag. Ohne Versicherung, diese wird üblicher Weise auch nicht abgeschlossen. Meistens besitzen die Roller bereits Kratzer und Dellen. Probleme infolge nicht vorhandener Versicherung sind nicht bekannt. Mit vollem Tank sind bis zu 50 bis 70 km erreichbar. Tankmöglichkeiten gibt es jeder Art, bis hin zu 1 l Flaschen am Verkaufsstand.

Auf folgendes sollte man achten:

  • Es gilt Linksverkehr.
  • Die ersten Fahrversuche sollten nicht auf völlig überfüllten Straßen, wie in Kuta, unternommen werden.
  • Ein Helm sollte aufgesetzt werden wegen den für Mitteleuropäer ungewohnten Straßen- und Verkehrsverhältnissen. Ab und zu sind Touristen mit heftigen Hautabschürfungen an Bein und Armen zu sehen, welche nicht nur von den Korallen her stammen. So bleibt wenigstens der Kopf vor Schlimmerem bewahrt. Den rückwärtigen Verkehr sollten gerade langsamere Fahrer im Blick haben
  • Die Spiegel müssen stabil und klar sein. Unvermittelt überholen andere Fahrzeuge, vielleicht gerade dann, wenn man einem Schlagloch oder Betonklotz auf der Straße ausweichen möchte.
  • Keinesfalls ruckartig lenken. Im dichten Verkehr besser vorsichtig durch ein Schlagloch fahren, als diesem ausweichen. Der eigene Fahrtweg muss für die anderen Verkehrsteilnehmer vorhersehbar sein.
  • Die eigene Anwesenheit vor engen Kurven, Bergkuppen, vor dem Überholen durch kurzes Hupen bemerkbar machen.
  • Bei Rot wird an der Kreuzung gehalten. Bei Rot links abzubiegen scheint jedoch toleriert zu sein.
  • Durchgehende​ Markierungen auf der Fahrbahnmitte scheinen nicht die in Deutschland geltende Bedeutung eines Überholverbotes zu haben.
  • Mit der Vorderradbremse wird zwar die größte Bremswirkung erzielt. Ein Sturz ist aber absehbar, wenn diese undosiert in sandigen Kurven oder auf abschüssigen Holzbrücken benutzt wird.
  • In Ortschaften scheinen auch 80 km/h erlaubt zu sein.
  • Der Internationaler Führerschein ist vorgeschrieben, ist aber nur sehr selten vorzulegen.
  • Lange und festere Hosen (z.B. Jeans) sind empfehlenswert, um die Folgen eines eventuellen Sturzes abzumildern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tempel[Bearbeiten]

Auf Bali gibt es, je nach Guide und dessen Auskunft, 50 bis 1000 öffentliche Tempel. Darüber hinaus besitzen zahlreiche Haushalte, aber z. B. auch Hotels, ihren eigenen kleineren oder größeren Tempel.

Die wesentlichen Elemente des religiösen Lebens sind die Ahnenverehrung, der Kult lokaler schützender höherer Wesen und die Verehrung der Hindugöttin. Der balinesische Tempel ist ein offener freier Platz unter freiem Himmel. Dadurch soll die ungehinderte Verbindung zu den Göttern hergestellt werden. Die Andacht der Gläubigen findet vor steinernen Altären in Form von Steinsesseln mit hoher Rückenlehne statt, wo sich die Götter während der Andacht der Menschen niederlassen können. Diese Altäre sind nur in den großen überregionalen Heiligtümern, wie Besaki, künstlerisch ausgeschmückt. Opfergaben sind Blumen oder Speiseopfer. Sie werden von den niederen Tempelpriestern (permangku) vor den steinernen Thronen der Götter niedergelegt. Die niederen Geistlichen oder bei großen Tempelfesten der brahmanische Oberpriester (pedanda) bitten durch ihr Gebet, die Gottheit von ihrem Weltenthron (dem Berg Meru oder dem Vulkan Gunung Agung) herabzusteigen und bei der Zeremonie anwesend zu sein. Die Gottheit nimmt unsichtbar auf ihren Thron Platz, sodass die Gläubigen ihnen ihre Bitte und ihren Dank mitteilen können. Die Gottheit ist im allgemeinen der Hindugott Shiva (Siva).

Der Tempel besteht im allgemeinen aus zwei ummauerten, hintereinander liegenden Höfen. Im äußeren Hof versammeln sich die Menschen zu Beratungen oder rituellen Tänzen. Im inneren Hof stehen die Götterthrone. Der Eingang zum äußeren Tempelhof wird durch die für Bali charakteristische "gespaltene Pforte“ (tjandi bentar) gebildet. Das genau in der Mitte gespaltene Tor soll den Menschen vor Augen führen, dass alles Sein nur aus der Spannung von zwei Grundelementen (männlich und weiblich, Kälte und Hitze, Licht und Dunkel) besteht, die zum Ausgleich zueinander streben. In der vorderen rechten Ecke des äußeren Tempelhofes steht der Turm mit der großen Dorftrommel (kulkul) und in der vorderen linken Ecke eine offene Küche (paon). Hier werden bei Tempelfesten die Speisen für die Festgemeinde zubereitet. In der hinteren rechten Ecke befindet sich die offene Halle für das Gamelan-Orchester (bale-gong) und in der hinteren linken Ecke eine offene Halle zur Beherbergung von Pilgern.

Das große Hauptportal (padu raksa) mit einer steinernen Treppe bildet den Eingang zum inneren Tempelhof. Die Treppe wird von zwei steinernen, dämonischen Wächterfiguren (raksasa) flankiert. Über dem Durchgang schaut das Gesicht des dämonischen Erdherrn bhoma auf die Eintretenden. Hinter dem Durchgang steht häufig eine Geistermauer (aling aling), die ebenfalls von einem Bhoma-Gesicht geschmückt wird. Das Hauptportal zeigt den Umriss der beiden zusammengerückten Teil der gespaltenen Pforte.

Im Innenhof steht in der Mitte der rechten Längsseite der Schrein gedong pesimpangan, der dem lokalen Schirmherrn und mythischen Dorfgründer gewidmet ist. In seinem Inneren befinden sich oft alte Statuen oder eine steinerne Nachbildung des Phallus (linga). Es wird daher angenommen, dass die ursprüngliche, vor-hinduistische Religion Balis ein Ahnen- und Fruchtbarkeitskult gewesen ist. Vor der hinteren Querwand des inneren Tempelhofes stehen die pagodenförmigen Abbildungen des Weltenberges Meru mit drei- bis elf-fachen Dächern aus den Fasern der Zuckerpalme. Überregionale Tempel, wie das große Heiligtum von Besaki, weisen eine Reihe solcher Merus auf, wobei der mittlere Bau Mahameru, den mystischen Weltenberg, darstellt, rechts davon befinden sich der Gunung Agung und links der Gunung Batun. Im der äußeren rechten Ecke des inneren Tempelhofes steht auf einem hohen Steinsockel der steinerne Thron (padasama) des Sonnengottes Surya. In der Mitte des Innenhofes steht der überdachte gemeinsame Sitz für alle Götter (paruman). In der linken Hälfte des Innenhofes stehen offene Hallen (bale piasan), in denen bei Tempelfesten die auf Silberschalen dargebrachte, oft meterhoch kunstvoll gestapelten Opfergaben niedergestellt werden.


  • 1 Besakih Besakih in der Enzyklopädie Wikipedia Besakih im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBesakih (Q829418) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung - der Haupttempel und sogenannte Muttertempel
  • 2 Pura Luhur Pura Luhur in der Enzyklopädie Wikipedia Pura Luhur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPura Luhur (Q1381933) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 3 Taman Ayun Taman Ayun in der Enzyklopädie Wikipedia Taman Ayun im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTaman Ayun (Q1028566) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung - in Mengwi
  • 4 Pura Tanah Lot Pura Tanah Lot im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Pura Tanah Lot in der Enzyklopädie Wikipedia Pura Tanah Lot im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPura Tanah Lot (Q515253) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 5 Tirta Empul Temple Tirta Empul Temple in der Enzyklopädie Wikipedia Tirta Empul Temple im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTirta Empul Temple (Q7809287) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 6 Lempuyang Luhur Tempel Lempuyang Luhur Tempel in der Enzyklopädie WikipediaLempuyang Luhur Tempel (Q48728528) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 7 Goa LawahGoa Lawah (Q4845403) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 8 Pura Dalem Segara Madhu Pura Dalem Segara Madhu in der Enzyklopädie Wikipedia Pura Dalem Segara Madhu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPura Dalem Segara Madhu (Q43770908) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 9 Pura Meduwe Karang Pura Meduwe Karang in der Enzyklopädie Wikipedia Pura Meduwe Karang im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPura Meduwe Karang (Q1899522) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 10 Pura Ponjok Batu Typ ist Farbbezeichnung
  • 11 Pura Ulun Danu Bratan Pura Ulun Danu Bratan in der Enzyklopädie Wikipedia Pura Ulun Danu Bratan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPura Ulun Danu Bratan (Q2220851) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • 12 Goa Gajah Goa Gajah in der Enzyklopädie Wikipedia Goa Gajah im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGoa Gajah (Q2037360) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung - Elephant Temple

Weitere[Bearbeiten]

  • Paläste
    • 13 Tirta Gangga Tirta Gangga im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tirta Gangga in der Enzyklopädie Wikipedia Tirta Gangga im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTirta Gangga (Q7809285) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung - Wasserpalast
    • 14 Ubud Palace Ubud Palace in der Enzyklopädie Wikipedia Ubud Palace im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUbud Palace (Q19646466) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung - in Ubud
  • historische Anlagen
    • Gunung Kawi,
    • Klugkung Taman Gili,
    • Tirtaganga
    • Bali Aga Dorf: Tenganan und Trunyan
  • Reisfeld-Terrassen
    • insbesondere das dem Eindruck einer Park- und Fun-Anlage erweckende Reisfeld-Tal 1 Tegallalang Tegallalang in der Enzyklopädie Wikipedia Tegallalang im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTegallalang (Q4200637) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung bei Ubud
  • Wasserfälle
    • 1 Gitgit Waterfall Gitgit Waterfall in der Enzyklopädie Wikipedia Gitgit Waterfall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGitgit Waterfall (Q37648) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung
  • die Vulkane
    • 1 Agung Agung im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Agung in der Enzyklopädie Wikipedia Agung im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgung (Q158470) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
    • 2 Batur Batur in der Enzyklopädie Wikipedia Batur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBatur (Q43876) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
  • Kunstmuseen in Ubud
  • Nationalpark im Westen
  • Märkte
    • 1 Nachtmarkt. in Sanur, hauptsächlich mit Speisen und nicht alltäglichen Leckereien Typ ist Gruppenbezeichnung
    • in Bedugul
  • Affen sind nicht allgegenwärtig auf Bali. Dennoch gibt es Orte, in welchem vor Allem Makaken beobachtet werden können:
    • 1 Affenwald von Ubud Affenwald von Ubud in der Enzyklopädie Wikipedia Affenwald von Ubud im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAffenwald von Ubud (Q3025956) in der Datenbank Wikidata Typ ist Farbbezeichnung
    • 2 am Uluwatu-Tempel Typ ist Farbbezeichnung
    • 3 am Tanah Lot Tempel Typ ist Farbbezeichnung
    • 4 Monkey Place bei Bugbug, vor einem Tempelaufstieg Typ ist Farbbezeichnung
  • Delfin-Shows an der Nordküste (Lovina Beach)
  • Tempelfeste, Beerdigungen

Aktivitäten[Bearbeiten]

Canyoning in Gitgit, Bali, Indonesien
  • Baden im Meer,
  • Baden in einem Thermalbad. Die hier befindlichen Thermalbäder besitzen Wassertemperaturen von mindestens 30°C. Der Gehalt an Mineralien und insbesondere von Schwefel ist in den Bädern von Bali äußerst gering oder gar nicht zu spüren.
    • 1 Batur Natural Hot Spring. Das Bad ist relativ modern angelegt. Es beinhaltet mehrere Freibecken und Restaurants. Von den Becken aus hat meinen einen Blick auf den Batur-See und die Calderea des Batur. Preis: 100.000 IDR. Typ ist Gruppenbezeichnung
    • 2 Batur Natural Hot Spring. Einfache und kleine Anlage mit Übernachtung? Typ ist Gruppenbezeichnung
    • 3 Hot Spring Banjar. kleine historische Anlage, mit Restaurant Preis: 10.000 IDR. Typ ist Gruppenbezeichnung
    • 4 Air Panas Angseri Hot Springs. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Surfen (genauer: Wellenreiten, Bodyboarden) an der Südwestküste. Beim Ausleihen eines Surfbretts sollte unbedingt auf den Zustand des Boards (möglicherweise vorhandene Risse) geachtet und die Formalitäten betreffend eines möglichen Schadens (Verlust, Bruch, wie bei sehr hohem Wellengang möglich) eingeholt werden. Bei eher höherpreisigen Verleihern ist häufig eine Surfbrett-Versicherung (ggf. mit Selbstbeteiligung) im Preis inbegriffen, bei den günstigeren Verleihern, direkt am Strand selbst, zumeist nicht. Ein Schaden kann dann recht teuer werden.
  • Schnorcheln,
  • Tauchen,
  • Vulkane besteigen,
  • Wandern:
    • im Nationalpark,
    • ein wenig im Mangrovenwald von Sanur
  • Rafting auf dem Ayung,
  • Motorrad-Touren über die Insel,
  • Koch- und Sprachkurse,
  • ein "Must Do" ist eine Balinesische Massage. Es gibt unzählige Massagestudios auf Bali. Die meisten Hotels bieten Massagen auch im Zimmer an.

Küche[Bearbeiten]

Obst[Bearbeiten]

Die in Deutschland nachgereiften Südfrüchte, wie Mangos, können auf Bali erntefrisch verzehrt werden. Von den Bananen gedeihen hier mehrere Sorten.

Die Drachenfrucht ist im Gegensatz zu den meisten in Deutschland erhältlichen Früchten, auch innen rot ausgereift, schmeckt aber dennoch nicht besonders aromatisch. Man sollte nicht erschrecken, der rote Farbton durchläuft dem Körper ohne Veränderung.

Einen interessanten Geschmack, etwas süsslich, etwas nach nach Melone, danach etwas pelzig, Konsistenz wie Birne, besitzt die Schlangenhautfrucht. Und wer es mag, kann hier auch die Durian Frucht erwerben.

Getränke[Bearbeiten]

  • Aus den frischen Früchten werden hier Smoothies und Säfte besonders aus Mango, Wassermelone und Avokado bereitet,
  • Es wachsen hier besonders große Kokosnüsse. Diese werden als Durstlöscher, jedoch im Allgemeinen mit nicht überwältigendem Geschmack, angeboten.
  • Es wird eine eigene, balinesische Kaffeesorte angebaut. Ein Sonderprodukt unter anderem aus diesem Kaffee ist der Luwak-Kaffee, welcher erst den Magen der Luwaks durchwandert, dort fermentiert, danach gereinigt wird und dann wie üblich weiter verarbeitet wird. Dieser Kaffee ist weniger bitter und kann für einen deutlichen Aufpreis erworben werden.
  • Bintang, Anker und Bali Hai sind indonesische Biere vom Pilstyp, Storm Beer ist ein lokales Produkt in verschiedenen Brauarten.
  • Arrak, diverse hochprozentige Destillate aus kohlenhydrathaltigen Schlempen, traditionell aus der Lontarpalme gewonnen, aber auch aus Tapioka, Reis oder Kokoszucker. Arrak wurde gelegentlich auch mit Methanol vermischt und sollte nur aus vertrauenswürdiger Quelle getrunken werden.
  • Brem, sehr süßer Reiswein.

Speisen[Bearbeiten]

Auf Bali wird nicht nur scharf wird gewürzt, sondern auch viel gedünsteter Knoblauch verwendet. Serviert werden hier die indonesische Küche mit einigen balinesischen Spezialitäten.

Balinesische Gerichte
  • Babi Guling: Spanferkel
  • Babi Kecap, eine Art Gulasch vom Schwein, mit einer dunklen scharf-süßen Soße
  • Rujak, Rohkost mit Chilli, Salz und Essig, von z.B. noch nicht gänzlich gereiften Mangos
  • Sate Babi, Sate Bekicot, gegrillte Fleischspießchen vom Schwein bzw. von Schnecken
  • Pergedel, ähnlich Frikadelle oder Reibekuchen, mit viel oder ausschließlich aus Gemüse und Ei
  • Nasi Kuning, mit Safran gefärbter Reis
  • Bebek Betutu, speziell gegarte Ente
Indonesische Gerichte
  • Sada Ayam: traditionelle Nudelsuppe
  • Gado Gado: eine Art gemischter Salat
  • Timun Mesanten: Reis mit Fleisch und geschmorten Gurken
  • Nasi Goreng: gebratener Reis mit Hühnerfleisch, Garnelen (als "istimewa" auch mit Spiegelei)
  • Sate: gegrillte Fleischspießchen (Huhn, Rind, Ziege)

Lokale[Bearbeiten]

Eine gute Adresse für gute und preiswerte, fangfrische Seafood ist das Menega Cafe, wo man direkt auf dem Strand am Meer sitzt.

Müll[Bearbeiten]

Der Umgang und die Entsorgung auf Bali ist ein Problem. Es gibt eine riesige Mülldeponie in der Nähe der Schildkröteninsel und regelmäßig laden dort Fahrzeuge ihre Fracht ab. Aber Müll wird auch im Gelände entsorgt. Manchmal wird der Müll abgebrannt, was für stechende Gerüche sorgt.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Kuta gibt es eine große Zahl von Diskotheken und Bars, so an und in der Nähe der Jalan Legian sowie davon abzweigenden Gassen. In Ubud gibt es ebenfalls Bars, zudem Vorführungen von traditionellen Balitänzen. In Sanur haben viele Lokale, manche auch mit Livemusik, bis in die Nacht hinein geöffnet

Klima[Bearbeiten]

Es herrscht tropisches Klima, was bedeutet, dass es ganzjährig warm ist, bei einer hohen bis sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Die Trockenzeit von April bis Oktober ist die Hauptreisezeit auf Bali. Ab Ende November beginnt die Regenzeit, welche im März endet. Allerdings besteht der Regen zumeist nur aus kurzen Schauern, jedoch steigt dann die Luftfeuchtigkeit an und es bleibt auch in der Nacht warm. Im August und September ist die Insel sehr voll und die Hotels sind teurer. Dies hat allerdings nicht klimatische Gründe, sondern eher damit zu tun, dass viele Europäer dann Ferien haben. Frühling und Herbst ist daher die beste Zeit für Reisen nach Bali. Das Klima ist dann ebenso gut zum Reisen wie im Sommer, aber es geht deutlich entspannter zu und her.

Gesundheit[Bearbeiten]

Auf Bali ist mit folgenden, in Europa untypischen, Krankheiten zu rechnen:[1]

Darüber hinaus können auftreten:[2]

Als Reiseimpfung werden empfohlen [2]

bei Langzeitaufenthalten oder entsprechender Voraussetzung auch

Malaria, Zika-Virus, Denguefieber, Chikungunya-Fieber, Japanische Enzephalitis werden durch Mücken übertragen. Vorbeugende Impfungen für diese Krankheiten gibt es nicht. Deshalb ist der Mückenschutz die beste Prophylaxe. Hierzu gehören:

  • Insbesondere in feuchteren Gebieten (Mangroovenwälder), am Abend und in der Regenzeit lange Kleidung tragen.
  • Freie Körperstellen mit geeignetem Mückenschutz schützen, wie z.B. Antibrumm, Autan, Nobite. In den örtlichen Apotheken können ebenfalls, preiswerter als in Deutschland, entsprechende Produkte erworben werden.
  • In der Nacht die Moskitonetze schließen. Auch eingeschaltete Klimaanlagen vermindern die Aktivität von Mücken.

Verdauungsprobleme

Es ist durchaus möglich, auf Bali häufiger mit Verdauungsproblemen konfrontiert zu werden, als in manch anderen Ländern. Die Ursachen können vielfältig sein, die Verwendung von nicht (mehr) sauberem Wasser ist ein möglicher Grund. Zentrale Trinkwassersysteme wie in Deutschland gibt es nicht. Im Allgemeinen wird das häusliche Wasser aus gebohrten Brunnen bezogen. Die Qualität dieses Wassers kann stark schwanken, in Abhängigkeit von der Einwirkung von Oberflächenwässern oder gar Abwässern. Um sich vor negativen Folgen zu schützen, sollte Wasser aus dem Wasserhahn keinesfalls getrunken werden. Zum Zähne putzen stehen in vielen Unterkünften Trinkwasserflaschen bereit.

Aber auch, wer diese Regel befolgt und aktiv am Landesleben teilhaben möchte, hat es schwer, sich davor zu schützen. Zum Beispiel kann zum Geschirrwaschen stehendes (Brunnen-)Wasser verwendet werden, das Personal bereitet dann mit vielleicht feuchten Fingern weitere Speisen zu, diese Speise wird vom Gast guten Glaubens verzehrt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Auf Grund der Bombenanschläge in Bali vor einigen Jahren und den Anschlägen in Jakarta im Juli 2009 gibt es in Bali erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. So wurden Gäste in vielen Hotels gebeten ihr Gepäck durchleuchten zu lassen und durch einen Metalldetektor zu gehen, bevor sie das Hotel betreten dürfen. Aktuell (2018) wird dies jedoch kaum noch praktiziert. Auch vor Diskotheken in der Jalan Legian (wo die Anschläge stattfanden) wird man vereinzelt mit einem Metalldetektor abgetastet. Die Kontrollen werden hingegen zuweilen nur oberflächlich vorgenommen (2013).

Ansonsten gilt Bali als sicherer Aufenthaltsort für Touristen, auch für alleinreisende Frauen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Bargeld, Kreditkarten, wertvollem Schmuck sollten hingegen, wie überall, beachtet werden. Gewarnt wird vor Geldwechslern mit manipulierten Taschenrechnern, gutes Kopfrechnen oder ein eigener Taschenrechner können somit hilfreich sein. In Kuta, aber auch in Legian, bekommt man zuweilen Medikamente und diverse Drogen angeboten. Drogenhandel und -besitz in Indonesien werden sehr hoch bestraft, bei Besitz größerer Handelsmengen auch mit der Todesstrafe! Zudem sind derartige Drogen häufig Fälschungen mit die Gesundheit bedrohenden Eigenschaften.

Erdbeben[Bearbeiten]

Bali befindet sich auf dem Pazifischen Feuerring, einem durch Erdbeben und Vulkanausbrüchen geprägten Gebiet. Erdbeben der Stärke 5 sind hier immer wieder zu spüren. 2018 ereignete sich ein zerstörerisches Erdbeben auf der Nachbarinsel Lombok. Dieses Erdbeben war ebenfalls auf Bali zu spüren, es gab nur leichte Gebäudeschäden. Z.B. hielt nicht jede Wand der außen aufgebauten Küchen stand. Im Sommer 1976 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,5 zahlreiche Objekte und tötete über 500 Menschen.[4][5]

Vulkane[Bearbeiten]

Der Agung war am 27. November 2017 ausgebrochen mit der Folge, dass der Flugbetrieb über ca. 3 Tage eingestellt werden mußte. Eruptionen, Erdbeben und kleinere Lavausbrüche dauerten bis Ende Juni 2018 an. Zalreiche Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Werden die Balinesen nach dem letzten Ausbruch gefragt, so nennen sie dennoch nicht dieses Datum, sondern das Jahr 1963. Im Jahr 1963 ereignete sich ein Ausbruch, bei welchem zahlreiche Dürfer zerstört und viele Menschen getötet wurden.

Auch der Batur ist ein noch aktiver Vulkan. Der letzte Ausbruch ereignete sich am 23.März 2000.[6]

Pfui Spinne. Sieht gefährlich aus, ist jedoch harmlos
Getarnter Wespenfisch

Tsunamis[Bearbeiten]

Auf Bali gibt es ein Tsunami-Warnsystem. Wie gut dieses ausgebaut ist, läßt sich nicht beurteilen. Bei einer Tsunami-Warnung sind höhere und von der Küste entfernte Stellen aufzusuchen. An manchen Strandabschnitten gibt es Hinweistafeln, auf welchen dargestellt ist, in welche Richtung man sich bewegen soll, wenn Tsunamialarm ausgelöst wird.

Tiere[Bearbeiten]

Auf Bali gibt es Schlangen und es soll auch Giftschlangen geben. Ein Affenbiss könnte im schlimmsten Fall Tollwut verursachen [3]. Und natürlich sind die Mücken hier nicht so harmlos wie in Deutschland. Man kommt selten mit Mücken in Kontakt. Aber wer während oder nach einem Urlaub mit Fieber (und Malaria-Angst) zu kämpfen hatte weiß, wie gut es gewesen wäre, wenn man sich in allen potentiellen Situationen ausreichend geschützt hat.

In Schnorchel-Bereichen sollte man sich nicht hinstellen, erst recht nicht barfuß. Nicht nur, um Korallen nicht zu beschädigen oder sich an ihnen zu verletzen. Es lauern manchmal auch Steinfische oder Wespenfische, eine Verletzung soll sehr unangenehm sein.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Balinesen sind freundliche Gastgeber. Betrug an Touristen ist selten.

Es ist den Balinesen jedoch bewußt, dass Touristen bereit sind, auch mehr als landesübliche Preise zu zahlen. Dies wird versucht an einigen Stellen mit hoher Energie auszunutzen. Es beginnt in großem Stile bereits bei der Ankunft am Flughafen und dem Individualtransport zum Quartier, setzt sich fort über die vielen Privattaxis in den Innenstädten. An den Ankunftsorten der Schnellboote der Inselverbindungen z. B in Sanur werden Bluebird-Taxis trotz Passagierübereinkunft aufgefordert leer wegzufahren. Es werden "no Problem" Tragedienste aufgedrängt und anschliessend hartnäckig Vergütungen eingefordert, Private Lebensmittelverkäufer auf den Fähren verlangen doppelte Preise für ihre Produkte oder behalten eine Gelrestbetrsg mal eben ein.

Balinesische Taxifahrer werden in der Regel weniger überflüssige Umwege fahren, um den Fahrpreis künstlich zu überhöhen, wie manchmal andernorts in Indonesien.

Trinkgelder werden erst Recht in den weniger touristischen Regionen kaum erwartet. Aber man freut sich sehr über einen Betrag in Höhe von 5.000 bis 10.000 IDR.

Für das Motorrad-Fahren in Bali wird der EU-Führerschein nicht ohne weiteres anerkannt. Es ist entweder ein Internationaler Führerschein notwendig oder ein spezieller Bali-Führerschein (den man, gebührenpflichtig, in Denpasar erhalten kann). Wird man ohne einen Internationalen oder Bali-Führerschein erwischt, kostet es typischerweise (je nach Laune des Polizisten und den eigenen Verhandlungskünsten) zwischen IDR 50.000 und IDR 100.000 (ca. EUR 4 bis 8). Einen Gebührenzettel sollte man in der Regel nicht erwarten.

Preise[Bearbeiten]

Leistung Preis in IDR   Preis in €  
Taxifahrt 10 km vom Flughafen 100.000…300.000 ca. 6…18
Einzelfahrt im Kura Kura-Bus in Kuta 20.000 ca. 1
Ausleihe 1 Tag Motorroller 60.000…70.000 ca. 4
Benzinfüllung für Motorroller (max. 70 km) 10.000…20.000 ca. 1
Nasi Goreng im Restaurant 30.000…80.000 ca. 2…5
Grosses Bier (0,5 l) im Restaurant 50.000 ca. 3
Bier 0,5 l im Supermarkt 40.000 ca. 2
Flasche Wein im Supermarkt 170.000 ca. 10
Ausleihe Schnorchelbrille + Schnorchel 20.000 ca. 1

Wenn Preise, zum Beispiel an einem spontanen Straßenverkauf, nicht ausgeschildert sind, sollte man immer vor dem Kauf nachfragen. Sonst kann es sein, dass die Speise mal schnell das Doppelte des üblichen Preises kostet.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt eine große Zahl von Hotels und es werden Unterkünfte aller Art ab ca. 10 € angeboten. Luxus-Hotels befinden sich vor Allem auf 1 Nusa Dua Nusa Dua im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nusa Dua in der Enzyklopädie Wikipedia Nusa Dua im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNusa Dua (Q277598) in der Datenbank Wikidata Typ ist Gruppenbezeichnung. Wenn ein Quartier weiter im Norden gebucht wird, reduzieren sich die Preise gegenüber den Süden bei gleicher Leistung um ca. 50%.

Anfang 2017 waren allein über Online Reiseportale ca. 4.000 Unterkünfte buchbar.

Frühstück in der unteren bis mittleren Preiskategorie besteht im Allgemeinen aus einem Getränk, Omlett, Eierkuchen, oder Spiegelei etc. und einem Teller mit Obst.

Für Touristen, die das Nachtleben suchen, empfehlen sich Hotels in Kuta, da sich dort die meisten Bars und Diskotheken befinden. Touristen, die Bali erfahen wollen, sollten ein Hotel abseits der Region Kuta buchen.

An vielen Orten außerhalb von Denpassar und Kuta kann es passieren, dass nach Mitternacht durch das Krähen der Hähne der Schlaf unterbrochen wird.

Zu den exklusivsten Hotels in Kuta Beach und auf der Halbinsel Nusa Dua gehören:

  • The St. Regis. Ein im März 2009 neu eröffnetes Resort, welches seine Gäste in exklusiven Villen mit privatem Pool und eigenem Strandzugang verwöhnt. Auch wenn man dort nicht wohnen möchte, empfiehlt sich der (kostenfreie) Besuch des täglichen Feuerrituals um 18.30 Uhr, bei welchem balinesische Tänzer mit Fackeln und Feuer den Abend einleiten.
  • The Westin. The Westin empfiehlt sich für Touristen mit Kindern, da das Hotel einen Kids Club anbietet und die Kinder somit betreut werden, während die Eltern in ihren Unternehmungen frei sind.
  • The Laguna Resort & SPA. Ein Highlight ist The Laguna Resort & SPA, welches durch ein besonderes Ambiente und herzlichen, zuvorkommenden Service besticht. Wenn man direkt vom Balkon in den Lagunen-Pool steigen möchte, sollte man einen entsprechenden Lagoon Room buchen.
  • Karma Kandara Hotel. Führend ist das besonders luxuriöse Karma Kandara Hotel, welches seinen Gästen Unterkünfte in außergewöhnlichen Villen bietet, die auf einem Felsen in 85 Meter Höhe über dem Meer gelegen sind. Auch das Restaurant ist einen Besuch wert, wo erstklassige Speisen mit einem Panorama-Blick über das Meer angeboten werden.
  • The Open House Bali, in Jimbaran. Ein Hotel mit Charme auf Jimbaran Beach, einem langen, weißen Sandstrand mit einem traditionellen Fischerdorf in der Nähe des Flughafens.
  • Suma-Hotel. Wer den Norden Balis bereist und sich die Delfin-Vorführung in Lovina-Beach anschauen möchte, kann im Suma-Hotel eine geeignete Unterkunft finden. Es ist ein ruhiges Hotel mit Pool, nahe am Strand. Die Zimmer variieren von "Economy" bis luxuriös. Von dort kann man neben der Delfin-Show auch Schnorcheln und Tauchen gehen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Von Bali aus sind Ausflüge zu weiteren Inseln möglich:

  • auf die östliche Nachbarinsel Lombok
  • zum Nationalpark Komodo auf den Inseln Komodo und Rinca, wo man die Komodo-Warane beobachten kann
  • auf die autofreien Gili-Inseln in der Nähe Lomboks
  • nach Yogyakarta in Zentraljava, zu den Tempeln von Borobudur und Prambanan
  • auf die Vulkane Bromo oder Ijen in Ostjava

Telekommunikation[Bearbeiten]

Die überwiegende Zahl der Unterkünfte und Restaurants bieten WLan an. Es ist immer kostenlos, der Zugang erfolgt über ein Passwort.

Es ist nicht unüblich, dass Taxifahrer per Whatsapp mit dem Gast kommunizieren.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Österreichische Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
  2. 2,0 2,1 2,2 Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes Deutschland
  3. 3,0 3,1 P. Gautret, P. L. Lim, M. Shaw, K. Leder: Rabies Post-Exposure Prophylaxis in Travellers Returning from Bali, Indonesia, November 2008 to March 2010. In: Clinical Microbiology and Infection, Jg. 17, Nr. 3 vom Dienstag, 15. November 2011, S. 445–447, doi:10.1111/j.1469-0691.2010.03271.x.
  4. National Center for Environmental Information
  5. https://earthquake.usgs.gov/earthquakes
  6. Monatsbericht 10/2000 und 09/2001 im Global Volcanism Program (Abgerufen am 14. Oktober 2018).

Weblinks[Bearbeiten]

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