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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Kathmandu

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Kathmandu
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Kathmandu ist die Hauptstadt von Nepal.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt Kathmandu ist die größte Stadt des Landes, sie hat dem umgebenden Talbecken seinen Namen gegeben. Die ehemalige Königsstadt ist mit ihrem südlichen Nachbarn Lalitpur, auch unter dem Namen Patan bekannt, fast zusammengewachsen, nur der Fluss Bagmati trennt die beiden einstigen Rivalen. Beide Städte sind umgeben von einem Straßenring, der in der Rush-hour hoffnungslos überlastet ist. An etlichen Stellen hat sich die Stadt über diesen Ring ausgedehnt, so liegt der Vorort Boudhanath mit seiner riesigen Stupa im Nordosten der Stadt in der Nähe des Flughafens.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der einzige internationale Flughafen Nepals liegt am östlichen Stadtrand. Der Tribhuvan International Airport (IATA-Code : KTM) wird hauptsächlich von kleineren Maschinen z.B. aus Abu Dhabi, Doha oder Dubai angeflogen. Aus Europa gibt es zur Zeit keine direkte Verbindung.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Tourist Bus[Bearbeiten]

Von größeren nepalesischen Städten (z.B. Pokhara) fahren vergleichsweise große und komfortable Reisebusse ("Tourist Bus"), die auf längeren Distanzen unterwegs auch eine Essenspause (Mahlzeit teilweise inklusive) einlegen. Die Buchung erfolgt normalerweise vorab über Reiseagenturen oder das Hostel/Hotel und der Bus holt einen am Morgen dann entweder direkt ab oder man erhält einen Taxi-Transfer zum nächsten Einstiegspunkt. Die Busse halten meist in der Nähe von Thamel, wo sich auch eine Menge Reiseagenturen befinden um eine Fahrt aus der Stadt hinaus zu buchen.

Microbus/Minibus[Bearbeiten]

Zu manchen Trek-Startpunkten wie Besi Sahar (Annapurna Circuit) kann man (wenn man große Ausgaben bzw. Umstiege vermeiden möchte) auch durchgehend mit dem Minibus fahren. Der Preis und die Belegung ist Verhandlungssache. Häufig kommt man zu einem sehr günstigen Preis mit, teilt sich einen Minibus (für europäische Verhältnisse für ca. ein Dutzend Personen ausgelegt) allerdings teilweise mit über 20 Personen und Gepäck.

Die Microbusse stoppen sehr früh morgens (ca. 6 Uhr) an der nördlichen Ringstraße (Ring Road) und fahren los sobald der Bus einigermaßen voll ist. Auch unterwegs werden nach Möglichkeit noch Leute zugeladen und jedes Kubikmeter Raum ausgenutzt - es ist nicht ungewöhnlich, dass man Gepäck oder kleine Kinder auf den Schoß nehmen muss.

Der Microbus ist etwas schneller als der Tourist Bus, wenn man gegen 7 in Kathmandu startet kommt man am späten Vormittag in Besisahar an. Die Rückfahrt dementsprechend gegen Mittag von Besisahar nach Kathmandu.

Local Bus[Bearbeiten]

Der Local Bus hat ähnlich beengte Platzverhältnisse wie der Microbus, ist allerdings viel langsamer und nicht wesentlich günstiger. Daher sollte man diesen nur wählen, wenn die beiden oben genannten Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen.

Aufgrund einiger Unglücke in der Vergangenheit ist Touristen die Mitfahrt auf dem Dach untersagt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Aufgrund der schlechten Straßenzustände und des teilweise sehr ungewohnten Fahrstils anderer Verkehrsteilnehmer wird davon abgeraten in Nepal selbst mit dem Auto zu fahren, man kann sich allerdings ein Taxi oder Auto mit Fahrer auch für längere Distanzen vergleichsweise günstig mieten (ein normales Fahrzeug inklusive Fahrer soll etwa 50 Euro pro Tag kosten, Allrad etwas teurer).

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alter Königspalast in Kathmandu, in der Mitte der Basantapur Tower

Weltkulturerbe[Bearbeiten]

Einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nepals wichtigster Pilgerort ist die hinduistische Tempelanlage Pashupatinath liegt in einem östlichen Vorort. Die große Stupa von Boudhanath, ein bedeutendes buddhistisches Heiligtum, wird im Artikel Boudhanath behandelt.

Durbar Square[Bearbeiten]

Eigentlich heißt es korrekt Hanuman-dhoka Durbar Square, da neben dem Haupteingang zum alten Königspalast eine Statue des hinduistischen Gottes Hanuman steht. Gemeint ist der Platz um diesen Palast, dazu zählt auch noch der anschließende Tempelbezirk mit seinen sowohl hinduistischen als auch buddhistischen Heiligtümern. Um den Platz zu besichtigen, ist eine Eintrittsgebühr von 200 Rupien fällig, das sind etwas über 2 €, und die Ausgabe lohnt sich.

Basantapur Square gegenüber dem Durbar Palast
  • Der Königspalast

Der älteste Teil des Palastes stammt aus dem 16. Jahrhundert, er wurde mehrmals erweitert. Der jüngste Teil ist ein weißer klassizistischer Bau. Die letzten nepalesischen Könige bewohnten jedoch einen Palast im Nordosten der Innenstadt. Der alte Palast ist nur teilweise zugänglich, in seinem Inneren sind einige Museen mit Exponaten zur Geschichte der ehemaligen nepalesischen Könige.

  • Der Basantapur Square

Auf dem Platz gegenüber des Basantapur Tower am alten Königspalast findet ein reger Handel mit Souvenirs statt. Handeln ist Pflicht. In einem der Gebäude weist ein Schild auf eine Sanskrit-Universität hin, darunter ist ein kleinerer Hinweis auf en Postamt.

Innenhof Haus der Kumari
  • Das Haus der Kumari

Am westlichen Ende des Basantapur Square steht das Kumari Ghat oder Haus der Kumari. Das Sanskrit-Wort Kumari bedeutet Mädchen. Die Kumari ist eine lebende Inkarnation der Hindu-Göttin Taleju, die auch als Inkarnation der Göttin Durga angesehen wird. Eine Kumari wird erwählt, dabei muss das Horoskop für diese Aufgabe günstig sein, das Mädchen muss 32 verschiedene Bedingungen erfüllen, sie muss z.B. furchtlos sein und keine sichtbaren Narben haben. Hat das Mädchen endlich alle Bedingungen erfüllt, darf sie in diesem Haus leben, sie hat nur noch beschränkten Kontakt mit ihrer Familie und darf das Gebäude nur an bestimmten Feiertagen verlassen. Nach einer stark blutenden Verletzung oder spätestens nach der ersten Menstruation verliert das Mädchen diesen Status. Kaum ein Nepalese würde eine ehemalige Kumari heiraten, man glaubt, dass er bald nach der Hochzeit sterben würde.
Der äußerlich recht bescheidene Bau hat einen prächtigen Innenhof, Chowk. Nur Hindus dürfen den Hof durchqueren, alle anderen sollten tunlichst am Rand bleiben. Einige Male am Tag zeigt sich die Kumari am geöffneten Fenster, es ist ein hübsches rot gekleidetes Mädchen, das man allerdings nicht fotografieren darf. Macht nichts, draußen bieten die Händlerinnen die Bilder im Fünferpack zu einem Spottpreis feil.

Swayambhunath[Bearbeiten]

Stupa Swayambhunath, davor ein Vajra
Swayambhunath und Shikara Pratappur

Swayambhunath, auch kurz Swayambhu, ist auch als Affentempel bekannt, der Grund dafür sind die agilen Mitbewohner, die sich manchmal allzu lästig an die Besucher heranmachen. Der Tempelkomplex liegt auf einem Hügel und bietet bei klarer Luft eine gute Aussicht auf das Kathmandutal. Nach alter Überlieferung war das ja ein See, aus dem nur wenige Inseln herausragten. Als dann durch den Bodhisattva Manjushri die Wasser abflossen, blieb auf diesem Hügel eine Lotosblüte. An dieser Stelle wurde schließlich der Stupa errichtet.
Der Haupteingang zu der Anlage führt von Osten her über eine hohe Treppe mit über 300 Stufen. Bequemer geht es über die Seiteneingänge von Westen her, allerdings ist dieser Weg längst nicht so eindrucksvoll.

  • Der Stupa von Swayambhunath

Er ist ähnlich aufgebaut wie der große Bruder in Boudhanath. Der Sockel ist niedriger, die Figur kleiner, und die sich nach oben verjüngenden 13 vergoldeten Platten an der Spitze sind rund.

  • Weitere Details

Vom östlichen Eingang her gesehen ist vor dem Stupa ist ein großer Vajra oder Donnerkeil, links und rechts davon stehen wie zwei überdimensionale weiße Bienenkörbe die Shikara-Tempel Antanapur und Pratappur. Nördlich vom Stupa ist das kleine Kloster Shree Karma Raj Mahavihar. Auf der Südseite des Geländes ist ein frei zugängliches kleines Museum, im Westen ist ein weiteres Kloster.
Ein recht altes Bauwerk ist der Shantipur-Tempel im Norden der Anlage. Nach der Sage hat sich hier vor rund 1500 Jahren ein heiliger Mann selbst eingemauert. Er wird erst wieder ans Tageslicht kommen, wenn ihn die Einwohner des Tals wirklich brauchen. Über den Wahrheitsgehalt dieser Legende kann man nicht weit davon entfernt bei einer Tasse Kaffee nachdenken.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel Vajra, Bijeswari, Swayambhu Kathmandu, Nepal. Tel.: +977-1-4271545, Fax: +977-1-4271695, E-Mail: . Preis: EZ ab 14 US$, DZ ab 16 US$.. Das u.a. von Sabine Lehmann sehr familiär geführte Haus liegt unterhalb von Swayambhu und bis nach Thamel kann man in 15 min gut laufen. Es hat einen wunderschönen Garten, viele kleine Details erfreuen nicht nur das Auge.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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