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Arnheim

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Arnhem river 2003 01.jpg
Arnhem
ProvinzGelderland
Einwohner
153.864 (2016)
Höhe
13 m
Tourist-Info Webwww.vvvarnhem.nl
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Lage
Lagekarte der Niederlande
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Arnheim

Arnheim (niederländischer Name: Arnhem) ist die Hauptstadt der Provinz Gelderland. Die Stadt liegt am Rhein (Neder-Rijn) und befindet sich im Osten des Landes.

Hintergrund[Bearbeiten]

Arnhem lag ursprünglich nicht an den Ufern des Rheins, sondern an dem höher gelegenen Sint-Jansbeek. Die Siedlung entstand an einer Stelle, wo sich die Straße zwischen Nijmegen (dt.: Nimwegen) und Utrecht/Zutphen gabelte. Der Stadt wurde im Jahr 1233 von Graf Otto von Gelre das Stadtrecht verliehen.

Die Stadt wurde 1579 zum ersten Mal geldrische Hauptstadt, als es sich als Hauptstadt des Kwartier van Veluwe im Bezirk Gelre der Utrechter Union anschloss. 1585 schloss sich Arnhem als Hauptstadt des Bezirks Gelre der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande an und 1817 wurde Arnhem Hauptstadt der Provinz Gelderland im Vereinigten Königreich der Niederlande.

Während der 2. Hälfte des 19. und im 20. Jahrhundert wurde Arnhem stark erweitert. Einen herben Rückschlag erlitt die Stadt, als sie im 2. Weltkrieg zum Schauplatz einer der letzen Niederlagen der Alliierten wurde. Bei der Schlacht um die Brücke von Arnhem im September 1944, misslang der kühne Plan von Montgomery, der als Operation Market Garden in die Geschichte einging. Denn die letzte Brücke, die von Arnhem, konnte nicht eingenommen werden. Und der Plan der Rheinüberquerung mit Hilfe von Fallschirmtruppen misslang. Noch heute erinnert ein Artilleriegeschütz nahe der Brücke, die heute John-Frost-Brücke heißt, daran. Als die Deutschen 1944 die Stadt räumen ließen, wurde Arnhem von den Besatzungstruppen zudem geplündert.

Diese Zerstörungen führen dazu, dass die Arnhemer Innenstadt nicht viel überragende Bauwerke aufweist. Doch außerhalb der Innenstadt gibt es viele gut erhaltene Stadtviertel aus dem 19. Jahrhundert mit teilweise recht schöner Jugendstil-Bebauung.

Anreise[Bearbeiten]

Flughäfen[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Es gibt keine direkten Busverbindungen zwischen Arnhem und Emmerich. Es besteht allerdings wohl eine Busverbindung über Doetinchem (Syntus 29) und 's-Heerenberg (Syntus 24) nach Emmerich (NIAG 91). Näheres unter 9292.nl für den niederländischen und unter www.bahn.de für den deutschen Teil der Reise. Für die Fahrt benötigt man - inklusive 1 Stunde Aufenthalt in 's-Heerenberg - drei Stunden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Arnhem liegt an der Fortführung der deutschen A3 (Frankfurt - Oberhausen) sowie an der A12 in Richtung Utrecht, Rotterdam und Den Haag. Vom Norden her führt die A50, vom Süden her kann über die A50 (Eindhoven) und die A73 (Maastricht - Venlo) angereist werden.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

  • Radroute Maas - der Fluss könnte hier in den Rhein münden (Ansichtssache)
  • Rhein-Radweg - hier auch als Fietsroute 4 bekannt

Mobilität[Bearbeiten]

Oberleitungsbus in Arnheim

Arnhem ist bekannt für sein O-Bus-Netz, das nach dem Zweiten Weltkrieg das zerstörte Straßenbahnnetz ersetzte. Die wichtigsten innerstädtischen Linien werden mit dem Oberleitungsbus (ndl: Trolleybus) bedient. Der Busbahnhof befindet sich an der Vorderseite des momentan im Neubau befindlichen Bahnhofs. Die Regionalbusse, die Arnhem mit dem Umland und allen größeren Städten der Region verbinden, fahren allerdings "ganz normal" mit Diesel.

Neben dem Busverkehr verfügt Arnhem über vier Bahnhöfe: Arnhem Centrum, Arnhem Velperpoort an der Ostseite des Zentrums, Arnhem Presikhaaf an der Strecke nach Zutphen und Arnhem Zuid auf der gegenüber liegenden Seite des Rheins.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Sankt Eusebius oder Große Kirche
  • Sint-Eusebiuskerk. Die Sint-Eusebiuskerk oder Grote Kerk ist die größte Kirche Arnhems und hat einen 93 m hohen Turm. Zur Zeit dient die Kirche als Raum für Ausstellungen, Messen und Konzerte. Im Kirchturm befindet sich auf 73 m Höhe das Belvédère, ein Saal mit einer prachtvollen Aussicht über ganz Arnhem. Geöffnet: 1.4. – 31.10.: Di – Sa (10.00 – 17.00 Uhr), So (12.00 – 17.00 Uhr); 1.11. – 31.3.: Di – Sa (11.00 – 16.00 Uhr), So (12.00 – 16.00 Uhr), Mo geschlossen. Preis: Panorama-Aufzug mit Bélvedère: Erwachsene € 2,50, Kinder (12–18) € 2,00, Kinder unter 12 gratis (in Begleitung von Erw.). Der Kirchensaal ist gratis zugänglich.
Koepelkerk
  • 1 Koepelkerk(Kuppelkirche), Jansplein 60. Eine achteckig gebaute neo-klassizistische Kirche von 1837-1838, die anstelle der 1817 abgerissenen Janskerk errichtet wurde . Die Kirche wird heute von der Gereformeerde kerk (vrijgemaakt) genutzt.
  • Lutherse kerk (Lutheranische Kirche), Korenmarkt 26. Die lutheranischen Kirchen in den Niederlanden wurden meist für Gläubige aus Deutschland oder den skandinavischen Ländern gebaut. Diese klassizistische Kirche mit Louis-XIV-Dekor wurde von 1735 bis 1737 gebaut. Seit 2003 steht sie dem Partyzentrum "5th Avenue" zur Verfügung.
  • 2 Synagoge, Pastoorstraat 17a. Die Arnhemer Sjoel wurde von 1852 bis 1853 in eklektizistischem Stil, vor allem in der Verschmelzung von Neoklassizismus und Neogotik gebaut. Sie wurde von 2001 bis 2003 restauriert und dient noch heute der Jüdischen Gemeinde Arnhem als Gotteshaus.
  • Waalse kerk (I'EgIise Wallonne d'Arnhem/Wallonische Kirche), St. Catharinaplaats 1. 1450 als Kapelle des Agnietenklosters in spätgotischem Stil errichtet, wurde der mit der Reformation zu einem Krankenhaus umgewandelte Bau 1751 den aus Frankreich und Wallonien geflüchteten Hugenotten zur Verfügung gestellt. Noch heute werden zweimal im Monat französischsprachige Gottesdienste abgehalten.
  • Sint-Walburgiskerk, St. Walburgisplein 1. Die gotische Backsteinkirche, von 1315 bis 1400 errichtet, musste nach der Reformation von den Katholiken geräumt werden. Die protestantische Stadtregierung ließ 1614 ein Arsenal in die Kirche bauen, 1622 wurde sie umgebaut zu einem Militärgefängnis. Während der französischen Besatzung zu Napoleons Zeiten, ließ Louis Napoleion den katholischen Glauben wieder zu. 1808 konnten die Katholiken ihre Kirche wieder beziehen. Bei der Schlacht von Arnhem wurde die Kirche stark beschädigt, dass sie nach dem Krieg komplett wieder aufgebaut werden musste. Sie wird noch heute zu katholischen Gottesdiensten genutzt.

Schlösser, Paläste, Landhäuser[Bearbeiten]

  • Landgut Rosendael. Wenige Kilometer von Arnhem entfernt befindet sich in der Gemeinde Rozendaal das Landgut Rosendael mit Schloss und Park. Der Donjon des Schlosses stammt aus dem Mittelalter, als hier die Grafen und Herzöge von Gelre residierten. Der Rest des Gebäudes wurde zu Beginn des 18. Jh. errichtet. Heute bietet das Schloss eine beachtenswerte Sammlung von Möbeln, Silber und Porzellan aus dem 18. und 19. Jh. Auch der Schlosspark machte sich schon im 17. Jh. einen Namen. Geöffnet: 15.4. – 31.10.: Di – So 11.00 – 17.00 Uhr. Park: Di – So Führungen um 11.30, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. Schloss: Di – Sa Führungen um 11.30, 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr, So Führungen um 11.30, 13.00, 13.45, 14.30, 15.15 und 16.00 Uhr. Letzter Einlass: 16.00 Uhr. Geöffnet Ostersonntag und -montag, Pfingstsonntag und -montag, Himmelfahrt. Geschlossen am 30. 4. Preis: Eintritt: Erwachsene € 6,00 (nur Schloss € 4,50, nur Park € 3,50),Kinder (-12) € 3,25 (nur Schloss € 2,50, nur Park € 2,00).

Bauwerke[Bearbeiten]

Teufelshaus
  • 39 Historische Keller, Rijnstraat. Aus dem 13., 14. und 15. Jh.
  • Duivelshuis (Teufelshaus), Koningstraat 38. Renaissance-Gebäude von 1538. Seinen Namen hat es von den Satyrstatuen an der Vorderfassade. Überstand als eines der wenigen Häuser die Zerstörungen von 1944.
  • Sint-Petersgasthuis (Gasthaus St. Peter), Rijnstraat 71. Existiert seit ca. 1354; gotische Fassade. Seit 1849 als Geschäftshaus genutzt.
  • Presickhaeffs Huys (Haus Presickhaeff), Kerkstraat 19. Wohnhaus mit Renaissance-Treppengiebel aus dem 15. Jh.
  • Sabelspoort, Eusebiusplein. Barock-Stadttor von 1642. Einziges erhaltene der ursprünglich vier Stadttore. Wird heute als Teil des Provinzhauses genutzt.
  • De Waag (Stadtwaage), Markt 38/Turfstraat 1. Barock-Rokkoko-Gebäude von 1761 bis 1768. Wird als Gaststätte genutzt.
  • Gruyterpassage, Roggestraat 43. Ehemaliges Ladenlokaal von "De Gruyter" von 1906. Mischform Jugendstil/Art Nouveau mit "Neuer Sachlichkeit".
  • Musis Sacrum, Velperbuitensingel 25 / Velperplein. Konzertgebäude im Neorenaissance-Stil von 1888 bis 1890.
  • Postamt, Jansplein 56. Neogotisches Gebäude von 1888 bis 1890.
  • Geschäftshaus Hendriksen Modemagazijnen, Vijzelstraat 11-12. Jugendstil/Art Nouveau von 1907.
  • Geschäfts-/Wohnhaus, Zypendaalseweg 2-8 / Cronjéstraat 1. Gebäude im Jugendstil/Art Nouveau von 1905.

Mühlen[Bearbeiten]

Witte Watermolen im Park Sonsbeek

In Arnhem standen in der Vergangenheit viele Mühlen. Sie unterschieden sich im Antrieb (Rossmühlen, Tretmühlen, Wassermühlen und Windmühlen) sowie in den verarbeiteten Produkten (Getreide, Papier, Öl, Tabak, Schoten oder Rinde). Von all diesen Mühlen sind nur noch zwei in Gebrauch: Windmühle "De Kroon" am Klarendalsweg und die Weiße Wassermühle in Sonsbeek, Zypendaalsweg. Von einer anderen Mühle stehen noch die Mühlengebäude: der Agnieten/Begijnenolen beim Wassermuseum.

  • 3 Windmühle "De Kroon, Klarendalsweg 82. 1848/1870 als Galerieholländer erbaut.
  • Weiße Wassermühle, Zypendaalseweg 24. Die Weiße Wassermühle wurde um 1460 im Auftrag der Benediktinerabtei St. Salvator zu Prüm (Eifel) erbaut. Sie wird auch heute noch als Wasserkornmühle betrieben. Im früheren Mühlenschuppen befindet sich heute das Besucherzentrum "Sonsbeek". (--> Parks)
  • Agnietenmolen/Begijnenmolen, Zijpendaalseweg 26-28. Die Agnietenmolen/Begijnenmolen wurde 1404 für das St. Agnietenkloster als Wasserkornmühle gebaut. Wie die Weiße Wassermühle und acht weitere ehemalige Wassermühlen wurde sie von dem schnell strömenden Sint Jansbeek angetrieben. Die Mühle war als solche bis 1913 in Betrieb. Seit 2004 ist hier das Nederlands Watermuseum untergebracht (siehe auch Abschnitt Museen).

Museen[Bearbeiten]

Nederlands Openluchtmuseum
  • Nederlands Openluchtmuseum, Schelmseweg 89, 6816 SJ Arnhem. Im Niederländischen Freilichtmuseum (Nederlands Openluchtmuseum) wird das Leben und Arbeiten der Niederländer in vergangenen Jahrhunderten dargestellt. Dazu wurden u. a. Bauernhöfe, Mühlen, eine Kirche und eine Dampf-Molkerei nach Arnhem verbracht. Viele Bauten sind "bewohnt" und es werden unterschiedliche handwerkliche Tätigkeiten gezeigt. Während der Ferienzeit gibt es zahlreiche Aktivitäten, um vor allem auch das jüngere Publikum in das Museum mit einzubeziehen. Eine 1997 neu angelegte historische Straßenbahn fährt über das Gelände. Anfahrt: Von der Autobahn A12 aus ist das Openluchtmuseum ausgeschildert. Vom Bahnhof Arnhem fährt die Buslinie 3 (Richtung Alteveer). In den Sommerferien fährt die Buslinie 13 direkt zum Museum. Geöffnet: 1.4. – 1.11.: täglich 10.00 – 17.00 Uhr. 5.12. – 17.1. täglich 11.00 – 19.00 Uhr. Ausnahmen: Am 5., 24. und 31.12. schließt das Museum bereits um 17.00 Uhr. Am 25.12. und 1.1. ist das Museum geschlossen. Preis: Eintritt: Erwachsene € 14,00, Kinder (4-12) € 9,80, Parken (je Fahrzeug) € 4,50. MJK.
  • Historisches Museum Arnhem, Bovenbeekstraat 21. Tel.: +31 (0)26 377 53 00. Das HMA befindet sich in einer Patrizierwohnung aus dem 18. Jh im Herzen der alten Innenstadt. Das Interieur mit bemalten Wandtapeten und Rokkoko-Elementen ist einzigartig für Arnheim. In der Dauerausstellung werden viele Gegenstände aus der reichen Arnheimer Geschichte und Kultur gezeigt. Geöffnet: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa + So, Feiertage 11.00 – 17.00 Uhr; 1.1., 30.4., 25.12. geschlossen. Preis: Eintritt: Erwachsene € 3,75; Jugend (-18) gratis, Senioren/Studenten € 2,50. MJK. Das gesamte Museum ist zugänglich für Rollstühle. Ein Aufzug ist vorhanden.
  • Museum für Moderne Kunst, Utrechtseweg 87. Tel.: +31 (0)26 377 53 53. Das Museum voor Moderne Kunst Arnhem befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Herrenklubs an den Ufern des Rheins. Die breite Sammlung des Museums umfasst sowohl moderne als auch zeitgenössische figurative sowie angewandte Kunst und Design ab ca. 1900 bis heute. Berühmt ist de Sammlung Magischer Realisten. Geöffnet: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa + So, Feiertage 11.00 – 17.00 Uhr; 1.1., 30.4., 25.12. geschlossen. Preis: Eintritt: Erwachsene € 7,00; Jugend (-18) gratis, Senioren/Studenten € 5,50. MJK. Das gesamte Museum ist zugänglich für Rollstühle. Ein Aufzug ist vorhanden.
  • Niederländisches Wassermuseum, Zijpendaalseweg 26-28. Tel.: +31 (0)26 - 44 52 548. Das Nederlands Watermuseum beschreibt sich als modernes und interaktives Museum über alle Aspekte des Süßwassers. Ein Mitmach-Museum, in dem man durch eine Abwasserleitung wandern, einen interessanten Film über das Wasser ansehen, aber auch alles über Deichbau, Trinkwasser, Grundwasser oder Wasserverbrauch in den Niederlanden und im Rest der Welt erfahren kann. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr. In den Schulferien, am Oster- und am Pfingstmontag ist das Museum auch Mo geöffnet. Am 1.1., 30.4. und 25.12. geschlossen. Das Waterlab ist an den Wochenenden 12.30 – 16.00 Uhr geöffnet. Preis: Eintritt: Erwachsene + Kinder ab 13 € 5,00; Kinder (4-12) € 5,00; Kinder (-4) gratis, Senioren € 7,00. MJK.
  • 4 Niederländisches Weinmuseum, Velperweg 23. Tel.: +31 (0)26 4424042. Das Nederlands Wijnmuseum befindet sich in alten Weinkellern unter dem Velperweg. Arnheim spielte bis in die zwanziger Jahre des letzten Jh. eine wichtige Rolle bei der Einfuhr von Wein in die Niederlande. Das Museum will die Frage beantworten, warum der eine Wein anders schmeckt als der andere. Hier erfährt man, wie der Winzer seine Weinreben pflegt und aus dem Saft der Trauben herrliche Weine herstellt. Geöffnet: Di – Fr 14.00 – 17.00 Uhr, Sa 11.00 – 17.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen. An Samstagen können zwischen 11.00 und 15.00 Uhr mit höchstens 6 Personen die Weinkeller des Weinkäuferhauses Robbers & van den Hoogen besichtigt werden. Preis: Eintritt: Erwachsene € 4,00; Kinder (-12) € 2,00.
  • 5 Airborne Museum Hartenstein, Utrechtseweg 232, Oosterbeek. Tel.: +31 (0)26 3337710. Das Museum befindet sich im ehemaligen Hauptquartier der Alliierten während der Schlacht um Arnheim. Es bietet mit einer Filmvorführung und einer erleuchteten Karte sowie fünf Dioramen in Lebensgröße eine Übersicht über den Verlauf der Schlacht.
  • Bronbeek Museum, Velperweg 147. Tel.: +31 (0)26 3763555. In dem ehemaligen Landhaus in den Wäldern Arnheims befindet sich das Koninklijk Tehuis voor Oud-Militairen en Museum Bronbeek (KTOMMB), mit anderen Worten das Königliche Altersheim für ausgediente Soldaten. Das zugehörige Museum legt seinen Schwerpunkt auf die koloniale Vergangenheit der Niederlande, vor allem auf Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien. Der Nachdruck liegt dabei - naturgemäß - auf dem militärischen Aspekt. Nicht umsonst befindet sich die Website beim niederländischen Verteidigungsministerium. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr sowie am Oster- und Pfingstmontag. Geschlossen am 1.1. und 25.12. Preis: Eintritt: Erwachsene € 2,30, Kinder (6-12) € 1,15, Kinder (0-5) gratis.

Parks[Bearbeiten]

Huis Zypendaal

Arnheim ist dank seiner vielen Parks und Landgüter eine außerordentlich grüne Stadt. An erster Stelle stehen folgende Landgüter:

  • Sonsbeek. Dieses frühere Landgut am Sint Jansbeek wurde 1811 nach englischem Landschaftsstil umgewandelt. Die Höhenunterschiede kamen der Romantik dieses Stils zu Gute. In dem heutigen Stadtpark steht noch die Witte Molen (Weiße Mühle), eine alte Wassermühle, in der heute das Besucherzentrum Sonsbeek angesiedelt ist. Geöffnet: Di – Fr 10.00 – 17.00 Uhr, Sa + So 11.00 – 17.00 Uhr. Preis: Der Zugang ist gratis.
  • Zypendaal. Inmitten eines Parks im englischen Landschaftsstil liegt das Landhaus Zypendaal. Es stammt aus dem 18. Jh. und ist umgeben von Wassergräben. Das Landhaus kann besichtigt werden. Geöffnet: 1.4. – 21.10. Mi + So 13.00 – 17.00 Uhr. Führungen zu jeder vollen Stunde, letzter Einlass und Führung um 16.00 Uhr. Oster- und Pfingstmontag geöffnet. Am 30. April geschlossen. Preis: Erwachsene € 3,50, Kinder (-12) € 2,00.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Aquarium im Burgers Zoo
  • 6 Burgers' Zoo, 6816 SH Arnheim, Antoon van Hooffplein 1. Tel.: +26 4424534, E-Mail: . Burgers Zoo zeigt Tiere nicht hinter Gittern eingesperrt, sondern in ihrer natürlichen Umgebung. 1968 eröffnete Burgers den ersten Safaripark auf dem europäischen Festland, gut 20 Jahre später wurde mit dem Bau von Burgers' Bush (einem überdachten Urwald), Burgers' Mangrove (einem nachgebauten Mangrovenwald), Burgers' Desert (das weltweit größte überdachte Wüstengebiet) und seit 2000 Burgers' Ocean (dem zweitgrößten Korallenriff der Welt in einem 8 Millionen Liter Wasser befassenden Seeaquarium) der Weg zu den sogenannten Ecodisplays eingeschlagen. Der Safaripark ist seit 1995 nur noch zu Fuß zugänglich und seit 2008 wurde mit Burgers' Rimba ein Außengebiet mit südostasiatischer Tierwelt geschaffen. Geöffnet: 1.4.-31.10.: täglich 9-19 Uhr, 1.11.-31.3.: täglich 9-17 Uhr. Preis: Preise auf Deutsch /Parkplatz 4€.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Olivier Eetcafé, Pauwstraat 11. Tel.: +31 (0)26 4450048. Das Olivier bietet neben den teureren Gerichten seines Restaurants auch preiswertere Eetcafé-Gerichte an. Die Karte bietet drei Vorgerichte für € 4,50, vier Hauptgerichte (davon 1 vegetarisch) für € 9,50 und einen Nachtisch für € 3,50. Geöffnet: täglich 15.00 – 00.30 Uhr, Küche zwischen 16.00 und 22.40 Uhr. Von Oktober bis März Mo geschlossen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • In jeder niederländischen Stadt gibt es viele Chinesisch-indische (=indonesische) Restaurants. Sie bedienen in der Regel das günstigere Preissegment. Nur unwesentlich teurer sind indonesische Spezialitäten Restaurants. Genannt sei hier das
  • Indonesisch Specialiteiten Restaurant Batavia, Willemsplein 31. Tel.: +31 (0)26 4420873. Geöffnet: Täglich ab 12.00 Uhr. Preis: Hauptgerichte ab € 12,10, Javanisches Buffet (Fr, Sa, So abend) € 15,95, Reistafel (ab 2 Pers.) € 15,70, Lunchmenu's (12.00 – 16.00 Uhr) ab € 11,20. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Andere asiatische Spezialitäten-Restaurants wie Japaner, Thais, Inder entsprechen unserem Preisniveau.

Mittel[Bearbeiten]

  • Eetcafé Bij Oma, Korenmarkt 5. Tel.: +31 (0)26 4450499. Auf alt getrimmtes Bistro mit holländischer Küche. Drei-Gang-Menü für € 19,95 kann selbst zusammengestellt werden. Terrasse. Geöffnet: ab 17.00 Uhr, Küche schließt um 21.30 Uhr.
  • Lunière, Hoogstraat 12. Tel.: +31 (0)26 4433044. Cinecafé, Restaurant & Cocktailbar. Restaurant mit niederländisch-französisch-türkisch-kurdischer und mediterraner Küche: Geöffnet: täglich 13.00 – 1.00 Uhr, Do – Sa bis 3.00 Uhr. Preis: Drei-Gang-Menü ab € 14,95. Für € 5 extra gibt's eine Kinokarte. Gruppenarrangements möglich.
  • 1 Café Brasserie Dudok, Koningstraat 40. Tel.: +31 (0)26 3511872, E-Mail: . In einem monumentalen ehemaligen Bankgebäude nahe der Grote Kerk befindet sich der Arnhmer Ableger der Dudok-Cafès. Im Dudok kann man zu fast allen Tageszeiten essen und trinken. Terrasse. Geöffnet: Mo – Do 9.00 – 0.00 Uhr, Fr + Sa 8.30 – 0.00 Uhr + So 10.00 – 23.00 Uhr. Die Küche/Patisserie: schließt um 22.00 Uhr. Preis: Es werden Frühstück (ab € 7,50), Lunch (€ 3,30 - 7,60), Afternoon Tea (€ 17,50) und das abendliche warme Hauptgericht (Drei-Gänge-Menu ab € 14,95) serviert. Außerdem bietet die Patisserie leckeres Gebäck (ab € 2) an.
  • Olivier Café Restaurant, Pauwstraat 11. Tel.: +31 (0)26 4450048. Auch das Olivier rühmt sich für seine burgundische Küche. Der Gebrauch flämischer Biersorten in den Gerichten, ließ interessante kulinarische Kombinationen entstehen. Auch im Café wird eine reiche Auswahl an Spezialbieren ausgeschenkt. Geöffnet: täglich 15.00 – 0.30 Uhr, Küche zwischen 16.00 und 22.40 Uhr. Von Oktober bis März Mo geschlossen. Preis: Hauptgerichte ab € 16,50.

Gehoben[Bearbeiten]

  • De derde van Mahler, Velperbuitensingel 25. Tel.: +31 (0)26 3720740. Ganz treffend ist das Grand-Café-Restaurant Die dritte von Mahler in dem altehrwürdigen Theatergebäude Musis Sacrum untergebracht. Das Restaurant verfügt über 120 À-la-carte-Sitzplätze und bietet seinen Gästen eine traditionell französische Küche, die allerdings regelmäßig mit Ausflügen in andere Esskulturen kombiniert wird. Das "Mahler" bietet darüber hinaus eine umfassende Lunch-Karte (ab € 4,50), High Tea (€ 15,75), Theaterarrangement (3 Gänge € 23,50) und eine wöchentlich wechselnde Mahlerplatte (€ 12,75). Die Lunch-Karte gilt 11.30 – 17.00 Uhr, À la carte kann von 17.00 bis 21.00 Uhr gegessen werden. An jedem Dienstagabend von September bis Mai finden ab 21.30 Uhr Live-Konzerte statt. Preis: Der Eintritt ist kostenlos.
  • 2 Falstaff Eten & Drinken, Zwanenstraat 18 ('t Eiland, hinter dem Warenhaus "Bijenkorf"). Tel.: +31 (0)26 442 90 20. Dieses Restaurant ist nach dem Lebenskünstler Sir John Falstaff benannt, einer Romanfigur von Shakespeare. Falstaff hatte eine Vorliebe für gutes Essen und Trinken sowie andere Sinnesfreuden. Zumindest in Bezug auf das Essen und Trinken will das "Falstaff" den Erwartungen einer "burgundischen" Lebensweise, wie man hierzulande das Schwelgen nennt, Genüge tun. Geöffnet: Küche Di – So 17.00 – 22.00 Uhr. Preis: Das 3-Gänge-Menü kostet hier € 25, es gibt aber auch 4 Gänge (€ 30), 5 Gänge (€ 35)und 6 Gänge (€ 40). Hauptgerichte à-la-carte beginnen bei € 17,50.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben Arnhems spielt sich in der Innenstadt vor allem in der Pauwstraat und am Korenmarkt ab.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Stayokay Hostel Arnhem, Diepenbrocklaan 27. Tel.: +31 (0)26 4420114, E-Mail: . Preis: Rechtzeitige Reservierung - auch außerhalb der Saison - ist dringend zu empfehlen.
  • 2 River B&B Anthonia, Boterdijk 25. Tel.: +31 26 4456814, Fax: +31 (0)26 4429575. Schlafen nicht am Rhein, sondern auf dem Rhein, das ist die Devise dieses B&B. Die "Anthonia" ist nämlich ein Hausboot und es lässt sich wunderbar schlafen auf den sanft schaukelnden Wellen des Flusses. Das B&B ist hervorragend ausgestattet mit einem eigenen Küchenblock, Kühlschrank, Herdplatten, Mikrowelle, Wasserkocher und Kaffeemaschine, mit denen kostenlos Tee und Kaffee gemacht werden können. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In Arnhem gibt es zwei Fachhochschulen (ndl.: HBO):

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Polizeiregion Gelderland-Midden besteht aus den Gemeinden Arnhem, Doesburg, Rheden, Rozendaal, Duiven, Rijnwaarden, Westervoort, Zevenaar, Lingewaard, Overbetuwe, Barneveld, Nijkerk, Scherpenzeel, Ede, Renkum und Wageningen. Das Präsidium (Hoofdbureau van Politie) für diese Region ist auf dem Snelliusweg 1 in 6827 DG Arnhem.

Nur in Notfällen sollte die Rufnummer 112 verwendet werden. (Diese Nummer gilt übrigens auch für Feuerwehr und Notarzt.) In allen weniger dringenden Angelegenheiten soll die Nummer 0900 - 8844 benutzt werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Das zentrale Krankenhaus von Arnhem heißt Rijnstate. Es befindet sich am Wagnerlaan 55 im Norden Arnhems und ist vom Bahnhof mit den Buslinien 3 (Alteveer/'t Cranevelt, Burgers Zoo), 20 (Presikhaaf) und 69 (Zevenaar) erreichbar, Haltestelle Ziekenhuis Rijnstate. Tel: 088-005 8888.
  • Das Gesundheitsamt für die Region Gelderland Midden (GGD Volksgezondheid) befindet sich auf dem Eusebiusbuitensingel 43, Tel: 026-377 33 44.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • VVV Arnhem, 6811 KG, Arnhem, Stationsplein 13. Geöffnet: Mo-Fr 09:30-17:30 Uhr, Sa 9:30-17:00 Uhr.
  • Neben der Hauptpost (hoofdpostkantoor) am Jansplein 56 in der Innenstadt gibt es neun weitere TNT-Postfilialen in den Stadtteilen. Hauptanbieter für Telekommunikationsdienstleistungen in den Niederlanden ist die KPN. Deren Business Center ist am Vlamoven 2c zu finden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Arnhem befindet sich am Rande eines - für die Niederlande untypischen - großen Waldgebiets. Darin befinden sich gleich zwei Nationalparks.

  • Der Nationalpark De Hoge Veluwe wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem sehr vermögenden Rotterdamer Kriegsgewinnler Anton Kröller und seiner Gattin Helene Kröller-Müller angelegt. Sie ließen das Gelände umzäunen, Tiere darin aussetzen und von dem bekannten Architekten H. P. Berlage ein Jagdhaus, St. Hubertus, errichten. Ihre Kunstsammlung mit Werken von Van Gogh, Seurat und Picasso ließen sie in einem eigens dafür gebauten Museum unterbringen.
Die Hoge Veluwe ist ein Naturpark bestehend aus 5500 ha Wald, Heide, Grasland und Dünenflächen. Hoenderloo, Otterlo und Schaarsbergen bilden die Zugänge zum Park, der nur zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Rad (diese sind gratis ausleihbar) durchquert werden darf.
  • Kröller-Müller-Museum, Otterlo, Houtkampweg 6. Tel 0318-591241. kmm. Öffnungszeiten: ganzjährig, dienstags bis sonntags, 10-17 h, der Bildergarten schließt um 16.30 h. Eintritt: Kinder (bis 6): gratis; Kinder (6-12): Park € 3,50 und Museum € 3,50; Erwachsene: Park € 7,00 und Museum € 7,00. Parkkarte Auto: € 6,00
  • Jachthuis Sint Hubertus, Das Jagdhaus (1914) ist das frühere Wohnhaus der Familie Kröller-Müller. Die Umgebung ist ein beliebtes Wandergebiet. Heute dient das Jagdhaus teilweise als Quartier für Staatsgäste. Hoenderloo, Apeldoornseweg 250. Tel: 0900-4643635. Hoge Veluwe. Öffnungszeiten: täglich, ganzjährig. Geschlossen am 6.3., 20.3. (ab 15 h) 1.5., 2.5., 15.5., 2.6., 5.6., 6.6., 9.10. 2009. Eintritt. Beim Besucherzentrum kann eine Eintrittskarte für die Führungen erworben werden. Erwachsene € 3, Kinder (6-12) € 1,50, Kinder (-6) gratis.
  • Besucherzentrum De Hoge Veluwe. Informationen über Wanderungen, Radtouren, Natur und Kultur des Parks. Hoenderloo, Apeldoornseweg 250. Tel: 0900-4643635. Hoge Veluwe. Öffnungszeiten: täglich, ganzjährig. Eintritt frei. Geöffnet von 9.30-17.00 h. Von April bis Oktober bis 18 h.
  • Museonder. Das Museonder ist das erste Museum der Welt, das sich unter dem Waldboden befindet. Das Wurzelsystem eines 135 Jahre alten Baumes erzählt seine Geschichte und die Knochen von Tieren, die schon seit Tausenden von Jahren ausgestorben sind, sind zu sehen. Das Museonder befindet sich im Besucherzentrum.
  • Der Nationalpark De Hoge Veluwe ist bekannt für seinen Wildreichtum. Regelmäßig finden Safaris unter Führung eines Försters statt. Unter anderem gibt es Rotwild, Rehe, Mufflons, Wildschweine, Marder sowie jede Menge Vögel.
  • Am Rande des Nationalparks in Hoenderloo gibt es einen Naturzeltplatz. Dieser ist vom 1.4. bis zum 1.11.2009 geöffnet.
  • Ein anderes Naturgebiet ist der Nationalpark Veluwezoom. Im Norden liegt der aud Waldgebieten bestehende naturbelassenere Teil des Parks. Diese Wälder waren ursprünglich zur Holzproduktion angepflanzt worden, inzwischen wird aber die Entwicklung zu einem natürlicheren Wald angestrebt. In verschiedenen Teilen des Veluwezoom kommen große Grasfresser wie Edelhirsch, Wildschwein, Schottisches Hochlandrind, Schafe und Islandponys vor. Im Südteil d es Nationalparks werden einige bestehende Landgüter gepflegt. Unter anderem wird dort ökologisch Getreide angebaut. Der Park verfügt auch über einige Heidegebiete mit Besenheide,Glocken-Heide, Stechginster und Besenginster.
  • Empense Tondense Heide. Dieses Gebiet besteht aus Heide, Sumpf, Wald und kargem Grasland. In letzterem wachsen besondere Pflanzen und leben viele Weidevögel. Hall, Voorstondensestraat. Tel: 035-6559911. Natuurmonumenten. Das ganze Jahr über täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei.
  • Schafstall Rheden. Denkmalgeschützter alter Schafstall. Von hieraus zieht der Schäfer jeden Tag mit seiner Herde in die Heide. Rheden, Heuvenseweg 11a. schaapskudde. Das ganze Jahr über täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei.
  • Besucherzentrum Veluwezoom. Das Besucherzentrum ist in einem authentischen geldrischen Bauernhof untergebracht. Rheden, Heuvenseweg 50. Tel: 026-4979100. Natuurmonumentenl Das ganze Jahr über täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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