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Wismar

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Marktplatz von Wismar mit Wasserkunst
Wismar
BundeslandMecklenburg-Vorpommern
Einwohner
44.587 (2017)
Höhe
15 m
Tourist-Info Webhttp://www.wismar.de
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Lage
Lagekarte von Mecklenburg-Vorpommern
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Wismar

Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, am Rande der von der Insel Poel geschützten Wismarbucht. Sie ist die sechstgrößte Stadt des Bundeslandes. Die Altstadt von Wismar wurde 2002 gemeinsam mit der Altstadt von Stralsund in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Marktplatz mit dem Staffelgiebelhaus, Haus der Alte Schwede und der wiederaufgebauten Gaststätte Reuterhaus
Brückenhaus
Mühlenbach

Die Region um Wismar war definitiv schon lange besiedelt. Doch spielte diese weder zur Zeit der Germanen vor der Völkerwanderung, noch während der Herrschaft der Abodriten eine wichtige Rolle. Erst nach dem 1167 das Reich der Abodriten von Heinrich dem Löwen niedergeschlagen und damit das Herzogtum von Mecklenburg gegründet wurde kam es hier an strategisch günstiger Lage zur Stadtgründung.

Die Stadt, deren Ursprung in das 12. Jh. zurückreicht, erhielt 1229 das schwerinische, 1266 das lübische Stadtrecht und kam 1301 an Mecklenburg. Im 13. Jh. trat Wismar dem Hansebund bei und wurde, obwohl 1376 die Pest an die 10.000 Menschen hinwegraffte, eine bedeutende Stadt. Ende des 14. Jahrhunderts verzeichnen die Stadtchroniken den Stadtverweis eines Herrn Störtebecker. Es gilt als sicher, daß es sich hierbei um den berühmten Piraten handelt. Doch einen Nachweis der Herkunft des Freiräubers aus Wismar beweist dieses jedoch nicht. Hier tendiert die aktuelle Forschung eher zum Großraum Danzig. Der Legende nach soll in dieser Zeit auch Till Eulenspiegel hier gewirkt haben. Doch ab dem 16. Jh. wendete sich das Blatt, als die Hanse an Einfluss verlor.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt am 7. Januar 1632 von den Schweden eingenommen. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde die Stadt zugleich mit der Herrschaft Wismar, welche die zusammen etwa 6000 Einwohner zählenden Domanialämter Neukloster und Poel umfasste, endgültig an Schweden abgetreten. 1675 wurde die stark befestigte Stadt durch die Dänen belagert und durch Kapitulation erobert, jedoch 1678 wieder herausgegeben. 1712 wurde sie wieder von den Dänen, 1716 aber von den Dänen, Preußen und Hannoveranern belagert, die Besatzung durch Hunger zur Übergabe gezwungen und darauf die Festung geschleift. 1803 wurde die ganze Herrschaft Wismar von Schweden im Pfandvertrag von Malmö an Mecklenburg-Schwerin für 1.258.000 Taler für 100 Jahre verpfändet und auf dem Landtag zu Malchin 1828 unter die Landstände aufgenommen. Im Vertrag von Stockholm vom 20. Juni 1903 wurde die endgültige Rückgabe von Wismar an Mecklenburg geregelt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten größeren nationalen und internationalen Flughäfen findet man in Hamburg, Lübeck und Rostock. Für Kleinflugzeuge ist noch der Flughafen Wismar-Müggenburg interessant (Telefon: 03841 / 28 38 80).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nördlich der Altstadt gelegene Bahnhof von Wismar ist Endpunkt von zwei Linien:

Die nächsten Fernbahnhöfe sind Bad Kleinen in südlicher und Rostock in östlicher Richtung.

Die Fahrtzeit von Schwerin beträgt 30 Minuten, von Rostock 1:10 Std., von Hamburg 2:10 Std. (mit Umstieg in Schwerin). Von Berlin hat man zwei Optionen: Die direkte RE-Verbindung dauert 3:10 Std., die Umsteigeverbindung mit IC/EC über Ludwigslust 2:45 Std.

Aus Richtung Lübeck kommend, muss man in Grevesmühlen auf den Bus umsteigen (Lübeck–Wismar insgesamt 1:20 Std).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der zentrale Busbahnhof ist Knotenpunkt der Stadt- und Regionalbuslinien und liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof.

Auf der Straße[Bearbeiten]

An der Stadt führt die A 20 von Rostock nach Lübeck vorbei. Ende 2009 wurde außerdem die A 14 aus Schwerin vollständig fertig gestellt. Damit wird auch die Anreise aus Schwerin und Berlin erheblich beschleunigt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Wismar und Kirchdorf auf der Insel Poel. Zudem werden auch Hafenrundfahrten und Tagesausflüge unter anderem mit dem Nachbau einer hanseatischen Kogge.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Wismar

Der öffentliche Nahverkehr im Stadtgebiet wird von der Gesellschaft Nahbus betrieben. Es gibt sechs Stadtbus-Linien (erkennbar an einstelligen Liniennummern). Hinzu kommen die Regionalbuslinien, die Wismar mit dem Umland verbinden und an dreistelligen Liniennummern erkennbar sind. Liniennetzplan (abgerufen im Juli 2017)

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich innerhalb der Altstadt, die einen Durchmesser von etwa 1,2 km hat, von engen Gassen, Fußgängerzonen und wenigen Parkplätzen geprägt ist. Hier bewegt man sich am besten zu Fuß.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St. Marien

Wismar ist Drehort vieler Außenaufnahmen der ZDF-Serie SOKO Wismar. Der aufmerksame Zuschauer der Serie kann hierbei auf den Geschmack kommen, die Stadt, besonders die Altstadt, von Wismar zu besuchen.

Kirchen[Bearbeiten]

Nikolaikirche
  • 1 Marienkirche. Marienkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Marienkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarienkirche (Q1897884) in der Datenbank Wikidata. Der 80 Meter hohe Turm ist von weitem zu sehen und daher nicht zu verfehlen. Zu recht wird dieser auch als Wahrzeichen von Wismar gehandelt. Schon im 13. Jh. stand hier die so genannte Ratskirche, die im 14. Jh. durch eine gewaltige Kirche (doppelt so hoch und doppelt so breit) überbaut wurde. Der 80 Meter hohe Turm wurde anfangs sogar noch von einer höheren Turmspitze gekrönt. Diese kam aber auch während eines Orkans herunter und wurde durch die heutige flachere ersetzt. Bis zum zweiten Weltkrieg galt diese Kirche als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese stark beschädigt und, obwohl restaurierbar, 1960 gesprengt. Nur den Turm ließ man stehen. Eine Mauer zeichnet noch heute die Umrisse der einstigen Kirche. Um 12:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr spielt das Uhrwerk ein Glockenspiel. Im unteren Teil des Turmes ist ein kleines Kino eingerichtet, in dem ein informativer Film familiengerecht über den Bau der Kirche in 3D gezeigt wird. Die Vorstellungen finden alle 20 Minuten statt und dauern 10 Minuten. Außerdem gibt es um 12:00 Uhr täglich eine Turmführung. Am Eingang kann man sich dafür anmelden. Die Führung ist begrenzt auf 15 Teilnehmer und kostenlos. In 45 Minuten besteigt man den 80 Meter hohen Turm und erfährt vieles über die Stadtgeschichte. Über kleine Fenster erhält man die Möglichkeit zum Fotografieren und zum Genießen der Aussicht. Am Ende freut sich der Führer natürlich über ein Trinkgeld.
  • 2 Georgenkirche. Georgenkirche in der Enzyklopädie Wikipedia Georgenkirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGeorgenkirche (Q1508738) in der Datenbank Wikidata. Auch dieses monumentale Bauwerk basiert auf einen Bau aus dem 13. Jh. Das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbeeintreiber wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach überbaut und verändert, bis es im Jahre 1594 fertiggestellt wurde. Eigentlich war hier auch noch geplant, einen großen Turm hinzuzufügen, doch der Stern der Stadt hatte bereits sein Zenit überschritten und einige Jahrzehnte später brach der Dreißigjährige Krieg aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch diese Kirche schwer beschädigt, wurde aber im Gegensatz zur Marienkirche nicht gesprengt, sondern nur seinem Verfall überlassen. Am 25. Januar 1990 stürzte durch einen Orkan der Giebel des Nordquerhauses ein und zerstörte dabei zwei angrenzende Häuser. Dieses war ein Weckruf, denn seither wird diese Kirche restauriert. Spendengelder von insgesamt 40 Millionen Euro machten die Restaurierung des Gebäudes bis in das Jahr 2010 möglich, wo diese abgeschlossen wurden. Momentan steht die Restaurierung von Fresken oder Altaraufbauten im Vordergrund. Zudem soll auf dem Turm eine Aussichtsplattform errichtet werden. Die Besichtigung ist zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr kostenlos möglich. Eine Spende für weitere Restaurierungsarbeiten ist aber jederzeit willkommen.
  • 3 Nikolaikirche. Nikolaikirche in der Enzyklopädie Wikipedia Nikolaikirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNikolaikirche (Q877183) in der Datenbank Wikidata. Diese Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist im nördlichen Teil der Innenstadt zu finden. Sie galt als Kirche der Schiffer und Fahrensleute und beeindruckt durch vor allem durch das 37 Meter hohe Mittelschiff. Dieses ist in Deutschland das vierthöchste. Nur in Köln, Ulm und Lübeck findet sich ein höheres Mittelschiff. Ursprünglich trug der Turm eine schlanke Turmspitze. Doch diese wurde im Jahre 1703 auch durch einen Sturm herunter gerissen. Dabei stürzte diese auf das Kirchenschiff und beschädigte dieses. Die Reparaturen wurden im Barockstil durchgeführt. Die Kirche ist von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr kostenlos zugänglich und zeigt neben ihrer Größe noch Teile der originalen Inneneinrichtung und viele Grabplatten mit alten Inschriften. Zudem ist hier ein gotisches Hochaltarretabel aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, welches mit 42 Heiligenfiguren auf der Vorder- und 16 Maltafeln das größte seiner Art im gesamten Ostseeraum ist. Einst hat dieses in der Georgenkirche gestanden. Nach Abschluss aller Restaurierungsarbeiten soll dieses auch wieder dort hin ziehen.
  • 4 Heiligen-Geist-Kirche. Heiligen-Geist-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Heiligen-Geist-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeiligen-Geist-Kirche (Q1595126) in der Datenbank Wikidata. Diese rechteckige Kirche im gotischen Stil wurde im 15.Jahrhundert vollendet. Im Innenraum wurde im 17. Jahrhundert eine barocke Deckenmalerei hinzugefügt. Diese zeigt alttestamentarische Szenen und ist heute noch zu besichtigen. An der Kirche befindet sich das so genannte lange Haus. Dieses wurde ursprünglich als Krankenhaus angelegt und lange Zeit als Altersheim genutzt.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Fürstenhof
  • 5 Fürstenhof. Fürstenhof in der Enzyklopädie Wikipedia Fürstenhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFürstenhof (Q1483313) in der Datenbank Wikidata. Ursprünglich wurde diese Anlage im Jahre 1512 als Residenz der mecklenburgischen Herzöge errichtet. Zunächst bestand der Hof nur aus einem zweistöckigen Bau im gotischen Stil, der direkt an die Georgenkirche angrenzte. 1553 wurde der Bau auf drei Stockwerke erweitert und wesentlich vergrößert. Allerdings erfolgte diese bauliche Maßnahme nach italienischen Vorbildern. Die Stockwerke wurden durch Friese getrennt und ein reichlich verzierter Hofzugang integriert. Die Friese stellen Themen aus der Sagenwelt der Klassik und Gleichnisse der Bibel dar. Als die Schweden die Stadt übernahmen, wurde in der Residenz das höchste Gericht der Schweden auf dem Kontinent eingerichtet. Auch zu DDR-Zeiten war hier der Sitz des Kreisgerichtes. Heute ist hat das Amtsgericht Wismar hier ansässig.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus
Gebäude Seestern und Alter Schwede am Marktplatz
  • 6 Rathaus. Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q2132634) in der Datenbank Wikidata. Schon im Jahre 1319 wurde hier an der Nordseite des Marktplatzes ein Rathaus errichtet. Dieses stürzte aber im Jahre 1807 teilweise ein. Auf den Überresten des alten Rathauses errichtete man 1819 nach Plänen des Ludwigsluster Hofbaumeisters Georg Barca ein neues Rathaus im klassizistischen Stil. Dieses beinhaltet immer noch Überreste des alten Rathauses und befindet sich in einem hervorragenden Zustand. Besonders sehenswert ist das gotische Kellergewölbe, in dem sich ein kleines Museum zur Stadt Wismar befindet. Leider ist die Luftqualität im Kellergewölbe nicht besonders gut, so dass dieser Umstand den Besuch des Museums schmälert. Der Eingang zum Museum befindet sich an der Ostseite. Hier führt eine Treppe ins Gewölbe. Der Eintritt ist kostenlos.
  • Das Staffelgiebelhaus auf dem Marktplatz.
  • 7 Alter Schwede. Alter Schwede in der Enzyklopädie Wikipedia Alter Schwede im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlter Schwede (Q14477405) in der Datenbank Wikidata. Das älteste noch erhaltene Bürgerhaus von Wismar stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist leicht an den gotischen Backsteingiebeln zu erkennen. Ursprünglich wurde dieses als Wohn- und Geschäftshaus angelegt, wobei in den oberen Räumlichkeiten der Speicher war. Den Namen verdankt dieses Haus allerdings einer Gastwirtschaft aus dem Jahre 1878, die bis heute hier ihren Sitz hat und an die schwedische Periode zwischen 1648 und 1803 erinnert.
  • Zum Weinberg. Das Gebäude aus dem Jahr 1355 ist hinter dem Rathaus zu finden. Dieses wurde im Jahr 1575 im Renaissancestil neu eingerichtet. Ab dem Jahre 1648 wurde dieses Haus als Weinhandlung genutzt. Aus jenem Jahr stammt auch die bemalte Balkendecke.
  • 8 Schabbelhaus. Schabbelhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Schabbelhaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchabbelhaus (Q2327176) in der Datenbank Wikidata.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 9 Wasserkunst. Wasserkunst in der Enzyklopädie Wikipedia Wasserkunst im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWasserkunst (Q2551233) in der Datenbank Wikidata. Bis 1897 diente dieses Denkmal noch zur Wasserversorgung der Wismarer Bürger und ist auf dem Marktplatz zu finden. Errichtet wurde dieses zwischen 1580 und 1602 vom Niederländer Philipp Brandin im niederländischen Renaissancestil. Die hier zu sehenden Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der früheren Trinkwasserversorgung.

Museen[Bearbeiten]

Schabbelhaus – Sitz des Stadtgeschichtlichen Museums

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Wismarer Hafen
  • Marktplatz – Dieser liegt im Zentrum der Altstadt von Wismar und ist mit 1 ha der größte Marktplatz an der Ostsee. Zentrales Element ist hier das Rathaus an der Nordseite und die Wasserkunst im Südosten des Platzes. Gesäumt wird der Platz von zahlreichen alten Gebäuden wie dem Gasthaus Alter Schwede an der Ostseite.
  • Alter Hafen – Dieser ist zum größten Teil begehbar, am Ende befindet sich eine Kunstgalerie im Baumhaus. Weiterhin gibt es auf der anderen Straßenseite 2 Eiscafes Al Porto und Eiscafe Bütow. Teile der originalen Stadtmauer und 2 Kanonen sind auch noch erhalten. Auf dem restlichen Gelände befinden sich die Werft und der Seehafen. Es gibt auch Hafenrundfahrten und eine Fährverbindung zur Insel Poel.
  • 11 Grube Grube in der Enzyklopädie Wikipedia Grube im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrube (Q1305327) in der Datenbank Wikidata
  • Krämerstraße

Parks[Bearbeiten]

  • 12 Bürgerpark mit Aussichtsturm. Bürgerpark mit Aussichtsturm in der Enzyklopädie Wikipedia Bürgerpark mit Aussichtsturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBürgerpark mit Aussichtsturm (Q780438) in der Datenbank Wikidata. Die Parkanlage liegt etwa 3 km westlich der Stadtmitte. Zur Landesgartenschau im Jahr 2002 wurde der 37 m hohe Aussichtsturm errichtet. Für die Besteigung des luftigen, abgespannten Stahlrohrturms muss man schon etwas schwindelfrei sein. Von der 28 m hohen Plattform hat man einen sehenswerten Rundblick.
  • 13 Lindengarten. Lindengarten in der Enzyklopädie Wikipedia Lindengarten im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLindengarten (Q19753377) in der Datenbank Wikidata. Früher stand hier am östlichen Rand der Altstadt ein Teil der schwedischen Befestigungsanlage. Im Jahre 1815 wurde hier mit Spendengeldern dieser Park errichtet. Heute locken alte Bäume und ein Spazierweg mit Sitzbänken am Mühlenbach zum kurzen Verschnaufen.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 1881 wurde der erste Karstadt eröffnet. Das Stammhaus ist seit den 1990er Jahren wieder im Besitz der Karstadt AG.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Wismar liegt an der Ostseeküste und so liegt der Fischgenuss nah:

  • Seeperle, Schiffbauerdamm 3, 23966 Wismar, Deutschland. Tel.: +49 3841 326 68 13, Fax: +49 3841 326 68 20, E-Mail: . Typ ist Gruppenbezeichnung - In Wismar die erste Adresse, wenn es um Fisch geht. In der Kombüse geht es um den schnellen Hunger. Wer die feinere gepflegtere Art wünscht, geht in das Restaurant Oberdeck. Über Tag gibt es auf einem Kutter im Hafen Frischfischverkauf.
  • Hotel Restaurant Wismar, Breite Straße 10, 23966 Wismar, Deutschland. Tel.: +49 3841 283880. Typ ist Gruppenbezeichnung - Auch hier stehen die Fischgerichte im Vordergrund. Doch hier können sich auch die Fleischalternativen sehen lassen.

Doch auch wer die Abwechslung in der internationalen Küche sucht, wird in Wismar fündig:

  • Rialto, Dankwartstr. 40 A, 23966 Wismar, Deutschland. Tel.: +49 3841 285005, Fax: +49 3841 288395. Typ ist Gruppenbezeichnung - Eines der besten Restaurants bietet italienische Küche zu guten Preisen. Das Ambiente ist trotz der Größe des Restaurants gut gewählt.
  • Kroatien, Frische Grube 31 , 23966 Wismar, Deutschland. Tel.: +49 3841 3033190. Typ ist Gruppenbezeichnung - Gutes Balkan-Restaurant zu guten Preisen. Der Platz ist begrenzt, daher sollte man einen Tisch reservieren.

Werners Eiscafé in der Mecklenburger Straße 1a ist das ältestes Eiscafé von Wismar, in dem das Eis noch selber hergestellt wird.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Hotel New Orleans, Runde Grube, 23966 Wismar, Deutschland (Gegenüber vom altem Hafen). Tel.: +49 3841 26860, Fax: +49 3841 268610, E-Mail: . - Hotel mit geräumiger American Bar und Restaurant. Aus der Küche kommt so manch ein Burger, während sich die illustre Gesellschaft um die Cocktails kümmert. Dazu gibt es am Wochenende auch mal Live-Musik.
  • Kai Bar, Café, Alter Holzhafen 3, 23966 Wismar, Deutschland (Direkt am alten Hafen). Tel.: +49 3841 229 822, E-Mail: . - Zu cooler Musik lässt sich hier wunderbar entspannt den Abend verbringen. Dazu gibt es Kuchen und Schokolade.
  • Mensakeller Wismar, Käthe-Kollwitz-Promenade 7. Tel.: (0)3841 703134, Fax: (0)3841 703131, E-Mail: . Geöffnet: Jeden Freitag - Sonntag ab 20:00Uhr. - Die seit 1975 bestehende Discothek bietet auf zwei Floors musikalisch fast alle Stilrichtungen. Den Besuchern stehen auf zwei Ebenen sechs Bereiche zur Verfügung. Die einzelnen Veranstaltungsräume sind Lounge, Smokers Lounge, Dancefloor, Karibik-Bar, Foyer und die Milchbar.

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • 1 Tourist-Information Wismar, Lübsche Straße 23 a, 23966 Wismar. Tel.: (0)3841 19433.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Poel
  • Dorf Mecklenburg – Backstein-Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert; Holländerwindmühle von 1849; von der einstigen slawischen Burg, die dem ganzen Land Mecklenburg seinen Namen gab, ist nur ein Erdwall erhalten (6 km südlich)
  • Neukloster: gotische Klosterkirche Sonnenkamp mit Glasmalereien aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Schnitzaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert, ehemalige Propstei (17 km östlich)
  • Barockschloss Bothmer in Klütz mit Schlossinsel und Landschaftsgarten (23 km westlich)
  • Rostock (knapp 60 km östlich, 1:10 Std. mit der Bahn)

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. II. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 1–221. ISBN 3910179061
  • Friedrich Techen: Geschichte der Seestadt Wismar. Wismar 1929
  • Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: Wismar und Stralsund – Welterbe. Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2004, ISBN 3-936942-55-2 (Paperback) oder ISBN 3-936942-56-0 (Festeinband)
  • Ingo Ulpts: Die Bettelorden in Mecklenburg. Saxonia Franciscana 6. Werl 1995

Weblinks[Bearbeiten]

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