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Mecklenburgische Ostseeküste

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Seebrücke Rerik

Die Mecklenburgische Ostseeküste reicht von der Traveförde an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein bis zum Beginn der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bei Ribnitz-Damgarten. Zu ihr gehören die Überseehafenstadt Rostock, die die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist, die Wismarer Bucht mit der Hansestadt Wismar und Insel Poel, das Salzhaff und der küstennahe Höhenzug Kühlung.

Übersichtskarte Mecklenburgische Ostseeküste (zum Vergrößern klicken)

Regionen[Bearbeiten]

Am Salzhaff (Blick Richtung Fehmarn)
Relikt des projektierten aber aufgegebenen Küstenkanals bei Torfbrücke in der Rostocker Heide

Zur Reiseregion Mecklenburgische Ostseeküste gehören folgende Teilregionen (von West nach Ost):

  • Klützer Winkel - der Ostseestreifen westlich von Wismar bis zur Travemündung.
  • Wismarer Bucht (mit Hinterland) - hier liegt die Hansestadt und kreisfreie Stadt Wismar sowie die Ferieninsel Poel.
  • Kühlung – küstennaher Endmoränenbogen (max. 130 m hoch) bei Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn
  • Rostocker Heide – Wald- und Heidegebiet nordöstlich von Rostock
  • die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gehört historisch betrachtet teils zu Mecklenburg, teils zu Vorpommern; sie wird aus diesem Reiseführer ausgeklammert und als eigene Reiseregion betrachtet.

Orte[Bearbeiten]

Rostock: Neuer Markt
Vornehme Bäderarchitektur in Kühlungsborn
  • Rostock – größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, an der Warnow gelegen; besitzt mit Warnemünde einen bedeutenden Überseehafen.
  • Wismar – Hansestadt nördlich von Schwerin. Ausgangspunkt für Ausflüge zur Insel Poel.
  • Güstrow – „Barlachstadt“ mit Renaissanceschloss, Markt mit bunten Giebelhäusern und Dom.
  • Boltenhagen – Seeheilbad nördlich von Grevesmühlen.
  • Bad Doberan – Ausgangspunkt der Bäderbahn "Molli".
  • Dierhagen – Ostseebad am Fischland.
  • Graal-Müritz – Seeheilbad.
  • Grevesmühlen
  • Heiligendamm – ältester Seebadeort Deutschlands, im 19. Jahrhundert Treffpunkt der deutschen und internationalen High Society mit vornehmer Bäderarchitektur; im 21. Jahrhundert erneut internationale Bekanntheit durch das G8-Treffen 2007.
  • Kühlungsborn – Endstation der Bäderbahn "Molli" aus Bad Doberan.
  • Neukloster – romanische Klosterkirche Sonnenkamp.
  • Nienhagen – Ostseebad östlich von Rostock mit Steilküste und Geisterwald
  • Rerik – Ostseebad am Salzhaff.
  • Ribnitz-Damgarten – 1950 zusammengeschlossene Stadt. Ribnitz ist historisch gesehen der mecklenburgische, Damgarten der vorpommersche Teil.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Landschaftsschutzgebiet Fauler See an der Südwestküste der Insel Poel im Winter
  • Poel - die siebtgrößte deutsche Insel, wenige Kilometer nördlich von Wismar gelegen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Flughafen Rostock Laage, ca. 35 km südlich von Rostock: Linienflüge aus München (täglich), Köln/Bonn und Stuttgart (mehrmals pro Woche) sowie Basel und Linz (wöchentlich). Die Buslinie 127 der Rebus (Regionalbus Rostock) fährt – angepasst an die Ankunftszeiten der Flüge – in 35 Minuten zum Hauptbahnhof/ZOB Rostock, wo Anschluss an Züge und Busse in andere Orte an der mecklenburgischen Ostseeküste besteht.
  • für den Westteil der Region kann der Flughafen Hamburg genutzt werden. Auch der Flughafen Berlin-Tegel ist erreichbar.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Durch die Region führen Intercity-Linien aus den Richtungen Hamburg und Berlin. Wichtigster Bahnknotenpunkt ist Rostock. Die westliche mecklenburgische Ostseeküste kann mit Regionalexpress-Zügen ab Schwerin oder Lübeck erreicht werden. Von Hamburg nach Rostock ist man beispielsweise mit dem zweistündlich fahrenden IC unter 1:50 Std. unterwegs, nach Wismar kommt man mit einmal Umsteigen in rund zwei Stunden. Von Berlin nach Rostock fährt man mit den nur sporadisch verkehrenden ICs etwa 2:15, mit dem häufigeren Regionalexpress etwa 2:40 Std.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die wichtigste Autobahn ist die A 19 aus Richtung Berlin. Das letzte Teilstück der A 19 nach Warnemünde verläuft in Rostock unter der Warnow und ist mautpflichtig. Die A 20 ist die zweite Autobahn, die durch die Region führt. Sie verläuft parallel zur Ostseeküste, von Lübeck an Wismar und Rostock vorbei weiter Richtung Stralsund und Greifswald.

Wer lieber etwas gemächlicher reist, kann aus Richtung Lübeck/Hamburg auch die Bundesstraße B 105, aus dem südlichen Mecklenburg bzw. dem Raum Berlin-Brandenburg die B 103 oder 108 nehmen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

An der mecklenburgischen Ostseeküste entlang führt der Ostseeküsten-Radweg und der Europa-Radweg Eiserner Vorhang.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Der Fernwanderweg E9 führt an der mecklenburgischen Ostseeküste entlang.

Mobilität[Bearbeiten]

Dampfbahn „Molli“ in Heiligendamm

Wer mit dem KFZ zum Baden an die Ostsee fährt, sollte genügend Kleingeld für Parkautomaten zur Hand haben. Es gibt nur noch sehr selten Parkplätze in Strandnähe, die gebührenfrei sind. Die Parkgebühren variieren aber von Ort zu Ort.

Ein besonderes Fortbewegungsmittel ist die dampfgetriebene Schmalspurbahn „Molli“ von Bad Doberan über Heiligendamm nach Kühlungsborn und zurück.

Weitere Regionalverkehrslinien:

  • RE 9: Rostock–Ribnitz-Damgarten–Stralsund–Rügen
  • RB 11: Wismar–Rostock–Tessin
  • RB 12: Bad Doberan–Rostock–Graal-Müritz
  • Im Raum Rostock/Güstrow gibt es drei S-Bahnlinien, die auch nach Warnemünde fahren

Der Busverkehr in der Region wird hauptsächlich von den Gesellschaften Rebus (Regionalbus Rostock), Nahbus (Nordwestmecklenburg) und VGN (Verkehrsgemeinschaft Nordvorpommern) betrieben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Altstadt von Wismar gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, dazu gehören u. a. die spätgotische Nikolaikirche und der Marktplatz mit Wasserkunst, Rathaus und backsteingotischen Bürgerhaus Alter Schwede sowie zahlreiche weitere historische Bürgerhäuser, insbesondere die repräsentativen Giebelhäuser im Renaissancestil
  • Auch Rostock hat eine sehenswerte Altstadt mit zahlreichen historischen Bauwerken (mittelalterliche Stadtmauer mit gotischem Kröpeliner Tor und Renaissance-Steintor, gotische Nikolaikirche (eine der ältesten Hallenkirchen im Ostseeraum), Marienkirche, Kloster zum Heiligen Kreuz, Petrikirche, spätgotisches Hausbaumhaus, teils gotisches, teils barockes Rathaus, historistisches Ständehaus)
  • Leuchtturm Bastorf (ca. 5 km südwestlich von Kühlungsborn)
  • Dorf Mecklenburg: Backstein-Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert; Holländerwindmühle von 1849; von der einstigen slawischen Burg, die dem ganzen Land Mecklenburg seinen Namen gab, ist nur ein Erdwall erhalten (ca. 6 km südlich von Wismar)
  • Freilichtmuseum Klockenhagen (5 km westlich von Ribnitz)
  • Barockschloss Bothmer in Klütz mit Schlossinsel und Landschaftsgarten (ca. 5 km südwestlich von Boltenhagen)
  • gotische Klosterkirche Sonnenkamp in Neukloster mit Glasmalereien aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Schnitzaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert, ehemalige Propstei (ca. 1400)
  • gotische Dorfkirche (13. Jahrhundert) in Kirchdorf auf Poel
  • Leuchtturm Warnemünde

Aktivitäten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Von Mitte März bis Mitte April sind auf Usedom Heringswochen
  • Die Rügener Heringswochen sind im April bis Anfang Mai
  • Am Samstag nach Christi Himmelfahrt ist das Grand Schlemm. Ab der Seebrücke in Ahlbeck kann man sich ein 10 Gänge Menü erwandern. Von Ahlbeck nach Bansin, direkt am Strand gibt es 10 Verpflegungsstationen von den Spitzenköchen der Insel.
  • Am 3. Wochenende im Juli ist das Fischerfest Gaffelrigg in Greifswald mit fangfrischen Fisch aus Pfannen und Räucheröfen
  • Am letzten Wochenende im Juli ist in Karlshagen Hafenparty mit Schlemmereien und Höhenfeuerwerk im Binnenhafen
  • Hansesail am zweiten Wochenende im August in Warnemünde, neben der Kieler Woche DAS Segel- und Windjammerevent an der deutschen Ostseeküste

Küche[Bearbeiten]

Mehr zum Thema Küche findet man unter: Essen und Trinken in Mecklenburg-Vorpommern

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Baden[Bearbeiten]

Rot-gelbe Flagge – Baden erlaubt
Rot-gelbe und Gelbe Flagge – Bade­verbot für Kinder und ungeübte Schwimmer
Rote Flagge – Baden verboten
Die Badezonenkennzeichnung der DLRG
  • Allgemeine Baderegeln und Hinweise
    • Nie baden, wo Schiffsverkehr ist
    • Kinder nicht unbeaufsichtigt am Ufer und im Wasser spielen lassen
    • Luftmatratzen und Schwimmhilfen sind nicht sicher
    • Die Wellen ein- und auslaufender Schiffe sind größer
    • Ablandige Winde erschweren das Schwimmen zurück zum Ufer.
    • An Buhnen können unterhalb der Wasserlinie scharfkantige Muscheln wachsen
    • Springen und Baden an der Mole ist wegen hoher Verletzungsgefahr verboten
    • Auf die Hinweise an den Rettungstürmen achten
    • Weder mit sehr vollem noch mit sehr leerem Magen ins Wasser gehen
  • Rettung Telefonnummer 112
  • Bedeutung der Flaggen am Strand:
    • Eine rot-gelbe Flagge am Mast einer Wachstation zeigt Baden erlaubt, das Badegebiet wird von Rettungsschwimmern gesichert.
    • Eine rot-gelbe Flagge und eine gelbe Flagge signalisiert ein Bade­verbot für Kinder und ungeübte Schwimmer.
    • Eine einzelne rote Flagge zeigt an, Baden verboten, wegen Gefahren wie Strömung, hoher Wellengang oder Wasserverschmutzung.
    • Wenn es einen Wassersportbereich am Strand gibt, dann ist er mit schwarz-weißen Flaggen abgegrenzt. Baden und Schwimmen ist am Strandabschnitt zwischen den Flaggen nicht erlaubt.
  • Am Strand ist Sonnenschutz selbstverständlich, auch wenn es kühl ist und ein ständiger Wind die Temperatur niedrig hält, die UV-Strahlung ist sehr intensiv.
  • In der gesamten Ostsee trifft man auf Quallen, die meist harmlos sind. Der Kontakt mit einer Feuerqualle kann jedoch sehr unangenehm sein. Nach einem Kontakt mit einer Feuerqualle sollte man die betroffenen Stellen mit Essig oder Rasierschaum behandeln. Etwaige Fäden und Tentakeln vorsichtig abschaben, zum Beispiel mit einer Plastikkarte oder mit Sand oder Salzwasser abwischen. Auf keinen Fall mit Süßwasser oder Alkohol abwaschen. Danach eventuell Brandsalbe oder antiallergische Salbe auftragen und bei Unwohlsein oder allergischen Reaktionen zum Arzt gehen.
  • Beim Sammeln von Bernstein besteht Gefahr, da Bernstein mit dem gefährlichen Doppelgänger Phosphor verwechselt werden kann, der aus versenkter Munition stammt. Wenn der feuchte Phosphor trocknet, kommt es zu einer Selbstentzündung, deshalb soll man seine Fundstücke nicht in der Hosen- oder Jackentasche transportieren sondern in Metallbehältern. Besser ist es, den Fund auf einer feuerfesten Unterlage zu trocknen. Sollte die Kleidung Feuer gefangen haben, sofort ausziehen, Phosphorreste auf der Haut müssen schnell entfernt werden. Das Feuer lässt sich nicht mit Wasser löschen, es kann am besten mit feuchtem Sand erstickt werden.


Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Fast jeder Küstenort in der Region bittet die Urlauber und Tagesgäste zur Kasse. Die Kurtaxe (wird auch als Kurabgabe, Kurkarte, Kurbeitrag oder Tourismusbeitrag bezeichnet) wird zur Reinigung und Instandhaltung der Strände, Promenaden und touristischen Infrastruktur genutzt, oder für kostenfreie Unterhaltungsangebote, Urlaubershuttles, Bäderbahnen, Strand- und Badesicherheit usw. Die Preise liegen zwischen 1 € und 3 €. Die Kurabgabe wird beim Vermieter entrichtet, der auch die Kurkarte aushändigt. Eine weitere Möglichkeit ist die örtliche Tourist Information. Für Tagesgäste wird die Gebühr oft an Automaten an den Strandzugängen erhoben. Jeder Küstenort hat seine eigene Regelung was den Preis und und das Mindestalter, ab wann man bezahlen muss, angeht. Auch die Leistungen sind unterschiedlich, in manchen Orten sind die Toiletten kostenlos, in anderen nicht. Nähere Informationen dazu gibt es bei den örtlichen Tourist-informationen.

Klima[Bearbeiten]

Der Frühling ist im Vergleich zu Nordwestdeutschland kalt, im April und Mai herrschen oft rauhe Nordostwinde; die Sommerhitze wird durch die Nähe der Ostsee gemäßigt, im Herbst aber übt diese einen erwärmenden Einfluss aus. Die jährliche Regenmenge vermindert sich nach der Ostsee hin in auffallender Weise.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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