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Greifswald

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Marktplatz mit Rathaus
Greifswald
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Einwohner
56.685 (2014)
Höhe
5 m
Tourist-Info Web http://www.greifswald.de
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Lage
Lagekarte von Mecklenburg-Vorpommern
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Greifswald

Die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald im nordöstlichen Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur Sitz eines evangelischen Bischofs mit dazugehörigem Dom, sondern auch Heimathafen des stadteigenen Segelschulschiffes "Greif" (ex "Wilhelm Pieck"). Die Stadt liegt an dem Ryck am Greifswalder Bodden, der den Zugang zur Ostsee bildet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt ist unter anderem Geburtsort eines der berühmtesten deutschen Maler der Frühromantik, Caspar David Friedrich, der hier im Jahre 1774 im damals zu Schweden gehörenden Greifswald zur Welt kam. Zu Schweden kam Greifswald im Zuge des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1631. Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt war der Schriftsteller Rudolf Ditzen (Hans Fallada), nach welchem die Bibliothek der Stadt benannt ist.

Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1248 als Gripheswald. Bereits 30 Jahre später wird die Stadt erstmals als Mitglied der Hanse aufgeführt.

Anreise[Bearbeiten]

Greifswald ist unmittelbar an den Bahn- und Straßenfernverkehr angebunden. Obwohl eine Hafenstadt, gibt es keine reguläre Fährverbindung nach Greifswald.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind in Rostock oder Berlin gelegen. In den Sommermonaten ist Heringsdorf (HDF) der am nächsten gelegene Flughafen mit Linienverkehr (Taxi vorbestellen!).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Greifswald verfügt über einen Fernbahnhof, der mit Intercity-Zügen am Fernbahnverkehr teilnimmt. So gibt es unter anderem eine Direktverbindung mit IC von Stuttgart und EC von Prag über Berlin nach Greifswald. Betreiber sind für Fernverkehr und Regional-Express die Deutsche Bahn, für die Regionalbahnen die Usedomer Bäderbahn.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse fahren aus Richtung Berlin, Leipzig und Dresden. Es gibt zwei Fernbushalte: den Zentralen Omnibusbahnhof vor dem Bahnhof sowie das Klinikum Greifswald (Anklamer Straße).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die schnellste Anbindung für den Fernverkehr bietet die A20, die sogenannte Ostseeautobahn. Aus westlicher Richtung kommend ist die Ausfahrt 25 Greifswald und aus östlicher Richtung die Ausfahrt 27 Gützkow sinnvoll. Erstere führt via Bundesstraße 109 und letztere via Bundesstraße 111 nach Greifswald. Für die Anfahrt von Rügen bietet sich die Bundesstraße 96 an.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Fährhafen ist Stralsund. Die Stadt kann aber von Yachten problemlos angelaufen werden. Greifswald besitzt in den Ortsteilen Wieck und Eldena eine Marina, in welcher Yachten vor Anker gehen können.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Ostseeküsten-Radweg führt durch Greifswald.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Innenraum der St.-Jacobi-Kirche
  • 1 Dom St. Nikolai. Der Dom ist die größte Kirche vor Ort und gleichzeitig Bischofssitz des Kirchenkreises Pommern in der Evangelischen Nordkirche. Eintritt frei, jedoch wird eine Spende als Sanierungsbeitrag erbeten, der Turm kann gegen Entgelt bestiegen werden.
  • 2 St. Marien („Dicke Marie“). Gotischer Backsteinbau mit massigem, dreistöckigen Turm.
  • 3 St. Jacobi. Weitere backsteingotische Kirche, dreischiffig, mit quadratischem Westturm, aufwändig gestaltetem Westportal.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Überreste der historischen Befestigungsanlagen

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 4 Greifswalder Rathaus. ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gotisch, später in barockem Stil verändert. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • hanseatische Bürgerhäuser am Markt 11 und 15 im Stil der Backsteingotik
  • Campus der Ernst-Moritz-Arndt-Universität mit barockem Hauptgebäude und Bibliothek

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 5 Rubenow-Denkmal, Rubenowplatz (vor der Theologischen Fakultät). Zu Ehren des einstigen Bürgermeisters und Mitbegründers der Universität Heinrich Rubenow Typ ist Gruppenbezeichnung

Museen[Bearbeiten]

Croÿ-Teppich von 1554/1556
  • 6 Pommersches Landesmuseum, Rakower Straße 9, 17489 Greifswald. Tel.: +49 3834 8312 0, Fax: +49 3834 831211, E-Mail: . Das Museum zeigt Stücke der regionalen Geschichte von den naturräumlichen Gegebenheiten über die handels- politische und kulturelle Entwicklung; Gemäldegalerie; Sonderausstellungen. Herausragendes Exponat ist der (der Universität gehörende) Croÿ-Teppich, eine 1554 gefertigte 7 m auf 4,5 m grosse Bildwirkerei, auf der anlässlich der Eheschliessung des pommerschen Herzogs Philipp I. mit Maria von Sachsen, Schwester des sächsischen Kurfürsten, die beiden Fürstenfamilien nebst den Wittenberber Reformatoren Luther, Melanchthon und Bugenhagen nach zeichnerischen Vorlagen der Cranach-Werkstatt dargestellt sind. Geöffnet: täglich ausser Mo 10 bis 17 Uhr (November bis April) bzw. bis 18 Uhr (Mai bis Oktober); abweichende Zeiten zu Weihnachten und Neujahr. Preis: Eintritt 5 €; Ermässigungen.
  • 7 Caspar-David-Friedrich-Zentrum, Lange Straße 57, 17489 Greifswald. Tel.: +49 (0)3834 884568, E-Mail: . In der historischen Friedrichschen Seifensiederei, welche gleichzeitig Friedrichs Geburtsstätte ist, wird das Erbe des bedeutensten Romantik-Künstler bewahrt. Forschung zu Leben und Werk Caspar David Friedrichs, Führungen, verschiedene Workshops und wechselnde Ausstellungen gehören zum Repertoire des Zentrums. Geöffnet: Öffnungszeiten: Juni bis Oktober: Di-So 11-17 Uhr; November bis Mai: Di-Sa 11-17 Uhr. Preis: Eintrittspreise: Erwachsene 3,50 Euro, Ermäßigt 2,50 Euro. CDF-Kombiticket (für den Besuch des Caspar-David-Friedrich-Zentrums und des Pommerschen Landesmuseums Greifswald): Erwachsene 7,50 Euro, Ermäßigt 4,50 Euro.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Panorama des Marktplatzes
Panorama des Marktplatzes
  • prächtiger Marktplatz, umgeben von zahlreichen historischen Gebäuden

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Klosterruine Eldena
  • Ortsteile Wieck und Eldena, ehemalige Fischerdörfer, die ihren kleinteiligen maritimen Charakter bewahrt haben
  • 8 Klosterruine Eldena (5 km östlich des Stadtzentrums an der Wolgaster Landstraße). Romantische Ruine des gotischen Zisterzienserklosters, bekannt als Motiv von Gemälden Caspar David Friedrichs. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Naturschutzgebiet Eldena, 407 ha große Waldfläche südlich des OT Eldena
  • Caspar-David-Friedrich-Bildweg: 18 Kilometer langer Rundweg, der an 15 Aussichtspunkte führt, die den Maler zu Werken inspiriert haben, bzw. zu Orten mit biographischer Bedeutung.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Theaterbesuche - Das Theater Vorpommern hat Häuser in Greifswald und in Stralsund.
  • Programmkinos: Filmclub „Casablanca“, Koeppenhaus, Initiative KinoAufSegeln

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Veranstaltungen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
  • Kulturfestival Nordischer Klang, jährlich im Mai
  • Greifswalder Bachwoche, jährlich im Mai/Juni
  • Eldenaer Jazz Evenings, jährlich an zwei Tagen Anfang Juli
  • Fischerfest Gaffelrigg mit Feuerwerk „Ryck in Flammen“ am 3. Wochenende im Juli
  • Deutsch-polnisches Kulturfestival polenmARkT, jährlich im November

Einkaufen[Bearbeiten]

Sowohl Richtung Stralsund als auch Richtung Süden liegen große Einkaufszentren vor den Toren der Stadt, in der Innenstadt finden sich aber viele kleine Geschäfte, in denen es sich ebenfalls gut einkaufen lässt.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Im Braugasthaus Zum Fritz wird regionale Bio-Küche gelebt. Das Fleisch stammt vom nahe gelegenen LandWert Hof Stahlbrode

Gehoben[Bearbeiten]

Im Ortsteil Wieck befindet sich mit dem Büttner's ein gehobenes Restaurant. Anschrift: Am Hafen 1a, 17493 Greifswald-Wieck, Tel.: 03834 / 8870737; Öffnungszeiten: Di – Do ab 17.00 Uhr, Fr – So ab 12.00 Uhr, Mo ist Ruhetag

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben wird durch 5 Studentenclubs bestimmt.

Aber auch kommerzielle Clubs und Bars sind zu finden:

  • TV-Club
  • BT-Club
  • ...

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Die 1456 gegründete Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ist die viertälteste Universität Deutschlands. Mit ihren knapp 12.000 Studenten ist sie akademische Bildungsstätte der Region und prägend für das Stadtbild. Die Stadt bietet für Studenten ein attraktives Angebot mit Begrüßungsgeld, Segeltörn auf der Greif und mehr.

Arbeiten[Bearbeiten]

Neben der Universität gibt es gleich zwei wissenschaftliche Institute in Greifswald. Zum einen das IPP (Max-Planck-Institut für Hochtemperaturplasmen), welches unter anderem an einem Versuchsreaktor für Kernfusion forscht, sowie das INP (Leibniz-Institut für Nieder-Temperatur-Plasmen), welches sich mit Schweißvorgängen, Lampen, etc. beschäftigt. Beide sind mit der physikalischen Fakultät der Universität gut vernetzt und bieten regelmäßig Stellen für Abschluss- oder Doktorarbeiten und andere wissenschaftliche Stellen an.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Neben einem guten Netz an niedergelassenen Medizinern und zahlreichen Apotheken ist die Universitätsklinik mit zahlreichen Notfallambulanzen Garant einer erstklassigen medizinischen Versorgung.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Greifswalder Bodden mit seiner einzigartigen Landschaft, nordöstlich der Stadt
  • 9 Schloss Griebenow, Gemeinde Süderholz (11 km westlich von Greifswald). barock bis klassizistisch, mit Schlosspark Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Ludwigsburg historische Schlossruine, 14 km nordöstlich (mit dem Fahrrad ca. eine Stunde je Richtung; oder 35 Minuten mit Bus 517 ab ZOB Greifswald; im Sommer besteht die Möglichkeit, mit der Fähre von Greifswald-Wieck nach Ludwigsburg zu fahren). Geht man aus dem Ort noch ca. ½ Stunde weiter, kann man in einem Strandrestaurant DDR-nostalgisch essen und erlebt einen sehr schönen, bewaldeten Strandabschnitt.
  • Lubmin Seebad mit sehr schönem Waldabschnitt, 20 km östlich (mit dem Fahrrad über den Ostseeküsten-Radweg erreichbar, oder 35 Minuten mit Bus 518 ab ZOB Greifswald); ehemaliges Kernkraftwerk (Besichtigung möglich)
  • Rügen, die Überfahrt ist mit der Rügenfähre Stahlbrode–Glewitz (22 km nördlich von Greifswald) möglich, mit der Bahn fährt man (Umsteigen in Stralsund) 50 Minuten nach Altefähr, 1:10 Std. nach Bergen, gut 1½ Stunden nach Binz.
  • Peenemünde ehem. Raketenversuchsgelände des Deutschen Reichs, 30 km östlich (mit dem Fahrrad über Fähre Kröslin–Peenemünde) bzw. knapp 50 km mit dem Auto
  • Stralsund mit dem Ozeaneum und einer wunderbaren historischen Altstadt, 35 km nordwestlich (20–25 Minuten mit dem Zug, oder mit dem Fahrrad über den Ostseeküsten-Radweg)
  • Usedom, über Straßenbrücke der B 111 bei Wolgast (30 km östlich von Greifswald) oder Fähre Kröslin–Peenemünde (nur Personen, Fahrräder; 28 km östlich von Greifswald), mit der Usedomer Bäderbahn fährt man eine Stunde nach Zinnowitz, 1½ Std. nach Bansin, 1:40 Std. nach Heringsdorf, knapp zwei Stunden nach Swinoujscie
  • Stettin (Polen) (Anreise auch mit der Bahn möglich, sehr empfehlenswert als Tagestour)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.