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Welterbe/Amerika

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Bedeutung der Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
D Dokumentenwelterbe
K, N gefährdetes Welterbe

Nordamerika[Bearbeiten]

Kanada[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
1978 K Historischer Nationalpark (Wikingersiedlung) "L'Anse aux Meadows" An der Spitze der Great Northern Peninsula der Insel Neufundland liegen die Überreste einer Wikingersiedlung aus dem 11. Jahrhundert. Sie sind ein Beweis dafür, dass Europäer lange vor Kolumbus diesen Kontinent entdeckt hatten. Die Siedlung bestand aus elf Holzhäusern, wie sie auch in Grönland und Island gefunden wurden. L'Anse aux Meadows, recreated long house.jpg
1978 N Nationalpark Nahanni Der Nationalpark liegt im Nordwest-Territorium 500 km westlich von Yellowknife am South Nahanni River, einem der spektakulärsten wilden Flüssen in Nordamerika. Der abgelegene Park ist auch die Heimat von Tieren der borealen Wälder, wie Wölfe, Grizzlybären und Karibus. Nahanni - VirginiaFalls.jpg
1979 N Dinosaurier-Provinzpark Der Dinosaurier-Provinzpark liegt etwa 250 km östlich von Calgary in den Alberta Badlands. Er enthält einige der wichtigsten fossilen Funde von etwa 35 Arten von Dinosauriern, sie sind rund 75 Millionen Jahre alt und stammen aus der Kreidezeit. DinosaurProvincialParkHoodoo.jpg
1979 N Nationalparks Kluane, Wrangell-Saint-Elias (mit US-amerikanischem Teil) und Provinzpark Tatshenshini-Alsek (1992 und 1994 erweitert) Der Kluane Nationalpark in Yukon und der Provinzpark Tatshenshini-Alsek in British Columbia bilden zusammen mit dem Wrangell-St Elias / Glacier Bay USA einen beeindruckende Komplex von Gletschern und hohen Gipfeln auf beiden Seiten der Grenze. Die spektakulären Landschaften sind die Heimat vieler Grizzlybären, Karibus und Dall-Schafe. Quill Creek, Kluane National Park, Yukon, Canada.jpg
1981 K Sgang Gwaii (Anthony-Insel) Sgang Gwaii ist eine Insel des Archipels Haida Gwaii, ehemals Queen Charlotte Islands vor der Küste von British Columbia, sie gehört zum Gwaii Haanas Nationalpark. Auf der Insel ist das verlassene Dorf Ninstints (Nans Dins). Reste von Häusern, Totempfähle und Kultstätten erinnern an ihre Bewohner. Ein Besuch ist nur nach Voranmeldung möglich. Haida villagesite.jpg
1981 K Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons ("Head Smashed-in Bison Jump") Der Head Smashed-In Buffalo Jump liegt etwa 180 km südlich von Calgary. An diesem traditionellen Jagdplatz haben die Blackfoot-Indianer die Bisons über eine 10 m hohe Klippe getrieben. Die großen Mengen gefundener Skelette zeugen von dieser fast 6000 Jahre alten Jagdmethode. Head-Smashed-In.jpg
1983 N Nationalpark Wood Buffalo Der Nationalpark liegt im Norden des Grenzgebiets der Provinz Alberta und des Nordwest-Territoriums. Er ist Heimat der größten Herde wilder Bisons. Am Peace-Athabasca-Binnendelta haben zahlreiche Kraniche ihre Nistplätze. Wood-Buffalo-NP Waldbison 2 98-07-02.jpg
1984 N National- und Provinzialparks in den kanadischen Rocky Mountains (1990 erweitert) Die benachbarten Nationalparks von Banff, Jasper, Kootenay und Yoho, sowie der Mount Robson, Mount Assiniboine und Hamber Provincial Parks bilden ein zusammenhängendes Gebiet mit einer grandiosen Bergwelt. Im Yoho-Nationalpark findet man im Burgess-Schiefer fossile Überreste von Weichteil-Organismen. Bighorn medicinelake.jpg
1985 K Historischer Bereich von Québec Québec wurde im frühen 17. Jahrhundert gegründet. Die Altstadt von Québec besteht aus der Oberstadt mit Zitadelle, Kathedrale und dem Château Frontenac sowie der Unterstadt mit den alten Bezirken am Place Royale. Es ist die einzige Stadt in Nordamerika mit einem Altstadtkern und Festungsanlagen. Château Frontenac01.jpg
1987 N Nationalpark Gros Morne Der Nationalpark liegt an der Westküste der Insel Neufundland . In dem Park gibt es bedingt durch die Kontinentalverschiebung große landschaftliche Gegensätze, es gibt die nahezu vegetationslosen Tablelands und die Green Gardens, es gibt Hochplateaus, Fjorde, Gletscher, steile Klippen, Wasserfälle und viele unberührte Seen. NLW GrosMorne6 tango7174.jpg
1995 K Altstadt von Lunenburg Lunenburg liegt auf der Halbinsel Nova Scotia. Die Stadt wurde 1753 gegründet. Im Stadtbild sieht man noch etliche Holzhäuser in bunten Farben, sie stammen teils noch aus dem 18. Jahrhundert. Lunenburg - NS - Lunenburg Hafen2.jpg
1995 N Waterton und Glacier Naturparks (mit US-amerikanischem Teil) Der Waterton-Lakes-Nationalpark liegt in Alberta an der Grenze zu den USA, er wurde 1895 gegründet. Zusammen mit dem Glacier Nationalpark bildet er den Waterton-Glacier International Peace Park SummitLake.JPG
1999 N Paläontologischer Park Miguasha Der kleine Miguasha-Nationalpark liegt im Südosten der Provinz Quebec an der südlichen Küste der Gaspésie- Halbinsel. In dem Gebiet findet man große Mengen an Fossilien aus dem Zeitalter des Devon. Darunter sind gut erhaltene Fossilien der ersten Landwirbeltiere. Lycopsid joggins mcr1.JPG
2007 K Rideau-Kanal in Ontario Der Rideau Canal verbindet die Stadt Ottawa mit der Stadt Kingston (Ontario). Er ist 202 km lang und wurde 1832 eröffnet. Der Großteil des Kanals besteht aus natürlichen Gewässern, sie wurden durch 47 Schleusen miteinander verbunden. CanalatGlebe.jpg
2007 D Archivmaterial der Hudson's Bay Company aus den Jahren 1670 bis 1920 Das Material umfasst 250 Jahre der immer noch andauernden Geschichte dieser Handelsgesellschaft. Es beschreibt den Weg von Tauschgeschäften und Fellhandel über landwirtschaftliche Produkte und Länderein bis hin zum Warenhauskonzern.
Fort Vancouver 1845.jpg
2007 D Sammlung des Seminars von Quebec (1623-1800) Das Seminar von Quebec wurde 1623 zur Ausbildung von Priestern gegründet, ihre Aufgabe war die Missionierung der indigenen Völker, und die Bewahrung der französischen Kultur in Nordamerika. Die Sammlung beschreibt das Entstehen von Quebec und Kanada, im Archiv sind sowohl Dokumente des französischen Regimes (1534-1763) als auch der ersten Zeit unter britischer Herrschaft (1763-1800).
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2008 N Fossilienklippen von Joggins Die Joggins Fossilienklippen umfassen ein Gebiet von knapp 7 km², sie liegen an der Bay of Fundy im Nordwesten von Nova Scotia. Die Fossilien sind im Karbon entstanden und zeichnen sich aus durch großen Artenreichtum, die Klippen gelten daher auch als Galapagos-Inseln des Karbon. Chignecto Bay and Cape Chignecto on the Bay of Fundy at Joggins, NS - 08724.JPG
2009 D Kurzfilm Neighbours (Norman McLaren, 1952) Der Zeichner und Trickfilmregisseur Norman McLaren zeigte bei seiner Arbeit einen außergewöhnlichen Erfindungsreichtum. Mit seinem Trickfilm "Neighbours" gelang ihm eine Anti-Kriegs-Story, für die er 1953 mit dem "Oscar" ausgezeichnet wurde. Norman McLaren drawing on film - 1944.jpg
2012 K Kulturlandschaft Grand Pré Grand Pré liegt in der Provinz Nova Scotia. Das Gebiet gehörte zu der ehemaligen französischen Kolonie Akadien. An seiner Küste gibt es einen Tidenhub mit durchschnittlich mehr als 11 m. Die Franzosen machten das fruchtbare Land mit Deichen und Schleusen urbar. Sie wurden 1755 von englischen Siedlern vertrieben. Grand Pré.JPG
2013 K Red Bay, baskische Walfangstation im Süden von Labrador Die Walfangstation wurde im 16. Jahrhundert von baskischen Walfängern gegründet, sie gibt Aufschluss über die Tradition des Walfangs und seiner Bedeutung. Hier wurde Wal-Öl gewonnen und nach Europa verschifft. Nach 70 Jahren Betrieb wurde die Station wieder aufgegeben. Saddle Island.jpg
2016 N Mistaken Point An der Südostspitze von Neufundland befindet sich ein 17 km langer, schmaler Streifen von Klippen. In ihnen findet man Fossilien, die etwa eine halbe Milliarde Jahre als sind. Sie gehören zur Ediacara-Fauna, die den Übergang von einzelligen Lebewesen zu komplexen Organismen markiert. Ediacaran fossils Mistaken Point Newfoundland.jpg
2018 K, N Pimachiowin Aki Der Name "Pimachiowin Aki" bedeutet "Das Land, das Leben schenkt". Es ist ein Teil des Stammesgebiets der "Anishinabeg", die hier ihre kulturellen Traditionen pflegen. Woodland Caribou Provincial Park.jpg
2019 K Writing-on-Stone/Áísínai’pi Der Writing-on-Stone Provincial Park, in der Sprache der Blackfoot Áísínai’pi (es ist aufgezeichnet) genannt, beherbergt die größte Ansammlung von Felsmalereien in Nordamerikas Great Plains und ist eine heilige Stätte der Blackfoot. Writing on stone990.jpg

Mexiko[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
1987 K Mexico (historisches Zentrum) und Xochimilco Mexiko Stadt wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen von Tenochtitlan erbaut. Die dicht besiedelte Metropole verfügt über Bauwerke verschiedener Epochen, dazu gehören die Ruinen aztekischer Tempel, die größte Kathedrale des Kontinents und der Palacio de Bellas Artes. Der südlich gelegene Ort Xochimilco steht noch inmitten eines Netzes von Kanälen und künstlichen Inseln aus aztekischer Zeit. Mex-kath.jpg
1987 K Präkolumbische Stadt und Nationalpark von Palenque Die Maya-Stadt Palenque liegt im Bundesstaat Chiapas, sie hatte ihre Blütezeit zwischen 400 und 800 n.Chr. Die bisher freigelegten Gebäude sind reich verziert mit Maya-Hieroglyphen und Reliefs mit mythologischen Themen. Palenque-palac.jpg
1987 K Präkolumbische Stadt Teotihuacán Teotihacán war "der Ort, wo Menschen zu Göttern werden“ und befindet sich ca. 50 km nordöstlich von Mexiko-Stadt entfernt. Die heilige Stadt hatte ihre Blütezeit zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert n.Chr. Die bekanntesten Denkmäler sind die Sonnenpyramide und die Mondpyramide saowie der Tempel des Quetzalcoatl in der Ciudadella. Mondpyramide.JPG
1987 K Altstadt von Oaxaca und Ruinen von Monte Albán Die Stadt Oaxaca liegt in der Sierra Madre del Sur im Süden von Mexiko. Sie liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet, die Statik der Bauwerke wurde dementsprechend ausgelegt, so dass in der Altstadt zahlreiche gut erhaltene Gebäude zu finden sind. Die nahe gelegene Kultstätte Monte Albán war zwischen 800 v. Chr. bis etwa 900 n.Chr. nacheinander bewohnt von Olmeken, Zapoteken und Mixteken, danach diente sie als Begräbnisstätte. Oaxaca-2.jpg
1987 K Historisches Zentrum von Puebla Die Stadt Puebla liegt etwa 100 km östlich von Mexiko-Stadt am Fuße des Vulkans Popocatepetl. Sie wurde 1531 gegründet, sehensweret sind die aus dem 16./17 Jahrhundert stammende Kathedrale sowie zahlreiche Häuser aus der Kolonialzeit, ihre Fassaden sind teilweise mit Kacheln (Azulejos) geschmückt. Puebla Zocalo.JPG
1987 N Biosphärenreservat Sian Ka'an Das Reservat liegt südlich von Cancún an der Ostküste von Yucatán, sein Name kommt aus der Sprache der Maya und bedeutet „Ursprung des Himmels“. Es umfasst tropischen Regenwald, Wälder, Mangrovenwälder, Küsten und das angrenzende Meeresgebiet mit einem Barriereriff und verfügt über eine reiche Biodiversität. Einige Teile des Schutzgebiets sind zugänglich. México - Sian Ka'an, Boat Tour.JPG
1988 K Historisches Zentrum und Bergwerksanlagen von Guanajuato Die Stadt liegt rund 370 km nordwestlich von Mexiko-Stadt. Sie wurde im 16. Jahrhunder gegründet. Durch ihre reichen Silbervorkommen wurde sie wohlhabend, die barocken und neoklassizistischen Häusern der Stadt gehören zu den schönsten ihrer Art in Mexiko. Die alten Siberbergwerke sind zum Teil für Besucher geöffnet. Calles de Guanajuato, GTO.JPG
1988 K Ruinen von Chichén Itzá Die Ruinen von Chichén Itzá liegen auf der Halbinsel Yucatán etwa auf halbem Weg zwischen Mérida und Cancun. Die einstige Stadt der Maya hatte ihre Blütezeit war zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert. Gut erhalten sind die große Pyramide „El Castillo“, das Observatorium „El Caracol“ der „Templo de los Guerreros“ und der Ballspielplatz „Juego de pelota“. Chichen Itza El Castillo.JPG
1991 K Altstadt von Morelia Die Stadt Morelia liegt rund 300 km westlich von Mexiko-Stadt . Sie wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern erbaut, das Straßennetz der Altstadt zeigt noch das ursprüngliche schachbrettartige Raster. Ihre Gebäude wurden im Stil der Renaissance, des Barock und des Klassizismus aus dem lokal verfügbaren rosafarbenen Stein errichtet, Morelia Cathedral DSC 0546 AD.JPG
1992 K Präkolumbische Stadt El Tajín Die Ruinenstätte „El Tajín“ liegt rund 280 km nordöstlich von Mexiko-Stadt in der Provinz Veracruz. Ihre Blütezeit lag zwischen dem 6. und 13. Jahrhundert. Wichtigstes Bauwerk ist die „Nischenpyramide“, ihre 365 Nischen deuten auf eine astronomische Funktion. Weitere Monumente sind einige Tempel sowie ein Ballspielplatz. El Tajín, Nischenpyramide.fcm.jpg
1993 N Lagune von El Vizcaino (Schutzgebiet für Wale) Das Schutzgebiet liegt an der Westküste der Halbinsel von Baja California und erstreckt sich über die Lagunen von Ojo de Liebre und San Ignacio. In den Lagunen überwintern Grauwale, Seehunde und Seelöwen, sie sind Eiablageplätze für einige bedrohte Meeresschildkröten. Laguna Ojo de Liebre, Mexico.jpg
1993 K Altstadt von Zacatecas Die Stadt Zacatecas liegt in der gleichnamigen Provinz und ist etwa 600 km nordöstlich von Mexiko-Stadt. Die Stadt wurde 1546 nach der Entdeckung von Silbervorkommen gegründet und wurde bald zur reichsten Stadt des Landes. In der Altstadt gibt es zahlreiche sehenswerte Bauwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einige der alten Minen sind für Besucher zugänglich. Catedral zacatecas.jpg
1993 K Felszeichnungen in der Sierra de San Francisco Die Sierra de San Francesco liegt auf der Halbinsel Baja California. Im Landesinneren der Lagune von El Vizcaino gibt es rund 300 Stätten, an denen ihre früheren Bewohner Felszeichnungen hinterlassen haben, sie sind entstanden in der Zeit zwischen 1100 v.Chr. bis 1300 n.Chr. und zeigen menschliche Figuren und verschiedene Tierarten. Baja California Sur.jpg
1994 K Klöster des 16. Jahrhunderts an den Hängen des Popocatepetl Nach der Eroberung Mexikos wurden Klöster errichtet, sie dienten der Missionierung der einheimischen Völker, gleichzeitig auch der Festigung des spanischen Einflusses. Die viereckigen Flächen der Klöster waren mit festungsähnlichen Mauern umgeben. Vierzehn dieser Klöster, erbaut von Augustinern, Franziskanern und Dominikanern in der Nähe des Popocatépetl, stehen auf der Liste des Welterbes. ExConventoDominicodelaNatividadTepotzlan.JPG
1996 K Präkolumbische Stadt Uxmal Uxmal liegt auf der Halbinsel Yucatán etwa 80 km südlich von Mérida. Ihre Blütezeit lag zwischen 700 bis 1000 n.Chr. Die zeremonielle Stätte diente der Verehrung des Regengottes Chaac. Wichtigste Bauwerke sind die Pyramide des Zauberers und der Gouverneurspalast. Die in der näheren Umgebung gelegenen zeremonielle Stätten von Uxmal, Kabah, Labna und Sayil gelten als die Höhepunkte der Maya-Kunst und Architektur. Ux-pyr.jpg
1996 K Denkmalensemble von Querétaro Querétaro liegt rund 220 km nordwestlich von Mexiko-Stadt. Der Stadtplan der Altstadt weist eine Besonderheit auf. Neben dem rechteckigen Raster der spanischen Altstadt gibt es verwinkelte Gassen, in denen die indianischen Otomi, Tarasco und Chichimeca lebten. Im Jahr 1867 wurde in Querétaro der mexikanische Kaiser Maximilian erschossen. Acueducto de Noche y tormenta.jpg
1997 K Cabañas-Hospiz in Guadalajara Guadalajara liegt im Bundesstaat Jalisco etwa 500 km westlich von Mexiko-Stadt. Das Hospicio Cabañas wurde 1791 gegründet 1791, es war geplant als Krankenhaus, Waisenhaus und Armenhaus, . Der Bau wurde 1829 fertiggestellt. Er wurde einige Jahre als Kaserne benutzt, bevor er bis Mitte des 20. Jahrhunderts als Krankenhaus diente. Seit 193 ist das Gebäude Sitz des Instituto Cultural Cabañas. Hospicio Cabañas.JPG
1997 D Sammlung mexikanischer Códices, Die Sammlung “Colección de Códices Originales Mexicanos” umfasst 92 Dokumente aus der präkolumbianischen Zeit und der Zeit der Kolonialisierung sowie 68 Faksimilies aus dem 16.-19. Jahrhundert. Diese Bilddokumente belegen die Beziehungen zwischen den Ureinwohnern und den spanischen Eroberern, sie sind gleichzeitig seltene Belege für das Lesen und Schreiben in Mittelamerika. Nationalbibliothek für Anthropologie und Geschichte Mexiko-Stadt
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1997 D Códices aus dem Oaxaca-Tal Hernán Cortés erhielt im Jahr 1529 das Oaxaca-Tal von der Spanischen Krone als Grafschaft. Diese Codices wurden von Tlacuilos (einheimischen Gelehrten) auf Agave-Papier niedergeschrieben. Seine Nachfahren haben diese Códices bewahrt, sie gehören zu den wenigen erhaltenen Dokumenten aus der vorkolumbianischen Zeit. Nationalarchiv Mexiko-Stadt
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1997 D Codex Techaloyan aus Cujimalpaz Der Codex ist geschrieben in der indigenen Sprache Nahuatl und in spanischer Sprache. Er beschreibt in Texten und Bildern ein Dorf im Tal von Mexiko Stadt incl. einer Karte, historische und wirtschaftliche Daten sowie die Beschreibung einer Volkszählung und einer Landvermessung. Nationalarchiv, Mexiko-Stadt
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1998 K Denkmalbereich von Tlacotalpan Tlacoltalpan liegt 470 km südöstlich von Mexiko-Stadt an der Küste des Bundesstaates Veracruz. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Sie brannte 1788 fast vollständig ab, beim Wiederaufbau durften nur noch Häuser mit Steinmauern errichtet werden. Das Stadtbild aus jener Zeit hat sich bemerkenswert gut erhalten. Tlacotalpan zocalo.jpg
1998 K Archäologische Stätten von Paquimé in Casas Grandes Paquimé liegt im Bundesstaat Chichuaha im Norden des Landes unweit der Grenze zu den USA. Der Ort hatte seine Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert, er liegt in der Übergangszone der mittelamerikanischen Kultur zur Pueblo-Kultur der Südweststaaten der USA. Die Häuser wurden überwiegend aus Lehmziegeln erbaut. Paquime1.jpg
1999 K Archäologische Stätte Xochicalco Xochicalco liegt etwa 120 km südlich von Mexiko-Stadt. Es ist ein befestigter Hügel mit zeremoniellen Bauwerke und einem Wohnkomplex für die Oberschicht, die meisten Bauwerke werden auf die Zeit zwischen 650 und 900 n.Chr, datiert. Wichtige Gebäude sind der Tempel der gefiederten Schlange, zwei Ballspielplätze sowie die Höhle des Observatoriums. Xochicalco3.jpg
1999 K Historische Stadt und Festung von Campeche Die Stadt Campeche liegt an der Westküste der Halbinsel Yucatán. Die Stadt wurde 1540 an der Stelle einer alten Maya-Siedlung planmäßig in einem rechteckigen Raster angelegt. Der Hafen und das historische Zentrum wurden im 17. und 18. Jahrhundert zur Abwehr von Piraten stark befestigt. Campeche Innenstadt.JPG
2002 K, N Maya-Stadt Calakmul (Campeche),
2014 Schutzbereich erweitert
Calakmul liegt im Inneren der Halbinsel Yucatán rund 300 km entfernt von der Stadt Campeche und war eine der größten Maya-Städte. Sie war etwa 12 Jahrhunderte besiedelt, in ihrer Blütezeit von 500-900 n.Chr. lebten bis zu 50.000 Menschen in der Stadt. Einige der imposanten Gebäude, insbesondere die Strukturen I und II, sind recht gut erhalten. Das Schutzgebiet liegt in im tropischen Regenwald der Tierras Bajas, dieser Biodiversitäts-Hotspot steht unter dem Schutz des Weltnaturerbes. Calakmul Struktur 2.JPG
2003 K Franziskanermissionen in der Sierra Gorda in Querétaro Die Sierra Gorda liegt im Bundesstaat Querétaro. Das Gebiet wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von den Franziskanern christianisiert. Zentren waren die Klöster Santiago de Jalpan und Nuestra Señora de la Luz de Tancoyol in Jalpan, Santa María del Agua de Landa und San Francisco del Valle de Tilaco in Landa sowie San Miguel Concá in Arroyo Sec. Das Besondere ihrer Barockfassaden war die gemeinsame kreative Arbeit von Missionaren und Indios. FacadeTancoyol2.JPG
2003 D „Los olvidados“ (1950) Film "Die Vergessenen" Filmoteca de la UNAM, Der Film von Luis Buñuel aus dem Jahre 1950 beschreibt die harte Realität der Kinder aus den Slums von Mexiko. Mexiko-Stadt
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2004 K Haus und Studio von Luís Barragán Das Haus in dem Vorort Tacubaya wurde 1948 nach einem Entworf des mexikanischen Architekten Luis Barragán erbaut, es diente ihm als Atelier und er bewohnte es bis zum Jahr 1988. Auf einer Fläche von 1161 m² befindet sich das Betongebäude, bestehend aus einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen sowie ein Garten. Haus und Garten gelten als ein Meisterwerk der Moderne. Barragan 001.JPG
2005
2019
N
N
Inseln und Schutzgebiete des Golfes von Kalifornien Der Golf von Kalifornien, auch Mar de Cortés genannt, liegt zwischen der Halbinsel von Baja California und Mexiko. In dem Gewässer liegen 244 Inseln und Inselchen, die Küstenlinie ist meist schroff und felsig. Es bietet Lebensraum für etwa ein Drittel aller Walarten, für 39% aller Arten von Meeressäugetieren sowie für mehrere Hundert Fisch- und Pflanzenarten. 2019 auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. San carlos sonora.jpg
2005 D Biblioteca Palafoxiana Die Biblioteca Palafoxiana wurde 1646 gegründet und war damit die erste Bibliothek auf amerikanischem Boden. Zu der Sammlung gehören mehr als 41.000 Bücher und Handschriften, sie umfasst einen Zeitraum von 1473 bis 1821. Neun Werke gelten als Inkunabila. Puebla
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2006 K Agavenlandschaft und historische Tequila-Produktionsstätten Am Fuß des Vulkans Tequila bei den Ortschaften Tequila, El Arenal und Amatitán im Bundesstaat Jalisco ist die Landschaft geprägt von den weiten Feldern der blauen Agave. Hier wird seit über 2000 Jahren der Saft der Agaven fermentiert, und seit dem 16. Jahrhundert wird daraus der bekannte Tequila-Schnaps gebrannt. Die Agave gilt hier als eine Pflanze der nationalen Identität, die Ortschaften mit ihren Brennereien sind beliebte touristische Ziele. Agave tequilana (Jay8085).jpg
2007 K Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México Der Campus der "Universidad Nacional Autónoma de México" wurde von 1949 bis 1952 errichtet, am Entwurf der Gebäude und Freiflächen haben mehr als 60 Architekten mitgewirkt. Die künstlerische Gestaltung der Bauwerke gibt Hinweise auf die präkolumbianische Vergangenheit und die Geschichte des Landes bis zur Moderne. Ciudad Universitaria, UNAM (7).JPG
2007 D Büchersammlung zu indigenen Sprachen Es sind insgesamt 166 Bücher mit 128 Titeln, sie stammen aus der Zeit der Missionierung bis zum 19. Jahrhundert. Verfasst wurden sie in indianischer Sprache, jedoch in lateinischer Schrift. Sie geben so ein Zeugnis für die Grammatik und Phonetik der indigenen Sprachen. Staatsbibliothek von Jalisco, Guadalajara
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2007 D Koloniale Musik Amerikas (16.–18. Jahrhundert) (länderübergreifend: Bolivien, Kolumbien, Mexiko und Peru) Die Sammlung umfasst Musikdokumente aus dem bürgerlichen und religiösen Bereich. Sie erstreckt saich über die Stilepochen von Renaissance über Barock bis hin zur Klassik und umfasst sowohl europäische als auch indigene und afrikanische Elemente, die sich in jener Zeit noch nicht zu einem amerikanischen Stil vereinigt hatten. Erzbischöfliches Archiv Oaxaca
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2008 N Biosphärenreservat Mariposa Monarca Das Biosphärenreservat Mariposa Monarca ist relativ klein, es liegt in den Bergen der mexikanischen Sierra Nevada knapp 200 km westlich von Mexiko-Stadt. Es ist das Winterquartier der Monarchfalter, sie kommen im Herbst millionenfach zum Überwintern in dieses Reservat. Diese Wanderfalter brechen im Frühjahr wieder auf, wandern bis nach Ostkanada, und im Spätjahr kommt nach 8 Monaten die vierte Generation wieder zurück. Wie sie den Weg finden, ist noch immer ein Rätsel. Monarca 1 (60725860).jpg
2008 K Ummauerte Stadt San Miguel de Allende und Wallfahrtskirche Jesús de Nazareno de Atotonilco San Miguel de Allende liegt knapp 300 km nordwestlich von Mexiko-Stadt an der Silberstraße. Sie war eine wichtige Zwischenstation auf dieser Route und wurde daher mit einer Befestigung umgeben. Die Stadt hatte ihre Blütezeit in der Übergangsphase zwischen Barock und Neoklassizismus, daher weisen viele der prächtigen Bauten Merkmale beider Stile auf. Etwa 10 km nördlich liegt die im mexikanischen Barock erbaute Wallfahrtskirche Jesús de Nazareno de Atotonilco, San Miguel de Allende.jpg
2009 D Sammlung des Center of Documentation and Investigation of the Ashkenazi Community in Mexiko (16. bis 20. Jahrhundert) Die Kultur der Aschkenasi in Mexiko wird dokumentiert in 16.000 Bänden, geschrieben in Jiddisch, Hebräisch sowie in mehreren osteuropäischen Sprachen. Die Sammlung bewahrt das Erbe dieser jüdischen Minderheit.
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2010 K Camino Real de Tierra Adentro, Silberroute Der Camino Real de Tierra Adentro oder Silberroute war eine 2.600 km lange Handelsroute zwischen Mexiko-Stadt über El Paso nach Santa Fe. Sie diente 300 Jahre lang dem Transport von Silber aus den Städten im Norden Mexikos nach Süden, in der Gegenrichtung wurde das zur Silbergewinnung benötigte Quecksilber transportiert. Der mexikanische Abschnitt der Strecke ist rund 1.800 km lang und wurde zum Welterbe erklärt, der Abschnitt in den USA zählt dort zum National Trails System. Durango palacio.jpg
2010 K Prähistorische Höhlen von Yagul und Mitla im Zentralen Tal von Oaxaca Die beiden archäologischen Stätten liegen im Tlacolula-Tal im Bundesstaat Oaxaca. Sie waren wahrscheinlich Kultstätten der präkolumbianischen Zapoteken, die Bauwerke zeichnen sich aus durch ihre geometrischen Mosaiken und mäanderförmige Friese. Zum Welterbe zählen jedoch die vorgeschichtlichen Höhlen der Umgebung, ihre Felsmalereien weisen auf nomadische Jäger hin. In den Höhlen gibt es auch Belege für die Verwendung von Mais als Kulturpflanzen, und man fand Kürbissamen, dessen Alter auf 10.000 Jahre geschätzt wurde. A wall in Mitla-Oaxaca-Mexico.jpg
2011 D Karten, Zeichnungen und Illustrationen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert Im Stil der insgesamt 334 piktographischen Abbildungen und Zeichnungen findet man eine tiefe Symbolik und die Weltsicht der indigenen Völker Mexikos. Mexiko-Stadt, Nationalarchiv.
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2013 N El Pinacate und Gran Desierto de Altar Der Schildvulkan "El Pinacate" und seine schwarzen und roten Lavaströme und das Biosphärenreservat "Gran Desierto de Altar" liegen im mexikanischen Bundesstaat Sonora in der Nähe des Golfs von Kalifornien. Pinacate volcanic field.jpg
2015 K Aqueduct of Padre Tembleque Das "Aqueduct of Padre Tembleque" oder "Zempoala Aqueduct" wurde zwischen 1553 und 1570 erbaut, es befindet sich zwischen den Städten Zempoala und Otumba. Die Wasserleitung hat eine Gesamtlänge von 45 km und liegt meist ebenerdig, teils unterhalb, teils oberhalb der Erdoberfläche. Spektakulär ist das dritte Aquädukt, es überspannt die Papalote-Schlucht mit 67 Arkaden, die höchste erreicht 38,75 m Acueducto del Padre tembleque.JPG
2016 N Revillagigedo-Inseln Das zu Mexiko gehörende Archipel umfasst die vier Inseln San Benedicto, Socorro, Roca Partida und Clarion. Sie sind Teil einer untergetauchten Bergkette, deren vulkanische Gipfel noch aus dem Wasser ragen. Die Inseln und die umliegenden Gewässer bieten Lebensraum für Seevögel sowie für Mantas, Wale, Delfine und Haie. San Benedicto Island.jpg
2018 K, N Tehuacán-Cuicatlán-Tal: Ursprünglicher Lebensraum Mesoamerikas Diese Welterbestätte umfasst eine halbaride Zone mit einer reichen Biodiversität. Dichte Wäldeer von Säulenkakteen, Agaven und Yuccas sind die beherrschenden Pflanzen. Archäologische Untersuchungen belegen die Nutzbarmachung von Kulturpflanzen durch Kanäle, Aquädukte und landwirtschaftliche Siedlungen. Miles de Cactus.jpg

USA[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
1978 N Nationalpark Mesa Verde Der Nationalpark Mesa Verde liegt im Südwesten von Colorado. Er wurde 1906 gegründet zum Schutz der Pueblos, die Jahrhunderte zuvor von den Anasazi erbaut worden waren. Die verlassenen Dörfer bestehen teilweise nur aus einfachen Höhlenwohnungen, andere sind Wohnkomplexe mit Versammlungsräumen. Mesa Verde National Park Spruce Tree House Close View 2006 09 12.jpg
1978 N Nationalpark Yellowstone Der Yellowstone Nationalpark liegt großteils im Südosten von Wyoming wurde 1872 gegründet. Im Gebiet des Parks gibt es starke geothermische Aktivitäten mit zahlreichen Geysiren und Schlammtöpfen, das Ökosystem des Yellowstone ist auch Heimat für Tierarten wie Grizzlybären, Wölfe, Bisons und Wapitis. Firehole river at Upper Geyser Basin-2008-june.jpg
1979 N Grand-Canyon-Nationalpark In Arizona hat der Colorado River im Laufe von 2 Milliarden Jahren eine bis zu 1500 m tiefe Schlucht geschaffen, ein Großteil davon bildet den Grand-Canyon-Nationalpark. Die spektakuläre Schlucht bietet an vielen Stellen grandiose Aussichten, sie ermöglicht auch einen Einblick in die Geologie dieses Zeitraums. Grand Canyon Grand View Point01.jpg
1979 N Nationalpark Everglades Bis zu 60 km breit ist eine gewaltige Sumpflandschaft im Süden von Florida. Tatsächlich ist es ein extrem langsamer Fluss, der auf seinem Weg vom Lake Okeechobee zum Meer Lebensraum bietet für eine Vielzahl von Vögeln und Reptilien und für bedrohte Arten wie die Seekuh. Airboating 1, Everglades, FL, jjron 31.03.2012.jpg
1979 K Unabhängigkeitshalle in Philadelphia In der Independence Hall in Philadelphia wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung der USA unterzeichnet, und im Jahr 1787 wurde hier von der Philadelphia Convention die Verfassung der Vereinigten Staaten ausgearbeitet. Independence Hall.jpg
1979 N Wrangell-St.-Elias und der Glacier-Bay-Nationalpark (länderübergreifend mit dem kanadischen Kluane-Nationalpark und dem Tatshenshini-Alsek -Nationalpark Der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark und der Glacier-Bay-Nationalpark im südöstlichen Alaska bilden zusammen mit den beiden kanadischen Parks einen beeindruckenden Komplex von Gletschern und hohen Gipfeln. Sie sind Heimat von Grizzlybären und Karibus, in den Gewässer vor der Küste leben zeitweise Wale. McCarthy Road.jpg
1980 N Nationalpark Redwood Der Redwood National Park liegt im nördlichen Kalifornien entlang der Pazifikküste. Er wurde geschaffen zum Schutz der Küstenmammutbäume (californian redwood), die eine Höhe von über 100 m erreichen können. Der Park bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, unter anderem Weißkopfseeadler und Seelöwen. Redwood National Park, fog in the forest.jpg
1981 N Olympic National Park Der Name des Nationalparks kommt vom Mount Olympus, der auf der Olympic-Halbinsel im Bundesstaat Washington liegt. Die Küsten des Parkes ist 100 km und weitgehend unberührte Natur, es gibt Gemäßigte Regenwälder und subalpine Bergregionen bis hin zu Gletschern. In dem regenreichen Gebiet bieten große Flusssysteme Lebensraum für Lachse und Lachsforellen. Visitor Center.JPG
1981 N Nationalpark Mammoth-Cave Unter dem Mammoth-Cave-Nationalpark in Kentucky liegt das Mammoth-Flint Ridge Cave System, seine Gänge sind zusammen 627 km lang und bilden damit das größte bekannte Höhlensystem der Welt. Wegen seiner vielfältigen Flora und Fauna, insbesondere seiner Fledermauspopulation, wurde es auch zum Biosphärenreservat erklärt. Mammoth Cave National Park 005.jpg
1982 K Historische Stätte von Cahokia Mounds Die Cahokia Mounds sind Erdhügel in der Nähe von St. Louis im Bundesstaat Missouri. Sie wurden etwa zwischen 800 – 1400 von einem nicht näher bekannten Stamm angelegt. Von den rund 120 Erdpyramiden ist Monk's Mound der größte, er ist über 30 m hoch und hat eine Grundfläche von rund 5 Hektar. Cahokia reconstructed palisade HRoe 01.jpg
1983 K Great Smokey-Mountains-Nationalpark Der Park liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der North Carolina und Tennessee. Bis zum Jahr 1830 war das Gebiet die Heimat der Cherokee-Indianer. Auf einer Fläche von 2110 km² gibt es hier rund 3.500 Pflanzenarten sowie zahlreiche Tierarten. View from Newfound Gap Road, Great Smoky Mountains National Park, NC.jpg
1983 K Historische Stätten La Fortaleza und San Juan in Puerto Rico San Juan ist die Hauptstadt der Insel Puerto Rico, sie wurde 1521 von den Spaniern gegründet. Zu ihrem Schutz wurde die Festung Fortaleza errichtet, sie diente auch unter der Bezeichnung Palacio de Santa Catalina als Residenz des Gouverneurs. LaFortaleza SanJuan PuertoRico.jpg
1984 K Freiheitsstatue New York Die Freiheitsstatue hat schon Millionen von Schiffspassagieren bei der Einfahrt in den Hafen von New York begrüßt. Sie war ein Geschenk des französischen Staates an die USA anlässlich der Hundertjahrfeier ihrer Unabhängigkeit. LadyLiberty.jpg
1984 N Yosemite-Nationalpark Der Yosemite National Park liegt in Kalifornien an der Westseite der Sierra Nevada. und erstreckt sich in einer Höhe zwischen 600 m und 4000 m. Jährlich werden Millionen von Besuchern angelockt von malerischen Gletscherseen, blank polierten Bergkuppeln und spektakulären Wasserfällen, aber auch von einer großen Vielfalt von Flora und Fauna. El Capitan, Yosemite NP.jpg
1987 K Historischer Nationalpark Chaco Culture Der Chaco Canyon liegt in New Mexico. Er war zwischen 850 und 1250 ein wichtiger Ort der Pueblo-Kultur der Anasazi, er war Zentrum der Zeremonien, von Handel und Verwaltung. Neben dem Chaco Culture National Historical Park, umfasst die Welterbestätte auch das Aztec Ruins National Monument. Chaco Canyon Pueblo Bonito great kiva NPS.jpg
1987 K Monticello und Universität von Virginia in Charlottesville Monticello liegt in der Nähe von Charlottesville im Bundesstaat Virginia. Das Landgut wurde entworfen und bewohnt von Thomas Jefferson (1743-1826), dritter Präsident der USA. Die Universität von Virginia war ebenfalls ein Entwurf von Jefferson, der damit ein ideales akademisches Dorf entwickeln wollte Monticello 2010-10-29.jpg
1992 N Taos Pueblo New Mexico Taos Pueblo ist ein Dorf in New Mexico im Tal eines kleinen Nebenflusses des Rio Grande. Die Siedlung ist aus Lehm erbaut und besteht aus Wohnungen und zeremoniellen Gebäuden, Die ältesten Teile des noch bewohnten Dorfes stammen aus vorkolumbianischer Zeit. USA 09669 Taos Pueblo Luca Galuzzi 2007.jpg
1995 N Carlsbad-Caverns-Nationalpark Diese Karstlandschaft im Bundesstaat New Mexico umfasst über 80 Höhlen. Bemerkenswert ist ihre Größe sowie die Fülle und Vielfalt der Gesteinsformationen. Eine der schönsten Höhlen der Welt ist die Lechuguilla-Höhle Pool near stop 29 in Carlsbad Cavern-55.JPG
1995 N Glacier Nationalpark (länderübergreifend mit dem Waterton-Glacier-Nationalpark in den USA) Der Glacier-Nationalpark liegt in Montana. Zusammen mit dem Waterton-Lakes-Nationalpark bildet er den Waterton-Glacier International Peace Park. Glacier two medicine lake.jpg
2005 D Karte von Martin Waldseemüller von 1507 Auf der Karte wurde erstmals die Bezeichnung "Amerika" benutzt. Auch die Existenz des Pazifik wurde erstmals hier dargestellt. Es ist die erste gedruckte Weltkarte überhaupt, von den rund 1000 Exemplaren ist wahrscheinlich nur noch eines übrig, es ist seit 2003 im Besitz des Kongresses in Washington, D.C.
Waldseemuller map closeup with America.jpg
2007 D Der Zauberer von Oz (1939) The Wizard of Oz, US-amerikanischer Film in Farbe, gedreht 1939 von Victor Fleming. Der Film sollte als Beitrag für die Festspiele in Cannes dienen, diese wurden jedoch abgesagt. In dem bekannten Filmklassiker dreht sich alles um die Werte wie Güte, Freundschaft, Tapferkeit und Liebe.
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2009 D John Marshall Ju/'hoansi Bushman Film and Video Collection, 1950 - 2000 Anthropologische Studien zum Stamm der Ju/'hoansi oder !Kung Bushman in Namibia. Die Filme und Videos umspannen einen Zeitraum von 50 Jahren und zeigen die traditionellen Lebeweisen dieses Stammes sowie ihre allmähliche Veränderung.
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2011 D „Silver men“: Westindische Arbeiter am Panama-Kanal, länderübergreifend mit Barbados, Jamaica, Panama, Saint Lucia und Großbritannien Die Dokumentation beschreibt die Entstehung des Panama-Kanals sowie die Rekrutierung der Arbeitskräfte, die Auswanderung nach Panama sowie die Wanderungsbewegung der Arbeiter an der Baustelle. Sie schildert auch den Einfluss dieses Projekts auf die Kolonialmacht Großbritannien.
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2011 D Archive der Niederländischen Westindischen Kompanie, länderübergreifend mit den Niederländischen Antillen, Brasilien, Ghana, Surinam, den USA und Großbritannien Die Aufzeichnungen betreffen Handel, Kriege, Sklaverei, Diplomatie und Probleme des Alltags. Teilweise sind es aus einigen Regionen die einzigen überlieferten Dokumente. Sie vermitteln dadurch wertvolle Informationen über diese Länder und ihre Geschichte.
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2011 D Daten des Landsat Programms, gewonnen mit Multi-Spektral-Sensoren Seit dem Jahr 1972 gewinnen Satelliten der Landsat-Reihe Daten über die genaue Oberfläche der Erde sowie ihre Veränderung. Partner sind die NASA, die United States Geological Survey (USGS) sowie über 180 Länder der Erde. Mit diesen Daten werden Veränderungen durch Katastrophen, durch das Klima und durch menschliche Aktivitäten dokumentiert. Landsat-7.jpg
2014 K Monumentale Erdwerke von Poverty Point Auf dem Gelände der Farm Poverty Point in Louisiana befinden sich im Tal des Mississippi präkolumbianische Erdwerke, bestehend aus sechs konzentrischen Erdwällen und außerhalb liegenden Hügeln (mounds). Ihre Erbauer waren Jäger und Sammler, die im 4. Jahrtausend v.Chr. lebten. Poverty point 1938 USACE-3.jpg
2015 K San Antonio Missionen Die Welterbestätte besteht aus fünf Missionsanlagen im San Antonio River Basin in Texas. Sie wurden im 18. Jahrhundert durch Franziskaner errichtet und sind ein Beispiel für die Verbindung der spanischen und der Coahuiltecan-Kulturen und die Vermischung der katholischen und indigenen Symbole. Mission Concepcion San Antonio.JPG
2019 K Architektur des 20. Jahrhunderts von Frank Lloyd Wright umfasst folgende Bauten des Architekten Frank Lloyd Wright: Unity Temple in Oak Park, Frederick C. Robie House in Chicago, Hollyhock House in Los Angeles, Taliesin in Spring Green, Fallingwater in den Allegheny Mountains, Herbert and Katherine Jacobs House in Madison, Taliesin West in Scottsdale, Price Tower in Bartlesville, Solomon R. Guggenheim Museum in New York City und Marin County Civic Center in San Rafael NYC - Guggenheim Museum.jpg

Welterbestätten von Hawaii siehe hier

Grönland[Bearbeiten]

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2004 N Ilulissat-Eisfjord
siehe auch DänemarkGrönland)
Die grönländische Stadt Illulisat liegt etwa 250 km nördlich des Polarkreises. Nur wenig südlich liegt die Kalbungsfront des Gletschers Sermeq Kujalleq. Er ist mit einer Fließgeschwindigkeit von 19 m pro Tag der schnellste Gletscher der Welt, und er kalbt im Jahr rund 35 km³ Eis, mehr als jeder andere Gletscher außerhalb der Antarktis. In den letzten 250 Jahren hat sich seine Kalbungszone 10 km landeinwärts zurückverlagert. Greenland Ilulissat-09.jpg
2017 K Kujataa: Landwirtschaft von Nordmännern und Inuit am Rand der Polareiskappe Das Gebiet erstreckt sich im südlichen Teil Grönlands über 100 km entlang des Tunulliarfikfjords im Bereich der Kommunen Qaqortoq und Narsaq. Trotz ihrer kulturellen Unterschiede haben die einheimischen Inuit und die nordischen Jäger eine Kulturlandschaft geschaffen, basierend auf Weide, Ackerbau und der Jagd nach Meeressäugetieren. Ruiner Brattahlid.JPG
2018 K Aasivissuit – Nipisat. Jagdgründe der Inuit zwischen Eis und See Über 4.200 Jahr haben die Inuit und ihre Vorfahren in Zentralgrönland gefischt und gejagt. Sieben Stätten entlang des Polarkreises belegen die Jagd, die saisonalen Wanderungen und das Klima sowie das kulturelle Erbe dieser Menschen in Medizin, Seefahrt - angefangen von der verlassenen Siedlung 1 Nipisat an der Davisstraße bis hin zu den Winterhäusern und Spuren der Karibu-Jagd auf der Eiskappe bei 2 Aasivissuit , Kommune Qeqqata Qeqertarsuaq.JPG

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Zentralamerika[Bearbeiten]

Belize[Bearbeiten]

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1996 N Barriereriff Vor der Küste von Belize liegt das größte Korallenriff der nördlichen Hemisphäre. Auf einer Länge von über 250 km ist es gesäumt von zahlreichen Koralleninseln, seine Cays sind bei Tauchern und Schnorchlern beliebt. Wegen der Abholzung ihrer Mangrovenwälder steht das Riff auf der roten Liste der gefährdeten Naturerbe. Ambergris Caye, Belize.jpg
2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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Costa Rica[Bearbeiten]

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1983 N Naturschutzgebiet Talamanca und Nationalpark La Amistad (länderübergreifend mit Panama), 1990 erweitert) Der La Amistad International Park erstreckt sich beiderseits der Grenzen von Costa Rica und Panama und umfasst die Cordillera de Talamanca, deren Bergwälder bis in Höhen von 3000 m reichen. Der größte Teil des Gebiets ist bedeckt von Regenwäldern. In diesem Gebiet treffen sich Fauna und Flora von Nord- und Südamerika. DirkvdM cloudforest-jungle.jpg
1997 N Nationalpark Kokosinseln (2002 erweitert) Die unbesiedelte Isla de Coco liegt 550 km vor der Pazifikküste von Costa Rica, es ist die einzige Insel im tropischen Ostpazifik mit einem tropischen Regenwald. Sie liegt in einem Gebiet, in dem verschiedene Meeresströmungen aufeinander treffen und sind daher ein beliebter Ort zur Beobachtung von Haie, Rochen, Thunfisch und Delfinen. Isla del Coco-chatham beach.jpg
1999 N Schutzgebiet Guanacaste (2004 erweitert) Das Schutzgebiet Guanacaste liegt an der Grenze zu Nicaragua.und erstreckt sich vom Pazifik bis zum Atlantik. In dem Gebiet gibt es noch unberührte Auwälder, es bietet Lebensraum für mehrere bedrohte Tierarten wie das Salzwasserkrokodil, Lederschildkröte Meeresschildkröte, Jaguar und Jabiru Rincón de la Vieja Hot Spring.jpg
2014 K Präkolumbianische Siedlungen und Steinkugeln der Diquis Im Diquis-Delta im Süden von Costa Rica liegen vier archäologische Stätten aus der Zeit zwischen 500 und 1500 n.Chr., in ihnen befinden sich Grabstätten, gepflasterte Flächen und künstliche Hügel und belegen das komplexe soziokulturelle System dieser Epoche. Rätselhaft sind immer noch große Steinkugeln mit einem Durchmesser zwischen 0,7 m und 2,5 m, sie lagerten in dicken Sedimentschichten vor Plünderungen verborgen. Parque de las Esferas de Costa Rica.JPG

El Salvador[Bearbeiten]

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1993 K Ruinen von Joya de Cerén Joya de Cerén war ein präkolumbianisches Dorf, das etwa um 600 n.Chr. unter der Vulkanasche der Loma Caldera begraben wurde. Die Einwohner konnten wohl im letzten Augenblick das Dorf verlassen, die verbliebenen Überreste und Gerätschaften bieten einen guten Einblick in den Alltag der zentralamerikanischen Landbevölkerung. ES Joya Ceren 05 2012 Estructura 9 Area 2 Tamazcal 1475.JPG

Guatemala[Bearbeiten]

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1979 K Antigua Guatemala Antigua Guatemala wurde im frühen 16. Jahrhundert gegründet und war Hauptstadt der spanischen Kolonie bis zum Jahr 1773, als es durch ein Erdbeben zerstört wurde. Wichtige Monumente aus jener Zeit sind noch als Ruinen vorhanden. Die Stadt wurde jedoch nicht aufgegeben, erholte sich jedoch nur langsam. Antigua guatemala church roof.JPG
1979 N/K Nationalpark Tikal Tikal ist eine der besterhaltenen Maya-Stätten und liegt im Petén im nördlichen Guatemala. Sie war bewohnt vom 3. bis ins 10. Jahrhundert. Im zeremoniellen Zentrum gibt es hervorragend erhaltene Tempel und Paläste, Überreste von Wohnungen sind auch in der umliegenden Landschaft verstreut. Tempel1 Tikal.jpg
1981 K Maya-Ruinen und archäologischer Park Quiriguá Die Maya-Stadt Quiriguá liegt im Department Izabal. Sie war bewohnt seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. In der Regierungszeit von Cauac Sky (723-784) wurde sie zur Hauptstadt eines wohlhabenden Staates Aus dieser Zeit gibt es gut erhaltene Bauwerke sowie eine beeindruckende Reihe von geschnitzten Stelen und Skulpturen. Quirigua Zoom-P.jpg

Honduras[Bearbeiten]

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1980 K Maya-Ruinen von Copán Die Ruinedn der Maya-Stadt Copán in Honduras wurde bereits 1570 entdeckt. Sie war besiedelt ab dem 2. Jahrhundert und hatte ihre Blütezeit im 8. Jahrhundert. Aus dieser Zeit sind einige Monumente erhalten. Im 10. Jahrhundert wurde Copán aufgegeben. Copan Stelenhof2.jpg
1982 N Biosphärenreservat Rio Plátano Das Biosphärenreservat Rio Plátano liegt an der Karibikküste von Honduras und umfasst ein Gebiet mit tropischem Regenwald mit seiner vielfältigen Flora und Fauna. In seiner bergigen Landschaft haben über 2.000 indigene Menschen ihre traditionelle Lebensweise bewahrt. Das Reservat wurde 1996 auf die Rote Liste gesetzt, dieser Eintrag konnte 2007 wieder gestrichen werden. Rio platano.jpg

Nicaragua[Bearbeiten]

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2007 D Archiv der nationalen Alphabetisierungskampagne Nach dem Sturz des Diktators Somoza im Jahr 1980 wurde ein nationaler Kreuzzug der Alphabetisierung (Cruzada Nacional de Alfabetización) ins Leben gerufen. 60.000 junge Menschen zogen für ein halbes Jahr aufs Land und lehrten die Landbevölkerung lesen und schreiben. Zu den Dokumenten gehören Berichte und Bücher in Spanisch, Kreolisch sowie den indigenen Minderheiten. Managua
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2008 K Ruinen von León Viejo León Viejo, das alte León, liegt am Lago de Managua. Die Stadt wurde 1524 gegründet, aber bereits im Jahr 1609 durch ein Erdbeben zerstört und unter der Asche des Vulkans Momotombo begraben. Bei Ausgrabungen fand man die Grundmauern einiger Paläste und einer Kathedrale im schachbrettförmigen Grundriss der Kolonialstadt. Ruinas leon viejo36.jpg
2011 K Kathedrale von León Die Kathedrale wurde erbaut zwischen 1747 und 1860. Ihr Stil ist nicht einheitlich, er markiert den Übergang zwischen Barock und Klassizismus. Das Innere der Kirche wirkt nüchtern und hell. Vom begehbaren Dach hat man einen guten Blick auf die Stadt. Maximo Jerez Monument - León, Nicaragua 2.jpg

Panama[Bearbeiten]

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1980 K Portobelo - San Lorenzo, Festungen an der karibischen Küste An der Karibikküste von Panama wurden die beiden Festungen zum Schutz des transatlantischen Handels errichtet. Portobelo liegt etwa 50 km östlich, San Lorenzo etwa 30 km westlich von Colón. Wegen der mangelhaften Unterhaltung der Gebäude wurden sie 2012 auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Portobelo Ruins and bay.jpg
1981 N Nationalpark Darién Der Nationalpark liegt an der Grenze zu Kolumbien und grenzt dort an den Nationalpark Los Katios. Er bildet somit einen Übergang zwischen den Kontinenten und weist daher eine große Artenvielfalt auf. In dem Schutzgebiet leben auch zwei indigene Stämme. Thraupis-episcopus-001.jpg
1990 N Nationalpark La Amistad (länderübergreifend mit Costa Rica) Der La Amistad International Park erstreckt sich beiderseits der Grenzen von Costa Rica und Panama und umfasst die Cordillera de Talamanca, deren Bergwälder bis in Höhen von 3000 m reichen. Der größte Teil des Gebiets ist bedeckt von Regenwäldern. In diesem Gebiet treffen sich Fauna und Flora von Nord- und Südamerika. In dieser Region leben vier verschiedene Indianerstämme. Amistad schild.JPG
1997 K Panama-Stadt: Archäologische Stätten dewr Altstadt und das historische Zentrum Panama Viejo wurde 1519 gegründet und war damit die erste europäische Siedlung an der Pazifikküste des amerikanischen Kontinents. Ihr Stadtplan bestand wie bei vielen Siedlungen jener Zeit aus einem schachbrettförmigen Raster. Nach einem Piratenüberfall im Jahr 1671 wurde die Stadt aufgegeben und an anderer Stelle neu erbaut. Dieser neue historische Distrikt aus dem 17. Jahrhundert ist eine Mischung von spanischen, französischen und frühen amerikanischen Stilen. Panama City 1990.jpg
2005 N Nationalpark Coiba und geschützte Meeresgebiete Die Insel Coiba liegt im Pazifik vor dem Golf von Chiriquí. Der Nationalpark umfasst neben der Insel und weiteren 38 kleinen Inselchen sowie die umliegenden Meeresgebiete, in denen 760 Arten von Meeresfischen, 33 Arten von Haien und 20 Arten von Walen gezählt wurden. Coiba.JPG
2011 D „Silver men“: Westindische Arbeiter am Panama-Kanal, länderübergreifend mit Barbados, Jamaica, Panama, Saint Lucia und Großbritannien Die Dokumentation beschreibt die Entstehung des Panama-Kanals sowie die Rekrutierung der Arbeitskräfte, die Auswanderung nach Panama sowie die Wanderungsbewegung der Arbeiter an der Baustelle. Sie schildert auch den Einfluss dieses Projekts auf die Kolonialmacht Großbritannien.
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Karibik[Bearbeiten]

Antigua und Barbuda[Bearbeiten]

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2016 K Antigua Naval Dockyard Auf der Insel Antigua ließ die britische Marine im 18. JH. die Werftanlage Nelson's Dockyard errichten, die durch die engen Buchten und die Befestigungsanlagen auf den umliegenden Hügeln vor Feinden und Hurrikans geschützt war. Die in Zwangsarbeit von versklavten Afrikanern errichtete Anlage diente den Interessen der europäischen Zuckerrohrpflanzer. Nelson's Dockyard.JPG

Bahamas[Bearbeiten]

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2009 D Farquharsons Tagebuch Farquharson war Baumwollfarmer auf der Prospect Hill Plantation und lebte im Unterschied zu den meisten anderen Grundbesitzern auch auf der Farm. Sein handgeschriebenes Tagebuch beschreibt das Leben auf seiner Farm in den Jahren 1831 und 1832 und gibt Einblicke in die Skaverei auf den Bahamas
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2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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Barbados[Bearbeiten]

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2003 D Dokumentarisches Erbe der versklavten Menschen in der Karibik Im Barbados Museum lagern Dokumente der Historischen Gesellschaft zum Leben der verskalvten Menschen vom 17. bi 19. Jahrhundert. Sie bietet Einblick in die Entwicklung der Volkswirtschaft in der Karibik, insbesondere der Plantagenwirtschaft
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2009 D Federal Archives Fond Die Westindische Föderation existierte von 1958 bis 1962, es war der Versuch, 10 ehemals britische Kolonien unter einem Dach zu vereinen. Doch es kam anders: die ehemaligen Kolonien entwickelten Nationalstolz und es gelang ihnen, sich eine Selbstverwaltung zu geben. University of West Indies, Cave Hill Campus, Bridgetown
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2009 D Nita Barrow Collection Nita Barrow war die bisher einzige weibliche Gouverneurin von Barbados. Sie lebte von 1916 bis 1995 und war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Die Dokumente belegen ihr Verhältnis zur kubanischen Revolution, zur Apartheid, zum Kalten Krieg. In ihrer Sammlung ist auch ein Stein aus der Berliner Mauer.
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2011 K Bridgetown, Altstadt und Garnison Die Stadt Bridgetown wurde 1628 von den Briten gegründet, dies spiegelt sich auch im Grundriss der Altstadt wieder, der von den rasterförmig geplanten spanischen und niederländischen Städten abweicht. Zum Welterbe gehört die Altstadt mit ihren Bauwerken aus dem 17.-19. Jahrhundert sowie eine nahe gelegene Garnison. Bridgetown barbados parliament building.jpg
2011 D „Silver men“: Westindische Arbeiter am Panama-Kanal, länderübergreifend mit Barbados, Jamaica, Panama, Saint Lucia und Großbritannien Die Dokumentation beschreibt die Entstehung des Panama-Kanals sowie die Rekrutierung der Arbeitskräfte, die Auswanderung nach Panama sowie die Wanderungsbewegung der Arbeiter an der Baustelle. Sie schildert auch den Einfluss dieses Projekts auf die Kolonialmacht Großbritannien.
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Bermuda[Bearbeiten]

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2000 K Historische Stadt St. George mit Festungsanlagen Die Stadt St. George wurde 1612 gegründet und ist ein gutes Beispiel für frühe englische Siedlungen in der Neuen Welt und die Militärtechnik ihrer Befestigungen St. George's-2.jpg

Curaçao[Bearbeiten]

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2011 D Archive der Middelburgsche Commercie Compagnie (MCC), länderübergreifend mit Curaçao, Surinam und den Niederlanden Diese Dokumente ermöglichen ein besseres Verständnis des Sklavenhandels, der von 1730 - 1800 von Middelburg (Zeeland) aus über den Atlantik durchgeführt wurde.
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Siehe auch #Niederländische Antillen

Dominica[Bearbeiten]

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1997 N Nationalpark Morne Trois Pitons Der Nationalpark liegt im Südosten der Insel, in seinem Zentrum liegt der 1342 m hohe Vulkan Morne Trois Pitons. Die Landschaft ist geprägt durch steile Hänge und tief eingeschnittene Täler, es gibt 50 Fumarolen, mehrere heiße Quellen und einen über 80°C heißen kochenden See (boiling lake). Neben den landschaftlichen Schönheiten verfügt der Park über eine reiche Biodiversität. Dominica IMG 4873.jpg
2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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Dominikanische Republik[Bearbeiten]

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1990 K Kolonialzeitlicher Stadtbereich von Santo Domingo Santo Domingo wurde 1498 kurz nach der Ankunft von Christoph Kolumbus auf der Insel gegründet. In der Stadt gab es bald danach die erste Kathedrale, das erste Krankenhaus und die erste Universität in der Neuen Welt. Die Stadt wurde nach einem schachbrettartig gerasterten Plan errichtet, dies wurde zum Vorbild für andere Kolonialstädte Amerikas. DOMREP-s-dom-alcazar-dc-platz-aussen.jpg
2009 D Sklaven-Taufbücher (1636-1670) Die Dokumente zeigen die Entwicklung der Sklavenplantagen hin zu einer patriarchalisch dominierten Sklaverei in der kreolischen Gesellschaft
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2009 D Dokumentenerbe des Widerstands und Kampfes für die Menschenrechte in der Dominikanischen Republik 1930–1961 Die Dokumente belegen die Menschenrechtsverletzungen in der Ära Trujillo. Während dieser Diktatur wurden Tausende verstümmelt, gefoltert oder gar getötet, viele Menschen behielten dauerhafte körperliche und psychische Schäden.
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Grenada[Bearbeiten]

Guadeloupe[Bearbeiten]

Haiti[Bearbeiten]

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1982 K Historischer Nationalpark mit Zitadelle, Schloss Sans Souci und Ruinen von Ramiers Diese haitianischen Denkmäler stammen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, als Haiti seine Unabhängigkeit proklamierte. Der Palast von Sans Souci, die Gebäude am Ramiers und insbesondere die Zitadelle dienen als universelle Symbole der Freiheit, es waren die ersten Denkmäler, die von schwarzen Sklaven nach dem Erlangen ihrer Freiheit gebaut wurden. Citadelle Laferrière guns 2.jpg

Jamaika[Bearbeiten]

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2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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2015 K, N Blue Mountains und John Crow Mountains Die Region liegt im rauen und bewaldeten Südwesten Jamaikas. Die als Maroons bezeichneten entkommenen Sklaven von Jamaica flohen in diese unwirtliche Gegend, in der sie in Nanny Town einen sicheren Unterschlupf fanden und nach ihrer Kultur leben konnten. Gleichzeitig besitzt diese Region eine große Artenvielfalt mit einem hohen Anteil endemischer Pflanzen. Blue Mountains, Jamaica.jpg

Kuba[Bearbeiten]

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1982 K Altstadt und Festungsanlagen von Havanna Havanna wurde im Jahre 1519 von den Spaniern gegründet und entwickelte sich im 17. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum für Schiffsbau. Die Altstadt ist ein interessantes Gemisch aus barocken und neoklassischen Bauwerken, teils mit schmiedeeisernen Gittern und malerischen Innenhöfen. Sehenswert die Festungsanlage La Cabaña, die Kathedrale und die Großen Theater von Havanna. Cub h sfrancisco.jpg
1988 K Stadt Trinidad und Zuckerfabriken im Valle de los Ingenios Die Stadt Trinidad liegt an der Südküste der Insel in der Provinz Sancti Spíritus. Sie wurde im frühen 16. Jahrhundert gegründet. Im angrenzenden Tal de los Ingenios war der Ursprung der kubanischen Zuckerindustrie, Trinidad profitierte von den dortigen Zuckermühlen, Rinderfarmen und Tabakplantagen, sie verhalfen der Stadt zusätzlich zu Reichtum. Dies zeigt sich in Gebäuden wie dem Palacio Brunet und dem Palacio Cantero. Trinidad (Kuba) 02.jpg
1997 K Burg San Pedro de la Roca in Santiago de Cuba Das Castillo San Pedro de la Roca liegt auf einer felsigen Landzunge vor dem Hafen der Stadt Santiago de Cuba. es ist erbaut im Stil der italienischen Renaissance erbaut und sehr gut erhalten. Castillo del Morro by Glogg 4.jpg
1999 N Nationalpark Desembarco del Granma Der Nationalpark liegt in der Provinz Granma an der Südküste von Kuba etwa 150 km westlich von Santiago de Cuba, er verfügt über eine einzigartige Karstlandschaft mit Terrassen, Klippen und Wasserfällen. Hier ging 1959 Fidel Castro von der Yacht Granma an Land. Granma Province Location.png
1999 K Kulturlandschaft Viñales-Tal Das Dorf Viñales liegt im Westen von Kuba in der Provinz Pinar del Río. Es wurde im Jahre 1875 gegründet, nachdem sich der Tabakanbau in das gleichnamige Tal ausgebreitet hatte. Das Tal liegt in einer Karstlandschaft, in der Landwirtschaft kommen noch traditionelle Anbaumethoden zum Einsatz. Nebel im Valle des Vinales, Kuba.jpg
2000 K Archäologische Landschaft der ersten Kaffeeplantagen im Südosten Kubas Die ersten Kaffeeplantagen Kubas entstanden in den Ausläufern der Sierra Maestra im Südosten von Kuba. Die Überreste dieser Plantagen in den Provinzen Santiago de Cuba und Guantanamo sind Beweise für die Schwierigkeiten, unter denen die Landwirtschaft zu kämpfen hatte. Cuba Cafetal Isabelica molino de pilar P1080160.JPG
2001 N Alexander von Humboldt-Nationalpark Der Park liegt in der Provinz Guantanamo im Südosten der Insel. Er reicht von der Küste mit ihren Barriereriffen bis zum 1175 m hohen Pico el Toldo. In dem Park gibt es zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten. Alejandro de Humboldt National Park.jpg
2005 K Historisches Stadtzentrum von Cienfuegos Die Stadt liegt an der Südküste der Insel. Sie wurde 1819 als spanische Kolonie gegründet, sie wurde jedoch von überwiegend französischen Einwanderern bewohnt und wurde wegen ihrer günstigen Lage zu einem Handelszentrum für Zuckerrohr, Tabak und Kaffee. Cienfuegos.JPG
2005 D Fonds José Marti, Havanna José Marti lebte 1853 - 1895. Der kubanische Dichter hat sich für die Unabhängigkeit Kubas von der spanischen Kolonialmacht eingesetzt, gleichzeitig wandte er sich gegen den US-amerikanischen Imperialismus. In Kuba gilt er als Nationalheld.
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2008 K Historisches Stadtzentrum von Camagüey Camagüey liegt in der gleichnamigen Provinz, der Ort wurde bereits 1516 gegründet. Wegen mehrerer Piratenüberfälle wurde er 1528 ins Landesinnere verlegt. Im Unterschied zu anderen Kolonialstätten gab es keinen Stadtplan mit regelmäßigen Rastern. In der relativ großen Altstadt sind Bauwerke, die den Stil der letzten Jahrhunderte widerspiegeln. Camaguey rooftops 3.jpg
2009 D Originalnegative der Noticiero ICAIC Lationamericano Die Originale der Wochenschauen von 1960 bis 1990 der ICAIC (Instituto Cubano de Arte e Industria Cinematográficos ICAIC, gegründet 1959). Sie gewähren Einblicke in die Geschichte der kubanischen Revolution, aber auch in die Polarisierung des Kalten Krieges und die Unabhängigkeitskämpfe in den afrikanischen Staaten.
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Niederländische Antillen[Bearbeiten]

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1997 K Willemstad, Hafen und Altstadt Die Hauptstadt von Curaçao und ehemalige Hauptstadt der niederländischen Antillen wurde 1634 gegründet und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten rund um das Fort Amsterdam. In der Altstadt mischen sich niederländische, spanische und portugiesische Baustile CURA-willemst-handelskade-penha.jpg
2009 D Erster Katechismus in der Papiamentu-Sprache Papiamentu ist die Sprache auf den Karibik-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao. Der Katechismus war das erste Buch, das in Papiamentu gedruckt wurde und hatte dadurch Einfluss auf Anerkennung und Verbreitung dieser Sprache, die im einfachen Volk benutzt wurde.
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2011 D Archive der Niederländischen Westindischen Kompanie, länderübergreifend mit den Niederländischen Antillen, Brasilien, Ghana, Surinam, den USA und Großbritannien Die Aufzeichnungen betreffen Handel, Kriege, Sklaverei, Diplomatie und Probleme des Alltags. Teilweise sind es aus einigen Regionen die einzigen überlieferten Dokumente. Sie vermitteln dadurch wertvolle Informationen über diese Länder und ihre Geschichte.
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Saint Kitts und Nevis[Bearbeiten]

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1999 K Nationalpark und Fort Brimstone Hill Das Fort Brimstone Hill ist auf der Insel St. Kitts, es entstand im 17. und 18. Jahrhundert nach einem Entwurf der Briten, gebaut haben es jedoch afrikanische Sklaven. Die Festung wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgegeben BrimstoneHill01.jpg
2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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2011 D Sklavenregister von Bermuda 1821 - 1834 Diese Register wurden für alle britischen Karibik-Inseln erstellt, sie umfassen eine Registrierung der Menschen, Kaufverträge und Urkunden der Freilassung. Das Bermuda-Register wurde als Nachtrag zum Sklavenregister der Karibik aufgenommen.
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Saint Lucia[Bearbeiten]

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2004 N Naturschutzgebiet Pitons Das Naturschutzgebiet liegt im Südwesten der Insel bei der Stadt Soufriere und umfasst die beiden Vulkankegel des 770 m hohen Gros Piton und des 743 m Petit Piton sowie ein Geothermie-Feld mit heißen Quellen und Fumarolen. Auch ein Teil der angrenzenden Küstengewässer stehen unter Naturschutz. STLUC-pet-piton.jpg
2009 D Sir William Arthur Lewis Papers William Arthur Lewis (1915 - 1991), Ökonom, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften im Jahr 1979. Seine Studien befassten sich mit Industrie und Landwirtschaft in der Dritten Welt und ihrer Abhängigkeit von den Industriestaaten
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2011 D „Silver men“: Westindische Arbeiter am Panama-Kanal, länderübergreifend mit Barbados, Jamaica, Panama, Saint Lucia und Großbritannien Die Dokumentation beschreibt die Entstehung des Panama-Kanals sowie die Rekrutierung der Arbeitskräfte, die Auswanderung nach Panama sowie die Wanderungsbewegung der Arbeiter an der Baustelle. Sie schildert auch den Einfluss dieses Projekts auf die Kolonialmacht Großbritannien.
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Trinidad und Tobago[Bearbeiten]

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1997 D Derek Walcott-Sammlung (Nobelpreisträger für Literatur) Derek Walcott erhielt 1922 den Nobelpreis für Literatur für seinen Gedichtband „The Egrets“. Er verfasste auch Dramen und Essays. Hauptbibliothek, West Indies Universität, St. Augustine
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1999 D Die Eric-Eustace-Williams-Sammlung Eric Eustace Williams lebte von 1911 bis 1981. Die Sammlung umfasst die Jahre von 1956 bis zu seinem Tode, er war in dieser Zeit Minister bzw. Premierminister seines Landes. Als Autor von Capitalism and Slavery (1944) leistete er einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte der Sklaverei. Hauptbibliothek, West Indies Universität, St. Augustine
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2005 D C.L.R.-James-Sammlung C.L.R. James war Kulturkritiker, sozialistischer Theoretiker, Schriftsteller. Er wurde in Trinidad geboren, lebte lange Jahre in den USA und Großbritannien und wurde in den 40er und 50er Jahren zu einem führenden Theoretiker der Linken.
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2009 D Sklavenregister der Britischen Karibik 1817-1834 (länderübergreifend mit den Bahamas, Belize, Dominica, Jamaika, St. Kitts und Nevis, Trinidad und Tobago sowie dem Vereinigten Königreich) Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert kamen die meisten Einwanderer nicht freiwillig in die Karibik, es waren überwiegend Sklaven, die gewaltsam aus Afrika eingeschleppt wurden. Das Register belegt wohl ihre Anzahl und ihre Herkunft, gibt jedoch allenfalls Hinweise auf die Beantwortung der damit verbundenen moralischen und ethischen Fragen.
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2011 D Die Constantine-Sammlung Learie Nicholas Consdtantine (1901 - 1971). Zunächst erfolgreicher Krickett-Spieler in seiner Heimat, dann in England. Er wurde Rechtsanwalt, Rundfunksprecher und Leiter der „League of Colored People“. Er setzte sich für seine Landsleute in der Karibik ein, schließlich wurde er zum ersten farbigen Peer in Grobritannien. Learie.jpg
2011 D Daten der Indian Indentured Labourers, (länderübergreifend: Fidschi, Guyana, Surinam, Trinidad und Tobago) Von Beginn der Aufzeichnungen um 1830 an wurden in einem Zeitraum von 100 Jahren 1.194.957 Indianer in 19 Kolonien umgesiedelt. Dabei entstanden oft große Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und Gesellschaft. Für die Nachkommen dieser Menschen sind diese Aufzeichnungen oft die einzigen Belege für ihre Abstammung.
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Südamerika[Bearbeiten]

Argentinien[Bearbeiten]

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1981 K Nationalpark Los Glaciares Der Nationalpark Los Glaciares liegt in der patagonischen Provinz Santa Cruz. Es ist ein Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, mit schroffen, steil aufragenden Bergen und zahlreichen Gletscherseen, einschließlich des 160 km langen Lago Argentino mit dem Perito-Moreno-Gletscher Glacier Onelli.JPG
1984 K Vier Jesuitenmissionen der Guaraní (grenzübergreifend mit Brasilien, 1984 erweitert) Im 17. und 18. Jahrhundert errichteten die Jesuiten Reduktionen im Siedlungsgebiet der Guarani, sie dienten der Missionierung der Indios, aber auch ihrem Schutz vor Sklavenjägern. In Argentinien swaren dies San Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto und Santa María la Mayor, sie sind als Ruinen erhalten. Ruinas 030.jpg
1984 N Nationalpark Iguazu (grenzübergreifend mit Brasilien) Der Nationalpark liegt am Unterlauf des Iguazu auf beiden Seiten der Grenze. In seinem Zentrum liegt der Iguazu-Wasserfall, er ist etwa 80 m hoch und 2700 m breit. In seiner Umgebung wächst subtropischer Regenwald, er ist Heimat der typischen Tierwelt der Region, dazu gehören Tapire, Ameisenbären, Nasenbären, Brüllaffen, Ozelots, Jaguare und Kaimane. Iguaçu falls1 11-11-12.JPG
1997 D Dokumente über das Vizekönigreich des Rio de la Plata Das „Virreinato del Río de la Plata“ wurde 1776 gegründet und umfasste Argentinien, Paraguay, Uruguay, Bolivien sowie Teile von Peru. Der Sitz war in Buenos Aires. Die kolonialen Dokumente enthalten auch Daten über die Häfen in Buenos Aires und Montevideo sowie über die Beziehungen zu anderen Ländern der Erde. Nationalarchiv Buenos Aires
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1999 N Halbinsel Valdés Die Halbinsel Valdés liegt in der Provinz Chubut in Patagonien und ist ein wichtiger Ort für die Erhaltung von Meeressäugern. An ihrer Küste gibt es größere Populationen der südlichen See-Elefanten und der südlichen Seelöwen, in den Küstengewässern leben die gefährdeten Südkaper, Auch die Orcas haben sich mit ihrer einzigartigen Jagdstrategie an diese Küste angepasst. Robben-001.jpg
1999 K Cueva de las Manos (Höhlenmalereien), Rio Pinturas Die Cueva de las Manos, „Höhle der Hände“, liegt in der Provinz Santa Cruz am Río Pinturas. Sie enthält Malereien, die zwischen 13.000 und 9.500 Jahren alt sind. Einfache Zeichnungen bestehen aus den schablonierten Umrissen von Händen, aber es gibt auch viele Darstellungen von Tieren, wie Guanakos sowie Jagdszenen. Cueva de las Manos2.jpg
2000 N Naturparks Ischigualasto und Talampaya Die beiden zusammenhängenden Parks liegen im Nordwesten von Argentinien am Rand der Sierra Pampeanas, In diesen Parks wurden komplette Fossilien aus dem Trias gefunden. Einige der geologischen Formationen enthalten eine breite Palette von Fossilien mit Dinosauriern und Pflanzen, aber auch von Vorfahren der Säugetiere. Ischigualasto1.jpg
2000 K Baudenkmäler der Jesuiten in und um Córdoba (2000) "Manzana de los Jesuitas" ist ein Gebäudeblock in Córdoba. In ihm stehen die Kern-Gebäude der Jesuiten-System: die Universität, die Kirche und die Wohnungen der Gesellschaft Jesu sowie die Hochschule. Zu dem einzigartigen religiösen, sozialen und ökonomischen System gehörten ünf Estancias mit ihren Sakral-und Profanbauten. Estatua fray Fernando Trejo y Sanabria 2009-03-23.jpg
2003 K Quebrada de Humahuaca Die Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht im Nordwesten von Argentinien. Durch das Tal des Rio Grande führt ein Weg entlang der alten Route des Camino Inca, dort findet man Spuren sowohl der prähistorischen Jäger und Sammler als auch der Siedlungen des Inka-Reiches (15. bis 16. Jahrhundert) und aus der Zeit des Kampfes für die Unabhängigkeit im 19. und 20. Jahrhundert. Quebrada de Humahuaca Andes Argentina Luca Galuzzi 2005.JPG
2007 D Dokumente über Menschenrechtsverletzungen 1976-1983 Unter dem Namen „Operation Condor“ geschahen in dieser Zeit zahlreiche Einschränkungen der Grundfreiheiten sowie Verletzungen von Menschenrechten. Dies wurde von 18 verschiedenen Institutionen dokumentiert, die Dokumente lagern in verschiedenen Archiven und umfassen neben Texten auch Bilder und Tonaufnahmen.
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2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg
2016 K Architektonisches Werk von Le Corbusier Mit 17 Werken in 7 Ländern in einem halben Jahrhundert zeugen von der Suche nach dem Baustil des 20. Jahrhunderts, die von dem schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier mitgeprägt wurde. Ausgewählt wurden Gebäude in Argentinien (Casa Curuchet), Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan und der Schweiz. Casa Curuchet (3).JPG
2017 N Nationalpark Los Alerces Der Nationalpark liegt im Nordwesten der argentinischen Provinz Chubu an der Grenze zu Chile. Alerces sind extrem langsamwüchsige Bäume, sie erreichen jedoch oft ein Alter von mehr als 1000 Jahren. Die patagonische Landschaft ist geprägt von Gletschern, von Moränen und Seen. Ihre Wälder bieten Lebensraum für seltene endemische Flora und Fauna. Lago Futalaufquen.JPG

Bolivien[Bearbeiten]

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1987 K Potosi, Stadt und Silberminen Potosí liegt im Altiplano am Fuß des Cerro Rico, hier wurde Silber in großem Stil abgebaut. Die Abbaustätten mit den künstlichen Seen, Wasserleitungen und hydraulischen Mühlen gehören zum Weltkulturerbe, dazu zählen auch die prächtigen Kolonialbauten der Altstadt mit der Casa de la Moneda, der Kirche von San Lorenzo, mehrere Bürgerhäuser und die Barrios Mitayos. Casa de la Moneda de Potosí (Bolivia).jpg
1990 K Jesuitenmissionen der Chiquitos Zwischen 1696 und 1760 wurden im Departamento Santa Cruz von den Jesuiten mehrere Siedlungen für die christianisierten Indianer errichtet, sie waren von der Idee der Idealen Städte inspiriert. Sechs dieser Reducciones wurden als Welterbestätten ausgewählt, es sind dies San Francisco Javier, Concepción, Santa Ana, San Miguel, San Rafael und San José, sie stehen auf dem ehemaligen Gebiet der Chiquitos. San José de Chiquitos 002.JPG
1991 K Altstadt von Sucre Sucre war die erste Hauptstadt von Bolivien, sie wurde von den Spaniern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet. Die vielen gut erhaltenen religiösen Bauten aus jener Zeit wie San Lázaro, San Francisco und Santo Domingo, zeigen die Vermischung von lokalen architektonischen Ideen mit europäischen Stilelementen. San Francisco Sucre.jpg
1998 K Vorkolumbische Festung Samaipata Die archäologische Stätte von Samaipata liegt im Departamento Santa Cruz. Sie besteht aus zwei Teilen. Ein Teil ist ein Plateau mit Siedlungsspuren aus der Zeit 1500 v. Chr., der andere ist ein Sandsteinfels, durchzogen mit Linien und Kanälen und mit figürlichen Darstellungen verziert El Fuerte Vista del lado.jpg
2000 N Nationalpark Noel Kempff Mercado Der Nationalpark liegt im Nordosten von Bolivien an der Grenze zu Brasilien. Es ist einer der größten (1.523.000 ha) und am besten erhaltenen Parks im Amazonasbecken. In dem abgelegenen und schwer zugänglichen Park gibt es etwa 4.000 Pflanzenarten, über 600 Vogelarten und viele bedrohte Wirbeltierarten. Cataratas Arcoiris Bolivia.png
2000 K Vorkolumbische Ruinen von Tihuanaco Die Stadt Tiwanaku liegt in der Hocheben des Altiplano und war von 1500 v. Chr. bis 1200 n.Chr. das Zentrum der Aymara-Kultur. Ihre Blütezeit hatte sie zwischen 500 und 900 n.Chr. Ihre monumentalen Überreste zeugen von der kulturellen und politischen Bedeutung dieser Zivilisation. Bol-tihuanaco-sonnentor.jpg
2007 D Koloniale Musik Amerikas (16.–18. Jahrhundert) (länderübergreifend: Bolivien, Kolumbien, Mexiko und Peru) Die Sammlung umfasst Musikdokumente aus dem bürgerlichen und religiösen Bereich. Sie erstreckt saich über die Stilepochen von Renaissance über Barock bis hin zur Klassik und umfasst sowohl europäische als auch indigene und afrikanische Elemente, die sich in jener Zeit noch nicht zu einem amerikanischen Stil vereinigt hatten. Nationalarchiv Sucre
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2011 D Dokumente über den Real Audiencia de La Plata (RALP) Die Dokumente zum "Audiencia y Cancillería Real de La Plata de los Charcas" stammen aus der Zeit von 1531 - 1825, in der Folgezeit wurde dieser Bezirk der spanischen Krone als "Bolivien" bezeichnet. Die Dokumente zeigen die Entwicklung der Silberminen von Potosi sowie das komplizierte Netzwerk des dazu gehörigen Marktes.
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2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg

Brasilien[Bearbeiten]

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1980 K Altstadt von Ouro Preto Die Stadt im Bundesstaat Minas Gerais gelangte im 18. Jahrhundert durch die reichen Goldfunde zu großem Wohlstand. Mit der Erschöpfung der Goldminen im 19. Jahrhundert verlor sie ihre Bedeutung, als Zeugnisse der Vergangenheit blieben zahlreiche Bauwerke wie Kirchen, Brücken und Brunnen, meist sind es Werke des Barockbildhauers Aleijadinho. Oup-altst.jpg
1982 K Altstadt von Olinda Olinda liegt im Bundesstaat Pernambuco. Sie wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen gegründet und wurde das Zentrum der Zuckerrohrproduktion. Nach einer Plünderung durch die Holländer stammt das historische Zentrum größtenteils aus dem 18. Jahrhundert. Zum harmonischen Stadtbild tragen Gebäude, Gärten, 20 Barockkirchen und zahlreiche Kapellen bei. Mosteiro de São Bento - Olinda - Pernambuco - Brasil.jpg
1983 K Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões (1984 erweitert, länderübergreifend mit Argentinien) Im 17. und 18. Jahrhundert errichteten die Jesuiten Siedlungen (Reduktionen) im Gebiet der Guarani, es sollten ideale Städte sein. Sie dienten der Missionierung der Indios, aber auch ihrem Schutz vor Sklavenjägern. Im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande del Sul sind die Ruinen von es São Miguel das Missões erhalten. Ruinas de Sao Miguel das Missoes.jpg
1985 K Historisches Zentrum von Salvador da Bahía Salvador da Bahía war von 1549 bis 1763 die erste Hauptstadt Brasiliens. Hier wurde auch 1558 der erste Sklavenmarkt in der Neuen Welt gegründet. In der Altstadt wurden zahlreiche Häuser im Stil der Renaissance erhalten, viele davon sind in kräftigen Farben bemalt und mit Stuck verziert. Salvador Historic Center - Sea View.jpg
1985 K Wallfahrtskirche "Guter Jesus" von Congonhas Die Wallfahrtskirche Bom Jesus do Congonhas steht in der Stadt Congonhas im Bundesstaat Minas Gerais. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Ihr Innenraum ist im Stil des Rokoko gestaltet. Die Außentreppe ist mit barocken Statuen der Propheten geschmückt, und sieben Kapellen stellen Stationen des Kreuzwegs dar. Sanctuary of Bom Jesus do Congonhas.jpg
1986 N Nationalpark Iguaçu (länderübergreifend mit Argentinien) Der Nationalpark liegt am Unterlauf des Iguaçu auf beiden Seiten der Grenze. In seinem Zentrum liegt der Iguaçu-Wasserfall, er ist etwa 80 m hoch und 2700 m breit. In seiner Umgebung wächst subtropischer Regenwald, er ist Heimat der typischen Tierwelt der Region, dazu gehören Tapire, Ameisenbären, Nasenbären, Brüllaffen, Ozelots, Jaguare und Kaimane. Ig-wasserf1.jpg
1987 K Brasília Die Hauptstadt Brasilia ist am Reißbrett entstanden. Sie wurde entworfen von dem Stadtplaner Lucio Costa und dem Architekten Oscar Niemeyer. Von oben gesehen erinnert das Stadtbild an einen fliegenden Vogel, die Formen der offiziellen Gebäuden sind innovativ und einfallsreich. Catedral metropol.jpg
1991 K Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen) Der Nationalpark Serra da Capivara liegt im Nordwesten von Brasilien im Bundesstaat Piauí. In seinen Felsen wurden Halbhöhlen gefunden, die mit Felszeichnungen ausgeschmückt sind. Man schätzt ihr Alter zum Teil auf mehr als 25.000 Jahre, dies stellt die Besiedlungstheorie von Amerika in Frage. 20030924PPedraFurada9.jpg
1997 K Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão São Luís war zunächst ein französisches Fort, danach wurde es von den Holländern besetzt und schließlich von den Portugiesen erobert und ausgebaut. Bei der Stadtgründung wurde die Stadt rechteckig angelegt, der ursprüngliche Plan ist im Stadtbild heute noch zu erkennen, ebenso gibt es noch zahlreiche historische Gebäude. Palácio dos Leões (noite).jpg
1999 K Historisches Zentrum von Diamantina Als im 17. Jahrhundert in Minas Gerais Diamanten gefunden wurden, entstand die Stadt Diamantina in einer unwirtlichen felsigen Umgebung. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde es ein Zentrum der Diamantenindustrie, danach verlor die Stadt an Bedeutung. Das von barocken Bauwerke geprägte Stadtbild blieb jedoch erhalten. Igreja Matriz, Diamantina.jpg
1999 N Regenwaldgebiet der "Küste der Entdeckung" (Costa do Descobrimento) Die Discovery Coast Atlantic Forest Reserves in den Bundesstaaten Bahia und Espirito Santo bestehen aus acht separaten geschützten Bereiche Atlantischen Regenwaldes und den damit verbundenen Restingas (Strauchregionen). Die Regenwälder an Brasiliens Atlantikküste haben eine große Artenvielfalt, viele Arten sind nur hier heimisch. [[Datei:PEMD Figueira.jpg
1999 N Südöstliche Atlantische Wälder Die Atlantic Forest South-East Reserves in den Bundesstaaten Paraná und São Paulo enthalten in 25 Schutzgebieten einige der besten und umfangreichsten Beispiele Atlantischen Regenwaldes in Brasilien. Das von Bergen umgebene Gebiet ist eine Region von großer landschaftlicher Schönheit. Baía de Antonina vista da Serra do Mar2.JPG
2000 N Schutzgebiet Zentral-Amazonas (2003 um den Nationalpark Jaú erweitert) Das Naturschutzgebiet im Amazonasbecken umfasst rund 6 Millionen Hektar Fläche, es umfasst zahlreiche wichtige Ökosysteme mit einer großen Biodiversität, dazu gehören die Überschwemmungsgebiete der Várzea- und Igapó-Flächen. In dem Schutzgebiet leben zahlreiche bedrohte Arten, z.B. Flussdelfine, die Amazonas-Seekuh und der riesige Arapaima-Fisch NEO lake jau big.jpg
2000 N Feuchtgebiet Pantanal, geschützter Bereich Der "Parque Nacional do Pantanal Matogrossense" liegt im Südwesten von Mato Grosso und besteht aus vier Schutzgebieten. Die Region bildet eines der weltgrößten Süßwasser-Feuchtgebiete, in ihr entspringen der Rio Cuiabá und der Rio Paraguay. Myrmecophaga tridactyla in Pantanal.jpg
2001 K Historisches Zentrum von Goiânia Goiás Velho, die alte Stadt Goiás wurde 1727 gegründet und ist ein Beispiel für die Kolonialisierung durch die Bandeirantes. Die Siedlung entwickelte sich zu einer Bergarbeiterstadt. Ihre Barockarchitektur ist gut erhalten. Pal Conde dos Arcos.JPG
2001 N Nationalparks "Parque Nacional da Chapada dos Veadeiros" und "Parque Nacional das Emas" Die beiden Schutzgebiete liegen im Bundesstaat Goiás und sind typisch für die Cerrado, die Savannen von Zentralbrasilien. Die Parks liegen in einer Hochebene, Sehenswürdigkeiten sind die Wasserfälle am Rio Preto, bedeutsam ist die Region als eines der ältesten und artenreichsten tropischen Ökosysteme. Chapada dos Veadeiros, rapidoj de Rio Preto.jpg
2001 N Inselreservat Fernando de Noronha/ Rocas Atoll Die beiden Inseln sind Gipfel des Südatlantischen Rückens, sie liegen 250 bzw. 350 km vor der Küste Brasiliens. Sie bilden Lebensräume für tropische Seevögel, ihre fischreichen Gewässer bilden die Nahrungsgrundlage für Haie, Rochen, Schildkröten und Meeressäugetiere. Darüber hinaus bieten sie mit ihren Lagunen eine spektakuläre Küstenlandschaft Fernando de Noronha Conceicao Beach.jpg
2003 D Kaiserliche Sammlung: Ausländische und brasilianische Fotografie des 19. Jahrhunderts Die Sammlung umfasst mehr als 21.000 Aufnahmen aus dem 19. Jahrhundert, zu ihr gehören Aufnahmen aus der Anfangszeit der Fotografie. Sie zeigt die Sitten und Gebräuche, die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des 19. Jahrhunderts. Brasilianisches Nationalarchiv, Brasilia
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2010 K Place São Francisco in der Stadt São Cristóvão Die Stadt São Cristóvão liegt im Bundesstaat Sergipe. Sie wurde 1590 gegründet und ist damit eine der ältesten Städte des Landes. Der Platz São Francisco Square liegt im Zentrum der Altstadt, er bildet ein Viereck, das umgeben ist von den historischen Bauwerken Kirche und Kloster São Francisco, Kirche Santa Casa da Misericordia, Provinzialpalast sowie Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts. Flickr - Ministério da Cultura - Praça São Francisco - São Cristóvão (SE) (6).jpg
2011 D Informationen über das Militärregime in Brasilien (1964-1985) Dokumentationen über das geheime Netzwerk von Informationen während der Zeit der Militärregierung und seine Verknüpfunge mit den benachbarten Ländern Argentinien, Chila, Paraguay und Uruguay. Sie geben Einblick in die Aktivitäten der Regierung und die Missachtung von Menschenrechten.
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2011 D Archive der Niederländischen Westindischen Kompanie, länderübergreifend mit den Niederländischen Antillen, Brasilien, Ghana, Surinam, den USA und Großbritannien Die Aufzeichnungen betreffen Handel, Kriege, Sklaverei, Diplomatie und Probleme des Alltags. Teilweise sind es aus einigen Regionen die einzigen überlieferten Dokumente. Sie vermitteln dadurch wertvolle Informationen über diese Länder und ihre Geschichte.
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2012 K Rio de Janeiro: Kulturlandschaft zwischen Bergen und Meer Die Welterbestätte umfasst die wichtigsten Teile der Stadt. Dazu gehören Teile des Tijuca Nationalparks, die 1808 gegründeten botanischen Gärten, der Berg Corcovado mit der Statue des Cristo Redentor, die Hügel rund um die Guanabara Bay mit dem Zuckerhut und die Copacabana Bay. Rio de Janeiro Helicoptero 47 Feb 2006.jpg
2016 K Pampulha Modern Ensemble, Belo Horizonte Pampulha ist der Name eines künstlich angelegten Sees. Um ihn herum gruppierte der Architekt Oscar Niemeyer zusammen mit anderen Künstlern um das Jahr 1940 eine Reihe von Gebäuden, so ein Kulturzentrum, den Golf Yacht Club und die Kirche São Francisco de Assis. Lateral Igreja.JPG
2017 K Archäologische Stätte Valongo Kai in Rio de Janeiro Am Valongo Kai im ehemaligen Hafengebiet von Rio landeten nach 1811 die Sklavenschiffe, die transportierten ca. 900.000 Menschen von Afrika nach Brasilien in die Sklaverei brachten. Cais do Valongo e da Imperatriz.jpg
2019 K/N Paraty und Ilha Grande – Kultur und Biodiversität Daie Stätte liegt zwischen dem Serra da Bocaina Gebirge und dem Atlantischen Ozean, sie umfasst das historische Zentrum von Paraty, einer von Brasiliens besten erhaltenen Küstenstädte, sowie vier Naturschutzgebieten des brasilianischen Regenwald, einer der weltweit fünf wichtige Hotspots der biologischen Vielfalt. Im späten 17. Jh, war Paraty des Endpunkt des Caminho do Ouro (Gold Road), auf dem Gold nach Europa verschifft wurde. Igreja N. S. das Dores (5545429124).jpg

Chile[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
2000 K Holzkirchen von Chiloé Chiloé ist eine Inselgruppe in der Región de los Lagos. Das Gebiet hat sich gegenüber dem Rest Chiles einen eigenen kulturellen Charakter erhalten. Ein Beispiel dafür ist die Holzarchitektur der Kirchen, sie zeugt von der Verschmelzung der indigenen und der europäischen Kultur. 08. Achao, Isla de Quinchao (48).JPG
2003 K Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso Valparaiso war im späten 19. Jahrhundert Zwischenstation für Schiffe auf dem Weg zwischen Atlantik und Pazifik, damals hatte die Stadt den größten Hafen im Pazifikraum. In den steilen Hängen der Altstadt gibt es zahllose Treppen, ein wichtiges Verkehrsmittel sind die 15 Standseilbahnen (Ascensores). Valparaíso - 20081207-30.jpg
2003 D Aufzeichnungen über die Jesuiten in Amerika Diese Dokumentation umfasst das kulturelle Erbe der Jesuiten und ihrer Missionierung in den spanischen und portugiesischen Kolonien. Neben der Verbreitung des Evangeliums gehörte unzertrennbar dazu die Gründung von Schulen und die Verbreitung eines christlichen Humanismus. Die Sammlung umfasst rund 128.000 Blatt Papier. Chilenisches Nationalarchiv Santiago de Chile
Archiv Santtiago 576.JPG
2003 D Menschenrechtsarchiv über die Militärdiktatur In dem Archiv werden die Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur zwischen 1972 und 1989 dokumentiert. Die authentischen Dokumente stammen zum Großteil von nicht-staatlichen Organisationen. Santiago de Chile
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2005
2019
K Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura, 2019 von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen Die Oficinas salitreras Santiago Humberstone y Santa Laura sind zwei ehemalige Werke zum Abbau von Chilesalpeter. Sie liegen in der Región de Tarapacá im Norden von Chile. Die Werke in der Atacama-Wüste wurden um 1870 eröffnet, damals wurden Menschen aus verschiedenen Teilen von Südamerika und Europa angeworben, daraus entwickelte sich eine einzigartige Kultur. Um 1960 wurden die Werke geschlossen. Die Welterbestätte wurde als bedroht eingestuft, Ursachen sind Beschädigungen durch das extreme Klima, aber auch durch Vandalismus. 2019 von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen. Humberstone.jpg
2006 K Kupferminenstadt Sewell Sewell ist eine Geisterstadt, sie liegt in Zentralchile an den Hängen der Anden. 1904 wurde Sewell neben der Kupfermine El Teniente gegründet, und in ihrer Blütezeit hatte die Stadt 15000 Einwohner. Im Jahr 1977 wurde die Stadt aufgegeben In der Stadt der Treppen gibt es keine Straßen, da das Gelände hierfür zu steil ist. Ein Besuch der Stadt ist nur möglich in Touren, die von Reiseveranstaltern in Santiago und Rancuaga angeboten werden. Sewell flickr.jpg
2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg

Siehe auch Welterbe Osterinsel

Ecuador[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
1978 N Nationalpark und Meeresschutzgebiet Galápagos-Inseln (2001 erweitert) Etwa 1000 km trennen die 19 Inseln des Galapagos-Archipels vom südamerikanischen Kontinent. Sie haben sich zu einem „lebenden Museum und Schaufenster der Evolution“ entwickelt, die dabei entstandenen Lebewesen haben Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert. Die Inseln waren von 2007-2010 auf der Roten Liste, inzwischen wurde der Tourismus stark reglementiert. Marine Iguana (A. c. venustissimus), male, Espanola Island,.jpg
1978 K Altstadt von Quito Quito wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Inka-Stadt errichtet. Trotz eines starken Erdsbebens im Jahr 1917 hat die Stadt ein recht gut erhaltenes historisches Zentrum, Die Gebäude sind großteils Stil der „barocken Schule von Quito“ errichtet, in dem der indigene Einfluss deutlich sichtbar ist. Catedral metropolitana Quito.jpg
1983 N Nationalpark Sangay Der Nationalpark Sangay liegt im Hochland von Ecuador und erstreckt sich vom tropischen Regenwald bis hin zu den Gletschern der Vulkane Sangay und Turungahua. Durch seine isolierte Lage bietet er Schutz für gefährdete Arten wie Bergtapier und Anden-Kondor. Er war von 1992 bis 2005 auf der Roten Liste, Gründe dafür waren unter anderem Wilderei und unerlaubte Weidewirtschaft. Complejo de lagunas de Ozogoche.jpg
1999 K Historisches Zentrum von Santa Ana de los Rios de Cuenca Die Stadt Cuenca wurde 1557 in einem Hochlandbecken gegründet. Der Grundriss der Stadt wurde rechteckig angelegt, wie es in jener Zeit in Spanien üblich war. In der Altstadt findet man Renaissance-Bauwerke aus der Gründungszeit ebenso wie Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, als Cuenca eine bedeutende Handelsstadt für Chinin, Strohhüte und andere Produkte war. Cuenca Ecuador Corte sup Just 04.jpg
2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg

Guyana[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
2011 D Daten der Indian Indentured Labourers, (länderübergreifend: Fidschi, Guyana, Surinam, Trinidad und Tobago) Von Beginn der Aufzeichnungen um 1830 an wurden in einem Zeitraum von 100 Jahren 1.194.957 Indianer in 19 Kolonien umgesiedelt. Dabei entstanden oft große Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und Gesellschaft. Für die Nachkommen dieser Menschen sind diese Aufzeichnungen oft die einzigen Belege für ihre Abstammung.
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2011 D Archive der Niederländischen Westindischen Kompanie, länderübergreifend mit den Niederländischen Antillen, Brasilien, Ghana, Guyana, Surinam, den USA und Großbritannien Die Aufzeichnungen betreffen Handel, Kriege, Sklaverei, Diplomatie und Probleme des Alltags. Teilweise sind es aus einigen Regionen die einzigen überlieferten Dokumente. Sie vermitteln dadurch wertvolle Informationen über diese Länder und ihre Geschichte.
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Kolumbien[Bearbeiten]

Jahr Art Bezeichnung Beschreibung Bild
1984 K Hafen, Befestigungen und Baudenkmäler der Kolonialzeit in Cartagena Die Stadt liegt in einer Bucht an der Karibikküste.Ihre Altstadt ist umgeben von einem starken Festungsgürtel, sie hat drei Stadtteile: San Pedro oder Centro mit der Kathedrale und Palästen im andalusischen Stil, San Diege, das Viertel der Händler und der Mittelschicht sowie Gethsemani, das Viertel der kleinen Leute und der Handwerker. 71 - Carthagène - Décembre 2008.jpg
1994 N Nationalpark Los Katjos Der Nationalpark Los Katios liegt an der Grenze zu Panama und grenzt dort an den Darién-Nationalpark. Er umfasst im wesentlichen die Los Katios Hügellandschaft und die Sumpfgebiete von Tumaradó und zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Wegen illegalem Abholzen, Fischen und Wildern steht der Park seit 2009 auf der Roten Liste des gefährdeten Naturerbes. Rio Atrato.JPG
1995 K Historisches Zentrum von Santa Cruz de Mompox Santa Cruz de Mompox liegt im Departamento Bolivar am Rio Magdalena. Die Stadt wurde 1549 gegründet. Das historische Zentrum ist gut erhalten, die meisten Gebäude werden heute noch entsprechend ihrer ursprünglichen Funktion genutzt. Mompox - Case coloniali.jpg
1995 K Archäologischer Park Tierradentro Der Park liegt etwa 200 km südöstlich der Stadt Cali am Fuß der Anden. In dem Park stehen mehrere monumentale Statuen, unter der Erde gibt es Grabanlagen mit bis zu 12 m breiten Grabkammern und fünf Meter tiefe Schachtgräber. Sie sind zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert entstanden. Tombs in Tierra Dentro - 3.jpg
1995 K Archäologischer Park San Agustín Der Ort San Agustín liegt im Südwesten von Kolumbien am Fuß der Anden. In der Umgebung des Ortes wurden rund 300 Steinskulpturen gefunden, sie stellen menschenähnliche Götter und Tiere dar. Geschaffen wurden sie von Menschen der nördlichen Anden-Kultur in der Zeit zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert. Parque Arqueológico de San Agustín - Deity in typical colors.jpg
2005 D Archivo Negros y Esclavos Die Dokumente sind Teil des „Archivo General de la Nación“. Sie umfassen 55 Dateien auf rund 55.000 Blatt Papier und beschreiben den Sklavenhandel im Gebiet „Negroandino“, das auch Teile von Panama, Ecuador und Venezuela erfasst. Die Sklaven kamen in der Regel nach Cartagena und wurden von dort weiter verteilt. Die heute noch vorhandenen Dokumente sind nur ein Bruchteil der ursprünglichen Papiere. Archive über den Sklavenhandel, Cartagena
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2006 N Naturreservat Malpelo Malpelo ist eine Inselgruppe im Pazifik. Sie liegt etwa 500 km nordwestlich von Kolumbien, das Naturreservat umfasst die Insel Malpelo und die davor liegende Unterwasserwelt. Sie ist ein wichtiger Lebensraum für Haie, Zackenbarsche und Marline. Die Küste von Malpelo gilt mit ihren steilen Wänden und Höhlen als einer der Top-Tauchplätze der Welt. Malpelo island NOAA.jpg
2007 D Koloniale Musik Amerikas (16.–18. Jahrhundert) (länderübergreifend: Bolivien, Kolumbien, Mexiko und Peru) Die Sammlung umfasst Musikdokumente aus dem bürgerlichen und religiösen Bereich. Sie erstreckt saich über die Stilepochen von Renaissance über Barock bis hin zur Klassik und umfasst sowohl europäische als auch indigene und afrikanische Elemente, die sich in jener Zeit noch nicht zu einem amerikanischen Stil vereinigt hatten. Archivo de la Catedral, Bogotá
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2011 K Kaffeeanbaugebiete in den Kordilleren Die Zona Cafetera oder auch das Triángulo del Café (Kaffee-Dreieck) liegt westlich von Bogotá in den Regionen Caldas, Quindio und Risaralda auf den Ausläufern der westlichen und zentralen Bereichen der Cordillera de los Andes. Kaffee wird hier traditionell auf kleinen Parzellen im Hochland angebaut. Die klimatischen Bedingungen im Regenwald der Anden ermöglichen den Anbau von hochwertigem Kaffee mit relativ kurzen Erntezeiten, die geographischen Bedingungen für den Anbau sind jedoch recht schwierig, Cafe Quimbaya 2005-08-27.jpg
2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg
2018 K, N Chiribiquete Nationalpark – “Das Maloca des Jaguars” Der Nationalpark im Nordwesten des Amazonasgebiets ist geprägt von zahlreichen Tafelbergen. An ihrer Basis gibt es Felsüberhänge, unter denen über 75.000 Malereien zu finden sind, sie sind teilweise älter als 20.000 Jahre. Sie verehren den Jaguar, stellen Tänze, Zeremonien und Jagdszenen. Chiribiquete view.jpg

Paraguay[Bearbeiten]

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1993 K Jesuitenreduktionen La Santísima Trinidad de Paraná und Jesús de Tavarangüe Im Río de la Plata-Becken errichteten die Jesuiten im 17. und 18. Jahrhundert Siedlungen für die christianisierten Indios, von ihren sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten sowie von ihren künstlerischen Fertigkeiten zeugen die Ruinen der Reduktionen La Santísima Trinidad de Paraná und Jesús de Tavarangüe 20050212Jesús de Tavarangue.JPG
2009 D Archive des Terrors Offizielle Dokumente der Repressionen während der 35-jährigen Diktatur von Alfredo Stroessner, (Amtszeit 1954 - 1989). Sie enthalten auch Nachweise über die Operation Condor, bei der ab 1975 auch in anderen südamerikanischen Ländern politische Gegner verfolgt und zum Teil auch ermordet wurden.
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Peru[Bearbeiten]

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1983 K Stadt Cusco Cusco war die alte Hauptstadt des Inkareichs, sie war gegliedert in Bereiche für religiöse und administrative Zwecke, es gab Stadtteile mit handwerklicher und landwirttschaftlicher Bevölkerung. Nachdem Pizarro im Jahr 1532 die Stadt erobert hatte, wurden die Inka-Bauwerke zerstört, über ihren Ruinen wurden Kirchen und Paläste errichtet, die grundlegende Struktur blieb jedoch erhalten. Cusco-compania-jesus.jpg
1983 K/N Ruinenstadt Machu Picchu Die Stadt Machu Picchu steht ineiner malerischen Umgebung auf einer Höhe von 2340 m und ist umgeben von tropischem Bergwald. Sie wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, aber bereits vor Ankunft der Spanier in Cusco wieder verlassen. Mit ihren riesigen Mauern, Terrassen und Rampen war sie wohl eine der schönsten Städte des Inka-Reiches, nicht zuletzt auch wegen ihrer natürlichen Umgebung im oberen Amazonas-Becken mit seiner reichen Vielfalt von Flora und Fauna. Machu Picchu from the Inca Trail.jpg
1985 K Ruinenstadt Chavin Die Ruinenstadt Chavin liegt etwa 450 km nördlich von Lima auf der Ostseite der Cordillera Blanca. Die Anlage besteht aus einem Komplex von Terrrassen und Plätzen, die mit Steinen umgeben sind, sie sind teilweise mit Tierornamenten verziert. Es wird vermutet, dass die zwischen 1500 und 300 v.Chr. entstandene Anlage religiösen Zwecken diente. Chavin de Huantar El Castillo 06122009.jpg
1985 N Nationalpark Huascaran Der Huascarán Nationalpark liegt in der Cordillera Blanca, er umfasst den Berg Huascarán, mit 6768 m der höchste Berg von Peru. Gletscherseen, tiefe Schluchten, zahlreiche Wildbäche tragen bei zur Schönheit der Natur, der Park ist die Heimat von Tierarten wie Brillenbär und Kondor. Huascaran05.JPG
1986 K Ruinenstadt Chan Chan Chan Chan war die Hauptstadt der Chimú-Kultur, sie entstand etwa um 1300 n.Chr. in der Nähe der Stadt Trujillo. Um 1470 war es die größte Stadt in Südamerika und massiv befestigt. Die Inkas konnten die Stadt erobern, weil sie einen Fluss umleiteten. Nach der Eroberung durch die Spanier wurde die Kultur der Chan Chan zerstört. Die Stadt steht auf der Roten Liste des gefährdenten Welterbes, Ursache sind Zerstörungen an den Lehmbauten durch Erdbeben und Starkregen wegen El Niño, aber auch wegen illegalen Siedlungen. Chan chan wall2.jpg
1987 N Nationalpark Manú Der Park liegt in einem unzugänglichen Gebiet etwa 150 km nördlich von Cusco in der Region Madre de Dios am östlichen Abhang der Anden. Er erstreckt sich vom Amazonasgebiet in 150 m Höhe bis in eine Höhe von 4200 m, Er ist die Heimat von 1.000 Vogelarten, über 200 Arten von Säugetieren (100, von denen Fledermäuse sind) und über 15.000 Arten von Blütenpflanzen. ManuPark1.jpg
1990 K/N Nationalpark Rio Abiseo mit archäologischem Park Der Park liegt in der Region San Martín und wurde im Jahr 1983 gegründet. Sein Gebiet reicht von den tropischen Regenwälder des Tieflands bis hin zu den Nebelwäldern, die teilweise in Höhen von über 4000 m liegen. In dem Park leben einige Tierarten, die als extrem gefährdet gelten, auch wurden in dem Gebiet bisher 36 präkolumbianische Stätten entdeckt. Brillenbär.jpg
1991 K Altstadt von Lima mit Franziskanerkloster Lima wurde von Francisco Pizarro im Jahr 1535 als La Ciudad de los Reyes (Stadt der Könige) gegründet. In den historischen Bauwerken erkennt man Stil und Formen von Künstlern aus Europa sowie von Handwerkern aus der Region. Zu den wichtigen Bauwerken gehören neben der Kathedrale und dem Palast des Erzbischofs insbesondere das Kloster San Francisco, sehenswert auf makabere Art seine Katakomben mit den Knochen unzähliger Menschen Lima-biblioteca-san-franc.jpg
1994 K Linien und Bodenzeichnungen von Nazca und Pampas de Jumana Die Nazca-Wüste liegt rund 450 km südlich von Lima. In der Zeit zwischen 400 und 650 n.Chr. haben die Menschen der Nazca-Kultur in den trockenen Boden Linien durch Kratzen angelegt, sie stellen zumeist Tiere dar, es gibt auch Bilder von Pflanzen und geometrischen Figuren. Über Sinn und Zweck der teils mehrere Kilometer langen Figuren wird noch gerätselt, man vermutet rituelle oder astronomische Funktionen. Nazca-lineas-arana-c01.jpg
2000 K Historisches Stadtzentrum von Arequipa Die Stadt Arequipa liegt im Süden von Peru, sie wurde in der Nähe des Vulkans El Misti auf vulkanischem Tuffgestein (Sillar) erbaut. Die historischen Bauwerke wurden im Barockstil errichtet. Bei der Gestaltung ihrer Fassaden erkennt man den Einfluss der europäischen und der indigenen Steinmetze, die bei komplizierten Formen Rücksicht auf das vorhandene Matereial nehmen mussten. CatedralArequipa.JPG
2007 D Koloniale Musik Amerikas (16.–18. Jahrhundert) (länderübergreifend: Bolivien, Kolumbien, Mexiko und Peru) Die Sammlung umfasst Musikdokumente aus dem bürgerlichen und religiösen Bereich. Sie erstreckt saich über die Stilepochen von Renaissance über Barock bis hin zur Klassik und umfasst sowohl europäische als auch indigene und afrikanische Elemente, die sich in jener Zeit noch nicht zu einem amerikanischen Stil vereinigt hatten. Nationalbibliothek Lima
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2009 K Heilige Stadt Caral-Supe Etwa 200 km nördlich von Lima liegt die archäologische Stätte Caral im Tal des Rio Supe. Sie wurde angelegt von der Norte-Chico-Kultur, ihr Alter wird auf 4.600 Jahre geschätzt, Caral bestand aus 18 Siedlungen, es gibt sechs pyramidenförmige Erhebungen sowie einige Vertiefungen im Boden. In Caral wurde die bisher älteste Exemplare einer Quipu-Knotenschrift gefunden. PeruCaral20.jpg
2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg

Suriname[Bearbeiten]

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2000 N Zentral-Suriname-Naturschutzgebiet Das Naturschutzgebiet Central Suriname Nature Reserve umfasst rund 16.000 km² tropischen Regenwald im Zentrum von Surinam. Aufgrund der Topographie und der Bodenverhältnisse gibt es verschiedene Ökoregionen. In seinen Berg-und Auwäldern wachsen mehr als 5.000 Pflanzenarten, es gibt Jaguar, Riesengürteltier, Tapire, Faultiere, acht Arten von Primaten und 400 Vogelarten Amazon jungle from above.jpg
2002 K Historische Innenstadt von Paramaribo Paramaribo ist eine ehemalige niederländische Kolonialstadt, sie wurde im 17. Jahrhundert an der Nordküste des Landes gegründet. Im Stadtzentrum folgen die Straßen noch weitgehend dem ursprünglichen Plan, der Stil der Gebäude ist eine Mischung von niederländischer Architektur und lokalen Formen. Waterkant seen from Suriname river.JPG
2011 D Daten der Indian Indentured Labourers, (länderübergreifend: Fidschi, Guyana, Surinam, Trinidad und Tobago) Von Beginn der Aufzeichnungen um 1830 an wurden in einem Zeitraum von 100 Jahren 1.194.957 Indianer in 19 Kolonien umgesiedelt. Dabei entstanden oft große Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und Gesellschaft. Für die Nachkommen dieser Menschen sind diese Aufzeichnungen oft die einzigen Belege für ihre Abstammung.
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2011 D Archive der Niederländischen Westindischen Kompanie, länderübergreifend mit den Niederländischen Antillen, Brasilien, Ghana, Surinam, den USA und Großbritannien Die Aufzeichnungen betreffen Handel, Kriege, Sklaverei, Diplomatie und Probleme des Alltags. Teilweise sind es aus einigen Regionen die einzigen überlieferten Dokumente. Sie vermitteln dadurch wertvolle Informationen über diese Länder und ihre Geschichte.
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2011 D Archive der Middelburgsche Commercie Compagnie (MCC), länderübergreifend mit Curaçao, Surinam und den Niederlanden Diese Dokumente ermöglichen ein besseres Verständnis des Sklavenhandels, der von 1730 - 1800 von Middelburg (Zeeland) aus über den Atlantik durchgeführt wurde.
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Uruguay[Bearbeiten]

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1995 K Historische Altstadt von Colonia del Sacramento Die Stadt wurde 1680 am Rio de la Plata von den Portugiesen gegründet. Wegen ihrer strategischen Bedeutung war sie umkämpft, der Besitz wechselte wiederholt zwischen Portugal und Spanien, das nach einem guten Jahrhundert die Oberhand behielt. Im Stadtbild findet man Elemente sowohl der portugiesischen als auch der spanischen Architektur. Colonia del Sacramento.jpg
2003 D Originalaufnahmen aus den Jahren 1913–1935 des Tango-Sängers Carlos Gardel Gardel wurde auch als „kreolische Nachtigall“ bezeichnet. Bei den Aufnahmen handelt es sich um 770 Stücke, die seine gesamte künstlerische Laufbahn widerspiegeln. Seine Horacio-Loriente-Sammlung
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2015 K Kultur- und Industrielandschaft von Fray Bentos Westlich von Fray Bentos liegt der 1859 gegründete Industriekomplex der Liebig’s Extract of Meat Company. Von hier aus erfolgte die Beschaffung, Verarbeitung, Verpackung und Versand, ab 1924 auch von Gefrierfleisch. Zum Welterbe gehören auch die sozialen Einrichtungen. Fray Bentos 2052804852 4b7dbacf43.jpg

Venezuela[Bearbeiten]

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1993 K Altstadt von Coro Die Stadt Coro liegt an der Karibikküste. Sie wurde bereits 1527 gegründet. In der Altstadt gibt es noch über 600 historische Bauwerke, einzigartig ist die Mischung des spanischen Mudéjar-Stils mit holländischen Elementen und lokalen Einflüssen. Nach einigen schweren Unwettern sowie Planungen von Bauwerken in der Pufferzone wurde die Stadt 2005 auf die rote Liste gesetzt. Iglesia en Coro.JPG
1994 N Nationalpark Canaima Der Canaima National Park liegt im Südosten von Venezuela entlang der Grenze zwischen Guyana und Brasilien. Rund 65% des Parks wird durch Tafelberge (Tepui) Formationen bedeckt. Zu dem Park gehört der Wasserfall Angel Falls, mit über 1200 m der höchste Wasserfall der Erden, Ein anderer Teil ist die Gran Sabana oder große Savanne. Angel falls in Venezuela 001.JPG
1997 D Escritos del Liberador Simón Bolivar Die Werke von Simon Bolivar belegen seine politischen und sozialen Visionen und zeigen, dass diese Themen auch heute noch relevant sind. Nationalarchiv Caracas
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1997 D Sammlung lateinamerikanischer Fotografien aus dem 19. Jahrhundert Ca. 8.000 Fotografien aus allen lateinamerikanischen Ländern dokumentieren das Leben jener Zeit, die Entwicklung der Städte, wichtige Persönlichkeiten und viele andere Themen. Nationalbibliothek Caracas
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2000 K Universitätsstadt von Caracas Die Universidad Central de Venezuela wurde 1721 gegründet. Ihr Campus-Gelände Ciudad Universitaria de Caracas ist ein Entwurf des Architekten Carlos Raúl Villanueva und wurde zwischen 1940 und 1960 gebaut. In diesem Campus gibt es Meisterwerke der modernen Architektur und der Bildenden Kunst, wie die Aula Magna mit den "Wolken" von Alexander Calder Aula Magna-Calder-UCV.JPG
2007 D Sammlung von Francisco de Miranda Der Unabhängigkeitskämpfer Miranda lebte 1750-1816 und war ein Wegbereiter von Simon Bolivar. Die Dokumente belegen seinen Traum von der Unabhängigkeit Südamerikas und von seinen politischen Visionen, Miranda kommentierte aber auch die Freiheitsbestrebungen anderer Völker. Nationalakademie für Geschichte, Caracas
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Weblinks[Bearbeiten]

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