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Quito

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Quito (San Francisco de Quito) ist die Hauptstadt von Ecuador.

Quito
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Stadtteile[Bearbeiten]

Nach einer Reform im Jahre 2008 ist das eigentliche Stadtgebiet von Quito verwaltungstechnisch in 32 städtische Gemeinden (Parroquias urbanas) aufgeteilt.

Zur verwaltungstechnischen Metropolregion Quito (Municipio del Distrito Metropolitano de Quito, MDMQ) werden noch weitere 33 ländliche und vorstädtische Gemeinden (Parroquias Rurales) mit hinzugezählt. Weitere und hiervon abweichende Unterteilungen des Stadtgebietes sind die nach den Wahlbezirken und nach den verschiedenen Kirchengemeinden (17 Zonen mit 167 Kirchengemeinden).

Die geografische Stadtmitte ist in etwa der weithin gut sichtbare Vulkanhügel des Panecillo mit der Figur des Jungfrau Maria.

Der Teil südlich des Panecillo ist die Südstadt ohne besondere touristische Ziele und überwiegend ein Wohngebiet.

Die touristisch interssanten Stadtviertel nördlich des Panecillo sind:

  • Die Altstadt (Centro histórico), der aus der Kolonialzeit gut erhaltene historische Stadtkern gehört zum Unesco- Weltkulturerbe;
  • La Mariscal (Mariscal Sucre, auch "Gringolandia"), das Ausgeh- und Vergnügungsviertel;
  • Neustadt, Kaufhäuser und Banken, Fluggesellschaften.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Ende Februar 2013 wurde der alte Flughafen von Quito (Mariscal Sucre) geschlossen und der Neue Flughafen Nuevo Aeropuerto Internacional de Quito in einem Nachbartal östlich der Hauptstadt neu eröffnet.

Die Anreise nach Quito erfolgt über die USA (Continental, Delta), Spanien (Iberia/LAN/Air Europa) oder Niederlande (KLM). Günstige Flüge auch mit Condor ab Frankfurt über Dominikanische Republik bzw. Puerto Rico und Panama nach Quito. Direktflüge von Deutschland gibt es keine. Je nach Jahreszeit schwankt der Flugpreis zwischen 800,- und 1200,- €.

Fliegen in Ecuador selber ist teuer. Fluggesellschaften vor Ort sind tame, aerogal, LatAm und Icaro. So kostet ein Flug ins etwa 400 km entfernte Guayaquil mindestens 100 $. Flüge auf die Galapagos Inseln sind ungleich teurer. Eine Ausreisegebühr/Flughafengebühr wird keine erhoben. Stand: 12/2018

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Quito aus gibt es tagsüber regelmäßige Busverbindungen zu den wichtigsten Städten des Landes. Die Busse sind durchaus modern und preiswert. Die Preise liegen bei ca. 1$ je Fahrstunde. Beispiel: Quito-Baños 3,5 Stunden, 3,50 $. Das Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln ist in Ecuador relativ sicher. Sein Gepäck sollte man im Auge behalten.

Im Jahre 2009 wurden die Busterminals reorganisiert, es gibt seitdem jeweils im Norden und im Süden zwei große Busterminals für den Fernverkehr im Land. Hinzu kommen auch noch zahlreiche kleinere Busterminals für verschiedene Busgesellschaften und in der ganzen Stadt verteilt. Viele Buslinien, insbesondere die aus dem "Valle" also Cumbayá, Lumbisí oder Tumbaco enden am Terminal Rio Coca (0° 9′ 49″ S 78° 28′ 19″ W). Vor dort gibt es sehr gute und schnelle Verbindungen mit Ecovia oder Metro in die Stadt und auch zum Südbahnhof Quitumbe. Die Busse sind durchaus empfehlenswert, da sehr preiswert (0,25 $ je Fahrt) man sollte jedoch die allgemeine Vorsicht vor Taschendieben walten lassen.

Das Terminal im Norden, das Terminal Terrestre Carcelén (0° 5′ 21″ S 78° 28′ 11″ W), ist das kleinere der beiden großen und bedient die Städte Otavalo, Ibarra und die Region im Norden zur Grenze nach Kolumbien hin.

Das neue und moderne Terminal im Süden, das Terminal Terrestre Quitumbe (0° 17′ 46″ S 78° 33′ 24″ W), bedient die Region im Süden des Landes, zur Küste und in die Amazonas Region, mit den Städten Cuenca, Guayaquil, Latacunga und Baños. Von dort fahren Busse auch in den Norden des Landes.

Beide Terminals haben direkte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt. Wegen der Gefährdung aus Taschendiebstahl in diesen chronisch überfüllten Verkehrsmitteln ist aber immer eine Anfahrt mit dem Taxi in Erwägung zu ziehen, Preis für das Taxi je nach der Entfernung ca. 10 - 15 $. ACHTUNG: Wenn Taxi, dann nur Taxis die eine registrierte Nummer (diese ist groß und deutlich sichtbar am Taxi zu lesen) oder zu einer Cooperative gehören.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof von Quito ist Endstation an der Andenbahn Ferrocarril Transandino (Stammlinie, Südlinie), die seit 2013 wieder durchgehend vom Touristenzug Tren Crucero mit Start in Guayaquil an der Küste und über Riobamba bis nach Quito befahren wird.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Taxi macht es möglich!

Wichtig dabei, klärt vorort ab wie viel es in etwa kostet. Am Besten bittet ihr den Taxifahrer das Taximeter laufen zu lassen (bei kurzer Strecke) bei langen Strecken vereinbart einen Preis. Oft ist es billiger eine Tour selber zu machen. Zum Beispiel die Tour zum Mittelpunkt der Erde (Mitad del Mundo) kostenpunkt ca 70 Ecuadorian dólar pro Person (mit dem Bus 25 Cent von Quito). Ein Taxi für einen ganzen Tag liegt bei ca 30 Ecuadorian dólar. Der Fahrer bringt euch dort hin wo ihr wollt und wartet bis ihr weiter möchtet. Am besten bucht ihr für eine solche Aktion das Taxi vom Hostal aus!

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 1 Museo Nacional del Banco Central, Patria Entre Avenida 6 de Diciembre y 12 de Octubre, Quito (im Viertel Mariscal). Tel.: +593 (0)2 222 3258. Gilt als das bedeutendste und auch meistbesuchte Museum in Quito und Ecuador. Die umfangreiche Ausstellung zeigt auf mehreren Ebenen Exponate aus der präkolumbianischen Zeit bis in den Zeitraum von vor 12.000 Jahren. Anfahrt mit dem Taxi oder Trolebús, Station Parque del Ejido. Geöffnet: Montags geschlossen, Die -Fr. 09 -17 Uhr; Sa 10-16 Uhr. Preis: Erwachsene 2 $.
  • 2 Museo Alberto Mena Caamaño, Sebastián de Benalcázar (im Centro Historico). Städtisches Museum, entstanden aus einer Privatsammlung und nach dem Stifter benannt, 1959 eröffnet. Gezeigt werden Exponate zu Kunst und Kultur aus der Kolonialzeit im 16. und 17. Jahrhundert. Das historische Museumsgebäude entstand um das Jahr 1600 und diente zeitweise als Truppenhauptquartier und auch als Gefängnis.
  • 3 Museo Francisco (im Konvent des Klosters San Francisco). unter anderem Gemälde der Kunstschule Quito aus dem 18. Jahrhundert (Miguel de Santiago, Goribar); sehenswert ist auch der Konvent / Innenhof des Klosters selber

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Andestrek, Lizarazu N23-209 zwischen Av. La Gasca und Diego Zorilla, Quito. Tel.: +593 99522 48 30, E-Mail: . Anbieter für Trekking und Bergtouren in ganz Ecuador, Galapagos, Organisation der Besteigung des Cotopaxi und Chimborazo, deutschsprachige Führer.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben in Quito spielt sich im Stadtteil Mariscal ab. Was tagsüber eher unscheinbar wirkt, entpuppt sich nachts zu einem Ort für Nachtschwärmer. Zahlreiche Clubs, Bars und Diskotheken sind hier versammelt und bieten für jeden Geschmack etwas passendes.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Casa Helbling, General Veintimilla 531 y 6 de Diciembre, Quito - Ecuador. Tel.: +593 (03) 256 57 40, Fax: +593 (02) 250 09 52, E-Mail: . Das Hotel liegt am Rand vom Mariscal Sucre (Gringolandia) daher ist es nicht laut. Nebenan befindet sich ein preiswertes chinesisches Restaurant. Es ist im Besitz von Schweizern. Das Hotel besitzt einen gemütlichen Aufenthaltsraum, eine Dachterrasse und eine Küche in der man selber kochen und auch Dinge im Kühlschrank lagern kann. Die Zimmer sind sauber und gemütlich, genauso wie die sanitären Anlagen. Das Frühstück ist nicht im Zimmerpreis inbegriffen, aber man kann in der Cafeteria günstig und gut frühstücken. Man kann selber Wäsche waschen. Die Atmosphäre ist sehr symphatisch und man kommt schnell in Kontakt mit anderen Reisenden. Man kann vor Ort Touren buchen und auch sonst können Infos bezogen werden, man bekommt auch eine kleine Stadtkarte von Quito. Das Gepäck kann kostenlos im Hotel gelagert werden. Daher ist das Hotel auch eine gute Ausgangsbasis für Ecuador-Reisen, wenn man nicht immer das gesamte Gepäck bei sich tragen möchte. Preis: Die Zimmerpreise bewegen sich zwischen $12 und $30.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In der Hauptstadt Ecuadors gibt es mehrere nationale und internationale Hochschulen, private Hochschulen, polytechnische Hochschulen und auch die katholische Hochschule des Landes.

  • Universidad Internacional SEK, Fray Francisco Compte y Cruz de Piedra, Quito, Pichincha. Tel.: +593 (0)2 222 3688. Quito ist das Zentrum der wirtschaftswissenschaftlichen Studien, die beiden weiteren Standorte der internationalen Universität sind Spanien und Santiago de Chile. Außerdem sind der Hochschule der SEK noch weitere 17 internationale Schulen angegliedert.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

27.05.2010 - Ich war mit meinem Kumpel im Jahre 2000 in Ecuador. Unser Aufenthalt betrug 3 Wochen und die Tage in Quito haben wir im Casa Helbling (bei Unterkünften genannt) verbracht. Was die Sicherheit betrifft war es zumindest zur damaligen Zeit so, dass alle mit denen man gesprochen hat ständig gewarnt haben. Die Leute vom Casa Helbling haben zum Beispiel darauf hingewiesen, dass man den berühmten Aussichtsberg in der Stadt nicht zu Fuß begehen darf, da man sonst mit fast absoluter Sicherheit ausgeraubt wird. Dem Taxifahrer sollte man auf jeden Fall erst Geld geben wenn man wieder unten ist, weil er einem sonst oben stehen lässt und man dann wieder vor dem gleichen Problem steht. In einer Pizzeria die 10 Gehminuten vom Casa Helbling entfernt lag, gab es nur Kopfschütteln, als wir kein Taxi für den Rückweg nehmen und zu Fuß gehen wollten (22 Uhr). Bei einem Ausflug mit einer Angestellten vom Casa Helbling am hellichten Tag in ein Einkaufszentrum in der Nähe des Flughafens traute sie sich nicht einmal durch den Park zu laufen sondern wir blieben am Rand auf einer kleinen Mauer sitzen und sogar diesen Platz wollte sie verlassen als sich eine Gruppe Jugendlicher im Park näherte. Last but not least gab es dann im zuvor genannten Kneipenviertel Mariscal noch den Versuch meinem Kumpel die Geldbörse zu entwenden. Jede Menge sonstiger Geschichten wären noch zu berichten.

Wir sind beide nicht besonders schreckhaft, aber haben uns doch dabei eingeengt gefühlt Quito zu entdecken. Ich hoffe eigentlich, dass sich die Zustände gebessert haben und aktuellere Eindrücke unsere Erfahrungen widerlegen. Bitte habt keine Hemmungen meine Zeilen dann zu löschen. Absolut wichtig ist noch, dass diese Erfahrungen nur auf Quito bezogen sind. Wir haben eine ausgiebige Endurotour durch Ecuador gemacht und können ansonsten nur Gutes berichten. Die Leute außerhalb der Städte sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Unsere Guides haben allerdings jede Annäherung an die kolumbianische Grenze strikt abgelehnt, mit dem Hinweis dass dort Wildwest ist, mit einer Brutalität die wir uns gar nicht vorstellen könnten.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die Qualität des Leitungswassers in Quito liegt über der des übrigen Ecuador, es kann zum Zähneputzen verwendet werden. In anderen Gegenden wird dringend geraten, das Wasser vorher abzukochen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Österreichisches Honorargeneralkonsulat, Gaspar de Villaroel No. E9-53, entre Av. de los Shyris y 6 de Diciembre, Quito. Tel.: +593 (0)2 246 97 00.
  • Botschaft der Schweiz (Embajada de Suiza), Juan Pablo Sanz y Avenida Amazonas 3617 Edificio Xerox, 2do piso Quito. Tel.: +593 (0)2 243 41 13.
  • 1 Hauptpost Quito, Japón N36-153 y Av. Naciones Unidas, Quito.
  • Eine Briefmarke für eine Postkarte nach Deutschland kostet USD 3,00. Man kann in den Postämtern für die ganze Welt vorfrankierte Postkarten mit touristischen Motiven für USD 1,97 erwerben.

Ausflüge[Bearbeiten]

Nur rund 20 Kilometer nördlich von Quito befindet sich das Mitad del Mundo, die "Mitte der Welt", ein Monument an dem für das ganze Land namensgebenden Äquator. Pululahua ist ein Krater und seit 1966 erster Nationalpark des Landes, er liegt ganz in der Nähe des Mitad del Mundo.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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