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Quito/Altstadt

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Die Altstadt von Quito (Centro Historico) umfasst den historischen Stadtbereich aus der spanischen Kolonialzeit und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Welterbe[Bearbeiten]

Wegen des für ganz Lateinamerika vergleichsweise äußerst guten Erhaltungsgrades der Bauwerke insgesamt wurde die gesamte Altstadt im Jahre 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Bauwerke der Altstadt, viele entstanden im 16. Jahrhundert, zeigen die zeitgenössischen Baustile Renaissance, Klassizismus und Barock, hinzu kommen auch spanische Elemente des Mudéjar-Stiles mit seinen maurischen und gotischen Elementen.

Seite der UNESCO zur Altstadt von Quito.

Quitoschule[Bearbeiten]

Im Jahre 1536 eröffnete der Franziskanerbruder Jodoco Ricke mit seinem Kollegen Pedro Gosseal eine zunächst noch kleine Einrichtung für die Ausbildung einheimischer Kinder, vor allem vor dem Hintergrund an wachsendem Bedarf für Handwerk und Kunsthandwerk für die neuen Bauwerke im kolonialen San Francisco de Quito.

In dem damaligen Franziskanerkloster entwickelte sich dann unter den Mönchen, analog zu Entwicklungen in europäischen Klöstern, die bedeutendste Kunstschule Südamerikas: talentierte Indigenas wurden in den bildenden Künsten (Malerei, Bildhauerei) und in der Musik ausgebildet, aus dieser Schule gingen später einige der berühmtesten Künstler der Nation hervor. Namen sind Miguel de Santiago oder Manuel Chili, und vor allem unter dem Künstlernamen Caspicara, eigentlich ein indigener Spitzname. Es entstanden Kunstwerke in einer Mischung aus religiöser europäischer Kunst, spanischer und europäischer Techniken und vermischt mit der einheimischer Tradition. Zahlreiche Beispiele sind in den Bauwerken Quitos zu besichtigen und in den Museen des Landes ausgestellt.

Weitere Infos siehe auch bei der FU Berlin

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Das Areal der Altstadt kann von Personen ohne besondere Einschränkungen bequem zu Fuß erkundet werden. Sonntags ist die Altstadt von Quito autofrei.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die beste Aussicht unmittelbar auf die Altstadt hat man vom Turm der Basilica del Voto Nacional am Nordrand der Altstadt aus und mit etwas mehr Abstand vom Panecillo, das ist der Hügel im Süden der Altstadt mit der weithin sichtbaren Statue der Jungfrau von Quito.

Kirchen[Bearbeiten]

Der Eintritt in die Kirchen ist meistens frei, nur für die Höhepunkte ist von Touristen ein Eintritt (1 - 2 $) zu entrichten.

  • Basilica del Voto Nacional. (0° 12′ 53″ S 78° 30′ 26″ W) Das Bauwerk ist relativ neu und entstand im neugotischen Stil von 1892 bis 1909. Die Außenansicht täuscht, es handelt sich nicht um einen Steinbau, sondern um eine verblendete Betonkonstruktion mit einem Blech-Stahldach. Interessant wird die Kirche vor allem durch die Möglichkeit der Turmbesteigung (geringer Eintritt): Vom Turm aus hat man eine sehr gute Übersicht über die gesamte Altstadt. Allerdings ist etwas Schwindelfreiheit für die gesicherten, aber luftigen und steilen Stiegen über dem Dach des Kirchenschiffs erforderlich.
  • San Francisco. (Kirche mit Kapellen und Kloster, 0° 13′ 14″ S 78° 30′ 55″ W), am gleichnamigen zentralen Platz: Der monumentale Komplex ist einer der ältesten Bauten im kolonialen Quito, er entstand ab 1536 auf Initiative des Franziskanermönchs Jodoko Ricke und mit Trümmern eines Inkapalastes, der zuvor an gleicher Stelle stand und in der Conquista zerstört wurde. Augerichtet ist er "hacia el mediodia", nach Mittag (Süden). Im Jahre 1506 wurden die Bauarbeiten am Kloster abgeschlossen, es ist seinerzeit das größte Bauwerke in Spanien-Übersee überhaupt. In den folgenden Jahrhunderten wurden verschiedene Bauteile durch Erdbeben zerstört und immer wieder rekonstruiert, die Türme stammen aus dem Jahre 1868, die Baustile sind somit gemischt aus Spätgotik bis hin zur Renaissance mit maurischen und indianischen Einflüssen. Besonders sehenswert ist die gegliederte Fassade und die aufwändige Inneneinrichtung mit Blattgoldarbeiten, Schnitzereien, mit vielen Gemälden, unter anderem von der Kunstschule in Quito, der Altar mit dem Altarraum und die geschnitzte Kanzel aus dem 16. Jahrhundert. Im Klosterbau befindet sich das Museo Francisco mit Gemälden der Kunstschule Quito aus dem 18.Jahrhundert. In der Kirche gilt ein Fotografierverbot, kleiner Eintritt (2 $).
  • Iglesia la Compañía Quito. (Kirche und Kloster der Gesellschaft Jesu / Jesuiten, 0° 13′ 15″ S 78° 30′ 50″ W) Der Kirchenbau mit seinen beiden Kuppeln wird zu den schönsten kolonialen Gotteshäusern überhaupt gezählt und orientiert sich als dreischiffiger Bau in der Architektur an der römischen Jesuitenkirche: Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1605 unter dem Mönch Baltasar Piñas und wurden nach 160 Jahren im Jahre 1765 mit der barocken Fassade abgeschlossen. Bereits zwei Jahre später wurden 1767 die Jesuiten aus dem Land vertrieben, bis 1807 war die Kirche geschlossen. Sehenswert ist die Fassade aus Andensit (ein Vulkangestein) und die überaus aufwändige Innenaussstattung aus Skulpturen, Schnitzereien, Gemälden der Kunstschule in Quito (Manuel Chili). Die Kunstwerke der Kirche gelten im Wert als unschätzbar, alleine für die Altäre wurden vermutlich über zwei Tonnen Blattgold verarbeitet. In der Kirche gilt ein Fotografierverbot, kleiner Eintritt (2 $).

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Gesamtübersicht der Museen siehe auch im Hauptartikel zu Quito.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Für Ecuador und Quito gelten die südamerikanischen Sicherheitsverhältnisse, das gilt besonders auch für die Sicherheitslage in Quitos Altsstadt:

Tagsüber gibt es in den Haupt- und Nebenstraßen ein geschäftiges Treiben aus Autos, neugierigen Besuchern und aus den Einheimischen, touristische Erkundungen sind aber allgemein hinsichtlich der Sicherheitslage problemlos möglich, weil gegenüber Fremdpersonen leicht der gewisse Mindestabstand eingehalten werden kann, um Taschendiebstähle - mit oder ohne Ablenkungsmanöver - auszuschließen. Zudem gibt es eine starke Präsenz aus Polizeikräften auf Kontrollgängen und zur Verkehrsregelung.

Auch am frühen Abend ist das Straßenbild lebhaft südländisch, und eine Gefährdung hinsichtlich von Überfällen besteht auch nicht mehr als tagsüber.

In der Nacht ändert sich dann aber das Bild: die Straßen der Altstadt sind ohne Passanten und völlig einsam, die Geschäfte sind alle geschlossen, auch die zentralen Plätze sind alle "leer". Als Einzelperson oder in der Kleingruppe gilt die Altstadt als ein Sicherheitsrisiko, zur Vermeidung eines Überfalls empfiehlt sich immer ein Taxi auf dem Nachhauseweg.

Stand: Herbst 2012

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Artikelentwurf Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.