Reiseroute
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Quebrada de Humahuaca

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Landschaft der Quebrada

Die Quebrada de Humahuaca führt von San Salvador de Jujuy über Tilcara nach Humahuaca und Tres Cruces im Nordwesten Argentiniens. Die weltberühmte Strecke, die durch zwei verschiedene Klimazonen und zahlreiche alte Städte führt, wurde von der UNESCO sowohl ins Weltnaturerbe als auch ins Weltkulturerbe aufgenommen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Strecke kann sowohl mit dem Auto, dem Mountainbike aus auch mit dem Bus gut zurückgelegt werden.

Der interessanteste Abschnitt liegt zwischen Tumbaya und Humahuaca, das etwa 130 km von Jujuy entfernt liegt. Dennoch ist auch eine Weiterfahrt bis La Quiaca möglich.

Vorbereitung[Bearbeiten]

Man sollte sich bei feuchter Witterung nach dem Straßenzustand erkundigen. Häufig muss man wegen Erdrutschen mit Verzögerungen rechnen.

Anreise[Bearbeiten]

San Salvador de Jujuy ist mit Bus und Flugzeug von zahlreichen Orten Argentiniens aus zu erreichen. Von der anderen Seite aus (Bolivien / Villazón) ist ebenfalls eine Bus- und Zugverbindung nach Zentralbolivien gegeben.

Los geht's[Bearbeiten]

San Salvador de Jujuy - Tumbaya[Bearbeiten]

Der erste Streckenabschnitt führt durch eine feuchte Waldlandschaft, wobei die Schlucht immer enger wird. Es gibt einige kleine Dörfer wie Lozada, León und Volcán, die jedoch meist keinen Stopp lohnen.

Nach einer markanten Steigung wechselt kurz hinter Volcán die Landschaft und wird deutlich trockener. Die Berge zeigen immer häufiger ihre vielfarbigen, nackten Felsen. Tumbaya ist die erste Kolonialstadt auf der Route. Der kleine Ort hat ein sehenswertes gut erhaltenes Zentrum, aber nur wenige Unterkunftsmöglichkeiten.

Bei Purmamarca gibt es eine Zollstation. Autofahrer werden jedoch kaum dort angehalten.

Abstecher Purmamarca[Bearbeiten]

Die Kleinstadt Purmamarca liegt etwa 5 Kilometer abseits der Hauptroute an der Ruta Nacional 52, der wichtigsten Passstraße nach Chile in der Region. Sie ist sehr bekannt für ihren Siebenfarbenberg (Cerro de los Siete Colores) der von jeder Ecke des Ortes aus zu sehen ist und in Rot, Orange, Weiß, Gelb, Violett und sogar in Olivgrün strahlt. Der eher arme, kleine Ort blüht derzeit durch den Tourismus auf und ist zudem ein beliebtes Ziel bei Werbefilmern geworden - er gilt inzwischen als eine Art "nationales Symbol". Die Wandermöglichkeiten in der Gegend sind exzellent.

Es gibt einige einfache Unterkünfte in Purmamarca (Hostels und Residenciales).

Tumbaya - Tilcara[Bearbeiten]

Tilcara

Zwischen Tumbaya und Tilcara ist die Schlucht am spektakulärsten. Alle paar Kilometer finden sich sehenswerte Felsformationen, die in allen möglichen Farben erstrahlen.

Tilcara ist die erste größere Stadt der Quebrada und ein sehr beliebter Ferienort. Im Januar tanzt der Bär beim Enero Tilcareño, ein 15-tägiges Folklorefestival, das vor allem bei jungen Leuten äußerst beliebt ist. Der Ort liegt in der wohl schönsten Ecke der Quebrada, es gibt in der Umgebung zahlreiche Schluchten und andere gut erreichbare Wanderziele.

Tilcara - Humahuaca[Bearbeiten]

Unabhängigkeitsdenkmal in Humahuaca

Hinter Tilcara weitet sich die Schlucht und wird dadurch für die Landwirtschaft immer geeigneter. Es gibt zahlreiche kleine Dörfer mit alten Kirchen, wie Uquía und Huacalera.

Humahuaca, die "Hauptstadt der Quebrada", hat heute ca. 15.000 Einwohner und ist bekannt für sein altes Kolonialzentrum, in dem man sich wie in längst vergangenen Zeiten fühlt. Das riesige Denkmal an die Unabhängigkeit, die koloniale Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert und das Rathaus, das aus dem 20. Jahrhundert stammt und moderne und koloniale Elemente mischt, sind die Hauptattraktionen der Stadt. In Humahuaca findet zudem der bekannteste Karneval Nordwestargentiniens statt. Im Februar muss man deshalb oft den Hotel- oder sogar den Campingplatzaufenthalt vorbuchen.

Abstecher Iruya[Bearbeiten]

Hinter Humahuaca verlässt die Ruta 9 das Haupttal. Bei Hornaditas kann man einen Abstecher in das Dorf Iruya machen. Dieses liegt auf spektakuläre Weise in eine Schlucht eingebettet und ist als Reiseziel inzwischen so beliebt, dass absichtlich nur wenige und vergleichsweise teure Busse in den Ort fahren, um ein "Überquillen" zu verhindern.

Iruya liegt übrigens bereits in der Provinz Salta.

Humahuaca - Tres Cruces[Bearbeiten]

Hinter Hornaditas zieht sich die Schlucht wieder zusammen und geht langsam in die Puna über. Die Farbenspiele der Felsenberge werden immer bunter, bis man schließlich im 3.700 m hoch gelegenen Tres Cruces eine der spektakulärsten Gebirgsformationen Argentiniens beobachten kann. Dieser Ort liegt hinter einer Kette von geometrisch fast perfekt halbkreisförmigen, vielfarbigen Gipfeln. Man kann die Gipfel erwandern, muss dabei jedoch mit kleinen Hirtenwegen vorlieb nehmen. Tres Cruces ist vom Tourismus noch unentdeckt und hat daher nur wenige Unterkunftmöglichkeiten.

Hinter Tres Cruces beginnt die Puna.

Sicherheit[Bearbeiten]

Kriminalität ist in der Gegend fast unbekannt. Allenfalls beim Karneval kann man von Taschendieben überrascht werden, und bei den trinkfreudigen Parties des Enero Tilcareño kommt es auch mal zu Raufereien. Aufpassen muss man allerdings auf den Campingplätzen - es ist unwahrscheinlich das etwas passiert, es kam aber schon vor, das Diebe in Tilcara und Humahuaca in die Zelte eindrangen. Wie beim Camping üblich sollte man das Wichtige und Wertvolle (Pass, teure Kameras, etc.) nie im Zelt lassen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Strecke kann man gut mit einem Ausflug bzw. einer Reise nach Bolivien (Altiplano) oder Chile (Großer Norden, Atacama-Wüste) verbinden. Bei der Weiterreise per Auto nach Bolivien ist zu beachten, das an der Grenze eine Einfuhrerlaubnis (hoja de ruta) für das Auto beantragt werden muss. Es ist ratsam, das schon vor der Reise in bolivianischen Konsulaten bzw. der Botschaft in Argentinien zu erledigen, da dies mehrere Tage dauern kann.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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