Florida
| Bundesstaat Florida | |
| Hauptstadt | Tallahassee |
|---|---|
| Einwohnerzahl | 21.538.187 (2020) |
| Fläche | 170.304 km² |
| Postleitzahl | |
| Vorwahl | |
| Zeitzone | Eastern Standard Time (Sommer: UTC -4 (MEZ-5) Winter: UTC -5); wenige Landesteile im Westen des Panhandle auch Central Standard Time (Sommer: UTC -5 (MEZ-6) Winter: UTC -6) |
| Webseite | www.myflorida.com |
| Social Media | |
Florida ist der 27. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und ist der südlichste Staat der kontinentalen USA. Er grenzt nördlich an Georgia, im Nordwesten an Alabama.
Dank der geografischen und klimatischen Lage ist Florida ideal geeignet für Badeurlaub und Wassersport aller Art.
Hintergrund
[Bearbeiten]1 Florida hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diese reichen vom Badeurlaub und Wassersport an malerischen Stränden über die endemische Flora und Fauna, Weltraumtechnik bis hin zu zahlreichen Vergnügungsparks.
Geografisch ist Florida eine 1 Halbinsel , die im Osten vom Atlantik, im Süden von der 2 Florida Bay und im Westen vom 3 Golf von Mexiko umgeben ist. Der geografisch südlichste Punkt der USA ist – wenn man von Hawaii absieht – Key West , das nur noch 145 km von Kuba entfernt ist.
Geschichte
[Bearbeiten]Florida wurde etwa 12000 vor Christus von den indigenen Paleo besiedelt, worauf Funde im 2 Marion County hindeuten.[1] Um 8000 erwärmte sich die Gegend, um 500 entwickelten sich regionale Kulturen. Es wird davon ausgegangen, dass während der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492 etwa 700000 Indigene in Florida lebten. Um 1500 hatten sich hierunter die Apalachee, Calusa und Timucua herauskristallisiert.
Der spanische Entdecker und Eroberer Juan Ponce de León begleitete bereits zwischen September 1493 und Juni 1496 Christoph Kolumbus bei dessen zweiter Amerika-Reise. Ponce de León erreichte mit seiner eigenen Armada von drei Schiffen am 27. März 1513, damals Palmsonntag (spanisch: pascua florida, „Blumenfest“), Floridas Ostküste, und traf dort auf die indigenen und feindselig eingestellten Apalachee und Timucua. Er nannte seine Entdeckung „La Florida“, ging wahrscheinlich zwischen dem 2. und 8. April 1513 an der Mündung des 4 St. Johns River an Land, entdeckte einige Inseln wie die 5 Dry Tortugas („Schildkröteninseln“) und verließ am 14. Juni 1513 die Gegend wieder Richtung Spanien[2], ohne Gold gefunden zu haben. Sein zweiter Versuch am 20. Februar 1521, diesmal an der 6 Tampa Bay mit zwei Schiffen zu landen, scheiterte an den feindseligen indigenen Calusas, die ihm eine Pfeilwunde beibrachten. Hieran starb er im Juli 1521.
In der Folge gab es weitere Versuche der Spanier, Florida zu erkunden und zu kolonialisieren. Am 4. April 1528 landete Pánfilo de Narváez mit vier Schiffen auf Santa Cruz, wohl die heutige 7 Sarasota Bay . Auch diese Expedition erwies sich als Fehlschlag, bei dem Narváez im November 1528 starb. Am 25 Mai 1539 landete Hernando de Soto nahe Bradenton . Sein Winterquartier richtete er für 600 Soldaten in 1 Apalachee Indian Village ein. Tristán de Luna y Arellano versuchte am 15. September 1559 ohne Erfolg, in Puerto de Santa Maria (heute 1 Pensacola Naval Air Station ) eine Kolonie zu gründen. Pedro Menéndez de Avilés gründete am 8. September 1565 St. Augustine , am 20. September 1565 attackierte er das französische 1 Fort Caroline nahe Jacksonville.[3] St. Augustine ist damit die älteste Stadt in den USA.
Am 8. Juni 1586 zerstörte der englische Freibeuter Sir Francis Drake St. Augustine, am 2. Oktober 1672 errichteten die Spanier im weitgehend zerstörten St. Augustine das Fort 2 Castillo de San Marcos . Zu jener Zeit migrierten die indigenen Seminolen nach Florida. Das spanische Florida wurde am 19. Mai 1740 durch den Engländer James Oglethorpe mit der Hilfe von etwa 100 Mann in der Höhe des heutigen 2 Mayport angegriffen. Aber erst 1763 erhielten die Engländer Kontrolle über Florida durch den Siebenjährigen Krieg (1756-1763). In der Schlacht um Pensacola zwischen dem 9. März 1781 und dem 8. Mai 1781 gelang den Spaniern die Rückeroberung Floridas von den Engländern, und Spanien übernahm erneut die Kontrolle.
Durch das Adams–Onís-Abkommen vom 22. Februar 1821 wurde Florida von Spanien an die USA für 5 Millionen US-$ verkauft, am 3. März 1845 trat Florida als 27. Bundesstaat den USA bei.[4]
Am 24. Juli 1950 startete in Cape Canaveral die erste Rakete in den Weltraum. Die zweistufige Rakete erreichte eine Höhe von rund 400 Kilometern. Nach der Fertigstellung des 3 Kennedy Space Center am 1. Juli 1959 startete von dort am 20. Juli 1969 die erste Mondlandung. Inzwischen entstand 1953 in 3 Ochopee mit dem 4 Ochopee Post Office das kleinste Postamt der USA am U.S. Highway
.
Am 1. Oktober 1971 eröffnete in Orlando der Vergnügungspark Disney World mit dem „Magic Kingdom“ als erstem Themenpark. Seit 1987 ist der Alligator offizielles Wahrzeichen von Florida. Vor 1992 entstand der Seniorenwohnort 5 The Villages als die am schnellsten wachsende Stadt in den ganzen USA, wobei hier nur hinziehen darf, wer mindestens 55 Jahre alt ist oder ein Familienangehörigen in diesem Alter hier wohnt. Diese Zugangsbeschränkung (englisch: gated community) gibt es in den USA nicht mehr so sehr selten, denn mehr als 3 % der US-Bevölkerung lebt in solchen Ortschaften.
Regionen
[Bearbeiten]Geografische Regionen
[Bearbeiten]Politische Regionen
[Bearbeiten]Von den 67 Counties in Florida sind touristisch relevant:
Orte
[Bearbeiten]- 27 Cape Canaveral 1950 entstandenes Raumfahrtzentrum mit umfangreichen Raketenabshuss-Basen.
- 28 Daytona Beach ist bekannt für seinen 37 Kilometer langen Strand, der mit dem Auto und Motorrad im langsamen Tempo befahren werden darf. 1870 gegründet, knapp 73000 Einwohner.
- Fort Lauderdale 1911 gegründet, 183000 Einwohner.
- Fort Myers 1886 gegründet 86000 Einwohner.
- Jacksonville 1791 gegründet, 950000 Einwohner und Floridas größte Stadt.
- Key West Endpunkt einer sehenswerten Inselkette. 1828 gegründet, 26000 Einwohner.
- Miami 1820 gegründet, 450000 Einwohner und bekannteste Stadt.
- Orlando 1875 gegründet, 307000 Einwohner und Heimat von Disneyworld.
- Tallahassee Hauptstadt von Florida, 1824 gegründet und 196000 Einwohner.
- Tampa 1823 gegründet, 385000 Einwohner.
Schutzgebiete
[Bearbeiten]- Nationalparks
In Florida gibt es drei Nationalparks:
- 10 Dry-Tortugas-Nationalpark berühmt für ein reichhaltiges Leben unter Wasser (marines Ökosystem), farbige Korallenriffe und Legenden um Schiffswracks und versunkene Schätze.
- Sonstige Schutzgebiete
Daneben sind weitere acht Schutzgebiete registriert:
- 11 Big Cypress National Preserve
- 12 Canaveral National Seashore
- 4 Castillo de San Marcos National Monument
- 5 De Soto National Memorial
- 6 Fort Caroline National Memorial
- 7 Fort Matanzas National Monument
- 13 Gulf Islands National Seashore
- 14 Timucuan Ecological and Historic Preserve
- Weitere Ziele
- 15 Gasparilla Island State Park Verschiedene Watvögel wie der Fischreiher können hier angetroffen werden. Seekühe, Fischadler und die Gopher-Schildkröte sind ebenso zu beobachten.
- 16 Honeymoon Island Weiße Sandstrände, atemberaubende Sonnenuntergänge und ein Paradies für Vogelbeobachter.
- Sonstige Sehenswürdigkeiten
- 8 Cape Canaveral Space Force Museum
- 1 Cape Canaveral Space Launch Complex 17
- 1 Cape Canaveral Space Force Station
- 17 Florida Keys
- 18 Florida Keys National Marine Sanctuary
- 19 Florida Keys Wilderness
- Key West
- 1 Walt Disney World Resort .
- Freizeitparks

Besonders groß ist das Angebot an Freizeitparks in Florida
- Allgemeines
Als relativ junger Bundesstaat ist Florida weitgehend frei von klassischen Sehenswürdigkeiten der Kategorie ABC (englisch: Another Bloody Church), was für manche durchaus zur Attraktivität eines Reiseziels beitragen mag. Ein Gebäude, das über 100 Jahre alt ist, gilt fast automatisch als historical landmark und ist bereits weiträumig ausgeschildert. Vom Alter her ragt im Nordosten St. Augustine heraus, 1565 von Spaniern gegründet und damit älteste kontinuierlich von Europäern besiedelte Ansiedlung in Nordamerika. Entsprechend der Erschließung Floridas als Urlaubsregion Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es zahlreiche Bauzeugnisse des Art Deco (z. B. Miami Beach und der jüngeren Zeit wie der Weltraumbahnhof in Cape Canaveral).
Die Küstenstreifen sind mittlerweile vielfach überbaut und haben ihre Ursprünglichkeit weitgehend verloren. Naturparks befinden sich eher im Landesinneren, so das Sumpfgebiet der Everglades. Aber auch die Inselkette der Florida Keys hat in Teilen seine vielfältige Flora und Fauna, über und unter Wasser, erhalten.
Der Mangel an historischen und naturräumlichen Sehenswürdigkeiten ist durch Geld ausgeglichen worden. So hat Florida zahlreiche Museen, Kunstgalerien, aber auch Technik- und Automobilmuseen. Details finden sich in den Regional- und Ortsartikeln.
Klima, Flora und Fauna
[Bearbeiten]Florida hat im Norden feucht-subtropisches, im Süden feucht-tropisches Klima und wird zwischen Mai und Dezember von tropischen Wirbelstürmen (englisch: hurricanes) heimgesucht, die sich im Südatlantik aufbauen und über die Karibik aus Süden kommend weiterziehen. Sie richten heftige Schäden an und führen zur Evakuierung ganzer Städte. Die höchste Wahrscheinlichkeit für Hurrikane liegt zwischen August und Oktober.
In der besten Reisezeit zwischen Dezember und Mai kühlt es tagsüber selten unter 18 °C ab, während im Juli deutlich über 32 °C erreicht werden. Jährlich gibt es bis zu 330 Sonnentage, weshalb auch vom „Sunshine State“ gesprochen wird. Die Wassertemperatur liegt ganzjährig mindestens bei 20 °C. Selbst im Winter ist das Meerwasser zum Schwimmen angenehm, wobei der Atlantik (Gold Coast) in der kalten Jahreszeit noch weniger abkühlt als die Karibik (Sun Coast). Die Luftfeuchtigkeit erreicht morgens 87 % und sinkt tagsüber bis auf 60 % am Nachmittag. Damit weist Florida nach Mississippi die zweithöchste Luftfeuchtigkeit aller Bundesstaaten auf.
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D |
|
21.6
9.2
5.1
|
22.6
9.8
6
|
25.6
12.9
5.8
|
28.3
15.2
3.8
|
31.0
18.8
7.2
|
32.5
22.1
11.9
|
33.1
22.8
14.0
|
33.1
23.0
13.8
|
32.1
22.4
10.2
|
29.2
18.8
5.8
|
25.8
14.2
4.6
|
22.7
10.7
4.8
|
| 58 | 77 | 82 | 46 | 90 | 186 | 184 | 172 | 153 | 62 | 58 | 55 |
28.1 Mittlere Jahreshöchsttemperaturen in °C |
|||||||||||
16.7 Mittlere Jahrestiefsttemperaturen in °C |
|||||||||||
1223 Jahresniederschlag in mm |
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| | 93 Anzahl der Regentage | |||||||||||
Quelle: WMO | |||||||||||
In Florida leben mindestens 116 Säugetierarten, darunter der Florida-Schwarzbär, Kojoten, Pumas, Waschbären und Weißwedelhirsche. Auch zu den Säugetieren gehört der im Wasser lebende Manati, eine pflanzenfressende Seekuh mit einer Länge bis zu 4 Metern bei maximal 1500 Kilogramm Gewicht; sie konzentrieren sich in der Bucht von 30 Crystal River . Unter den 198 Amphibien- und Reptilienarten ist besonders der lebensgefährliche Alligator (2 Millionen Exemplare in Florida) zu erwähnen, der sich häufig in Wohngegenden aufhält. Zu den 1120 Fischarten zählen Gelbe Korallengundel, Gurami, Kahlhecht, Schlangenkopffisch oder Südliche Flunder. Speisefische sind Krabben, Langusten, Meeresforelle, Roter Trommlerfisch, Tarpon oder Zackenbarsch.
Von den mindestens 4700 Pflanzenarten gehören 334 zu den Baumarten, wodurch Florida die meisten Baumarten der USA aufweist. Hiervon sind zu erwähnen Ebenblättrige Nusseibe, Echte Sumpfzypresse, Mangrovenbaum, Virginia-Eiche, Weißgummibaum („Touristenbaum“) oder Zwergenfranse. Unter den 11 Palmenarten befindet sich der Charakterbaum Floridas, die Sabal-Palme (Palmettopalme).
Anreise
[Bearbeiten]Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten]Von Europa aus werden häufig die großen Flughäfen 2 Miami International Airport (IATA: MIA) und 3 Orlando International Airport (IATA: MCO) ) angeflogen, daneben auch 4 Flughafen Fort Lauderdale (IATA: FLL) , 5 Tampa International Airport (IATA: TPA) und Fort Myers mit dem 6 Southwest Florida International Airport (IATA: RSW) . Weitere Flughäfen erreicht man mit Umsteigen in Atlanta, Newark, Charlotte, Philadelphia oder anderen Drehkreuzen an der Ostküste.
Zielflughäfen sind für
- Panhandle: Pensacola —Pensacola International Airport (IATA: PNS) und Tallahassee — Tallahassee International Airport (IATA: TLH)
- Ostflorida: Jacksonville— Jacksonville International Airport (IATA: JAX) ) und Daytona Beach— (Daytona Beach International Airport (IATA: DAB) )
- Zentralflorida: Neben Orlando noch Orlando Sanford International Airport (IATA: SFB) )
- Westflorida: Tampa — Tampa International Airport (IATA: TPA) , Fort Myers— Southwest Florida International Airport (IATA: RSW) , Sarasota–Bradenton — Sarasota–Bradenton International Airport (IATA: SRQ) und St. Pete–Clearwater — St. Petersburg-Clearwater International Airport (IATA: PIE)
- Südflorida & Keys: Miami; Fort Lauderdale, West Palm Beach — Flughafen Palm Beach (IATA: PBI) und Key West — Key West International Airport (IATA: EYW)
Auf der Straße
[Bearbeiten]Der Interstate
beginnt/endet in 31 Miami Lakes und führt nördlich bis zum Bundesstaat Michigan. Der Interstate
beginnt/endet in Miami und verläuft an der Ostküste im Norden bis zum Bundesstaat Maine.
Wer von Georgia aus an Floridas Ostküste fährt, hat gleich drei Strecken zur Auswahl:
- Den Interstate
, die von der Landesgrenze bis Miami verläuft. Geschwindigkeiten bis zu 75 mph (120 km/h) sind erlaubt, schnelles Vorankommen ist dennoch nicht immer gewährleistet, der Interstate
gilt als sehr stauanfällig, besonders im Großraum Miami/Fort Lauderdale. - Der US-Highway
, der praktisch parallel zum
verläuft und ab Miami weiter bis Key West führt. Geschwindigkeiten bis zu 55 mph (88 km/h) sind erlaubt, man kommt relativ zügig voran. Die Straße ist nicht kreuzungsfrei und durchquert oftmals die Ortskerne, dadurch sieht man mehr, aber zur Rush Hour steht man im Stau. - Die Florida State Road
verläuft parallel zum US-Highway
, aber noch dichter an der Küste entlang. Geschwindigkeiten bis zu 30 mph (48 km/h) sind erlaubt, also muss viel Zeit eingeplant werden. Man wird aber belohnt, da der Highway streckenweise an malerischen Strandabschnitten entlangführt.
Wer von Georgia aus an Floridas Westküste fährt, hat zwei Strecken zur Auswahl:
- Den Interstate
: Von der Landesgrenze bei Jennings verläuft der
bis Naples, von dort führt eer an die Ostküste und endet in Fort Lauderdale. Geschwindigkeiten bis zu 75 mph (120 km/h; streckenweise 65 mph) sind erlaubt. Zwischen Ocala und Tampa ist die Strecke landschaftlich sehr schön. - Der US-Highway
: Etwa 64 Kilometer östlich von Tallahassee überquert der
die Grenze zu Florida und verläuft bis Saint Petersburg. Dort geht er in den
über und verläuft bis nach Naples. Von dort geht es Richtung Osten nach Miami. Dieses Teilstück des
ist besser bekannt als Tamiami Trail und führt am südlich gelegenen Everglades-Nationalpark vorbei.
Wer von Alabama nach Florida fährt, nimmt den Interstate
oder den
. Der
verläuft vom Westen (Pensacola) nach Osten (Jacksonville) an die Küste.
Der US-Highway
verläuft ebenfalls von Pensacola aus bis nach Perry, dort vereint er sich mit dem
und geht schließlich in diesen über.
Mit dem Zug
[Bearbeiten]Vom Nordosten der USA verkehren täglich zwei Passagierzüge- (Silver Meteor und Silver Star) mit Halten in Jacksonville, Orlando, West Palm Beach, Fort Lauderdale und Miami mit Kurswagen ab Orlando nach Fort Myers/Tampa. Daneben verkehrt täglich ein Autozug ohne Zwischenhalt von Lorton, VA (nahe Washington, DC) nach Sanford/Orlando (siehe Bahnreisen in den USA).
Mit dem Schiff
[Bearbeiten]7 PortMiami , 8 Port Everglades (Fort Lauderdale) und 9 Port Canaveral sind Passagierhäfen, die von Kreuzfahrtschiffen, auch Transatlantikfahrten aus Europa, angelaufen werden.
Mobilität
[Bearbeiten]Auf der Straße
[Bearbeiten]Wer Urlaub in Florida macht, sollte auf einen fahrbaren Untersatz nicht verzichten. Autovermietungen gibt es in jeder Stadt. Von Deutschland aus zu buchen ist allerdings günstiger, z. B. bei
In Florida gibt es sehr viele gebührenpflichtige Straßen und Brücken. Wer es sich einfach machen will, bittet, wenn er seinen Mietwagen abholt, gleich darum, dass im Leistungspaket ein E-Pass enthalten ist. An den Mautstationen braucht dann nichts mehr bezahlt zu werden.
- Tipps für ein stressfreies Auto-Vergnügen
- Es wird rechts gefahren
- Geschwindigkeiten am rechten Fahrbahnrand auf Schildern
- Rechts überholen ist erlaubt
- Rechtsabbiegen – an roten Ampeln ist das Rechtsabbiegen erlaubt, außer es wird durch ein Zusatzschild eingeschränkt (englisch: no turn on red).
- Kreuzungen – an einer Kreuzung mit 4 Stoppschildern (englisch: 4-way-stop) gilt: wer zuerst kommt, fährt zuerst nach einem kurzen Stopp.
- Panne – bei einer Panne rechts heranfahren und die Motorhaube öffnen, das zeigt den anderen, dass ihr eine Panne habt. Die Autovermietung oder die Florida Highway Patrol (Nr. * FHP (* 347)) rufen.

- Folgendes unbedingt beachten
- Licht – bei Regen Licht an (gesetzliche Vorschrift).
- Alkohol – kein Alkohol am Steuer, aber auch kein Alkohol im Wageninneren. Also selbst wenn der Fahrer völlig nüchtern ist und der Beifahrer eine Flasche in der Hand hat, bedeutet das „Fahren mit Alkohol“, und das ist ein Straftatbestand. Auch darf eine angebrochene Flasche nicht auf der Rückbank liegen. Sollte irgendwas vom Vorabend übrig geblieben sein, ab in den Kofferraum damit.
- Schulbusse, die mit Warnblinkern oder mit ausgeklappten Warnschildern an Bushaltestellen stehen, dürfen nicht überholt werden. Auch nicht von der entgegenkommenden Straßenseite. Entgegenkommender Verkehr darf nur passieren, wenn es einen festen Mittelstreifen gibt.
- Geschwindigkeitsüberschreitung – zu schnell gefahren und der Streifenwagen hält einen an: rechts heranfahren und erst auf Aufforderung nach den Papieren in der Tasche oder der Jacke suchen. Hektischen Kramen, während sich der Polizist dem eigenen Wagen nähert, könnte falsch verstanden werden. Diskussionen führen in der Regel zu nichts. Erfolgversprechender ist es, Reue zu zeigen und zu versprechen, das es nie wieder vorkommt. Wenn man sich noch dazu als Tourist zu erkennen gibt, kann das mit einiger Wahrscheinlichkeit einen Strafzettel samt Geldbuße ersparen.
- Parken - Parkvorschriften werden in den USA streng eingehalten und überwacht. Hydranten bitte nie zuparken, ca. 5 m vor und hinter dem Hydranten Platz lassen.
- Fahrbahnrandmarkierungen:
- Gelber Streifen: Parken erst nach 18.00 Uhr
- Roter Streifen: Halteverbot
- Blauer Streifen: Parken nur für Behinderte
- Grüner Streifen: Kurzparken (10 min)
- Weißer Streifen: nur Be- und Entladen
Mit der Bahn
[Bearbeiten]
Bahnreisen waren bislang ein eher exotisches (und teures) Vergnügen für Touristen, denen es nicht darauf ankommt, schnell von A nach B zu kommen, sondern eher die Weite des Landes zu erleben und gemächlich die Landschaften vor dem Fenster vorbeiziehen zu sehen. Silver Meteor und Silver Star der Amtrak fahren je Richtung einmal täglich zwischen New York und Miami und führen auch Schlafwagen mit. Damit braucht man beispielsweise von Miami nach Orlando je nach Verbindung 5:15 bis 7:30 Stunden, nach Jacksonville 8–11 Stunden.
Hingegen soll die Brightline Bahnfahren zu einem alltäglichen Verkehrsmittel machen, das – ähnlich wie in Europa – auch für Pendler, Geschäftsreisende und Kurzausflügler attraktiv ist. Seit 2023 ist der rund 380 Kilometer (235 Meilen) lange Abschnitt von Miami über Fort Lauderdale und West Palm Beach nach Orlando in Betrieb. Er soll später nach Tampa verlängert werden. Die Züge fahren von etwa 6 bis 23 Uhr im Stundentakt. Die Reisegeschwindigkeit beträgt bislang maximal 127 km/h, also etwa so schnell wie in Mitteleuropa ein Regionalexpress, was jedoch für nordamerikanische Verhältnisse schon sehr viel ist. Die Fahrt von Miami nach West Palm Beach dauert somit 1:15 Std., von West Palm Beach nach Orlando 2:12 Std., die Gesamtstrecke 3½ Std. Die Teilstrecke Miami–West Palm Beach kostet je nach Verbindung und Buchungszeitpunkt 29–54 $, die Gesamtstrecke Miami–Orlando 39–169 $ (Stand: März 2024).
Zu Fuß
[Bearbeiten]Wenn schon in den USA allgemein nicht viel zu Fuß gegangen wird, so gilt dies für Florida im Besonderen. Von den zehn für Fußgänger gefährlichsten Städten der USA liegen acht in Florida, allen voran Fort Myers/Cape Coral, aber auch die Großstädte Orlando und Jacksonville. Eine positive Ausnahme stellt Miami dar, das als relativ fußgängerfreundlich eingeschätzt werden kann.
Sprache
[Bearbeiten]Amts- und Umgangssprache in Florida ist amerikanisches Englisch. Im Süden Floridas, vor allem in Miami, hört man auch sehr viel Spanisches. In den großen Touristen-Attraktionen, z. B. Magic Kingdom, gibt es immer genügend Vielsprachige Mitarbeiter, die gerne weiterhelfen. Die meisten Verständigungsprobleme lösen sich durch die Hilfsbereitschaft der Amerikaner, die holpriges Englisch oder Fehler gern verzeihen.
Einkaufen
[Bearbeiten]
25 Minuten nördlich von Downtown Miami liegt die 1 Aventura Mall (19501 Biscayne Blvd, Miami), das drittgrößte Einkaufszentrum der Vereinigten Staaten. Rund 300 Einzelhändler auf 3 Etagen bzw. einer Verkaufsfläche von 250.000 Quadratmetern. Viele Upscale-Namen wie Bloomingdale’s, Nordstroms, Burberry, Cartier, Dior, Luis Vuitton, aber auch weniger kostspielige Marken sind zu finden.
Wer in Florida englischsprachige Bücher einkaufen möchte, beginnt die Suche am besten beim US-Monopolisten Barnes & Noble, weil dessen Niederlassungen die größte Auswahl bieten, sehr angenehm eingerichtet sind (mit viel Platz, Teppichboden, Sesseln, Toiletten, Kinderspielecke und Café) und damit zum stundenlangen Stöbern und Schmökern einladen.
Die am weitesten verbreiteten Supermarktketten sind in Florida Winn-Dixie, Sweetbay, Publix, Bravo, Presidente (nur rund um Miami) und Sedano’s (nur rund um Miami/Fort Lauderdale und Orlando). Selbstversorger, die mit ganz kleinem Budget reisen, können auch einmal einen Blick ins nächste Walmart-Supercenter (ohne den Zusatz „Supercenter“ keine ernsthafte Lebensmittelabteilung) oder zum Aldi werfen.
Anders als in einigen anderen US-Bundesstaaten kann man Wein und Bier in Florida im Supermarkt einkaufen (montags bis sonnabends). Lediglich Hochprozentiges wird ausschließlich in speziell lizenzierten Läden (englisch: Liquor Stores) verkauft.
Küche
[Bearbeiten]Neben den allgegenwärtigen Burger- und Pommesläden findet man vielerorts qualitativ sehr gute Restaurants mit französischen, spanischen und italienischen Einflüssen. Auch der Chinese um die Ecke fehlt nicht, genauso wie der Thai oder der Inder. Liebhaber von Seafood kommen in Florida voll auf ihre Kosten: Lobster (Hummer), Shrimps (Garnelen), Crabs (Krebse) u.v.m. stehen auf den Speisekarten der Fischlokale. Auch gibt es eine große Auswahl an frischen Gemüse und Früchten. Man kann sich also durchaus gesund ernähren.
Natürlich fehlen die Fast-Food-Ketten in keinem Stadtbild. Hier kennt man wesentlich mehr Ketten als bei uns in Deutschland. Da wären außer den bekannten McDonald´s, Burger King, Kentucky Fried Chicken oder Pizza Hut noch Wendy´s, Taco Bell, Arby´s usw.
Aber man muss nicht in ein Schnellrestaurant gehen, um relativ schnell an leckeres Essen zu kommen. Z. B. bei T.G.I. Friday´s, Applebee´s oder Chilie´s kann man sehr gut und in sehr angenehmer Umgebung sein Essen zu sich nehmen.
Dann gibt es noch die Familienrestaurants, diese haben meistens 24 Stunden geöffnet. Man kann hier von Frühstück bis zum Mitternachts-Snack alles bekommen. Die bekanntesten sind Denny´s, IHOP und Perkins.
Bei allen Restaurants, außer den FastFood-Ketten, gilt: „Please wait to be seated“, am Eingang warten bis jemand kommt und sie an den Tisch bringt. Trinkgelder (englisch: tip) werden in der Größenordnung von 15-20 % des Rechnungsbetrags erwartet. Das ist in den USA üblich, da die Trinkgelder ein fester Bestandteil der Löhne der Bedienungen sind. Falls man sein Essen nicht ganz geschafft hat, kann man es sich in eine Doggie bag einpacken lassen. Gerne werden die Reste zum Mitnehmen in Plastik-Behälter verpackt.
Wer sich selbst versorgen möchte, hat damit keinerlei Probleme. Die Supermärkte verfügen über ein reichhaltiges Sortiment. Die beiden größten (leider auch die teuersten) Supermarktketten sind Publix und Winn-Dixie. Man betritt den Laden und fühlt sich wie im Schlaraffenland. Alles wird äußerst ordentlich und geschmackvoll präsentiert.
Nicht ganz so anschaulich aufgebaut und mehr im Discountstil sind dagegen z. B. FoodLion und Kash´n Karry. Dafür bekommt man Artikel der selben Marke oft günstiger als in den großen Supermärkten.
Ausführliches zum Thema gibt es im weiterführenden Artikel Essen und Trinken in den USA.
- Eine kleine Auswahl an Restaurants
- RubyTuesday
- T.G.I. Friday´s
- Applebees
- Denny´s
- Perkins Restaurant & Bakery
- ihop Restaurant
- Wafflehouse. 24 Stunden Frühstück und nicht nur Waffeln.
- Crabby Bills Seafood Restaurant
- Red Lobster. Kette für Seafood.
Regionalküche
[Bearbeiten]


Wenn man sich an Burgern, Steaks und Caesar Salad erst einmal satt gegessen hat, wird es Zeit, auch die regionale Küche einmal zu probieren. Weil die Ketten, die auf Regionales meist konsequent verzichten, recht marktbeherrschend sind und weil auch viele unabhängig geführte Restaurants eher auf Gäste mit konventionellem Geschmack setzen, sind floridianische Spezialitäten nicht immer ganz einfach zu finden. Einen Einstieg bietet aber der Tripadvisor, mit dem man gezielt nach guten Restaurants suchen kann, die auf Seafood oder karibische Küche spezialisiert sind; wobei man um Red Lobster aber wieder einen Bogen machen sollte, weil diese (ansonsten durchaus anständige) Kette auf Regionales keine Rücksicht nimmt.
Hier eine (unvollständige) Liste von Lebensmitteln und Gerichten, die man in Florida probieren sollte:
- Krabben: In Florida bekommt man viele interessante und schmackhafte Krabbenarten auf den Teller, die nur in dieser Region zu finden sind, darunter Blue Crabs, Golden Crabs, Gulf Stone Crabs und Florida Stone Crabs.
- Krebse: Rock Shrimps werden bis zu 5 cm groß, haben eine harte und stachelige Schale und schmecken etwa wie Hummer. Spiny Lobsters sind trotz ihres Namens keine Hummer, sondern Garnelen, die in der Natur bis zu 60 cm lang werden.
- Schalentiere: Lokale Spezialitäten sind Scallops (Kammmuscheln), Austern und Conch Fritters (frittierte Klöße aus einem Teig mit Gemüse und Seeschneckenfleisch).
- Gator: Alligatorenfleisch wird paniert, frittiert, gebacken und sautiert serviert.
- Ceviche (Seviche): In Zitrussaft marinierter und gegarter Fisch.
- Rice and Beans (Arroz con habichuelas): Klassisches puertoricanisches Soul Food, das oft als Beilage zu Hühnchenfleisch serviert wird.
- Swamp Cabbage: Gekochte Palmenherzen, die meist als Salat serviert werden.
- Cuban Sandwich: Kubanische Sandwiches sind eine preiswerte Delikatesse, die frühe Einwanderer in Florida populär gemacht haben. Gemacht sind sie aus baguette-artigem Brot, das mit Schinken oder Schweinefleisch, Käse, Pickles und Senf belegt wird.
- Key Lime Pie: Eine käsekuchenähnliche Torte, deren Crememasse aus Limettensaft, Eidottern und Kondensmilch gemacht ist. Traditionellerweise hat das Ganze noch eine Meringue-Haube. Eine nicht minder köstliche Variante ist Orange Pie. Kuchen und Torten werden in den USA nicht zum Nachmittagskaffee gegessen, sondern als Dessert nach den Hauptmahlzeiten, besonders nach dem Dinner. Nie aus dem Supermarkt, sondern immer nur im besten Café der Stadt.
- Florida-Orangen: Neben Kalifornien ist Florida ein Hauptanbaugebiet für Orangen, die hier in diversen Sorten zu finden sind. Im Kühlregal im Supermarkt findet man auch frisch gepressten Saft. Außer Orangen werden in der Region auch viele weitere Früchte angebaut, etwa Grapefruits, Mandarinen und exotische Früchte.
- Wein gedeiht in Florida wegen des tropischen Klimas nicht gut und ist anfällig für Krankheiten. Die regionalen Winzer experimentieren viel, auch mit Obstwein, der vor allem aus Mango, Limetten, Orangen, Erdbeeren und Blaubeeren gewonnen wird.
- Key Lime Mojito: Cocktail aus Rum, Limettensaft, Zucker und Sodawasser.
Wer in den Süden Floridas (besonders Miami) kommt und ein bisschen Geld mitbringt, kann auch einmal Floribbean Cuisine probieren. Dieses floridianische Gegenstück zur französischen Nouvelle Cuisine und zu Alice Walters Californian Cuisine ist eine der interessantesten und neuesten Entwicklungen in der amerikanischen Spitzenkochkunst. Wie der Name schon sagt, ist Floribbean Cuisine eine eklektische Küche, in der die amerikanische Südstaatenküche mit Einflüssen aus der Karibik (Bahamas, Barbados, Haiti, Jamaica) zusammentrifft. Sakrosankte Grundregeln sind ein kreativer Umgang mit Gewürzen, die ausschließliche Verwendung frischer Zutaten, die Verwendung von Obst (Mango, Papaya, Limetten) und eine ansprechende Präsentation.
Miami hat eine halbe Million jüdischer Einwohner. Wer schon immer einmal Gefilte Fish, Lox, Kneidlach oder andere jüdische Delikatessen probieren wollte, findet im Internet leicht eine Restaurantempfehlung.
Nachtleben
[Bearbeiten]Alkohol gibt es erst ab 21 Jahren. Selbst wenn man deutlich über 21 ist, kann man bei der Bestellung oder beim Einlass nach dem Ausweis gefragt werden. Der "normale" deutsche Personalausweis reicht dabei oft nicht aus, daher sollte man immer den Reisepass mitführen. Ansonsten wird der Abend trocken. Das wird bei den meisten Lokalen bereits am Eingang kontrolliert. Manche Lokale erlauben jedoch bereits den Eintritt ab 18 Jahren.
Für den Bereich Tampa sind vor allem: Ybor City und die Strände bei Clearwater und St. Pete Beach zu empfehlen. Viele Lokale bieten Trinkspecials wie etwa ein "Sink or Swim" das am besten mit einer "Alkoholflatrate" zu beschreiben ist. In den meisten Lokalen in Florida herrscht Rauchverbot. Das hängt damit zusammen, dass in Lokalen, in denen Speisen serviert werden, nicht geraucht werden darf und sich die meisten Wirte für die Speisekarte entschieden haben.
Für St. Petersburg ist zu empfehlen: " First Friday": An jedem ersten Freitag im Monat wird die Central Avenue (zwischen 2nd and 3rd street) gesperrt, es gibt Livemusik und jede Menge Leute auf der Straße. Am besten lässt sich der Trubel von einem der Balkone beobachten, zu denen meist ein Weinlokal gehört.
Unterkunft
[Bearbeiten]Der vielbereiste Bundesstaat Florida bietet alle touristischen Fazilitäten und weist auch während der Hauptreisezeit keine Engpässe auf. Einzeln aufkommende Warteschlangen werden mit US-amerikanischer Disziplin und Gelassenheit hingenommen. Hotels/Lodges/Motels sind in allen Kategorien zahlreich vorhanden.
Gesundheit
[Bearbeiten]Siehe auch: Tropenkrankheiten
Florida und vor allem der Everglades-Nationalpark sind intensives ganzjähriges Mückengebiet der Anopheles-Mücken, die Malaria übertragen. Vor Reiseantritt sollte ein reisemedizinisch versierter Arzt aufgesucht werden, der über eine Malaria-Prophylaxe entscheidet.
Die menschliche Haut wird einer intensiven Exposition in der (sub-)tropischen Sonne ausgesetzt, so dass Kleidung mit Sonnenschutzfaktor ratsam ist genauso wie Sonnenschutzmittel.
Sicherheit
[Bearbeiten]Siehe auch: Sicher reisen
Florida ist kein sicherer Bundesstaat. Hier gibt es 267 Gewalttaten auf 100000 Einwohner und 1420/100000 Eigentumsdelikte. Damit liegt Florida zwar 25,6 % bzw. 19,3 % unter dem US-Durchschnitt. Trotzdem muss Florida mit hoher Aufmerksamkeit und Eigensicherung bereist werden. Insbesondere das touristisch stark frequentierte Miami weist mit 4890/100000 bzw. 29250/100000 überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsraten auf. Taschendiebstahl kommt häufig auch tagsüber vor, weshalb man allgemein in Florida keine wertvolle Markenkleidung oder Accessoires tragen sollte. In Miami sollten – auch tagsüber – gemieden werden die Stadtteile 24 Allapattah , 25 Downtown Miami , 26 Liberty City , 27 Little Havana , 28 Little Haiti oder 29 West Flagler . Am sichersten ist das feudale 32 Key Biscayne .
Eine Lebensgefahr droht dem Reisenden durch allgegenwärtige Alligatoren/Krokodile, von denen jährlich 8000 „Problem-Alligatoren“ aufgrund einer Behörden-Entscheidung getötet werden müssen. Man sollte vor ihnen einen Sicherheitsabstand von 5 Metern einnehmen und sie nicht provozieren.
Literatur
[Bearbeiten]- Fionn Davenport, Florida, Lonely Planet, 2014; ISBN 978-1838692544.
Webseite
[Bearbeiten]- www.myflorida.com (en) – Offizielle Webseite von Florida
Einzelnachweise
[Bearbeiten]- ↑ Barbara A. Purdy, Florida's People During the Last Ice Age, University Press of Florida, 2008, S. 106 ff.; ISBN 978-0813032047
- ↑ Julius Löwenberg, Geschichte der geographischen Entdeckungsreisen, Otto Spamer, 1880, S. 322 f.
- ↑ Linda L. Eadie, Pedro Menendez: The Adelantado of Florida, Dolly Dimple Inc, 2022, S. 79
- ↑ Frank A. Ofeldt III, Fort Clinch, Fernandina and the Civil War, The History Press, 2020, S. 13

