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Nevada

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Nevada ist ein amerikanischer Bundesstaat im Südwesten der USA. Er grenzt nördlich an Oregon und Idaho, im Osten an Utah im Westen an Kalifornien und im Südosten an Arizona. Nevada hat ein Areal von 286.367 km².

Nevada ist international vor allem als Bundesstaat des Glücksspiels bekannt, das 1931 erlaubt wurde und seither einen Bevölkerungs- und Touristenboom ausgelöst hat. Diejenige Metropole, die heute am meisten vom Glücksspiel profitiert, Las Vegas, war bis dahin noch eine Kleinstadt.

Nevada ist landschaftlich relativ vielseitig. Im Westen wird es von der Sierra Nevada begrenzt. In dieser Gegend finden sich auch einige Seen wie der Lake Tahoe. Das Zentrum und der Osten Nevadas sind eher flach und von spärlichem Graswuchs bedeckt. Im Süden Nevadas beginnt die heisse und noch trockenere Mojave-Wüste mit seinen Kakteen. Hier entspricht die Landschaft Nevadas am meisten dem klischeehaften Bild des US-Südwestens.

Orte[Bearbeiten]

Regionen[Bearbeiten]

Karte
Nevada West Hier findet man die zweitgrösste Stadt Nevadas, Reno, den Pyramid Lake und den Lake Tahoe. Im Weiteren findet man in der Gegend Siedlungen aus der Zeit des Gold oder Silberrauschs, die teils gut erhalten sind, wie die heutige Hauptstadt Carson City und Virginia City.
Nevada Nord Dünn besiedeltes Gebiet mit den grösseren Orten Winnemucca und Elko. Im Winter schneereicher als der Rest des Bundesstaats.
Nevada Mitte Das White Pine County und das südlich angrenzende Lincoln County ist mit zusammen gerade mal 13.500 Einwohnern und einem Areal von 50.591 km² das am dünnsten besiedelte Gebiet des Staates.
Nevada Süd Im Süden findet man die Spielermetropole Las Vegas und den Hoover-Damm, der den Lake Mead aufstaut. Ca. 100 km nördlich von Las Vegas bei Mercury an der US 95 befindet sich das riesige ehemalige Atombomben-Testgebiet der USA („Nevada Test Site“, heute „Nevada National Security Site“). Zudem finden sich im Süden einige alte, teils verlassene Goldgräberstädtchen. Sehr trockenes und gegen Süden hin immer heisseres Wüstenklima.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Blick auf die Wüstenstadt Las Vegas

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Mit Englisch sollte man in Nevada eigentlich problemlos zurecht kommen, da fast 80 % der Bevölkerung ausschließlich diese Sprache sprechen. Spanisch sprechen im Vergleich zu benachbarten Bundesstaaten in Nevada noch relativ wenige Menschen, jedoch steigt der spanischsprachige Bevölkerungsanteil derzeit rasant an. In Metropolen wie Las Vegas findet man neben der Hauptsprache Englisch noch viele andere Sprachen vor, darunter vor allem andere europäische, asiatische und v.a. die Sprachen der Ureinwohner Nevadas, hauptsächlich der Paiute und der Western Shoshone-Indianer, die noch in kleinen Reservationen und „Colonies“ am Rande der Städte leben.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Man kommt gut mit den amerikanischen Fluggesellschaften American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines von deutschen und weiteren europäischen Flughäfen mit einem Zwischenstopp in den Vereinigten Staaten zum McCarran International Airport in Las Vegas. Die Condor hat zweimal in der Woche Direktflüge von Frankfurt am Main.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Nevada ist von allen umliegenden Staaten, insbesondere von Kalifornien aus leicht mit dem Auto zu erreichen. Allerdings kann es - gerade im Wochenendverkehr auf dem Weg nach Las Vegas - zu heftigen Staus kommen.

Mit dem Zug[Bearbeiten]

Derzeit wird nur Reno, nicht jedoch Las Vegas von Amtrak bedient. Der in Reno ankommende Zug kommt von Sacramento in Kalifornien und hält in Nevada zudem noch in Winnemucca und Elko, bevor er nach Salt Lake City weiterfährt. Es existieren seit Jahren Pläne, Las Vegas wieder mit Personenzügen zu bedienen, sie blieben aber bisher unrealisiert.

Mobilität[Bearbeiten]

Man kann die 560 Kilometer (350 Miles) von Las Vegas nach Reno komfortabel und schnell mit dem Flugzeug hinter sich bringen, es gibt täglich mehrere Flüge Richtung Reno Cannon International Airport und zurück. Allerdings muss man bei fast jeder Verbindung einen Stopp z.B. in Salt Lake City einplanen. Auch in die umliegenden Staaten kommt man ohne Probleme, es gehen täglich Direktflüge in die größten Städte der USA.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Auf dem Highway: Bei einer Autofahrt durch die Wüsten Nevadas sollte man immer darauf achten, dass noch genug Benzin im Tank ist, denn bis zur nächsten Tankstelle (Gas-Station) sind es meist mehrere Meilen. Man sollte immer genug Proviant zur längeren Autofahrt einpacken, da man im Falle eine Unfalls schon mal ein paar Stunden warten oder bis ins nächste Dorf gehen muss. Vorbeugend nimmt man sich einfach einen Ersatzkanister Benzin mit.

In der Wüste: Man sollte die Wüste alleine und ohne professionell ausgebildeten Ranger nicht betreten, da man sich leicht verirren kann. Auch bei freier Sicht verschwindet der Ausgangspunkt schnell am Horizont. Schon gar nicht sollte man bei Sandsturm oder extremer Hitze (die fast das ganze Jahr in der Wüste herrscht) sich in die Nähe der Wüste begeben. Gefahr besteht auch bei Tieren, vor allem Klapperschlangen, auch einige giftige Spinnenarten sind in der trockenen Wüste zu finden. Im Fall eines Stiches oder Bisses sollte man nicht wegrennen und in Panik geraten, sondern sich das Tier genauestens einprägen und sich zum nächsten Arzt oder zur nächsten Schlangenfarm (Sneakfarm) begeben. Vor allem Schlangenfarmer besitzen meist die Gegengifte der Tiere in der Gegend. Kurz: Der Aufenthalt in der Wüste ohne Ranger und/oder mindestens einem Partner ist lebensgefährlich.

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Nevada als gold- und silberreicher Staat (Staatsmotto: All for our contry“) ist mit vielen, lange verlassenen Siedlungen der Minenarbeiter übersäht, den sog. „Ghost Towns“ (Geisterstädte). Die Gold- und Silberminen haben zum Image Nevadas als Eldorado für Glücksritter beigetragen. Heute sind nur noch wenige, tw. verfallene Gebäude und Konstruktionen aus der Blütezeit der jeweiligen Minen zu besichtigen. Sie geben aber noch immer einen fast unverfälschten Eindruck von der rauen Lebenswirklichkeit des „Wilden Westens“ in der Zeit zw. 1860 und 1950. In einigen der tw. nur schwer ausfindig zu machenden, aber mit normalen PKW fast immer gut erreichbaren Geisterstädte leben auch heute noch Menschen, meist Einzelgänger und Einsiedler, die gleichwohl immer neugierig auf Fremde sind. Lohnenswerte Ziele zum Besuch von Ghost Towns sind:

  • Rhyolite (bei Beatty)
  • Goldfield (nur z.T. verfallen)
  • Goldpoint
  • Manhattan und das benachbarte Belmont (nordwestlich von Tonopah)
  • Tuscarora (nördlich von Elko)
  • Cherry Creek (nördlich von Ely, noch tw. bewohnt)

Literatur[Bearbeiten]

  • David Thomson: In Nevada. The land, the people, god, and chance. First Vintage Departures Edition, Okt. 2000

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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