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Maryland

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Maryland ist ein Bundesstaat an der Atlantikküste der USA der Vereinigten Staaten von Amerika und ist auch unter den Beinamen „Old Line State“ und „Free State“ bekannt. Landflächenmäßig ist Maryland der achtkleinste Bundesstaat. Um ihn komplett zu durchfahren, etwa von Ocean City nach Oakland, braucht man mit dem Auto 5½ Stunden.

Maryland grenzt im Norden an Pennsylvania und im Osten an Delaware. Im Südwesten grenzt es an Virginia und Washington, D.C., im Westen an West Virginia. Im Osten umrahmt Maryland die tief ins Land hineinleckende Chesapeake Bay, die sich nach Süden zum Atlantik öffnet.

Regionen und Orte[Bearbeiten]

Die 5 Reiseregionen in Maryland
Das stille Binnenland von Maryland, am Rande zu Pennsylvania.
Das dicht besiedelte Umland von Washington, D.C. Hier liegen die vier – nach Baltimore – größten Städte von Maryland.
Das wassernahe und ländliche Gefilde zwischen Potomac River und Chesapeake Bay.
Rund um die Metropole Baltimore und die (relativ kleine) Hauptstadt des Bundesstaates: Annapolis.
Die dünn besiedelte Delmarva-Halbinsel im Osten der Chesapeake Bay. An der Ostseite der Halbinsel besitzt Maryland ein 50 km langes Stück Atlantikküste mit jeder Menge Strandleben.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

In Stevensville, Kent Island

Die in der Chesapeake Bay gelegene Kent Island ist die größte Insel im Bundesstaate. Die Briten haben hier 1631 Kent Fort errichtet, ihren ersten Stützpunkt auf dem heutigen Staatsgebiet von Maryland. Von der Festung ist nichts erhalten geblieben, aber die Hauptorte Stevensville und Chester ziehen im Sommer manche Besucher an. Brücken verbinden die Insel mit beiden Seiten der Bucht.

Hintergrund[Bearbeiten]

Henrietta Maria von Frankreich (1609–1669), die Namensgeberin

Das ursprünglich von Algonquin und im Norden von Irokesen besiedelte Land war von 1632 bis 1776 eine der 13 Kolonien, die die Britische Krone in Nordamerika einrichtete. Die nach der französischen Ehefrau des britischen Königs Karls I. benannte Provinz wurde in den ersten 43 Jahren von Cecil Calvert, 2nd Baron Baltimore verwaltet, der hier vornehmlich Katholiken ansiedeln wollte. Katholiken waren in Großbritannien und in den übrigen Kolonien wenig gelitten und Baltimore wollte ihnen eine sichere Zuflucht bieten, scheiterte damit letztlich aber.

Die erste dauerhafte britische Siedlung entstand 1642 im Süden von Maryland in St. Mary’s City. Die Tabakindustrie bescherte der Kolonie einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. Noch vor dem Ende der Kolonialzeit ging die Tabakproduktion jedoch zurück und wich einer Mischökonomie; Sklaverei existierte in Maryland zwar, hat hier aber nie eine so große Rolle gespielt wie bei den südlichen Nachbarn. Landstreitigkeiten mit Pennsylvania wurden 1763–1767 durch Ziehung der Mason-Dixon-Line beseitigt, die seitdem auch die Nord- von den Südstaaten scheidet und Maryland den Spitznamen „Old Line State“ eingetragen hat. 1776 sagte Maryland sich von Großbritannien los und schloss sich den Vereinigten Staaten an. Der heutige District of Columbia mit der Hauptstadt Washington verdankt seine Existenz zur Hälfte einer Landspende des jungen Bundesstaates Maryland.

Harriett Tubman (1911)

Im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) kämpfte die Mehrheit der in Maryland rekrutierten Soldaten auf der Seite der Union; knapp ein Viertel jedoch war Teil der konföderierten Armee. Die historisch wichtige Schlacht am Antietam (bei Sharpsburg, 1862) ging unentschieden aus und brachte beiden Seiten schwere Verluste. Harriett Tubman (ca. 1820–1913), eine ehemalige Sklavin, leistete in dieser Zeit bedeutende Beiträge zum Aufbau der Underground Railroad, eines weitgespannten Netzwerkes, das Sklaven aus dem Süden bei der Flucht in den Norden unterstützte.

Baltimore wurde in 19. Jahrhundert zu einer der wichtigsten Industrie- und Hafenstädte der USA, hat in den 1960er Jahren jedoch einen wirtschaftlichen und sozialen Absturz erlebt, von dem es sich bis heute nicht erholt hat. Jeder fünfte Einwohner der Stadt lebt unter der Armutsgrenze. Noch immer haben in Maryland einige große Firmen ihr Headquarter, darunter die Rüstungs- und Technologieunternehmen Northrop Grumman und Lockheed Martin und die Hotelkette Marriott International. Die überwältigende Mehrzahl der Arbeitsplätze liegt in Maryland heute jedoch im Dienstleistungssektor, gefolgt von solchen beim Militär. Viele Orte in Montgomery County und Prince George's County sind faktisch Vorstädte von Washington, D.C. geworden. In politischer Hinsicht ist Maryland ein „blauer“ Bundesstaat, d. h. die Einwohner wählen eher demokratisch als republikanisch.

Berühmte Persönlichkeiten, die in Maryland geboren sind oder hier gelebt haben, sind die Schriftsteller Edgar Allen Poe, Dashiell Hammett, Upton Sinclair und John Barth, die Sänger Billie Holiday und Frank Zappa, die Schauspieler Goldie Hawn und David Hasselhoff und die Sportler Babe Ruth und Michael Phelps. Must-reads für Bücherwürmer, die Maryland besuchen wollen, sind Das Schweigen der Lämmer (Thomas Harris) und Mason & Dixon (Thomas Pynchon) sowie die Werke von John Barth und Ronald Malfi. Filmfans schauen zur Einstimmung vielleicht Maryland (1940), The Mating Game (1959), Patriot Games (1992), True Lies (1994), Eraser (1996), Shadow Conspiracy (1997), Enemy of the State (1998), The Blair Witch Project, Runaway Bride (beide 1999), Traffic (2000), Swimmers (2005), Live Free or Die Hard (2007), Red (2010) oder The Bourne Legacy (2012).

Sprache[Bearbeiten]

In Ballmer (Baltimore) und Nap Lis (Annapolis), von Warshin (Washington) bis zur Chest Peak (Chesapeake Bay) – ja eigentlich überall in Merlin (Maryland) – wird eine englische Mundart gesprochen, bei der Zugereiste genau zuhören müssen, besonders solche, die über den Allanic (Atlantic) aus Yerp (Europa) kommen. Die Einheimischen begrüßen sich mit hi hon und verabschieden sich mit slong. Es gibt in Maryland seltsame Lebensmittel wie bulled eggs (boiled eggs) und colleyflare (cauliflower); getrunken wird arnjuice (orange juice), warter (water) und Natty Boh (National Bohemian, das lokale Bier). Zur Ausstattung von Häusern gehören winders (windows), meers (mirrors), ein far place (fireplace) und in der Küche ein zink (sink), und auf der Straße gibt es payment (pavement), Pohleese cars (police cars) und faren gins (fire engines). Der fodlaw (das ist der Mann der mudnlaw, mother-in-law) mäht im Garten hoffentlich nicht die flares (flowers), sondern den Rasen mit einem paramore (power mower), und wer von dem Lärm Kopfschmerzen bekommt, besorgt sich aus dem Sem Elem (Seven Eleven) aspern. Videokostprobe

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Maryland hat neben einigen kleineren Regionalairports, die ebenfalls von Linienmaschinen angeflogen werden, drei nennenswerte Flughäfen:

Der Dulles International Airport (IAD, bei Washington, D.C.) und der Philadelphia International Airport (PHL, bei Philadelphia), die deutlich mehr Direktflüge aus Europa empfangen, liegen von Baltimore gut 1 Stunde bzw. 1½ Stunden entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Maryland hat eine kleine Anzahl von Amtrak-Bahnhöfen:

Von Washington, D.C. kann man viele Orte in Maryland mit der Regionalbahn MARC erreichen (siehe unter #Mobilität).

Mobilität[Bearbeiten]

Der MARC ist ein Regionalbahnsystem mit drei Linien, 42 Stationen und 300 km Streckennetz (Netzübersicht). Er verbindet zahlreiche Orte in Maryland mit der Bundeshauptstadt Washington, wo alle drei Linien enden.

  • Brunswick Line: Washington–Martinsburg oder Frederick (über Rockville und Gaithersburg)
  • Camden Line: Washington–Camden Yards (über College Park, Greenbelt und Laurel)
  • Penn Line: Washington–Perryville (über New Carrollton, Baltimore und Aberdeen) – Auf der Penn Line werden Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreicht, damit ist er der schnellste Nahverkehrszug in Nordamerika.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Top-Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Westen

  • Sharpsburg: Antietam National Battlefield
  • Williamsport: Chesapeake & Ohio Canal National Historical Park
  • Oakland: Swallow Falls State Park

Hauptstadtregion

  • Frederick: historische Altstadt

Zentrum

  • Baltimore:
    • Inner Harbor
    • Fort Henry National Monument
    • The Walters Art Museum
    • National Aquarium
    • Baltimore and Ohio Railroad Museum
    • Baltimore Museum of Art
    • American Visionary Art Museum
  • Annapolis:
    • historische Altstadt
    • Quiet Waters Park

Ostküste

  • Ocean City, mit einem 10 Meilen langen öffentlichen Strand
  • St. Michaels: Chesapeake Bay Maritime Museum
  • Berlin: Assateague State Park
  • Cambridge: Blackwater National Wildlife Refuge


State Parks und National Monuments[Bearbeiten]

Wer gern wandert, beginnt damit am besten in einem der 45 State Parks von Maryland:

  • Westen: Big Run SP, Casselman River Bridge SP, Dans Mountain SP, Deep Creek Lake SP, Fort Frederick SP, Fort Tonoloway SP, Gathland SP, Greenbrier SP, Herrington Manor SP, New Germany SP, Rocky Gap SP, South Mountain SP, Swallow Falls SP, Washington Monument SP, Wills Mountain SP
  • Hauptstadtregion: Cunningham Falls SP, Gambrill SP, Patuxent River SP, Rosaryville SP, Seneca Creek SP
  • Süden: Calvert Cliffs SP, Chapel Point SP, Purse SP, Smallwood SP
  • Zentrum: Gunpowder Falls SP, Hart-Miller Island SP, Jonas Green SP, North Point SP, Palmer SP, Patapsco Valley SP, Rocks SP, Sandy Point SP, Susquehanna SP
  • Ostküste: Assateague SP, Elk Neck SP, Greenwell SP, Janes Island SP, Martinak SP, Matapeake SP, Pocomoke River SP, Point Lookout SP, St. Clement's Island SP, St. Mary's River SP, Tuckahoe SP, Wye Oak SP

Der an der Grenze zu Pennsylvania gelegene und ebenfalls sehr sehenswerte Catoctin Mountain Park (Hauptstadtregion) ist kein State Park, sondern untersteht der Nationalpark-Verwaltung.

Maryland hat überdies ein National Monument und zwei National Historic Parks zu bieten: das Fort McHenry NM (Baltimore), den Harriet Tubman Underground Railroad NHP (Ostküste) und den Chesapeake & Ohio Canal NHP (Williamsport).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Sales Tax, also die „Mehrwertsteuer“, die auf den Kaufpreis immer noch draufgeschlagen wird, ist in Maryland mit durchschnittlich 6.25% etwas höher als im benachbarten Virginia, aber geringfügig niedriger als in West Virginia und Pennsylvania. Wenn Sie wirklich Sales Tax sparen wollen, kaufen Sie in Delaware ein, wo diese Steuer gar nicht erhoben wird.

Die größte Shopping Mall in Maryland ist die Annapolis Mall (offiziell „Westfield Annapolis “) bei Annapolis. 203 Einzelhändler, Gastronomiebetriebe und Dienstleister (hauptsächlich die üblichen Ketten).

Die regionalen Qualitätssupermarktketten heißen Giant Food, Food King, Food Lion, Shop ’n Save und Weis Markets.

Liebhaber süd- und ostasiatischer Küchen kommen ins Träumen beim Bummel durch eine der 6 in Maryland gelegenen Niederlassungen der regionalen, ganz auf asiatische Importlebensmittel spezialisierten Supermarktkette Lotte Plaza.

Küche[Bearbeiten]

Aufgrund seiner Küstenlage ist Maryland selbstredend ein Schlaraffenland für Liebhaber von Meeresfrüchten. Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihnen selbst der Cocktail Bloody Mary mit einem Shrimp oder eine Krebsschere angerichtet wird. Zu den kulinarischen Spezialitäten des Bundesstaates zählen Blaukrabben aus der Chesapeake Bay in allen nur erdenklichen Variationen:

  • Steamed Crabs (dampfgegart, mit Buttersauce)
  • Soft Shell Crab (frisch gehäutete und darum mitsamt der Schale essbare Blaukrabben, die in Teig getunkt und dann frittiert werden, werden mit Tartar Sauce, einer Mayonnaise-Zubereitung, serviert)
  • Clam cakes (auch bekannt als clam fritters) sind frittierte eine Mischung aus gehacktem Muscheln (meist Quahog) mit verschiedenen anderen Zutaten, die zu Kugeln geformt frittiert werden. Der Teig besteht aus Mehl, Milch, Muschelsaft, Eiern und Backpulver. Sie sind besonders beliebt während der "Clamming"-Saison (15. September bis 15, Mai), wenn Muscheln im Überfluss vorhanden sind. Es ist in der Saison für Privatpersonen erlaubt, Muscheln und Austern am Strand zu graben. Clam cakes werden oft in Take-Out-Läden als Fingerfood verkauft. Eine Mahlzeit besteht normalerweise aus mehreren Cakes, Pommes frites und Cole slaw (Krautsalat). besteht. Oft gibt es auch clam chowder (Muschelsuppe) dazu.
  • Crab Imperial (ein kräftig gewürzter Gratin aus Krebsfleisch mit kremigem Inneren und zart-krossem Äußeren)
  • Cream of Crab Soup (eine sündhaft gute Suppe aus Krebsfleisch, Butter und Sahne)
  • Maryland Crab Soup (eine Krebssuppe mit Tomatenbasis, Limabohnen, Mais, Karotten und Zwiebeln)
  • Crab Dip (ein Dip aus Krebsfleisch, Käse, Sahne und Gewürzen, der mit Crackers, Tortillachips, Brot oder Ähnlichem serviert wird)

Krebsfleisch wird in Maryland sehr oft mit Old Bay Seasoning abgeschmeckt, einer Würzmischung, deren genaue Rezeptur der Hersteller McCormick natürlich nicht preisgibt.

Auch lokal geerntete Austern werden in Maryland viel gegessen, und „Coddies“ (frittierte Klößchen aus Kabeljaufleisch). Krabbenchips (von UTZ) sind auch für Vegetarier geeignet, denn sie enthalten außer Kartoffeln nur Pflanzenöl und Würzkram wie Old Bay Seasoning. Eine weitere Alternative zu all dem Seafood ist Stuffed Ham: marinierter und dann am Stück gegarter Schinken, der mit Grün- und Weißkohl, Zwiebeln und Gewürzen gefüllt ist. Zum Seltsamsten, was in der Region gegessen wird, gehört Scrapple, eine vermutlich von den Pennsylvania Dutch eingeführte Art Sülze aus Schlachtabfällen vom Schwein, die in Scheiben geschnitten und gebraten serviert wird.

Ein Must-Eat in den Spaß-orientierten Küstenorten – besonders in Ocean City – sind Thrasher’s French Fries, in Erdnussöl gebackene und mit Essig beträufelte Fritten. Wenn man schon einmal da ist, lohnt sich auch ein Versuch mit Fisher’s Popcorn; während Popcorn in den USA sonst fast immer gesalzen gegessen wird, geben Fishers Karamell dazu.

Hier zwei Desserts, die es nur in Maryland gibt:

  • Smith Island Cake (eine fotogene viellagige Torte, deren Schichten aus butterigem gelbem Teig und Schokoladenkrem bestehen)
  • Berger Cookies (nach einem deutschen Rezept gebackene Mürbeteigkekse, die unter einer dicken Schicht von Schokoladenfudge begraben sind; Spezialität der DeBaufre Bakeries)

Das regionale Bier, ein Pilsener, heißt National Bohemian und wird seit 1885 in Baltimore gebraut. Die Brauerei befindet sich mittlerweile allerdings im Besitz des in Los Angeles ansässigen Pabst-Konzerns. Ein beliebter regionaler Cocktail ist Orange Crush, gemixt aus Orangensaft, Orangenwodka, Orangenlikör und Sierra Mist, und in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas gegossen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Power Plant Live in Downtown Baltimore

Wer gern tanzen oder ein Bier trinken geht oder Live-Musik hören möchte, findet dafür in allen Teilen von Maryland reizvolle Gelegenheiten. Hier eine Auswahl der populärsten Nightlife Hot Spots:

  • Westen
    • Hagerstown: Cancun Cantina West und Breakaway II Sports Lounge
    • McHenry: MoonShadow Café
    • Cumberland: New Embassy Theatre
    • Oakland: Honi-Honi Bar
  • Hauptstadtregion
    • Frederick: Café Nola
    • Bethesda: Bethesda Blues & Jazz Supper Club und Bowlmor Lanes
    • Rockville: FM Karaoke
    • Fort Washington: Martini’s Restaurant and Lounge
  • Süden
    • Solomons: The CD Café and Next Door Lounge
    • Leonardtown: The Rex
    • Lysby: Vera’s White Sands Beach Club
    • North Beach: The Westlawn Inn
    • California: Bollywood Masala
  • Zentrum
    • Baltimore: Power Plant Live (Inner Harbor; Clubs, Bars, Live-Musik und Restaurants)
    • in Vororten von Baltimore: Maryland Live! Casino (Arundel Mills Mall), Magooby’s Joke House (im Vorort Lutherville-Timonium) und Bengies Drive-In Theatre (Middle River)
    • Annapolis: Metropolitan Kitchen & Lounge
  • Ostküste
    • Ocean City: Ocean City Brewing Company
    • Berlin: Burley Oak Brewing Company
    • Kent Narrows: Red Eye’s Dock Bar
    • Salisbury: Evolution Craft Brewing Company & Public House

Maryland hat besonders strikte Alkoholgesetze. Personen unter 21 Jahren dürfen Alkohol ausnahmslos weder trinken noch besitzen. Alkohol – auch Bier – wird in den meisten Countys nur in Liquor Stores verkauft. Nur im äußersten Süden von Maryland erhält man Alkoholisches auch im Supermarkt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Baltimore zählt nach 1. Detroit, 2. St. Louis und 3. Memphis zu den amerikanischen Städten mit der größten Gewaltkriminalität. Vermeiden Sie jegliches Herumlaufen in Vierteln, die sich nicht gut anfühlen (wenn da niemand auf der Straße ist, hat das wahrscheinlich einen guten Grund) – insbesondere nach Einbruch der Dämmerung. Auch Ocean City (!), Elkton, Cambridge, Cumberland, Salisbury, Hyattsville, Bladensburg, Fruitland und Hagerstown haben unerfreulich hohe Kriminalstatistiken. Innenstädte sind in den USA nicht automatisch sicherer als Vorstädte. Oft reicht das Überqueren einer großen Straße, um von einem stark belebten, touristisch geprägten Viertel in ein Getto zu gelangen, in dem gebrauchtes Spritzbesteck im Rinnstein herumliegt. Als die kuscheligsten Städte in Maryland mit der höchsten Lebensqualität gelten derzeit einige Vororte von Washington, D.C. (North Potomac, Potomac, North Bethesda, Bethesda, Darnestown) und von Baltimore (Columbia, Ellicott City). Die Stadt mit der geringsten Kriminalität ist übrigens das abgelegene Hampstead.

Klima[Bearbeiten]

Rockville nach einem Blizzard

Maryland hat zwei unterschiedliche Klimazonen: feucht-subtropisches Klima auf der Küstenseite und feucht-kontinentales Klima auf der Inlandsseite. Im Osten sind die Sommer feucht-warm mit Tageshöchsttemperaturen um 30 °C, die Winter kurz und relativ mild mit Tageshöchsttemperaturen im Januar um 6 °C. Tief im Binnenland ist es stets etwa 5 Grad kühler, und im Winter fällt über viele Monate hinweg Schnee. Tornados und auch tropische Wirbelstürme sind möglich, vor allem in den küstennahen Bereichen und am häufigsten rund um den Monat September.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Kartenmaterial kauft man – wie immer in den USA – am günstigsten erst nach der Ankunft. Die reichhaltigste Auswahl findet man in der Buchhandlung (etwa bei Barnes & Noble), aber auch viele Supermärkte und Tankstellen führen Straßenkarten.

Viel Buch fürs Geld:

  • Manfred Baunger: Du Mont-Reise Handbuch. Reiseführer USA. Der Osten, 2015, ISBN 978-3770177868 (504 Seiten)
  • Margit Brinke, Peter Kränzle: Iwanowski's USA Ostküste, 2018, ISBN 978-3861971962 (592 Seiten)
  • Ole Helmhausen, Herbert Rotzinger: Baedeker Reiseführer USA Nordosten, 2016, ISBN 978-3829714808 (748 Seiten)
  • Stefan Loose: Reiseführer USA. Der Osten, 2017. ISBN 978-3770178674 (712 Seiten)

Preiswert:

  • Horst Schmidt-Brümmer: Ostküste USA. Capital Region, Vista Point, 2009, ISBN 978-3868711042 (304 Seiten)

Weblinks[Bearbeiten]

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