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Philadelphia

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Philadelphia
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Philadelphia ist eine Stadt im Bundesstaat Pennsylvania in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Neben Boston und New York City ist Philadelphia eine der interessantesten Großstädte im Osten der USA. Hier ist für fast jeden Geschmack etwas zu finden, und besonders Geschichts- und Museumsfans kommen auf ihre Kosten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Philadelphia, oft als „Geburtsort der USA“ bezeichnet, ist der Entstehungsort der modernen Demokratie Amerikas. Gegründet von William Penn im späten 17. Jahrhundert, bedeutet der Stadtname übersetzt „Stadt der brüderlichen Liebe“ (City of Brotherly Love). Seit ihrer Gründung spielen Freiheit und Unabhängigkeit die entscheidende Rolle in der Stadtgeschichte Philadelphias. Ursprünglich gegründet von den Quäkern, förderte die Kolonie früh religiöse Freiheit, was in jener Zeit im starken Widerspruch zu England steht.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Innenstadt Philadelphias befindet sich zwischen den Flüssen Schuylkill und Delaware. Im Norden wird sie von der Vine Street, im Süden von der South Street begrenzt. Nahezu alle touristisch interessanten Orte befinden sich innerhalb dieses Rechtecks. Die außerhalb liegenden Bezirke werden hauptsächlich nach ihrer Himmelsrichtung benannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Philadelphia spielt die entscheidende Rolle im Unabhängigkeitskrieg der USA. Hier tagte der erste Kontinentalkongress. Hier wurde die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung der USA ausgearbeitet und Philadelphia war von 1790 bis 1800 Hauptstadt des Landes.

Die „Independence Hall“ und die „Liberty Bell“ sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die in direktem Zusammenhang mit dieser Rolle Philadelphias stehen. Unabhängigkeitshalle und Freiheitsglocke liegen im sogenannten „National Historical Park“ Philadelphias, am westlichen Rand der Altstadt, zwischen der Chestnut Street, Market Street, 5. und 6. Straße.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Philadelphia zu einer bedeutenden Industriestadt. Menschen aus aller Welt zogen hierher und die Einwohnerzahl vervielfachte sich, bereits in den 1850er-Jahren überschritt sie die Marke von 500.000, in den 1890er-Jahren die Millionenmarke. Besonders prägend waren die Gruppen der irischen und italienischen Einwanderer. Im Umfeld der letzteren entwickelte sich um 1911 die Philadelphia Crime Family („Philly Mob“) als Mafiafamilie innerhalb der amerikanischen Cosa Nostra. Das Wörtchen Yo, das heute als typisch für die amerikanische Umgangssprache gilt, soll erstmals in den 1940er-Jahren im Slang der italienischstämmigen Arbeiterschicht aufgetaucht sein.

Die Einwohnerzahl erreichte in den 1950-Jahren ihren Höhepunkt bei über 2 Millionen. Anschließend war die Bevölkerung der eigentlichen Stadt Philadelphia rückläufig, weil viele Bewohner – vor allem der weißen Mittelschicht – in die Vororte (Suburbs) zogen. Stattdessen konzentrierten sich in den – teilweise heruntergekommenen – innenstadtnahen Stadtteilen zunehmend Afroamerikaner und Puertorikaner.

Menschen[Bearbeiten]

Die 6,2 Millionen Menschen, die das Gebiet um Philadelphia ihr Zuhause nennen, kommen aus allen Winkeln der Erde mit jeder nur denkbaren Nationalität. Der Einfluss der am stärksten vertretenen Gruppen spiegelt sich in Philadelphias „Irish Pubs“, dem „Italian Market“ sowie „Chinatown“ wieder. Im „Reading Terminal Market“, einem der besten Märkte der USA, finden sich bis heute Verkäufer unterschiedlichster Herkunft – von Immigranten der ersten Generation aus Europa und Asien bis hin zu den in Pennsylvania beheimateten Amish-Familien.

Trotz der Größe der Stadt findet man in Philadelphia sehr intakte Nachbarschaften, in denen sich die Menschen kennen und jederzeit zu einem Plausch auf der Straße bereit sind. Die Atmosphäre der Menschen untereinander ist von Freundlichkeit geprägt, was auch Besuchern schnell ein Gefühl von zu Hause gibt.

(Pop-)Kultur[Bearbeiten]

Zahlreiche erfolgreiche Filme spielen in Philadelphia bzw. wurden dort gedreht. Dazu gehören die Filme der Rocky-Reihe mit Sylvester Stallone, der Film Philadelphia von 1993 mit Tom Hanks und Denzel Washington sowie die Filme von M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, Unbreakable – Unzerbrechlich, Split). Der Boxer Rocky Balboa ist einer der bekanntesten (fiktiven) Bewohner von Philadelphia. Manche Touristen imitieren Rockys Treppenlauf und Jubelpose vor dem Philadelphia Museum of Art („Rocky Stairs“). Aus dem Soundtrack zum Film Philadelphia stammt der Song Streets of Philadelphia, mit dem Bruce Springsteen der Stadt ein musikalisches Denkmal setzte.

Phillysound oder Philadelphia Soul ist eine Anfang der 1970er-Jahre entstandene Spielart der Soulmusik, zu dessen bekanntesten Vertretern Lou Rawls und Barry White gehören. Auch das aus Philadelphia stammende Popduo Hall & Oates wurde davon beeinflusst.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Philadelphia

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Philadelphia International Airport Philadelphia International Airport im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Philadelphia International Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia International Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia International Airport (Q512128) in der Datenbank Wikidata (IATA CodePHL) ist mit 29,5 Millionen Passagieren im Jahr einer der verkehrsreichsten Flughäfen im amerikanischen Osten. Er ist ein Drehkreuz für American Airlines und ihre Regionaltochter American Eagle. Viele Verbindungen bietet auch die Billiglinie Frontier Airlines an. Direktverbindungen aus Mitteleuropa gibt es von/nach Frankfurt am Main (American oder Lufthansa) und München (American). Die meistfrequentierten Verbindungen innerhalb der USA sind mit Orlando, Atlanta und Chicago-O'Hare.

Die An- und Abflüge sind in Philadelphia so schnell getaktet, dass bei schlechtem Wetter – das ist hier auch im Sommer gar nicht so selten – leicht der ganze Flugplan zusammenbricht. Viele Amerikaner, die in Philadelphia regelmäßig zwischenlanden, hassen diesen Flughafen, weil sie hier oft ihren Anschlussflug verpassen. Wer aus Europa kommt und von Philadelphia aus gar nicht weiterfliegen will, kann dem allerdings meist gelassen entgegensehen. Und es gibt auch gar keine Alternative.

Vom Flughafen kann man mit einer Regionalbahn der Airport Line in die Innenstadt fahren. Die Fahrt bis zur Jefferson Station dauert eine halbe Stunde.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Acela Express kommt man in etwas über einer Stunde von New York nach Philadelphia

Philadelphia hat einen 2 Amtrak-Bahnhof Amtrak-Bahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Amtrak-Bahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmtrak-Bahnhof (Q224214) in der Datenbank Wikidata („30th Street Station“), nach der Penn Station in New York und der Washington Union Station der drittmeist genutzte Bahnhof in den USA. Über ihn laufen folgende Fernverkehrslinien:

  • Acela Express: der einzige Hochgeschwindigkeitszug der USA, fährt im Stundentakt (Boston–New Haven–New York City–Philadelphia–Baltimore–Washington, D.C.) – Die Fahrt von Baltimore dauert eine Stunde, von NYC 1:10 Std, von Washington 1½ Std, von Boston 5 Stunden.
  • Northeast Regional: gleiche Route wie Acela Express, aber etwas langsamer und mit mehr Unterwegshalten (z. B. 1:25 Std von New York City) sowie über Washington hinaus nach Virginia; fährt ungefähr stündlich. – Die Fahrt von Richmond (Virginia) dauert 4½–5 Stunden.
  • Keystone Service: annähernd stündlich Verbindung mit der Landeshauptstadt von Pennsylvania (New York City–Philadelphia–Lancaster–Harrisburg) – Die Fahrt von Harrisburg dauert ca. 1:45 Std.
  • Pennsylvanian: einmal täglich Verbindung mit dem mittleren und westlichen Pennsylvania (New York—Philadelphia–Harrisburg–Pittsburgh) – Die Fahrt von Pittsburgh dauert 7½ Stunden
  • Vermonter: einmal täglich Verbindung mit Neuengland (Washington–Philadelphia–New York–Hartford–Montpelier–St. Albans): Die Fahrt von Hartford dauert 4½ Stunden, von Montpelier fast 10 Stunden.
  • Carolinian: einmal täglich Verbindung mit North Carolina (New York–Philadelphia–Washington–Richmond–Raleigh–Charlotte) – Die Fahrt von Charlotte dauert über 12 Stunden.
  • Palmetto/Silver Star/Silver Meteor: dreimal täglich Verbindung mit der südlichen Atlantikküste (South Carolina und Georgia), zweimal pro Tag Nachtzug von/nach Florida (New York–Philadelphia–Charleston–Savannah–Orlando–Miami) – Die Fahrt von Charleston dauert über 12 Stunden, von Orlando 20, von Miami über 25 Stunden.
  • Crescent: einmal täglich Verbindung mit dem „Tiefen Süden“ (New York–Philadelphia–Atlanta–Birmingham–New Orleans) – Die Fahrt von Atlanta dauert 16, von New Orleans 28 Stunden.
  • Cardinal: dreimal pro Woche Übernacht-Verbindung mit West Virginia und dem Mittleren Westen (New York–Wasington–Charlottesville–Cincinnati–Indianapolis–Chicago): Die Fahrt von Charlottesville dauert 5 Stunden, von Cincinnati 17 Stunden, von Chicago über 25 Stunden.

Der Bahnhof wird außerdem von der Atlantic City Line der New Jersey Transit (NJT) angefahren und dient als zentraler Knotenpunkt der Regionalzüge der Southeastern Pennsylvania Transportation Authority, kurz SEPTA.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Viele Busgesellschaften, darunter Greyhound Lines und Peter Pan, verbinden Philly mehrmals täglich etwa mit New York und Washington, D.C.

Greyhound-Busse halten am 3 Greyhound Terminal in der Filbert Street etwa einen halben Kilometer östlich der City Hall. Dort kann man direkt in verschiedene Stadtbuslinien oder an der 100 Meter entfernten Jefferson Station in die Regionalbahnen bzw. an der 200 Meter entfernten 11 Street Station in die U-Bahn umsteigen.

Bolt Bus und Megabus halten stattdessen am 4 Bus Stop am 3105-3125 John F. Kennedy Boulevard nahe der 30th Street Station (Hauptbahnhof).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Von Camden, New Jersey – der Ort liegt direkt gegenüber am östlichen Ufer des Delaware River – kann Philadelphia stündlich mit der Fähre angefahren werden (River Link Ferry).

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

U-Bahn- und U-Straßenbahn-Linien in Philadelphia
U-Bahn der Broad Street Line (orange Linie)

Philadelphia hat eines der umfassendsten und meistgenutzten öffentliche Nahverkehrssysteme in den USA. Es wird von der Southeastern Pennsylvania Transportation Authority (SEPTA) organisiert. Diese betreibt zwei U-Bahn- bzw. Hochbahnlinien (die orange markierte Broad Street Line und die blaue Market–Frankford Line), die S-Bahn-ähnliche Route 100 in den nordwestlichen Vorort Norristown (im Plan lila), fünf Straßenbahnlinien (Trolleys), die teils über- und teils unterirdisch fahren (grün), zwei Überland-Straßenbahnlinien (101 und 102), die in die südwestlichen Vororte fahren, drei Oberleitungs-Buslinien (Trolleybus) und 121 normale Buslinien.

Eine Fahrt mit U-Bahn, Straßenbahn, Trolleybus oder Bus kostet 2,50 $. Sie kann im entsprechenden Verkehrsmittel bar (nur passend!) bezahlt werden oder man kauft eine SEPTA Key Card, auf die man ein Guthaben einzahlen kann, von dem dann jeweils der Fahrpreis elektronisch abgebucht wird (Karte kostet 4,95 $ und beinhaltet den gleichen Betrag als Startguthaben). Nur mit der Key Card bekommt man bei Umsteigeverbindungen die Anschlussfahrt für 1 $ und muss nicht eneut den vollen Fahrpreis entrichten. Ein One Day Convenience Pass kostet 9 $ und gilt für bis zu acht Fahrten einer Person an einem Tag. Ein Weekly TransPass kostet 25,50 $ und gilt für bis zu 56 Fahrten. Mit einer Senior Key Card können Personen ab 65 Jahren in allen Nahverkehrsmitteln und Regionalbahnen innerhalb von Pennsylvania kostenlos fahren.

Ein wichtiger Umsteigepunkt ist die 5 15th Street 15th Street in der Enzyklopädie Wikipedia 15th Street im Medienverzeichnis Wikimedia Commons15th Street (Q4551050) in der Datenbank Wikidata (bzw. City Hall Station: beide U-Bahn-Linien, alle U-Straßenbahn-Linien, mehrere Buslinien). Hier kann man auch kostenlos von einer in die andere Linie umsteigen. Gleiches gilt für die 13th Street und die 30th Street, wo man jeweils kostenlos zwischen der Market-Frankford Line (U-Bahn) und der Straßenbahn umsteigen kann.

Für weiter außen gelegene Vororte gibt es zudem ein Regionalbahnnetz (SEPTA Regional Rail) mit 13 Linien und insgesamt 450 km Streckennetz. In den Regionalbahnen gelten eigene Tarife, je nachdem wie viele der vier Zonen durchfahren werden. Die dem historischen Zentrum am nächsten gelegene Haltestelle ist die 6 Jefferson Station Jefferson Station in der Enzyklopädie Wikipedia Jefferson Station im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJefferson Station (Q1900642) in der Datenbank Wikidata. Hier gibt es auch Umsteigemöglichkeiten zur blauen Linie der U-Bahn und verschiedenen Buslinien.

Nicht zur SEPTA gehört die U-Bahn-artige PATCO Speedline (im Plan rot), die Philadelphia mit der Nachbarstadt Camden (New Jersey) auf der anderen Seite des Delaware River verbindet. Sie wird von der Port Authority Transit Corporation betrieben, einem Joint-Venture der Staaten Pennsylvania und New Jersey. Umsteigemöglichkeit zwischen der PATCO Speedline und den beiden U-Bahn-Linien der SEPTA besteht an der 7 8th & Market 8th & Market in der Enzyklopädie Wikipedia 8th & Market im Medienverzeichnis Wikimedia Commons8th & Market (Q8255403) in der Datenbank Wikidata. Sie ist auch die nächstgelegene PATCO-Station zum historischen Zentrum.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Philadelphia ist eine der fußgängerfreundlichsten Großstädte der USA. Das gilt insbesondere für die zentralen Stadtteile (Center City) mit der Avenue of the Arts und den Vierteln rund um Rittenhouse Square, Washington Square und Logan Square.

Zudem gehört Philadelphia auch zu den fahrradfreundlicheren Städten in Nordamerika. Vor allem, wenn man die westlich der Innenstadt gelegenen Viertel wie Fitler Square, Powelton Village, Spruce Hill oder Cedar Park erkunden will, ist das Fahrrad das Mittel der Wahl.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Independence National Historical Park[Bearbeiten]

First Bank of the United States

1 Independence National Historical Park, zwischen Chestnut, Walnut, 2nd und 6th Street; Parkverwaltung und Bibliothek: 143 S 3rd St. Independence National Historical Park in der Enzyklopädie Wikipedia Independence National Historical Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIndependence National Historical Park (Q1190282) in der Datenbank Wikidata. Ein historisches Viertel, in dem man zu Fuß einige der bedeutendsten historischen Denkmäler der Stadt besuchen kann.

  • 2 Independence Hall, 520 Chestnut St (zwischen 5th und 6th Street). Independence Hall in der Enzyklopädie Wikipedia Independence Hall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIndependence Hall (Q390028) in der Datenbank Wikidata. Das Gebäude, in dem 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedet wurde. Details siehe unten. Unesco-Welterbestätten in Nordamerika
  • 3 Liberty Bell Center, 6th St, zwischen Market St und Chestnut St. Liberty Bell Center in der Enzyklopädie Wikipedia Liberty Bell Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLiberty Bell Center (Q390306) in der Datenbank Wikidata. Hier ist die Freiheitsglocke zu sehen, das berühmteste amerikanische Symbol für Freiheit und Demokratie.
  • 4 Congress Hall, 6th St & Chestnut St. Congress Hall in der Enzyklopädie Wikipedia Congress Hall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCongress Hall (Q917636) in der Datenbank Wikidata. Philadelphia war von 1790 bis 1800 Hauptstadt der USA. Das Parlament hatte damals in diesem Gebäude seinen Sitz.
  • 5 Second Bank of the United States, 420 Chestnut Street. Second Bank of the United States in der Enzyklopädie Wikipedia Second Bank of the United States im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSecond Bank of the United States (Q2263849) in der Datenbank Wikidata.
  • 6 Carpenters' Hall, 320 Chestnut Street. Carpenters' Hall in der Enzyklopädie Wikipedia Carpenters' Hall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCarpenters' Hall (Q1093592) in der Datenbank Wikidata.
  • 7 First Bank of the United States, 128 South 3rd Street. First Bank of the United States in der Enzyklopädie Wikipedia First Bank of the United States im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFirst Bank of the United States (Q934187) in der Datenbank Wikidata.
  • Überreste des 8 President's House, 524–30 Market Street. President's House in der Enzyklopädie WikipediaPresident's House (Q3402408) in der Datenbank Wikidata. Amtssitz der ersten beiden US-Präsidenten, George Washington und John Adams.

Independence Hall[Bearbeiten]

Independence Hall

Zwischen 1732 und 1756 als „State House“ von Philadelphia erbaut, bildet die Unabhängigkeitshalle eines der besten Beispiele für den sogenannten „Georgian Style“ und zeigt wie sich die Architektur Philadelphias zu diesem Zeitpunkt unmittelbar an England orientiert. Von 1776 bis 1783 (mit Ausnahme des Winters von 1777/78, als Philadelphia sich unter britischer Besatzung befindet) ist die „Independence Hall“ der Tagungsort des Zweiten Kontinentalkongresses. Im sogenannten „Assembly Room“ des Gebäudes wird 1775 George Washington zum Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee ernannt und am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung der USA verabschiedet. Im gleichen Raum einigt sich das neue Amerika 1777 auf das Aussehen seiner Flagge und entwirft 1787 die Verfassung des Landes.

Kein Besuch Philadelphias ist komplett ohne eine Führung durch die Independence Hall. Der Eintritt ist frei. Es ist jedoch ein sogenanntes „Time Ticket“ erforderlich, welches für den gleichen Tag ab 8:30 Uhr im Besucherzentrum Philadelphias erhältlich ist. Das Besucherzentrum liegt nur wenige Schritte entfernt an der Market Street, zwischen 5th und 6th Street.

Liberty Bell[Bearbeiten]

Liberty Bell

Als William Penn die Regierung Pennsylvanias kreiert, fördert er die Mitarbeit der Bürger bei der Gestaltung von Gesetzen. Er gibt außerdem jedem Bürger das Recht seine eigene Religion zu wählen. Die Kolonisten sind stolz die Freiheit, die Penn ihnen ermöglicht. 1751 bestellt der Sprecher der Pennsylvania Assembly eine neue Glocke für das State House. Er bittet um die Einprägung eines Bibelverses auf der Glocke: „Proclaim LIBERTY throughout all the Land unto all the inhabitants thereof“ (Verkünde Freiheit im ganzen Land für alle seine Bewohner). Als die offizielle Glocke des State House (heute Independence Hall) schlägt die Liberty Bell viele Male für öffentliche Verkündungen.

Die gesamte Geschichte und die Liberty Bell selbst lässt sich heute im sogenannten Liberty Bell Center besichtigen. Es befindet sich direkt gegenüber der Independence Hall. Der Eintritt ist frei.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 9 Christ Church, N. 2nd Street & Market Street. Christ Church in der Enzyklopädie Wikipedia Christ Church im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChrist Church (Q979481) in der Datenbank Wikidata. 1727-44 im georgianischen Stil erbaute Episkopalkirche, die als eines der schönsten erhaltenen Baudenkmäler aus dieser frühen Zeit gilt. Zu den berühmten Gemeindemitgliedern zählen Benjamin Franklin und George Washington.
  • 10 Old Pine Street Presbyterian Church, 412 Pine St. Old Pine Street Presbyterian Church in der Enzyklopädie Wikipedia Old Pine Street Presbyterian Church im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOld Pine Street Presbyterian Church (Q18151887) in der Datenbank Wikidata. Eine der ältesten Kirchen der Stadt, 1768 erbaut. In der Revolutionszeit erhielt sie den Beinamen "Church of the Patriots", da sich viele Gemeindeglieder für die Unabhängigkeit einsetzten, z. B. John Adams, der zweite Präsident der USA.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

City Hall
Benjamin Franklin Bridge
  • 11 City Hall, 1 Penn Square. City Hall in der Enzyklopädie Wikipedia City Hall im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCity Hall (Q1138183) in der Datenbank Wikidata. Monumentales Rathaus im neobarocken Stil, 1871–1901 erbaut nach einem Entwurf von Thomas Ustick Walter. Mit seinem 167 Meter hohen Turm, auf dessen Spitze eine Statue des Stadtgründers William Penn löste es das Ulmer Münster als damals höchstes Gebäude der Welt ab. Mit fast 700 Zimmern ist es das größte kommunale Verwaltungsgebäude der USA und eines der größten der Welt. Bis in die 1980er-Jahre galt die ungeschriebene Regel, dass kein Gebäude in der Stadt höher als die Hutspitze der William-Penn-State sein dürfte; deshalb wurde in Philadelphia erst spät mit dem Bau von Wolkenkratzern begonnen.
  • 12 Philadelphia Bourse. Philadelphia Bourse in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Bourse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Bourse (Q7182634) in der Datenbank Wikidata. Ehemaliges Gebäude der Rohstoffbörse. 1893–95 erbaut im Beaux-Arts-Stil nach einem Entwurf von G. W. & W. D. Hewitt, war es einer der ersten Stahlskelettbauten überhaupt. Für die Fassade wurde roter Sandstein aus Carlisle, Ziegel aus Pompeii und Terrakotta verwendet. Das Gebäude wurde 2016 renoviert, beherbergt Büros und im Erdgeschoss eine Lebensmittelabteilung.
  • 13 Wanamaker's, Juniper/Market St. Wanamaker's in der Enzyklopädie Wikipedia Wanamaker's im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWanamaker's (Q3503499) in der Datenbank Wikidata. 12-geschossiger Warentempel, 1902 erbaut im Neorenaissancestil. Das Wanamaker's war ein Vorreiter bei der Entwicklung des modernen Kaufhauses, beispielsweise wurden hier erstmals Preisschilder eingesetzt. Berühmt ist auch die aufwändige Weihnachtsdekoration und -beleuchtung. Im Erdgeschoss befindet sich eine gewaltige bronzene Adlerskulptur des deutschen Bildhauers August Gaul. Einheimische sagen "meet me at the eagle", wenn sie sich bei Wanamaker's treffen wollen. Außerdem verfügt das Warenhaus über die größte vollständig spielbare Orgel der Welt.
  • 14 The Bellevue-Stratford Hotel, 200 S. Broad Street. The Bellevue-Stratford Hotel in der Enzyklopädie Wikipedia The Bellevue-Stratford Hotel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThe Bellevue-Stratford Hotel (Q7716429) in der Datenbank Wikidata. Monumentales 19-geschossiges Hotelgebäude im Neorenaissancestil, 1904 erbaut nach einem Entwurf des Architekturbüros G.W. & W.D. Hewitt. Hier sind im Laufe der Jahre 15 US-Präsidenten, zahlreiche Monarchen und Staatschefs aus aller Welt, Filmstars und berühmte Schriftsteller abgestiegen. Heute werden nur noch die oberen acht Stockwerke als Hotel genutzt; darunter befinden sich Büros.
  • 15 Benjamin Franklin Bridge. Benjamin Franklin Bridge in der Enzyklopädie Wikipedia Benjamin Franklin Bridge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBenjamin Franklin Bridge (Q817485) in der Datenbank Wikidata. 1926 fertiggestellte Stahl-Hängebrücke über den Delaware River. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von 2.941 Metern. Die Benutzung mit dem PKW ist (in Fahrtrichtung West) gebührenpflichtig. Zu Fuß kann man die Brücke kostenfrei überqueren.

Denkmäler[Bearbeiten]

  • 16 Benjamin Franklins Grab, (Christ Church Burial Ground, 5th St & Arch St. Benjamin Franklins Grab in der Enzyklopädie Wikipedia Benjamin Franklins Grab im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBenjamin Franklins Grab (Q5108770) in der Datenbank Wikidata. Auf demselben Friedhof befinden sich die Gräber vier anderer Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung (u. a. Benjamin Rush) und weiterer Persönlichkeiten der frühen US-Geschichte, z. B. der Astronom Charles Mason.

Museen[Bearbeiten]

Zellenblock im Eastern State Penitentiary
National Constitution Center
Geschichte
  • 17 Eastern State Penitentiary, 2124 Fairmount Avenue (bei 22nd Street; Bus 7, 48: 22nd St & Fairmount Av). Eastern State Penitentiary in der Enzyklopädie Wikipedia Eastern State Penitentiary im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEastern State Penitentiary (Q489417) in der Datenbank Wikidata. Bedeutende historische Strafanstalt, in der u. a. Al Capone gesessen hat. Die Einrichtung ist heute ein Museum. Gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und spuken soll es hier obendrein. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 12, Kinder und Senioren ermäßigt.
  • 18 National Constitution Center, 525 Arch St, Independence Mall. National Constitution Center in der Enzyklopädie Wikipedia National Constitution Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNational Constitution Center (Q538275) in der Datenbank Wikidata. 2003 eröffnetes, modernes Museum mit einer Ausstellung über die Geschichte der amerikanischen Verfassung. Viele interaktive Exponate. Geöffnet: Mo-Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-18 Uhr, So 12-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 12 (Ermäßigung für Kinder und für Senioren; Sonderausstellungen teurer).
  • 19 Betsy Ross House, 239 Arch St. Betsy Ross House in der Enzyklopädie Wikipedia Betsy Ross House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBetsy Ross House (Q4898326) in der Datenbank Wikidata. Das Wohnhaus der berühmten Amerikanerin, die die erste Stars-and-Stripes-Flagge genäht hat. Heute ein Museum.
  • 20 University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology (Penn Museum), 3260 South Street (auf dem Campus der University of Pennsylvania; Regional Rail: University City). University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology in der Enzyklopädie Wikipedia University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUniversity of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology (Q1285902) in der Datenbank Wikidata. Museum mit einer umfangreichen Sammlung kulturgeschichtlicher Exponate aus Ägypten, Mesopotamien, Mesoamerika und China. Geöffnet: Di-Sa 10-16.30 Uhr, So 13-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 10 (Ermäßigung für Kinder und für Senioren).
  • 21 Edgar Allan Poe National Historic Site, 532 N 7th St. Edgar Allan Poe National Historic Site in der Enzyklopädie Wikipedia Edgar Allan Poe National Historic Site im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEdgar Allan Poe National Historic Site (Q1092659) in der Datenbank Wikidata. Wohnhaus, in dem kurze Zeit der Schriftsteller Edgar Allan Poe residierte. Von mehreren Poe-Wohnhäusern in Philadelphia ist es das einzige, das erhalten geblieben ist. Beerdigt liegt Poe übrigens in Baltimore.
  • 22 Independence Seaport Museum, 211 S. Columbus Blvd. Independence Seaport Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Independence Seaport Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIndependence Seaport Museum (Q1661071) in der Datenbank Wikidata. Erstklassiges Museum mit Ausstellungen zur Geschichte der Seefahrt. Zum Museum gehört die USS Olympia, ein Kreuzer, der von 1895 bis 1922 für die US-Marine im Dienst war und im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 12 (Kinder $ 7, Senioren $ 10).
  • 23 Franklin Court, 314-322 Market St. Franklin Court in der Enzyklopädie Wikipedia Franklin Court im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFranklin Court (Q15961550) in der Datenbank Wikidata. Museum mit einer Ausstellung über das Leben und die Erfindungen von Benjamin Franklin.
  • 24 National Museum of American Jewish History, 55 N 5th St, Independenca Mall East. National Museum of American Jewish History in der Enzyklopädie Wikipedia National Museum of American Jewish History im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNational Museum of American Jewish History (Q6974449) in der Datenbank Wikidata. Museum mit vielseitigen Ausstellungen über die Geschichte der Juden in den Vereinigten Staaten. Geöffnet: Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 10-15 Uhr, So 12-17 Uhr. Sa geschlossen.
  • 25 Powel House, 244 S 3rd St. Powel House in der Enzyklopädie Wikipedia Powel House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPowel House (Q7236047) in der Datenbank Wikidata. Im georgianischen Stil erbautes historisches Wohnhaus, dessen opulent eingerichtetes Inneres besichtigt werden kann.
Philadelphia Museum of Art
Lokomotive Typ Baldwin 60000 im Franklin Institute
Kunst
  • 27 Philadelphia Museum of Art, 26th Street & Benjamin Franklin Parkway (Bus 32 "Pennsylvania Av & 24th St" oder Bus 38 "Art Museum Dr & Kelly Dr"). Philadelphia Museum of Art in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Museum of Art im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Museum of Art (Q510324) in der Datenbank Wikidata. Eines der größten Kunstmuseen der USA. Auf der Treppe vor dem Museum vollführte der Boxer Rocky im gleichnamigen Film seinen berühmten Jubellauf. Geöffnet: Di-So 10-17 Uhr, Fr bis 20 Uhr. Preis: Eintritt $ 16, Ermäßigung für Senioren und für Kinder.
  • 28 Rodin Museum, Franklin Parkway & 22nd St. Rodin Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Rodin Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRodin Museum (Q1321619) in der Datenbank Wikidata. Der amerikanische Kinounternehmer Jules Mastbaum hat in den 1920er Jahren eine der umfangreichsten Sammlungen von Arbeiten des französischen Bildhauers erworben.
  • 29 Rosenbach Museum and Library, 2008-2001 Delancey Place. Rosenbach Museum and Library in der Enzyklopädie Wikipedia Rosenbach Museum and Library im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRosenbach Museum and Library (Q1135243) in der Datenbank Wikidata. Die in zwei historischen Wohnhäusern untergebrachte Privatsammlung der Brüder Rosenbach, die bedeutende Händler und Sammler seltener Bücher, Manuskripte und Kunstwerke waren. Geöffnet: Di-So 10-17 Uhr (Mi bis 20 Uhr). Preis: Eintritt $ 10 (Ermäßigung für Kinder und für Senioren).
Wissenschaft und Technik
  • 30 Mütter Museum, 19 S 22nd St. Mütter Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Mütter Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMütter Museum (Q1569444) in der Datenbank Wikidata. Sehenswertes medizingeschichtliches Museum. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr. Preis: Eintritt $14 (Kinder und Senioren $ 10).
  • 31 Franklin Institute, 20th St & Benjamin Franklin Parkway. Franklin Institute in der Enzyklopädie Wikipedia Franklin Institute im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFranklin Institute (Q339484) in der Datenbank Wikidata. Großes naturwissenschaftliches Museum mit Sonderausstellungen und Imax-Kino. Geöffnet: täglich 9.30-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 14,75 (Kinder $ 12, Senioren $ 13,75).
  • 32 Please Touch Museum, Memorial Hall, Fairmount Park, 4231 Avenue of the Republic (Bus 38 "Concourse Dr & E Rd"). Please Touch Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Please Touch Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlease Touch Museum (Q7204253) in der Datenbank Wikidata. Naturwissenschaftliches Museum für Familien mit Kindern. Gilt als äußerst unterhaltsam. Geöffnet: Mo-Sa 9-17 Uhr (im Sommer Do bis 20 Uhr), So 11-17 Uhr. Preis: Eintritt $ 15 (keine Kinderermäßigung).

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Elfreth's Alley
  • 33 Elfreth's Alley, 2nd St, zwischen Race und Arch. Elfreth's Alley in der Enzyklopädie Wikipedia Elfreth's Alley im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsElfreth's Alley (Q3050836) in der Datenbank Wikidata. Die älteste erhaltene Wohnstraße von Philadelphia (1702).

Parks[Bearbeiten]

Fairmount Park
  • 34 Fairmount Park (Tram 15 oder Bus 32). Fairmount Park in der Enzyklopädie Wikipedia Fairmount Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFairmount Park (Q2739335) in der Datenbank Wikidata. Riesiger Stadtpark (830 Hektar – mehr als doppelt so groß wie der New Yorker Central Park oder der Englische Garten in München) auf beiden Seiten des Schuylkill River. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich einige Villen aus dem 17., 18. und frühen 19. Jahrhundert wie Mount Pleasant, Strawberry Mansion und Lemon Hill sowie Skulpturen wie ein Reiterstandbild des Generals Ulysses S. Grant von Daniel Chester French (dem Schöpfer der Lincoln-Statue in Washington), einer Kopie der Florentiner Medici-Löwen oder die moderne Stahlplastik Iroquois von Mark di Suvero. Davon abgesehen gibt es zahlreiche Picknick-, Tennis-, Baseball- und Spielplätze sowie weitläufige Wege zum Spazieren, Joggen und Radfahren.
  • 35 Philadelphia Zoo, Fairmount Park (Tram 15 "Girard Av & 34th St"). Philadelphia Zoo in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Zoo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Zoo (Q3082266) in der Datenbank Wikidata. Der älteste Zoo der Vereinigten Staaten. Mehr als 1.300 Tiere auf 170.000 m². Geöffnet: täglich 9.30-17 Uhr (im Winter bis 16 Uhr). Preis: Eintritt $ 18 (Kinder bis 11 Jahre $ 15).
  • 36 Rittenhouse Square. Rittenhouse Square in der Enzyklopädie Wikipedia Rittenhouse Square im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRittenhouse Square (Q7336808) in der Datenbank Wikidata. Einer der fünf ursprünglichen Parks, die der Stadtgründer William Penn Ende des 17. Jahrhunders anlegen ließ. Er gilt als eine der der schönsten öffentlichen Grünflächen der USA und ist Mittelpunkt der nobelsten Wohnlage von Philadelphia.
  • 37 John Heinz National Wildlife Refuge at Tinicum, 86th Street & Lindbergh Boulevard (12 km südwestlich des Stadtzentrums; Bus 37, 108 "84th St & Lindbergh Blvd"). John Heinz National Wildlife Refuge at Tinicum in der Enzyklopädie Wikipedia John Heinz National Wildlife Refuge at Tinicum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJohn Heinz National Wildlife Refuge at Tinicum (Q6238545) in der Datenbank Wikidata. Stadtnahes Naturschutzgebiet (Sumpf) mit Wanderwegen und wundervollen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Gilt als erstklassige Sehenswürdigkeit.
  • 38 Morris Arboretum, 100 E. Northwestern Ave (23 km nordwestlich des Stadtzentrums; Bus L, 97 "Germantown Av & Hillcrest Av"). Morris Arboretum in der Enzyklopädie Wikipedia Morris Arboretum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMorris Arboretum (Q6913592) in der Datenbank Wikidata. Geöffnet: täglich 10-14, am Wochenende bis 17 Uhr. Im Frühjahr und Herbst veränderte Öffnungszeiten. Preis: Eintritt $ 14 (Kinder $ 7, Senioren $ 12.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 39 SS United States. SS United States in der Enzyklopädie Wikipedia SS United States im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSS United States (Q1545509) in der Datenbank Wikidata. Der legendäre Ozeanriese – bis heute Trägerin des Blauen Bandes als schnellster Dampfer auf der Transatlantikroute – ist seit 1996 außer Dienst und im Hafen von Philadelphia aufgelegt. Diverse Pläne, sie entweder wieder als Passagierschiff in Betrieb zu nehmen oder als Museumsschiff umzunutzen, haben sich sämtlich aus Kostengründen zerschlagen, sodass demnächst die Verschrottung droht.
  • 1 Germantown, entlang der Germantown Avenue (ca. 11 km nördlich des Stadtzentrums; erreichbar mit Buslinie 23). Germantown in der Enzyklopädie Wikipedia Germantown im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGermantown (Q5148322) in der Datenbank Wikidata. 1683 von Glaubensflüchtlingen (Mennoniten und Quäker) aus der Gegend von Krefeld gegründete Siedlung. Germantown gilt als Geburtsort der amerikanischen Anti-Sklaverei-Bewegung, da eine Gruppe von Quäkern hier bereits 1688 eine Petition verfasste, die Sklaverei aus religiösen Gründen verurteilte. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg fand hier 1777 eine Schlacht statt. Es gibt noch einige Gebäude aus der Kolonialzeit des 18. Jahrhunders zu sehen. Dazu gehören das Germantown White House (5442 Germantown Ave), das 1690 begonnene Wyck House (6026 Germantown Ave) und die im georgianischen Stil gehaltene Villa Cliveden des Juristen Benjamin Chew (6401 Germantown Ave).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Lincoln Financial Field, Heimstätte der Philadelphia Eagles
Spieler der Philadelphia 76ers
Spiel der Phillies im Citizens Bank Park

Stadtrundgänge und -fahrten[Bearbeiten]

  • City Food Tours. Serie geführter Besichtigungstouren mit kulinarischem Schwerpunkt. Gilt unter Eingeweihten als die Top-Attraktion der Stadt.

Sport[Bearbeiten]

Philadelphia hat Teams in den vier großen Profi-Sportligen der USA:

  • Philadelphia Eagles. Philadelphia Eagles in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Eagles im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Eagles (Q219714) in der Datenbank Wikidata. Eines der ältesten American-Football-Teams in der NFL (seit 1933), vierfacher Ligameister, Gewinner des Super Bowls (2017), Erzrivale der New York Giants.
  • Philadelphia 76ers („Sixers“). Philadelphia 76ers in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia 76ers im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia 76ers (Q138089) in der Datenbank Wikidata. Basketballteam in der NBA, dreifacher Meister, aber seit den 1980er-Jahren nur einmal im Finale.
  • Philadelphia Phillies. Philadelphia Phillies in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Phillies im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Phillies (Q650840) in der Datenbank Wikidata. Baseballteam in der MLB. Das älteste unter den Spitzenteams der Stadt besteht seit 1883 und ist seither in der National League präsent. Zwei World-Series-Titel.
  • Philadelphia Flyers. Philadelphia Flyers in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Flyers im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Flyers (Q192083) in der Datenbank Wikidata. Eishockeyteam in der NHL. Gewann in den 1970er-Jahren zweimal den Stanley Cup.

Die drei größten Sportstätten der Stadt befinden sich im Sports Complex im Süden Philadelphias. Sie sind mit der Broad Street Line (orange Linie) der U-Bahn erreichbar. Die Station hieß ursprünglich Pattison (und wird umgangssprachlich immer noch so genannt), die Namensrechte an der Haltestelle wurden aber verkauft und seit 2018 heißt sie NRG.

  • 1 Lincoln Financial Field. Lincoln Financial Field in der Enzyklopädie Wikipedia Lincoln Financial Field im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLincoln Financial Field (Q1052370) in der Datenbank Wikidata. Footballstadion mit Platz für fast 70.000 Zuschauer, Heimspielstätte der Philadelphia Eagles. Wird auch für Großkonzerte von Pop- und Rockstars (Bruce Springsteen, Rolling Stones, Taylor Swift usw.) genutzt.
  • 2 Citizens Bank Park. Citizens Bank Park in der Enzyklopädie Wikipedia Citizens Bank Park im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCitizens Bank Park (Q912770) in der Datenbank Wikidata. Baseballstadion der Philadelphia Phillies mit über 43.000 Plätzen. Der Besuch eines Spiels ist ein Erlebnis. Neben Baseballspielen wird es auch für Großkonzerte (z. B. Billy Joel, Bruce Springsteen, Elton John) genutzt.
  • 3 Wells Fargo Center. Wells Fargo Center in der Enzyklopädie Wikipedia Wells Fargo Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWells Fargo Center (Q818735) in der Datenbank Wikidata. Mehrzweckhalle mit rund 20.000 Zuschauerplätzen. Hier finden Basketballspiele der Philadelphia 76ers, Eishockeyspiele der Philadelphia Flyers, Arena-Football-Spiele der Philadelphia Soul, WWE-Wrestlingkämpfe, aber auch Konzerte und Parteiversammlungen statt.

Kultur[Bearbeiten]

Sinfoniekonzert des Philadelphia Orchestra in der Verizon Hall
Opernsaal der Academy of Music

Der 3 Meilen (4,6 km) lange Abschnitt der Broad Street zwischen Cecil B. Moore Avenue im Norden und Washington Avenue im Süden – also beiderseits des Rathauses – wird als Avenue of the Arts – tituliert. Hier reihen sich zahlreiche Theater und andere Kultureinrichtungen aneinander. Besonders hoch ist die Dichte an Theatern im Abschnitt südlich des Rathauses. Dort gibt es auch viele Restaurants und Bars, um vor bzw. nach dem Theaterbesuch auch etwas für das leibliche Wohl zu tun.

  • 4 Philadelphia Orchestra. Philadelphia Orchestra in der Enzyklopädie Wikipedia Philadelphia Orchestra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPhiladelphia Orchestra (Q659181) in der Datenbank WikidataPhiladelphia Orchestra auf FacebookPhiladelphia Orchestra auf Twitter. Eines der "Big Five" unter den amerikanischen Sinfonieorchestern, gegründet 1900. Konzerte im Kimmel Center for the Performing Arts.
  • 5 Kimmel Center for the Performing Arts, 300 South Broad Street (BSL: Walnut–Locust; Bus 4: Broad St & Spruce St). Kimmel Center for the Performing Arts in der Enzyklopädie Wikipedia Kimmel Center for the Performing Arts im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKimmel Center for the Performing Arts (Q3196907) in der Datenbank Wikidata. Kulturzentrum mit zwei Sälen: In der großen Verizon Hall konzertieren das Philadelphia Orchestra sowie Peter Nero und die Philly Pops (Orchesterbearbeitungen von Jazz, Swing, Blues und Broadwaysongs); im kleineren Perelman Theater treten die Philadelphia Dance Company (Phildanco), die Opera Philadelphia und die Philadelphia Chamber Music Society auf.
  • 6 Merriam Theater, 250 South Broad Street (BSL: Walnut–Locust; PATCO: 12–13th & Locust). Merriam Theater in der Enzyklopädie WikipediaMerriam Theater (Q6820058) in der Datenbank Wikidata. Seit 1918 bespieltes Theater; Auftritte von tourenden Broadway-Truppen.
  • 7 Academy of Music, 240 South Broad Street (BSL: Walnut–Locust; Bus: Broad St & Locust St). Academy of Music in der Enzyklopädie Wikipedia Academy of Music im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAcademy of Music (Q337337) in der Datenbank Wikidata. Ältestes Opernhaus der USA, seit der Eröffnung 1857 ununterbrochen in Betrieb. Spielstätte des Pennsylvania Ballet und der Opera Philadelphia.
  • 8 Metropolitan Opera House (Met Philadelphia), 858 N. Broad Street, Philadelphia, PA 19130 (BSL: Girard; Tram 15: Girard Av & Broad St; Bus 4, 16: Broad St & Poplar St). Metropolitan Opera House in der Enzyklopädie Wikipedia Metropolitan Opera House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMetropolitan Opera House (Q6825168) in der Datenbank Wikidata. Traditionsreiches Opernhaus, eröffnet 1908. Heute finden hier keine Opernvorstellungen, sondern Konzerte statt.
  • 9 Walnut Street Theatre, 825 Walnut Street (Ecke S 9th St, nähe Washington Square). Walnut Street Theatre in der Enzyklopädie Wikipedia Walnut Street Theatre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWalnut Street Theatre (Q7963680) in der Datenbank Wikidata. Traditionsreiches Theater in einem klassizistischen Gebäude von 1809.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Reading Terminal Market, 12th & Arch (SEPTA Regional Rail: Jefferson Station; Metro (MFL): 11th St oder 13th St). Reading Terminal Market in der Enzyklopädie Wikipedia Reading Terminal Market im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsReading Terminal Market (Q7300572) in der Datenbank Wikidata. Straßenmarkt, auf dem lokale Erzeugnisse verkauft werden. Gilt als eine der attraktivsten Einkaufsmöglichkeiten der Stadt. Geöffnet: Mo-Sa 9-17 Uhr.

Küche[Bearbeiten]

Philadelphias Stadtspezialität und somit fast überall zu bekommen, ist das Philly Cheesesteak, dünne gebratene Rindfleischstreifen mit Zwiebeln und Käse in einem aufgeschnittenen Weißbrot.

Günstig[Bearbeiten]

  • City Tavern Restaurant, 138 South 2nd St at Walnut St, Philadelphia, PA 19106. Tel.: +1 215-413-1443. Geöffnet: Mo – Do 11.30 – 21.00 Uhr, Fr + Sa 11.30 – 22.00 Uhr, So 11.30 – 20.00 Uhr.
  • The Pizza Shack, 1500 W Porter St, Philadelphia, PA 19145. Tel.: +1 215-463-3455. Geöffnet: Mo – Do 11.00 – 23.00 Uhr, Fr + Sa 11.00 – 0.00 Uhr, So 12.00 – 22.00 Uhr.

Mittel[Bearbeiten]

  • Louie Louie, 3611 Walnut St, Philadelphia, PA 19104. Tel.: +1 267-805-8585. Geöffnet: Mo – Fr 11.30 – 22.00 Uhr, Sa 10.00 – 22.00 Uhr, So 10.00 – 21.00 Uhr.
  • Bistro Romano, 120 Lombard St, Philadelphia, PA 19147. Tel.: +1 215-925-8880. Geöffnet: Mo – Do 16.30 – 22.00 Uhr, Fr + Sa 16.30 – 23.00 Uhr, So 16.00 – 21.00 Uhr.
  • Koto Sushi, 719 Sansom St, Philadelphia, PA 19106. Tel.: +1 267-239-2250. Geöffnet: Mo – Do 11.00 – 22.00 Uhr, Fr + Sa 11.00 – 23.00 Uhr, So 0.00 – 22.00 Uhr.
  • Barbuzzo, 110 S 13th St, Philadelphia, PA 19107. Tel.: +1 215-546-9300. Geöffnet: Mo – Sa 12.00 – 15.00 Uhr + 17.00 – 0.00 Uhr, So 17.00 – 0.00 Uhr.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Vedge, 1221 Locust St, Philadelphia, PA 19107. Tel.: +1 215-320-7500. Geöffnet: So – Do 17.00 – 22.00 Uhr, Fr + Sa 17.00 – 23.00 Uhr.
  • Butcher and Singer, 1500 Walnut St, Philadelphia, PA 19102. Tel.: +1 215-732-4444. Steakhaus. Geöffnet: Mo – Do 11.30 – 14.30 Uhr + 17.00 – 22.00 Uhr, Fr 11.30 – 14.30 Uhr + 17.00 – 23.00 Uhr, Sa 17.00 – 23.00 Uhr, So 16.00 – 22.00 Uhr.
  • Talula's Garden, 210 W Washington Square, Philadelphia, PA 19106. Tel.: +1 215-592-7787. Geöffnet: Mo – Do 17.00 – 22.00 Uhr, Fr + Sa 17.00 – 23.00 Uhr, So 10.00 – 14.00 Uhr + 17.00 – 22.00 Uhr.
  • Bibou, 1009 South 8th Street, Philadelphia, PA 19147. Tel.: +1 215-965-8290. Französisches Restaurant. Geöffnet: Mi – Sa 17.30 – 21.00 Uhr, So – Di geschlossen.
  • The Capital Grille, 1338-46 Chestnut Street, Philadelphia, PA 19107. Tel.: +1 215-545-9588. Geöffnet: Mo – Fr 11.30 – 23.00 Uhr, Sa 16.30 – 23.00 Uhr, So 16.00 – 21.00 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Bridgewater's Pub, 30th Street Station, Philadelphia, PA 19104. Tel.: +1 215-387-4787. Geöffnet: Mo – Sa 11.30 – 0.00 Uhr, So 11.30 – 21.00 Uhr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 2 The Bellevue Hotel, 200 South Broad St. (Metro (BSL): Walnut-Locust). Tel.: +1 215-893-1234. The Bellevue Hotel in der Enzyklopädie Wikipedia The Bellevue Hotel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThe Bellevue Hotel (Q7716429) in der Datenbank Wikidata. Vier-Sterne-Hotel der Hyatt-Kette. Das denkmalgeschützte 19-geschossige Haus aus dem Jahr 1904 ist eines der traditionsreichsten Hotels der Stadt. Das Rathaus sowie mehrere Theater und Kultureinrichtungen sind nur wenige hundert Meter entfernt.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Im Wharton State Forest
  • 10 Clementon Park & Splash World, Clementon, NJ (30 km südwestlich von Philadelphia). Clementon Park & Splash World in der Enzyklopädie Wikipedia Clementon Park & Splash World im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsClementon Park & Splash World (Q5131502) in der Datenbank Wikidata. Einer der ältesten noch betriebenen Freizeitparks der USA. Angeschlossen ist ein Wasserpark.
  • 40 Wharton State Forest, bei Hammonton NJ (40 km südöstlich von Philadelphia). Wharton State Forest in der Enzyklopädie Wikipedia Wharton State Forest im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWharton State Forest (Q4259726) in der Datenbank Wikidata. Fast 500 km² großes, kaum berührtes Waldgebiet. Teil der unter Naturschutz stehenden Ökosystems pine barrens („Kiefernödnis“) entlang der Atlantikküste von New Jersey. Die Natur ist jedoch weit vielfältiger als diese Bezeichnung vermuten lässt; so kommen hier auch Orchideenarten und fleischfressende Pflanzen vor. Im Wald kann man wandern, Kanu fahren und campen.
Longwood Gardens
  • 41 Longwood Gardens, Kennett Square (50 km westlich). Longwood Gardens in der Enzyklopädie Wikipedia Longwood Gardens im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLongwood Gardens (Q1129930) in der Datenbank Wikidata. Sehr gepflegter botanischer Garten, dessen Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht.
  • Wilmington (Delaware), 50 km südwestlich (20 Minuten mit der Bahn), größte Stadt in Delaware, 1638 von schwedischen Siedlern gegründet, schwedische Kirche von 1699, bedeutende Kunstsammlung im Delaware Art Museum. Am Stadtrand befindet sich das Nemours Estate, ein schlossartiges Landhaus mit französischem Barockgarten.
  • Trenton (New Jersey), 50 km nordöstlich (halbe Stunde mit der Bahn), Hauptstadt von New Jersey mit State House (Parlaments- und Regierungsgebäude von 1790)
  • Princeton (New Jersey), 70 km nordöstlich, Sitz einer der renommiertesten Universitäten der USA mit historischen Unigebäuden, Kunstmuseum, Albert-Einstein-Haus
  • Reading (Pennsylvania), 95 km nordwestlich, Eisenbahn-Pionierstadt und Hochburg der Brezeln
  • Atlantic City (New Jersey), 100 km südöstlich, Seebad am Atlantik, bekannt für seine Casinos und Freizeitparks
  • Ephrata (Pennsylvania), 110 km nordwestlich, Zentrum des Siedlungsgebiets der Amischen
  • Harrisburg (Pennsylvania), 170 km westlich (1:45 Std mit der Bahn), Hauptstadt von Pennsylvania, das Staatskapitol ist dem Petersdom in Rom nachempfunden.
  • New York City (150 km nordöstlich) ist mit dem Acela Express in 1:10 Std. erreichbar.
  • Baltimore (160 km südwestlich) erreicht man mit dem Acela Express in einer Stunde, Washington, D.C. (220 km südwestlich) in 1½ Stunden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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