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Guanajuato (Stadt)

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Guanajuato
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Guanajuato ist eine Stadt in Zentralmexiko mit zirka 184.239 Einwohnern. Sie ist Verwaltungssitz des Municipio Guanajuato und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates.

Guanajuato ist eine der legendären Silberstädte Mexikos, die einen Teil des spanischen Reichtums in der frühen Neuzeit begründeten. Das Stadtbild zeichnet sich durch sehr viel Architektur aus kolonialer Zeit, sowie enge und verwinkelte Straßen aus. Seit 1988 ist die Stadt Weltkulturerbe.

Karte von Guanajuato (Stadt)

Hintergrund[Bearbeiten]

Die guten landwirtschaftliche Bedingungen und Bodenschätze im nördlichen Hochland zogen bereits früh spanische Siedler an, trotz feindlich gesinnter Chichimeken. Eventuell siedelten bereits 1539 Viehzüchter im Tal von Guanajuato. Der taraskische Name Guanajuato stammt von einem gleichnamigen Fluss und bedeutet Froschhügel. Wahrscheinlich wurden das erste Silbervorkommen 1552 durch eine Militärpatrouille entdeckt, weshalb zwei Jahre später auf dem Cuarto-Hügel eine kleine Garnison errichtet wurde, auch um die von Mexiko-Stadt kommende Straße abzusichern.

1557, als schließlich Teile der größten Minerallagerstätte, der San-Barnabé-Ader, entdeckt wurde, setzte ein Ansturm von Prospektoren und Arbeitern indigener Abstammung ein. 1558 gingen die Melado- und die Rayas-Mine in Betrieb. 1559 setzte der Vizekönig Perafán de Rivera als juez und superintendente von Guanajuato ein, um Streitigkeiten zwischen lokalen Amtsträgern über die Verwaltungshoheit über das aus verstreuten Minen und Erzmühlen bestehende Bergwerkscamp zu klären. Die Gemeinde nannte sich nun Santa Fe y Real de Minas de Guanajuato. Die Garnison auf dem Cuarto-Hügel diente als Verwaltungssitz und war auch zur Abwehr von gelegentlichen Angriffen der Chichimeken, die bis zu deren Sesshaftwerdung 1590 erfolgten, wichtig. 1560–1565 wurde die erste Kirche als Teil des Hospitalbereiches errichtet.

1570 zählte Vizekönig Martín Enríquez de Almansa ungefähr 600 spanische Minenbesitzer. Im Jahr darauf ließ er im Bajío, einer weiter südlich gelegenen fruchtbaren Ebene, die Stadt Celaya gründen, um Guanajuato mit landwirtschaftlichen Produkten zu versorgen. 1574 wurde Celaya zur alcaldía mayor, einer Gemeinde mit eigener Verwaltung. Um 1600 lebten 4000 Menschen in der Siedlung. Einerseits wurden in der Folgezeit weitere Verwaltungsgebäude errichtet, andererseits sank die Silberförderung, wegen erschöpfter Vorkommen, überfluteter Minen, Geldmangels und der chaotischen Abbaumethoden, bei denen große Teile des abgebauten Erzes von den angeheuerten Gräbern unterschlagen wurden. 1639 gab es nur noch 85 spanische Grundeigentümer. Erst durch den ab 1663 errichteten Konvent der Franziskaner entstand eine Art Stadtkern. 1671 begann die Errichtung einer großen Hauptkirche, der heutigen Basílica Colegiata de Nuestra Señora de Guanajuato, und einer Kapelle im Jahr darauf. Im Oktober 1679 erhielt Guanajuato zunächst vorläufig den Status einer Stadt.

Es war zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit 65.000 Einwohnern nach Havanna und Mexiko-Stadt die drittgrößte Stadt der westlichen Hemisphäre.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Aeropuerto Internacional de Guanajuato (IATA CodeBJX) liegt knapp 50 km nordwestlich von Guanajuato in der Nähe der Stadt Leon. Es gibt keine Busverbindung zwischen Flughafen und der Stadt Guanajuato, so dass man auf Taxi, Mietwagen oder eine komplizierte Verbindung mit mehrfachen Umsteigen mit örtlichen Überlandbussen zurückgreifen muss.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Ist von Mexiko-Stadt aus möglich von der Central del Norte. Dies sind klimatisierte Reisebusse mit hoher Qualität mit annehmbaren Preisen.

Der Busbahnhof liegt einige Kilometer ausserhalb an der Carretera 110 D. Von dort pendelt ein Stadtbus in die Innenstadt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Ein sehenswertes Gebäude aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Universidad de Guanajuato. Daneben gibt es zahlreiche Kirchen aus der Kolonialzeit – wie zum Beispiel die Kathedrale am Plaza de la Paz – sowie mehrere Theater, von denen das von Antonio Rivas Mercado erbaute Teatro Juarez im Zentrum der Stadt am bekanntesten ist. An den beim Kampf um die noch gut erhaltene Alhóndiga de Granaditas berühmt gewordenen Volkshelden El Pípila wird durch eine große Statue aus dem Jahr 1939 auf einem Hügel über der Stadt erinnert.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

- Museo de las Momias (Mumienmuseum)

- Alhóndiga de Granaditas

- Museo Casa Diego Riviera

- Don Quixote Museum

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Als Höhepunkt des Jahres gilt das Festival Internacional Cervantino, ein dreiwöchiges, jeden Oktober seit 1972 stattfindendes Festival, das als Ventana Cultural de México („kulturelles Fenster von Mexiko“) bezeichnet wird. Mehr als 2000 Künstler der Genres Theater, Oper, Musik und Tanz aus aller Welt treten hier auf.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von vor allem präkolumbischen und spanischen, aber auch französischen, arabischen und karibischen Traditionen aus. Mais, Bohnen, (milde) Chilis, Früchte und bestimmte Gemüsesorten spielen eine dominante Rolle. Es gibt in Mexiko verschiedene Regionalküchen, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Im Norden herrscht der Einfluss der spanischen Küche vor, während sich im Süden die indigene Küche stärker erhalten hat. Die mexikanische Küche wird als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

https://www.casavaladez.com

http://www.guanajuatoesparati.com/lasmercedes

https://www.restaurantelavirgendelacueva.com

https://www.villamariacristina.com/teresita-restaurant

Nachtleben[Bearbeiten]

https://www.grill.com.mx

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

https://www.villamariacristina.com

http://www.casadelrector.com

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Stadt ist relativ sicher. Sie ist touristisch gut erschlossen, wenn auch hauptsächlich vom heimischen mexikanischen Tourismus. Desweiteren gibt es keine richtigen Slums wie in Mexiko-Stadt. Es gibt ein reges Nachtleben der Bewohner, sodass man sich auch nachts auf den Straßen sicher bewegen kann. Prostitution ist wenig wenn nicht sogar gar nicht vorhanden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Nachts nicht in die höhergelegenen engen Straßen laufen!

Ausflüge[Bearbeiten]

- San Miguel de Allende (ca. 1,5h)

- Leon (ca. 1h)

- Dolores Hidalgo (ca. 1,5h)

- Christo Rey Statue (ca. 0,5h)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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