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Lima

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Lima
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Lima ist die Hauptstadt von Peru. Mit etwa 8,89 Millionen Einwohnern ist Lima auch die größte Stadt des Landes. Mit der Hafenstadt Callao (1,01 Mio. Einwohner) ist Lima zusammengewachsen, so dass die Metropolregion Lima die 10-Millionenmarke im Jahre 2015 überschritten haben dürfte.

Stadtteile[Bearbeiten]

neben der Altstadt, Cercado de Lima, gibt es noch

  • San Isidro, die Gartenstadt zwischen Altstadt und
  • Lince, Mittelschichtviertel zwischen San Isidro und der Altstadt mit vielen Hotels
  • Miraflores, das moderne Zentrum.
  • Barranco, Künstlerviertel

Hintergrund[Bearbeiten]

Seitenaltar der Kathedrale

Die Altstadt von Lima zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Aeropuerto Internacional Jorge Chávez ist der internationale Flughafen von Lima, er liegt in der angrenzenden Hafenstadt Callao 12 km nordwestlich von Lima, direkt am Pazifischen Ozean. Verbindungen zur Stadt bestehen nur per Bus oder Taxi. Der Flughafen wird von einer Reihe internationaler Fluggesellschaften angeflogen. Direktflüge von Deutschland gibt es derzeit nicht, Umsteigeverbindungen von den größten Deutschen Städten wie Frankfurt, Hamburg, Berlin, München etc. existieren beispielsweise über Madrid, Amsterdam, Paris, Bogota, Atlanta oder São Paulo. Daneben spielt der Flughafen eine wichtige Rolle als nationales Drehkreuz.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Lima wird von allen Großstädten (außer Iquitos) Perus teilweise mehrmals täglich von verschiedenen Busgesellschaften angefahren.

International wird Lima z. B. von dem Busunternehmen Cruz del Sur mehrmals wöchentlich von Buenos Aires, Santiago de Chile, Bogota und Quito angefahren. Ob eine teils dreitägige Anreise sinnvoll ist, muss man sich überlegen. Bei einem Fahrpreis von fast S./900 (von Buenos Aires) ist das Flugzeug mit Sicherheit die bessere Alternative.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Lima liegt an der Panamericana.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

U-Bahn[Bearbeiten]

Seit 2003 verfügt Lima mit der Metro de Lima über eine erste, wenn auch noch kurze Stadtbahnlinie. Sie verkehrt täglich von 6 - 22 Uhr mit einer Frequenz von 6-10 Minuten (Mo-Fr), 10 Minuten (Sa) bzw. 14 Minuten (So).

Bus[Bearbeiten]

Seit Ende 2014 wurde zwischen den Stadtteilen Miraflores und Rimac ein Bussytem eingerichtet, den sogenannten Corredor Azul. Dadurch hat sich auch für Touristen die Fahrt von Miraflores in die Altstadt von Lima sehr vereinfacht. Die blauen Busse verkehren im Minutentakt und beginnen in Miraflores an der Av. Larco. Die Linie verläuft über die komplette Avenida Arequipa, Avenida Wilson, Avenida Tacna und Avenida Alcazar in Rimac. Es bestehen die Linien 301, 302, 303 und 306. Es wird allerdings unterwegs an unterschiedlichen Haltestellen gehalten und nicht alle Linien bedienen die komplette Strecke. Eine Einzelfahrt kostet S./1,20 (Stand 2016) und die Fahrkarten werden direkt beim Busfahrer gekauft. Es werden die Stadtteile San Isidro, Lince und Lima durchquert.

Taxi[Bearbeiten]

Es verkehren unzählige Taxis in Lima. Der Fahrpreis wird zu Beginn der Fahrt ausgemacht. Sollte der Taxifahrer einen zu hohen Preis nennen, ist es durchaus üblich, einen anderen Preis zu nennen bzw. zum nächsten Taxifahrer zu gehen.

Eine ungefähre Preisübersicht der üblichen Tarife (Stand 2016):

  • Miraflores - Flughafen (45 - 50 Soles)
  • Miraflores - Fahrt innerhalb des Stadtteils (5 Soles)
  • Miraflores - Altstadt (12 - 17 Soles)
  • Terminal Cruz de Sur - Miraflores (10 Soles)
  • Lince - Miraflores (8 - 10 Soles)
  • Miraflores - Barranco (8 Soles)
  • Miraflores - Rimac (18 - 25 Soles)

zu späterer Stunde ab ca. 23 h erhöhen sich die Tarife.

Aus Sicherheitsgründen (Express-Kidnapping etc.) sind folgende Dinge bei der Auswahl des Taxis zu beachten:

  1. Fest montiertes Taxi-Schild auf dem Dach (nicht hinter der Windschutzscheibe stehend!)
  2. Rot-weiße Streifen an der Seite des Fahrzeugs (Pflicht in Peru bei allen gewerblichen Kfz)
  3. Plaketten an der Windschutzscheibe (Genehmigung der Taxi-Innung)
  4. Einigermaßen guter Zustand des Fahrzeugs
  5. Der Fahrer macht einen vertrauenserweckenden Eindruck

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann auch eines bestellen. Es gibt mittlerweile auch Taxi-Apps für Lima.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kathedrale
Klosterkirche San Francisco
Bibliothek des Klosters San Francisco
  • Plaza Mayor, in Peru Plaza de Armas. Nach alter spanischer Tradition Platz der Waffen, der wohl schönste Platz der Stadt und guter Ausgangspunkt für Rundgänge durch die Altstadt. Der auf ihm stehende Brunnen ist der Nullpunkt für alle Entfernungen in Peru und stammt aus dem Jahr 1651.
  • Catedral de Lima. Der jetzige Bau stammt aus dem Jahre 1746. In der ersten Seitenkapelle rechts befinden sich die Überreste von Pizarro. Der Eintritt außerhalb der Gottesdienste kostet 10 Soles. Mit inbegriffen ist das Museum religiöser Kunst rechts des Hauptaltars.
  • Palacio de Arzobispo. Direkt neben der Kathedrale. Der Bau ist eine Rekonstruktion aus dem Jahre 1924.
  • Palacio de Gobierno. Der Regierungspalast erhebt sich an der selben Stelle, an der einst der Palast Pizarros stand. Er kann nur über geführte Touren besichtig werden. Um 12.00 Uhr (außer So) mittags kann man der Farbenprächtigen Wachablösung mit Kapelle zuschauen.
  • Convento de San Francisco. Das Kloster wurde 1546 gegründet. In der 1674 fertiggestellten Klosterkirche ist das Chorgestühl sehenswert, ebenso die Kacheln mit der Geschichte des hl. Franziskus. Eine Besonderheit sind die Katakomben. In ihnen findet man fein säuberlich in Mustern angeordnet die Gebeine von tausenden Seuchenopfern. Wem das zu makaber ist, der möge sich besser die prächtige Bibliothek des Klosters anschauen.
  • Goldmuseum, im Stadtteil Monterrico. Das private Museum befindet sich in der Nähe des Hippodroms. In ihm sind nicht nur goldene Masken und Schmuck ausgestellt, sondern auch eine große Sammlung (spanischer) Waffen und auch Textilien und Gebrauchsgegenstände aus vorkolumbianischer Zeit.
  • Cerro San Cristobal. Aussichtsberg im Stadtteil Rimac mit Blick über die ganze Stadt. Es werden Fahrten vom Stadtzentrum um den Plaza de Armas angeboten. Dauer ca. 1 Stunde.
Aussicht von Cerro San Cristóbal

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt einige riesige Shopping-Malls in Lima (Auswahl):

  • Mega Plaza, Norden.
  • Real Plaza, Stadtmitte.
  • Jockey Plaza, Osten.
  • Plaza San Miguel, Westen.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Hostal España, Azángaro 105/Ecke Ancash. Tel.: +51 4279196, +51 428-5546. Wohl der Backpacker-Treff schlechthin im Zentrum. Wunderschönes altes Kolonialhaus mit vielen Kunstwerken an den Wänden, Dachgarten, Restaurant, Internet (teuerstes in Lima), Schließfächer, Gepäckaufbewahrung, Laundry. Schlafsaal 13 Soles.
  • Hotel El Pardo. Das Haus der gehobenen Kategorie liegt im Stadtteil Miraflores nur wenige 100 m vom Meer entfernt. In zu Fuß gut erreichbarer Entfernung sind zahlreiche Läden und Restaurants.

Preisgünstigere Hotels befinden sich im Stadtteil Lince rund um die Avenida Arequipa und den Seitenstraßen. Die Lage von Lince ist sehr gut, da man durch den Corredor Azul schnell in Miraflores bzw. in der Altstadt ist. Auch die Sicherheit ist in diesem Stadtteil einigermaßen gegeben. Allerdings werden die Hotels auch von den Einheimischen teilweise als Stundenhotels genutzt. Wer damit kein Problem hat, kann sicherlich einiges an Geld sparen. Ein Doppelzimmer kostet in der Regel ab S./100, mit Wirlpool ab S./200. Relativ sauber ist z. B. das Hostal Lince (José Bernardo Alcedo 229/Ecke Av. Arequipa neben dem KFC).

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Obwohl Lima nahe am Äquator liegt (12 Grad Süd), was ungefähr mit der Lage von Bangkok auf der Nordhalbkugel vergleichbar ist, sind keinesfalls tropisch heiße Temperaturen zu erwarten. Insbesondere im peruanischen Winter (Juni - September) hängt eine dicke Nebelschicht über der Stadt, welche das Land abkühlt. Es werden dann tagsüber selten Temperaturen über 18 Grad erreicht. Durch die fehlende Sonne und die hohe Luftfeuchtigkeit fühlt sich dies deutlich kälter an. Für das, angesichts des Breitengrades, kühle Wetter ist der Humboldtstrom im Pazifik verantwortlich. Regen ist im ganzen Jahr eher die Ausnahme.

Im Sommer (Dezember bis März) hingegen ist mit Sonnenschein und hoher Sonneneinstrahlung zu rechnen. Selbst an bedeckten Tagen, durchdringen die UV-Strahlen den Nebel, so dass immer Sonnencreme mit hohen LSF benutzt werden sollte. Die Höchsttemperaturen liegen dann bei knapp 30 Grad.

Miraflores im SommerMiraflores Sonne.jpg und im WinterMiraflores Nebel.jpg

Sicherheit[Bearbeiten]

In Lima, so wie überhaupt in Peru heißt es fast überall aufpassen. In der Altstadt (im centro) soll man auf keinen Fall Fotoapparate, Schmuck oder ähnliches offen mit sich herum tragen, am besten ist es, einfach ein bisschen Kleingeld in die Hosentasche zu stecken und sonst alles im Hotel zu lassen.

Am Strand muss man auch überall aufpassen, außer in Miraflores (mitten in der Stadt) und den Stränden, die ca. eine Stunde außerhalb Limas liegen (z.B. punte hermosa) soll man sich gar nicht aufhalten, und selbst beim Strand von Miraflores ist es nicht ratsam an Stellen hinter denen sich jemand verstecken kann vorbeizugehen.

Frauen sollten nach Einbruch der Dunkelheit eher nicht alleine unterwegs sein, die peruanischen Männer sind es aber gewöhnt einen nach Hause zu begleiten.

Wenn man auf gewisse Dinge achtet (also nicht als typischer Tourist mit vielen Wertgegenständen herumläuft) und auf die Einheimischen hört kann man sich aber ziemlich sicher durch Lima bewegen.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In der Altstadt (Lima) und in Miraflores kommt man auch mit Englisch weiter. In allen anderen Stadtteilen sind Spanisch-Kenntnisse in der Regel notwendig.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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