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Cartagena de Indias

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San Pedro Claver, Blick vom alten Hafen
Cartagena
DepartementBolivar
Einwohner
1.036.412 (2018)
Höhe
2 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Kolumbien
Reddot.svg
Cartagena de Indias

Cartagena de Indias (kurz: "Cartagena") gilt als eine der schönsten Städte Kolumbiens und hat etwa 1 Mio Einwohner. Die Stadt liegt im Norden des Landes an der Karibikküste und ist für ihre gut erhaltene ummauerte Altstadt bekannt, bietet jedoch auch attraktive Bademöglichkeiten an den Stränden der Umgebung.

Stadtteile[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Altstadtkern gehört zum Welt-Kulturerbe der UNESCO und wurde in den letzten Jahren im Stil der Kolonialzeit komplett restauriert.

Anreise[Bearbeiten]

Alter Hafen von Cartagena de Indias

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Cartagena heißt Rafael Nuñez International Airport (IATA CodeCTG). Der Flughafen liegt in Crespo, 3 km nordöstlich der Altstadt. Internationale Flüge kommen von Panama, Miami und Caracas.

Nationale Fluggesellschaften bieten innerhalb Kolumbiens Flüge von und nach Bogotá (einfacher Flug ab COP$280.700), Cali (ab COP$314.000), Medellín (ab COP$300.000), San Andrés (ab COP$273.000 Hin-und Rückflug) an. Sie haben Büros in der Stadt:

  • Avianca, Av Venezuela, Centro Edificio Citibank, local B1. Tel.: +57 664 7822. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 12.30 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr, Sa 8.00 – 13.00 Uhr.
  • Copa, Calle Gastelbondo No 2-107. Tel.: +57 664 1018. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.30 Uhr.
  • AeroRepública, Calle del Cabo, Centro Comercial Invercredito No 18. Tel.: +57 664 1388. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.30 Uhr.

Im Flughafen-Terminal gibt es Bankautomaten und eine Wechselstube, die Bargeld und Travellerschecks eintauscht. Vom Flughafen in die Innenstadt gelangt man am besten mit einem Taxi. Für Airport-Trips gibt es einen Aufschlag von COP$4.000, sodass der Preis vom Airport in die Altstadt zwischen COP$10.000 und COP$13.000 beträgt. Um billiger in die Stadt zu kommen, kann man etwa 100 m vom Flughafengebäude zur Straße gehen und dort ein gelbes Taxi anhalten, es kostet dort etwa COP$7.000.

Um von der Stadt zum Flughafen zu gelangen, ist es sinnvoll zum Monument der India Catalina zu gehen. Dort starten Colectivos nach Crespo (COP$1000), und Shuttlebusse mit dem Grünen Schriftzug "Metrocar" (COP$1700).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Zentrale Busbahnhof liegt etwa 11 km östlich der Altstadt. Metrocar-Busse verbinden (COP$ 1.700, 40-60 Minuten) Altstadt und Busbahnhof. Sie fahren etwa alle 15 Minuten die Av. Santander entlang. Ein Taxi zur Bus-Station kostet COP$10,000, nach 20.00 Uhr zusätzlich COP$500.

  • Nach Bogotá geht 5 mal täglich ein Bus von Expreso Brasilia, Tel. 663 2119; www.expresobrasilia .com, (COP$100.000, 18 Stunden, um 7.30, 12.30, 15.30, 17.30 und 19.30 Uhr ). Nach Medellín 6 mal täglich (COP$85.000, 13 Stunden, um 7.00, 12.30, 15.30, 17.30, 19.30 und 21.30 Uhr).
  • Nach Montería fährt Expreso Brasilia stündlich von 6.30 bis 15.30 Uhr (COP$35.000, 4,5 Stunden).
  • Unitransco, (Tel. 663 2067) fährt Barranquilla (COP$12.000, 2,5 Stunden) an, mit Anschluss nach Santa Marta(COP$23.000, 4 Stunden, um 6.30, 7.30, 8.30 und 10.30 Uhr). Es gibt den ganzen Tag über ganz viele Busse nach Barranquilla und Santa Marta.
  • Caribe Express fährt täglich nach Mompox (7:30 Uhr, COP$51.000, 6 Stunden). Karten können vorher im Kaufhaus Exito, San Diego, gekauft werden. Eine alternative Route geht über Mangangue, Torcoroma (Tel. 663 2119) startet um 6.00 und 10.00 Uhr.
  • Nach Riohacha fährt Rapido Ochoa (Tel. 663 2119) täglich um 9.30 Uhr (COP$30.000, 8 Stunden).
  • Expreso Brasilia und Expreso Amerlujo ( Tel. 663 2119) bieten einmal täglich Busse über Barranquilla, Santa Marta nach Caracas, Venezuela (COP$200.000, 20 Stunden) an. Unitransco ist etwas billiger als die beiden, aber man muss an der Grenze den Bus wechseln.

Bei Langstrecken-Tickets ist niemand überrascht, wenn man versucht, einen niedrigeren Preis auszuhandeln.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Cartagena ist mit dem Rest Kolumbiens über gut ausgebaute Straßen verbunden. Die Ruta 90 (Transversal del Caribe), die an der Küste entlangführt, verbindet sie mit Städten wie Barranquilla und Turbo und ist zum Teil zur Autobahn ausgebaut.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt keine Fährverbindungen zwischen Panama und Cartagena. Für Individualtouristen besteht die Möglichkeit mit Segelbooten zwischen Panama und Cartagena zu reisen. Einige Skipper in den lokalen Yachtclubs bieten gegen Bezahlung Mitsegelgelegenheiten an. Cartagena wird ausserdem von zahlreichen Kreuzfahrtlinien angefahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Kathedrale von Cartagena

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der innerstädtische, öffentliche Verkehr wird durch Busse, Taxis und Motorradtaxis, sogenannte Mototaxis abgewickelt. Busse haben einen festen Fahrpreis, der im Bus kassiert wird (COP$1500). Busse sind billiger als Taxis, die Fahrzeit erhöht sich aber bei weiter entfernt liegenden Zielen unter Umständen um ein Vielfaches, weil ein Bus nicht den direkten Weg nimmt und an jeder Ecke anhält.

Taxi[Bearbeiten]

Für Taxis gibt es eigentlich einen festen Tarif, an den sich die Taxifahrer aber nur ungern halten. Sie haben keinen Taxameter. Man verhandelt den Fahrpreis am besten vor Fahrtantritt.

Der offizielle Mindestpreis (zuletzt 2008 festgelegt) beträgt COP$4.200. Dieser Preis betrifft fast alle Ziele, die ein Tourist anfährt: von der Altstadt nach Castillogrande, Bocagrande, Castillo San Felipe, Crespo. Von Bocagrande über die Altstadt nach Crespo, Manga oder Torices kostet offiziell COP$6.700. Ist das Taxi mit einer funktionierenden Air-Condition ausgestattet, darf der Fahrer COP$500 aufschlagen, ebenso bei Nachtfahrten von 20.00 bis 5.00 Uhr.

Letztendlich ist alles Verhandlungssache. Man sollte aber bedenken, dass in der Regel der verlangte "überhöhte" Preis nur etwa 1 Euro über dem offiziellen liegt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Bei Velotours, Tel: +57 6649714, Calle Don Sancho, Edif. Agua Marina Of. 100A, kann man Fahrräder leihen: 3 Stunden COP$22.000, 8 Stunden 47.000, einen Tag 120.000, jeder weitere Tag 30.000, eine Woche 240.000.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Cartagena hat viele Gesichter: das einer schmutzigen, quirligen, karibischen Millionenstadt, in 1 Bocagrande das eines mondänen Hotel-Ghettos, und schließlich in der Altstadt das gepflegte Gesicht einer ehemals reichen Kolonialstadt. Vor allem die von Befestigungsanlagen umringte Altstadt bietet einem Besucher viel Sehenswertes.

Die Altstadt ist in drei Stadtviertel aufgeteilt: in El Centro mit der Kathedrale und den vielen Palästen im andalusischen Stil; in San Diego, wo in der Kolonialzeit die Händler und das Bürgertum wohnten und schließlich in das Viertel der unteren Volksschichten Getsemaní. Waren El Centro und San Diego ursprünglich durch den alten Hafen von Getsemaní getrennt, so ist dieser im letzten Jahrhundert aufgefüllt worden. Er hat Platz geschaffen für ein neues Geschäftsviertel in der Altstadt, La Matuna, aber auch für den Flanierweg 1 Muelle touristico de los pegasos. Dies ist ein guter Ausgangspunkt, um durch die Altstadt zu bummeln.

  • Hier geht man durch das historische Stadttor Puerto del Reloj auf den dreieckigen Plaza de los Coches, den Platz der Kutschen. Dies war früher einmal der größte Sklavenmarkt Lateinamerikas und begründete neben der Goldausfuhr nach Spanien den Reichtum von Cartagena de Indias. Auf dem Platz steht jetzt eine Statue des Stadtgründers Pedro de Heredia.
  • An diesen Platz grenzt ein weiterer schöner Platz, der Plaza de la Aduana, ebenfalls dreieckig mit repräsentativen Bauten, die mit Arkaden geschmückt sind. Darunter das Haus des spanischen Vizekönigs, das Casa del Premio Real. Auch hier im Zentrum eine Statue, es wird an Christoph Columbus erinnert. Ein paar Schritte weiter erreicht man den Plaza de San Pedro Claver mit den beeindruckenden Bauten der Kirche und des Konvents San Pedro Claver.
  • Convento & Iglesia de San Pedro Claver, (Tel. +57 664 4991; Plaza de San Pedro Claver; Eintritt COP$6.000; Mo-Sa 8.00-17.00 Uhr, So bis 16.30 Uhr). Der Namespatron Petrus Claver (1580-1654) war ein spanischer Jesuit, der sich fast 40 Jahre lang aufopferungsvoll für die Rechte und die Gesundheit der Sklaven in Cartagena eingesetzt hat. Er wurde 1888 heilig gesprochen und 1985 zum Patron der Menschenrechte ernannt. Seine Reliquien sind in einem Kristallsarg unter dem Altar der Kirche zu sehen, außerdem im ersten Stock der Raum, in dem San Pedro lebte und zuletzt an der Parkinsonschen Krankheit verstarb. Ganz im Sinne dieses bedeutsamen Jesuiten hat man im ersten Stock auch eine Ausstellung zur afrikanisch-karibischen Kunst eingerichtet.
  • Hinter dem Konvent ist in dem ehemaligen Jesuitenkolleg das Museo Naval del Caribe, (Tel. 664 2440; Calle San Juan de Dios No 3-62; Eintritt COP$6.000; 9.00-19.00 Uhr) eingerichtet worden. Es bietet einen informativen Überblick über die Geschichte der Stadt und der Schiffahrt in der Karibik. Allerdings wird alles durch Modelle und Nachbauten demonstriert und nicht durch originale Erinnerungsstücke.
Museum der Inquisition
  • Einige Straßenecken stadteinwärts stößt man auf den Plaza de Bolívar mit einem Reiterdenkmal des Freiheitshelden. Vorher war dies der Plaza de Inquisición: hier fanden von 1614 bis zur Unabhängigkeit die öffentlichen Ketzer-Anklagen der römisch-katholischen Kirche statt. Das Tribunal in Cartagena war für ganz Südamerika zuständig und verurteilte mehr als 700 Personen, darunter auch einen Jesuiten, der sich gegen die Slaverei ausgesprochen hatte. Viele der Angeklagten wurden schwer gefoltert, im 2 Museo de la Inquisición, (Tel. 664 4570, Plaza de Bolívar; Eintritt COP$10.000, Mo-Sa 9.00-18.00 Uhr, So 10.00-16.00 Uhr) sind einige der in der Inquisition eingesetzten Instrumente ausgestellt.
  • Am Plaza de Bolívar liegt auch das Museo del Oro y Arqueología, (Tel. 660 0778; Plaza de Bolíva; Eintritt frei, Di-Fr 10.00-13.00 & 15.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 & 14.00-17.00 Uhr, So 11.00-16.00 Uhr). Die Sammlung des religiösen Goldschmucks der früher an der Karibikküste wohnenden Zenú (oder Sinú) ist zwar nicht so groß wie die im Goldmuseum von Bogota, aber ebenfalls ansehenswert. Interessanter aallerdings ist dje archäologische Abteilung des Museums, hier werden ausführlich die erstaunlichen Leistungen dieses Indio-Volkes in der Regulierung und Kanalisierung des Rio Magdalena dokumentiert.
  • Nur wenige Meter entfernt liegt die dreischiffige 3 Catedral Santa Catarina, (Eintritt COP$10.000, Di-So 9.30-18.30 Uhr). Im Inneren karg und wehrhaft, außen mit einem unpassend schmückendem Turm versehen, der in der Dunkelheit durch einige Scheinwerfer noch mehr verkitscht wird.
  • Die Iglesia de Santo Domingo, zwei Straßenecken weiter, ist die älteste Kirche der Stadt. An dieser Stelle seit 1552. (Tel. 664 1301; Plaza de Santo Domingo; Eintritt COP$10.000; Di-Sa 9.00-19.00 Uhr, So 12.00-20.00 Uhr). Man kann sich zur Besichtigung in mehreren Sprachen einen Audio-Guide ausleihen.
  • Außerhalb der Stadtmauern Richtung Marbella liegt die Casa de Rafael Núñez, (Tel. 664 5305; Eintritt COP$4.000, Di-Fr 9.00-17.30 Uhr, Sa 10.00-17.30 Uhr, So 10.00-16.00 Uhr). In diesem Holzhaus lebte der in Kulumbien verehrte Poet und Präsident Rafael Núñez (1825-1894). Er schrieb den Text zur kolumbianischen Nationalhymne und arbeitete auch mit an der Verfassung, die von 1886 bis 1991 in Kraft war.
  • Vorbei an dem Monumento a la India Catalina, das der indianischen Übersetzerin des Stadtgründers de Heredia gewidmet ist, kommt man zum
  • 4 Castillo de San Felipe de Barajas. Wikipedia-Artikel zu dieser Einrichtung Wikimedia Commons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien zu dieser EinrichtungWikidata – Daten zu dieser Einrichtung. (Tel. 666 4790; Av Arévalo; Eintritt COP$13.000; 8.00-18.00 Uhr). Dieses beeindruckende Kastell , das größte, das die Spanier in ihren Kolonien je bauten, errichtete ab 1762 Antonio de Arévalo. Es wurde uneinnehmbar - trotz einiger Versuche von Piraten und konkurrierenden europäischen Mächten. Im Inneren sind labyrinthartige Tunnelsysteme , die man mit einem Guide auch durchwandern kann.
  • 150 m hoch über der Stadt liegt auf einem kleinen Berg der 5 Convento de la Popa, (Tel. 666 2331; Eintritt COP$6.000; 9.00-17.00 Uhr). Die Form des Berges erinnert an ein Schiffsheck (la Popa). Hier wurde 1606 ein Augustinerkonvent gegründer, der Convento de Nuestra Señora de la Candelaria. Sie ist die Schutzpatronin Cartagenas und wird jeweils am 2.Februar mit einer großen Wallfahrt verehrt. Den Bergaufstieg sollte man (nicht nur aus Sicherheitsgründen) per Taxi machen, hochzuwandern ist in der karibischen Hitze vor allem auch körperlich sehr anstrengend.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Feste[Bearbeiten]

  • Vom 2. bis zum 6. Januar findet die Fiesta Taurina mit Stierkämpfen auf dem Plaza de Toros außerhalb des Zentrums an der Av. Pedro de Heredia Tel. 6698 225) statt.
  • Anfang Januar präsentiert das Cartagena Festival lnternacional de Música klassische Musik im Teatro Heredia, den Conventos Santa Teresa und Santa Clara und auf öffentlichen Plätzen in der Altstadt (www.cartagenamusicfes-tival.com)
  • Seit einigen Jahren wird Ende Januar alljährlich auch das literarische Hay Festival mit Lesungen und Schriftsteller-Auftritten organisiert (www.hayfestival.com ).
  • Die Cartagener feiern zu Ehren ihrer Schutzheiligen Ende Januar, Anfang Februar die Fiesta de Nuestra Señora de La Candelaria mit einer großen Prozession auf dem Cerro La Popa.
  • Ende Februar, Anfang März findet das traditionelle o'Festival lnternacional del Cine' statt. Im Wettbewerb sind Spiel- und Dokumentarfilme aus ganz Lateinamerika zu sehen. (www.ficcifestival.com).
  • In dem Festival de Música del Caribe treten Ende März Reggae-, Calypso-, Salsa- und Merengue-Gruppen auf.
  • Rund um den Unabhängigkeitstag Cartagenas, den 11. November, finden im sogenannten Carnaval de Cartagena, große Straßenfeste in Getsemani statt. In diesem Zeitraum wird in der Stadt auch die Wahl von Miss Columbia abgehalten, die das Land bei der Wahl der Miss Universe vertreten soll (www.carnavalcarta-gena.com).
  • Und im Dezember ist in Cartagena überall Jazzmusik beim Festival de Jazz Bajo la Luna zu genießen

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Altstadt von Cartagena
  • Touren mit der Chiva. Chivas sind die alten traditionellen farbigen Busse. Ab 14.00 Uhr kann man mit diesen Bussen in einer 4 Stunden-Tour Bocagrande, die Altstadt, Convento de la Popa und das Castillo de San Felipe de Barajas besuchen. Lebhafter und lauter ist der Nachttrip mit der Chiva ab 20.00 Uhr, mit einer Band, die Vallenato spielt und viel Aguardiente. Preis: Zwischen COP$18.000 und COP$25.000. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Fahrten mit der Pferdekutsche. Romantischere Gemüter lieben die Fahrt in der Pferdekutsche durch die historischen Gassen Cartagenas. Ab 16.00, 17.00 Uhr sind problemlos Kutschen aufzutreiben. Preis: Eine Einstunden-Tour durch die Altstadt kostet zwischen COP$40.000 und COP$45.000. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad, Calle Don Sancho, Edif. Agua Marina Of. 100A. Tel.: +57 6649714. Velotours bietet geführte Rundfahrten mit dem Fahrrad an. Preis: Historische Tour (US$ 45 pro Person), Nacht-Tour (US$ 60). Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Ábaco, Ecke Calles de la Iglesia & de la Mantilla No 3-86. Tel.: +57 664 8338. Café mit guter Auswahl an spanischsprachigen Büchern über Cartagena, auch englischsprachige Bücher. Geöffnet: Mo – Sa 9.00 – 20.30 Uhr, So 16.00 – 20.30 Uhr.
  • Instituto Geográfico Agustín Codazzi, Cl. 34 No. 3-37 Edificio lnurbe. Verkauf von Landkarten.

Straßenhandel[Bearbeiten]

Am erfolgreichsten weist man Strassenhändler mit einem freundlichen Lächeln und einem "Nein, Danke" ab. Schroffes Abweisen kann dazu führen, dass man noch mehr belagert wird. Man kommt so oder so nicht umhin, diese Menschen freundlich, aber bestimmt abzuweisen. Je freundlicher und höflicher man dies tut, desto größer sind die Erfolgschancen.

Küche[Bearbeiten]

Restaurants[Bearbeiten]

  • El Bistro, Calle de Ayos No 4-46, im Zentrum der Altstadt. Tel.: +57 664 1799. Täglich (Mo – Sa) wechselnde Menüs. Insbesondere das Lomo ist empfehlenswert. In diesem Bistro, das ein Deutscher führt, kann man auch deutsches Brot und Erdinger Weizen genießen.
  • Restaurante La Casa de Socorro, Cl. Larga No. 8B-112, Getsemani. Tel.: +57 6644 658. Typisches karibisches Essen: Langusten, Krabben, Ceviche, Fisch, sehr schmackhaft zubereitet. Insbesondere mittags bei den Einheimischen beliebt. Preis: COP$20000-40000.
  • Café Juan Valdez, Ecke Cl. San Agustin und Cl. de la Universidad. Sehr gute Kaffeeauswahl und diverse Kuchen. Die Kaffeekette offeriert kostenfreies WLAN.
  • Teriyaki, an der der Plaza San Diego No. 8-28. Sushi-Restaurant. Preis: Hauptgerichte ab COP$25000.
  • Restaurante Zebra, Plaza San Diego No.8-34. Tel.: +57 6642 177. Karibisch-afrikanische Fusion-Küche, Pasta.
  • Balkoon, im ersten Stock des Restaurants Zebra. Eingang von der Cl. Cochera del Hobo. Schöner Blick über den Platz. Fisch- und Fleischgerichte.
  • Gelateria Paradiso, an der Ecke Cl. del Cuartel, Cl. de la Estrella. Große Auswahl an exotischen Fruchteis-Mischungen. Preis: Der kleine Becher kostet COP$4000, der mittlere COP$6000.
  • Masá - la casa de la Pizza, Calle del Quero 9-64. Tel.: +57 6642 719. Preis: Knusprige und leckere Pizzas ab COP$15000.

Kaffee[Bearbeiten]

Kolumbianer trinken einen süßen, gebrühten Kaffee, "tinto" genannt. Dieser wird überall in der Stadt von den "tinteros", den fliegenden Kaffeeverkäufern für COP$500 verkauft.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die meisten Bars und Diskotheken befinden sich in der Altstadt. Ein weiteres Zentrum des Nachtlebens ist die Avenida del Arsenal beim Kongresszentrum.

Unterkunft[Bearbeiten]

Getsemaní

Günstig[Bearbeiten]

  • Casa Viena, Calle San Andrés No 30-53, Getsemaní. Tel.: +57 664 6242. Internet, Kaffee, Ortstelefonate, Gemeinschaftsküche im Preis eingeschlossen. Das Hostel liegt an einer auch nachts belebten Straße. Preis: Mehrbettzimmer mit Air-Condition ab COP$15.000, DZ mit Bad COP$40.000.
  • Hotel Familiar, Calle El Guerrero No 29-66, Getsemani. Tel.: +57 664 2464. Die Räume sind hell und sauber. In einer etwas ruhigeren Gegend. Preis: EZ ab COP$17.000, DZ ab COP$32.000.
  • Hotel Marlin, Calle de la Media Luna No 10-35, Getsemani. Tel.: +57 664 3507. Unter Backpackern populär. Gemeinsame Küche, freies Internet, das Frühstück frei. Preis: EZ mit Ventilator COP$25.000, DZ 35.000, mit Air-Condition COP$40.000, das DZ 50.000.
  • Hotel El Viajero, Calle del Porvenir No 35-68, El Centro. Tel.: +57 664 3289. Nicht verwechseln mit "Hostel El Viajero"! Annehmbarer Ort mit nettem Innenhof und Gästeküche. Preis: mit Ventilator EZ COP$40000, DZ 60.000, mit Air-Condition EZ COP$50.000, DZ 70.000.
  • Casa de la Chicheria, 38-34 Calle de la Chicheria (El Centro). Tel.: +57 632 795. Air-Condition in allen Räumen, Pool, Gästeküche. Preis: Mehrbettzimmer COP$35.000, eine Suite COP$200.000.
  • Hostal Real, Calle De La Magdalena No. 9-33, Getsemani. Tel.: +57 664 7866. Das Haus ist ein restauriertes Kolonialgebäude mit einem schönen Garten im Innenhof. Die Räume sind allerdings etwas feucht und veraltet. Preis: Die Preise beginnen bei COP$17.000, EZ ab COP$25.000.
  • Hotel Villa Colonial, Calle del las Maravillas No.30-60, Getsemani. Tel.: +57 664 4996. Gut geführt und sauber. Freundliches und hilfsbereites Management. Räume mit Air-Condition oder Ventilator, einige Räume ohne Fenster. Preis: DZ ab COP$60.000.
  • Hotel Centenario, Cr. 9 No. 30 - 40, zweiter Stock, Av. del Centenario, Getsemani. Tel.: +57 664 8276. Neues, sauberes Hotel mit netten Räumen, Air-Condition oder Ventilator, private Badezimmer. Mit Gästeküche und freiem WiFi. Preis: DZ COP$55.000.
  • Hotel Bellavista, Av. Santander No. 46-50. Tel.: +57 664 6411. Etwa 15 Minuten Fußweg von der Altstadt entfernt im Stadtteil Marbella. Zahlreiche Zimmer in einstöckigen Gebäuden. Mit Air-Condition oder Ventilator und privatem Bad. Freundliche und familiäre Atmosphäre. Preis: EZ COP$50.000 (mit Ventilator), 60.000 (mit Air-Condition), DZ/2 Personen COP$70.000 (mit Ventilator), 80.000 (mit Air-Condition).

Lernen[Bearbeiten]

Spanisch-Unterricht[Bearbeiten]

  • Nueva Lengua, Calle del Pozo No 25-95, Getsemani. Tel.: .+57 660 1736. Bietet Sprachkurse an, die mindestens 5 Tage dauern.
  • ECOS Spanishschool Cartagena, Calle 26#1575, Barrio Manga. Tel.: +57 646 6003. Bietet Sprachkurse an inkl. Gratis Lektionen Salsa und gratis Kochkurse. Kursbeginn jederzeit möglich. ECOS bietet auch Yoga und Crossfit (mit Partneruntenehmen) an. ECOS Spanishschool wurde von einem Schweizer und seiner kolumbianischen Geschäftspartnerin gegründet, um erstklassigen Spanisch-Unterricht anzubieten. Schweiz-Kolumbianische Schulleitung.

Tanzunterricht[Bearbeiten]

  • Crazy Salsa. Crazy Salsa offeriert Tanzunterricht in Salsa und Merengue. Geöffnet: jeden Fr + Sa ab 17.00 Uhr. Preis: Einführungen für COP $10.000. Typ ist Gruppenbezeichnung

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Stadt ist grundsätzlich als sicher anzusehen, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßregeln beherzigt, wie sie auch für jede deutsche Innenstadt gelten.

Die Menschen in Cartagena sind ausgesprochen nett und hilfsbereit.

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Hospital Bocagrande, Ecke Cra. 6 und Cl. 5. Tel.: +57 6655 270.
  • Hospital Naval de Bocagrande, Cra. 2 No. 14-210, Base Naval. Tel.: +57 6655 361. Verfügt auch über eine Dekompressionskammer für Tauchunfälle.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Stadtmauern von Cartagena

Touristinformationen[Bearbeiten]

  • Turismo Cartagena de Indias, Plaza de la Aduana. Tel.: +57 660 1583. Geöffnet: Mo – Sa 9.00 – 13.00 Uhr + 15.00 – 19.00 Uhr, So 9.00 – 17.00 Uhr.
  • Außerdem gibt es kleine Touristenkiosks am Plaza de San Pedro Claver und am Plaza de los Coches.

Geld[Bearbeiten]

  • Banco de Bogotá, Av Venezuela, Centro Comercial Uno No 105-107. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 11.30 Uhr + 14.00 – 16.00 Uhr, Sa 8.00 – 11.30 Uhr + 14.00 – 16.30 Uhr.
  • Citibank, Av Venezuela, Edificio Citibank, 1. Stock. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 16.30 Uhr.
  • Giros y Finanzas, Av Venezuela No 8A-87. Diese Wechselstube repräsentiert Western Union. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 17.00 Uhr, Sa 8.00 – 14.00 Uhr.

Botschaften und Konsulate[Bearbeiten]

  • DAS, Carrera 20B No 29-18, Pie de la Popa. Tel.: +57 666 0172. Behörde zur Verlängerung der Visa. Geöffnet: Mo – Sa 8.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 17.00 Uhr.
  • Konsulat von Panama, Carrera 1 No 10-10, Bocagrande. Tel.: +57 655 155. Geöffnet: Mo – Sa 8.00 – 12.00 Uhr.
  • Konsulat von Venezuela, Carrera 3 No 8-129, Edificio Centro Executivo, 14. Stock. Tel.: +57 665 0382. Geöffnet: Mo – Fr 9.00 – 11.30 Uhr + 13.30 – 16.00 Uhr.

Bibliotheken[Bearbeiten]

  • Biblioteca Bartolomé Calvo, Cl. de la lnquisición 23. Stadtbibliothek. Geöffnet: Mo – Fr 8.30 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 13.00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Deprisa, Av Venezuela, Centro Edificio Citibank, local B1. Tel.: +57 664 7822. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 12.30 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr, Sa 8.00 – 13.00 Uhr.
  • Adpostal, in La Matuna im Centro Comercial Galerias (Cl. 34 und Av. Luis Carlos L6pez Esq.). Für Briefmarken.

Ansichtskarten nach Europa zu schicken ist in Cartagena ein teures Vergnügen geworden: das Porto kostet COP$6.800 (etwa 3 Euro).

  • Contact Internet Café, Calle de la Media Luna No 10-20. Tel.: +57 664 0681. Geöffnet: 8.00 – 21.00 Uhr. Preis: pro Stunde COP$1000.
  • Micronet, Calle de la Estrella No 4-47. Tel.: +57 664 0328. Geöffnet: 9.00 – 21.00 Uhr. Preis: pro Stunde COP$1500.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Strand von Playa Blanca. Wer am Strand rumhängen will, sollte nach Playa Blanca fahren. Der Strand dort ist sauberer und schöner als jeder andere Strand nahe der Stadt. Es fährt eine Fähre beim Centro de Convenciones ab. Motorboote nach Playa Blanca verlangen für eine Tagestour hin und zurück COP$40.000. Sonntag morgens geht auch ein Direktbus nach Playa Blanca.
  • Bootsfahrt zu den Islas del Rosario. Zahlreiche Reise-Agenturen und Hotels organisieren Bootstouren zu den Rosario-Inseln, einer Inselkette südwestlich von Cartagena. Die Tagestouren kosten etwa COP$40.000. Gewöhnlich enthält die Tour ein Lunch, einen Aquariumsbesuch und einige Stunden am Strand von Playa Blanca. Im Preis nicht enthalten sind: Hafentaxe und Park-Eintritt (COP$10.000) und der Eintritt zum Aquarium (COP$15.000). Im Touristenbüro kann man die unterschiedlichen Angebote studieren. Man sollte auf jeden Fall ein größeres Schiff wählen, die Rückfahrt kann nachmittags aufgrund der Brise sehr bewegt sein.
  • Botanischer Garten Jardin Botanico de Guillermo Piñeres. 18 km außerhalb von Cartagena nahe der kleinen Stadt Turbaco befindet sich ein besuchenswerter Botanischer Garten. Man nimmt einen Bus nach Turbaco und steigt etwas vor der Kleinstadt aus ( der Fahrer kann helfen). Danach muss man noch 20 Minuten nach rechts laufen. Der neun Hektar große Garten ist Mo – Fr von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Sa, So und an Feiertagen von 9.00 bis 17.00 Uhr. Während seiner Kolumbienreise 1801 hat sich auch Alexander von Humboldt einige Tage in Turbarco aufgehalten.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


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