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Sucre

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Sucre, auch Chuquisaca (Name auf Quechua) ist die offizielle Haupstadt von Bolivien. Die Stadt liegt in einem Tal östlich des Altiplano, auf etwa 2.850 m Höhe und hat etwa 237.000 Einwohner. Bekannt ist sie für ihre zahlreichen Kolonialbauten, von denen viele in strahlendem weiß leuchten.

Sucre
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Hintergrund[Bearbeiten]

Die Kirche San Felipe Neri

Die Stadt Sucre wurde bereits 1538 gegründet. Ihr Aufstieg zur Hauptstadt Boliviens hing eng mit der nahe gelegenen Bergwerksstadt Potosí zusammen, die wegen ihrer Silberförderung in der Kolonialzeit die bedeutendste Stadt des Territoriums war. Wegen der sehr hohen Lage von Potosí auf über 4.000 Metern ü.NN. siedelten sich die spanischen Herrscherfamilien jedoch in Sucre an. Auch deshalb ist die Kolonialarchitektur der Stadt ebenso wie die von Potosí äußerst sehenswert.

1898 wurde der Regierungssitz von Sucre nach La Paz verlegt. Dies war die Konsequenz einer schweren Krise der Region, die mit den sich erschöpfenden Silbervorkommen in Potosí zusammenhing. Der Oberste Gerichtshof blieb jedoch in der Stadt bestehen. Seit dem Regierungsantritt von Evo Morales im Jahr 2005 gibt es Pläne, wieder mehr Institutionen nach Sucre zu verlegen. Diese stoßen jedoch zum Teil auf Widerstand.

Wegen der kolonialen Architektur und der vielen Grünanlagen und des angenehmen Klimas ist Sucre ein beliebtes Reiseziel geworden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen wird von den größeren Städten Boliviens angeflogen und liegt 10 km von Stadtzentrum entfernt. Er ist "berüchtigt" für die vielen Flugausfälle wegen schlechten Wetters. Internationale Verbindungen gibt es keine.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit dem Bus ist Sucre von allen nahe gelegenen Städten sowie von La Paz und Santa Cruz de la Sierra aus erreichbar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vorsicht! Nach Sucre führen nicht viele Straßen, die gerne schonmal blockiert werden! Die Straße nach Potosí ist asphaltiert, die nach Cochabamba, Samaipata und Santa Cruz sowohl die nach Osten führende Straße sind nicht asphaltiert.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

  • Iglesia de San Lázaro. Älteste Kirche der Stadt, erbaut 1544.
  • Iglesia la Merced.
  • Kloster San Francisco Javier.
  • Kathedrale. Begonnen 1571 und erst 100 Jahre später beendet, sehenswerte Barock-Architektur.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Krankenhaus. 1554 erbaut.
  • Erzbischofssitz von La Plata.
  • Universität San Francisco Javier de Chuquisaca. 1624.
  • Regierungspalast. 19. Jahrhundert.
  • Casa de la Libertad. Dort wurde die Unabhängigkeitserklärung Boliviens unterzeichnet.
  • Nationalbibliothek. Enthält Bücher aus der Kolonialzeit (ab 1493).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Sucre ist für seine Schokoladenspezialitäten bekannt. Shoppen kann man in der Peatonal Junin, einer Art Fußgängerzone.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Auf dem Markt kann man sehr günstige Obstsalate essen, sehr leckere Fruchtsäfte trinken oder auch Gerichte essen.

Mittel[Bearbeiten]

Sehr, sehr leckeres, für bolivianische Verhältnisse teures, für deutsche Verhältnisse immer noch günstiges Essen gibt es in: "el Gérmen" und "Kaypichu", beide in der Calle San Alberto. Es gibt inzwischen mehrere vegetarische Restaurants in Sucre. Sehr zu empfehlen ist das gemeinnützige Condor Café.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Im sogenannten "Mitos", einer Disco im äußeren Innenstadtbereich, lässt es sich gut feiern. Sowohl jüngere Einheimische als auch Touristen verkehren dort zu südamerikanischer und europäischer Popmusik. Ausserdem zu erwähnen wäre das "Joy Ride", das in einer Seitenstrasse der Plaza Principal liegt und mit dem Slogan "No solo para gringos" (nicht nur für Weisse) wirbt. Dort verkehren viele Touristen und es wird zu europäischer beziehungsweise amerikanischer Musik getanzt.

In der Innenstadt gibt es zahlreiche Bars. Wer auf Touristen keinen Wert legt, sollte die "Tips" der Reiseführer meiden und auf eigene Faust losziehen. Es findet sich garantiert etwas nettes!

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Günstige, aber durchaus gute Unterkünfte finden sich in nahezu allen Strassen. Reservieren ist i.d.R. nicht nötig.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Sucre ist sehr beliebt, um Spanisch zu lernen oder aufzufrischen. Es gibt zahllose Spanischschulen, die sowohl Alleinunterricht als auch welchen in Gruppen anbieten. "Homestay" ist weit verbreitet, um mehr von der bolivianischen Kultur zu erleben.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Sicherheit ist kein großes Problem. Wie überall muss man natürlich ein Auge auf seine Sachen haben, besonders in Menschenmengen (Markt, Busbahnhof).

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Mittelpunkt ist unweigerlich die Plaza. Das Herzstück der Stadt, von dort erreicht man alles, man trifft sich dort, es ist das Zentrum zum Orientieren. Ansonsten ist die Stadt sehr einfach aufgebaut, alles im Schachbrettmuster, Strassenpläne gibt es an jeder Ecke. Wenn man nach dem Weg fragt, lieber 2 oder 3-mal nachfragen, Bolivianer sagen lieber irgendetwas statt zuzugeben, dass sie es nicht wissen!

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 7 cascadas. Die sieben Wasserfälle. Man fährt mit der Buslinie C bis zum Ende und läuft oder trampt die Straße weiter. In der Regenzeit kann es gefährlich werden!
  • Nucchu. Ein Fluss in der Nähe Sucres. Sehr schön, um einen Tag dort zu verbringen! Täglich fahren früh morgens ab dem Friedhof Lastwagen dorthin, die einen für ein paar Bolivianos gerne mitnehmen.
  • Parque Cretácico. Ein Steinbruch in dem eine große Wand voller Dinosaurierspuren gefunden wurden. Liegt wenige Kilometer außerhalb der Stadt.
  • Tarabuco. Eine Kleinstadt 67 km östlich von Sucre, die für den farbenfrohen Sonntagsmarkt berühmt ist.

Im Condor Cafe (Ecke Calvo, Bolivar) können Ausflüge gebucht werden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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