Welterbe in Bolivien

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Bolivien ist einer der wenigen Staaten in Südamerika, der keinen direkten Zugang zum Meer hat,

Flagge von Bolivien
Karte von Welterbe in Bolivien

Bolivien hat die Welterbekonvention 1976 ratifiziert. Ein erster Eintrag in die Welterbeliste erfolgte 1987. Inzwischen (Stand 2021 stehen 6 Kulturstätten und 1 Naturstätte auf der Liste der UNESCO, 1 davon gilt als gefährdet.

Welterbestätten[Bearbeiten]

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
T Tentativliste
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1987 K 1 Potosi Website dieser Einrichtung Potosi in der Enzyklopädie Wikipedia Potosi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPotosi (Q35045) in der Datenbank Wikidata , Stadt und Silberminen 420 Potosí liegt im Altiplano am Fuß des Cerro Rico, hier wurde Silber in großem Stil abgebaut. Die Abbaustätten mit den künstlichen Seen, Wasserleitungen und hydraulischen Mühlen gehören zum Weltkulturerbe, dazu zählen auch die prächtigen Kolonialbauten der Altstadt mit der Casa de la Moneda, der Kirche von San Lorenzo, mehrere Bürgerhäuser und die Barrios Mitayos. Casa de la Moneda de Potosí (Bolivia).jpg
1990 K 2 Jesuitenmissionen der Chiquitos Jesuitenmissionen der Chiquitos im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Jesuitenmissionen der Chiquitos in der Enzyklopädie Wikipedia Jesuitenmissionen der Chiquitos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJesuitenmissionen der Chiquitos (Q281844) in der Datenbank Wikidata 529 Zwischen 1696 und 1760 wurden im Departamento Santa Cruz von den Jesuiten mehrere Siedlungen für die christianisierten Indianer errichtet, sie waren von der Idee der Idealen Städte inspiriert. Sechs dieser Reducciones wurden als Welterbestätten ausgewählt, es sind dies San Francisco Javier, Concepción, Santa Ana, San Miguel, San Rafael und San José, sie stehen auf dem ehemaligen Gebiet der Chiquitos. San José de Chiquitos 002.JPG
1991 K 3 Altstadt von Sucre Website dieser Einrichtung Altstadt von Sucre in der Enzyklopädie Wikipedia Altstadt von Sucre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltstadt von Sucre (Q2907) in der Datenbank Wikidata 566 Sucre war die erste Hauptstadt von Bolivien, sie wurde von den Spaniern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet. Die vielen gut erhaltenen religiösen Bauten aus jener Zeit wie San Lázaro, San Francisco und Santo Domingo, zeigen die Vermischung von lokalen architektonischen Ideen mit europäischen Stilelementen. San Francisco Sucre.jpg
1998 K 4 Vorkolumbische Festung Samaipata Vorkolumbische Festung Samaipata in der Enzyklopädie Wikipedia Vorkolumbische Festung Samaipata im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVorkolumbische Festung Samaipata (Q876451) in der Datenbank Wikidata 883 Die archäologische Stätte von Samaipata liegt im Departamento Santa Cruz. Sie besteht aus zwei Teilen. Ein Teil ist ein Plateau mit Siedlungsspuren aus der Zeit 2500 v. Chr., der andere ist ein Sandsteinfels, durchzogen mit Linien und Kanälen und mit figürlichen Darstellungen verziert El Fuerte Vista del lado.jpg
2000 N 1 Nationalpark Noel Kempff Mercado Nationalpark Noel Kempff Mercado im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Noel Kempff Mercado in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Noel Kempff Mercado im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Noel Kempff Mercado (Q650710) in der Datenbank Wikidata 967 Der Nationalpark liegt im Nordosten von Bolivien an der Grenze zu Brasilien. Es ist einer der größten (1.523.000 ha) und am besten erhaltenen Parks im Amazonasbecken. In dem abgelegenen und schwer zugänglichen Park gibt es etwa 4.000 Pflanzenarten, über 600 Vogelarten und viele bedrohte Wirbeltierarten. Cataratas Arcoiris Bolivia.png
2000 K Vorkolumbische Ruinen von 5 Tihuanaco Tihuanaco in der Enzyklopädie Wikipedia Tihuanaco im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTihuanaco (Q61750) in der Datenbank Wikidata 567 Die Stadt Tiwanaku liegt in der Hocheben des Altiplano und war von 1500 v. Chr. bis 1200 n.Chr. das Zentrum der Aymara-Kultur. Ihre Blütezeit hatte sie zwischen 500 und 900 n.Chr. Ihre monumentalen Überreste zeugen von der kulturellen und politischen Bedeutung dieser Zivilisation. Bol-tihuanaco-sonnentor.jpg
2014 K 6 Qhapaq Ñan Qhapaq Ñan in der Enzyklopädie WikipediaQhapaq Ñan (Q2121526) in der Datenbank Wikidata , Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru 1459 Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Einige der Vorschläge sind:

  • Nationalpark Sajama
  • Incallaqta, die größte Inkastätte in Collasuyo
  • Heiliger Titicacasee

Weblinks[Bearbeiten]

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