Welterbe in Argentinien

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Argentinien ist flächenmäßig der zweitgrößte Staat in Südamerika. Das Land erstreckt sich über mehrere Klimazonen.

Flagge von Argentinien
Karte von Welterbe in Argentinien

Welterbestätten[Bearbeiten]

Argentinien hat die Welterbekonvention im Jahr 1978 ratifiziert. Zur Zeit stehen 11 Einträge auf der Welterliste.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
T Tentativliste
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1981 K 1 Nationalpark Los Glaciares Website dieser Einrichtung Nationalpark Los Glaciares in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Los Glaciares im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Los Glaciares (Q215992) in der Datenbank Wikidata 145 Der Nationalpark Los Glaciares liegt in der patagonischen Provinz Santa Cruz. Es ist ein Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, mit schroffen, steil aufragenden Bergen und zahlreichen Gletscherseen, einschließlich des 160 km langen Lago Argentino mit dem Perito-Moreno-Gletscher Glacier Onelli.JPG
1984 K Vier Jesuitenmissionen der Guaraní (grenzübergreifend mit Brasilien, 1984 erweitert) 275 Im 17. und 18. Jahrhundert errichteten die Jesuiten Reduktionen im Siedlungsgebiet der Guarani, sie dienten der Missionierung der Indios, aber auch ihrem Schutz vor Sklavenjägern. In Argentinien waren dies San Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto und Santa María la Mayor, sie sind als Ruinen erhalten. Ruinas 030.jpg
1984 N 1 Iguazu Website dieser Einrichtung Iguazu in der Enzyklopädie Wikipedia Iguazu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIguazu (Q36332) in der Datenbank Wikidata (grenzübergreifend mit Brasilien) 303 Der Nationalpark liegt am Unterlauf des Iguazu auf beiden Seiten der Grenze. In seinem Zentrum liegt der Iguazu-Wasserfall, er ist etwa 80 m hoch und 2700 m breit. In seiner Umgebung wächst subtropischer Regenwald, er ist Heimat der typischen Tierwelt der Region, dazu gehören Tapire, Ameisenbären, Nasenbären, Brüllaffen, Ozelots, Jaguare und Kaimane. Iguaçu falls1 11-11-12.JPG
1999 N 2 Halbinsel Valdés Website dieser Einrichtung Halbinsel Valdés in der Enzyklopädie Wikipedia Halbinsel Valdés im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHalbinsel Valdés (Q213237) in der Datenbank Wikidata 937 Die Halbinsel Valdés liegt in der Provinz Chubut in Patagonien und ist ein wichtiger Ort für die Erhaltung von Meeressäugern. An ihrer Küste gibt es größere Populationen der südlichen See-Elefanten und der südlichen Seelöwen, in den Küstengewässern leben die gefährdeten Südkaper, Auch die Orcas haben sich mit ihrer einzigartigen Jagdstrategie an diese Küste angepasst. Robben-001.jpg
1999 K 3 Cueva de las Manos Website dieser Einrichtung Cueva de las Manos in der Enzyklopädie Wikipedia Cueva de las Manos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCueva de las Manos (Q223385) in der Datenbank Wikidata (Höhlenmalereien), Rio Pinturas 936 Die Cueva de las Manos, „Höhle der Hände“, liegt in der Provinz Santa Cruz am Río Pinturas. Sie enthält Malereien, die zwischen 13.000 und 9.500 Jahren alt sind. Einfache Zeichnungen bestehen aus den schablonierten Umrissen von Händen, aber es gibt auch viele Darstellungen von Tieren, wie Guanakos sowie Jagdszenen. Cueva de las Manos2.jpg
2000 N 4 Naturparks Ischigualasto Naturparks Ischigualasto im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Naturparks Ischigualasto in der Enzyklopädie Wikipedia Naturparks Ischigualasto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaturparks Ischigualasto (Q639503) in der Datenbank Wikidata und Talampaya 966 Die beiden zusammenhängenden Parks liegen im Nordwesten von Argentinien am Rand der Sierra Pampeanas, In diesen Parks wurden komplette Fossilien aus dem Trias gefunden. Einige der geologischen Formationen enthalten eine breite Palette von Fossilien mit Dinosauriern und Pflanzen, aber auch von Vorfahren der Säugetiere. Ischigualasto1.jpg
2000 K Baudenkmäler der Jesuiten in und um 5 Córdoba Website dieser Einrichtung Córdoba in der Enzyklopädie Wikipedia Córdoba im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCórdoba (Q44210) in der Datenbank Wikidata (2000) 995 "Manzana de los Jesuitas" ist ein Gebäudeblock in Córdoba. In ihm stehen die Kern-Gebäude der Jesuiten-System: die Universität, die Kirche und die Wohnungen der Gesellschaft Jesu sowie die Hochschule. Zu dem einzigartigen religiösen, sozialen und ökonomischen System gehörten ünf Estancias mit ihren Sakral-und Profanbauten. Estatua fray Fernando Trejo y Sanabria 2009-03-23.jpg
2003 K 6 Quebrada de Humahuaca Quebrada de Humahuaca in der Enzyklopädie Wikipedia Quebrada de Humahuaca im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsQuebrada de Humahuaca (Q28061) in der Datenbank Wikidata 1116 Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht im Nordwesten von Argentinien. Durch das Tal des Rio Grande führt ein Weg entlang der alten Route des Camino Inca, dort findet man Spuren sowohl der prähistorischen Jäger und Sammler als auch der Siedlungen des Inka-Reiches (15. bis 16. Jahrhundert) und aus der Zeit des Kampfes für die Unabhängigkeit im 19. und 20. Jahrhundert. Quebrada de Humahuaca Andes Argentina Luca Galuzzi 2005.JPG
2014 K Qhapaq Ñan, Straßensystem in den Anden, länderübergreifend mit Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru 1459 Das Straßensystem der Inka hatte eine Länge von mehr als 30.000 km, es erstreckte sich von der Meeresküste bis zu einer Höhe von über 6.000 m. Zur Welterbestätte gehören insgesamt 273 Einzelkomponenten, sie zeigen die soziale, architektonische und technische Struktur dieses Straßennetzes Qhapaq ñan Grande route inca.jpg
2016 K Architektonisches Werk von Le Corbusier 1321 Mit 17 Werken in 7 Ländern in einem halben Jahrhundert zeugen von der Suche nach dem Baustil des 20. Jahrhunderts, die von dem schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier mitgeprägt wurde. Ausgewählt wurden Gebäude in Argentinien 7 Casa Curutchet Casa Curutchet in der Enzyklopädie Wikipedia Casa Curutchet im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCasa Curutchet (Q2982737) in der Datenbank Wikidata , Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan und der Schweiz. Casa Curuchet (3).JPG
2017 N 2 Nationalpark Los Alerces Nationalpark Los Alerces im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Los Alerces in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Los Alerces im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Los Alerces (Q828291) in der Datenbank Wikidata 1526 Der Nationalpark liegt im Nordwesten der argentinischen Provinz Chubu an der Grenze zu Chile. Alerces sind extrem langsamwüchsige Bäume, sie erreichen jedoch oft ein Alter von mehr als 1000 Jahren. Die patagonische Landschaft ist geprägt von Gletschern, von Moränen und Seen. Ihre Wälder bieten Lebensraum für seltene endemische Flora und Fauna. Lago Futalaufquen.JPG

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hatte. Die folgende Liste ist nicht vollständig:

  • Valles Calchaquíes
  • ESMA Museum - Ehemaliges Zentrum für Folter und Hinrichtung
  • Die Stadt Tigre und ihre Ruderclubs

Weblinks[Bearbeiten]

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