Welterbe in Indien

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Flagge von Indien
Karte von Welterbe in Indien

Welterbestätten[Bearbeiten]

Indien hat die Welterbekonvention im Jahr 1977 ratifiziert. Inzwischen hat das Land 40 Welterbestätten auf seiner Liste stehen, 32 sind Weltkulturstätten, 7 sind Weltnaturstätten und eine ist eine gemischte Stätte.

Alle indischen Welterbestätten auf einer Karte

Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1983 K 1 Felsentempel von Ajanta Felsentempel von Ajanta in der Enzyklopädie Wikipedia Felsentempel von Ajanta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelsentempel von Ajanta (Q184427) in der Datenbank Wikidata 242 Ajanta liegt ca. 100 km nordöstlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharashtra. Im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. wurde ein Komplex von buddhistischen Tempeln und Wohnungen aus den Felsen gemeißelt, diese Höhlen wurden bis zur Vertreibung der Buddhisten im 6. Jahrhundert reich verziert. Danach gerieten sie in Vergessenheit und wurden erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Indien ajanta2.jpg
1983 K 2 Höhlentempel Ellora Höhlentempel Ellora im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Höhlentempel Ellora in der Enzyklopädie Wikipedia Höhlentempel Ellora im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöhlentempel Ellora (Q189616) in der Datenbank Wikidata 243 Ellora liegt etwa 30 km nordwestlich von Aurangabad. Dort wurden zwischen 600 und 1000 n. Chr. 34 Klöster und Tempel aus einer 2 km langen Basaltwand herausgearbeitet, es handelt sich dabei um zwölf buddhistische und 17 hinduistische Heiligtümer, fünf gehören zum Jainismus. Die Höhlentempel sind ein Beispiel für die damals herrschende religiöse Toleranz. Ellora Buddhist caves from without.jpg
1983 K 3 Agra, Rotes Fort Agra, Rotes Fort in der Enzyklopädie Wikipedia Agra, Rotes Fort im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgra, Rotes Fort (Q171857) in der Datenbank Wikidata 251 In Sichtweite des Taj Mahal steht das aus rotem Sandstein erbaute Fort von Agra am Ufer des Flusses Jamuna. Seine Umfassungsmauern sind 2,5 km lang. Mit dem Bau wurde unter Akbar im Jahr 1565 begonnen, Shah Jahan ließ im 17. Jahrhundert die märchenhaften Palastbauten aus weißem Marmor hinzufügen, wurde dann jedoch von seinem Sohn hier unter Hausarrest gestellt. Musamman Burj (Agra Fort)-3.jpg
1983 K 4 Agra, Tadsch Mahal Agra, Tadsch Mahal im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Agra, Tadsch Mahal in der Enzyklopädie Wikipedia Agra, Tadsch Mahal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgra, Tadsch Mahal (Q9141) in der Datenbank Wikidata 252 Das Tadsch Mahal in Agra ist ein Mausoleum, das der Mogulkaiser Shah Jahan für seine Lieblingsfrau erbauen ließ. Es steht in Sichtweite des Roten Forts am Ufer des Flusses Jamuna in einem ummauerten Garten. Als Baumaterial wurde weißer Marmor benutzt, er ist üppig verziert mit Intarsien aus Halbedelstein. Das Bauwerk gilt als ein Meisterwerk der muslimischen Kunst in Indien und wird oft als Weltwunder der Moderne genannt. Taj Mahal, Agra, India.jpg
1984 K 5 Sonnentempel von Konark Sonnentempel von Konark in der Enzyklopädie Wikipedia Sonnentempel von Konark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSonnentempel von Konark (Q752091) in der Datenbank Wikidata 246 Konark liegt am Golf von Bengalen etwa 35 km nordöstlich von Puri. Der Sonnentempel ist ein brahmanisches Heiligtum, er wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Der Tempel ist auch als Schwarze Pagode bekannt. Er stellt den Streitwagen des Sonnengottes Surya dar, der von sieben Pferden gezogen wird. Konark Nat Mandir.jpg
1984 K 6 Tempelbezirk von Mamallapuram Tempelbezirk von Mamallapuram in der Enzyklopädie Wikipedia Tempelbezirk von Mamallapuram im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempelbezirk von Mamallapuram (Q208000) in der Datenbank Wikidata 249 Der Ort Mamallapuram (Mahabalipuram) liegt rund 60 km südlich von Chennai an der indischen Koromandelküste. Im 7./8. Jahrhundert wurden Heiligtümer aus den Felsen geschlagen, dazu gehören hinduistische Rathas (Tempel in Form von Streitwagen), große Reliefs (Herabkunft der Ganga) und der Küstentempel. Mamallapuram temple 06.JPG
1985 N 1 Nationalpark Kaziranga Nationalpark Kaziranga im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Kaziranga in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Kaziranga im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Kaziranga (Q192764) in der Datenbank Wikidata 337 Der Nationalpark Kaziranga liegt im Bundesstaat Assam am Ufer des Brahmaputra. Es ist das wichtigste Schutzgebiet für das Indische Nashorn. Im Park gibt es auch größere Populationen von Tigern, Elefanten, Wasserbüffeln und Sumpfhirschen. Kaziranga Rhinoceros unicornis.jpg
1985 N 2 Wildschutzgebiet Manas Wildschutzgebiet Manas im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Wildschutzgebiet Manas in der Enzyklopädie Wikipedia Wildschutzgebiet Manas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWildschutzgebiet Manas (Q506511) in der Datenbank Wikidata 338 Das Wildschutzgebiet Manas liegt im Bundesstaat Assam an der Grenze zu Bhutan am Fluss Manas, einem Nebenfluss des Brahmaputra. Der Park war von 1992 bis 2011 wegen Wilderei auf der Roten Liste. An Säugetieren gibt es Elefanten, Tiger, Wasserbüffel und Sumpfhirsche sowie eine große Anzahl von Languren, dazu kommen rund 450 teils seltene Vogelarten und 50 Reptilien. At the core of Manas National Park.jpg
1985 N 3 Nationalpark Keoladeo Nationalpark Keoladeo im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Keoladeo in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Keoladeo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Keoladeo (Q235878) in der Datenbank Wikidata 340 Der Nationalpark liegt im Bundesstaat Rajasthan rund 60 km westlich von Agra. Er ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter für den Sibirischen Kranich. Die meisten Vögel nisten während der Monsunzeit. Greylag Geese I-Bharatpur IMG 8225.jpg
1986 K 7 Kirchen und Klöster von Goa Kirchen und Klöster von Goa in der Enzyklopädie Wikipedia Kirchen und Klöster von Goa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirchen und Klöster von Goa (Q391123) in der Datenbank Wikidata 234 Goa war eine portugiesische Kolonie, die Hauptstadt war ab 1565 Velha Goa, diese wurde jedoch 1760 nach einer Malaria-Epidemie aufgegeben. In der Basilika Bom Jesus befinden sich die sterblichen Überreste des Heiligen Francis Xavier, er gilt als Schutzpatron Goas. Weitere wichtige Bauwerke sind Sé Cathedral, das Kloster des heiligen Franz von Assisi und die Kirche Sankt Cajetan. A Portuguese chapel in Goa.jpg
1986 K 8 Tempelbezirk von Khajuraho Tempelbezirk von Khajuraho in der Enzyklopädie Wikipedia Tempelbezirk von Khajuraho im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempelbezirk von Khajuraho (Q12062312) in der Datenbank Wikidata 240 Khajuraho liegt in Madhya Pradesh etwa 260 km westlich von Allahabad. Von 950 bis 1050 entstanden dort über 80 hinduistische und jainistische Tempel, übrig geblieben sind davon rund 20, die sich auf drei Gruppen verteilen. Die Tempel sind mit zahlreichen Skulpturen und Ornamenten geschmückt, der Kandariya-Tempel zählt zu den Meisterwerke indischer Kunst. Einige Skulpturen der Tempel stellen auch erotische Szenen dar wie z.B. am Lakshmana-Tempel. Kandariya Mahadeva Temple, Khajuraho (side).jpg
1986 K 9 Tempelbezirk von Hampi Tempelbezirk von Hampi im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tempelbezirk von Hampi in der Enzyklopädie Wikipedia Tempelbezirk von Hampi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempelbezirk von Hampi (Q26732) in der Datenbank Wikidata 241 Die Stadt Hampi liegt im Bundesstaat Karnataka etwa 340 km östlich von Goa. Sie war vom 14. bis zum 16. Jahrhundert Hauptstadt des hinduistischen Vijanagar-Reiches. Nach der Eroberung durch Muslime wurde die Stadt sechs Monate lang geplündert, danach wurde sie aufgegeben. Hampi-Old-And-New.jpg
1986 K 10 Moghulstadt Fatehpur Sikri Website dieser Einrichtung Moghulstadt Fatehpur Sikri in der Enzyklopädie Wikipedia Moghulstadt Fatehpur Sikri im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMoghulstadt Fatehpur Sikri (Q179046) in der Datenbank Wikidata 255 Fatehpur Sikri liegt etwa 40 km westlich von Agra in Uttar Pradesh. Die Stadt wurde von Großmogul Akbar zwischen 1569 und 1574 als Hauptstadt des Mogul-Reiches erbaut, er zog jedoch bereits 1585 aus unbekannten Gründen nach Lahore. Übrig blieb eine sehr gut erhaltene Geisterstadt mit mehreren Palästen, einer großen Moschee und einer Karawanserei. FatehpurSikriHaramSara20080212-1.jpg
1987 K 11 Tempelanlage von Pattadakal Tempelanlage von Pattadakal im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tempelanlage von Pattadakal in der Enzyklopädie Wikipedia Tempelanlage von Pattadakal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTempelanlage von Pattadakal (Q817250) in der Datenbank Wikidata 239 Pattadakal liegt in Karnataka rund 130 km nordöstlich von Hampi. Die Tempelgebäude entstanden im 7./8. Jahrhundert, es handelt sich um neun hinduistische Tempel und ein Jain-Heiligtum. Sie wurden in einer Mischung aus nordindischem (indo-arischem) und südindischem (drawidischem) Stil erbaut. Die Tempel werden zum Teil noch für Gottesdienste benutzt. Mallikarjuna and Kasivisvanatha temples at Pattadakal.jpg
1987 K 12 Höhlen von Elephanta Höhlen von Elephanta in der Enzyklopädie Wikipedia Höhlen von Elephanta im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöhlen von Elephanta (Q649384) in der Datenbank Wikidata 244 Elephanta ist eine kleine Insel in einer Meeresbucht östlich von Mumbai. Auf der Insel gibt es insgesamt sechs Höhlen. Zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert wurden diese Höhlen aus dem massiven Basalt geschlagen, mit hinduistischen bzw. buddhistischen Motiven bemalt und mit Reliefs und Skulpturen ausgestaltet. Insbesondere die Haupthöhle ist mit kunstvollen Reliefs ausgestaltet. Cave No-3 of Elephenta Caves.jpg
1987 K 13 Große Tempel der Chola-Dynastie Große Tempel der Chola-Dynastie in der Enzyklopädie Wikipedia Große Tempel der Chola-Dynastie im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroße Tempel der Chola-Dynastie (Q695229) in der Datenbank Wikidata (2004 erweitert) 250 Es handelt sich um drei Tempelanlagen im südindischen Tamil Nadu, ihnen ist gemeinsam, dass sie zur Zeit der Chola-Dynastie (9.-13. Jahrhundert) erbaut wurden. Dies sind die Brihadisvara-Tempel in Thanjavur und in Gangaikonda Cholapuram sowie um den Airavatesvara-Tempel in Darasuram. Die Tempel zeugen von den Glanzleistungen der Chola in Architektur, Bildhauerei, Malerei und Bronzeguss. Brihadeeswarar Temple 01.jpg
1987 N 4 Nationalpark Sundarbans Nationalpark Sundarbans im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Sundarbans in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Sundarbans im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Sundarbans (Q4526) in der Datenbank Wikidata 452 Das riesige Mündungsdelta der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna mit dem Nationalpark Sundarbans besteht aus einem Gewirr von Wasserläufen, Watt und kleinen Inseln, bewachsen von salztoleranten Mangrovenwäldern, das sich mit den Gezeiten und dem Wasserstand der Zuflüsse ständig verändert. Sein Name Sundarbans bedeutet "Wald der Sundari Bäume". In dem teilweise schwer zugänglichen Gebiet leben 260 Vogelarten und bedrohte Arten wie das Leistenkrokodil, die indische Python und der Bengaltiger. Die Welterbestätte des Sundarbans-Gebietes in Bangladesh heißt Mangrovenwälder der Sundarbans CowShed.JPG
1988 N 5 Nationalpark Nanda Devi Nationalpark Nanda Devi in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Nanda Devi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Nanda Devi (Q213262) in der Datenbank Wikidata und Nationalpark "Tal der Blumen" (2005 erweitert) 335 Nanda Devi ist mit einer Höhe von 7816 m der zweithöchste Berg Indiens. Der Nationalpark Nanda Devi rings um den Berg ist frei von menschlicher Besiedlung. Bedrohte Tiere in der Region sind u.a. der Schneeleopard und der Moschushirsch. Nur wenige Kilometer weiter liegt der Nationalpark Tal der Blumen, er ist bekannt für seine vielfältige Flora, zu der einige Heilpflanzen gehören. Nanda devi.jpg
1989 K 14 Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi in der Enzyklopädie Wikipedia Buddhistisches Heiligtum bei Sanchi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBuddhistisches Heiligtum bei Sanchi (Q16899727) in der Datenbank Wikidata 524 Der Ort Sanchi liegt etwa 60 km nordöstlich von Bhopal im Bundesstaat Madhya Pradesh. Kaiser Asoka ließ hier um 250 v. Chr. ein buddhistisches Heiligtum anlegen. Bis zum 12. Jahrhundert wurden weitere Bauwerke hinzugefügt. Danach geriet das Heiligtum in Vergessenheit und wurde überwuchert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Bauwerke restauriert, heute ist Sanchi mit seinen drei großen Stupas und rund 50 weiteren Monumenten wieder ein bedeutender Wallfahrtsort. Great stupa of Sanchi.jpg
1993 K 15 Grabmal Kaiser Humajuns in Delhi Grabmal Kaiser Humajuns in Delhi in der Enzyklopädie Wikipedia Grabmal Kaiser Humajuns in Delhi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGrabmal Kaiser Humajuns in Delhi (Q189648) in der Datenbank Wikidata 232 Das Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun in Delhi wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Es ist ein großes Mausoleum inmitten eines nach persischem Vorbild angelegten Gartens, durchzogen von Kanälen und Wasserbecken. Das Gelände ist umgeben mit einer Mauer, als Eingang dient ein repräsentativer Torbau. In dem Komplex befinden sich etwa 250 Gräber aus der Familie des Herrschers. Humayuns Tomb Delhi 31-05-2005 pic3.jpg
1999 K 16 Kutub Minar Kutub Minar in der Enzyklopädie Wikipedia Kutub Minar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKutub Minar (Q187635) in der Datenbank Wikidata mit seinen Moscheen und Grabbauten in Delhi 233 Qutb Minar in Delhi ist ein Minarett, das aus rotem Sandstein errichtet wurde. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist 72,5 m hoch. In der Nähe steht mit der Quwwatu'l-Islam-Moschee die älteste erhaltene Moschee in Nordindien. Weitere Bauwerke sind das Alai Darwaza-Tor und Alai Minar, das Fundament eines unvollendeten Minarettes. Q Minar.jpg
1999 K 17 Himalaya-Gebirgsbahn nach Darjeeling Website dieser Einrichtung Himalaya-Gebirgsbahn nach Darjeeling in der Enzyklopädie Wikipedia Himalaya-Gebirgsbahn nach Darjeeling im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHimalaya-Gebirgsbahn nach Darjeeling (Q169997) in der Datenbank Wikidata und Nilgiri-Bergbahn (2005 erweitert) 944 Die zum Weltkulturerbe gehörenden Gebirgsbahnen liegen an drei verschiedenen Orten. Es sind dies die Darjeeling Himalayan Railway, eine 86 km lange Schmalspurbahn von Siliguri nach Darjeeling in Westbengalen, die Kalka-Shimla-Railway in Himachal Pradesh und die Nilgiri Mountain Railway, eine 46 km lange Zahnradbahn in Tamil Nadu Darjeeling Toy Train at Batasia Loop.jpg
2002 K 18 Mahabodhi-Tempel Mahabodhi-Tempel in der Enzyklopädie Wikipedia Mahabodhi-Tempel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMahabodhi-Tempel (Q176767) in der Datenbank Wikidata von Bodh Gaya 1056 Der Ort Bodh Gaya liegt etwa 110 km südlich von Patna im Bundesstaat Bihar, sein Name bedeutet Ort der Erleuchtung. Hier hat Siddhartha Gautama um das Jahr 534 v. Chr. unter einer Pappelfeige die Erleuchtung erlangt. Daher ist der Mahabodhi Tempel-Komplex eine der vier heiligen Stätten des Buddhismus. Die anderen drei sind in Lumbini, Sarnath und Kushinagar. Bodhgaya 3640450872 f4ec280187 t.jpg
2003 K 19 Felshöhlen von Bhimbetka Felshöhlen von Bhimbetka im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Felshöhlen von Bhimbetka in der Enzyklopädie Wikipedia Felshöhlen von Bhimbetka im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFelshöhlen von Bhimbetka (Q331603) in der Datenbank Wikidata 925 Die Felshöhlen von Bhimbetka liegen rund 45 km südöstlich von Bhopal und befinden sich innerhalb des Rapatani-Wildschutzgebietes. Das Gebiet umfasst fünf Hügel mit rund 400 Felsunterstände und Höhlen, in denen sich Felszeichnungen befinden, sie zeigen die vielfältige Tierwelt und das soziale Leben der Menschen. Ihre Entstehungszeit reicht von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter. Rock painting, Bhimbetka, Raisen district, MP.jpg
2004 K 20 Archäologischer Park Champaner-Pavagadh Archäologischer Park Champaner-Pavagadh im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Archäologischer Park Champaner-Pavagadh in der Enzyklopädie Wikipedia Archäologischer Park Champaner-Pavagadh im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchäologischer Park Champaner-Pavagadh (Q844427) in der Datenbank Wikidata 1101 Der Archäologische Park liegt etwa 50 km nordöstlich von Vadodara im Bundesstaat Gujarat. Im Gebiet des Parks gibt es über 100 Monumente, so den hinduistischen Tempel Kalika Mata auf dem Pavagadh-Hügel und fünf Moscheen, darunter die imposante Jama Masjid. Pavadagh.JPG
2004 K 21 Chhatrapati Shivaji Terminus Chhatrapati Shivaji Terminus in der Enzyklopädie Wikipedia Chhatrapati Shivaji Terminus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChhatrapati Shivaji Terminus (Q235884) in der Datenbank Wikidata in Mumbai (Bombay) 945 Der Chhatrapati Shivaji Terminus ist ein Bahnhof im Süden von Mumbai, er wurde 1887 zum Silberjubiläum der Königin Victoria als Victoria Terminus eröffnet. Das Bauwerk wurde im neugotischen Stil mit Elementen der indischen Palast-Architektur errichtet. Im Zentrum des etwa 400 m langen Gebäudes ist eine 100 m hohe achteckige Kuppel. Chhatrapati Shivaji Terminus (Victoria Terminus).jpg
2007 K 22 Rotes Fort (Delhi) Rotes Fort (Delhi) in der Enzyklopädie Wikipedia Rotes Fort (Delhi) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRotes Fort (Delhi) (Q45957) in der Datenbank Wikidata 231 Das Rote Fort in Delhi wurde Mitte des 17. Jahrhunderts unter dem Großmogul Shah Jahan erbaut. Er verlegte seine Hauptstadt von Agra nach Delhi, wo ihm das Fort als Regierungspalast seiner neuen Hauptstadt Shahjahanabad dienen sollte. Es steht neben dem älteren Salimgarh-Fort am Ufer des Flusses Jamuna. Nach 1857 diente das Rote Fort als Hauptquartier der britisch-indischen Armee. Red Fort 2.jpg
2010 K 23 "Jantar Mantar" "Jantar Mantar" in der Enzyklopädie Wikipedia "Jantar Mantar" im Medienverzeichnis Wikimedia Commons"Jantar Mantar" (Q508634) in der Datenbank Wikidata in Jaipur 1338 Das Jantar Mantar in Jaipur ist eine astronomische Beobachtungsstation, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Es wurde unter dem Maharadscha Jai Sing II. erbaut, der neben Jaipur noch vier weitere ähnliche Anlagen errichten ließ. Unter den 14 überdimensionalen Instrumenten ist eine Sonnenuhr, auf der man die Zeit beinahe sekundengenau ablesen kann. JantarMantarJaipur20080213-3.jpg
2012 N 6 Westghats-Gebirge Westghats-Gebirge in der Enzyklopädie Wikipedia Westghats-Gebirge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWestghats-Gebirge (Q4527) in der Datenbank Wikidata 1342 Die Westghats sind eine 1600 km lange Bergkette, sie trennen das Hochland von Dekkan vom Arabischen Meer. Zum Welterbe wurden insgesamt 39 Teilregionen erklärt, darunter Kalakad-Mundanthurai Tiger Reserve, Periyar Tiger Reserve und Koyna Wildlife Sanctuary. Western Ghats Naneghat.jpg
2013 K 24 Forts von Rajasthan Website dieser Einrichtung Forts von Rajasthan in der Enzyklopädie Wikipedia Forts von Rajasthan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsForts von Rajasthan (Q242898) in der Datenbank Wikidata 247 Die Welterbestätte wird gebildet aus sechs auf Hügeln gelegenen Forts in Rajasthan: in Chittorgarh, Kumbhalgarh, Sawai Madhopur, Jhalawar, Jaipur und Jaisalmer. Sie zeugen von der einstigen Macht der Rajputen. In ihren Mauern gibt es große Paläste, Tempel und Handelszentren, und ihre Architektur nutzte das Gelände zur Verteidigung und zur Wasserversorgung. Fort Jaisalmer at sunset.jpg
2014 K 25 Rani-ki-Vav (Stufenbrunnen der Königin) Rani-ki-Vav (Stufenbrunnen der Königin) in der Enzyklopädie Wikipedia Rani-ki-Vav (Stufenbrunnen der Königin) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRani-ki-Vav (Stufenbrunnen der Königin) (Q7293002) in der Datenbank Wikidata in Patan 922 Patan liegt am Ufer des Flusses Saraswati in Gujarat. Stufenbrunnen sind in Indien seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Der Rani-ki-Vav ist verziert mit über 500 Skulpturen, er hat vier Ebenen und reicht bis 23 m in die Tiefe. Rani ki vav 02.jpg
2014 N 7 Großer Himalaya-Nationalpark Großer Himalaya-Nationalpark im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Großer Himalaya-Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Himalaya-Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Himalaya-Nationalpark (Q1544213) in der Datenbank Wikidata 1406 Der Great Himalayan National Park (GHANA) liegt im Bundesstaat Himachal Pradesh und umfasst über 90.000 ha Fläche im westlichen Teil des Himalaya, insbesondere die oberen Bergregionen. In diesem Biodiversitäts-Hotspot gibt es allein 25 Waldarten, in denen ca. 30 Arten von Säugetieren und 180 Vogelarten leben. Lightmatter snowleopard.jpg
2016 K 26 Archäologische Stätte Nalanda Archäologische Stätte Nalanda im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Archäologische Stätte Nalanda in der Enzyklopädie Wikipedia Archäologische Stätte Nalanda im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchäologische Stätte Nalanda (Q216243) in der Datenbank Wikidata 1502 Nalanda liegt im indischen Bundesstaat Bihar nahe der Stadt Bihar Sharif. In der Zeit vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zur islamischen Eroberung Indiens im 13. Jahrhundert befand sich hier eine buddhistische Universität mit Stupas, Klöstern und Tempeln. Die Bibliothek soll über 9 Millionen Bücher verfügt haben. Nalanda.jpg
2016 K 27 Architektonisches Werk von Le Corbusier Architektonisches Werk von Le Corbusier in der Enzyklopädie Wikipedia Architektonisches Werk von Le Corbusier im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArchitektonisches Werk von Le Corbusier (Q7126217) in der Datenbank Wikidata 1321 17 Werke in sieben Ländern in einem halben Jahrhundert zeugen von der Suche nach dem Baustil des 20. Jahrhunderts, die von dem schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier mitgeprägt wurde. Ausgewählt wurden Gebäude in Argentinien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien (Palace of Assembly Chandigarh, Japan und der Schweiz. Palace of Assembly Chandigarh 2006.jpg
2016 K, N 1 Kangchendzönga-Nationalpark Kangchendzönga-Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Kangchendzönga-Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKangchendzönga-Nationalpark (Q82019) in der Datenbank Wikidata 1513 Um die vielfältige Landschaft am Kangchendzönga, dem namengebenden Berg des Kangchendzönga-Nationalparks und dritthöchsten Berg der Welt, mit Bergen und Tälern, Flüssen und Seen, Höhlen und Gletschern ranken sich mythologische Geschichten der Ureinwohner von Sikkim. Sie sind Objekt der Anbetung und bilden die Grundlage ihres buddhistischen Glaubens. Kanchenjunga India.jpg
2017 K 28 Altstadt von Ahmedabad Altstadt von Ahmedabad im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Altstadt von Ahmedabad in der Enzyklopädie Wikipedia Altstadt von Ahmedabad im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAltstadt von Ahmedabad (Q1070) in der Datenbank Wikidata 1551 Ahmedabad ist die wirtschaftlich bedeutendste Stadt des indischen Bundesstaates Gujarat, sie wurde 1411 von Sultan Ahmed gegründet. Zum Welterbe gehört die Altstadt mit der Bhadra Zitadelle und der Stadtbefestigung. Auch zahlreiche Moscheen, Hindu- und Jain-Tempel bilden das architektonische Erbe. Bhadra Fort.JPG
2018 K Viktorianische-Gotik- und Art-Déco-Ensembles in Mumbai 1480 Rund um den freien Platz des 29 Oval Maidan Oval Maidan in der Enzyklopädie WikipediaOval Maidan (Q7113212) in der Datenbank Wikidata in Mumbai entstanden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrere Komplexe mit öffentlichen Gebäuden zunächst im viktorianisch-neogotischen Stil, etwas später kamen dann an der westlich angrenzenden Back Bay auch Wohngebäude im Stil des Art Deco hinzu. So entstand durch indisches Design und Anpassung an das Klima ein einzigartiger Architekturstil. Mumbai 03-2016 40 Bombay High Court.jpg
2019 K 30 Jaipur, Rajasthan Website dieser Einrichtung Jaipur, Rajasthan in der Enzyklopädie Wikipedia Jaipur, Rajasthan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJaipur, Rajasthan (Q66485) in der Datenbank Wikidata 1605 Die Stadt Jaipur wurde 1727 von Sawai Jai Singh II gegründet. Sie wurde als befestigte Stadt in einem Rasterplan errichtet. Das Gesicht der Stadt zeigt einen Gedankenaustausch zwischen alten Hindus und modernen Mogulen sowie westlichen Kulturen. Das Raster ist ein Modell, das im Westen vorherrscht, während sich die Organisation auf die traditionellen hinduistischen Konzepte bezieht. Als Handelshauptstadt konzipiert, hat die Stadt bis heute ihre lokalen Handels-, Handwerks- und Genossenschaftstraditionen bewahrt. Jaipur 03-2016 22 City Palace complex.jpg
2021 K 31 Ramappa-Tempel Ramappa-Tempel in der Enzyklopädie Wikipedia Ramappa-Tempel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRamappa-Tempel (Q3380656) in der Datenbank Wikidata 1570 Der Ramappa-Tempel, auch bekannt als Rudreshwara (Lord Siva)-Tempel, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe im Bundesstaat Telangana in Südindien. Es ist 66 km von Warangal, 15 km von Mulugu und 209 km von Hyderabad entfernt. Es liegt in einem Tal im Dorf Palampet von Venkatapur mandal des Mulugu-Distrikts, einem winzigen Dorf, das seine Glanzzeiten im 13. und 14. Jahrhundert lange hinter sich hat. Die Skulpturen des Tempels von hoher künstlerischer Qualität veranschaulichen regionale Tanzbräuche und die kakatiyanische Kultur. An den Ausläufern eines Waldgebietes und inmitten von landwirtschaftlichen Feldern gelegen bdfindet sich ein von den Kakatiya gebautes Wasserreservoir. Ramappa Temple (Human Scale).jpg
2021 K 32 Dholavira - Eine Stadt der Harappa-Kultur Dholavira - Eine Stadt der Harappa-Kultur im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Dholavira - Eine Stadt der Harappa-Kultur in der Enzyklopädie Wikipedia Dholavira - Eine Stadt der Harappa-Kultur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDholavira - Eine Stadt der Harappa-Kultur (Q9468) in der Datenbank Wikidata 1645 Die antike Stadt Dholavira war das südliche Zentrum der Harappa-Zivilisation. Sie liegt auf der trockenen Insel Khadir im Bundesstaat Gujarat und war zwischen ca. 3000-1500 v. Chr. besiedelt. Die archäologische Stätte, eine der am besten erhaltenen städtischen Siedlungen aus der Zeit Südostasiens, umfasst eine befestigte Stadt und einen Friedhof. Zwei saisonale Bäche versorgten sie mit Wasser. Dholavira East Gate.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat.

  • Sri Harimandir Sahib
  • Dhrangadhra-Wildreservat
  • Cellular Jail, Andamanen-Inseln

Weblinks[Bearbeiten]

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