Welterbe in Indonesien

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Flagge von Indonesien
Karte von Welterbe in Indonesien

Indonesien ist der Welterbekonvention im Jahr 1989 beigetreten. Bis zum Herbst 2021 konnte das Land neun Welterbestätten auf seiner Liste eintragen.

Welterbestätten[Bearbeiten]

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1991 N 1 Nationalpark Komodo-Inseln Nationalpark Komodo-Inseln in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Komodo-Inseln im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Komodo-Inseln (Q107640) in der Datenbank Wikidata 609 Der Nationalpark wurde geschaffen, um das Überleben der Komodo-Warane zu sichern. Er umfasst mit den drei Inseln Komodo, Rinca und Gili Motong im wesentlichen den Lebensraum dieser Riesenechse. Die Küstengewässern des Parks sind wegen des Artenreichtums an Korallen, Schwämmen und Fischen bei Tauchern beliebt. Komodo dragon at Komodo National Park.jpg
1991 N 2 Nationalpark Ujung Kulon (Java) Nationalpark Ujung Kulon (Java) im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nationalpark Ujung Kulon (Java) in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Ujung Kulon (Java) im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Ujung Kulon (Java) (Q4522) in der Datenbank Wikidata mit Vulkan Anak Krakatao 608 Der Nationalpark liegt an der Südwestspitze von Java und umfasst die Halbinsel Ujung Kulon, einige vorgelagerte Inseln und das Naturschutzgebiet des Vulkans Krakatau. Das Gebiet ist mit Tiefland-Regenwald, Sümpfe, Mangroven und Grasland bedeckt. Die Halbinsel ist umgeben von Koralleninseln und Korallenriffe. In dem Park leben mehrere bedrohte Tierarten, das Java-Nashorn kommt hier nur noch an zwei Stellen vor. Indonesia, Sunda Straits.jpg
1991 K 1 Borobudur Borobudur in der Enzyklopädie Wikipedia Borobudur im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBorobudur (Q29070) in der Datenbank Wikidata 574 Der buddhistische Tempel aus dem 8./9. Jahrhundert befindet sich in Zentraljava etwa 40 km nordwestlich von Yogyakarta. Sein Grundriss ist ein tantrisches Mandala. Er besteht aus neun Stufen, die unteren sechs sind quadratisch, die oberen kreisförmig. Auf der oberen Plattform ist eine zentrale Stupa, sie ist von 72 kleinen umgeben. In der Nähe des Borobodur stehen die kleineren Tempel Pawan und Mendut. Borobudur 41.jpg
1991 K 2 Prambanan Website dieser Einrichtung Prambanan in der Enzyklopädie Wikipedia Prambanan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPrambanan (Q7568) in der Datenbank Wikidata 642 Etwa 20 km östlich von Yogyakarta ist die Tempelanlage von Prambana. Das hinduistische Heiligtum wurde im 10. Jahrhundert errichtet. Es besteht aus acht Hauptschreinen und zahlreichen kleineren Einzeltempeln. Die drei größten Schreine im Zentrum sind den drei Göttern Shiva dem Zerstörer, Vishnu dem Bewahrer, und Brahma dem Schöpfer geweiht. Zur Welterbestätte gehören noch kleinere buddhistische Tempel in der unmittelbaren Nähe. Prambanan 09N8007.jpg
1996 K 3 Sangiran Sangiran in der Enzyklopädie Wikipedia Sangiran im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSangiran (Q842328) in der Datenbank Wikidata 593 Sangiran ist eine Ausgrabungsstätte, sie liegt auf der Insel Java etwa 20 km nördlich von Surakarta. Es ist einer der wichtigsten Fundorte von Fossilien der Frühmenschen, die vor rund 1 Million Jahren hier lebten. Sie zählen zur Spezies des „Homo erectus“ und werden als „Java-Menschen“ bezeichnet. Museum Sangiran Man Evolution.JPG
1999 N 3 Lorentz-Nationalpark Lorentz-Nationalpark im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Lorentz-Nationalpark in der Enzyklopädie Wikipedia Lorentz-Nationalpark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLorentz-Nationalpark (Q4516) in der Datenbank Wikidata 955 Der Lorentz-Nationalpark liegt auf der Insel Neuguinea und ist das größte Natuschutzgebiet in Südostasien. Er erstreckt sich vom Tiefland an der Südküste der Insel bis zu den Gletschern des Puncac Jaya, dem mit 4884 m höchsten Berg von Ozeanien. In dem Park leben über 250 Arten von Säugetieren, darunter sind Kloakentiere wie der Langschnabeligel, aber auch Beuteltiere wie das Baumkänguru. Unter den 600 Vogelarten ist auch der Helmkasuar. Am Rand des Nationalparks liegt mit der Grasberg-Goldmine die größte Goldmine der Welt. Puncak Jaya (NASA astronaut photograph).jpg
2004 N 4 Sumatra Sumatra im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Sumatra in der Enzyklopädie Wikipedia Sumatra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSumatra (Q1309771) in der Datenbank Wikidata
(Eintrag auf die Rote Liste wegen Wilderei, Abholzung und dem geplanten Bau von Straßen)
1167 Die drei Schutzgebiete des Gunung Leuser National Parks, des Kerinci Seblat Nationalpark und des Bukit Barisan Selatan Nationalpark sind über die Insel verteilt. Sie sind Heimat von geschätzten 10.000 Pflanzenarten, rund 550 Vogelarten und über 200 Arten von Säugetieren. Darunter ist der vom Aussterben bedrohte Orang Utan. Orang-utan bukit lawang 2006.jpg
2012 K 4 Bali Bali in der Enzyklopädie Wikipedia Bali im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBali (Q4315) in der Datenbank Wikidata 1194 Diese Kulturlandschaft auf Bali besteht fünf Reisterrassen und den zugehörigen Wassertempeln. Dazu gehört der Royal Temple of Pura Taman Ayun aus dem 18. Jahrhundert. Da System der Wasserverteilung stammt aus dem 9. Jahrhundert, es wird betrieben von Genossenschaften, die „subak“ genannt werden. Sie berufen sich dabei auf „Tri Hata Karana“, die Idee des Einklangs von Geist, Mensch und Natur, Bali panorama.jpg
2019 K 5 Ombilin Coal Mining, Alte Kohlengrubenstadt Sawahlunto Ombilin Coal Mining, Alte Kohlengrubenstadt Sawahlunto in der Enzyklopädie Wikipedia Ombilin Coal Mining, Alte Kohlengrubenstadt Sawahlunto im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOmbilin Coal Mining, Alte Kohlengrubenstadt Sawahlunto (Q16965955) in der Datenbank Wikidata 1610 Die Kohlenmine wurde von der niederländischen Kolonialregierung vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts in einer unzugänglichen Region Sumatras errichtet zur Gewinnung, Verarbeitung und Transport hochwertiger Kohle. Die Belegschaft wurde aus der lokalen Bevölkerung rekrutiert und durch Strafgefangene aus von den Niederlanden kontrollierten Gebieten ergänzt. Zur Stätte gehören der Bergbaustandort und das Unternehmen, Kohlelager im Hafen von Emmahaven und das Schienennetz, das die Minen mit den Küstenanlagen verbindet COLLECTIE TROPENMUSEUM Een ingang van de Ombilin steenkoolmijnen TMnr 20018524.jpg

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat.

  • Nationalpark Betung Kerihun
  • Trowulan – Ehemalige Hauptstadt des Königreiches Majapahit

Weblinks[Bearbeiten]

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