Chennai

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Chennai
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Chennai (vormals Madras) ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaats Tamil Nadu. Sie liegt im Norden des Bundesstaates an der Koromandelküste. Mit mehr als 4,6 Millionen Einwohnern ist Chennai eine der größten Städte Indiens.

Hintergrund[Bearbeiten]

Keimzelle der Stadt war wohl das 1640 von den Briten errichtete Fort St. George. Die im Umfeld des Forts entstandene Stadt nannten sie Madras. Im Jahr 1966 wurde die Stadt umbenannt in Chennai.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Chennai International Airport Chennai International Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Chennai International Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChennai International Airport (Q502670) in der Datenbank Wikidata (IATA: MAA) liegt etwa 15 km südwestlich des Stadtzentrums und ist einer der größten Flughäfen des Landes. Es gibt auch Direktflüge von/nach Frankfurt am Main.

Der Flughafen ist hervorragend an die Bahn angeschlossen. Um zum Tirusulam-Bahnhof zu kommen, muss man lediglich den NH45 überqueren. Dort gibt es auch Stände, an denen man nach einem anstrengenden Flug eine Kleinigkeit zum Essen und zu Trinken bekommt oder auch vor einem frühen Flug in die Heimat. An Bahnhof halten die häufig verkehrenden S-Bahnen. Ein Fahrkartenverkaufsschalter ist vorhanden. Auf der S-Bahnstraecke kann man zum Egmont-Bahnhof und nach Chennai Beach fahren oder in Gegenrichtung nach Chengalpattu. Allerdings enden die meisten stadtauswärts fahrenden Züge vorher.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

S-Bahnnetz in Chennai mit Infos zu Busanschlüssen

Chennai ist ein Bahnknotenpunkt. Wichtige Bahnhöfe sind 2 Chennai Central Railway Station Chennai Central Railway Station in der Enzyklopädie Wikipedia Chennai Central Railway Station im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChennai Central Railway Station (Q257382) in der Datenbank Wikidata und 3 Egmore Railway Station Egmore Railway Station in der Enzyklopädie Wikipedia Egmore Railway Station im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEgmore Railway Station (Q3536643) in der Datenbank Wikidata. Es gibt ein gut ausgebautes S-Bahnnetz in Chennai.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • 4 Chennai Mofussil Bus Terminus (CMBT) Chennai Mofussil Bus Terminus in der Enzyklopädie Wikipedia Chennai Mofussil Bus Terminus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChennai Mofussil Bus Terminus (Q3522609) in der Datenbank Wikidata
  • Wenn man über die ECR (East Coast Road) nach Chennai fährt (beispielsweise aus Mamallapuram), ist es zeitsparend, nachdem der Bus eine Weile westwärts gefahren ist und gerade die Bahnbrücke überfahren hat, an der Bahnstation Guindy auszusteigen. Hier kommt man in die S-Bahnlinie nach Egmore oder Beach in der einen Richtung oder zum Flughafen in der anderen Richtung. Es empfiehlt sich als nicht Ortskundiger, frühzeitig beim Conductor einen Halt an der Guindy Station anzumelden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • 5 Chennai Port. Kreuzfahrtschiffe legen meist am Ambedkar Dock an.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Chennai

U-Bahn[Bearbeiten]

Geplantes Gesamtnetz der U-Bahn in Chennai.

Anfang 2016 nahmen die ersten beiden Strecken, die grüne und die blaue auf 52 km ihren Betrieb auf. Die blaue Linie fährt zum Flughafen. Der erste Waggon eines jeden Zuges ist nur für Frauen.

Fahrkarten kosten streckenabhängig 10-50 Rs. An Sonn- und Feiertagen ermäßigt sich der Tarif auf die Hälfte. Es gibt aufladbare Wertkarten (SVC), die 10% Rabatt bringen. Weiterhin verkauft man Tageskarten für Touristen zum Preis von 150 Rs., wovon 50 bei Rückgabe der Karte erstattet werden.

S-Bahn[Bearbeiten]

Schienenverkehr in und um Chennai, 2021.

Züge der Chennai Suburban Railway verkehren von 4.00 Uhr bis Mitternacht. Es gibt fünf Strecken, deren Züge fast alle vom 6 Hauptbahnhof Chennai Central Hauptbahnhof Chennai Central in der Enzyklopädie Wikipedia Hauptbahnhof Chennai Central im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHauptbahnhof Chennai Central (Q257382) in der Datenbank Wikidata abgehen:

  • Nord-Linie bis 1 Sullurpeta Sullurpeta in der Enzyklopädie WikipediaSullurpeta (Q3316919) in der Datenbank Wikidata. Einige Abfahrten ab 7 Chennai Beach Chennai Beach in der Enzyklopädie Wikipedia Chennai Beach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChennai Beach (Q3532688) in der Datenbank Wikidata
  • Süd-Linie, weitgehend parallel zum Highway GST (= NH45) bis 8 Arakkonam Arakkonam in der Enzyklopädie WikipediaArakkonam (Q15185945) in der Datenbank Wikidata. Dort Anschluß zur West-Linie
  • West-Linie bis 9 Tiruttani Tiruttani (Q63369567) in der Datenbank Wikidata
  • MRTS, eine Hochbahn von Chennai Beach bis 10 Velachery Velachery in der Enzyklopädie Wikipedia Velachery im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVelachery (Q7918772) in der Datenbank Wikidata. Eine Verlängerung bis St. Thomas Mount ist 2021 in Bau.
  • Ringlinie ausgehend von Chennai Beach auf einer Strecke von 235 km über: Egmore, Tambaram, Chengalpattu, Kanchipuram, Takkolam, Arakkonam Junction, Tiruvallur, Avadi, Ambattur, Vyasarpadi Jeeva, Washermanpet, Royapuram.

Der Bahnhof Park/Park Town beim Hauptbahnhof ist zum Umsteigem zwischen der S-Bahn und sowohl der grünen als auch der blauen U-Bahnstrecke. 11 Chennai Fort Chennai Fort in der Enzyklopädie Wikipedia Chennai Fort im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsChennai Fort (Q15148187) in der Datenbank Wikidata ist Umsteigebahhof für die Süd-Linie, MRTS und die blaue U-Bahn.

Busse[Bearbeiten]

Die Busse der städtischen MTC mit 830 Linien sind zu jeder Tageszeit hoffnungslos überfüllt. Fahrkarten kosten 2018 streckenabhängig 5-18 Rs.

Ins Umland verkehren auch die Fahrzeuge der staatlichen TNSTC.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Valluvar Kottam
  • Fort St. George: Das Fort wurde um 1640 von den Briten erbaut. Auf dem Gelände befindet sich das Fort House, es ist der Sitz des Parlaments von Tamil Nadu. Innerhalb des Forts ist auch die 1 St. Mary's Church St. Mary's Church in der Enzyklopädie Wikipedia St. Mary's Church im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Mary's Church (Q3595679) in der Datenbank Wikidata, sie wurde 1680 geweiht und ist die älteste anglikanische Kirche Indiens. Im 2 Fort Museum sind Exponate aus der Zeit des Kolonialismus.
  • 3 St.-Thomas-Basilika. St.-Thomas-Basilika in der Enzyklopädie Wikipedia St.-Thomas-Basilika im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt.-Thomas-Basilika (Q733577) in der Datenbank Wikidata. Das Gebäude aus dem Jahr 1893 erinnert an den Apostel Thomas, der im Jahr 72 n. Chr. an dieser Stelle begraben wurde.
  • 4 St. Thomas Mount. St. Thomas Mount in der Enzyklopädie Wikipedia St. Thomas Mount im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Thomas Mount (Q217341) in der Datenbank Wikidata. Hier fand der Apostel den Märtyrertod.
  • 5 St. George Cathedral. St. George Cathedral in der Enzyklopädie Wikipedia St. George Cathedral im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. George Cathedral (Q199785) in der Datenbank Wikidata. Das anglikanische Gotteshaus wurde 1815 im klassizistischen Stil erbaut.
  • 6 St. Andrew's Church. St. Andrew's Church in der Enzyklopädie Wikipedia St. Andrew's Church im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSt. Andrew's Church (Q189141) in der Datenbank Wikidata. Erbaut 1821.
  • 7 Kapaliswarar-Tempel. Kapaliswarar-Tempel in der Enzyklopädie Wikipedia Kapaliswarar-Tempel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKapaliswarar-Tempel (Q1587164) in der Datenbank Wikidata. Hindu-Tempel, Shiwa geweiht, im südindischen Stil.
  • 8 Valluvar Kottam. Valluvar Kottam in der Enzyklopädie Wikipedia Valluvar Kottam im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsValluvar Kottam (Q2509435) in der Datenbank Wikidata. Denkmal zu Ehren des Dichters Tiruvalluvar.
  • 9 Ripon building. Ripon building in der Enzyklopädie Wikipedia Ripon building im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRipon building (Q3521669) in der Datenbank Wikidata. Neoklassizistischer Bau aus dem Jahr 1913, Rathaus der Stadt.
  • 10 Government Museum Chennai. Government Museum Chennai in der Enzyklopädie Wikipedia Government Museum Chennai im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGovernment Museum Chennai (Q3536763) in der Datenbank Wikidata. Das Museum liegt im Stadtteil Egmore, etwa 1,5 km südwestlich vom Bahnhof. Schon die architektonische Gestaltung des Museums selbst ist eine Sehenswürdigkeit. Es beherrbergt Exponate aus den Bereichen Kunst, Archäologie, Geologie, Zoologie, Botanik und Numismatik. Besonders herausragend ist die mittlerweile in gut beleuchteten Glasvitrinen hervorragend zur Geltung kommende Bronzen-Sammlung, die schönen Steinstatuen und sehr interessante Funde aus dem 1. und 2. Jahrhundert einer buddhistischen Stupa nahe Guntur im benachbarten Bundesstaat Andhra Pradesh. Wenn möglich, sollte man einen Besuch am Wochenende meiden, da es dann sehr voll und laut wird. Geöffnet: 9:30 – 17 Uhr, freitags geschlossen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Marina Beach. Der Sandstrand beginnt beim Fort und erstreckt sich über 13 km in Richtung Süden. Entlang des Strandes stehen zahlreiche Denkmäler.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Eine gute Auswahl an Hotels und Guesthouses der niedrigen und mittleren Preisklasse findet man gegenüber dem Egmore-Bahnhof.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Mamallapuram. Oder auch Mahabalipuram, ca. 60 km südlich an der Küste gelegen, die Hauptsehenswürdigkeiten zählen zum Welterbe der UNESCO.
  • Kanchipuram. Goldene Stadt der Tempel, ca. 70 km westlich im Landesinneren gelegen, eine der ältesten Städte des Landes.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

https://www.chennaicorporation.gov.in/ – Offizielle Webseite von Chennai

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