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Südindien

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Südindien umfasst sechs Bundesstaaten und -territorien.

Regionen[Bearbeiten]

Vidhana Souda, Parlamentsgebäude des Bundesstaats Karnataka

Bundesstaaten:

Eine unbesiedelte Insel der Lakkadiven

Unionsterritorien:

  • Lakshadweep – umfaßt die Inselgruppen der Lakkadiven und Amindiven und die Insel Minicoy. Landschaftlich ähnlich wie Malediven und Seychellen, aber viel weniger bekannt.
  • Puducherry – die ehemalige französische Kolonie ist bekannter unter ihrem alten Namen „Pondicherry“
  • Die Andamanen und Nikobaren können im weitesten Sinne auch zu Südindien gezählt werden, sind aber um die 1000 Kilometer vom Festland entfernt (über 2 Flugstunden von Chennai).

Orte[Bearbeiten]

Ripon Building, Chennai
Charminar-Tor, Hyderabad
Palast von Mysore
  • Bengaluru (früher Bangalore), Hauptstadt von Karnataka auf der Dekkan-Hochebene
  • Chennai (früher Madras), Hauptstadt von Tamil Nadu
  • Coimbatore
  • Hyderabad, Hauptstadt von Telangana (und vorläufig auch Andhra Pradesh); Stadt der Perlen mit jahrhundertealten Basaren
  • Kanchipuram, geschichtsreiche Stadt mit bedeutenden Pilgertempeln
  • Kochi (früher Cochin), geschichtsreiche Hafenstadt an der Malabarküste
  • Madurai, kulturelles, religiöses und Bildungszentrum im Süden Tamil Nadus
  • Mysore, historische Hauptstadt eines selbstständigen Fürstenstaats in den Westghats
  • Puducherry, ehemalige französische Kolonie an der Koromandelküste mit Bauwerken aus der Kolonialzeit
  • Thanjavur, eines der bedeutendsten Zentren südindischer Kunst, Architektur und Religion mit den Großen Tempeln der Chola-Dynastie (UNESCO-Welterbe)
  • Thiruvananthapuram (früher Trivandrum), Hauptstadt von Kerala

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

In Südindien werden verschiedene Sprachen der drawidischen Sprachfamilie gespochen (z.B. Telugu, Tamil, Kannada, Malayalam), die sich von den indogermanischen Sprachen der Nordens grundledend unterscheiden. Die Vorherrschaft des Hindi aus dem Norden empfinden viele Einwohner Südindiens als Bevormundung und lehnen sie daher ab. Dafür wird man im Süden deutlich mehr Menschen als im Norden antreffen, die Englisch sprechen (der Anteil der Englischsprecher liegt zwischen 15% in Andhra Pradesh und 32% in Kerala; ein positiver Ausreißer ist Puducherry, wo 54% Englisch sprechen).

Anreise[Bearbeiten]

Die größten internationalen Flughäfen der Region sind Bengaluru (BLR) und Chennai (MAA), wohin es auch Direktflüge aus Mitteleuropa gibt. Es folgen Hyderabad (HYD) und Kochi/Cochin (COK), die ebenfalls zahlreiche internationale Verbindungen aufweisen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Heiliges Wasserbecken am Krishna-Tempel, Hampi
See bei Munnar (Kerala) in den Westghats

Welterbestätten in Südindien:

  • Tempelbezirk von Mamallapuram aus dem 7. Jh. (Tamil Nadu)
  • Hampi, einstige Hauptstadt des Vijayanagara-Reichs mit gewaltigen Tempelanlagen, namentlich dem Virupaksha-Tempel (Karnataka)
  • Chalukya-Tempelanlagen von Pattadakal aus dem 7. und 8. Jahrhundert (Karnataka)
  • Große Tempel der Chola-Dynastie (9. bis 13. Jahrhundert) in bzw. bei Thanjavur (Tamil Nadu)
  • Nilgiri Mountain Railway, eine 46 km lange, im 19. Jahrhundert erbaute Gebirgs-Schmalspurbahn zwischen Ooty und Mettupalayam (Tamil Nadu)
  • verschiedene Schutzgebiete mit sehr hoher Biodiversität in den Westghats (Karnataka, Kerala und Tamil Nadu)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Ein buntes südindisches Menü auf einem Bananenblatt serviert

Für den ausländischen Gast mag es besonders fremdartig erscheinen, dass man in Südindien häufig auf Bananenblättern gereichte Nahrung mit der rechten (und ausschließlich dieser) Hand isst. Dazu ist in jedem Lokal ein Waschbecken und Seife verfügbar, welches man tunlichst auch vor dem Essen benutzen sollte. Der Kellner wird dann ein zusammengeklapptes Bananenblatt auf dem Tisch positionieren. Das faltet er oder man selber auf. Dann wird Wasser auf die soeben geöffnete Innenseite gegossen. Mit der rechten Hand wäscht man das Blatt und streift das Wasser herunter, idealerweise auf den Boden – möglichst nicht auf den eigenen Schoß. Dann kommen immer wieder Kellner mit Töpfchen vorbei und geben dem Gast Speisen auf sein Blatt ähnlich wie bei den Thalis in Nordindien. In der Regel wird so lange nachserviert, bis der Gast gesättigt ist.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Anders als Nordindien, das nur unter dem Einfluss des Sommermonsuns steht, wird dieser Klimaeffekt in Südindien zusätzlich vom Wintermonsun überlagert, der bis in den Dezember andauern kann. Praktisch dauert die Regenzeit dadurch länger als im Norden Indiens. Eine grobe Faustregel ist: Je weiter man sich von der Koromandelküste entfernt und je weiter man nach Norden kommt, desto früher endet der Monsun. Wie bei jeder Reise sollten vor der Buchung also Klimadiagramme studiert werden. Man sollte sich aber auch dann darüber bewusst sein, dass es Abweichungen von der Norm geben kann. Der Monsun kann durchaus länger andauern und möglicherweise Auswirkungen auf die anschließende Reise haben, wie etwa das Hochwasser Anfang Dezember 2015 in Chennai (vgl. z.B. die Berichterstattung in der NZZ).

Außerdem wird es in Indien vor Einsetzen des Monsuns extrem heiß. Der Monat vor Monsunbeginn ist regelmäßig der heißeste im Jahr (meist der Mai).

Zwar ist Südindien ein klassisches T-Shirt-Land, jedoch sollte man auch mindestens einen Pullover oder Jacke für einen eventuellen windig-kühleren Abend oder eine Rikschafahrt im Morgengrauen mitnehmen. Auch sollte man, wenn man in die höheren Lagen der Westghats will, nicht die Auswirkung der Höhe unterschätzen. So kann es, was aber selten passiert, in Ooty nachts auch mal unter 0°C kühl werden. Vieles hierbei ist eine Frage der Gewohnheit: In Indien wird man in der „kühleren“ Jahreszeit mehr Menschen mit Ohrenschützern begegnen als in Mitteleuropa im Winter. Auch Schals und Mützen verkaufen sich gut in Indien. In Ooty gibt es Menschen, die zwar eine Mütze oder Schal tragen, aber barfuß unterwegs sind.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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