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Puducherry

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Puducherry, Tamil: Tamil: புதுச்சேரி Putuccēri
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Pondicherry (= Puducherry) ist eine ehemalige französische Kolonialstadt in Südindien. Es handelt sich um ein kleines Unionsterritorium, das vom Bundesstaat Tamil Nadu umgeben ist.

Hintergrund[Bearbeiten]

Statue für J. F. Dupleix (1697-1763), erb. 1870, seit 1979 an der Strandpromenade.

Pondicherry ist der Hauptort des gleichnamigen Union Territory, das, in den 1960ern gebildet, aus vier kleinen Gebieten der den Franzosen nach den napoleonischen Kriegen bis 1954 verbliebenen Kolonien in Indien besteht. (Die anderen, entfernt liegenden, sind Mahé, Karaikal und Yanam.) Der mehr im Landesinnern liegende Teil der Stadt wuchs in den letzten Jahrzehnten rapide und ist verwaltungsmäßig eine separate Gemeinde Oulgaret (= Ozhukarai). Zur Zeit der strengen Prohibition im umliegenden Bundesstaat Tamil Nadu war das Unionsterritorium wichtiges Ziel für Südinder, die einen lockereren Umgang mit Alkohol für sinnvoll hielten.

Die Franzosen waren in dem Ort mit ihrer mission civilisatrice wenig erfolgreich. Allenfalls in der Altstadt (White Town), mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen, die im wesentlichen mit dem Oval der Stadtbefestigung des 17./18. Jahrhunderts identisch ist, an Orten wo es dem Fremdenverkehr dient und den Képis der Verkehrspolizei ist noch ein Hauch von Frankreich sichtbar – ansonsten handelt es sich um einen rein tamilischen Ort, auch wenn man – Parade ohne Militär – den Bastille Day am 14. Juli begeht. Dementsprechend gibt es hier noch einen Ableger der Alliance Française in der 58 Suffren St. (Mo.-Sa. 9.00-12.00, 15.00-18.00).

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist der 1 Chennai International Airport. (IATA: MAA; ICAO: VOMM), 15 km südlich der früher Madras genannten Stadt.

Der kleine 2 Flughafen Pondicherry. (IATA: PNY) wird auch innerindisch kaum angeflogen. 2013 eröffnete ein neues Terminal, in dem man 300 Passagiere abfertigen kann. Direktflüge gibt es nach Bangalore. Der Billigflieger Air Pegasus wollte ab Sommer 2015 diese Strecke ebenfalls mit Turboprop-Maschinen bedienen. Taxis in die Stadt 300-400 Rs.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof (2008).

Der Bahnhof von 3 Pondicherry. ist zentral gelegen. Schräg gegenüber ist die 1 Sacre Coeur-Basilka. . Insgesamt gesehen ist die Infrastruktur des Schienennetzes im Ort allerdings schlecht. Erst vom weiter westlich gelegenen Bahnhof in Villupuram sind bessere Fernverbindungen möglich.

Die Strecke nach Chennai-Egmore (5 St.) über Villupuram ist elektrifiziert. Die Fernzüge bedienen auch Tirupati (2 tgl.) und Bhubaneswar (1 wchtl.). Richtung Bangalore gelangt man mit dem auch klimatisierten Garibh Rath Express, der fahrplangemäß die für Indien sensationelle Durchschnittsgeschwindgkeit von 60 km/h erreicht.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse von/nach Madras fahren tagsüber etwa alle halbe Stunde. Der lokale Pondicherry Bus Stand, Maraimalai Adigal Salai. liegt am nördlichen Ende des botanischen Gartens. Zur Innenstadt sind es auf der Rue Bussy gute 700 m.

Fahrzeiten: Bangalore 8 Stunden (4 tgl.), Madras 3½ St. (alle 20-30 min.), Coimbatore, 9 St. (7 tgl.), Tiruvannamalai 3 St. (10 tgl.) oder Tiruchirappalli (Trichy; 3 St., 10 tgl.).

Das Buchungsbüro der staatlichen Busgesellschaft KSRTC ist beim 4 New Bus Stand. Tel.: +91 99944 69773. In dessen Umfeld gibt es auch einige Gästehäuser einfacher Kategorie.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Fernstraßen treffen am Kreisverkehr am Rande der Innenstadt (11° 56' 29.7" N, 79° 48' 30,0" O) zusammen.

Pondicherry liegt an den National Highways 49 (Küstenstraße nach Madras), der in Ost-West-Richtung Cochin mit Dhanushkodi verbindet, sowie am 66, der nach Krishnagiri führt. Hauptstraße 203, hier beginnend, trifft nach gut 35 km bei Mundiyampakkam, auf NH 45C. Von Süden aus Cuddalore (ca. 25 km) kommt NH45A der im Ort scharf nach Osten abbiegt Richtung Villapuram (ca. 42 km).

Mobilität[Bearbeiten]

Strandpromenade mit Gandhi-Denkmal (2005).

Die Innenstadt ist kompakt genug, um zu Fuß zu gehen. Tuk tuk und Taxifahrer machen in der in Indien üblichen, schwer zu überhörenden Weise auf sich aufmerksam.

In der Altstadt (Mission St.) gibt es einige Fahrrad- (ab 50 Rs. pro Tag) und Roller- bzw. Motorradverleiher (250-400 Rs. + Kaution). Man sollte schon zur eigenen Sicherheit, den Zustand der Fahrzeuge genauestens prüfen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im botanischen Garten.
Kriegerdenkmal für die französischen Gefallenen des I. Weltkriegs.
  • White Town: Der gepflegte 2 Bharathi Park. liegt im Zentrum des White Town hinter der Strandpromenade auf Höhe des alten Leuchtturms und Gandhi-Denkmals. Der Südteil heißt auch Government Square. Beim Leuchtturm ist das kleine Jawahar Toy Museum, ein Spielzeugmusem mit etwa 120 Puppen aus verschiedenen Staaten (Mo. Ruhetag).

Auf der entgegengesetzten Seite des Parks ist das Gebäude der Legislative Assembly (Parlament). Über die Rangai Pillai-Straße im Norden steht das 3 Museum, 2, St. Louis St. Geöffnet: Di.-Sa.: 11.00-13.00, 14.00-17.00.. Gezeigt werden Funde aus Arikamedu einem nahen Handelsposten römischer Zeit, erwähnt im Periplus sowie Alltagsgegenstände der Kolonialzeit. Angebaut ist die Romain Rolland Library. Etwa hundert Meter statdteinwärts liegt in der Seitenstraße das Hauptpostamt.

Zu Museen umgebaute Wohnhäuser
  • das des patriotischen Dichters Subramanya Bharathi (1882-1921), genannt 4 Bharathiar, 20, Eswaran Dharamaraja Koil St. der 1908 vor britischer Unterdrückung in die Kolonie floh, sowie das Haus seines Schülers und Anhängers:
  • Kanakasubburatnam (1891-1960), genannt Bharathidasan, 95, Perumal Koil St.
  • Es erinnert an den, den französischen Kolonialherren als Dubash dienenden Ananda Ranga Pillai Museum. seine für sich um 1738 gebaute Villa, die nur auf Antrag (Touristeninformation fragen) besichtigt werden kann. Es ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude am Ort und bedarf der Renovierung.
  • 5 Botanischer Garten. Geöffnet: (10.00-17.00. Preis: gratis). 2015 renoviert. Zahlreich sind die großen, tags in den Bäumen schlafenden, Flughunde.
  • Eine 6 Indira Gandhi Statue, 100 Feet Rd. steht in der Mitte des verkehrsreichen Platzes auf dem der abknickende NH 45 auf den nach Norden führenden NH 66 trifft.

Tempel[Bearbeiten]

Dem sich in Form eines Elephanten manifestiernden Gott Ganesha geweiht ist der fast 300 Jahre alte 7 Arulmigu Manakula Vinayagar Temple, Manakula Vinayagar St. Geöffnet: 5.45 – 12.30 Uhr + 16.00 – 21.30 Uhr.

Insgesamt hat es im Stadtgebiet wohl 150 Hindu-Tempel.

Kirchen[Bearbeiten]

Der Sitz des Erzbischofs ist in der 8 Kathedrale der unbeflekten Empfängnis (an der Mission St.). (“Immaculate Conception”).

  • Sacre Coeur de Jesus, beim Bahnhof.
  • Notre Dame de Anges.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Das Tourism Information Centre, 40, Goubert Ave. Tel.: +91 413 2339497, E-Mail: . organisiert auch geführt Halb- (200 Rs.) und Ganztagestouren (300 Rs.).
  • 9 Sri Aurobindo Ashram, Marine / Manakula Vinayagar Koil St. Tel.: +91 413 223 3649. Geöffnet: Besichtigung: 8.00-12.00, 14.00-17.00. Ein Heiligenschrein um Aurobindoo und seine französische Frau, bekannt als „die Mutter,“ in dem man auch eine eigenartige Kombination aus „Yoga“ und „moderner Wissenschaft“ gelehrt bekommen kann.
    • In der ersten Januarwoche nutzt man das Yoga Festival, um den zur Hochsaison anwesenden Esoterik-Touristen noch mehr entsprehende Produkte anzudrehen.
  • Geführte Fahrradtouren, täglich 7.00-9.00, bietet My Vintage Bicyclette. Zu buchen über Sita Cultural Center, 22 Candappa Moudaliar St. für teuere 1200 Rs. (2015).

Schwimmen[Bearbeiten]

Die Strände zu beiden Seiten der Stadt sind nicht übermäßig breit oder gepflegt.

Richtung Norden ist der erste Strand hinter der Stadtgrenze die kleine, keine 200 m lange 1 Serenity Beach (Strand des Dorfes Kotamedu, alias Kaottakuppam). . Etwa einen Kilometer weiter nördlich bei der Ortschaft Kulapayalam ist am 2 Repos Beach (Endpunkt der Aurovillle Mai Road). auch der Privatstrand von Auroville. Der Pondicherry University Beach (direkt vor der Tür dieser Institution). unmittelbar dahinter liegt ein Sai Baba-Tempel und das Luxusresort St. James, (Opp. Pondicherry Engineering College, Chinna, Kalapet, 605014. Tel.: +91 413 265 5275. Preis: Doppel: 3400-5500 Rs.). Nicht ganz so nah am Strand ist das 1 Nalla Eco Beach Resort. Tel.: +91-413-2655686. Preis: (Doppel: 4000-5500 Rs.). Der Strand setzt sich von hier an als schmaler Streifen nach Norden kontinuierlich fort.

Südlich der Stadtgrenze, über die Mündung des Thengaitittu liegt das Dorf Veerampattinam mit einem langen Sandstrand. An dessen Südende, am Nordufer des Gingee, liegt das Luxusresort Windflower, Survey No. 198/1, Manavely Revenue, Maraimalai Adigal St., Chinnaveeram Pattinam 605007. Preis: Doppel: 6270-16.200 Rs. (+ tax), Kinder: 450 Rs.

Der wohl touristischte Strand ist der noch weiter nach Süden liegende 3 Paradise Beach. auf einer Landzunge am südlichen Ufer an der Mündung des Gingee in den Ozean. Es gibt Angebote für Bootsfahrten in dessen Backwaters. Erreichbar von der Innenstadt in etwa 30 Minuten per Taxi.
Hier gibt es zwei Luxusherbergen 2 Le Pondy, 3, Lake View Road, Nallvadu Post, Pudukuppam, 605007. Preis: (Einzel: 6600-16.200, Doppel: 7200-17.500; Hochsaison (Dez.-März) ca. +10 %, über Weihnachten/Neujahr +25 %; jeweils zzgl. Steuer und Bedienung). und 3 Kailash Beach Resort (3*). Preis: (Einzel: 4000 Rs., Doppel: 6000 Rs. je +8,4 % tax).

Einige Hotels gestatten auch Nichtgästen die Mitbenutzung ihrer Pools gegen Gebühr. So verlangt (2015) das Athithi 450 Rs. pro Stunde (8.00-19.00, nach 16.00 nur Frauen und Kinder), eine Betrag den man im Mango Hill (schon in Auroville) für den ganzen Tag verlangt. Das Annamalai, nimmt 160 Rs. für seinen kleinen Pool am Dach.

Einkaufen[Bearbeiten]

Im 1 Grand Bazar, M. G. Road / J. Nehru St.

Das Sri Aurobindo Ashram. betreibt am Ort etliche Geschäfte, darunter eine Bäckerei, einen Verlag mit zwei Buchläden, die Boutique d’Auroville (38 Nehru St.) und eine zu besichtigende Manufaktur für handgeschöpftes Papier (50 S. V. Patel Salai; mit Shop), aber auch eine internationale Schule. Die meisten Kunsthandwerksartikel dürften an weniger überlaufenen Orten deutlich günstiger zu erhalten sein.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt besonders im White Town noch einige französische Restaurants in denen auch, nach längerem Indienaufenthalt ausgezehrte, Fleischesser auf ihre Kosten kommen. Auch eine vernünftige Tasse Kaffee ist anders als in Nordindien problemlos erhältlich.

Bis nach 23 Uhr essen kann man an den Ständen im Bereich der Anna Salai und Lal Bahadur Shastri St.

Die Kantine des Bus Stand ist nicht schlecht. Tipp: Paper Dosa.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ist begrenzt. 20 oder 21 Uhr ist keine unübliche Schließzeit.

Unterkunft[Bearbeiten]

(Preise, die den dicken Geldbörsen der meist europäischen Gäste angepaßt für Indien sehr teuer sind, Stand Sommer 2015. Hochsaison, um gut ein Viertel teurer ist Ende November bis März.)
Unterkünfte gibt es am Ort zahlreiche. Ein wesentlicher Teil westlicher Touristen kommt zu Besuch des nahegelegen Auroville. Geschäftstüchtige Hoteliers führen daher die Bezeichnung Auro… im Namen, ohne aber mit dem Geschäftsbetrieb der Sri Aurobindo-Sekte verbunden zu sein.

Dem Sri Aurobindo Ashram verbunden

(Rauch- und Alkoholverbot, kein TV, Bettruhe 22.30 Uhr)

  • Park Guest House, 1, Goubert Avenue (Beach Rd.). Geöffnet: 7.00 – 22.00 Uhr.
  • Cottage Guest House, 3, Rangapillai Street. Geöffnet: 8.30 – 12.00 Uhr + 14.00 – 16.00 Uhr.
  • New Guest House, 64, Rue Romain Rolland. Geöffnet: 6.30 – 22.00 Uhr.
Unabhängige
  • 4 MFull oon GH, 5, 10th Cross, Barakath Nagar, Kottakuppam. Tel.: +91 9600210094. Geöffnet: check-out: 10.30. Preis: Einzel=Doppel: 800 Rs., Frühstück 200, Klimaanlage extra ab 300 Rs.
  • Raj Lodge, 57, Rangapillai St. Preis: 600-700 Rs. ist hinsichtlich Schmutz und Geruchsbelästgung selbst für indische Verhältnisse am unteren Ende der Skala angesiedelt. Auch die zentrale Lage und große Zimmer machen das nicht wett.
  • 5 Santhi Inn, 57 Nehru St. Tel.: +91 413 222 0946. Preis: (um € 25). Im Rooftop Bar & Grill kann man bis 23.00 richtig Geld ausgeben.
  • Eine Vielzahl günstiger Hotels reihen sich um den New Bus Stand. Da Puducheri auf der Besuchsliste vieler westlicher Reisender steht, wird man hier mit den in derartigen Städten verbreiteten Märchenerzählern und Glücksrittern konfrontiert, dei behaupten, diese Hotels seien nur für Inder und nicht für Europäer oder ähnlichen Quatsch. Das Preisneiveau der Hotels um den Busbahnhof ist in der Regel angemessen und sollte es mal nicht so sein, gibt es zahlreiche Alternativen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Gesundheit[Bearbeiten]

1 General Hospital (direkt südlich an den Bharathi Park anschließend).

Niedergelassene Ärzte konzentrieren sich auf der Lal Bahadur Shastri St. zwischen MG Road und Bharathi St.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

2 Grand Bazar Police Station, J. Nehru St. Tel.: +91 413 233 8876., wie der Name sagt, an der Nordseite des zentralen Bazars.

Frankreich unterhält ein 3 Generalkonsulat, 2, Marine Street. Tel.: +91 413 223 1000., das im Notfall auch anderen EU-Bürgern zur Seite steht.

  • Vorwahl: 0413
  • Postleitzahl: 605001 (Innenstadt) bis …006; Ozhukarai 605010.
  • 4 Hauptpost. Geöffnet: 10.00-17.00.
  • 5 Postamt, Ecke Francis Martin St./Marine St.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der erloschene Vulkan auf dem sich das Pilgerzentrum von Tiruvannamalai befindet.
Boote bei der Altstadt von Cuddalore nahe der Flussmündung.
  • Ende April/Anfang Mai findet um den 10 Koothandavar-Tempel. im etwa fünfzig Kilometer entfernten Koovalam das größte Treffen indischer Transsexueller (Hijra) statt, die zu dieser Zeit auch in Pondicherry zahlreich auftreten. Es handelt sich hier um keine auf Touristen zielende Veranstaltung sondern eher um eine „Konferenz“ dieser diskriminierten Minderheit (siehe auch Sexualmoral in Indien). Es kann dann schwierig werden Unterkünfte im unteren Preissegment zu bekommen.
  • Tempelkomplexe von Tiruvannamalai (= Arunachala) (Busse von Pondicherry). , gut 107 km entfernt. Es handelt sich um einen bedeutenden Shiva-Tempel. Dessen 66 m hoher Gopuram ist, ebenso wie die „1000-Säulen-Halle“ mit Reliefs reich verziert.[1] Die Umriße des Tempelbaus werden nachts durch Ketten von bunten Glühbirnen illuminiert. Es fahren von hier halbstündlich Busse (37 km, 1½ h, 20 Rs.):
  • Das 1190 gegründete über drei Hügel verteilte 11 Krishnagiri Fort (= Gingee Fort) (bei Anfahrt mit dem Bus verlangen am “Fort,” 2 km vorm Ort auszusteigen.). Geöffnet: 9.00-17.30. wechselte in der Geschichte mehrfach den Besitzer, bis es die Briten 1762 den seit 1750 hier herrschenden Franzosen abnahmen. Es ist 67 km (80 min. im Auto) von Pondi entfernt. Ebenso sehenswert ist das besser erhaltene auf einem gegenüberliegenden Hügel in rund einem Kilometer Entfernung stehende 6 Rajagiri Fort. samt Tempelruine. Gut vier Kilometer nördlich Gingee liegt, wiederum auf einem Hügel, seit 795 der Ranganatha gewidmete Tempel von 12 Singavaram. desen Hauptbildnis ist eine acht Meter lange liegende Statue des Gottes.
  • Karaikal (= Karikal) ein weiteres Fleckchen des Union Territory, es liegt gut 130 km nach Süden. Das Gebiet hat rund 200000 Einwohner und ist ein wichtiger Seehafen. Der natürliche 4 städtische Strand. ist einer der schöneren Indiens. Erreichbar ist der Ort per Bahn auf den Strecken von Madras nach Nagore, oder Bangalore nach Tiruchchirapali. Das zentral gelegene Hotel Kumaran, (18, Dr. Ambedkar Street, Karaikal, 609 602 (etwa 300 m vom Bahnhof landeinwärts, am NH66). Tel.: +91 4368 228 348. Preis: Doppel: 1850-2250 Rs.). ist ein pseudo-klassizistischer Bau in Pink.
    Der Ort ist Ausgangspunkt für (Bus-)Fahrten ins Cauvery Delta und Tranquebar, dem ehemals dänischen Stückchen Indiens, wo es ein entsprechendes Museum gibt.
  • Cuddalore, 17 km südlich gelegen, ist die wenig beachtete Schwesterstadt von Pondi in Tamil Nadu. Es fahren laufend Busse zwischen den Busbahnhöfen beider Städte hin und her. Der Busbahnhof von Cuddalore liegt hier: 5 Cuddalore Bus Stand. . Auf dem Weg überquert man mehrfach Grenzen zwischen dem Unionsterritorium und Tamil Nadu. Hin und wieder gibt es Kontrollen, um den Alkoholschmuggel zu unterbinden.
    • Vom Busbahnhof knapp einen Kilometer westlich gelegen ist der Padaleswarar Temple 13 Padaleswarar Temple in Cuddalore. im Vijayanagar-Stil. Zu den Pooja-Zeiten spielen Tempelmusiker mit Nadaswaram und Tavil auf.
    • Im Osten der Stadt ist der Silver Beach. Bei Ebbe lohnt ein Spaziergang nach Süden über den fast menschenleeren Strand. Dieser Führt über eine Insel, die aber über eine Brücke gen Westen Richtung Old Town Cuddalore (gern von der einheimischen Bevölkerugn als OTC abgekürzt) tidenunabhängig wieder verlassen werden kann.
    • Etwa 2 km nördlich vom Busbahnhof in der Hospital Road liegt das kleine Government Museum.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dulau, Robert; Gisinger, Arno; Pondichéry - Pondicherry; Paris 2007; ISBN 978-2-916506-03-6; (Bildband)
  • Jüngst, Reiner; Pondicherry: Spuren Frankreichs in Indien; Geographische Rundschau, Bd. 66 (2014), 11, S. 54-7

Weblinks[Bearbeiten]

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  1. Siehe F. H. Gravely; Gopuras of Tiruvannamalai; Bulletin of the Madras Government Museum: General section ; N.S., 7,5 (1959); 8. S., 13 Tafeln.