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Mysore

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Mysore
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Mysore ist eine Stadt im Distrikt Mysore des südindischen Bundesstaates Karnataka in Indien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Seit 2014 heißt die Stadt offiziell Mysuru. In der Praxis wird diese Bezeichnung aber fast nie benutzt. Vor der Gründung des indischen Staates war Mysore die Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums. Die Maharajas des Geschlechts der Wodeyars (auch: Wadiyars) herrschten über diesen Staat und spielen noch immer eine wichtige Rolle in der Stadt. In Indien gilt die Stadt als Heimat besonders vieler sehr gebildeter Einwohner und verfügt über die dazu notwendigen Einrichtungen mit gutem Ruf.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Hauptbahnhof. liegt etwa 2 km nordwestlich vom Schloss.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der große 2 Fernbusbahnhof. befindet sich gut 1 km nordnordöstlich vom Schloss.

  • Bangalore noch 4h, wird sich aber bald verkürzen, da die Straße zur Zeit ausgebaut wird. 64Rs

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes System an Stadtomnibussen. Der 3 zentrale Omnibusbahnhof. liegt direkt südöstlich vom Krishna Raja Circle. Dort bekommt man aber nur schwer Informationen, wie man am besten zu den etwas außerhalb liegenden Sehenswürdigkeiten kommt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der riesige Nandi auf halber Höhe auf dem Chamundi Hill
Jaganmohan Palace
Rail Museum Mysore
Karanji Lake

Religiöse Bauten[Bearbeiten]

  • 1 St Philomena’s Cathedral. Diese neugotische Kathedrale wurde in den Jahren 1933 bis 1941 gebaut und ist eine der größten Indiens. Geöffnet: 8.00 – 20.00 Uhr. Englische Messe: 7.00 Uhr.
  • 2 Chamundi Hill. Hier steht der Haupttempel der Stadt Mysore, der viele Besucher anzieht. Eventuell muss man eine Weile in der Darshan-Schlange anstehen. Bis auf den Gopuram (Tempelturm) ist der Tempel architektonisch wenig interessant. Für einen nichthinduistischen Reisenden ist aber die Atmosphäre in und an diesem Tempel trotzdem lohnenswert. Der Tempel wird etwa im Halbstundentakt von Bus 201 angefahren. Man hat einen schönen Ausblick auf die Stadt und Umgebung. Man kann den Pilgerfußweg hinabgehen zu einem kolossalen Nandi. Wenige Meter weiter bergab gelangt man zu einer Bushaltestelle. Hier kann man zum Zoo oder zum Karanji-Lake-Naturschutzgebiet weiterreisen (ebenfalls Bus 201).

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 3 Maharaja's Palace. Kameras dürfen nicht in die Räumlichkeiten mitgenommen werden und müssen vorher gegen eine Gebühr von 5Rs abgegeben werden (Schließfach). Außerhalb ist das Fotografieren kein Problem. Man betritt das Palastareal durch das Südtor. Die anderen Tore sind für die Allgemeinheit verschlossen. Geöffnet: 10.00 – 17.30 Uhr. Preis: Eintritt: 20 Rs/10 Rs.
Bis heute residiert die Maharajadynastie der Wadiyar in einem Trakt des Palastes, abgeschirmt von den Touristen, die sich barfuß durch die zur Besichtigung frei gegebenen Räume drängen.
Der prunkvolle Palast ist reich verziert mit Elementen aus den verschiedensten Kulturen. So ist zwar das Gesamtkonzept des englischen Architekten Henry Irwin dem indo-sarazenischen Stil angelehnt, aber es finden sich ebenso islamische, maurische, und Hindu-Elemente. Somit prunkt der Bau mit gerundeten Vordächern, die an Rajput-Paläste erinnern, und mit Zwiebelkuppeln nach Mughal-Art. Überragt wird der Palast von einem europäischen Glockenturm.
Im Inneren lassen sich Marmorböden, Glasmalereien (die schönsten befinden sich in der Pfauenhallen), Mosaike, Intarsienarbeiten und Mahagonidecken bewundern. Immer wieder stößt man auf antike Waffen, Jagdtrophäen. Von der Decke hängen riesige Kronleuchter und die massiven Türen entpuppen sich bei genauer Betrachtung als meisterhafte, filigrane Schnitzarbeiten aus in Mahagoni eingelegtes Elfenbein umrahmt von getriebenem Silber.
Es gibt noch einen kleinen Palastteil im Westen, in dem für die etwas dürftigen Exponate ein etwas zu stolzes separates Eintrittsgeld verlangt wird.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 4 Jaganmohan Palace & Art Gallery. Der ehemalige Palast liegt etwa 500 m westlich vom großen Palast und hat schon bessere Tage erlebt. Der Eingang zum Gelände befindet sich im Osten. Es wird ein Eintritt erhoben.
  • Indira Gandhi Rashtriya manav Snagrahalya.
  • 5 Rail Museum. In einem gepflegten Park westlich (an der Rückseite) des Hauptbahnhofs laden einige wohlerhaltene alte Lokomotiven, Bahnwaggons und Bahnutensilien zu einem interessanten Besuch und zum Verweilen in ruhiger Umgebung ein. Ein kleines Eintrittsgeld wird erhoben. Dieses Museum dürfte nicht nur eingefleischte Eisenbahnfans erfreuen.
  • 6 Ethnographisches Museum, direkt nördlich vom Fernbusbahnhof.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • old market. Um diesen im Norden gelegenen Markt herum befinden sich eine Großzahl an Parfümerien, in denen man reines Sandelholzöl und andere Duftöle sowie Räucherstäbchen erstehen kann. Auch hier gilt: Kommt man ohne Guide, sind die Preise niedriger (siehe auch: Einkaufen).
  • 7 Devaraja Fruit & Vegetable Market. Dieser erstreckt sich entlang der Sayyiji Rao St. südlich der Dhanvanthri Rd. und nördlich vom Krisha Raja Circle (am City Bus Stand). Er ist wohl einer der farbenfrohesten Märkte Indiens und bietet in den Morgen- und Abendstunden eine Vielzahl an Fotomotiven. Hier kann man auch Gewürze erwerben. Jedoch sollte man, da die Händler an Touristen gewöhnt sind, darauf achten, keine unangemessen hohen Preise zu zahlen.

Parks[Bearbeiten]

  • 8 Karanji-Lake-Naturschutzgebiet. Eine Oase in der großen Stadt. Man kann am Ufer entlang gehen und staunt über die Artenvielfalt an Vögeln und Schmetterlingen inmitten der Stadt. Es gibt auch ein großes begehbares Freifluggehege und einige Vogelkäfige.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • 9 Mysore Zoo. Ein Zoobesuch kann mit dem benachbart gelegenen Karanji-Lake-Naturschutzgebiet und dem ebenfalls vom Bus 201 angefahrenen Chamundi Hill gut kombiniert werden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Ayurveda.

Einkaufen[Bearbeiten]

Duftöle[Bearbeiten]

Hier ist zu beachten, dass man sich nie über die Reinheit sicher sein kann, da doch hin und wieder DP, ein geruchloses Öl, den Aromen beigemischt ist, und es für einen Laien unmöglich ist, dies von einem reinen Öl zu unterscheiden. Reines Sandelöl kostet um 600 Rs pro 10 ml. Bei größeren Einkäufen kann aber durch Handel den Preis um einiges nach unten korrigieren.

Duftöl- und Räucherstäbchen-Läden[Bearbeiten]

  • old Faktory. Diese etwas außerhalb gelegene, ehemalige Presse, hat sehr günstige Preise, dafür aber keinen Spiegel, und Holztresen und dekorative Flaschen.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Einige einfache, gute Restaurants findet man südwestlich vom Fernbusbahnhof auf der Straße zum Uhrturm.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Hotel Maurya, Hanumantha Rao St. Tel.: +91 821 2426677. Die Räume sind sehr sauber und in einem guten Zustand. Zentral gelegen, sehr höfliches Personal. Preis: Einzel: 140 Rs, Doppel: 260 Rs, Trippel: 370 Rs.
  • Südwestlich vom Busbahnhof gibt es einige preiswerte Unterkünfte.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Mysore steht auf der Liste fast jedes Touristen, der nach Südwestindien reist. So ist es nicht verwunderlich, dass es hier besonders viele Menschen gibt, die an den für dortige Verhältnisse äußerst wohlhabenden Besuchern profitieren wollen. Man wird insbesondere dort, wo eine hohe Konzentration ausländischer Reisender zu erwarten ist, häufig angesprochen, damit man eine Sightseeingtour bucht, zu einem „geheimen“ Bazar, in dem nur die Einheimischen kaufen, mitkommt oder ein sonstiges unvergleichliches Geschäften tätigt. An exponierten Plätzen wird man sich wohl kaum ungestört hinsetzen können, um den Ausblick oder das Treiben in der Umgebung genießen zu können.

Ausflüge[Bearbeiten]

Chennakesava temple in Somanathpura
Dwarapalaka (Türwächter) an Vaidyeshvara-Tempel in Talakad
Mit etwas Glück kann man im Bandipur-Nationalpark Elefanten sichten.
  • Somnathpura, 40 km östlich von Mysore. Hier ist einer der schönsten Hoysala-Tempel zu bewundern. Er steht unter Kontrolle des Archaeological Survey of India (ASI), es gibt Öffnungszeiten und eine Eintrittsgebühr wird erhoben.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man wie folgt hin: Man nimmt einen Bus am Fernbusbahnhof, der den NH212 nach Ostsüdost fährt bis kurz vor die Stadt T. Narasipura (Das T. steht für irgendwas, wird aber von den Einheimischen einfach englisch als Buchstabe „T“ ausgesprochen abgekürzt) und lässt sich an der Flussbrücke über den Kabani bei 12° 13′ 30″ N 76° 54′ 21″ O absetzen. An der Straße zur Brücke über den östlichen Arm des Kabani-Flusses fahren immer wieder kleine Busse, Tempos oder Shared Jeeps zum Ort Somnathpura, der direkt beim Tempel liegt.
  • Von Somnathpura gelangt man wieder zurück über T. Narasipura ins von dort etwa 17 km östlich gelegene Talakad (auch Talakadu genannt), einem alten Pilgerort mit mehreren sehenswerten Tempeln aus der Chola- und Hoysala-Zeit, die bei einem kleinen Spaziergang über bewaldete Dünen erwandert werden können. Hier sind Koordinaten zu einigen der Tempel:
  • Yelandur, etwa 30 km südöstlich von T. Narasipura. Hier ist ein stark verfallenes Tempelpaar mit einigen schönen Elementen im Westteil der Stadt bei 12° 2′ 49″ N 77° 1′ 47″ O zu sehen. Ein Besuch lohnt nur für besondere Liebhaber der alten Tempelarchitektur.
  • Chamanarajanagar, 20 km südwestlich von Yelandur. Hier sind einige alte Jain-Tempel zu besichtigen. Am besten mietet man eine Motor-Rikscha vor Ort, um die verstreuten Tempel zu besuchen. Von Chamanarajanagar ist es einfach, per Bus wieder nach Mysore zurückzufahren. Wenn man früh startet, ist es möglich, die vier oben genannten Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln an einem einzigen Tag zu besuchen.
  • Srirangapatnam, etwa 15 km nördlich von Mysore. Gut mit den häufigen Bussen erreichbar.
  • Das Ranganathittu Bird Sanctuary liegt 5 km westlich von Srirangapatnam (Beschreibung dort).
  • Nanjangud, etwa 25 km südlich von Mysore. Hier steht der recht große Nanjundeshwara- (auch: Srikanteshwara-) Tempel (am Kapila-Fluss ganz im Osten der Stadt) bei 12° 7′ 8″ N 76° 41′ 34″ O, der zwar 1000 Jahre alt sein soll, jedoch das meiste aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammt. Im Tempel gibt es figürliche Darstellungen der Maharaja-Familie der Wodeyars, die diesen Tempel gefördert hat. Nanjangud ist gut per Bus von Mysore aus besuchbar. Es hat aber auch Unterkünfte: Hotel Surabhi ist günstig 150 Meter südwestlich vom Busbahnhof am NH212. Das Hotel Guruprasad östlich vom Bus Stand ist etwas teurer (10 - 15 €).
  • Bandipur National Park, etwa 75 km südlich von Mysore auf der Straße Richtung Ooty in Tamil Nadu. Dort kostete Ende 2014 die einstündige Bussafari fast 15 € für ausländische Besucher. Auf der Tour sollte man massenhaft Spotted Deers, ein paar Sambars und mit etwas Glück evtl. auch Elefanten zu sehen sein. Die Sichtung eines Tigers hingegen soll nur überaus selten gelingen. An der Rangerstation sieht man häufig Wildschweine. Der Besuch bietet sich als Zwischenstation auf der Reise zwischen Mysore und Ooty an. Die Rangerstation liegt direkt an der Hauptstraße, so dass eine Weiterfahrt kein Problem darstellen sollte. Während der Bussafari kann man sein Gepäck in der Rangerstation unterstellen.
  • Etwa 18 km nordnordöstlich vom Bandipur-Nationalpark auf dem Weg nach Mysore liegt die Stadt Gundlupet, die wegen des kleinen alten Vijaya Narayana Swamy Temple 11° 48′ 30″ N 76° 41′ 23″ O einen kurzen Stopp lohnt. Er stammt offenbar aus der Vijaynagar-Zeit und hat ein schönes Löwensäulenportal.
  • Stadt Maddur, etwa 55 km nordöstlich von Mysore. Der Narasimha Swamy Temple (aus der Hoysala-Zeit) liegt bei 12° 35′ 23″ N 77° 2′ 53″ O. Der benachbarte Varadaraja-Tempel wurde in der früheren Chola-Periode erbaut. Beide beherbergen sehenswerte Kolossalstatuen. Der 3,5 km südöstlich 12° 34′ 23″ N 77° 3′ 47″ O gelegene Vaidyanathapura Temple ist per Rikscha gut erreichbar. Er soll aus der Chola-Zeit stammen, weist aber teilweise auch Elemente auf, die aus der früheren Pallava-Zeit entstammen könnten. Leider steht dieser Tempel nicht unter dem Schutz des ASI und viele der alten Strukturen wurden hinter roten Marmorplatten versteckt.
  • Tibetische Siedlungen um Mdikeri.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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