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Westpommern

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Westpommern
Karte von Westpommern

Die Woiwodschaft Westpommern (poln. województwo zachodniopomorskie [vɔjɛˈvut​͡stfɔ zaˈxɔdɲɔ pɔˈmɔrskʲɛ]) ist eine Region im Nordwesten Polens und grenzt im Osten an die Woiwodschaft Pommern, im Süden an die Woiwodschaft Großpolen und Lebus und im Westen an Deutschland. Wirtschaftliches, kulturelles und Bevölkerungszentrum ist Stettin. Der Südosten ist dagegen dünn besiedelt und naturbelassen.

In dieser Region findet man endlose Sandstrände an der Ostseeküste; zahlreiche backsteingotische Kirchen, Wehrtürme und Burgen; die Seenplatte in der Pommerschen Schweiz. Traumhafte Wassersportmöglichkeiten (Surfen, Wracktauchen, Segeln) gibt es an der Pommerschen Bucht sowie der Pommerschen Seenplatten. Die Kajakroute entlang der Drage ist sehr abwechslungsreich und führt durch den Nationalpark Drage. Die schönsten Strände finden sich auf den Inseln Wollin - wo sich auch der Nationalpark Wollin befindet - und Usedom (Swinemünde, Międzyzdroje) und bei Kolberg. Stettin bietet ein interessantes Kulturprogramm.

Regionen[Bearbeiten]

Namensgebend ist die Region Pommern (sowohl das historische Vorpommern als auch das historische Hinterpommern), an der die Woiwodschaft zum großen Teil Anteil hat. Weitere historische Regionen, an denen die Woiwodschaft Anteil hat, sind die Neumark im Südwesten an der Oder, das untere Odertal, das Stettiner Haff sowie die Inseln Usedom und Wollin im Westen, die Treptower Küste sowie die Slowinzische Küste im Norden und die Westpommersche Seenplatte mit der Pommerschen Schweiz sowie die Südpommersche Seenplatte.

Orte[Bearbeiten]

Untere Oder
Stettiner Haff
Usedom und Wollin
Treptower Küste
Slowinzische Küste
Küstenland
Soldiner Seenplatte
Arnswalder Seenplatte
Nörenberger Seenplatte
Dramburger Seenplatte
Bütower Seenplatte
Deutsch Kroner Seenplatte
Neustettiner Seenplatte
Neumark

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Kajak- bzw. Hausbootwanderwege[Bearbeiten]

Küddow
Pilow

Seen[Bearbeiten]

Enzigsee

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Nationalpark Wollin
Nationalpark Wollin

Hintergrund[Bearbeiten]

Westpommern wurde in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts von Polen erobert. Anfang des 12. Jahrhunderts holte Boleslaus III Otto von Bamberg zur Missionierung der Westpommern. Im Zuge der territorialen Zersplitterung wurde Pommern 1138 ein Fürstentum innerhalb des polnischen Seniorates und zerfiel bald in West- und Ostpommern. Boleslaus III belehnte die Gryfy mit Westpommern, welche das Land bis ins 17. Jahrhundert von Stettin regierten. Westpommern kam 1648 an Schweden und im 18. Jahrhundert an Preußen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Westpommern bis auf Vorpommern polnisch. Seit 1999 gibt es die heutige Woiwodschaft Westpommern.

Sprache[Bearbeiten]

Polnisch ist Amts- und allgemeine Verkehrssprache.

Die meisten Polen sprechen gut oder sehr gut Englisch. Einige auch eine zweite Fremdsprache wie Deutsch, Russisch, Spanisch, Französisch oder Itslienisch, die vor allem in den großen und touristisch relevanten Städten gesprochen und verstanden werden.

Anreise[Bearbeiten]

Flughafen Szczecin-Goleniów[Bearbeiten]

Der 1 Szczecin-Goleniów NSZZ Solidarność Airport Website dieser Einrichtung Szczecin-Goleniów NSZZ Solidarność Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Szczecin-Goleniów NSZZ Solidarność Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSzczecin-Goleniów NSZZ Solidarność Airport (Q1432917) in der Datenbank Wikidata befindet sich 5 km nordöstlich der Kleinstadt Gollnow. Es sind Direktflüge aus England und Dublin sowie aus Warschau sowie Charterflüge nach Ägypten nachweisbar.

Die nächst bedeutenderen Flughäfen sind Berlin (Tegel und Schönefeld), Danzig, Posen.

Landweg[Bearbeiten]

Die Anreise empfiehlt sich mit dem PKW, Bus oder der Bahn. Die Straßenverhältnisse und das Schienennetz sind gut. Die Anreise empfiehlt sich aus Berlin.

Einige Bahnknoten befinden sich außerhalb der Großstädte, bsp. Szczecin-Dąbie, Stargard, Białogard bei Koszalin. Grenzüberschreitender Bahnverkehr aus Deutschland führt meist über Stettin.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Der Europäischer Fernwanderweg E9 verläuft an der Küste entlang.

Fahrrad[Bearbeiten]

Der Europaradweg R1 verläuft an der Küste entlang.

Seeweg[Bearbeiten]

Mit dem Schiff kann man über die Ostsee oder über die Oder anreisen. Fähren legen in Stettin, Swinemünde und Kolberg an.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert sind vor allem die zahlreichen in der Backsteingotik gehaltenen Altstädte, die Stadt Stettin, die Pommersche Seenplatte und die Bäder an der Ostsee.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Ostseeküste und die Seenplatten laden zum Sonnenbaden und Wassersport ein.

  • Die Niemica (deutsch: Nemitz-Bach) ist ein knapp 30 km langer Küstenfluss im nördlichen Polen in der Woiwodschaft Westpommern. Sie ist bei Kanuten und Sportanglern sehr beliebt. Er entspringt bei Golczewo im Froschsee und fließt nordwärts durch die pommersche Seen- und Künstenlandschaft Richtung Świniec. Er durchfließt die Seen Szczucze und Okonie mündet in den Świniec bei Grabowo, welcher sodann in den Camminer Bodden bei Kamień Pomorski mündet.

Küche[Bearbeiten]

Die regionale Küche ist von Salz- und Süßwasserfisch geprägt. Regionale Biermarken sind Bosman, Brok und Kanclerz. Zur polnischen Küche siehe den entsprechenden Abschnitt im Artikel zu Polen.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Stettin gibt es eine große Anzahl uriger Kneipen und Gaststätten. Das Nachtleben konzentriert sich auf die Stettin.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es ist eigentlich recht sicher, man sollte jedoch in großen Menschenmengen z.B. auf großen Märkten oder Bahnhöfen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ein Übergangsklima von gemäßigt zu kontinental. Die Sommer sind allgemein warm bis heiss mit Mitteltemperaturen zwischen 16 °C und 21 °C und die Winter kalt, mit Mitteltemperaturen um -5 °C. Niederschlag fällt vor allem im Frühjahr und Herbst, wobei die Niederschlagsmengen geringer sind als in Südpolen.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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