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Lebus

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Flagge
Wappen
Lebus
Hauptstadt Gorzów Wielkopolski (Woiwodensitz),
Zielona Góra (Parlament)
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Einwohner
1.020.767 (2014)
Fläche
13.988 km²
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Lage
Dänemark Russland Litauen Weissrussland Ukraine Slowakei Tschechien Deutschland Westpommern Pommern Ermland-Masuren Podlachien Lublin Karpatenvorland Lebus Niederschlesien Oppeln Schlesien Kleinpolen Großpolen Kujawien-Pommern Łódź Heiligkreuz MasowienLubuskie in Poland.svg

Die Woiwodschaft Lebus (poln. Województwo lubuskie) liegt im westlichen Polen und grenzt im Westen an Deutschland, im Norden an die Woiwodschaft Westpommern, im Osten an die Woiwodschaft Großpolen, im Süden an die Woiwodschaft Niederschlesien. Lebus ist als Ebene durch zahlreiche Sümpfe an der Oder (polnisch: Odra) und Warthe (polnisch: Warta) gekennzeichnet. In Lebus liegt auch das größte polnische Weinanbaugebiet bei Zielona Góra (Grünberg (Schlesien)).

Lebus ist auch der Name einer deutschen Kleinstadt an der Oder im Land Brandenburg, nahe der Stadt Frankfurt (Oder) gelegen. Von dieser einst bedeutenden Stadt stammt der Name der heutigen Region.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Karte der Woiwodschaft

In der dünn besiedelten Woiwodschaft gibt es zwei Großstädte:

1 Zielona Góra (Grünberg) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Lebus. Mit der sanierten Altstadt ist sie das touristische Zentrum der Region.

2 Gorzów Wielkopolski (Landsberg a.d. Warthe) ist das Verwaltungszentrum der Woiwodschaft Lebus.

Die Städte entlang der deutschen Grenze sind bei vielen Deutschen zum Einkaufen beliebt:

3 Kostrzyn nad Odrą (Küstrin) ist eine historische Festungsstadt, die im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Die Altstadt ist heute eine unbewohnte Wüstung aus Ruinen (aber für Geschichtsinteressierte durchaus spannend).

4 Słubice (Frankfurt-Dammvorstadt) ist ein ehemaliger Stadtteil von Frankfurt (Oder) und die von Berlin aus am besten erreichbare Stadt in Polen mit vielen Einkaufsmöglichkeiten.

5 Gubin (Guben) ist der östliche Teil der Stadt Guben, die 1945 in einen polnischen und einen deutschen Teil geteilt wurde.

6 Łęknica (Lugknitz) ist eine kleine Grenzstadt an der Neiße gegenüber dem sächsischen Bad Muskau. Hier befindet sich der polnische Teil des UNESCO-Welterbes Fürst-Pückler-Park.

Zudem gib es weitere interessante Städte in der Woiwodschaft:

7 Świebodzin (Schwiebus) ist vor allem bekannt für die 2010 errichtete weltgrößte Christusstatue.

8 Krosno Odrzańskie (Crossen an der Oder) war lange eine wichtige Festung und ein bedeutender Oderübergang.

9 Żary (Sorau), 10 Żagań (Sagan), 11 Nowa Sól (Neusalz an der Oder) und 12 Wschowa (Fraustadt) sind Städte im südlichen Lebus. Nach großen Zerstörungen im zweiten Weltkrieg bemühen sich die Städte, die historischen Gebäude wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Die A Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Ostwall) besteht aus starken Befestigungsanlagen des Deutschen Reiches und zieht sich in Nord-Süd-Ruichtung etwa von der Oder bis zur Warthe. Auch wenn viele der Bunker nach dem Krieg gesprengt wurden könnenen mehrere Teile besichtigt werden, vor allem nördlich von Świebodzin.
  • Das mittelalterliche Dorf B Łagów ist ein beliebstes Ausflugsziel zwischen zwei Seen in einem attraktiven Tal mit einer gut erhaltenen Johanniterburg.
  • Der C Nationalpark Warthemündung liegt im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Kanäle und unzählige Bäche durchziehen das Gebiet, in dem zahlreiche Vogelarten leben

Hintergrund[Bearbeiten]

Lebus lag nach den Völkerwanderungen im Grenzgebiet der Wenden, Polanen und des Großmährischen Reiches. Im 10. Jahrhundert kam Lebus an Polen und gehörte in der Zersplitterungszeit zu Großpolen und Schlesien. Im 13. Jahrhundert wurde es als Neumark von Brandenburg erworben. Der Weinanbau geht auf diese Zeit zurück und florierte im Mittelalter.

Sprache[Bearbeiten]

In den Städten wird oft Deutsch gesprochen, ansonsten kommt man natürlich mit Englisch recht weit. In ländlichen Gebieten abseits der wichtigsten Touristenregionen wird es schwieriger sich mit Deutsch und Englisch zu verständigen. Kenntnisse anderer slawischer Sprachen können behilflich sein. Und schließlich ist das Polnische nicht so schwer zu erlernen, wie man vielleicht zunächst meint.

Anreise[Bearbeiten]

In der Woiwodschaft gibt es lediglich den White plane icon.svg Regionalflughafen Zielona Góra-Babimost, der nur von Warschau aus angeflogen wird. Die nächsten größeren Flughäfen sind Berlin und Posen.

Die Anreise empfiehlt sich mit dem PKW, Bus oder der Bahn. Die Straßenverhältnisse und das Schienennetz sind gut.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Straßennetz ist eines der dichtesten in Polen. Dies gilt auch für Zugverbindungen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert ist vor allem das mittelalterliche Zielona Góra.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

In Zielona Góra gibt es viele Weinstuben und das größte polnische Weinfest im Herbst.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es ist eigentlich recht sicher, man sollte jedoch in großen Menschenmengen z.B. auf großen Märkten oder Bahnhöfen - wie überall auf der Welt - die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ein Übergangsklima von gemäßigt zu kontinental. Die Sommer sind allgemein warm bis heiß mit Mitteltemperaturen zwischen 16° und 21°C und die Winter kalt, mit Mitteltemperaturen um -5°C. Niederschlag fällt vor allem im Frühjahr und Herbst, wobei die Niederschlagsmengen geringer sind als in Westpolen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die benachbarten Woiwodschaften sind mit zahlreichen Kulturdenkmälern ausgestattet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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