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Oppeln (Woiwodschaft)

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Oppeln (Woiwodschaft)
Karte von Oppeln (Woiwodschaft)

Die Woiwodschaft Oppeln (polnisch: Województwo Opolskie) liegt im südwestlichen Polen und grenzt im Westen an die Woiwodschaft Niederschlesien, im Norden an die Woiwodschaften Großpolen und Łódź, im Osten an die Woiwodschaft Schlesien und im Süden an Tschechien. Oppeln ist durch die schlesiche Tiefebene an der Oder sowie durch Berg- und Hügelland der Sudeten im Süden und der Krakau-Tschenstochauer Juras sowie der Schlesischen Hochebene im Norden und Osten gekennzeichnet. Hauptstadt und größte Stadt ist Oppeln im Zentrum der Woiwodschaft. Bis auf die Hauptstadt gibt es keine weiteren Großstädte.

In dieser Region findet man zahlreiche backsteingotische Kirchen, Wehrtürme und Burgen und wunderschöne Seenplatten. Gute Wassersportmöglichkeiten (Kajaken, Baden, Segeln, Tauchen) gibt es an den vier großen Stauseen sowie den Flüssen. Die Kajakroute entlang der Glatzer Neiße ist sehr abwechslungsreich. Im Reichensteiner Gebirge, das auf dem Woiwodschaftsgebiet mit der Bischofskoppe eine Höhe von bis zu ca. 900 Höhenmeter erreicht, kommen Wanderer und Wintersportler auf ihre Kosten. Auch der Jura und die Schlesische Hochebene, die am Sankt Annaberg eine Höhe von über 400 Meter über Normalnull erreicht, sind interessante Wanderreviere. Das hügelreiche Sudetenvorland, zum Beispiel das Leobschützer Lösshügelland, hat seinen eigenen Charme. Insbesondere die Woiwodschaftshauptstadt Oppeln bietet ein interessantes Kulturprogramm.

Regionen[Bearbeiten]

Bei Sankt Annaberg

Der Name stammt von der Hauptstadt Oppeln. Die Region Oppeln gehört historisch zu Oberschlesien, dessen Hauptstadt Oppeln ursprünglich war. Im Westen gehören auch kleine Teile Niederschlesiens zur Woiwodschaft Oppeln, die ca 20% seiner Fläche ausmachen, die im Mittelalter zum Fürstentum Neiße gehörten. Teile des Norden liegen im historischen Großpolen (Weluner Land), Teile des Südens zum historischen Mähren.

  • Die Woiwodschaft hat im Nordosten einen Anteil am Krakau-Tschenstochauer Jura mit seinen Kreidefelsen:
    • Ein kleiner Teil der Woischnik-Weluner Hochebene liegt in der Woiwodschaft.
  • Die Woiwodschaft hat im Osten einen Anteil an der Schlesischen Hochebene mit dessen höchster Erhebung, dem Sankt Annaberg.
  • Von Südosten nach Nordwesten durchzieht das Odertal die Schlesische Tiefebene in der Woiwodschaft. Hier liegt mit der Falkenberger Heide auch das größte Waldgebiet der Woiwodschaft.
  • Südwestlich an das Odertal schließt sich das hügelige Sudetenvorland an, das bis nach Niederschlesien reicht.
  • Die Woiwodschaft hat im Südwesten Anteil an den Ostsudeten.

Orte[Bearbeiten]

Woischnik-Weluner Hocheben[Bearbeiten]

Schlesische Tiefebene[Bearbeiten]

Schlesischen Hochebene[Bearbeiten]

Sudetenvorland[Bearbeiten]

Reichensteiner Gebirge[Bearbeiten]

Zuckmanteler Bergland[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Kajak- bzw. Hausbootwanderwege[Bearbeiten]

gestaute Malapane

Seen[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Paczków und...
...Nysa im Sudetenvorland
  • Das 1 Schloss Moschen Website dieser Einrichtung Schloss Moschen in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Moschen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Moschen (Q1133188) in der Datenbank Wikidata ist eines der schönsten Neorenaissanceschlösser in Europa.
  • Das 2 Schloss Brieg Website dieser Einrichtung Schloss Brieg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Brieg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Brieg (Q9386548) in der Datenbank Wikidata ist eines der schönsten Renaissanceschlösser in Mitteleuropa.
  • Durch das 3 Zuckmanteler Bergland Zuckmanteler Bergland in der Enzyklopädie Wikipedia Zuckmanteler Bergland im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZuckmanteler Bergland (Q228131) in der Datenbank Wikidata (polnisch Góry Opawskie) in den Ostsudeten im Süden führt der Sudeten-Hauptwanderweg.
  • Das Sudetenvorland ist eine hügelige Landschaft die sich nördlich der Sudeten anschließt.
  • Die 4 Falkenberger Heide Falkenberger Heide in der Enzyklopädie WikipediaFalkenberger Heide (Q9177881) in der Datenbank Wikidata (polnisch Bory Niemodlińskie) südlich der Oder ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Region.
  • Die 5 Stober Heide Stober Heide in der Enzyklopädie WikipediaStober Heide (Q9177883) in der Datenbank Wikidata (polnisch Bory Stobrawskie) nördlich der Oder ist ebenfalls eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Region.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Gegend kam unter Mieszko I. zusammen mit ganz Schlesien vor 990 an den entstehenden polnischen Staat. Nach der Zersplitterung Polens 1138 gehörte Oppeln zum Fürstentum Schlesien mit Hauptstadt in Breslau, wurde aber bald schon selbst nach der Teilung Schlesien ein Fürstentum mit Hauptstadt in Oppeln. Es gehörte zu Oberschlesien, das in weitere Fürstentümer zerfiel, die im 14. Jahrhundert zum Teil an Böhmen kamen und zum Teil bei Polen blieben. Der böhmische Teil kam 1526 an die die Habsburger und 1742 an Preußen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Oberschlesien nach einer Volksabstimmung geteilt und Oppeln blieb beim Deutschen Reich, während der östliche Teil rund um Kattowitz an Polen kam. 1939 wurde der östliche Teil Oberschlesiens von der Wehrmacht besetzt und 1945 von der Roten Armee. Im Zuge der Westverschiebung Polens nach dem Potsdamer Abkommen kam auch der östliche Teil des vorher geteilten Oberschlesiens an Polen. Seit 1945 stellt Oppeln eine eigene Woiwodschaft in Polen dar, wobei sie 1999 ihre heutige Form erhielt.

Heute stellt die Woiwodschaft Oppeln das Zentrum der deutschsprachigen Minderheit in Polen dar. Bei der Volkszählung 2011 gaben über 78.000 Menschen (auch) deutsche Volkszugehörigkeit an, das entspricht ca. 7,7 % der Gesamtbevölkerung (Mehrfachnennung war möglich, man konnte sich also z. B. sowohl als Deutscher als auch als Pole identifizieren). In rund 20 Gemeinden stellen Deutsche über 20 % der Bevölkerung, dort ist Deutsch zweite Amtssprache und es wurden zweisprachige Ortstafeln aufgestellt. Die deutschen kulturellen Traditionen werden von der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien gepflegt. Weitere 100.000 Bürger gaben ihre Volkszugehörigkeit als (auch) „schlesisch“ an (entweder nur schlesisch oder schlesisch und polnisch).

Sprache[Bearbeiten]

Die Amtssprache der Woiwodschaft Oppeln ist Polnisch, in den Gemeinden mit größerer deutscher Minderheit zusätzlich auch Deutsch.

Umgangssprache einiger Bewohner ist Schlesisch, eine polnische Mundart Oberschlesiens. Die meisten Polen sprechen auch gut oder sehr gut Englisch. Einige auch eine zweite Fremdsprache wie Deutsch, Russisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch, die vor allem in den großen und touristisch relevanten Städten gesprochen und verstanden werden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Woiwodschaft Oppeln selbst hat keinen eigenen internationalen Flughafen. Mit dem Flugzeug kann man von Deutschland, Österreich und der Schweiz den Flughafen in Kattowitz (1 Flughafen Kattowitz Website dieser Einrichtung Flughafen Kattowitz in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Kattowitz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Kattowitz (Q1162558) in der Datenbank Wikidata (IATA: KTW)) oder Breslau (2 Flughafen Breslau Website dieser Einrichtung Flughafen Breslau in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Breslau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Breslau (Q1107152) in der Datenbank Wikidata (IATA: WRO)) anfliegen.

Straße[Bearbeiten]

Die Anreise empfiehlt sich mit dem Pkw. Die Straßenverhältnisse sind sehr gut. Die Anreise aus Deutschland empfiehlt sich über Görlitz, Legnica und Breslau auf der Autobahn Autostrada A4. Die A4 ist hier sehr gut ausgebaut. Die Fahrt von der deutschen Grenze ist bei ruhiger Verkehrslage in etwas mehr als zwei Stunden machbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse fahren alle größeren Städte an.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fernzüge halten unter anderem in der Hauptstadt Oppeln. Das Schienennetz sind sehr gut ausgebaut.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Die Oder ist ab dem Zusammenfluss mit dem Gleiwitzer Kanal schiffbar.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Straßennetz ist eines der dichtesten in Polen. Dies gilt auch für Zugverbindungen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sankt Annaberg
Moszna

Sehenswert sind vor allem die mittelalterlichen Städte und Schlösser sowie das wiederaufgebaute historische Zentrum von Oppeln. Viele schlesische Holzkirchen befinden sich in der Woiwodschaft Oppeln.

Besonders schöne Altstäfte und/oder Schlösser haben:

  • Oppeln ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Oppeln.
  • Nysa an der Glatzer Neiße war einst Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums.
  • Brzeg war ebenfalls Hauptstadt eines Fürstentums der schlesischen Piasten. Das Renaissance-Piastenschloss ist der bedeutendste Bau der Woiwodschaft.
  • Paczków ist eine mittelalterliche Stadt an der Glatzer Neiße.
  • Prudnik ist eine mittelalterliche am gleichnamigen Fluss gelegen.
  • Moszna ist für sein Neorenaissance-Schloss bekannt.
  • Das Kloster auf dem Sankt Annaberg ist das religiöse Zentrum der Region.
  • Głuchołazy ist ein ehemaliger Kurort mit schönem Kurpark im Zuckermantler Bergland.

Aktivitäten[Bearbeiten]

In den Sudeten kann an Wandern, Reiten und Fahrradfahren, im Winter Wintersport treiben. Hier verläuft auch der östliche Teil des Sudeten-Hauptwanderwegs.

Küche[Bearbeiten]

Die schlesische Küche gilt in Polen als besonders deftig, lecker, fleisch- und kalorienreich. Zur polnischen Küche siehe den entsprechenden Abschnitt im Artikel zu Polen.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Oppeln gibt es viele Clubs und Restaurants.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es ist eigentlich recht sicher, man sollte jedoch in großen Menschenmengen z.B. auf großen Märkten oder Bahnhöfen – wie überall auf der Welt – die notwendige Sorgfalt nicht außer Acht lassen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ein Übergangsklima von gemäßigt zu kontinental. Die Sommer sind allgemein warm bis heiss mit Mitteltemperaturen zwischen 16 °C und 21 °C und die Winter kalt, mit Mitteltemperaturen um -5 °C. Niederschlag fällt vor allem im Frühjahr und Herbst.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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