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Thüringer Wald

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Der Naturpark Thüringer Wald ist ein Mittelgebirge in Thüringen, das sich insgesamt über etwa 150 km Länge in Nordwest-Südost-Richtung erstreckt. Der höchste Berg des Thüringer Waldes ist der Große Beerberg mit 983 m Höhe. Auf dem Kamm des Gebirges verläuft der bekannte Höhenwanderweg Rennsteig.

Thüringer Wald: Winterblick oberhalb Struth-Helmershof, bei Floh-Seligenthal

Regionen[Bearbeiten]

Westlicher Thüringer Wald: Nordblick vom Oberen Inselsberg

Der Thüringer Wald als Mittelgebirge und Kern des Naturparks durchzieht von Nordwest nach Südost den Süden Thüringens. Er gliedert sich in:

  • Mittlerer Thüringer Wald - von der Linie Ohrdruf - Steinbach-Hallenberg bis zur Linie Königsee-Eisfeld. Hier liegt Oberhof, das bekannteste touristische Zentrum des Gebirges. Ferner liegen hier die höchsten Berge des Thüringer Waldes (Großer Beerberg 983 m).
  • Schwarzatal - die Schwarza, ein linker Nebenfluss der Saale, ist mit ihren umliegenden Bergen das sehenswerteste Flusstal und war Flusslandschaft des Jahres 2006/2007.

Orte[Bearbeiten]

Karte von Thüringer Wald

Die größten Kommunen der Region sind die kreisfreien Städte Eisenach, Wartburgstadt im Nordwesten, und Suhl, Waffenstadt und Nachbar zu den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Ilmkreis.

Touristisch bedeutsame Orte und Städte:

Stadtansicht Oberhof
  • 1 Brotterode Brotterode in der Enzyklopädie Wikipedia Brotterode im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBrotterode (Q632250) in der Datenbank Wikidata - Bergstadt am Großen Inselsberg
  • 2 Eisenach Website dieser Einrichtung Eisenach in der Enzyklopädie Wikipedia Eisenach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEisenach (Q7070) in der Datenbank Wikidata - (43.000 Einwohner) - die Stadt unterhalb der Wartburg, in der sowohl Elisabeth von Thüringen als auch 300 Jahre später Martin Luther lebten. Die Wartburg gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
  • 3 Floh-Seligenthal Website dieser Einrichtung Floh-Seligenthal in der Enzyklopädie Wikipedia Floh-Seligenthal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFloh-Seligenthal (Q516724) in der Datenbank Wikidata - (6.300 Einwohner) - der flächenmäßig größte Erholungsort am Rennsteig und am Bergsee Ebertswiese
  • 4 Frauenwald Website dieser Einrichtung Frauenwald in der Enzyklopädie Wikipedia Frauenwald im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFrauenwald (Q818898) in der Datenbank Wikidata - ein Wander - und Skiparadies direkt am Rennsteig
  • 5 Friedrichroda Website dieser Einrichtung Friedrichroda in der Enzyklopädie Wikipedia Friedrichroda im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFriedrichroda (Q520025) in der Datenbank Wikidata - (7.400 Einwohner) - malerische Lage am Nordrand des Thüringer Waldes, mit über einer Million Übernachtungen pro Jahr war die Stadt ehemals zweitwichtigster Ferienort der DDR
  • 6 Gehlberg Website dieser Einrichtung Gehlberg in der Enzyklopädie Wikipedia Gehlberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGehlberg (Q637429) in der Datenbank Wikidata - am Schneekopf
  • 7 Ilmenau Website dieser Einrichtung Ilmenau in der Enzyklopädie Wikipedia Ilmenau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIlmenau (Q205929) in der Datenbank Wikidata - (26.000 Einwohner) - Universitätsstadt am Nordrand des Gebirges
  • 8 Lauscha Website dieser Einrichtung Lauscha in der Enzyklopädie Wikipedia Lauscha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLauscha (Q518383) in der Datenbank Wikidata - Glasbläserstädtchen, gelegen im südöstlichen Gebirgsteil
  • 9 Masserberg Website dieser Einrichtung Masserberg in der Enzyklopädie Wikipedia Masserberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMasserberg (Q559759) in der Datenbank Wikidata - Kur- und Wintersportort am Rennsteig
  • 11 Oberhof Website dieser Einrichtung Oberhof in der Enzyklopädie Wikipedia Oberhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberhof (Q489215) in der Datenbank Wikidata - bekanntes Wintersportzentrum direkt am Rennsteig.
  • 12 Oberweißbach Website dieser Einrichtung Oberweißbach in der Enzyklopädie Wikipedia Oberweißbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberweißbach (Q310955) in der Datenbank Wikidata - hier liegt die bekannte Oberweißbacher Bergbahn.
  • 13 Ruhla Website dieser Einrichtung Ruhla in der Enzyklopädie Wikipedia Ruhla im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRuhla (Q494627) in der Datenbank Wikidata - gemütlicher Erholungsort im nördlichen Teil des Gebirges.
  • 14 Schmalkalden Website dieser Einrichtung Schmalkalden in der Enzyklopädie Wikipedia Schmalkalden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchmalkalden (Q489147) in der Datenbank Wikidata - (19.800 Einwohner) mit hübscher Altstadt und Schloss
  • 16 Suhl Website dieser Einrichtung Suhl in der Enzyklopädie Wikipedia Suhl im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSuhl (Q14891) in der Datenbank Wikidata - (38.200 Einwohner) - "Hauptstadt" des Gebirges
  • 17 Steinach Website dieser Einrichtung Steinach in der Enzyklopädie Wikipedia Steinach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSteinach (Q553073) in der Datenbank Wikidata - besitzt das größte Skigebiet des Thüringer Waldes
  • 18 Stützerbach Website dieser Einrichtung Stützerbach in der Enzyklopädie Wikipedia Stützerbach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStützerbach (Q627879) in der Datenbank Wikidata - Kurort, der gerne von Goethe bereist wurde
  • 19 Bad Tabarz Website dieser Einrichtung Bad Tabarz in der Enzyklopädie Wikipedia Bad Tabarz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBad Tabarz (Q309670) in der Datenbank Wikidata - (4.200 Einwohner) - Kneipp-Heilbad am Fuße des Inselsberges
  • 20 Tambach-Dietharz Website dieser Einrichtung Tambach-Dietharz in der Enzyklopädie Wikipedia Tambach-Dietharz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTambach-Dietharz (Q530007) in der Datenbank Wikidata - liegt abseits des Touristenrummels, möglicher Rennsteig-Etappenort
  • 21 Zella-Mehlis Website dieser Einrichtung Zella-Mehlis in der Enzyklopädie Wikipedia Zella-Mehlis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsZella-Mehlis (Q187636) in der Datenbank Wikidata - (11.600 Einwohner) - Wintersportort mit Meeresaquarium

Hintergrund[Bearbeiten]

Am Gebiet des Naturparks haben folgende Landkreise und große kreisfreie Städte Anteil:

Etwa von Nordwest nach Südost: Eisenach, Wartburgkreis, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Suhl, Landkreis Gotha, Ilmkreis, Landkreis Hildburghausen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis Sonneberg.

Sprache[Bearbeiten]

Nördlich des Gebirgskamms spricht man Thüringisch, südlich davon Fränkisch.

Anreise[Bearbeiten]

Thüringer Wald Card
Der Erwerb einer Thüringer Wald Card zum Preis von 5,00 Euro bietet Rabatt-Vorteile bei über 300 Attraktionen und sonstigen Anbietern in der Region. Der Rabatt wird in Form von Preisnachlässen und Bonusleistungen gewährt. Verkaufsstellen für die jeweils ein Jahr ab Erwerb gültigen Rabattkarten gibt es in allen Orten der Region: bei den Naturpark-Informationszentren, Tourist-Informationsstellen, in Gaststätten und Hotels sowie bei anderen touristischen Anbietern. Die nicht übertragbare Karte kann auch online oder am Service-Telefon unter (0180) 5 45 22 54 bestellt werden. Weitere Infos: www.thueringer-wald-card.info

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Flughafen ist der Flughafen Erfurt, der aber nur wenige Verbindungen hat. Flughäfen mit größerer Auswahl an Linienflügen sind, weiter entfernt, Frankfurt a.M., Leipzig und Nürnberg.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fernverkehrshalte mit IC bzw. ICE liegen nördlich (Erfurt, Gotha und Eisenach) und südlich (Würzburg, Bamberg) des Thüringer Waldes. Von dort führen die Bahnlinien

in die Region.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Autobahnen
Bundesstraßen

Mobilität[Bearbeiten]

Bahnlinien

siehe oben (#Mit der Bahn), sowie:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berggipfel[Bearbeiten]

Blick vom Schneekopf auf Oberhof
  • 1 Großer Inselsberg Großer Inselsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Inselsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Inselsberg (Q1548714) in der Datenbank Wikidata - (916 m) zwischen Bad Tabarz und Brotterode. Der markante, durch seine Sendeanlage weithin sichtbare Berg ist nicht die höchste Erhebung des Thüringer Waldes aber mit dem Schneekopf der bekannteste Berg. Im Februar 2015 wurde auf dem "Großen Inselsberg" ein 21 m hoher Aussichtsturm eröffnet, von dem man eine 360°-Rundumsicht genießen kann.
  • Die Gipfelregion des Gebirges südöstlich von Oberhof. Hier findet man die drei höchsten Berge des Gebirges: 2 Großer Beerberg Großer Beerberg in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Beerberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Beerberg (Q896523) in der Datenbank Wikidata(982 m mit dem bekannten Aussichtspunkt "Pläckners Aussicht" am Rennsteig), 3 Schneekopf Schneekopf in der Enzyklopädie Wikipedia Schneekopf im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchneekopf (Q2247357) in der Datenbank Wikidata - (978 m; tolle Rundsicht; Aussichtsturm der auf 1001 m Höhe führt) und 4 Großer Finsterberg Großer Finsterberg in der Enzyklopädie Wikipedia Großer Finsterberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGroßer Finsterberg (Q1548677) in der Datenbank Wikidata (944 m; Aussichtskanzel).
  • 5 Kickelhahn Kickelhahn in der Enzyklopädie Wikipedia Kickelhahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKickelhahn (Q1740822) in der Datenbank Wikidata - (861 m) - Der Hausberg der Stadt Ilmenau ist durch Goethe berühmt geworden. Auf dem Gipfel findet man neben dem Goethehäuschen einen Aussichtsturm und eine Gaststätte.
  • 6 Bleßberg Bleßberg in der Enzyklopädie Wikipedia Bleßberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBleßberg (Q883974) in der Datenbank Wikidata - (867 m) im südlichen Thüringer Wald. Der Berg ist im Bereich der Werraniederung in Südthüringen eine Landmarke. Auf der Erhebung steht neben dem markanten Sendeturm seit 1997 auch ein Aussichtsturm mit Wanderheim (weitere Infos).

Seen und Gewässer[Bearbeiten]

  • Talsperre Schmalwassergrund - Die Trinkwassertalsperre liegt ca. 5 km östlich von Tambach-Dietharz im Thüringer Wald. Sie ist Teil der Thüringer Fernwasserversorgung. Der Steinschüttdamm ist das größte Bauwerk seiner Art in Deutschland. Er ist 77 m hoch und 325 m lang. Damit nichts durchsickert besitzt der Damm eine Asphaltbetonkerndichtung. Die Staumauer wurde zwischen 1988 und 93 errichtet. Nach dem Probestau bis 1997 erfolgte die Einweihung schließlich 1998. Das Baden im Stausee ist nicht gestattet.

Höhlen- und Schaubergwerke[Bearbeiten]

  • Saalfelder Feengrotten bei Saalfeld. Im historischen Alaunbergwerk von 1530 haben sich über 300 Jahre schöne Tropfsteinformationen gebildet. 1910 wurde das Bergwerk wiederentdeckt und zur Touristenattraktion ausgebaut. Etwa 180.000 Besucher jährlich kommen in die Feengrotten. Weitere Infos siehe www.feengrotten.de.
  • Felsengrotte Garküche Felsengrotte in Leutenberg mit schadstoff- und pollenfreier Luft. Allergiker und Asthmatiker können sich hier einer Atemtherapie unterziehen.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Die Goethe-Gedenkstätte bei Ilmenau.
  • Das Fahrzeugmuseum in Suhl.
  • Das Waffenmuseum in Suhl.
  • Gartenzwergmuseum in Gräfenroda, die Geschichte des Thüringer Gartenzwerges aus der ältesten Gartenzwergmanufaktur der Welt [1].

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Das Pumpspeicherwerk Goldisthal, eines der größten Pumpspeicherkraftwerke Europas. In Goldisthal kann man das Informationszentrum besuchen. Das Kraftwerk kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Am Oberbecken gibt es einen schönen Aussichtspunkt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern[Bearbeiten]

Auf dem Kamm des Mittelgebirges verläuft der Rennsteig, ein Höhenwanderweg von 168 Kilometern Länge. In seiner Nachbarschaft können Radwanderer die Strecke auf dem Rennsteig-Radwanderweg bewältigen.

Die meisten Thüringer-Wald-Urlauber kommen um zu wandern, dementsprechend sind auch die Angebote der Ferienorte strukturiert. Die Wanderwege sind gut ausgebaut, man sollte dennoch immer festes Schuhwerk tragen.

Wintersport[Bearbeiten]

Winterabend am Skilift in Steinheid-Limbach
Loipe am Mordfleck im Thüringer Wald
  • Ski Nordisch: Im Gebirge gibt es hervorragende Möglichkeiten um nordischen Wintersport zu betreiben. Der Rennsteig verwandelt sich bei entsprechender Schneelage auf 120 km in eine regionale Loipe. Vielerorts gibt es zusätzlich gespurte Rundloipen. Wer längere Touren unternehmen möchte, legt sich am besten eine Wintersportkarte zu (siehe Abschnitt Literatur). Die offizielle Infos zum Thema "Ski Nordisch" sind hier.
  • Ski Alpin: Für die Freunde des alpinen Skisports besitzen die meisten Ferienorte auch einen Abfahrtshang mit Skilift. Das größte Skigebiet mit Sesselbahn ist die Skiarena Silbersattel bei Steinach. Auch in Oberhof gibt es eine Sesselbahn mit längerer Piste (800 m). Auf dem 916 m hohen Großen Inselsberg gibt es ebenfalls eine Abfahrtsstrecke mit Schlepplift und einer Gesamtlänge von 2,1 km. In Bad Tabarz ist ein kleiner Schlepplift für Kinder und Anfänger vorhanden.
  • Schneetelefon für die Region: 0180 - 55 33 999 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz).
  • Die offizielle Schneehöhenübersicht des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. für das gesamte Gebirge ist hier zu finden

Weitere Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Fahrten auf Touristischen Routen:
    • Rennsteig
    • Spielzeugstraße
    • Porzellanstraße
    • Klassikerstraße
    • Olitätenwege
    • Schieferstraße

Küche[Bearbeiten]

Rinderroulade mit Blaukraut und Semmel- und Kartoffelkloß

Die Küche ist der fränkisch-bayerischen recht ähnlich, die Portionen sind üppig und kalorienreich. Spezialitäten sind die Thüringer Klöße mit Roulade und natürlich die Thüringer Bratwurst, die mit jedem Höhenmeter besser schmeckt. Zum Essen wird ein Bier gereicht. Vielerorts gibt es noch kleine Familienbrauereien, die Pilsner und Schwarzbier herstellen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Wenn man abends ausgehen möchte, empfiehlt es sich, in die Städte zu fahren. In vielen kleineren Ferienorten werden abends um 18 Uhr "die Bürgersteige hochgeklappt".

Sicherheit[Bearbeiten]

  • Lawinengefahr besteht nicht, da fast alle Berge bewaldet sind (Mittelgebirge).
  • Achtung: An vielen Stellen des Thüringer Waldes gibt es keinen Handyempfang.
  • Im Winter sind Winterreifen unverzichtbar, es empfiehlt sich, Schneeketten mitzuführen.
  • Mit Kriminalität gibt es keine Probleme.

Klima[Bearbeiten]

Im Thüringer Wald herrscht Mittelgebirgsklima, die Nordseite ist etwas feuchter als die Südseite. Im Winter liegt im Thüringer Wald oberhalb von 600 bis 700 Metern meist Schnee, bis 400 Meter Höhe sind die Winter auch noch relativ schneesicher. Der schönste Monat, um den Thüringer Wald zu besuchen, ist der Juni, bzw. der Januar für Wintersportler.

Wettervorhersage[Bearbeiten]

Prognose für die Region "Thüringer Wald / Rennsteig" bis zu 8 Tage im Voraus auf WetterOnline.

Wetterstationen vom DWD und der Meteomedia AG mit 4-Tagesvorhersage:

Hinweis für Wintersportler: Den zu erwartenden Neuschnee kann man aus der Vorhersage selbst ausrechnen. Faustformel: 1 mm Niederschlag ergibt etwa 1 cm Pappschnee (bei Temperaturen um die 0 Grad Celsius). Bei tieferen Temperaturen fällt meist Pulverschnee. Hier ergibt 1 mm Niederschlag 1-2 cm Schneehöhe.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Naturpark-Informationsstellen des Verbandes Naturpark Thüringer Wald gibt es in den Orten: Altenstein, Bad Blankenburg, Eisfeld, Friedrichshöhe, Gotha, Hörschel, Oberhof, Ohrdruf, Ruhla, Sitzendorf, Sonneberg, Spechtsbrunn, Bad Tabarz, Unterweißbach und Vesser.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale - mit den fjordartigen Stauseen.
  • Frankenwald als südöstliche Verlängerung des Thüringisch-Fränkischen Gebirgsstockes von der Linie Bad Lobenstein-Sonneberg bis zur Linie Kulmbach-Hof
  • Werratal Flusslandschaft zwischen zwei Gebirgen mit alten Städten.
  • Erfurt - Die Thüringer Landeshauptstadt kann von den meisten Orten des Thüringer Waldes in einer Stunde Fahrtzeit erreicht werden.
  • Weimar - Europäische Kulturhauptstadt 1999
  • Rhön - westliches Nachbargebirge vulkanischen Ursprungs bis 950 Meter Höhe (Wasserkuppe).
  • Saaletal - das landschaftlich reizvolle Gebiet zwischen Saalfeld und Jena.
  • Coburg - Burgstadt in Nordbayern, die aber mit Tagesausflügen problemlos erreicht werden kann.

Literatur[Bearbeiten]

  • Allgemein: Verlag Grünes Herz - Der Verlag mit Sitz in Ilmenau gibt zahlreiche Wanderkarten für die Region Thüringer Wald heraus. weitere Infos: siehe Verlagsseite.
  • Wintersportkarte: "Wintersport im Thüringer Wald", Maßstab 1:50.000, ISBN 978-3-86973-015-8 mit Stand Dezember 2009; Das Set besteht aus drei Karten, die den gesamten Thüringer Wald abdecken (verpackt in einer Schutzhülle), auf den Karten sind Loipen, Skiwanderwege und Skilifte mit Pisten eingezeichnet, Preis: 4,50 €, erschienen bei der Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH
  • Wintersportinfos in der freien Wikiweltkarte Openstreetmap - Das weltweite Kartenprojekt Openstreetmap besitzt eine sehr umfangreiche Datenbank. Hier unter xctrails.org sind die Rundkurse der Loipen aus Openstreetmap speziell dargestellt (einfach den Thüringer Wald suchen und stark hineinzoomen). Mit einem Klick auf die schwarzen Sportler-Symbole erhält man Zusatzinfos zur jeweiligen Loipe. Mit Stand 01-2013 ist das Loipennetz bzw. das Netz der Skiwanderwege aber noch nicht komplett erfasst.

Weblinks[Bearbeiten]

Webcams[Bearbeiten]

Hier findet man einige schöne Blicke auf und von dem Gebirge:

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