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Mellrichstadt

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Mellrichstadt
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Mellrichstadt ist eine Stadt in der Rhön im unterfränkischen Teil Bayerns. Motto des Städtchens ist: "Junge Stadt in alten Mauern".

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt gehört seit 1972 zum Kreis Rhön-Grabfeld und war zuvor Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis;

Stadtteile von Mellrichstadt sind die Dörfer Bahra, Eußenhausen, Frickenhausen, Mühlfeld, Sondheim im Grabfeld und Roßrieth.

  • Der kleinste Stadtteil ist das Dorf Roßrieth, es wird 1140 erstmals urkundlich erwähnt.
  • Das Dorf Sondheim im Grabfeld wird erstmals 755 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt.
  • Frickenhausen ist um das Jahr 900 Wohnsitz eines Vasallen des Gaugrafen Adalbert mit dem Namen Fricco.

Die nordöstlich gelegenen Dörfer (Bahra, Roßrieth, Mühlfeld, Sondheim) werden dabei schon dem Grabfeld zugerechnet.

Nachbargemeinden sind Ostheim vor der Rhön;

kleine Chronik[Bearbeiten]

Zu Zeiten der Karolinger ist der Königshof "Madalrichestat" einer der Mittelpunkte im fränkischen Westergau und wird erstmals im Jahre 822 urkundlich erwähnt. Das Zentrum dieser Ursprungssiedlung bildeten der Pfarrbezirk und der Roßmarkt als Sitz der Zentgerichtsstätte. 1031 kam die Stadt durch eine Schenkung an das Hochstift Würzburg.

Die Schlacht bei Mellrichstadt fand am Dienstag, 7. August 1078, auf dem Grafenberg zwischen Mellrichstadt und Oberstreu und südlich vor Mellrichstadt statt. Es war die erste kriegerische Auseinandersetzung zwischen König Heinrich IV. und dem Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden im Investiturstreit; Rudolfs Seite ging als Sieger aus der Schlacht hervor, heute werden über 5000 Gefallene geschätzt.

Im Jahre 1232 erhielt Mellrichstadt die Stadtrechte, ab diesem Zeitraum entstand auch die Stadtmauer.

1801 gelangte Mellrichstadt in Folge der Säkularisation zu Bayern, 1805 zum neu gebildeten Großherzogtum Würzburg und 1814 wieder an Bayern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lag die Stadt jahrzehntelang unmittelbar an der innerdeutschen Zonengrenze und war vom Thüringer Hinterland komplett abgeschnitten, Mellrichstadt rückte erst mit der Wiedervereinigung in die deutsche Mitte zurück.

Bis 1972 war Mellrichstadt Kreisstadt im Landkreis Mellrichstadt (Kennzeichen MET), der damals mit dem ebenfalls aufgelösten Kreis Königshofen im Grabfeld und mit dem Landkreis Bad Neustadt zum heutigen Kreis Rhön-Grabfeld zusammengeschlossen wurde.

Von 1962 bis 2006 war Mellrichstadt Garnisonsstadt und die Hainbergkaserne der Standort des Panzergrenadierbataillons 352. Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde das Bataillon aufgelöst und der Standort geschlossen; an ihn erinnert das Dokumentationszentrum Kalter Krieg in der ehemaligen Hainbergkaserne.

Das aktuell recht aufgeräumte Stadtbild entstand nach umfassender Neugestaltung der Innenstadt in den Jahren 2011 und 2012.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Bad Kissingen55 km
Schweinfurt57 km
Fulda64 km
Würzburg95 km
Erfurt110 km
Bamberg118 km
Frankfurt155 km
Nürnberg182 km
München348 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächste internationale Flughäfen sind Frankfurt am Main (IATA CodeFRA) und Nürnberg (IATA CodeNUE).

Mellrichstadt hat auf dem Bischofsberg und im Nordwesten über der Stadt den 1 Flugplatz Mellrichstadt mit einer 890x30 Meter Grasbahn und einer Platzgenehmigung für Segelflugzeuge, Motorsegler und ULs. Zuständig ist die Flugsportvereinigung Mellrichstadt e.V., es gibt auch die Möglichkeit zum Mitfliegen und auch zum Fliegen lernen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof Mellrichstadt ist Station an der Bahnstrecke Schweinfurt – Meiningen und liegt rund 700 m östlich vom Stadtzentrum.

Es gibt Regionalexpress-Verbindungen aus Erfurt und Würzburg - Schweinfurt sowie regionale Verbindungen der Erfurter Bahn (EB) aus Meiningen und Schweinfurt.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mellrichstadt ist an die Autobahn A 71 von Erfurt nach Schweinfurt angebunden Symbol: AS 24 Mellrichstadt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Main-Werra-Radweg passiert den Ort.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Mellrichstadt

ÖPNV Rhön-Grabfeld (öffentlicher Personennahverkehr): www.nahverkehr.rhoen-grabfeld.de; Liniennetze Busverkehr: Stadtverkehr Mellrichstadt;

Buslinien Kreis Rhön-Grabfeld;

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Stadtpfarrkirche St. Kilian

1 Stadtpfarrkirche St. Kilian: Eine erste Kirche an der Stelle wird in den Zeitraum um Jahr 742 datiert und gehörte zu den Kirchenbauten, mit denen König Karlmann das von Bonifatius begründete Bistum Würzburg ausstattete. Diesem Gebäude folgten einige weitere Kirchenbauten als Nachfolger. Die heutige dreischiffige Pfeilerbasilika entstand in verschiedenen Phasen mit einem Schwerpunkt ab dem späten 13. Jahrhundert, die beiden angebauten Kapellen werden in die Jahre 1304 und 1504 datiert.

Im Inneren sehenswert sind verschiedene Stein- und Holzplastiken, ein steinernes Sakramentshäuschen, und die Mondsichelmadonna aus dem 15. Jahrhundert.

2 Spitalkirche: Im Jahre 1356 durch die Herren von Stein erbaute Kapelle (Sebastianuskapelle), 1662 grundlegende Sanierung nach Schäden im Dreißigjährigen Krieg. Im Inneren sehenswert sind Grabplatten, eine Reliquienbüste, eine Madonna und Heiligenfiguren aus dem 15. Jahrhundert.

3 Annakapelle (an der unteren Streubrücke) mit Ursprüngen in der Spätgotik, im Dreißigjährigen Krieg wurde die erste Kapelle zerstört. Die heutige neugotische Kapelle wurde 1866 gebaut.

Die 4 Kreuzkapelle , an der Straße nach Stockheim und vor der Stadtmauer, entstand in den Jahren 1690/92 auf der Trümmerstätte einer noch älteren Kapelle. Im Inneren sehenswert ist ein Altarbild aus dem Jahre 1695.

5 Wallfahrtskirche Marienkapelle auf dem Großenberg, das ist ein kleiner Hügel in Nähe Bahnhof. Die Kapelle wurde 1494 unter Papst Alexander VI. erstmals erwähnt, die Innenausstattung stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Höhepunkt der Wallfahrt auf den Großenberg war das 17. und 18. Jahrhundert mit bis zu 4000 Wallfahrern an den Hochfesten. Kleine Parkanlage an der Kirche.

6 Gustav Adolf Kirche, Bahnhofstr. 22. 97638 Mellrichstadt. im Jahre 1933 im schlichten Stil erbaute ev. Kirche.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Altes Schloss[Bearbeiten]

Altes Schloss, Innenhof

7 Eine um das Jahr 1000 entstandene Burg der Henneberger als Vorgängeranlage wird hier vermutetet, Indiz sind bei Bauarbeiten aufgefundene Reste eines Turmes aus dieser Zeit.

Wappen des Lorenz von Bibra

Das heutige Gebäude entstand im Jahre 1512 unter dem Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra (* 1459 in Mellrichstadt, † 1519 in Würzburg) als Amtsschloss der Herren von Bibra, an der Hofseite befinden sich das Wappen mit dem Bild des springenden Bibers für den Erbauer. 1712 wurde der Westflügel angebaut.

Heute ist im Alten Schloss das Amtsgericht und die Verwaltungsgemeinschaft der Stadt untergebracht.

Schloss Wolzogen[Bearbeiten]

Schloss Wolzogen

8 Das Dorf Mühlfeld als Standort für das Schloss war schon im Mittelalter Herrschaftssitz, eine Burg wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört und danach wieder aufgebaut, verfiel aber wieder und wurde im 18. Jahrhundert abgebrochen.

Der Schlossbau wurde im Jahre 1715 von den Herren von Wolzogen als ein zweigeschossiger Barockbau neu erbaut und ist heute im Besitz der Stadt, die es als Museum für verschiedene Sammlungen, diverse Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen nutzt.

Die Familie von Wolzogen war mit dem Dichter Friedrich von Schiller in Verbindung, er hatte Charlotte von Lengefeld geheiratet, sie war die Schwester der Dichterin Caroline von Wolzogen. Schiller gastierte 1782–1783 im benachbarten Bauerbach (im Grabfeld, Schillerhaus) und schrieb dort an "Kabale und Liebe" und an "Don Karlos".

Portal Schloss Wolzogen

9 Museum Schloss Wolzogen (Sammlungen mit Bezug zur Landes- und Stadtgeschichte), Berkacher Straße 17, 97638 Mellrichstadt / Mühlfeld (im Ortsteil Mühlfeld). Tel.: (0)9776 9241. Geöffnet: März bis einschl. Nov. jeden 1. und 3. Sonntag von 14 – 17 Uhr.

  • Die Thüringer Porzellansammlung entstand als Privatsammlung des Industriellen Heinrich Reich aus Mellrichstadt, sie zeigt in über 1000 Exponaten die Entwicklung des Thüringer Porzellans von den Anfängen bis in die Gegenwart.
  • Der Nachlass des Fotografen Anton Tretters (1866 – 1939) ist eine Glasplattennegativ-Sammlung aus dem ersten professionellen Fotoatelier der Stadt zum kleinstädtisch-bürgerlichen Leben Anfang des 20. Jahrhunderts.
  • Ein Raum im Erdgeschoss zeigt Einblicke in das DDR-System und die Teilung Deutschlands an Beispielen der Region.

Wasserschloss Roßrieth[Bearbeiten]

Wasserschloss Roßrieth

10 Im Dorf Roßrieth gelegen. Eine erste Burganlage als Herrschaftssitz ist vermutlich mindestens so alt wie der Ort selber und stammt somit mindestens aus dem frühen zwölften Jahrhundert, sie wird in einer Abtretungsurkunde des Bischofs Embrico von Würzburg erstmals genannt. Die Besitzverhältnisse der Burg sind wechselhaft, sie wurde 1401 nachweislich vorübergehend als Raubritterburg zerstört. Das heutige Wasserschloss als eine zweiflügelige, nahezu quadratische Anlage mit einem ca. 20 m breiten und ca. 2 m tiefen Wassergraben entstand vermutlich im 16. Jahrhundert unter den Herren von Bibra (Wappenstein über dem Treppenturm), wahrscheinlich stammen die unteren Teile noch von der alten Burganlage. 1768 erwarben es nach weiteren mehrfachem Besitzerwechsel die Herren von Stein, zwischenzeitlich gelangte es an den bayerischen Staat, es ist heute wieder in Privatbesitz.

Das Gebäude wurde im Äußeren von 1980–1985 gründlich renoviert, das Innere ist noch sanierungsbedürftig und nicht zugänglich.

Bauwerke[Bearbeiten]

Bürgerturm

Reste der historischen Stadtmauer mit Bad- und Malpforte, entstanden im 13. Jahrhundert.

  • 11 Bürgerturm, eines der Wahrzeichen der Stadt und im 15. Jahrhundert an der Stadtmauer erbaut. Der Turm war das Gefängnis für die Stadtbürger.
  • Der 12 Pulverturm ist der Rest des Oberen Stadttores. Das Tor wurde 1356 erstmals erwähnt und 1821 abgerissen.

Suhlesturm und Galgenturm:

Die beiden Warttürme stehen im Westen und im Norden auf Anhöhen über der Stadt und in gegenseitiger Sichtweite, sie entstanden im 13. Jahrhundert zunächst in Holz und im 15. Jahrhundert als Steinbauten. Die Türme dienten im Mittelalter als Signalstationen zur Nachrichtenübermittlung in einer ganzen Kette von Türmen in der südlichen Vorrhön, die vermutlich bis nach Würzburg reichte. Die exakte Bedeutung und Zugehörigkeit dieses historischen Nachrichtenmediums ist aber nicht mehr bekannt.

Suhlesturm
  • 13 Suhlesturm: Westseitig der Stadt an der Verbindungsstraße nach Frickenhausen gelegen, nach ca. 2 km Abzweig von der Verbindungsstraße auf einen geteerten Feldweg nach Süden ("bergauf"), weiter noch ca. 500 m, Parkmöglichkeit am Turm; Der einsam mitten im Feld stehende Turm ist frei zugänglich. Er bietet einen weiten Rundumblick auf die Fluren. Wer aus der Stadt kommt und die Stiegen des Turms emporsteigt, kann erleben, dass man Stille hören kann. Beste Besuchszeit ist der Hochsommer mit wogenden Getreideäckern um den Turm.
  • 14 Galgenturm im Norden der Stadt und an der Verbindungsstraße nach Eußenhausen, im Mittelalter der Standort des städtischen Galgens. Der Turm ist ebenfalls bis oben frei zugänglich.

Museen[Bearbeiten]

Heimatmuseum Salzhaus

Museum Schloss Wolzogen siehe beim Schloss Wolzogen vor.

15 Kreisgalerie Mellrichstadt und Cafè Art, Hauptstraße 5, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 72 13. Die Kreisgalerie ist eine Sammlung heimischer Maler, Bildhauer und Grafiker, die Exponate reichen vom Barock bis in die Gegenwart, Wechselausstellungen. Im Café Art finden Lesungen und Konzerte statt. Träger ist der Landkreis Rhön-Grabfeld. Untergebracht ist das Ganze seit 1993 im ehemaligen Spital von Mellrichstadt aus dem Jahre 1839. Geöffnet: Di., Mi., Do., So: 14 – 17 Uhr.

16 Heimatmuseum Salzhaus (Exponate zur landwirtschaftlichen Geräten der vergangenen Jahrhunderte und zur ländlichen Lebens- und Wohnkultur) (Im historischen Salzhaus, ein Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert).

17 Grenzmuseum Eußenhausen (Grenzanlage & Skulpturenpark) (direkt an der B 19 und am ehemaligen Grenzübergang auf der Schanz zwischen Eußenhausen und Henneberg).

18 Dokumentationszentrum Kalter Krieg, Hainberg-Areal 1, Wiesentalgraben, 97638 Mellrichstadt (in der ehemaligen Hainberg-Kaserne an der B19 südwestlich vor der Stadt). Das im Dezember 2012 neu eröffnete Dokumentationszentrum zeigt mit Originalbeständen der Bundeswehr und der NVA die Zeit der Kasernen in der Bundesrepublik und in der DDR im Kalten Krieg. Besichtigt werden kann unter anderem der Schutzraum eines Atombunkers. Geöffnet: jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.

Frickenhäuser See[Bearbeiten]

Frickenhäuser See

Der 19 Frickenhäuser See (314 m) ist im Ortsteil Frickenhausen rund sieben Kilometer südwestlich von Mellrichstadt gelegen.

Der nahezu ideal kreisrunde See in einer Senke ist mit einem Umfang von 380 m, einer Fläche von ca. einem Hektar bei 28 m Wassertiefe als eher klein einzustufen, aber trotzdem der einzige natürliche See Unterfrankens.

Geologisch ist der Erdfall-See eine Rarität, es handelt sich bei der Erdsenke um den zusammengestürzten Hohlraum eines ausgewaschenen Salzlagers aus dem Zeitalter des Perm im Erdaltertum vor ca. 260 Millionen Jahren. Aufgrund seiner Entstehung hat der See keinen oberirdischen Zu- oder Abfluss.

Seit dem Jahr 2002 wird das Areal zum damals neu gestarteten Projekt "Bayerns schönste Geotope" (Bayerisches Landesamt für Umwelt) gezählt.

Der Frickenhäuser See ist zwar nicht als Badesee ausgewiesen, das grüne Gewässer wird aber trotzdem gerne als Bademöglichkeit und als Freizeit- und Erholungsstätte genutzt.

Alljährlich an einem Sonntag Anfang Juli findet das Seefest statt, dessen Abschluss am Abend ein beachtliches Feuerwerk vor der malerischen Kulisse des Sees ist. Wer an dem gut besuchten Fest einen der beliebten Aussichtsplätze direkt am See ergattern möchte, sollte bereits rechtzeitig am Nachmittag erscheinen.

Anfahrt: Der See mit Seecafe liegt direkt an der Verbindungsstraße Frickenhausen - Mittelstreu ca 0,8 km vor Frickenhausen und rund sieben Kilometer von Mellrichstadt entfernt .

Aktivitäten[Bearbeiten]

1 Hallen- und Wellenfreibad Mellrichstadt, Bahnhofstraße 17, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 1315. Geöffnet: werktags 14.30 - 18 Uhr; So. 09 - 18 Uhr; Freibad im Sommer 10 - 20 Uhr.

regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Spitalkirche und Kreisgalerie
  • Standkonzerte in der Sommersaison von April bis Oktober am Sonntag Vormittag und abwechselnd auf dem Rossmarkt und auf dem Marktplatz.
  • Der Faschingsumzug der "Mellerschter Fosenöchter", organisiert in der MKG, findet am Faschingssonntag statt und hat eine Tradition seit den Jahren nach dem Endes des Zweiten Weltkriegs.
  • Stadtfest. Am letzten Juni-Wochenende an der Hauptstraße und am Marktplatz.
  • Nacht der Lichter. Erlebnisnacht des Vereins "Aktives Mellrichstadt" alljährlich an einem Samstag Ende Oktober: Lichter und Illuminationen, Einkaufen, Musik etc.
  • 24-Stunden-Schwimmen. Für jedermann, veranstaltet von der Wasserwacht Ortsgruppe Mellrichstadt in der Schwimmhalle des Hallenbades und alljährlich am Jahresende. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer mindestens 100 Meter am Stück schwimmen können. Einzelwertungen, Gruppenwertungen, Nachtwertung, Rahmenprogramm.

Einkaufen[Bearbeiten]

Marktplatz

Mellrichstadt ist regionales Einkaufszentrum.

Einkaufs- und Großmärkte für den täglichen Bedarf befinden sich in einem Gewerbegebiet am Ortsausgang im Nordosten an der B19 Richtung Meiningen.

In der Innenstadt rund um den Marktplatz befinden sich weitere Läden und Fachgeschäfte.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Cafe Moritz (traditionelles Café), Marktplatz 12, 97638 Mellrichstadt.
  • 2 Eiscafe Rialto, Hauptstraße 21, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 707081.
  • 3 Brauhausgrill (Restaurant, Imbiss, Bierkneipe), Mühlenweg 3, 97638 Mellrichstadt (am westlichen Eingang zur Innenstadt). Tel.: +49(0)9776 232.
  • Gasthaus Goldenes Ross, Hauptstr. 49, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 5999.
  • 4 Am Marktplatz bei Damir (Gasthof), Hauptstr. 37, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 709599.
  • 5 Gasthaus Ullrich (Metzgerei), Jakobsplatz 1, 97638 Mellrichstadt (Nähe Marktplatz). Tel.: +49(0)9776 222.
  • Pizzeria Arena, Hauptstraße 27, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 9478. Geöffnet: Sa + So 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 0.00 Uhr, Mo ist Ruhetag, Di + Mi 17.00 – 0.00 Uhr, Do 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 0.00 Uhr, Fr 17.00 – 0.00 Uhr.
  • Restaurant Thesalonike (Grieche), Meininger Landstraße 1, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 5944. Geöffnet: täglich 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 23.00 Uhr.
  • 6 Eiscafe Da Ugo, Hauptstraße 21, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 706779. Eisdiele. Geöffnet: täglich 9.30 – 21.30 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 1 Josy s Flohkiste (Musikbar), Mozartstraße 1, 97638 Mellrichstadt (am Ortsausgang Richtung Bad Neustadt). Tel.: +49(0)9776 705538. Geöffnet: Di - Sa 20.00 - 3.00 Uhr; So 16.00 - 0.00 Uhr.
  • 2 Holzwurm (Bistro, Cafe, Bar) (gegenüber Bahnhof). Tel.: (0)9776 471. Geöffnet: Mo, Di 16.30 - 0.00 Uhr, Do, Fr, Sa ab 19.00 Uhr; So ab 17.00 Uhr.
  • 3 Seecafe Frickenhausen (am See im Stadtteil Frickenhausen gelegen). Tel.: (0)97 73 14 95. Geöffnet: Winterschlaf: nur im Sommer ab März geöffnet, abends am Wochenende und je nach Besuch auch "länger".

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Haus Thüringen (Gästehaus, Café und Restaurant, Seminarräume), Ignaz-Reder-Straße 1, 97638 Mellrichstadt (am südlichen Stadtrand / B19). Tel.: +49(0)9776 8113-0.
  • 3 Stadthotel Reich, Hauptstraße 25, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 709050, Fax: +49(0)9776 7090555, E-Mail: . Anreise ab 14.00 Uhr, Abreise bis 11.00 Uhr. Geöffnet: Rezeption: 7.00 – 22.00 Uhr, Frühstück: Mo – Fr 7.00 – 9.30 Uhr, Sa + So 8.00 – 11.00 Uhr. Preis: EZ ab 69 €, DZ ab 108 €.

Lernen[Bearbeiten]

In Mellrichstadt gibt es Grundschule, Hauptschule, Ignaz-Reder-Realschule, Martin-Pollich-Gymnasium, Jakob-Preh-Schule (staatliche Berufsschule).

  • 1 VHS (Volkshochschule Rhön und Grabfeld), Marktplatz 2, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 7090980. (Vorträge, Kurse, Veranstaltungen).

Arbeiten[Bearbeiten]

Galgenturm

Mellrichstadt ist Industriestandort für mehrere national und international aktive Firmen:

  • Reich GmbH, Industriestraße 1, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49 (0)9776 64-0. Die Fa. Reich wurde 1919 in Zella-Mehlis in Thüringen gegründet und siedelte nach 1945 ihren Sitz nach Mellrichstadt um. Hergestellt werden von den rund 700 Mitarbeitern Präzisionsdrehteile und Spezialkugellager z. B. für die KFZ-Industrie.
  • RPC Formatec GmbH, Stockheimer Straße 30, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 609-0. Der in Lohne (Oldenburg) ansässige führende Hersteller für Kunststoffverpackungen in Europa hat in Mellrichstadt einen Produktionsstandort.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 2 Rhön Apotheke, Marktplatz 14, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 8110-0, Fax: +49(0)9776 8110-13.
  • 3 Hainberg Apotheke, Hainhofer Straße 1, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 6880, Fax: +49(0)9776 6881.
  • 4 St. Martin Apotheke, Marktplatz 18, 97638 Mellrichstadt. Tel.: +49(0)9776 5733, Fax: +49(0)9776 5207.
  • Die nächsten Kliniken befinden sich in Bad Neustadt und in Meiningen, das Kreiskrankenhaus Mellrichstadt existiert seit 2010 nicht mehr.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Kurzinfos
Fläche55.78 km²
Telefonvorwahl09776
Postleitzahl97638
KennzeichenNES
AltlandkreisMET
ZeitzoneUTC+1
Notruf112 / 110
  • Öffentliche Toiletten gibt es im Zentrum am Marktplatz, am Alfons-Halbig-Platz (nördliche Stadteinfahrt), beim Salzhaus im Brügel (bis 22.00 Uhr) und am Bahnhof (bis 20.00 Uhr).
  • 6 Deutsche Post Filiale, Marktplatz 1, 97638 Mellrichstadt (bei Schreibwaren Sterzinger).
  • 7 Deutsche Post Filiale, Roßmarkt 6, 97638 Mellrichstadt (Ihr Teeladen).

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Bad Neustadt (12 km südlich, B 19) - Kaiserpfalz und Salzburg.
  • Meiningen (20 km nördlich, B 19) - ehemalige Residenzstadt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Kunstdenkmäler von Bayern, Dritter Band: Unterfranken und Aschaffenburg; Band XXI, Bezirksamt Mellrichstadt; Verlag R. Oldenbourg, München 1921; Nachdruck München 1983, ISBN 3486504754;

Weblinks[Bearbeiten]

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