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Lauscha

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Bahnhof Lauscha mit Triebwagen der Südthüringenbahn
Lauscha
BundeslandThüringen
Einwohner3.654 (31. Dez. 2011)
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Höhe
625 m, 635 m
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Lage
Lagekarte von Thüringen
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Lauscha

Lauscha ist ein Ort im Hohen Schiefergebirge in Thüringen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Glasbläserstädtchen Lauscha liegt länglich ausgestreckt in einem Seitental der Steinach im Thüringer Schiefergebirge. Die Häuserfassaden sind regionaltypisch größtenteils mit Schieferschindeln versehen. Lauscha verdankt seine Entstehung der hier von Hans Greiner aus Schwaben und Christoph Müller aus Böhmen 1597 errichteten Glashütte, einer der ältesten des Thüringer Waldes. Bis heute ist Lauscha, der Geburtsort des gläsernen Christbaumschmucks, durch das Glasbläserhandwerk geprägt und bekannt.

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Idylle im oberen Steinachtal

Lauscha ist staatlich anerkannter Erholungsort. Die ausgedehnten Wälder um den Ort bieten ein intensives Erleben der ungestörten Natur in idyllischer Ruhe. Wanderungen und aktive Erholung im konstanten Reizklima, das Genießen der sauberen, belastungsfreien und sauerstoffreichen Luft und des auf natürlichem Wege leicht mineralisierten Trinkwassers bringen erwiesenermaßen Linderung bei hartnäckigen Erkrankungen der Atemwege und bei Hautekzemen, aber auch einfach einen hohen Erholungswert hervor.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Eisenbahnstrecke von Sonneberg, die Eisenbahnfreunden noch als Domäne der Baureihe 95 in Erinnerung bleibt, wird von der Südthüringenbahn (StB) im Stundentakt betrieben. Die Triebwagen verkehren weiter über Ernstthal zum Wintersportort Neuhaus am Rennweg, wobei im Lauschaer Kopfbahnhof ein Richtungswechsel und in Ernstthal ein weiterer stattfindet. Die Zukunft der Bahnstrecke war lange Zeit ungesichert, und zwischen Ernstthal und Probstzella bzw. Saalfeld (der ursprünglichen Strecke) bewegt sich derzeit nichts mehr. Allerdings wurde dieser Abschnitt von der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH übernommen, die es sich zum Ziel gemacht hat, Eisenbahnen in der Fläche zu erhalten. Wer also aus Richtung Saalfeld kommt und auf den ÖPNV angewiesen ist, muss bis Neuhaus den Bus nehmen und dann auf die StB umsteigen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Lauscha liegt südlich der B 281, die Eisfeld an der Autobahn 73über Neuhaus am Rennweg mit Saalfeld verbindet. In Neuhaus zweigt von der B 281 die L 1149 ab, die über Lauscha nach Sonneberg führt.

Mobilität[Bearbeiten]

Der langgestreckte Ort ist unten entlang der Bahngleise noch recht flach, während die Hauptstraße oberhalb des Bahnhofes stärker geneigt ist und somit Fußerkundungen etwas anstrengender werden lässt. Nicht alle Wege sind barrierefrei, einige sind im Winter nur eingeschränkt begehbar.

In Lauscha verkehrt der Linienbus 705, mit dem wichtige Punkte im Stadtgebiet und im Ortsteil Ernstthal am Rennsteig zu erreichen sind. Die Südthüringenbahn fährt stündlich in beide Richtungen den Bahnhof Lauscha (Thüringen), die Haltestelle Oberlauscha und den Bahnhof Ernstthal am Rennsteig an (DB-Kursbuchstrecke 564). Die Fahrt durch den Lauschensteintunnel, über das Viadukt "Nasse Telle", hoch über dem Steinachgrund und dem Lauschatal bis zur Kreuzung mit dem Rennsteig ist selbst schon ein außergewöhnliches Bahnerlebnis.

Die Wanderwege und -routen in und um Lauscha weisen unterschiedlich anspruchsvolle Höhenprofile auf. Die Tourist-Informationen erteilt detailiert Auskunft über die Schwierigkeitsgrade der Routen. Auf Wunsch können Wanderungen geführt werden. Wanderer sollten ein Mindestmaß an Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Stadt- und Wanderführungen

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Farbglashütte, seit 2014 Ausstellungsort des Museums für Glaskunst Lauscha
  • Museum für Glaskunst Lauscha. Geöffnet: Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 12.00 - 17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 11.00 - 17.00 Uhr. - Das Museum für Glaskunst Lauscha, eines der traditionsreichsten kommunalen Museen Deutschlands, vermittelt Wissenswertes über die Geschichte des Thüringer Glases vom 16. Jahrhundert bis heute. Die reichhaltige Sammlung umfasst neben künstlerisch gestalteten Gläsern und prächtigem Christbaumschmuck weitere Glasprodukte, so zum Beispiel künstliche Menschenaugen aus Glas und zierliche Spielsachen. Auch die Herstellung von Glasperlen wird eindrucksvoll dokumentiert. Diese Zeitreise zeugt von der Kunstfertigkeit und vom Erfindungsreichtum der Glasmacher und Glasbläser, lässt aber auch die Mühsal der filigranen Fertigung der gläsernen Kostbarkeiten in Vergangenheit ahnen. Lauschaer Glaskünstler und Kunsthandwerker präsentieren ihre aktuellen Werke. Seit April 2014 wird die Sammlung in neuen, barrierefrei zugänglichen Ausstellungsräumen in der Farbglashütte gezeigt.
Glaskunstwarenhandel in der Farbglashütte Lauscha
  • Farbglashütte Lauscha. Geöffnet: Öffnungszeiten: Ganzwöchig 10.00 - 17.00 Uhr, Führungen täglich (stündlich) 10.30 - 12.30 Uhr und 14.30 - 15.30 Uhr. Mittagspause 13.00 - 14.00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung - Die Glashütte steht in der seit 1597 ununterbrochenen Tradition der Glaswarenherstellung in Lauscha. 1853 vom Unternehmer Elias Greiner-Vetter-Sohn am heutigen Standort begründet, werden hier noch heute Halbfabrikate für die Glasbläserei in ausgesuchter Qualität von Hand hergestellt. Die Herstellung der Glasstäbe und Glasröhren kann von einem großzügigen Besucherbereich aus verfolgt werden. Ein Videovortrag informiert in unterhaltsamer Form über die Firmengeschichte. Auf drei Verkaufsbereichen werden unterschiedliche Glaswaren, Glasmärbeln, Hüttenglas, Christbaumschmuck und vieles mehr angeboten.
Studioglashütte im Glaszentrum Lauscha
  • Glaszentrum Lauscha. Geöffnet: Öffnungszeiten: Ganzwöchig 10.00 - 17.00 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung - Das Glaszentrum Lauscha, 2003 aus einem ehemaligen Glaswerk entstanden, knüpft auf einem anderen Weg an die Lauschaer Glashüttentradition an. Eine Studioglahütte bietet die Möglichkeit, beim Herstellen von Glaswaren zuzusehen. Wer mag, kann mit dem Glasmeister ins Gespräch zu kommen. Die Ofentechnik in der Glashütte ist im Jahr 2011 komplett erneuert worden, alles ist moderner, sauberer als früher - aber gearbeitet wird auf der Glasmacherbühne noch nach den Arbeitsmethoden und mit den gleichen Werkzeugen, wie sie schon in Lauschas erster Glashütte vor über 400 Jahren angewendet wurden. Direkt nebenan formen Glasgestalter vor einer Gas-Sauerstoff-Flamme aus farbigen Glasstäben zerbrechliche Kunstwerke, die einzig und allein dem handwerklichen Geschick eines Menschen unterliegen und in ihrer Vielfalt ihresgleichen suchen. Die Unikate können im Verkaufsbereich erstanden werden Hier werden auch vielfältige Waren Lauscher Kunstglasbläser und Glasgestalter angeboten.
Evangelische Stadtkirche
  • evangelische Stadtkirche - Die Kirche in seltener Jugendstilarchitektur wurde von 1910 bis 1911 nach Plänen des Leipziger Architekten Julius Zeißig erbaut und am 17. September 1911 feierlich eingeweiht. Als Saalkirche gestaltet hat sie einen rechteckigen Grundriss mit einer Vorhalle unter dem Kirchturm und einer Taufkapelle sowie Sakristei hinter dem Altar und der Kanzel. Das Kirchenschiff steht auf einem Sockelgeschoss, in dem sich die Winterkirche befindet, ursprünglich der Konfirmandensaal. Die Fassade des Gotteshauses besteht aus bossiertem Natursteinquader, wobei die Gebäudekanten, Fenster und Türen durch helle Werksteineinfassungen betont sind. Der 38 Meter hohe Kirchturm mit dem Haupteingang ist nach Südwesten ausgerichtet und trägt eine beschieferte welsche Haube mit einer Laterne und Wetterfahne in Gestalt eines Posaunenengels. Er wird beidseitig von Treppentürmen flankiert. Das Kirchenschiff hat eine Kassettendecke und umlaufende Empore mit Orgel auf der Nordostseite. In Anlehnung an das Wiesbadener Programm wurden der leicht vorgesetzte Altar, die Kanzel und die Orgel übereinander in der Mittelachse des Innenraumes angeordnet. Die Kirche besitzt eine Vielzahl von Farbglasfenstern, an denen auch die Namen der Stifter zu lesen sind. Die Glasmalereien entwarf der Dresdner Karl Schulz und die Dresdner Werkstatt Urban stellte sie her. Auf den acht Fenstern unter den Längsemporen sind Personen der Orts- und Kirchengeschichte dargestellt. Die Emporenfenster zeigen Szenen aus dem Neuen Testament. Das Fenster über dem Haupteingang stellt den auferstehenden Christus dar. Die drei Farbglasfenster in der Vorhalle von Knoch & Lysek aus Coburg zeigen Orts- und Kirchengeschichte. Die Orgel mit pneumatischer Ton- und Registertraktur, 28 klingenden Registern und 15 Nebenzügen lieferte der Nürnberger Orgelbauer Johannes Strebel. 1938 wurde sie umdisponiert und 2001 folgte eine umfangreiche Restaurierung durch Rösel & Hercher. Die Kirche ist meist geöffnet, Besichtigung sind auf Anfrage möglich.

Ernstthal am Rennsteig[Bearbeiten]

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  • Der 2 km nordöstlich am Rennsteig gelegene Ortsteil wurde durch die fünf Lauschaer Glasmeister Hans und Nicol Müller, Hans Georg Böhm und Christoph und Jakob Greiner gegründet. Der damalige Landesherr Herzog Johann Ernst zu Sachsen Coburg Saalfeld erteilte am 7. März 1707 den Glasmeistern die Konzession zum Bau einer Glashütte im Amt Gräfenthal oberhalb der Königswiese. Sie sollte den Namen "Ernstthal" tragen und war Ausgangspunkt der späteren Besiedelung. In Ernstthal wurden vorwiegend Medizinglas, Instrumente, Geschirr und farbige Glasperlen sowie Kunstsachen gefertigt. Ernstthal ist Sitz der mittelständischen Unternehmen Glaswerk Ernstthal und Krebs Glas Lauscha. Direkt am Rennsteig und etwas entfernt vom eigentlichen Ortskern liegt der Bahnhof Ernstthal am Rennsteig, Kehrpunkt der Eisenbahn von Sonneberg nach Neuhaus. Die Ernstthäler werden von den Bewohnern der Nachbarorte „Mondstürer“ genannt, weil um 1900 die beiden Ernstthäler Arno und Fritz nach einer stimmungsvollen Bierrunde im Gasthaus Dores auf den Pappenheimer Berg stiegen und versuchten, mit einer Holzstange nach dem Mond zu „stüren“.

Bergquellen und Brunnen[Bearbeiten]

  • Die liebevoll gefassten Quellen und Brunnen Bergquelle, Edelweißbrunnen, Michelsbrunnen, Marienbrunnen, Heimatborn, Mohrquelle, Lauschensteinbrunnen, Löwenbrunnen und das Unterländer Wasser-Brünnlein werden auf der "Brunnenroute" erwandert. Im Stadtgebiet gibt es weitere gefasste Quellen und Brunnen: Harbornbrunnen, Lügenborn, Brückleinsbrunnen, Schubertbrunnen, Königsbrunnen, Michelsbrünn am Schmiedsbach, Christian-Eichhorn-Sens-Brunnen. Demnächst wird der verfallene Stollenbrunnen gesichert und erschlossen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Glaskunst und Glasschmuck

Entlang der Hauptstraße gibt es viele Läden, die Glas- und Weihnachtsschmuck anbieten. Kunstglasbläser lassen sich bei der Arbeit beobachten und gestalten ihre Arbeiten auch nach individuellen Wünschen.

  • 1 Krebs Glas (Hersteller für Christbaumschmuck, Christbaumkugeln und Weihnachtskugeln aus Glas, Werksverkauf), Am Park 1, 98724 Lauscha (gegenüber dem Bahnhof Ernstthal). Tel.: +49 (0)36702 288670.

Aktivitäten[Bearbeiten]

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Lauscha-Marktiegelschanze-Feb2012.jpg
  • Besuch des Lauschaer Kugelmarktes - Der Lauschaer Kugelmarkt ist eine Besonderheit, da er sich zu dem originellsten Spezialmarkt für gläsernen Christbaumschmuck in Deutschland entwickelt hat. (Erstes und zweites Adventwochenende)
  • Wandern - Gut ausgeschilderte Wanderrouten und Wanderwege: der Rennsteig, Höhenwanderweg des Thüringer Waldes, die Wanderwege „6-Kuppensteig“, ausgezeichnet als Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland, „Glas & Schiefer-Wanderweg“, „Glashütten-Rundweg“, „Brunnenroute“ und die Wanderrouten „Rund um Lauscha“ und „Rund um den Lauschenstein“, alle gepflegt und mit einladenden Rastplätzen.Wanderwege und -routen
  • Erlebnisbad im Steinachgrund. Geöffnet: Öffnungszeiten: In der Saison (Juni - August) täglich 9.00 - 20.00 Uhr. Beheiztes Schwimmbad.
  • Sommerrodelbahn und Skilift im Skiparadies Ernstthal. Geöffnet: Öffnungszeiten: täglich 10.00 - 17.00 oder 18.00 Uhr, nicht bei Regen. Typ ist Gruppenbezeichnung Die Sommerrodelbahn ist mit 1300 m Länge (500 m Lift aufwärts und 800 m talwärts) eine der größten Anlagen Deutschlands. Im Winter Abfahrt über 3 Pisten von 834,5 m bis 740 m. ü. NN, zwei davon unter Flutlicht.
  • Skiwandern - 60 km gespurte Loipen auf ausgeschilderten Skiwanderwegen, angebunden an das Fernwandernetz „Coburger Skiweg“, „Nürnberger Skiweg“, „Sonneberger Skiweg“ und „Rennsteigskiweg“; Skiverleih im Skiparadies Ernstthal
  • Skispringen für Jedermann. Typ ist Gruppenbezeichnung - Kurse beim Wintersportverein 1908 Lauscha auf der Schanzenanlage im Marktiegel
  • Naturrodelbahn - Bei ausreichender Schneemenge wird eine Rodelbahn von der Bratwurstloipe auf dem Pappenheimer Berg an der Bergstation des Lifts am Skiparadies Ernstthal bis zum Henriettenthal in Lauscha präpariert. Länge ca. 2 km.

Wanderziele[Bearbeiten]

Felsenhäuschen auf dem Lauschenstein
  • Felsenhäuschen - 1886 errichtete Schutzhütte auf dem Lauschenstein
  • Ebermannsmühle, heute Wanderparadies im Steinachgrund, Wächtersteich und die Wüstung Glücksthal im oberen Steinachtal und die Rennsteigbaude nahe Neuhaus am Rennweg
  • Göritzgrund und Göritzbergbaude nahe Steinheid
  • Großhütte und Bergmannsklause - ehemalige Schieferhütten bei Steinach
  • Ehrenmal am Rennsteig in Ernstthal und Finsterer Grund bei Lichte
  • Pechgraben - Ehemalige Schürfstätte, Richtstatt und Giftig, alte Holzgeräume bei Haselbach
  • Gasthof Hirsch in Igelshieb (Neuhaus am Rennweg) - Historischer Gasthof, hier übernachtete Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen
  • Brand - Ehemaliger Schieferbruch am Rennsteig bei Spechtsbrunn mit Berggasthof und Finnhütten
  • Talsperre Scheibe-Alsbach - Trinkwassertalsperre an der oberen Schwarza und die Wüstung Habichtsbach
  • Kieferle - Zweithöchste Erhebung des Thüringer Schiefergebirges bei Steinheid
  • Limbach - Wohnhaus des Erfinders des Thüringer Porzellans Gotthelf Greiner und Dürre Fichte - Vierthöchste Erhebung des Thüringer Schiefergebirges bei Siegmundsburg
  • Großer Farmdenkopf - Höchste Erhebung des Thüringer Schiefergebirges und Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Goldisthal
  • Wiefelsburg - Historische Ausflugsgaststätte zwischen Steinach und Mengersgereuth-Hämmern
  • Dreistromstein und Dreiherrenstein nahe Siegmundsburg und Friedrichshöhe, der kleinste Ort Thüringens, mit Naturparkzentrum und Heuhotel
  • Bleßberg - Aussichtsturm am Sendeturm, dritthöchste Erhebung des Thüringer Schiefergebirges
  • Neumannsgrund und Goldmuseum Theuern bei Grümpen

Küche[Bearbeiten]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Die Lauschaer Küche ist vitaminreich und naturverbunden. Sie nutzt die Ressourcen der Höhen des Schiefergebirges und verbindet sie mit der sprichwörtlichen Thüringer Gastlichkeit.

  • Lauschner Knölla (ähnlich den Thüringer Klößen)
  • Radiokranz (ein spezieller Kranzkuchen aus Teig mit Kartoffeln, Mehl und Nüssen bzw. Mandeln)
  • Flockzamet (Kartoffelbrei)
  • Schnippe'lsopp (Gemüsesuppe)
  • Mellichstöcksuloot (Löwenzahnsalat)
  • Dätscher (Kartoffelpuffer)
  • Gelüng (Suppe aus Herz, Leber, Lunge, Milz, dazu gibt es Zamet)
  • Schwemmbrüh' (Pilzsuppe)

(Siehe auch Broschüre: Lauter Lauschner Leibgerichte, Herausgeber: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lauscha, 1996, mit vielen Rezepten) Selbstverständlich hüten die ortsansässigen Fleischer ihre Rezepte der Thüringer Bratwurst und der Marinade des Thüringer Rostbrätels als Familiengeheimnis, so wie die Glasmacher ihre Rezepturen und Mischungen.

Gastronomie[Bearbeiten]

  • Café & Restaurant "Zur Pappel". Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 1 Café - Restaurant "Schanzenblick", Kirchstraße 61, 98724 Lauscha. Tel.: (0)36702 20622. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Mondstürer Stübchen, Piesauer Str. 9, 98724 Lauscha. Tel.: (0)36702 20617.
  • Sportpark Ernstthal. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 5 Café Eiszapfen, Straße des Friedens 39, 98724 Lauscha. Tel.: (0)36702 22344.
  • 6 Gaststätte zur Klause, Straße der Jugend 4, 98724 Lauscha. Tel.: (0)36702 20471. Typ ist Gruppenbezeichnung

Am ersten Samstag im Mai werden an einem Mellichstöckdooch die traditionellen Löwenzahn-Gerichte der Lauschaer Küche in verschiedenen Gaststätten der Stadt angeboten. Geführte Wanderungen verbinden die beteiligten Lokale mit den beliebtesten Wanderzielen.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Lauschaer Musiknacht (einmal jährlich in allen angeschlossenen Lokalen)
  • Koppna Kerwa (Köppleinkirmes), jährlich in der ersten Augustwoche auf dem Festplatz auf dem Köpplein

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer über Tourist-Information buchbar (Verzeichnis und Buchungsanfrage).

Mittel[Bearbeiten]

  • 1 Gasthof Brandt, Obermühle 4, 98724 Lauscha. Tel.: (0)36702 20245, Fax: (0)36702 20245, E-Mail: . Deftige thüringische Hausmannskost. Geöffnet: Öffnungszeiten: Mi – Mo 11.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 1.00 Uhr, Di ist Ruhetag. Typ ist Gruppenbezeichnung

Gehoben[Bearbeiten]

  • Ferienanlage Wanderparadies im Steinachgrund. "sehr gut" in der HolidayCheck Quality Selection 2013.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

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  • 1 Tourist-Information im Museum für Glaskunst, Oberlandstraße 10, 98724 Lauscha. Geöffnet: Dienstag - Sonntag von 11:00 - 16:00 Uhr.

Postfiliale: Mode-Böhm Susi Böhm-Beck, Straße der Jugend 2

  • Postleitzahl: 98724
  • Vorwahl: +49 3 67 02

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Wald-Apotheke, Bahnhofstraße 24. ,

Ärzte[Bearbeiten]

Allgemeinmedizin und Praktische Ärzte[Bearbeiten]
  • Grollmisch Stefan Dipl.-Med., Straße des Friedens 39
  • Krebs Nicola Dr.med., Flurstr. 6
Frauenheilkunde und Geburtshilfe[Bearbeiten]
  • Bock Gerlinde Dr. med. Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Straße des Friedens 74a
Innere Medizin[Bearbeiten]
  • Müller-Blech Klaus-Dieter Dr.med., Köppleinstr. 93
Neurologie[Bearbeiten]
  • Orlowski Sibylle Dipl.-Med., Köppleinstr. 14
Zahnmedizin[Bearbeiten]
  • Gramß Steffen Dipl.-Stom., Köppleinstr. 42
  • Klaua Steffi Dipl.-Stom., Bahnhofstr. 10
  • Wenzel Andreas Dipl.-Stom., Kirchstr. 41
  • Zinn Christel Dipl.-Med. Zahnärztin, Straße des Friedens 39

Bergrettungsdienst[Bearbeiten]

  • Bergwacht, Stephan Kristen, Kreuzstr. 8, Tel.: 03 67 02 2 22 76

Stationäre Versorgung[Bearbeiten]

MEDINOS-Klinik Neuhaus am Rennweg, ca. 5 km

Ausflüge[Bearbeiten]

Lauscha liegt am Schnittpunkt der Grenzen einer Reihe historischer Herrschaften und Fürstentümer, die sich am alten Grenzweg Rennsteig berührten. Die Fürsten und Ritter schufen miteinander konkurrierende Staatswesen und Residenzen. So gibt es in der Umgebung eine Vielzahl Kulturdenkmäler, aber auch andere Ziele, die einen Ausflug lohnen. Eine ausführlichere Auswahl von Ausflugsorten in der näheren Umgebung findet sich im Artikel Hohes Schiefergebirge.

Thüringer Wald Card
Der Erwerb einer Thüringer Wald Card zum Preis von 5,00 Euro bietet Rabatt-Vorteile bei über 300 Attraktionen und sonstigen Anbietern in der Region. Der Rabatt wird in Form von Preisnachlässen und Bonusleistungen gewährt. Verkaufsstellen für die jeweils ein Kalenderjahr gültigen Rabattkarten gibt es in allen Orten der Region: bei den Naturpark-Informationszentren, Tourist-Informationsstellen, in Gaststätten und Hotels sowie bei anderen touristischen Anbietern. Die nicht übertragbare Karte kann auch online oder am Service-Telefon unter (0180) 5 45 22 54 bestellt werden. Weitere Infos: www.thueringer-wald-card.info
  • Steinach (5 km südlich) - Skiarena Silbersattel - das größte alpine Skigebiet des Thüringer Waldes.
  • Frankenblick (10 km südwestlich) - Burgruine und Porzellankabinett Rauenstein
  • Lichte (10 km nördlich) - Wallendorfer Porzellanmanufaktur, Talsperre Leibis-Lichte
  • Oberweißbach (15 km nördlich) - Oberweißbacher Bergbahn, Friedrich-Fröbel-Museum, Fröbelturm
  • Meura (16 km nördlich) - Haflingergestüt
  • Gräfenthal (17 km nordöstlich) - Burgruine Schloss Wespenstein, Porzellanmanufaktur Wagner & Apel Lippelsdorf, Barockkirche Großneundorf
  • Sonneberg (18 km südlich, über Steinach) - Spielzeugstadt, Deutsches Spielzeugmuseum, Sternwarte mit Astronomiemuseum.
  • Sitzendorf (18 km nördlich) - Porzellanmanufaktur
  • Schwarzburg (20 km nördlich) - Burgruine, Schwarzatal, Jagdhaus Fasanerie
  • Eisfeld (20 km südwestlich) - Schloss und Museum "Otto Ludwig"
  • Ludwigsstadt (20 km nordöstlich) - Burg Lauenstein
  • Bad Blankenburg (25 km nördlich) - Burgruine Greifenstein
  • Saalfeld/Saale (25 km nordöstlich) - Historischer Stadtkern, Saalfelder Feengrotten
  • Rödental (25 km südlich) - Goebel-Porzellan
  • Schleusingen (30 km westlich) - Talsperre Ratscher, Schloss Bertholdsburg
  • Rudolstadt (30 km nordöstlich) - Schloss Heidecksburg
  • Hohenwartetalsperre (32 km nordöstlich) - Rundfahrten mit dem Fahrgastschiff
  • Kloster Veßra (32 km westlich) - Freilichtmuseum Hennebergisches Museum
  • Römhild (35 km südwestlich) - Gleichberge, keltisches Oppidum
  • Coburg (35 km südlich) - Veste Coburg
  • Oberhof (35 km nordwestlich) - Internationales Wintersportzentrum, Rennsteiggarten Oberhof
  • In den Schaubergwerken Morassina in Schmiedefeld (Lichtetal) und Feengrotten in Saalfeld/Saale wird in Heilstollen Speläotherapie angeboten, das Gesundheitszentrum in Steinheid und das Badehaus im Heilklimatischen Kurort Masserberg halten Wellness-Angebote bereit.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claus Nowack: Thüringen - 888 Kilometer durch das Grüne Herz Deutschlands, Bielefeld 1991, S. 149
  • Erlebnisführer Die schönsten Ziele: Thüringer Wald mit Rennsteig, PUBLICPRESS, Geseke, 9. Auflage
  • Tourismuskarte Lauscha, Stadt Lauscha, 2. Auflage 2009

Weblinks[Bearbeiten]

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