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Polnische Ostseeküste

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Strand bei Lubiatowo
Luftbild von Ustka

Die Polnische Ostseeküste liegt im nördlichen Polen. Die Region ist Teil der Woiwodschaften Westpommern, Pommern und Ermland-Masuren und grenzt im Westen an Deutschland (Vorpommern) und im Osten an Russland (Oblast Kaliningrad). Im Süden schließen sich die Pommersche sowie Kaschubische und im Südosten die Masurische Seenplatte an.

Innerhalb der Woiwodschaften Westpommern, Pommern und Ermland-Masuren nimmt die Ostseeküste den nördlichen bzw. nordwestlichen Teil ein. Zur polnischen Ostseeküste gehören neben kleineren Inseln vor allem die Insel Wollin und der östliche Teil der Insel Usedom, sowie die Nehrungen Hel und Frische Nehrung mit ihren Haffs – Putziger Bucht, Danziger Bucht und Frisches oder Weichselhaff. Zahlreiche Küstenseen, Kliffs und Sanddünen treten auf. Besonders zahlreich sind sie im Slowinzischen Nationalpark bei Leba. Insgesamt verfügt die polnische Ostseeküste über mehr als 500 km Sandstrände und eignet sich sowohl zum Wassersport wie zum Sonnenbaden.

Regionen[Bearbeiten]

Die polnische Ostseeküste lässt sich von Westen nach Osten in folgende Regionen unterteilen:

Die Ostseeküste setzt sich im Westen im deutschen Land Mecklenburg-Vorpommern und im Osten im russischen Oblast Kaliningrad fort .

Orte[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste gibt es viele Badeorte.

Fett dargestellt sind staatliche anerkannte See(heil)bäder, Kursiv ehemalige oder potentielle See(heil)bäder.

Eine (fast) vollständige Auflistung der Badeorte findet sich auf den Seiten der einzelnen Küstenabschnitte.

In der Woiwodschaft Westpommern

In der Woiwodschaft Pommern

In der Woiwodschaft Ermland-Masuren

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Blick vom Leuchtturm Czołpino Richtung Slowinzischen Nationalpark

Naturparks[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste gibt es zwei Nationalparks

fünf Landschaftsschutzparks und zahlreiche Naturreservate.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mündung der Piasnitz

Die polnische Ostseeküste liegt im Nordwesten Polens und ist über 500 km lang. Sie ist durch die Weichsel-Kaltzeit durch Gletscher, Flussläufe, Wind und Meeresstrom geprägt. Es treten zahlreiche Wanderdünen, Strandseen, Moränen, Steilküsten und Flussdeltas auf. Dagegen gibt es keine nennenswerten Gezeiten und daher auch kein Wattenmeer. Im Hinterland schließen sich Urstromtäler und Moränen an. Die höchste Erhebung ist mit 198,49 Metern über NN die Góra Srebrna in der Elbinger Höhe im Osten der Region. Die höchsten Dünen in unmittelbarer Strandnähe sind bis zu ca. 50 Meter hoch, wobei feste mit Wald bewachsene sowie sandige karge Wanderdünen unterschieden werden.

Der nördlichste Punkt der polnischen Ostseeküste und auch ganz Polens ist das Kap Rozewie bei Jastrzębia Góra, der südlichste ist der Strand östlich der Mündung der Swine bei Swinemünde auf der Insel Wollin, der westlicheste ist auf der Insel Usedom ebenfalls in Swinemünde und der östlichste in Nowa Karczma auf der Frischen Nehrung. Bei dieser Aufstellung sind das Stettiner und Frische Haff nicht berücksichtigt.

Die polnische Ostseeküste ist mit Ausname der Kaschubischen Küste relativ dünn besiedelt. Abgesehen von Danzig und Gdingen gibt es keine Großstädte, die Zugang zur Ostsee haben. Selbst große Seeheilbäder wie Swinemünde, Kolberg, Ustka oder Sopot haben jeweils weniger als 50.000 Einwohner. Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern im Hinterland sind Stettin, Koszalin und Słupsk.

Die Seebäder an der polnischen Ostseküste werden insbesondere von Touristen aus Polen, Deutschland, Dänemark, Schweden und den Niederlanden besucht. Interessant sind jedoch nicht nur die Seebäder im engeren Sinne, große Teile der Küstenregion sind als Nationalpark oder Naturpark ausgewiesen.

Sprache[Bearbeiten]

Die offizielle Amts- und Landessprache ist wie in ganz Polen Polnisch. In der Kaschubei wird auf dem Land auch Kaschubisch gesprochen.

Die meisten Polen beherrschen als Zweitsprache Englisch auf hohem Niveau. Gemäß dem English Proficiency Index 2018 belegen die Polen den 13. Platz weltweit unter den Völkern mit den besten Englischkenntnissen. Es ist kein Problem mit Englisch zurecht zu kommen.

Die meisten Polen, die im Touristmussektor arbeiten, sprechen neben Englisch regelmäßig eine weitere Fremdsprache wie Französisch, Deutsch, Spanisch oder Russisch. In den Ostseebädern sollte es kein Problem sein, sich in den Hotels und Restaurants auf Deutsch zu verständigen. Viele Restaurants haben eine deutschsprachige Speisekarte.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Bedeutendste Flughäfen der Region sind in Danzig (IATA-Code: GDN) und Stettin-Goleniów (IATA-Code: SZZ). Ersterer wird - Stand 2019 - auch von vielen Flughäfen aus dem deutschsprachigen Raum von Ryanair, Wizzair, EasyJet, Lufthansa und Swiss angeflogen (Berlin-Tegel, Bremen, Dortmund, Frankfurt, Köln-Bonn, München, Wien, Zürich). Unmittelbar am Ostseestand in Bagicz bei Kolberg befindet sich ein weiterer ziviler Flughafen IATA-Code: EPKG, der derzeit für Linienflüge ausgebaut wird. Weiterhin sind für die Anreise in die Region die Flughäfen bei Posen (IATA-Code: POZ), Heringsdorf und Berlin geeignet. An allen Flughäfen mit Ausnahme Kolbergs kann man Mietautos buchen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise mit der Bahn aus dem deutschsprachigen Raum wird in der Regel über Berlin erfolgen. Bedeutende Verkehrsknoten für den Bahnverkehr sind Danzig, Gdingen, Koszalin, Goleniówund Stettin. Von Berlin nach Stettin fährt man beispielsweise unter zwei Stunden, nach Kolberg oder Koszalin zwischen 4½ und fünf Stunden, nach Danzig braucht die schnellste Verbindung knapp sechs Stunden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Fernbusse fahren über Berlin an die polnische Ostseeküste. Die meisten Orte sind auch über ein regionales Busnetz gut miteinander verbunden. In der Sommersaison fahren auch zahlreiche Shuttlebusse zwischen den Orten an der polnischen Ostseeküste.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Bedeutende Fährhäfen sind Danzig, Gdingen, Kolberg, Swinemünde und bieten Verbindungen insbesondere nach Skandinavien an. Kreuzfahrtschiffe fahren in der Regel Danzig oder Gdingen an.

Straße[Bearbeiten]

Auf deutscher Seite führt die deutsche Autobahn A11, die nach der deutsch-polnischen Grenze in die Autonbahn A6 übergeht, von Berlin Richtung Stettin. Von Stettin führt die gut ausgebaute Schnellstraße S6 parallel zur Ostseeküste nach Köslin, Stolp und Gdingen und weiter nach Danzig. Von ihr gibt es jeweils Abzweige auf kleinere Straßen, die in die unmittelbaren Küstenorte führen. Aus Zentralpolen führt die, streckenweise mautpflichtige Autobahn A1 (‚Bernstein-Autobahn‘ Łódź–Toruń–Danzig) zur Danziger Bucht. Eine weitere wichtige Verbindung ist die Schnellstraße 11, die von Posen nach Köslin und Kolberg führt.

Fahrrad[Bearbeiten]

An der Polnischen Ostseeküste entlang führen die europäischen Fernradwege Eurovelo 10 (Ostseeküsten-Radweg) und Eurovelo 13 (Europa-Radweg Eiserner Vorhang)

Fuss[Bearbeiten]

Die Anreise zu Fuss wird in der Regel entlang des Ostseestrands über die Insel Usedom auf dem Europäischen Fernwanderweg erfolgen.

Mobilität[Bearbeiten]

Trzebiatów ist das zentrale Bahn- und Straßendrehkreuz der Treptower Küste

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die nördliche Bahnlinie Stettin-Danzig verläuft mehrere Kilometer südlich der Küste, parallel zu dieser in West-Ost-Richtung. Einige Seebäder verfügen zwar über einen Anschluß an diese Bahnlinie, sind jedoch nicht untereinander direkt verbunden, sodass man ggf. zunächst zur Hauptstrecke im Landesinneren zurückkehren und auf dieser parallel zur Küste weiterreisen muss. Auf der Halbinsel Hel verkehrt eine Bahnlinie, die alle Kurorte auf der Nehrung miteinander verbindet.

Straße[Bearbeiten]

Die Schnellstraße S6 verbindet Stettin mit Danzig und verläuft ebenfalls mehrere Kilometer südlich der Küste. Kleineren Küstenstraßen verlaufen in Strandnähe. Sie werden an einigen Stellen durch Nationalparks oder anderweitig geschützte Gebiete unterbrochen, sodass teilweise Umwege über das Landesinnere erforderlich sind, wenn man in unmittelbarer Nähe zum Strand entlang der Küste fahren möchte.

Fahrrad[Bearbeiten]

Es sind durchgängig sind Küstenradwege ausgewiesen, wobei die Qualität der einzelnen Streckenabschnitte unterschiedlich sein kann.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Leuchtturm Kolberg
Seebrücke Sopot

Seebäder[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste gibt es viele Seebäder.

Leuchttürme[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste gibt es zahlreiche Leuchttürme mit Aussichtsplattformen, die in der Regel gegen Gebühr für Touristen zugänglich sind.

Seebrücken[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste gibt es mehrere Seebrücken, die zum Spazieren einladen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Badestrand in Niechorze
Kitesurfing in Rewa
Marina in Gdingen
Fischerboote in Chłopy
Ausflugsschiff in Darłowo
Reiten am Stettiner Haff

Sonnenbaden und Schwimmen[Bearbeiten]

Die Hautpaktivität an der Polnischen Ostseeküste ist das Sonnenbaden und Schwimmen, was man auch durchgehend an fast allen Ständen tun kann. Nur das militärische Sperrgebiet und Hafenbecken sind zu meiden. Wer den großen Rummel nicht scheut und gerne mit vielen anderen Badegästen ins Wasser geht, der ist an den Stadtstränden der großen Kurorte gut aufgehoben. Diese werden in der Sommersaison recht voll, bieten dafür aber jede Menge an Strandaktivitäten und Gastronomie. Wer dagegen lieber den Stand für sich hat, der sollte ein bißchen außerhalb der Zentren an einem Dorfstand ans Wasser gehen. Es gilt die Regel: je schwerer mit dem Auto zu erreichen, desto einsamer und romantischer der Strand.

Wellness und Kuren[Bearbeiten]

Zu den Kurzentren gehören insbesondere Misdroy, Kolberg, die Halbinsel Hel und Sopot.

Wassersport[Bearbeiten]

Windsurfen und Gleitschirmfliegen[Bearbeiten]

Das polnische Mekka für Windsurfer, Gleitschirmflieger und Drachensteiger ist die Halbinsel Hel und die Putziger Bucht im Norden der Danziger Bucht sowie das Frische Haff.

Seekajak[Bearbeiten]

Seekajaks können an den größeren Ferienzentren gemietet werden.

Segeln[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Marinas, in denen man ein Segelboot chartern kann. Hierfür ist ein Segelschein notwendig.

Tauchen[Bearbeiten]

Vor der polnischen Ostseeküste, insbesondere in der Danziger Bucht, sind über die Jahrhunderte zahlreiche Schiffe und Boote gesunken oder wurden in den zahlreichen Seeschlachten versenkt. Wracktauchen ist möglich, sollte jedoch frühzeitig organisiert werden, da gegebenfalls Genehmigungen einzuholen sind.

Schiffsausflüge[Bearbeiten]

Von den Häfen und Anlegestellen kann man Boottouren auf der Ostsee buchen. Wer gerne in aller Herrgottsfrüh mit einem Fischerboot ins Meer stechen möchte, sollte einen der vielen Fischer direkt ansprechen.

Wandern[Bearbeiten]

Nicht nur in den Nationalparks gibt es zahlreiche Wanderwege an der polnischen Ostseeküste. Auch auf den Wanderdünen befinden sind markierte und ausgewiesene Wanderwege, die in den Nationalparks nicht verlassen sollte. Schattige Wanderwege gibt es in den Strandwäldern an der Küste, die man gerade in heißen Sommermonaten zu schätzen weiss.

Fernwandern[Bearbeiten]

Fernwandern am Strand ist von Usedom nach Hel/Danzig beliebt. In den Hochsaisonmonaten Juli und August sind die Strände in Ortschaftsnähe voll. Die restlichen Monate hat man den Strand für sich. Mai, Juni und September kann man empfehlen. Das Wetter ist schon/noch schön, die Tage lang. Die touristische Infrastruktur geöffnet und es ist keine Hochsaison. Die Hälfte der Weitwanderer wählt diese drei Monate.

Man kann fast an der gesamten Küste direkt am Strand laufen. Nur an zwei Stellen ist der Durchgang am Wasser untersagt. Östlich von Jarosławiec ist ein Militärgebiet. Und auch der Werft- und Hafenbereich bei Gdynia muss umgangen werden. Hier ein Vorschlag für eine Wanderung von Usedom nach Hel. Die 16 Teilstrecken folgen dem Strand oder dem roten Fernwanderweg E9.

  1. SwinemündeMisdroy, am Anfang eine kurze Etappe zum Warmlaufen
  2. bis Dziwnów am Ostende der Insel Wollin
  3. bis Niechorze
  4. bis Mrzeżyno
  5. bis Kolberg
  6. durchs Moor nach Sarbinowo
  7. nach Dąbki – mit fast 30km der längste Abschnitt in der ersten Woche
  8. bis Jarosławiec – Halbzeit
  9. das Militärgebiet muss über eine 10km längere Strecke südlich um den See nach Stopemünde umlaufen werden
  10. dafür ist die 10-Etappe nach Rowy nicht so lang
  11. nun sind wir im Slowinzischer Nationalpark mit den grossen Wanderdünen. Im Park selber kann man nicht nächtigen, da es keine Orte gibt. Daher laufen wir weiter südlich zum Museumsdorf Kluki
  12. östlich vom Lebasee am Ende des Nationalparks liegt die Kleinstadt Leba
  13. die 13te Etappe - wir sind nicht abergläubig, erst nach längerer Suche eine Übernachtung in Kopalino gefunden
  14. Karwia am Karwinka Kanal
  15. Chałupy – die Halbinsel Hel ist erreicht
  16. noch 27km bis Hel

von Hel kann man per Schiff, Bahn oder Bus nach Danzig fahren.

Fahrrad[Bearbeiten]

Neben den Fernradwegen befindet sich an der polnischen Ostseeküste ein Netz von regionalen Radwegen. Da diese oft unbefestigt durch Wälder führen, sind robuste Fahrräder, die auch über knorriges Wurzelwerk fahren können, zu bevorzugen.

Reiten[Bearbeiten]

Reiten am Strand ist in Polen beliebt. Es gibt einige Gestüte an der polnischen Ostseeküste, von denen das in Kadyny am Frischen Haff wohl das bekannteste ist.

Küche[Bearbeiten]

Fischbar in Niechorze

Auf Grund der Nähe zum offenen Meer, aber auch zu Binnengewässern, sind Meeres- und Süßwasserfische Hauptbestandteil der regionalen Küche. Insbesondere die kaschubische Küche ist von Fischgerichten geprägt. Ein weiteres prägendes Element der kaschubischen Küche ist das waldreiche Hinterland mit seinen Waldfrüchten, Pilzen und Wild. Probieren sollte man auch auf jeden Fall das kaschubische Roggenbrot, das in der Regel mit Schmalz gegessen wird.

An der polnischen Ostseeküste befinden sich Restaurants aller Preis- und Qualitätsklassen. Je größer der Ort ist, desto größer ist in der Regel die Auswahl an qualitativ hochwertigen Angeboten. Die Preise sind grundsätzlich bedeutend niedriger als in vergleichbaren Ferienregionen in Westeuropa. Die günstigsten Ausgehmöglichkeiten sind die zahlreichen Schnellimbisse sowie die eher seltenen Milchbars. Aber auch gehobene Restaurants bieten in der Regel ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die teuersten Lokale befinden sich in den Zentren der Kurorte und Großstädte.

Selbstverpfleger können neben den zahlreichen Supermärkten auch die örtliche Wochenmärkte der lokalen Landwirte aufsuchen, um sich mit frischem Obst und Gemüse sowie Fisch einzudecken. Den frischesten Fisch kann man in der Regel morgens direkt von den Fischerbooten am Strand kaufen. Oft kann man auch geräucherten Fisch unmittelbar am Strand erwerben.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im Freilichtmuseum Kluki kann man urig nächtigen

An der polnischen Ostseeküste gibt alle möglichen Unterkunftsarten - vom einfachen Zelt- und Campingplatz bis zum Luxushotel, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel sehr gut ist. Die Kosten für einen Aufenthalt an der polnischen Ostseeküste sing grundsätzlich bedeutend niedriger als in vergleichbaren Ferienregionen in Westeuropa. Generell sind die Preise in den Kurorten, insbesondere in Sopot, höher als in kleineren Küstendörfern oder in den küstennahen Orten im Landesinneren.

Beliebt sind neben Hotels vor allem Ferienwohnungen oder Pensionen von zahlreichen privaten Anbietern. Das Angebot an mietbaren Ferienhäusern ist ebenfalls groß.

Wer mit dem (Segel-)Boot von Hafen zu Hafen unterwegs ist, wird in der Regel auf dem Boot übernachten.

Nachtleben[Bearbeiten]

Außerhalb der Sommersaison konzentriert sich das Nachtleben auf die größeren Städte, wie Swinemünde, Kolberg, Leba, Gdingen, Sopot und Danzig. Im Sommer ist dagegen fast überall viel los.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die polnische Ostseeküste fällt in der Regel unter Wasser flach herab und es gibt kaum Gezeiten oder unvorhersehbare Strömungen. Das Baden ist also auch für Familien mit Kindern in der Regel sicher und Badeunfälle sind selten. Wenn es doch zu Badeunfällen kommt, ist meisten übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum mit im Spiel. Wer sich jedoch an die allgemeinen Baderegeln hält und nicht bei hohem Wellengang ins Wasser geht, hat kaum etwas zu befürchten.

Klima[Bearbeiten]

An der polnischen Ostseeküste herrscht ein Übergangsklima zwischen maritimem und kontinentalen Klima. Die Niederschlagsmengen sind geringer und die Temperaturschwankungen höher (wärmere Sommer, kälter Winter) als an vergleichbaren Küsten in Westeuropa. Dagegen sind die Temperaturen milder und die Niederschlagsmengen höher und als in Kontinentalpolen mit Ausname der südlichen Gebirgszüge der Sudeten und Karpaten, wo die Niederschlagsmengen - insbesondere Schneemengen - höher und die Temperaturen auch im Sommer niedriger sind.

Ausflüge[Bearbeiten]

Südlich und südöstlich der polnischen Ostseeküste schließen sich die großen polnischen Seenplatten auf dem Baltischen Landrücken an.

Literatur[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche deutschsprachige Reiseführer von allen gängigen Anbietern wie Marco Polo, DuMont, Polyglott, Baedecker etc. zur Polnischen Ostseeküste, beispielsweise auch von:

  • Grazina und Wolfgang Kling: Polen: Ostsee und Masuren – Strände, Städte und Natur, Aktivurlaub in Nordpolen. Peter Meyer Verlag, Frankfurt am Main 2007.
  • Isabella Schinzel: Polnische Ostseeküste: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps Michael Müller Verlag, 2015
  • Kerstin und André Micklitza: Reiseführer Polnische Ostseeküste: Zwischen Oder und Frischem Haff Trescher-Reihe Reisen, 2016

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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