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Haßberge

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Die Haßberge sind eine Mittelgebirgslandschaft in der Mitte Deutschlands, gelegen überwiegend im nördlichen Unterfranken. Kennzeichnend für die Region sind die von Mischwäldern gekrönten Hügel; sie hat als uralter Kulturraum zahlreiche Burgruinen und mittelalterliche Fachwerkstädtchen aufzuweisen.

Regionen[Bearbeiten]

Die Haßberge liegen überwiegend im östlichen Unterfranken, ein kleiner Teil der Ausläufer am Tal der Baunach befinden sich in Oberfranken.

Unter dem Begriff Deutscher Burgenwinkel vermarkten sich vor allem Orte in der burgen- und schlösserreichen Region der nördlichen Haßberge in Unterfranken und auch einige Orte in der anschließenden Nachbarregion in Oberfranken.

Orte[Bearbeiten]

Der Diebsturm in Ebern
  • Aidhausen -
  • Breitbrunn -
  • Burgpreppach -
  • Ebelsbach - Weinort am Main mit zwei sehenswerten Schlössern.
  • Ebern - mit gut erhaltener Altstadt
  • Ermershausen
  • Gädheim
  • Haßfurt - die Hauptstadt der Region
  • Hofheim in Unterfranken - mit Eichelsdorf und Kloster St. Alfons.
  • Kirchlauter
  • Königsberg in Bayern - denkmalgeschütztes mittelalterlich-romantisches Fachwerkstädtchen.
  • Markt Maroldsweisach
  • Maroldsweisach-Altenstein
  • Pfarrweisach
  • Rentweinsdorf - mit dem Rokokoschloss aus dem 18. Jahrhundert
  • Stadtlauringen
  • Stettfeld
  • Theres
  • Üchtelhausen
  • Untermerzbach
  • Zeil am Main - mit der Wallfahrtskirche „Zeiler Käppele“ auf dem Kapellenberg

In Oberfranken, im nordwestlichen Landkreis Bamberg:

Hofheim i. Ufr.:Torhaus;

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Das Grüne Band ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt und entstand entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens, der in der Zeit des Kalten Krieges die Haßberge im Norden von Thüringen undurchdringbar abtrennte.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geologisch gehören die Haßberge zum Keuper; der Höhenzug ist die Verlängerung des Steigerwalds und wird von diesem durch den Main getrennt.

Die Region ist namensgebend für die Haßberge-Formation, ein geologischer Begriff für die Bodenschicht des Keuper, für die das Mittelgebirge typisch ist (wikipedia:Hassberge-Formation).

Königsberg i.By.: Fachwerkhäuser

Naturpark Haßberge[Bearbeiten]

Der Naturpark Haßberge besteht seit 1974 und umfasst bei 860 km² Fläche die Kernregion des Mittelgebirges; der Naturpark reicht vom Maintal mit Haßfurt im Süden bis nach Bad Königshofen im Grabfeld im Nordwesten.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Auto: Im Süden am Main entlang verläuft die Maintalautobahn A 70 von Kulmbach nach Schweinfurt, die Haßberge selbst werden von den Bundesstraßen B 297 und B 303 durchzogen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Berge[Bearbeiten]

  • Bramberg (495 m), ein erloschener Vulkankegel mit der gleichnamigen Burgruine;
Lage: ca. 2 km nordwestlich von Ebern, Stadtteil Dorf Bramberg;
  • Schwedenschanze, auch Großer Hassberg (487), mit einem 28 m hohen Aussichtsturm und weitem Rundblick über die Haßberge und das nahe Grabfeld bis hin zu den angrenzenden Mittelgebirgen Steigerwald, Spessart, Rhön und Thüringer Wald. Achtung: Der Aussichtsturm ist nur zu den Öffnungszeiten der Dr.-Krahmer-Hütte am Turm zugänglich (siehe unten).
Die Ringwallanlage der Kelten aus der Hallstadtzeit (um 500 v. Chr.) wurde auch noch im dreißigjährigen Krieg während der Schwedenbesatzung von den Einheimischen als Fliehburg genutzt, daher der Name;
Dr.-Krahmer-Hütte, bewirtschaftet am Wochenende und an Feiertagen von 10.00 Uhr - 18.00 Uhr;
  • Zeilberg (464 m) unmittelbar östlich vom Ort Maroldsweisach und Hausberg der Gemeinde: ein ehemaliger Vulkanberg mit Steinbruch, Lehrpfad und Zeiler Vulkanbiergarten;
  • Judenhügel (415 m) (früher auch Wartberg) mit einem jüdischen Friedhof Innerhalb einer großen Ringwallanlage.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Rokokoschloss Rentweinsdorf

In der Region konzentrieren sich mehr als ein Drittel aller ehemaligen Ritter- und Adelssitze des burgenreichen Unterfrankens.

  • Die Bettenburg gilt als das Wahrzeichen der Haßberge. Sie wurde 1535 durch Freiherr Truchseß von Wetzhausen erbaut, und ist heute noch im Besitz der Familie von Truchseß.
  • Der Landschaftsgarten im englischen Stil, nahe der Bettenburg: In mit einem Dichtergarten können die Denkmäler bekannter Figuren aus dem Mittelalter (z.B. Götz von Berlichingen, Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten) besichtigt werden.
  • Burgruine Altenberg, bei Altenberg, sagenumwobener Stammsitz der Herren von Stein zu Altenstein;
  • Burgruine Bramberg
  • Burgruine Raueneck, entstanden um 1180 als eine Amtsburg des Bistums Würzburg;
bei Ebern, über dem Ortsteil Vorbach;
  • Burgruine Rotenhan, eine der wenigen echten Felsburgen Bayerns;
bei Ebern, über dem Ortsteil Eyrichshof;
  • Burgruine Schmachtenberg
  • Burgruine Schwedenschanze
  • Burgruine Wildberg
  • Schlossruine Dippach
  • Kirchenburg Serrfeld

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Der Querkel am Veitenstein, eine sagenumwobene Formation aus Sandsteinfelsen;

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Rennweg, Wanderweg entlang des Kamms der Haßberge;
  • Burgenkundlicher Lehrpfad Haßberge;

Küche[Bearbeiten]

  • Schloss Gereuth, Schloss Gereuth 1, 96190 Untermerzbach. Tel.: +49 (0)9533 9824-0. Geöffnet: Montag, Donnerstag, Freitag und Samstag ab 18.00 Uhr, Sonn- und Feiertage ab 11.30 Uhr., Gaststätte in historischen Räumen im Schloss, 4 historische Zimmer zur Übernachtung, im Sommer mit Biergarten im Schlosspark, Öffnungszeiten: 1. Mai bis Oktober Montag bis Samstag ab 14.00 Uhr, Sonn- und Feiertage ab 11.00 Uhr

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Touristinformation Haßberge
Obere Sennigstr. 4, 97467 Hofheim i. UFr.; Tel.: 09523 / 9229-25; mailto:tourismus@stadt-hofheim.de ;

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nordwestlich unmittelbar benachbart ist das Grabfeld mit Bad Königshofen, der Veste Irmelshausen und weiteren sehenswerten Schlössern unter anderem in Trappstadt, Sulzfeld an der Lederhecke und Sternberg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bastian Böttner / Markus Raupach: Der Genusswegweiser - Landkreis Haßberge. 200 Tipps: Fränkisch - International - Cafés. Bamberg : GuideMedia Verlag, 09.05.2011, ISBN 978-3981269352; 264.
  • verschiedene Autoren ; Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): Haßberge. 2009 (1. Auflage), (EDITION BAYERN 02), ISBN 9783791722399; 88. Preis: 8 €
  • GEYER, Gerd & Hermann SCHMIDT-KALER: Die Haßberge und ihr Vorland: Wanderungen in die Erdgeschichte, Bd. 20. Dr. Friedrich Pfeil, 2006, ISBN 978-3-89937-067-6; 128. ca. 18.- €

Weblinks[Bearbeiten]

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